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Beiträge von niggles

  • GL2400-24 oder 01V96 (analog vs. digital)

    • niggles
    • 11. Dezember 2005 um 14:23

    Sorry, das ist ne Milchmädchenrechnung:

    - Das Case für die GL 2400 + Siderack + Muco kommt wesentlich teurer als das simple L-Rack, in das sich ein 01V + ADA 8000 einbauen läßt.
    - Ein paar Gates fürs Schlagzeug und ein weiterer Kompressor für den Bass sollten schon auch noch drin sein. Kostet analog extra, beim 01V alles schon dabei
    - Die Monitorwege wollen auch bei IEM gelegentlich EQ't werden. Geht mit den eingebauten EQ's in den Auxen des 01V problemlos, die GL2400 braucht dafür wieder externe EQ's.
    - Ein Hall und Delay für die ganze Band ist zumindest bei Rock- und Popmusik sehr mager. Im 01V findet sich problemlos auch mal ein zweiter Hall fürs Schlagzeug, oder ein Pingpong-Delay für die Gitarre, oder ein Chorus für die Akustikklampfe der sich nicht ganz so furchtbar billig anhört wie der 49 Euro-Bodentreter des Gitarristen...

    Und wenn der Mischer sowieso bei den Proben dabei ist, hat er auch genug Zeit sich die vielen bösen Knöpfe der 01V96 draufzuschaffen. Vielleicht sogar zur Abwechslung mal die Bedienungsanleitung von einem Mischpult lesen... Die Zeiten wo man als Freelancer einfach "no digital" sagen konnte, sind eh schon länger vorbei.

  • suche nach tipps zur konzertbeleuchtung

    • niggles
    • 10. Dezember 2005 um 13:04

    Was hast du denn bis jetzt für ein Pult? Ist es immer das gleiche? Wenn es z.B. ein 12/2er Lico ist, kauf dir doch eine Speicherkarte dafür. Dann kannst du mal in einer längeren Probe Chaser mit schönen Verläufen, Übergänge, Grundstimmungen und ähnliches ausprobieren und abspeichern, die du dann beim Auftritt beliebig kombinieren und evtl. an den Raum anpassen kannst. Bei reinen Computersteuerungen fehlen dir für so was die Fader, die brauchst du aber um die Show wirklich "nach Gefühl" fahren zu können.
    Bei den Farben empfiehlt es sich mindestens 6, besser 8 oder 10 Kannen zur Häfte mit full CTB (201) und Full CTO (204) zu bestücken und als Grundlicht zu verwenden. Damit läßt sich die Stimmung auf der Bühne stufenlos von hart und kalt bis warm und weich anpassen - je nach Stück...

  • Geschafft! Rettung einer MD Aufnahme mit Sony MZ-R3

    • niggles
    • 10. Dezember 2005 um 11:46

    Hier werden sie geholfen:

    http://www.google.de/search?hl=de&ie=ISO-8859-1&q=md+toc+cloning&btnG=Google-Suche&meta=

    Das Prinzip ist immer gleich: Neue, gleich lange MD kaufen, komplett mit einem Track bespielen. In den MD-Recorder einlegen, so daß die TOC ins RAM des Gerätes eingelesen wird. Dann den Recorder mit einem gerätespezifischen Trick (Service Mode, Schalter festhalten etc.) dran hindern zu erkennen, wenn die MD wieder aus dem Laufwerk entfernt wird. Anschließend die defekte MD einlegen, TOC-Schreibvorgang auslösen und schon kann man sie wieder anhören. Wenn die MD schon öfter gebraucht wurde kann es sein daß die Daten fragmentiert wurden. Dann besteht die Aufnahme aus einzelnen Blöcken, die in der Reihenfolge durcheinander geraten sind. Dagegen hilft entweder ein Computer mit Schnittprogramm oder die Divide/Move-Funktion des MD-Recorders in Verbindung mit etwas Geduld und guten Ohren.

  • Barinstallation. Welche Frequenzen sind störend?

    • niggles
    • 9. Dezember 2005 um 10:37

    Kleine Tips zum Kompressoreinsatz bei Hintergrundbeschallung: einigermaßen hochwertigen Kompressor verwenden (dbx 166 aufwärts, richtig gut geht es mit einem alten Behringer Combinator...), sonst kriegst du die geforderte starke Kompression mit langen Regelzeiten nicht ohne Pumpen (bzw. eher "Atmen"...) hin. Der Kompressor sollte außerdem *vor* dem fürs Bedienpersonal zugänglichen Masterfader sitzen. Problem: Viele (Disco-) Pulte haben keinen Master-Insert! Muß aber sein, ansonsten stimmt auf einmal gar nichts mehr wenn der Laden richtig voll ist und die Anlage entsprechend lauter sein muß...

  • günstige methode zum livemitschnitt

    • niggles
    • 5. Dezember 2005 um 14:27

    einiges zu diesem Thema steht schon mal hier:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=34936&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=

    Den Ton im Camcorder kannst du in der Regel vergessen, es empfiehlt sich allerdings zumindest dafür zu sorgen daß er nicht völlig übersteuert wird (ALC aus, Gain runterdrehen, evtl. dyn. Mikro anschließen, wenn's die interne 20c-Elektretkapsel gar nicht packt.) Ansonsten kann es beim Schneiden etwas mühsam werden, Bild und Ton zumindest bei Closeups wieder synchron anzulegen...

    Ein extra Tonmitschnitt muß schon sein, und unterhalb von 4 Spuren (Pultsumme und Stereo-Atmo) kommt da zumindest bei den typischen Rock'n'Roll-Pegeln selten was ordentliches raus. Einen Jazz- oder "Unplugged"- Gig kriegt man dagegen meist auch als Zweispurmitschnitt recht gut auf Band.

  • Spannung auf der Leitung bei Symmetrie

    • niggles
    • 5. Dezember 2005 um 13:37
    Zitat von "Moes"

    Hi zusammen,

    ich hab n kleines Verständnisproblem. Und zwar, wenn ich n Signal symmetrisch übertrage, dann werden doch am Eingang (Mischpult, Verstärker, Monitor, what ever) die beiden Signale addiert. Also erst das phasenverkehrte Signal gedreht, natürlich. So, es addieren sich doch dann die Amplituden. Auf welchen Punkt beziehen sich denn nun die 4dBu? Auf die Spannung durch die Leitung, oder die Spannung nach der Addition???
    Weil, wenn ich die 4dBu NACH der Addition habe, bedeutet dass ja, dass ich in der Leitung nur die Hälfte der Spannung hab. Quasi bei Unsymmetrischer Leitungsführung die Spannung in der Leitung doppelt so groß ist, als bei symmetrischer Leitung????

    Für ne kurze Aufklärung wär ich sehr dankbar.
    Bis denn
    Andreas

    Zu unterscheiden ist hier zwischen Spannungsanpassung und Leistungsanpassung.

    Bei Leistungsanpassung werden am Anfang und Ende der Leitung identische Übertrager eingesetzt, d.h. Za=Ze (Quellimpedanz=Senkenimpedanz, auf die Leitung bezogen). Damit liegt der Betriebspegel der Leitung um 6 dB (U/2) niedriger als der Leerlaufpegel des speisenden Übertragers, d.h. es gehen 6 dB in der Leitung "verloren". Andererseits ist bei dieser Art von Anpassung die Störfestigkeit am höchsten, weil die maximal mögliche Leistung übertragen wird (--> Leistungsanpassung). Der Nachteil einer solchen Verbindung ist natürlich daß passive Splits u.ä. nicht ohne erheblichen Pegel- und Klangverlust möglich sind, daher wird sie praktisch nur noch bei großen Entfernungen (Telekom-"Vierdrahtleitung" etc.) benutzt.

    Bei der ansonsten üblichen Spannungsanpassung (Za < 5*Ze) ist die Leitung praktisch im Leerlauf. Im einfachsten Fall (Gerät mit Ausgangsübertrager 1:1 speist elektronisch symmetrierte Eingangsstufe) wird dann eben der Verstärkungsfaktor der Eingangsstufe um den Faktor 1/2 verringert und schon stimmt der Pegel auch im Gerät wieder. So ganz nebenbei verbessert sich damit die SNR um 6 dB, weil der Übertrager quasi 6dB nahezu rauschfreie Spannungsverstärkung liefert. Setzt man jetzt noch einen 1:4 - Ausgangsübertrager ein und verringert den Gain des Ausgangstreibers entsprechend, sind auch ohne schaltungstechnische Klimmzüge schnell mal 15-20 dB mehr SNR drin. Mit einer der Gründe dafür daß wirklich hochwertige (Mikrofon-) Verstärkerstufen auch heute noch gern mit Übertragern arbeiten...

  • Kabelanschluß von CD, MD, LP, MP3-Player

    • niggles
    • 4. Dezember 2005 um 17:56

    Die "Beipackfertigstrippen" haben wenigstens den Vorteil daß die Stecker (ob jetzt Cinch oder Klinke) per Verschweißung vernünftig zugentlastet sind - im Gegensatz zu so manchem "Musikerkabel", bei dem trotz zweistelligem Preis die grausigen Stecker mit angepreßter Masselasche und den lächerlichen Zugentlastungsfähnchen verbaut wurden. Auf die Entfernungen bei denen unsymmetrische Verkabelung heutzutage noch vertretbar ist (<1m) höre ich keinen Unterschied zwischen verschiedenen Kabeltypen. Wenn's wirklich mal länger sein muß (DJ-Pult mit unsymmetrischen Ausgängen direkt in Aktivanlage...) ist das Reichelt-Kabel vor allem mechanisch eine gute Alternative.Da leidet der Klang aber schon mehr unter der Kabellänge als unter der Kabelqualität. Für alles andere gibts Neutrik (auch Cinch!), ordentliche Meterware und den Lötkolben. Erspart einem viel Streß...

  • Wo bekommt man solche Stecker / Kupplungen?

    • niggles
    • 3. Dezember 2005 um 01:24
    Zitat von &quot;DJ_Uwe&quot;

    Hallo!

    Wie wäre eine andere Lösung.... man trennt das kabel vom gerät in zwei hälften. Baut einfach Schuko Stecker und Kupplung an, und kann so beliebig per schuko verlängern....

    Das löst aber immer noch nicht das Problem der Spannung von bis zu 240 V auf einer dafür nicht ausgelegten NEMA 5-15 Steckverbindung. Meiner Ansicht nach ist das Gerät in dieser Form für den Betrieb an Nennspannungen über 115V unzulässig, auch wenn der Hersteller einen Schukostecker dran gemacht hat. Ich würds zurückschicken bzw. dem Vertrieb bei räumlicher Nähe selbst um die Ohren hauen. Wahrscheinlich ist der Trafo der Steuerelektronik auch noch für 110 V ausgelegt und das Gerät funktioniert nur, weil der dahinter hängende Festspannungsregler um sein Leben heizt. Kann im Dauerbetrieb recht interessant werden...

  • CD-Player für´s Siderack

    • niggles
    • 16. November 2005 um 16:53

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=33696

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • niggles
    • 6. November 2005 um 00:39
    Zitat von &quot;BillBo&quot;

    An eine besondere Fehlerhäufigkeit unter Extrembelastung vermag ich – im Gegensatz zur hier überwiegend vertretenen Auffassung – nicht so recht zu glauben. Im Gegenteil: Wenn ich merke, dass ich an meine Grenzen stoße, dann weis ich auch: Jetzt musst du höllisch aufpassen, sonst geht was schief.
    Folgenschwere Fehler hingegen passieren viel eher aus der Langeweile täglichen Einerleis heraus. Eine sich darin entwickelnde Verbindung aus Unterforderung, Gleichgültigkeit, falsch verstandener Routine und Leichtsinn birgt die (vielleicht tödliche) Gefahr in sich – viel eher, als die gelegentlich bewusst erbrachte Grenzleistung.

    Entschuldigung, aber als jemand der schon mal einen Freund und Kollegen aus genau diesem Grund verloren hat muß ich da entschieden widersprechen. Wochenarbeitszeiten von 70-80 Stunden in Festanstellung und 40-Stunden-Schichten auf Großveranstaltungen kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut, und die Zeit in der ich meine Brötchen als (Lkw-)Kurierfahrer verdiente hab ich wahrscheinlich auch nur überlebt weil der Arbeitgeber sich nicht traute allzu dreiste Lenkzeitüberschreitungen zu fordern...
    Die Summe der Erfahrungen sagt aber ganz klar: Spätestens nach 17-18 Stunden am Stück ist die Konzentration im Eimer. Die Reaktionsgeschwindigkeit läßt nach. Viele gewohnte Abläufe werden nicht mehr mit vollem Bewußtsein ausgeführt (typisches Anzeichen einer solchen Produktion sind halboffene oder am Haken vorbei geschlossene Butterflies...). Man wird ungeduldig und übersieht leicht fatale Fehler wie beispielsweise hängende Kabel im Dach beim runterfahren. Schließlich kann man sich nur noch für kurze Zeiträume wirklich konzentrieren, danach verfällt man wieder in eine Art "Schwebezustand" - Diese Spirale dreht sich immer schneller, bis es irgendwann knallt. Wenns gut läuft findet man sich dann einfach 10 Minuten später mit hochgelegten Beinen in einer Hallenecke wieder. Wenns schlecht lief hat man auf dem Weg von der VA den Truck an den nächsten Baum gesetzt. Mahlzeit.
    Ich brauch so was wirklich nicht. Bei reinen Handjobs mag so was noch folgenlos bleiben, aber wer klettert, Rigs fährt, mit Strom hantiert oder nach der VA noch ein Fahrzeug führt trägt eine Verantwortung der er nach 25 Stunden auf den Beinen definitiv nicht mehr gewachsen ist.

  • Monitormix mach PA-mix kaputt

    • niggles
    • 1. November 2005 um 18:26
    Zitat von &quot;DasIch&quot;

    Das kann aber auch ganz schön nach hinten los gehen.
    Fehlt die Front, fehlt auf der Bühne auch das was von vorne zurück kommt.
    Resultat: die Monitore werden noch lauter.

    In der Regel bleibt die Monitoreinstellung ja auch nicht festgenagelt stehen, wenn man die Front dazufährt. Kleinere Korrekturen sind fast immer nötig, aber man umgeht zumindest das Hauptproblem daß man sich einen guten Frontsound durch lautes Monitoring komplett vermatscht, weil der Monitorsound quasi schon Bestandteil des Frontsounds ist.

    Zitat


    Zu dem kommt das bei manchen Mixern der Auxweg bei pre Fader nicht pre EQ ist, hast du also das Monitoring eingestellt und fährst die Front dazu wirst du wohl auch an den EQ wollen, somit ist den Monitoring wieder fürn Ar...

    Einen Tod muß man halt sterben... Wenn die Monis ordentlich eingepfiffen wurden und nicht gerade völlig bescheuert stehen (z.B. ein einzelner Wedge vor einem Sänger, der unbedingt sein eigenes MD441 verwenden will...) kriegt man auch mit sparsamem EQ-Einsatz einen ganz ordentlichen Bühnensound hin (Jetzt mal die übliche pre fader Aux post EQ-Konfiguration vorausgesetzt) . Wenn dann noch die Front was taugt und gut eingestellt wurde muß höchstens beim Schlagzeug und den Gitarren etwas drastischer geschraubt werden, was meistens auch auf der Bühne noch ganz gut funktioniert. Und für die ganz harten Fälle greift man halt zum Y-Kabel und verpasst dem einen oder anderen Kanal doch ein eigenes Monitor-EQing..

  • Monitormix mach PA-mix kaputt

    • niggles
    • 1. November 2005 um 16:45
    Zitat von &quot;microb3&quot;

    Ich hab da ein Problem in einem Raum (Grösse 17 x 25 x 2,5mtr.)
    Es handelt sich um eine Festinstallation.
    Wenn ich den PA-Mix mache klingt das ganz ordentlich.
    Wenn ich dann unabhängig den Monitormix mache klingt der auch ganz ok.
    Wenn ich dann beides zusammenlaufen lasse, hab ich Feedbackprobleme in Bass und Mittenbereich. Die Anlage besteht aus 1 stk. KME ASS 18 aktiver Bass mit integrierter Enstufe für 2 Satelliten. Satellitenlautsprecher sind 2 x JBL 2/15. (!5" Bass und Horn). Im Monitorbereich sind 2 stk. JBL 12" mit Horn (Gesang) und ein T-Box 15" mit Horn (Schlagzeug).
    Ich hab mir schon überlegt keinen extra Monitormix zu machen, sondern das ich das PA Signal einfach nochmal über die Monitore gebe. Oder muss ich ganz diffiziel die Equalizer einstellen, um so das Feedback zu killen?
    Könnt ihr mir da was raten? :D

    Alles anzeigen

    Ja: Beim Soundcheck zuerst den Monitorsound einstellen und dabei darauf achten, daß die Bühnenlautstärke nicht überhand nimmt. Wenn sich dann jeder ordentlich hört die Band spielen lassen und nach und nach die Instrumente auf der Front dazufahren, bis das Klangbild stimmt. Erst wenn es dann im Saal wirklich zu leise ist sollte man auf der Front noch mal richtig Gas geben. Meist kommt es aber gar nicht so weit, weil Bühnensound+Streuung der Monis+Gesang, BD, Snare, Bass und etwas Unterstützung für die Gitarren, Bläser usw. auf der PA zusammen eh schon ein ordentliches Brett ergeben. Wenn das wiederum zu laut ist, sollte die Band ernsthaft darüber nachdenken wie man die Bühnenlautstärke durch Spieldisziplin, geschickte Amp-Aufstellung und evtl. anderes/zusätzliches Equipment (100W Marshall Fullstack ohne Mastervolume in einem 200er Club geht nun mal schlecht ohne Powerbrake, wenn man nicht auf Endstufenzerre verzichten will...) auf ein erträgliches Maß verrringert.

  • Rigging im Theater?

    • niggles
    • 25. Oktober 2005 um 14:00
    Zitat von &quot;MP&quot;

    Bzgl. Safeties: wie ist das eigentlich mit der alten Verordnung, dass ortsunveränderliche Geräte, sofern "eine nur mit Werkzeug zu lösende Verbindung" benutzt wird, nur einen Hängepunkt benötigen. Das war früher irgendwie mal so.

    Ist es m.W.n. auch immer noch. Nur ist das selten praxisgerecht, denn man kann z.B. einen ganz normalen 1kW-PC mit einer C-Clamp mit Sechskantschrauben statt Flügelschrauben vorschriftsgemäß ohne Safety aufhängen, aber wie sichert man dann die Torblende und den Filterhalter...? Außerdem ist es lästig, zum Einleuchten immer gleich einen 17er/19er Ringschlüssel mitnehmen zu müssen...
    Lieber gleich mit Safety und Flügelschrauben. So teuer sind die Teile nun auch wieder nicht.

  • Rigging im Theater?

    • niggles
    • 24. Oktober 2005 um 18:24

    Bei Theater-Festinstallationen werden die Scheinwerfer nun mal nicht jeden Tag neu aufs Trussing gehängt, auch haben dort in der Regel immer die gleichen Leute das gleiche Material in der Hand. In einem gut geführten Haus werden Fehler die zu einem "Absturz" führen könnten so in der Regel frühzeitig erkannt bzw. passieren gar nicht erst. Deswegen aber auf die vorgeschriebenen Sicherungen verzichten zu wollen ist in etwa so, als ob man sich im Auto nur in der Stadt anschnallt - über Land passieren ja im Durchschnitt viel weniger Unfälle...

    Im Verleihbereich hab ich selbst schon genug Unfälle (auch mit Todesfolge...) und noch viel mehr Beinahe-Crashs miterlebt, um sagen zu können: Ja, der Safety ist mein Freund. Immer und überall...

  • Anfängerfehler

    • niggles
    • 24. Oktober 2005 um 11:47
    Zitat von &quot;DJ Detto&quot;

    Wie schon geschrieben das Zeuch muss funktionieren!!!! Und wer als DJ mit nem 500er nicht mischen kann ist kein DJ - warum???

    Ähm...darum gehts gar nicht. Wer als DJ was drauf hat kann notfalls sogar mit 2 ollen HiFi-Playern den Abend erfolgreich überstehen, solange die Teile zuverlässig alles spielen was man einlegt. Und genau da beißt es leider beim CDJ-500 aus. Zum einen hat sich Pioneer damals mit dem Topladerprinzip ein ziemliches Eigentor geschossen (-->"Aschenbecher": sehr treffende Beschreibung...), zum anderen haben die dort bis vor ein paar Jahren noch verbauten Laufwerke definitiv und reproduzierbar Probleme mit dem Einlesen von CD-R's. Sicherlich läßt sich da mit guter Pflege einiges machen, aber dann müßten es wirklich meine eigenen Geräte sein. Die Company der ich genug Vertrauen entgegenbringe um mich einen ganzen Abend nur auf 2 dieser Geräte zu verlassen gibts leider nicht, dafür hab ich zu oft defekte 500er hingestellt bekommen. Und irgendwann sind die Teile bei mir auf der schwarzen Liste gelandet...

  • Definiton- / Ursache der Mikrofonie bei Instrumentenkabel

    • niggles
    • 21. Oktober 2005 um 01:16

    Gehen wir mal von einem unsymmetrischen Klinke-Klinke-Kabel zwischen einer Gitarre und einem (Röhren-) Amp aus. Das Kabel selbst wird unter Einwirkung von Schallwellen wohl kaum seinen Widerstand oder seine Kapazität nennenswert ändern. Gerne tun so was hingegen die Steckverbinder (Klinkenbuchsen mit ausgeleierten Federn, lose Nieten oder Gewinde in billigen Winkelklinkensteckern) oder durch mangelhafte Zugentlastung überstrapazierte Lötstellen. Da kann es schon mal sein daß der voll aufgerissene Marshall 900er knackst und krächzt sobald man am dahinterstehenden Drumfill richtig Gas gibt...und gemeinerweise sofort wieder damit aufhört wenn der Gitarrist alleine spielt.
    Wenn eine DI-Box sich mikrophonisch zeigt ist es hoffentlich nicht meine - bei ordentlichen Teilen braucht es in der Regel mehr als einen Fußtritt um die Trafobleche zu lockern...

  • es gibt keine schwarzen led´s

    • niggles
    • 18. Oktober 2005 um 18:18
    Zitat von &quot;deltamax&quot;

    das problem sehe ich bei den djs im sound"estetischem" empfinden.
    hat hier schon jmd geschrieben im tread das der sound des op-amp clippens des djm500/600 ausdrücklich erwünscht ist bei vielen djs...

    Wenn jemand in einem DJ-Set 303er/909er oder einen Sampler mit entsprechenden Sounds einsetzt hab ich dafür auch Verständnis - das klingt halt nur angezerrt richtig fett. Viele (Nachwuchs-)DJ's glauben darin aber die Lizenz zur generellen Brutalo-Zerre zu sehen, und das geht nun mal gar nicht...

  • Mackie 24-8 Bus

    • niggles
    • 12. Oktober 2005 um 16:20
    Zitat von &quot;Thomas Schäfer&quot;


    Seit wir jetzt aber mit unser geilen Coda Aktiv PA fahren höre ich durch deren geile Auflösung da aber Sachen die mir nicht so gefallen. Im Gegensatz zum Dynacord CMS1600 scheinen die Gainreserven eher beschränkt. Man muß die Bälle bei den einzelnen Kanälen schon sehr flach halten sonst wird scheinbar der Summierverstärker überfahren - klingt dann "hart". Also nach den OL im Kanalzug sollte man sich nicht richten.

    ...deshalb haben die Auxwege ja auch in jedem Kanalzug noch mal bis zu 15dB Gain. Ein Blick in die Bedienungsanleitung (ja ich weiß, so was hat ein richtiger Rock'n'Roll-Profi bei so einem Teil nicht nötig...ist aber echt witzig geschrieben) verrät auch, daß Greg Mackie sich das so gedacht hat: OL=tatsächliche Clippinggrenze, keine Reserven mehr. Dementsprechend empfiehlt er auch die Kanäle im PFL auf 0dB Peak einzupegeln - wie im Lehrbuch....und hat die Summenschiene auch auf diesen Pegel+22 dB Reserve ausgelegt. Wenn man sich dran hält ist alles wunderbar, es rauscht kaum, das Übersprechverhalten zwischen den Kanälen ist erstaunlich gut und die EQ's klingen auch brauchbar. Dumm ist nur daß sich das mit der "alten Schule" der Live-Mischerei (Kanäle bis kurz vor rot anblasen, ordentlich Saft auf die Summen/Auxschiene und dann nur noch abschwächen) überhaupt nicht verträgt..

  • Feedback zwischen den Songs

    • niggles
    • 2. Oktober 2005 um 18:51

    Hier wäre zu unterscheiden ob es auf der Front oder zuerst nur im Monitor koppelt. Wenn die Rückkopplung auf dem Monitor beginnt, hat der Kollege am FoH mit ziemlicher Sicherheit einen Kompressor im Kanal-Insert eines Gesangsmikros stecken und mischt den Monitor von vorn mit. Beim Soundcheck geht das meistens noch gut, wenn dann aber während des Gigs am Kompressor nachgeregelt werden muß kommen da schnell mal 3-6 dB mehr output gain drauf. Sobald dann der VCA in einer längeren Signalpause mal ganz aufmacht, kommen diese 3-6 dB ungebremst auf die Monitorlautstärke drauf - quiieeeetsch....
    Es ist auch möglich diesen Effekt auf der Front zu haben (Kompressor in der Subgruppe) aber da muß entweder die Front sehr ungünstig stehen oder grobe Schnitzer in der Abstimmung der Anlage bzw. beim EQing im Kanal passiert sein. Erlebt hab ich aber auch das schon... :oops:
    Dritte Möglichkeit: unterdimensioniertes Frontholz, das bis zum Erbrechen ins Limiting geprügelt wird. Fahren die Limiter dann zurück (z.B. bei einer Ansage) hilft meist nur ein beherzter Griff zum Masterfader um schlimmeres zu vermeiden. Manch einer ist da dann einfach zu langsam...

  • Der Gig meines Lebens :-)

    • niggles
    • 1. Oktober 2005 um 18:42
    Zitat von &quot;monithor&quot;

    andee
    danke, man lernt halt doch nie aus.


    einheitlich schon, aber eben nicht die vom theater. wir machen schließlich rock'n'roll. und da gibts schließlich stage right und stage left. allein schon um mit dem rest der welt kompartibel zu bleiben sollte sich das hier auch mal durchsetzen.
    (allerdings gibts da auch upstage und downstage, was wieder aus dem theater kommt, seltsam)

    oli

    Also, so schwer ist es doch nun auch wieder nicht:

    R'n'R/Theater international
    ----------------
    /USR/USL/
    ----------------
    /DSR /DSL/
    ----------------


    Theater D/A/CH

    ------------
    /BL/BR/
    ------------
    ...und dazu die Gassenangabe, z.B. 2L (2. Vorhanggasse links)

    So ist das nun mal...und so hab ichs (auswendig-)gelernt. Es hilft, sich dabei vorzustellen daß Bühnen im angloamerikanischen Raum oft nicht waagerecht sind. sondern ein paar Grad Gefälle in Richtung Zuschauerraum haben.

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