Falls das echte Messwerte sind (was beim Frequenzgang zumindest nach Glättungsfilter aussieht) dann ist es sehr interessant, wobei der "Gesamtklang/Eigenschaften" nicht durch diese paar wenigen Messcharts abgebildet werden kann, aber dürfte ja hier allen klar sein.
also die beiden Charts des B&C 21SW152 und B&C 12TBX100 sind nur Simulationen mit den Treibern in einem Exponetial Horn in HornResponse.
Man kann das Horn des TBX100 auch immer länger bei entsprechend wachsender Mundfläche machen und dann spielt der -zumindest in der Simulation- immer weiter runter (siehe unten). Bei 2,2m Hornlänge, 6500 cm² Hornmund wäre das Gerät dann vorne ca. 100cm breit und 65cm hoch. Aber dafür gibts dann 110dB bei 1W und einen sehr breitbandigen Frequenzgang bei wahrscheinlich recht engem Abstrahlverhalten. Also müsste Mensch wohl auch mehrere nebeneinander legen - schön dicht mit den Treibern aneinander.
Ich gehe auch mal (als noch nicht boxenbauer) davon aus, dass wir ein Horn welches so hoch arbeiten können soll nicht mehr falten sollten - um Resonanzen/Verzerrungen nicht unnötig weiter zu steigern und sich damit Flexibilität bei der Abstimmung zu nehmen.
Zum GroupDelay (siehe unten). würde man mit einem guten PhasePlug auch die Gruppenlaufzeit etwas glätten? Den Anstieg auf 20ms bei 60Hz könnte man doch umgehen, in dem der 12"er mit z.B. But 18dB/Oct bei 140Hz abgekoppelt wird - so wäre er dann bei 60Hz schon 24dB leiser. Und eigentlich sollte der B&C 21SW152 in dem MonsterHorn(4,66m lang/ 4qm Mundfläche) bis 130Hz spielen . . .