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  2. pure-audio

Beiträge von pure-audio

  • Hornkonturen

    • pure-audio
    • 26. Dezember 2025 um 14:42
    Zitat von funkbrother

    Falls das echte Messwerte sind (was beim Frequenzgang zumindest nach Glättungsfilter aussieht) dann ist es sehr interessant, wobei der "Gesamtklang/Eigenschaften" nicht durch diese paar wenigen Messcharts abgebildet werden kann, aber dürfte ja hier allen klar sein.

    also die beiden Charts des B&C 21SW152 und B&C 12TBX100 sind nur Simulationen mit den Treibern in einem Exponetial Horn in HornResponse.

    Man kann das Horn des TBX100 auch immer länger bei entsprechend wachsender Mundfläche machen und dann spielt der -zumindest in der Simulation- immer weiter runter (siehe unten). Bei 2,2m Hornlänge, 6500 cm² Hornmund wäre das Gerät dann vorne ca. 100cm breit und 65cm hoch. Aber dafür gibts dann 110dB bei 1W und einen sehr breitbandigen Frequenzgang bei wahrscheinlich recht engem Abstrahlverhalten. Also müsste Mensch wohl auch mehrere nebeneinander legen - schön dicht mit den Treibern aneinander.

    Ich gehe auch mal (als noch nicht boxenbauer) davon aus, dass wir ein Horn welches so hoch arbeiten können soll nicht mehr falten sollten - um Resonanzen/Verzerrungen nicht unnötig weiter zu steigern und sich damit Flexibilität bei der Abstimmung zu nehmen.

    Zum GroupDelay (siehe unten). würde man mit einem guten PhasePlug auch die Gruppenlaufzeit etwas glätten? Den Anstieg auf 20ms bei 60Hz könnte man doch umgehen, in dem der 12"er mit z.B. But 18dB/Oct bei 140Hz abgekoppelt wird - so wäre er dann bei 60Hz schon 24dB leiser. Und eigentlich sollte der B&C 21SW152 in dem MonsterHorn(4,66m lang/ 4qm Mundfläche) bis 130Hz spielen . . .


    Bilder

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  • Hornkonturen

    • pure-audio
    • 26. Dezember 2025 um 04:14
    Zitat von Fux

    Ein Midbasshorn für 150 Hz bis etwa 1600 Hz läßt sich mit vertretbarem Aufwand (vertikal sich konisch erweiternd, horizontal mit 1-2 Knicks drinnen und einem "Abwasserrohrphaseplug") noch in Holz selbst fertigen, sofern man im Umgang mit Holz nicht ganz ungeschickt ist.

    Alles was dann weiter rauf laufen soll, um dann vielleich erst bei 4 kHz zum Treiber getrennt zu werden, geht dann wesentlich besser in GFK zu laminieren, vorausgesetzt man kann das handwerklich darstellen.

    (ich hab's in GFK noch nicht probiert)

    Also 1,6kHz finde ich sehr erstrebenswert. Da könnte man dann sogar schon einige 1" Treiber (z.B. Celestion CDX 1747) ankoppeln und es wäre schon schön mit den (wahrscheinlich) 8"ern da oben relativ flach 6, 12 oder auch garnicht und einfach den natürlich Pegelabfall des Treibers passieren zu lassen - Und ab 5kHz den 1 mit 12dB einfach ranzuklingeln.

    Der Joseph Crowe hat mit dem B&C 8 PE21 auch das so genannte "Summer Rain Front Horn" gebaut (bei Interesse einfach googln) welches ein CD-Horn mit 1762 cm² HornMundfläche jedoch ohne Phaseplug ist. Ich finde, als 40x40Grad Horn hat es eine recht homogene Abstrahlcharakteristik (falls das Polardiagram stimmt) oder? - und das alles ohne Phaseplug! 1" Horn obendrüber 12 oder 15" unten drunter + Mono21"Bass fertig :).

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  • Hornkonturen

    • pure-audio
    • 16. Dezember 2025 um 11:23

    sehr interessante Infos, selbst nach fast 20 Jahren noch brandaktuell :) . hab gerade große Lust mir nochmal ein von 90 - xy kHz (ungefaltet) horngeladenes System aufzubauen . . . ähnlich Funktion-One Resolution 9 . . . unterhalb von 90Hz dann 1x gefaltet mit EAW BH882 (2x18") + Hornverlängerung.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • pure-audio
    • 4. März 2021 um 14:25

    vielen Dank für eure Hilfe und die Tips mit den Geräten! Ob der eine oder der andere das für wichtig hält bleibt dann doch einfach ihr oder ihm überlassen. Wir haben auf Open-Airs teilweise mit Temperaturschwankungen von 15-20 Grad zu kämpfen da werden dann aus den 36 schnell 72cm und aus 10, 20m und das sind bei 120Hz 1/4 - 1/2 der Wellenlänge, ups da addiert sich ja dann garnichts mehr. Ich hatte 2019 festgestellt, dass es eine Einstellung (17Uhr bei 27Grad) gab welche (für mich) gestimmt hat und zwar überall und es wäre einfach schön wenn die Technik mir dabei helfen kann, dass wenn ich morgens (05Uhr bei 12Grad) wieder komme (alles noch genau gleich eingestellt) das Delay nicht (vermutlich) um genau diesen Abstand wieder kompensiert werden muß damit es anschließend wieder einheitlich, stimmig, knackig, räumlich und homogen klingt. Um das zu Überprüfen wäre natürlich deine Exeltabelle auch schon ein Traum gewesen mathias81.

    Und natürlich kann man sich die Dinge auch unnötig kompliziert machen aber für mich ist es ein Problem (weil ich es selbst höre) welches ich (vielleicht) noch lösen kann und (vermutlich) meine Arbeit konstant noch besser klingen lässt. Verheiraten von Front- und Delayline ist kein Problem, weil es bisher zweimal die gleichen Systeme waren welche zumindest meistens auch bei der gleichen Frequenz getrennt wurden (siehe Foto) :)

    Danke nochmal für alles!

    P.S.: ich wollte eigentlich nicht offenlegen um was für ein Veranstaltungsformat es sich handelt bzw. Lautsprechertyp um zu verhindern das hier wieder irgendweine eine Grundsatzdiskussion vom Zaun gebrochen wird aber ich fand das Foto so schön :)

    Bilder

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  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • pure-audio
    • 2. März 2021 um 12:37

    ja stimmt, diese Variablen spielen physikalisch auch eine Rolle in der Schalllaufzeit. Ich dachte gerade: zur Not könnte man dafür vielleicht einen "raspberry pi" mit den entsprechenden Sensoren versehen und ein kleines Program schreiben. Der "raspberry pi" könnte vielleicht MIDI und damit ein Delay welches auch MIDI versteht fernsteuern? Wäre dann nur leider recht aufwendig- denn man müsste programmieren.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • pure-audio
    • 2. März 2021 um 09:12

    Hallo Leute,

    mir ist vor kurzem aufgefallen, wie stark sich die Temperaturschwankung auf die Schalllaufzeit auswirkt. Da ich des öfteren bei größeren Beschallungsaufgaben eine Delayline einsetze, würde ich gerne diesen Parameter (Anpassung der Verzögerung der Delayline an die Temperatur) automatisieren. Es wäre gut wenn es in millimeterschritten geht. Weiß jemand ob es einen professionellen Systemcontroller auf dem Markt gibt, bei welchem ich diese Variable (Temperatur) berücksichtigt bekomme? Habt ihr eine Idee? Danke!

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