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Beiträge von tufkasr

  • Brainstorming Monitor

    • tufkasr
    • 4. Dezember 2008 um 13:39

    @ Jobsti - dein Kommentar erweist sich auf den ersten Blick ausserst niedertraechtig!

    @ Campfire - hmmm, das klingt ueberzeugend. Jetzt musst du nur noch verraten, wie du es schaffst, ein vertretbares Masz an freier Verstaerkung vor Rueckkopplung der Schlagzeugmikrophonie aufrechtzuerhalten. 700W an einem durchschnittlichen 1.5" Horn; sinnvolle Platzierung des Drumfills in 1m Abstand; Abstand zu OH's ca. 2..2.5m, zu Snare 1m, zu HH 1m. Wie gross ist dann der Pegelunterschied zwischen Signal und Einsprechen fuer z.B. die OH's oder die HH?
    Zynismus ist bekanntermaszen der Dolch der Ahnungslosen, darum moechte ich mich fuer Obenstehendes vorab entschuldigen. Bin ich naiv, anzunehmen, dass allein das Vorhandensein einer Sache nicht zwangslaeufig deren grenzwertigen Einsatz indiziert?

    @ all - fuer mich sieht es so aus, als kaeme man an einer sachlichen Betrachtung des erforderlichen Schallpegels nicht umhin. Ein Pegelmesser mit A-Wichtung und langer Maximalwertsermittlung neben einem Musiker waehrend des Soundchecks, oder hinter dem Schlagzeug waehrend des Gigs sollte doch kein Problem sein.

  • Brainstorming Monitor

    • tufkasr
    • 4. Dezember 2008 um 00:35

    @ Campfire - ich kann deine Aussage auch nicht nachvollziehen. Ich gebe 2m Abstand vom Drumfill, geschaetzte 99dBSPL/1W/1m/2Pi - selbst bei 500W RMS waeren das 120dBSPL...

    @ all - irgendwie komme ich ins Zweifeln, wieso man im PPA-Bereich mit einem Paar 15"/1.5" als Top fuer 200PAX arbeiten kann, aber mit 12"/x" in 1.6..2m Abstand nicht einen Musiker zufriedenstellt. Irgendetwas stimmt doch nicht...

  • Brainstorming Monitor

    • tufkasr
    • 3. Dezember 2008 um 20:10

    @ treibsand

    Solche Kisten gab's bei Oasis dieses Jahr auf der UK-Tour. Zu deinen SPL-Bedenken - ich bin ganz der Meinung, dass aufgrund der geringen Hoerentfernung keine hohen Pegel erbracht werden muessen. Der Sica 12C2 beispielsweise bringt es mit den angegebenen xmax=3mm (die es zu verifizieren gilt) locker auf 105dBSPL fuer einen praktischen Abstand. Der Sica-HT spielt da locker mit. Ich verstehe dann aber deinen Einwurf, 15"+10"+Horn als Drumfill waeren nicht ausreichend, nicht richtig. Fehlt es am Pegel oder eher am Grundton des 10"?

    Nicht ganz nachvollziehen kann ich deine Meinung zum 'Nachteil' eines Coax bezueglich der Aufstellung. Was genau sind denn deine Beobachtungen - bzw. ist die enge Aufstellung zweier Monitore mit den Hoernern zueinandergerichtet von besonderem Vorteil? Ich denke nur an die entstehenden Interferenzen, und moegliche Supernierencharakteristik des Mikrophons?

    @ Jobsti

    2.5" aufwaerts VC ist in meinen Augen uebertrieben, da diese Produkte eben auf maximalen SPL getrimmt werden - den brauchts hier aber nicht. Nur mal ueberschlagen - ein HT mit Halbraumempfindlichkeit von 106dbSPL/1W/1m braucht genau 2W fuer 106dBSPL/2m. Da ein Coax nicht tief getrennt werden muss, kann auch die Resonanzfrequenz des Treibers inkl. Hornvorsatz in 'normalen' Bereichen liegen.

    4x8"+Horn ist vor allem riesig gross, ausser man verwendet ein winziges Horn, welches zwischen den 8"ern liegt. Ich stimme treibsand zu - Aufwand nicht vertretbar.

    @ all - was haltet ihr von der Untersuchung der Leistungsdichte fuer einen Monitor? Ich hab leider nur korrekte Zahlen fuer reines Musikmaterial; die lassen sich kaum auf die Gesangsanwendung uebertragen.

  • Mikro an Laptop

    • tufkasr
    • 3. Dezember 2008 um 15:21

    Was ist mit einem einfachen Spannungsteiler, um den Ausgangspegel deines Pultes auf den Eingang der Soundkarte anzupassen? Zweiter Kopfhoererausgang speist den Laptop, du kannst Mikros, Auxe, etc. ueberwachen.

  • Brainstorming Monitor

    • tufkasr
    • 3. Dezember 2008 um 15:04

    @ treibsand - falsch verstanden, ich schliesse 15" plus 15" Coax Systeme aus, also 3-Wege-Monitore mit besagten Groessen. Solche 85cm breiten Kisten krieg' ich auf einer kleinen Buehne nicht mehr unter.

    Ein paar Gedanken von mir:
    - Abstrahlung: niemand steht weiter als max 2.5m vom Monitor weg, wenn er noch was hoeren moechte, effektiver sind wohl eher 1 bis 1.5m Abstand. Bei einer durchschnittlichen Ohrhoehe von 1.65m (?) ergibt sich die Neigung bei Bodenaufstellung um die 50..60 Grad. Klingt steil - mag ich aber persoenlich, da man nicht in die Backline-Mikrophonie (Overheads vom Drum) strahlt. Asymmetrische Abstrahlung (40 Grad H, 60..90 Grad V) ist praktisch, bedarf aber dann a) extra Horn (macht die Kiste groesser und bringt polare Abstrahlungsprobleme auf den Plan), oder b) Coax mit asymmetrischem Horn (da sind kaum welche erhaeltlich).

    - Maximaler Schalldruckpegel - laut und artefaktfrei bis ins Nirvana geht nur mit drastischem Materialaufwand. Ich vermute, dass 106dBSPL (Freifeld) bei 2m Abstand mit vertraeglichen Klirrwerten (ueber das gesamte Frequenzband) eigentlich ausreichen sollte.

    - Davis gibt fuer Gesangsmonitore folgende Grenzwerte: fl=125Hz mit -6dB/oct bis rund 90Hz, fu=2kHz mit -3dB/oct. Deckt sich gut mit euren Vorschlaegen. Ich meine, bis 8kHz sollte der Monitor linear mit gleichbleibendem Klirr arbeiten, darueber ist moderater Abfall und vielleicht sogar moderater Klirranstieg zulaessig.

    - Rueckkopplungsfestigkeit - haengt i.m.A. nur zum Teil vom Monitor ab; aber gleichmaessige Abstrahlcharakteristik und minimalphasiges Verhalten helfen bei der Optimierung der freien Verstaerkung.

    - Basstauglichkeit / Drumfill - ich dachte an eine Kombi aus Sub + Monitor fuer Drumfillanwendungen und den Bassampersatz (30 Grad Schraege), und rene Gesangsanwendung in Bodenhaltung (60 Grad). Ein einzelner Monitor mit Basstauglichkeit wird gross, oder teuer, oder hat deutliche Nachteile in der Abstrahlcharakteristik. Kombi mit Sub hat fuer mich den Vorteil, den maximalen Schalldruckpegel bei gleichem Monitor steigern zu koennen, und die Bandbreite nach unten zu erweitern.

    - Treibsand hat wohl den Daumen drauf - auch ein reiner Gesangsmonitor darf um 150Hz - 200Hz nicht schwaecheln; anderenfalls klingt die Kiste duenn und verfehlt Sinn und Zweck als akustisches UND psychologisches Hilfsmittel. Ich hab aber keine Ahnung, wieviel 'Druck' ein Monitor braucht, und wo genau der liegt. Darum Vorschlag: wenn ein paar Mitschnitte von reinen Gesangsmonitorwegen INKLUSIVE der Entzerrung der Monitore vorlaegen, koennte man sich die spektrale Leistungsverteilung genauer anschauen. Dann zeigt sich, wie gross die Bandbreite sein muss, und welcher Frequenzbereich der kritischste hinsichtlich der Treiberauslenkung ist. Die Aufnahmen sind natuerlich schwer zu machen, da die Uebertragungsfunktion der verwendeten Monitore eine entscheidende Rolle spielt. Am einfachsten waere es, einfach akustisch mitzuschneiden (im Lager oder beim Soundcheck mit willigen Versuchsobjekten). Wenn man zwei Dutzend Beispiele sammeln koennte, wuesste man, worueber man redet.

  • Brainstorming Monitor

    • tufkasr
    • 2. Dezember 2008 um 23:50

    Moin zusammen,

    in Jobsti's Thread http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=60055&start=30 bezueglich neuer Selbstbauprojekte fuer den PPA-Bereich ist kurz die Sprache auf einen Monitor gekommen. Meine persoenliche Erfahrung mit MuFu-Systemen als Monitor waren mehr als ernuechternd.

    Darum ein Aufruf zum Brainstorming! Meiner Meinung nach sollte man die fuer einen Monitor wuenschenswerten Eigenschaften mal diskutieren:
    - Einsatzsituationen (reiner Gesangsmonitor, Anteil Instrumente im Mix, etc.)
    - Position des Monitors zum Musiker und Buehnenmikrophonie - Abstrahlcharakteristik
    - erforderlicher Frequenzgang eines Monitors im Einzelbetrieb und mit Sub im Systemverbund
    - erforderlicher Schallpegel am Hoerort
    - maximale Abmessungen

    Die Bandbreite der Moeglichkeiten ist natuerlich riesig; sollte sich aber fuer den PPA-Bereich recht deutlich eingrenzen lassen. Z.B. 15" + Coax 15" Systeme scheiden sicher aus; ebenso typische MuFu-Anforderungen.

    Ring Frei -

  • Festgebrante Membrane ?

    • tufkasr
    • 1. Dezember 2008 um 00:05

    Wie hast du denn den Sub bisher angesteuert? Vielleicht versteckt sich irgendwo sogar ein Hochpass. Und ehe du irgendwas kaufst - ein passives Hochpassfilter laesst sich mit 2 Widerstaenden und 2 Kondensatoren problemlos am Eingang des Verstaerkers realisieren (ueber Einfuegeverluste rede ich mal nicht). Kostet 2 Eur Material. Und gibt wieder lustige Bilder...

  • Festgebrante Membrane ?

    • tufkasr
    • 30. November 2008 um 20:54

    @ Valentin

    Soweit ich auf den Photos erkenne (super Kamera, nur die Fokussierung liegt immer im uninteressanten Bildteil) hat nicht Hitze der Spule zugesetzt, sondern ein klassischer Klatscher gegen die hintere Polplatte. Ursache? Fehlender oder unwirksamer Hochpass fuer den Sub, exzessive Membranauslenkung. Unbedingt mal beim Planer nachhaken, welcher Lowcut der richtige ist!

    Und allen Unkenrufern zum Trotz: Auf zu neuen Taten auf den Spuren des 11. Plenums!

  • Frage: Acoustic Line und DBX Drive Rack

    • tufkasr
    • 30. November 2008 um 16:41

    DCX besser als DriveRack - klares Ja fuer die Bedienung und die Moeglichkeiten; sollte das DriveRack aber schon bezahlt sein, tut es einen ebensoguten Job. Ums akustische Messen kommst du aber mit beiden nicht drumrum...

  • Verständnisfrage zur Siebung im Netzteil

    • tufkasr
    • 29. November 2008 um 12:48

    Hallo Achim,

    du wirst nicht umhinkommen, dir die Unterseite der Leiterplatte genauer anzuschauen, und das Schaltbild abzuzeichnen...

  • Idee: Mini System sau laut.

    • tufkasr
    • 29. November 2008 um 12:36

    Schweres OT:

    Gemessen an der Produktstrategie weltweit fuehrender Unternehmen ist das Verschwinden eines Produktes, unmittelbar nach dem es von der Allgemeinheit als verwendenswert befunden wurde, ein eindeutiges Qualitaetsmerkmal. Beispiele? Sony Kopfhoerer MDR-EX Serie, Leica D-Lux3, Nokia 3510, Audax, Focal, etc. pp.

    Volle Zustimmung fuer Jobsti - renommierte Hersteller ja, zoegern nein!

  • Idee: Mini System sau laut.

    • tufkasr
    • 28. November 2008 um 15:10

    Obsolet werden die Konstruktionen in keinem Fall, gesetzt die Informationen ueber Treiber und Gehaeuse bleiben erhalten. Wenn mans schon nicht 1:1 nachbauen kan, kann man denoch davon lernen.

    Interessant waere, welches Chassis die Position des 15LF einnehmen soll.

  • Ebay Rückgabe von Material wie lange und auch ins Ausland?

    • tufkasr
    • 28. November 2008 um 12:41

    Kaeufer sitzt in D, Verkaeufer sitzt in B - vertraglich null Problem, Bezahlung null Problem, Lieferung null Problem, rechtliche Ansprueche an Vertragsverhaeltnisse null Chance.

    Herzlich willkommen in Ihrer Zukunft des Freihandels.

  • 18sound 15LW1402 im CB

    • tufkasr
    • 28. November 2008 um 12:32

    Was fuer eine Frequenzweiche willst du denn einsetzen? Und hast du irgendwelche EQ's zur Verfuegung? Wie Catalystman schon sagt, fuer Hifi-Sub in CB tut ein wenig Entzerrung sehr gut. Wenn du gut im Basteln von Elektronik bist, kann dir sicher jemand eine Guetetransformation rechnen - Einbau des Subs in mittelgrosses Gehaeuse und Transformieren der Einbaugiete und -resonanz - elegant, bedarf aber ein klein wenig Bastelei.

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 27. November 2008 um 17:52

    @ Sabbelbacke

    Die Wandler des DCX und des UltraCurve haben wir uns gestern mit dSpiceII mal vorgenommen. Fazit, fuer AES/EBU ist die clock recovery derart schlecht, dass unter Kompensation des Quelljitters die SNR der hoechsten Verzerrungskomponente bei nur -74dB lag. Wandler der Konkurrenz brachten es auf -120dB unter Speisung durch identischen Jitter hervorgerufen durch Kapazitaeten der Signalleitung (was fuer Multicoreanwendungen mehr als eine Rolle spielt). Ich bin grad am Werkeln fuer eine Impedanzanpassung, vielleicht laesst sich damit die Qualitaet ein wenig steigern. Fuer 10% Quelljitter brachten die Behringer uebrigens -45 dB SNR.

    Solche PC-Loesungen sind eher was fuers Wohnzimmer. Latenz- und Synchronisationsprobleme gepaart mit den Unwirren der Betriebssysteme; dazu der erhebliche Aufwand an AD und DA Wandlern. Sinnvoll waere nur, auch die Raumanpassung ueber Faltung zu erzeugen - aber dafuer muss man ein GUI entwickeln. Es gibt funktionierende Loesungen auf GNU-Basis - alles in octave-script und kaum intuitiv.

    Nochmal zum Un-Sinn des Bastelns: audio-zenit fasst es im ersten Beitrag auf Seite 3 erschoepfend zusammen (http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=60015&start=30:(

    Zitat


    Ansonsten ist bei mir an Eindrücken hängengeblieben :
    - [...]
    - das Niveau auf dem Bastelsektor ist Dank der Foren doch deutlich gestiegen, aber :
    - viele Systeme schöpfen ihr Potential durch suboptimale Settings nicht aus


    Das sagt eigentlich alles.

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 27. November 2008 um 14:17

    Achtung, fieses OT im Nierchen- und Lendenbereich!
    @ Sabbelbacke

    Ich muss dir in vielen Punkten zustimmen, allerdings sehe ich den 'kommerziellen' Aspekt solcher Projekte noch viel zu stark im Vordergrund. Warum brauche ich eine gefraeste Leiterplatte? Ein Pertinaxtraeger ohne Kupferauflage, Handvoll Kabelbinder, Heisskleber, fertig ist die Weiche. Gehaeuserl vom CNC Schreiner und Blecherl vom Feinschmied- jeder kann doch selbst entscheiden, wieviel Bling und Posh er an seinem Gehaeuse braucht.

    Wo genau liegt der Grund fuer den unglaublichen Erfolg von Kochbuechern? Sie geben Anregungen, in welcher Weise Dinge zu einem harmonischen Ganzen kombiniert werden koennten. Man kann en detail nachkochen, improvisieren, ausprobieren, oder einfach nur schmoekern. Und haben Kochbuecher Restaurants oder Fertiggerichte verdraengt?

    Ein Hoch auf die Kueche - ich muss meine Mikrowelle zur Reparatur bringen.

    P.S. Vielleicht liegt der Erfolg von Kochbuechern auch darin, dass keine Wollmilchsau im Speckmantel an einer Quiche aus Basilikum-Ei-Schaum fuer alle Anlaesse propagiert wird - aber der Gedanke ist noch im Reifestadium.

  • Speakerwahl !!

    • tufkasr
    • 27. November 2008 um 14:04

    @ Bernd

    Na dann ist doch der Void V18-1000 (http://www.proaudioparts.co.uk/v181000.asp) ein deutlicher Schritt nach vorn! xmax=10,5mm, Mms=226,2389 g, Bl=34,8880 N/A bei Re=5,5000 Ohm und 127 mm Schwingspulendurchmesser.

    @ Atrox

    Ich vermute mal stark, dass der PD.186 in dem Horn genau das tut, was er soll - er verhaelt sich 'brav' und produziert keinen Klirr. Wieviele der 186 Hoerner stackst du denn?

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 27. November 2008 um 13:42
    Zitat von "mckrise"

    was der Eierlegendenwollmilchsau ein Stückchen näher kommt...


    Ich versteh das nicht. Wuerdest du ein Werkzeug kaufen, welches mit herrvorragendeer Eignung zum Schlagbohren bis 16mm Lochdurchmesser, Fraesen von Kabelkanaelen bis 100mm Eintauchtiefe und 240mm Kanalbreite, und Profilfraesen von Furnierhoelzern bis 1/20mm Genauigkeit beworben wird?

    Zitat von "mckrise"

    2-Kanal Class-D Amp, DSP überwacht und IP-Schnittstelle


    Was genau wuerdest du denn ueberwachen wollen?

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 26. November 2008 um 20:14

    @ LJBigFish

    Und was ist, wenn dir nach 5 Einsaetzen einfaellt, dass du gern die Trennfrequenz und die Einbauguete ein wenig aendern wuerdest, und mit Monitordelay arbeiten willst? Dann wird der in stundenlanger Kleinarbeit zusammengeroedelte Controller umgebastelt und in digitale, einstellbare Delays investiert. Vom Komfort des Filterentwurfes mit DSP mal ganz zu schweigen. Ich hab' genug Eisen-III-Chlorid und 0.6mm Bohrer durchgebracht; in dieser Hinsicht ist Zeit einfach zu kostbar.

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 26. November 2008 um 20:00

    @ Jobsti

    ich seh das Problem eher von der sportlichen Seite. Mit einem Coax, ein wenig Muehen und einem scharfen Pflichtenheft kann man unter vertretbaren Kosten ein System entwerfen, welches in der Lage ist, ein 125Hz Rechtecksignal sauber wiederzugeben. Jeder kann 12" + 1.4" in eine Kiste zimmern, und eine Weiche mit glattem Frequenzgang entwerfen (wer dann ganz gemein ist, vergleicht so einen Monitor bei moderaten Lautstaerken mal mit einer selbstgestrickten oder semiprofessionellen Loesung).

    Aber ums Nachkochen sollte es in einem reinen 'Vergnuegungsforum' nicht gehen. Ich sage ja, es laesst sich alles passiv klaeren, nur der Entwurf wird ein wenig komplizierter. Rein sportlich eben...

    Vollaktiv - mit 1 DCX -> 3 Aux Monitor ohne Sub oder 2 Aux mit Sub (fuer 95% aller Anwendungen im Hobbybereich sollte 1 Aux ohne Sub reichen). Aber das ist wohl nur fuer Enthusiasten; ich glaube, die gibts in beiden Foren nicht. Mir ist kein 'Bauvorschlag' bekannt, der konsequent aktiv entwickelt wurde. Selbst fuer die PAF212 wurde unter der Maszgabe 'passiv' entwickelt. Es ergibt wenig Sinn, ein Projekt anzuschieben, was keiner einsetzen will.

    @ LJBigFish

    Laufzeitanpassung aktiv-integriert ist 'straight forward'; der bauliche Aufwand aber meiner Meinung nach bei den DSP-Preisen nicht mehr gerechtfertigt. Zudem ist ein DSP-Controller absolut vielseitig einsetzbar.

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