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  2. fschleif

Beiträge von fschleif

  • Dynacord X-Module

    • fschleif
    • 5. Juli 2006 um 13:19

    Das scheint ein Problem des Systemkonzepts zu sein.
    Ich bnetreibe die V17 Bässe (aber mit anderen Tops) und trenne die zwischen 100 und 120 Hz. Mit wie ich finde sehr gutem Ergebnis, deutlich sauberer als die originale Trennung bei 160 Hz, wo es für meine Ohren duetlich dröhnt. Wahrscheinlich wird es aber mit den Systemtops nicht hinhauen. Alternativ kannst Du Dir ja mal einen Controller ausleihen unf einfach probieren.
    Ich kenne Deine Stufen nicht - bei mir laufen die V17 an einer Camco DL 3000, die ja deutlich mehr Leistung hat als der emfohlene 4-Kanalamp. Die Kisten machen das problemlos mit - in 7 Jahren musste ich nur eine Pappe tauschen bei recht häufigem Einsatz. Finde ich ne ganz gute Quote :D (vor allem, wenn man ohne Netz und doppelten Boden arbeitet und aufs Cliplimiting der Stufen vertraut... :oops: )

  • Tipps für Turnier-Beschallung?

    • fschleif
    • 5. Juli 2006 um 13:03

    ... und weil diese zugegebenermassen für diesen Zweck sehr gelungene Kombination den preislichen Rahmen sprengen wird, würde ich zu den entsprechenden billigen Clonen (hat fast jedes Versandhaus im Programm) und z.B. einer T-Amp Stufe greifen.
    Wenn Du Kunststoffboxen wählst und die einigermassen geschützt unter der Tribüne anbringst, kannst Du sie zumindest den Sommer über hängen lassen. Im Winter sollten sie dann aber doch im Schrank verschwinden...

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 3. Juli 2006 um 08:18

    Das sieht ziemlich interessantaus und wird sehr schön kompakt.
    Ist der BMS 5"er zufällig der, der auch im kleinen Coda LA spielt? Sieht auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Die kombinieren dort mit 2 1" Waveguides von BMS. Sehr fein, nur leider unbezahlbar teuer.

    Der Emi Beta 8 ist mir auch in den Sinn gekommen. Bei einer Doppel-Anordnung im CB (!) läuft ein einzelnes Element linear bis ~200 Hz, -3dB liegt bei 130 Hz. Finde ich nicht so schlecht für eine so kleine Kiste. Hoch laufen tut er auch, die Ankopplung an die Kalotten wird aber eng. An einen schönen 1"er sollte das aber wunderbar gehen. Ausserdem kostet der Beta8 beim T unter 50 Euro.

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 2. Juli 2006 um 14:35

    Das ist echt nett. Vom Prinzip her ja echt simpel. Die Kalotten erinnern ja schon eher in HiFi - da machts dann die Menge, nehme ich an

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 2. Juli 2006 um 12:45

    Da stimme ich DJHeini zu.
    Fabian, ein lurzer Blick in die Profile einiger Leute sollte Dir Aufschluss darüber geben, dass sich hier nicht nur Schuljungs mit der Thematik befassen.
    Was die Theorie angeht, so basiert die Funktionsweise eines LA auf der Umsetzung des Huygens-Prinzips. Der Trick dabei ist, dass man bei LAutsprechern erstmal nicht von einer Punktwellenquelle ausgehen kann. Dafür muss man tricksen. Bei den tiefen Freuqenzen hift die Wellenlänge, bei den hohen muss man eben mit Waveguides ran (sehr vereinfachte Darstellung). Du darfst mir ruhig gleuben, dass ich ein bisschen Plan von Wellenausbreitung & co habe. Ob das ausreicht, wird sich zeigen.
    Das Rigging stellt tatsächlich das grössere Problem dar. Aber auch hier gibt es schon Ansätze, die geprüfte Systeme kostengübstig einsetzen, dadurch die Sicherheit gewährleisten und einer Abnahme Stand halten sollten.

    Ein revolutionäres Konzept wird es mit Sicherheit nicht, dafür ist das Prinzip zu abgedroschen. Es gibt aber ein paar interessante Ansätze, wie ich finde, ein flexibles, modulares System zu konstruieren, was ein breiteres Einsatzgebiet abdecken kann, als Systeme beider Philosophien, die z.Zt. am Markt sind.
    Aber da unsere akustische Erfahrung ja bei Muttis Küchenradio aufhört, sind die Ideen natürlich totaler Unsinn...
    Mann Mann Mann, da muss man leider zum Teil eine Kombination von Borniertheit und Ignoranz vorwerfen!


    Edit: Tippfehler entfernt

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 1. Juli 2006 um 12:09

    Manu, genau soetwas hat mir vorgeschwebt. Der HT im Tasso gefällt mir aber nicht. ERstens ist er zu weit von den Gahäusekanten entfernt, zweitens macht die vertikale Dispersion von 50° die Wellenfront zu krumm. Interferenzen sind damit vorprogrammiert. Sie liegen zwar in der hotizotalen, sind slaso nicht ganz so störend, aber trotzdem sollte man sie vermeiden, wenn möglich.

    Die Subfrage liesse sich wahrscheinlich schnell klären. Ich würde zunächst mal an ARLS oder MTL denken, wenn das nicht reicht den Oberton in BR oder das SK Bastelhorn. Auf jeden Fall denke ich, dass man da guten Gewissens auf besthende Konzepte im Bueget Sektor zurück greifen kann.

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 1. Juli 2006 um 10:59

    @ Cox: Herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Sehe ich genauso und habe ich betreffenden Leuten auch in ähnlichen Form als Pn geschickt - natürlich ohne Antwort...

    @ Ttorsten: ich hoffe Deine Kalkulation trfft zumindest für einen Proto nicht zu. Ich würde beim Proto zunäcsht auf MPX, FLyware und Curvng verzichten. Stellt man ein paar von den BÜchsen übereinander, ist der angestrebte Effekt, wenn er sich denn einstellt, auch da.

    Tasso umbauen geht leider nicht, weil das Ding prinzipbedingt nicht spielen kann (Guck Dir z.B. mal an, wo das HT-Horn sitzt). Mabn müsste also die Schallwand tauschen - das halte ich für schwer. DAfür sprechen würde natürlich, dass man die FLyware übernehmen könnte...

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 11:48

    Ob das mit Party-PA zusammenhängt, ist eine Frage, die es zu klären gilt.

    Wenn das Konstrukt

    -günstig
    -klein (Transport)
    -leicht (<20kg --> Fliegen an mittelgrossen Windups möglich)

    ist das durchaus eine interessante Sache.
    Ein 3-Weg-Horntop entfernt sich dann auch eher vom Party-PA Bereich. Ich hab zumindest auf der guten alten Gartenparty noch nicht Horn-loaded aufgefahren... Der Anwendungsbereich für eine Miniline ist der gleiche.
    Übrigens halte ich die Neuentwicklung eines Horntops (inkl. Horn und Phaseplug) für anspruchsvoller und komplizierter als das hierangedachte Vorhaben. Helfen tut beim Horntop allerdings die fertige Simulationssoftware. Die gibt es aber für LAs quasi auch - man muss nur wissen, nach welchen Parametern man sucht.

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 11:35

    Wenn das leider auf diesem Niveau hier landet, klinke ich mich aus.

    Nur kurz zu Fabian: Ich kenne das ACL LA recht gut und habe auch sonst ein wenig Erfahrung, in der Entwicklung von Frequenzweichen zugegebenermassen nicht so viel, aber das können andere Leute gut. Das nennt man dann networking...

    10" für ein skalierbares Top bestimmt gut. Die Rede hier war allerdings von einem LA. Und da wird es aus genannten Gründen schwer.

    Schade, ich dachte, man könnte mal etwas unkonventionelles in Angriff nehmen und allein mit dem Vorhaben ein Konzept von dem heiligen Thron herunter holen. Aber Querdenken ist offenbar nicht so gern gesehen. Dann soch lieber das x-te 12/2 Top...

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 11:16

    @ FABIAN:

    Dein gutes Recht :D Dann lass aber doch bitte das Gefrotzel. Ich habe bisher nämlich noch kein Argument von Deiner Seite in diesem Zusammenhang gefunden, das sich nicht hätte entkräften lassen können...

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 11:12

    Deswegen favorisiere ich ja so die 8"er. Ich weiss nicht genau, wo man die ankoppeln kann, aber ein 8er sollte normalerweise in jedem Fall hoch genug spielen können.

    Was haltet Ihr von der Idee, wenn das Projekt in Rollen kommen sollte, zwei unterschiedliche Bestückungen (mit entsprechenden Weichenlayouts) anzubieten? Dann lässt sich das entweder sehr budgetorientiert gestalten, oder eben etwas höherwertiger. Späteres Umrüsten nicht ausgeschlossen. Fänd ich sehr flexibel.
    Klanliche Referenz sollte IMHO die PS12 sein, da sie im vergleichbaren Einsatzgebiet eingesetzt werden dürfte (ich meine jetzt nicht den Output, sondern die Ansprüche an den Klang).

    Gruss

    Frank

  • Unrealistische Vorstellungen?PA bis max 500 Leute

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 11:04

    Kommt Gebrauchtkauf in Frage?

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 10:58

    Ganz genau so.
    Den Waveguide für den HT kauft man. Hornladung in den Mids muss bei dem angestrebten Einsatzzweck nicht sein. Wo also liegt Dein Problem?

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 10:20

    @ unknown-artist:

    Ich kann Deinen Vorschlägen nicht zustimmen, aus den Gründen, die ich im Ursprungsthread (Mediazero LA) schon genannt hab.

    Wichtigstes Kriterium ist, dass bei 20° die zylindrische Wellenfront hin ist, weil schon zu sehr gekrümmt. Deshalb auf jeden Fall lieber kleinen Abstrahlwinkel, kleine Pappen, für Budget gerne auch günstige HT. Der Pegel kommt durch die Menge. 10" ist die obere Grenze dessen, was ein Du mit vertretbarem Aufwand und einer vernüftigen Anzahl an HT-Treibern mit einem Waveguide versehen kannst. Ich plädiere daher stark für 8", da das Ganze ja kein Gross LA werden soll, sondern eher die mittleren VAs bedienen soll - und das zu guten Kursen und bei vernüftiger Planung mit einem besseren Ergebnis als das, was aus China kommt (da sieht man tatsächlich auf den ersten Blick bereits konstruktive Fehler, die aufzeigen, dass da nie eine Zylinderwelle rauskommt.)


    @ FABIAN: Die Entwicklung eines LAs unterscheidet sich nur in Details von der Entwicklung eines konventionellen Tops, ist in manchen Bereichen sogar einfacher im Budget Bereich zu realisieren (siehe meinen Beitrag in o. g. Thread). Natürlich würde am vDosc lange entwickelt - es war ja auch eines der ersten. Aber eine PS 15 ist auch nicht unter der Dusche entstanden - sprichst Du jetzt auch jedem ab, eine 15/2 zu entwickeln?

    LA ist wirklich keine Hexerei in der Entwicklung. Die Abstimmung ist eine andere Frage, aber zum "proof of principle" könnte man doch mal 4 Proto-kisten bauen, die man 2-weg aktiv ansteuert. Dann fällt für die Protos die Weichenentwicklung zunächst mal weg. Dann werden Messungen zeigen, ob das Konstrukt zylinderwellt. Tut es das, kann man auf dieser Basis weiter arbeiten. Tut es das nicht, ist nicht zu viel Geld und Zeit verbraten worden und alle Beteiligten haben was gelernt.


    Gruss

    Frank

  • Media Zero LineArray/Boxen generell

    • fschleif
    • 30. Juni 2006 um 08:07

    Klar kann man nicht einfach 10 Kisten untereinander hängen und auf die Zylinderwelle hoffen. Aber nochmal: Das ist keine Hexerei! Auch für konventionelle Lautsprecherentwicklung werden hochbezahlte (?) Ingenieure eingesetzt. Es ginghier ja auch um die kostengünstige Realisierung - wobei man dabei einige Abstriche in Kauf nehmen kann.
    Schrecki, dann lüfte doch hier mal die Geheimnisse! Ist mäßig konstruktiv, einfach nur gebetsmühlenartig zu verkünden, dass Billig-LAs nichts funktionieren können, ohne Gründe anzugeben.


    Was den Einsatz eines LAs auf Budget Nummer angeht, ist das oben bereits diskutiert worden. Ich denke es ist jedem klar, dass auf einer Gartenparty kein LA hängen kann. Dieses Brett befasst sich aber mit VAs bis zu 500 Pax. Da kann IMHO ein LA durchaus Sinn machen, wenn es zu günstigen Konditionen bereit zu stellen ist. Vor allem, weil die Raumakustik gerade auf diesen Baustellen häufig sehr übel ist. Da kann ein LA schon helfen.
    Und bei 500 Mann steht im Normalfall durchaus ein kleines Rigg, an dassich die Banane baumeln läßt.

    @ Erich: Die Bestückung sollte schon funktionieren, ich gebe für ein LB LA aber folgendes zu bedenken:

    - Wenn 12" eingesetzt werden soll, muss das Neodym sein, damit die Kiste nichtzu schwer wird
    - Bei drei Wegen wird die Weiche recht schwer und damit teuer abzustimmen, die Alternative, 3-Weg aktiv plus Sub zu fahren scheidet meiner Meinung nach aus.
    - Für ein Klein-LA sollte man 8" nicht überschreiten, wenns etwas größer wird, habe ich so einige Ideen, wie man 12" oder auch 15" im 2-Weg Design bauen kann, ohne dritten Weg und ohne dabei Einbussen hinsichtlich des LA-charakters hinnehmen zu müssen
    - Das HT-Horn selber zu modellieren wäre eine tolle Sache (ich kann sowas nicht, aber du hast wohl Erfahrung damit). Ansonsten gibt es ein fertiges Horn mit der entsprechenden Charakteristik (muss ich mal in dem Rocklinethread im Schwesterforum schauen), was aber vermutlich auch eine Stange kosten wird.
    Die oberton 1"er sind schonmal ein guter Anfang, wenns noch mehr Budget werden soll, kann man auch über eine Horde Monacöre nachdenken.

    Oder (jetzt kommt nochmal so eine Pauschalidee für auch andere Selbstbauprojekte): Man könnte eine alternative Weiche mit alternativem HT anbieten. So kann jeder nach seinem Geschmack und finanziellen Möglichkeiten auswählen.


    Gruss

    Frank


    PS: Gibt's hier im Forum schon den Selbstbau-Thread? Habe ihn noch nicht gefunden :oops:

  • Media Zero LineArray/Boxen generell

    • fschleif
    • 29. Juni 2006 um 16:18

    Auch wenn es etwas provokant ist - ich halte das nicht für unmöglich....

    Im Pa-Forum gibt es einen Thread (von Rockline), der sich mit dem Selbstbau eines Mittelgrossen LAs befasst. Das spielt preidlich und leistungsmässig in einer anderen Liga, prinzilpiell sollte es aber möglich sein ein Budget-LA auf die Beine zu stellen. Die grösste Hürde, die dabei zu nehmen sein dürfte, ist eine sichere und in der Kleinserie günstige Flughardware.
    Um mal zu spinnen: Vorne könnte man über durchgehende Aeroqip-Schienen nachdenken, hinten ein Stahl-Winkelprofil, an den Ecken gelocht. Als Verbinder zum Kurven hinten dann aufgeschlagene StahlStücke mit Löchern, Befestigung über Bolzen mit Splint.
    Vorne werden die Dinger zusammen gehalten mit den handelsüblichen Aeroqipverbindern, die man auch zum Clustern nimmt (z.b. EV X-Array).
    Günstiger wäre was selbst gemachtes vom Schlosser, aber bei Aeroqip wird man sich mit der Abnahme leichter tun.
    Beim Holz wäre dünnes MPX denkbar, die Last wird ja über die Metallprofile geführt...
    Möglich wär das also schon

    So - und jetzt kräftig loshauen... :oops:

  • Media Zero LineArray/Boxen generell

    • fschleif
    • 29. Juni 2006 um 15:18

    @ Marce: wenn Du das auf meinen Post beziehst, wo liege ich denn falsch?

  • Media Zero LineArray/Boxen generell

    • fschleif
    • 29. Juni 2006 um 14:40

    @ Sunshine: Das Bauprinzip hat keine Auswirkung auf die Reichweite bei LAs (wenn wir von LA-Betrieb sprechen). Hier wird die Reichweite dadurch erhalten, dass bei Vorliegen einer Zylinderwelle pro Entfernungsverdopplung der Schallpegel nur mit 3dB (anstatt sonst 6dB) abnimmt. Ein Horn gibt Dir zunächst mal den Veroteil der besseren Directivity - das ist bei einem LA aber nicht erforderlich, da sich die Directivity durch das Koppeln der einzelnen Elemente ergibt.
    Was ein Hornladung bringt, ist sicherlich ein grösseren Wirkungsgrad. Der hat in diesem besonderen Fall aber nichts mit der Reichweite zu tun. (Diese definiere ich jetzt mal als der Punkt, an dem der Schallpegel um x dB abgesunken ist).

  • Media Zero LineArray/Boxen generell

    • fschleif
    • 29. Juni 2006 um 14:15

    Um mal wieder zum Thema zurück zu finden:

    @ Schrecki: Man sollte sich ein für alle Mal davon befreien, dass ein LA ein Wunderding ist. Es gibt einige physikalische Grundlagen, die das Design von kooventionellen Boxen abweichen lassen, um die ZUylinderwelle zu generieren. Diese sind sowohl in der baulichen als auch in der entwicklungstechnischen Umsetzung nicht weiter wild. Am Anfang war es teuer - da musste zu einer bekannten Technologie eine Umsetzung gefunden werden. Diese ist aber nun hinlänglich bekannt. Somit ist zunächst einmal der Entwicklungsaufwand für ein LA mittlerweile nicht wesentlich grösser als für ein kovent. System. Komplizierter wird die Sache durch die benötigte Fly-Ware, dafür lässt sich an den Komponenten sparen. 2 8"er sind nicht die Welt, man kann hier auch eher sparen - denn die Menge machts. Somit ist ein Billig-Array für den Hersteller sehr viel lukrativer als ein konventionelles System: die geringfügig höheren Entsicklungskosten amortisieren sich sehr schnell bnei der Herstellung, da dort bei den Komponenten viel mehr Speilraum ist.
    Beispiel eine 15/2 Kiste: Ich brauche einen 15er, der ein bisschen tief kann. Dann soll er aber auch noch hoch können, damit der HT nicht zu teuer wird. Nicht zuletzt soll der Weikrungsgrad auch noch passen... Das wird dann schnell teuer, wie wir alle wissen.
    Beim 8" LA fallen viele dieser Punkte weg: Tief muss der 8er nicht runter - das besorgt die Kopplung durch viele Elemente. Hoch spielen kann er sowieso, er ist ja schliesslich ein 8er. Der Wirkungsgrad spielt auch nicht unbedingt soo die entscheidende Rolle, da ja viele vorhanden sind...

    Überschlag das mal alles und dann sag mir, mit welcher Berechtigung ein LA dieser Grössenordnung teurer sein muss als ein konventionelles Top.

    Die Richtigkeit meiner Überlegung zeigt die Preisgestaltung des Subs - ganz so wie man es kennt. Da steckt nämlch auch keine andere Enwicklungsarbeit drin...

    Klar kann und soll man dieses LA nicht mit den bekannten Grössen dV-Dosc, Galeo, Cohedra Compact und alle anderen vergleichen. Es spielt eher in der Liga der ählnich preisigen Topteile -also PAS 212 (oder wie die Omni Kiste genau heisst), kann aber konstruktionsbedingt Voreile ausspielen.

    Noch eine Anmerkung zu den 7°: Das ist sehr clever gewählt aus mehreren Gründen: Je kleiner die vertikale Dispersion ist, desto geringer ist die Krümmung der Wellenfront am einzelnen Element - wir kommen dem LA-Gedanken also näher.
    Zweitens diktiere ich durch die 7° eine Mindestmenge an Kisten - das ist nötig, um zum einen die nötige Kopplung der 8er im Tiefmittelbereich zu erhalten, zum anderen um auf den nötigen Pegel zu kommen. Gerade im LB-Bereich ist das wichtig, da hier unter Umständen aus Geldgründen unter Minimalkonfiguration gefahren wird. Das Ergebnis kann nicht funktionieren und ruiniert damit den Ruf eines vielleicht brauchbaren Systems. Durch die 7° wird aber jeder Drösel merken, dass er nicht mit 2 Elementen pro Seiten druchstarten kann, weil einfach die Hälfte der Zuhören nichts mitbekommt.

    Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung, zumindest was das Konzept angeht. Die offene Architektur sollte in Verbindung mit einem Controller mit Messwerkzeug brauchbare Ergbenisse liefern.

    Das einzigem, was rauszufinden wäre, ist, wie weit die 8er und vor allem der HT-Hornmund vom unteren und oberen Gehäuserand entfernt sind. Ist dieser Abstand klein, spricht nichts dagegen, dass man das Dingens ans Speilen bringt.

    Gruss

    Frank

  • wie LS und 2 speakon anschlüsse verkabeln?

    • fschleif
    • 29. Juni 2006 um 11:04

    Hatta recht!

    Mach's so, wie FF vorgeschlagen hat. Dann bist du flexibler

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