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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • gebrauchte Geräte => Zustand und Inhalt des Angebots

    • yamaha4711
    • 8. Dezember 2014 um 16:54

    Hmm... also wegen einer fehlenden Schraube ist ein Gerät, sofern diese Schraube nicht zu einer mechanischen Instabilität führt, nicht defekt. Ebenso wenig wie wenn Bauteile ordnungsgemäß im Zuge einer Reparatur getauscht wurden. Dass dabei mal ein Kratzer auf der Platine vorkommt ist im Bereich des Möglichen, sofern dieser eben keine Leiterbahnen durchtrennt oder einen Haarriss verursacht. So what, sofern die Kiste ihren Dienst tut.

    Oftmals kann ein Laie dies auch gar nicht beurteilen. Diese schalten das Dingens ein und wenn's blinkt ist gut. Das Gerät deswegen grundsätzlich als defekt zu kennzeichnen halte ich für übertrieben. Das würde dann eher ein Satz wie "ich bin Laie und kann die volle funktionstüchtigkeit des Gerätes nicht beurteilen" besser.

    Was ist denn bei dir konkret schief gelaufen?

    Im übrigen... eine verrostete Schraube lässt mich eher auf einen bald möglich anstehenden Defekt schliessen, denn da war dann die Lagerhaltung wohl nicht sehr vorbildlich. Wir wissen alle, dass Staub und Feuchtigkeit schon des öftern zu netten pyrotechnischen Einlagen geführt haben.

  • Allroundmikrofon Shure SM86 oder Beta58

    • yamaha4711
    • 8. Dezember 2014 um 16:40

    Ähm e865? Wenn die ähnlich gut ist wie die e835, dann herzliches Beileid.
    Wir haben 4 Strecken EW300 mit e835 am Start. Ich schäme mich jedesmal, wenn ich die Strecken rauskramen muss.

    Ich würde tendenziell auch zum Beta58 tendieren. Damit hat man die meisten auf seiner Seite. Leider kann man halt damit nicht so schön mit dem Abstand spielen, als wie mit einer Kondensatorkapsel. Aber für Brot und Butter Jobs wäre das meine Wahl.

  • Allroundmikrofon Shure SM86 oder Beta58

    • yamaha4711
    • 4. Dezember 2014 um 16:30

    Obwohl meine Strecken nunmehr asbach sind habe ich mit den darauf steckenden Köpfen absolut keine Probleme und finde es jammerschade, dass ich sie, wenn die Strecken ins Altmetall gehen, nie wieder verwenden kann (außer einer von euch kennt einen Zaubertrick). Die Rede ist von AKG D3800 (gut, ist kein Shure). Klingt super, sehr feedbackrobust und hat bisher in 99% der Fälle funktioniert. Selbst wenn der Anwender quasi Bauchredner war. Spontaner Chor... kein Problem. 2-4 von den Dingern als Stütze und gut. Selbst in der Kickdrum geht das Ding irgendwie.

    Im Gegensatz zum C5900 hört man auch (fast) keinen Unterschied. Ich finde die Kapsel super.
    Auch im vergleich zu einem Beta58 oder einem Bete87 braucht sich diese Kapsel nicht verstecken.

  • Stadtfestkalkulation

    • yamaha4711
    • 31. August 2014 um 18:29
    Zitat

    Es wird praktisch immer jemanden geben, der ein günstigeres Angebot abliefert, das wird sich doch wohl nicht dadurch ändern, dass man ein wirklich realistisches Angebot abgibt


    Sind denn die Benzin-, Strom- oder Gaspreise realistisch? Da sind sich die Anbieter doch auch alle einig und der Kunde bezahlt brav.

    Zitat

    Weil man ansonsten auch Dienstleister von weiter weg gefunden hätte?


    Naja, wie hoch sind denn dann hier die Transportkosten?

  • Stadtfestkalkulation

    • yamaha4711
    • 31. August 2014 um 17:47
    Zitat

    Abspeckung von Details" im Vorfeld


    Dass da immer wieder der Rotstift angesetzt, wenn man erfährt was das realistisch kostet ist normal, geht jedoch immer zu lasten der spielenden Bands und Akteure. Muss das sein? Letztendlich müssten die Bands und Akteure einfach auch mal den Mund aufmachen und bei Nichterfüllung der Anforderungen den Auftritt stornieren.

    Zitat

    ass das alles "zu teuer" sei und es durchaus Kollegen gibt, die man die Nummer für "nicht mal die Hälfte" machen


    Eben drum sollte man das dann auch konzequent durchexerzieren und genau solche Verhandlungen abbrechen und dem vermeintlichen Auftraggeber noch viel Glück wünschen.

    Zitat

    sondern wahrscheinlich dann doch, weil wir die einzigen waren, die das an dem WE als Einzelfirma aus der Gegend leisten konnten.


    Das wäre euer "Druckmittel" gewesen das doch zu einem vernüftigen Preis zu machen. Warum seit ihr eingeknickt?

    Zitat

    Vielleicht machens beim nächsten Mal auch die Kollegen für die Hälfte


    Nicht vielleicht, sondern bestimmt, denn alles andere sorgt dafür, dass genau dies immer wieder geschieht und sich die "Veranstalter" ins Fäustchen lachen.

  • Midas M32 - jetzt in echt

    • yamaha4711
    • 30. August 2014 um 11:38

    Also ich weiß nicht was ihr wollt. Ist doch ganz einfach: you get what you pay. Wer Pro haben möchte, zahlt auch pro.

    Da X32 und M32 (ein Schelm, wer sich bei der Namensgebung nichts denkt) ein und dasselbe ist, nur eben einmal mit Behringer- und einmal mit Midaslogo (wobei auf der X32 ja auch powered by Midas steht) wurde und wird auf diesem Weg dasselbe Produkt doppelt angeboten und das auch noch mit einem guten Namen. Das ist aber ein alter Hut, denn der VW Konzern macht es doch vor. Baue ein Auto und verkaufe es einmal für Otto Normalfahrer und einmal für den Premiumkunden. Golf = A3, Passat = A4. Mit ohne Ringe kostet es eben ein bisschen weniger.

  • Stadtfestkalkulation

    • yamaha4711
    • 21. August 2014 um 07:41

    In der Praxis wird es wohl wirklich so sein, dass irgendein Dünnbrettbohrer das ganze tatsächlich für 10k€ inkl. anbietet und auch irgendwie macht. Mit betriebswirtschaftlicher Denke hat das gar nichts mehr zu tun und beim nächsten Event geht das dann auch für 8k€ und so dreht sich die Preisspieale weiter nach unten. Ich sollte definitiv in die Strom- oder besser Mineralölbranche wechseln, denn da ist es genau umgekehrt.

    Auch wird wohl jeder mögliche Auftraggeber seitens Kosten von über 30k€ dem Anbieter den Vogel zeigen, denn es kann und darf nicht sein, dass man hier wirklich und wahrhaftig betriebswirtschaftliche Regeln anwendet. Wie, du möchtest daran auch noch was verdienen?

  • I don't need that, 2.0

    • yamaha4711
    • 20. August 2014 um 22:07

    Kommt ganz darauf an, ob der HKS sein "Gewerbe" angemeldet hat oder nicht.
    Im letzteren Fall geht das solange gut, bis der Kollege entweder beim Finanzamt angeschärzt wird, die Behörde selbst mal prüft oder eben ein Unfall passiert.
    Im ersteren Fall gibt es einen Freibetrag, der aber nur für die Steuer gültig ist und hier eben für die Summe aller Einnahmen. Wenn du also neben diesem "Gewerbe" noch einen normalen Beruf hast, den du (heute muss man es leider so formulieren) auch noch ausüben darfst und etwas dafür bekommst, dann ist man in der Regel schnell über diesem Freibetrag. Wo der nun genau liegt müsste ich Tante Google fragen, aber dazu hab' ich jetzt keinen Nerv.
    Die MwSt. muss in jedem Fall, falls gemeldet, bezahlt/verrechnet werden. Auch geht das Finanzamt nach einer gewissen Zeit davon aus, dass du mit deinem "Gewerbe" Gewinn machen möchtest. Steht da jedes Jahr immer wieder ein Minus oder ist der Gewinn nur marginal, dann wirft dir das Finanzamt liebhaberei vor und sperrt das "Gewerbe", d.h. die kannst keine Abschreibungen mehr machen und der Zauber um die MwSt. fällt auch weg. Allerdings werden die Einnahmen, die du ja zu melden hast, trotzdem aufsummiert.

  • Stadtfestkalkulation

    • yamaha4711
    • 20. August 2014 um 19:45

    Ich würde das ganze nicht unter 35.000€ zzgl. MwSt. machen. Dann ist aber alles dabei.
    Voraussetzung, dass alles selbst am Lager ist und man nichts zumieten muss, auch Personal.

  • I don't need that, 2.0

    • yamaha4711
    • 20. August 2014 um 19:23

    Getränke gehen aber extra, gell. Wir sind hier ja nicht bei der Wohlfahrt.

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • yamaha4711
    • 20. August 2014 um 14:14

    Wir haben dafür Cases mit Schubfächern, teilweise auch auf Rollen in der unteren Sektion, in welchen eben Leitungen verschwinden und auch darin bleiben. Bei normalen Jobs wandert die ganze Kiste auf den LKW, bei kleineren Geschichten werden entsprechend kleine Cases oder Alukisten gepackt.

    Letztendlich ist es das Ordnungsprinzip Box in the Box in the Box in the Box.
    Gleiches zu gleichem und doch getrennt.

    Statt gleich auf Gitterbox zu machen sind auch dedizierte Cases, welche wohl jeder von uns hat, in der Lage denselben Job zu erledigen. Ist halt ne Kostenfrage und auch irgendwie ein Aushängeschild der Bude an sich.

    Vorteil der Cases ist ganz klar: Ich benötige keinen Hubwagen oder anderweitiges Flurförderfahrzeug.

  • Redundanz in der Praxis

    • yamaha4711
    • 20. August 2014 um 14:07

    Dem Zapfanlagenvermieter ist das Jacke wie Hose. Wenn das Ding den Dienst quittiert, dann ist das halt so. Muss man das Fass halt direkt anstechen. Bei der nächsten VA steht eh wieder seine Zapfanlage, denn in der näheren Umgebung gibt es sonst niemanden.

    Anders bei uns Veranstaltungstechnikern. In jedem Dorf gibt es mind. 3 Buden und jeder unterbietet den anderen bzw. wird mehr oder minder dazu genötigt, wenn er den Job machen will. So sehen es zumindest manche und vor allem die Buden, die sich neu etablieren möchten. Das drückt den Preis und die Qualität und steigert das Selbstbewusstsein des Kunden, auch im Sinne von wenn mal etwas defekt geht.

    Wie du kannst nichts mehr machen, da dein Pult kaputt ist. Das interessiert micht nicht, schau zu wie du es wieder flott bekommst, ansonsten Regress.

    Da hilft dann auch nicht der Hinweis, dass man den Kunden unterrichtet hat und ihm ein Sparepult (hätte ja zusätzlich Geld gekostet) angeboten hat. Hier dreht sich das ganze im Vergleich zum Zapfanlagenvermieter um, denn wie schon erwähnt: in jedem Dorf mind. 3 Buden.
    Dann wird eben der nächste beim nächsten Event probiert.

    Das dumme dabei ist eben, dass mich das Equipment Geld gekostet hat, welches ich ja wieder rein bekommen möchte. Dann laufende Kosten für Lager, Transport, Versicherung, etc. und um zu überleben knicken viele eben ein und lassen sich auf dieses dumme Spiel des Dumpings ein und schleppen gar noch Spare mit, eben weil Geld rein kommen muss, egal wie. Letztendlich ist das dann aber der sichere Tod des Unternehmens, denn betriebswirtschaftlich kann dies nie nicht mehr sein.

    Redundanz, Fachwissen und Qualität kosten und das muss der Endkunde endlich auch mal kapieren.

    PS:

    Zitat

    Mini-VA mit Zauberer, Pianotyp, Moderator und DJ, LS9, ein paar LSP, 2 Funk- und ein Kabelmikrofon


    Interessant was du so alles auf ne Mini VA, vor allem in Bezug auf das Pult, mitnimmst. Da würde es doch auch ein kleines Analoges reichen, oder hast du nur solche Maschinen im Lager. :)
    Wehe wenn der Taschenrechner aussteigt oder sonst muckt.

  • Redundanz in der Praxis

    • yamaha4711
    • 17. August 2014 um 10:50

    Ihr beide habt irgendwie recht.

    Zum einen wird von uns Ausfallsicherheit verlangt und ja, wenn ich eine Dienstleistung gegen Bezahlung erbring, dann bin auch ich dafür verantwortlich, dass das auch alles zur Zufriedenheit des Auftraggebers funktioniert. Da steh' auch ich voll dahinter, denn alles andere wäre eben Hobbykistenverleih und selbst da werden solche "Forderungen" teilweise oder gar ganz erfüllt. Allerdings stellt sich eben immer die Frage, wer das letztendlich bezahlt und so hat MrSpeaker auch irgendwo recht, denn gerade in unserer Branche und gerade bei den Mittelständlern und Kleinvermietern sind die Kunden, vor allem privater Art, oftmals unverschämt, feilschen am Preis und erwarten dennoch eine perfekte Bedienung.

    Bei Veranstaltungen wie du, billbo, sie kennst ist es nicht nur eine hinreichende Bedingung Spare am Start zu haben, sondern eine zwingende Voraussetzung. Bei uns kleinen und mittleren ist das oftmals nicht möglich, da ja das Material Geld verdienen soll, und wenn ich am Tag zwei Aufträge habe, wo eben das gesamte Material unterwegs ist, so kann ich eben kein Spare mitliefern. Wenn allerdings noch eine Endstufe im Lager rumliegt, dann wird die halt vorsichtshalber mit eingepackt. Mal so, mal so und weh tut mir das auch nicht. Zudem kann ich ja in der Kalkukaltion Spare einrechnen und dann bezahlt es ja der Kunde auch und daher nehm ich es dann auch mit. Ist halt ein Rechenexemple. Wenn dann allerdings der Konkurrent aus dem Nachbardorf günstiger ist (und eben kein Spare mit am Start hat), dann bin ich als teurer Anbieter bei einem bestimmten Klientenkreis eben aus dem Rennen. Da hilfts dann auch nicht, wenn ich sage, dass ich Spare dabei habe und das eben mit einkalkuliert hat. Das ist dem Kunden so egal, wie wenn in China ein Reissack umfällt, und evtl. kommt der Kunde daher und sagt: "Na so viel vertrauen sie ihrem Material? Danke!", um es mal überspitzt zu formuieren. Wie man es eben macht, es ist nicht richtig. Man kann dann nur hoffen, dass dieser Kunde mit dem Konkurrenten Schiffbruch erleidet. Andererseits möchte ich solche Kunden auch nicht wirklich haben.

    Man muss eben zwischen DryHire und Full Service differenzieren. Im DryHire werde ich dem Kunden mit sicherheit keine zweite Endstufe mitgeben, ausser wenn sie voll bezahlt wird. Im Full Service Bereich packe ich eben das entsprechende Endstufencase oder was auch immer und werde mit Sicherheit nicht eine Endstufe oder was auch immer raus schrauben, wenn da 4 drinn sind, aber nur 2 benötigt werden. Bei einem zusätzlichen Pult sieht das aber dann auch wieder anders aus. Da sollte und muss sich (meiner Meinung nach) der Kunde in jedem Fall, auch beim Full Service, monitär erkenntlich zeigen.

    Aber machen wir dich mal einen kleinen Exkurs in den von billbo angeregten Dienstleistungskreis.
    Wenn man so mal durch die Internetforen von Telekommunikationsdienstleistern, Fluggesellschaften, Bahn AG, Bauunternehmen u.a. durchgeht, dann wird man feststellen, dass dieses Thema durch die Bank weg oftmals ein Problem darstellt.
    Versuch doch mal bei deiner Fluggesellschaft Schadensersatz bei einem (Total)Ausfall zu bekommen, insbesondere für die verlorene Zeit oder für den verbummelten Auftrag. Ich frage mich gerade was dir die Fluggesellschaft, vor allem freiwillig und ohne generve, ausspuckt, wenn du dadurch nachweislich als gebuchter Mischer nicht pünktlich vor Ort sein kannst und du deswegen vom Veranstalter in Regress genommen wirst.
    Versuch doch mal bei der Bahn dasselbe. Erst jetzt im Sommer sind wieder ein paar ICE's mit defekten Klimanlagen liegen geblieben. Der Bahn ist das doch einerlei (vor allem da die Problem allseits bekannt sind und augenscheinlich immer noch keine Lösung diesbezüglich gefunden wurde) und der Kunde, welcher für eine Dienstleistung bezahlt hat, hat den Ärger und eben auch den Zeitverlust.
    Das beste Negativbeispiel sind ja die Telekommunkationsunternehmen. Telefon oder Internet gestört... wir tun was wir können. Auch nach 2 Wochen keine adäquate Lösung und dennoch wird die Kohle munter abgebucht. Um Ausreden ist man gerade hier nicht verlegen und der zahlende Kunde steht im Regen bzw. ist von der Aussenwelt abgeschnitten.

    Es gilt wie überall: Augenmass anlegen und sich Fragen, ob es der Kunde wert ist, wenn man unentgeltlich Spare zur Verfügung stellt.

    Viele Grüße

  • Peavey CS800X

    • yamaha4711
    • 22. Juli 2014 um 22:04

    Richtig! Da ist Pin 2 und 3 vertauscht. Masse liegt immer noch auf der 1. Zumindest kenn ich das so von gaaaaaanz alten Craaft Endstufen.

    Ich habe gerade auch mal im Manual nachgelesen: Pin1 - Masse, Pin2 - Cold, Pin3 - Hot. Wie madmax schreibt, anders rum beschaltet.

    Das sollte aber eigentlich nichts ausmachen, von der Phasendrehung mal abgesehen.

    Egal - es spielt wieder.

  • Peavey CS800X

    • yamaha4711
    • 22. Juli 2014 um 09:32

    Nee, das sind symetrische Adapter, also mit Stereoklinke und alle Pins ordnungsgemäß beschaltet. An anderen Endstufen funktioniert das ja auch.

  • Peavey CS800X

    • yamaha4711
    • 21. Juli 2014 um 22:47

    Tacho!

    Es gibt sie wirklich, die wundersame Selbstheilung. :)
    Das Problem ist behoben und die beiden Stufen spielen wieder.

    Was war?
    Nun ja... Eigentor. Man nehme ein Pult mit nur Klinkenausgang und einen Adapter Klinke - XLR. Das haben die beiden Peavey nicht vertragen. Da die Stufen auch noch einen Klinkeneingang haben, habe ich einfach mal den getestet und siehe da: Alles gut. Also könnte es der XLR Eingang sein, welcher ein Schuß hat, aber an beiden 4 mal derselbe Fehler? Nein, auch das nicht, denn an einem normalen XLR Ausgang tut's auch.

    Dennoch danke nochmal für die Unterstützung.

  • Monitoring für 4-Mann-Rockband, eine Umfrage!

    • yamaha4711
    • 18. Juli 2014 um 09:20

    Ich bin da zu 100% bei meinen Vorrednern.

    Wenn die Band ihren eigenen Monitormix macht und das auch nocht mir den eigenen Mirkofonen, dann habe ich als Fremdtechniker eine Kriegsfront weniger und kann mich voll und ganz um den Frontmix kümmern.

    Als weiteren Punkt möchte ich einwerfen, dass in manchen Clubs die Sichtverbindung FoH und Bühne manchmal suboptima ist und dann der Musiker auf der Bühne noch so viel Pantomieme machen kann und der Techniker bekommt's nicht mit.

    Ich denke mit Variante 1 fahrt ihr am besten, sichersten und streßfreiestem.

    Allerdings gilt es auch zu bedenken, dass ein und dasselbe Mikrofon in der einen akustischen Situation wunderbar funktioniert und in einer anderen erleidet man Schiffbruch. Im Fall der Fälle sollte dann der Fremdtechniker dann doch ein paar Mikrofon dabei haben, welche adäquat sind.

    Viele Grüße

  • in bestehende SUB(18)/TOP(12/1,5) PAconfig 15er intergrieren

    • yamaha4711
    • 15. Juli 2014 um 15:11

    Tacho!

    Je mehr (Schall)Quellen du hast, desto mehr Interferenzen erzeugst du.
    Je mehr Frequenzübergänge du hast, desto mehr Phasenübergänge hast du.

    Das ganze kann man teilweise durch entsprechende Elektronik, sprich Controller, eingrenzen. Man muss aber wissen was man tut. Einfach mal so einen 15er dazwischen schieben geht definitiv schief.

    Sicher kann man die 18er bei 80Hz trennen, dann den 15er bis 140Hz nehmen und da dann das Topteil anschliessen lassen. Ob es geht sagen dir dann deine Ohren und ein wenig Messtechnik.

    Sind die 18er BR oder Hörner? Bei Hörnern muss die Laufzeit angeglichen werden und auch sonst muss man sich darüber Gedanken machen. Auch was den Abstand untereinander angeht, denn sonst koppelt es nicht richtig und das ist dann mehr kontraproduktiv.

    Zu beachten wäre neben Delay zur Laufzeitanpassung:
    Trennfrequenz
    Filterart und Güte
    Pegelanpassung
    physikalischer Aufbau der Komponenten

    Grüßle,
    michael

  • Redundanz in der Praxis

    • yamaha4711
    • 15. Juli 2014 um 13:48

    Tacho!

    Da gibt es nun verschiedene Aspekte, die man beleuchten und diskutieren kann.
    Was soll redundant da sein?
    Wird es bezahlt?
    Wie wichtig ist der Kunde?
    Steh ich als Dienstleister für den unverschuldeten Ausfall gerade?
    Wie groß ist die Entfernung zwischen Lager und Baustelle?
    DryHire oder Service?

    Bei Mikrofonen, Leitungen und Outboard wie Zuspieler, Kompressoren, FX sollte es kein Thema sein.
    Bei Multicores ist die Sachlage ein wenig anders, doch man geht in der Regel nicht davon aus, dass das gesamte Multicore zerstört wird.

    Bei Mischpulten muss man zwingenderweise zwischen Analog und Digital unterscheiden. Wenn ein analoger Tisch rumzickt, dann ist meist der betreffende Kanal weg. Bei einem Digitalpult ist die Wahrscheinlichkeit, dass das gesamte Gerät ausfällt deutlich höher und damit muss hier anders geplant werden.

    Lautsprecher sehe ich nun auch nicht so als Problem an. Da kann man sicher 2-3 Schnitze an Spare mit reinpacken, falls man dem Material nicht traut. Die meisten von uns haben die Kisten eh als Päärchen oder gar in 4er Stücken verpackt. Niemand wird im Lager dann exakt die Anzahl an Kisten abzählen, oder?

    Es kommt meiner Meinung nach auch sehr auf die Qualität der Produkte und deren Verarbeitung an. Bei Chinakisten denkt man wohl eher an Sparematerial als bei Markenprodukten. Doch auch diese sind eben vor Ausfällen nicht gefeit.

    Zum Thema Endstufen. Das ist eben, wie auch das Mischpult, ein sehr zentrales Element in der Kette und Ausfälle kündigen sich meist auch nicht vorher an (wie auch bei Digitalpulten). Man muss für sich nun selbst die Rechnung aufmachen, was wirtschaftlicher ist.

    Generell würde ich sagen:
    Mehrkanalendstufen sind wirtschaftlich und platzsparend, doch man bewegt sich auf dünnem Eis, denn bei Ausfall sind eben gleich 4 Kanäle weg. Daher würde ich, vor allem bei entsprechenden Kunden/Jobs immer Ersatz einplanen. Auch wenn es dann ein billiger Chinaamp wäre, der dann hoffentlich irgendwie seinen Dienst tut. ;)
    Bei Zweikanalendstufen ist das - wie schon geschrieben - deutlich besser zu kompensieren, und wer von uns hat nicht im Lager noch irgendwie Altbestand?

    Zum Punkt "Wie wichtig ist der Kunde?".
    Jeder Kunde verdient es eine einwandfreie Produktion zu erhalten und bei Ausfall, sofern dieser unverschuldet ist, sollte man auch kulant sein (DryHire) bzw. eben Spare dabei haben. Auch wenn der Kunde den Preis bis an die Schmerzgrenze drückt. Man muss ja nicht jeden Auftrag annehmen und wenn ich einen Auftrag annehme, dann muss ich eben auch dafür sorgen, dass der Kunde doch irgendwie zufrieden ist. Da bin ich voll und ganz bei Billbo.

    Bei selfpowered sehe ich es ähnlich wie mister.lange. Selbst der Ausfall eines selfpowered Monitor kann man lösen, indem dann der nächst stehende Monitor geteilt wird oder man hat eben doch noch ein wenig Spare auf dem LKW.

    Wie sieht es denn bei DryHire aus? Lässt man dann den Kunden im "Regen" stehen? Der Kunde hat ja schließlich dafür bezahlt.

    Grüßle,
    michael

  • Peavey CS800X

    • yamaha4711
    • 10. Juli 2014 um 18:54

    rockline
    Nein. Keine x-Over Module in Verwendung.

    frank
    Wenn sich der Aufwand in wirtschaftlichen Grenzen hält und die Endstufen danach wieder ordentlich ihren Dienst tun ist es mir das Wert. Da das ganz eh in einem Case mit Rollen beherbergt ist, spielt das Gewicht keine Rolle. Hauptsache robost und idiotensicher und das sind die auf jedenfall, wie du schon richtig erkannt hast.

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