Naja, 250 € sind schon recht wenig Geld für eine gute Endstufe, aber gebrauchte Geräte bekommt man schon für das Geld.
Ich weiß grob wie eine Endstufe funktioniert *angeb*, weiß aber nicht wieso jetzt da ein Bauteil dieser Größe usw. hin muss..... Ist ja auch egal...
Elkos trocknen :grin: :
Ein Elko ist ja ein Kondensator mit einer Elektrode aus Aluminiumfolie und einer aus Elektrolytflüssigkeit. Als Dielektrikum (Isolator) gibt es eine Oxidschicht. Die Elektrolytflüssigkeit kann auch im fest verschlossenen Gehäuse eintrocknen. Bei einer Erhöhung der Temperatur um 10° C halbiert sich die Lebensdauer. Da laufen dann halt irgendwelche chemischen Reaktionen ab....
In Endstufen werden diese Bauteile, vor allem die großen Netzteilelkos ganz schön beansprucht, das ist mir klar, aber man kann die Elkos immer noch austauschen.
Die anderen Bauteile wie Trafo (bei manchen Amps winzig klein, weil sie mit einer höheren Frequenz arbeiten), Transistoren (Treiber und Endtransistoren), Bügelwiderstände (umso größer, je schlechter die Transistoren selektiert sind) und was halt sonst noch alles da drin ist haben aber keine begrenzte Lebensdauer, also ist es eine alte Endstufe immer noch wert.
Trafovergleiche bringen schon lange nichts mehr. Ein Trafo mit der doppelten Belastbarkeit muss nicht doppelt so groß sein. Windungsanzahl, Bauart usw. lassen solche Vergleiche nicht zu. Das führt zu NICHTS.