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Beiträge von mringhoff

  • Warum Rabatte der beste Weg ist, sich zu ruinieren

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2010 um 12:51

    Was in der sog. "Rabattschlacht" auch eine Rolle spielt, sind die scheinbar immer zunehmenden kommunalen Eigenaktivitäten in Sachen Equipmentvermietung.

    Hier wird mit der Begründung lokale Aktivitäten/Künstler etc. zu fördern die Technik z.T. auch mit Personal gegen einer sehr geringen Aufwandspauschale vergeben (hier spricht man auch absichtlich schon von Leihe und nicht Vermietung). In erster Linie hört sich das auch ganz engagiert an, aber in zweiter Linie gräbt man hier das Wasser von lokalen VT-Vermietern ab.

    Die Stadt München bietet das z.B. so an: http://www.kr-technik.de/

    Wenn Kommunen ihre eigenen Veranstaltungen selbst ausstatten möchten, ist das auch ihr gutes Recht. Eventuell kann sich das ja auch finanziell lohnen, hier sagt ja sicher keiner etwas.
    Aber daß man dann mit den durch Steuergeldern finanzierten Gerätepark und Personalstamm nach außen geht, und in das Geschäftsfeld von lokalen Gewebebetrieben hineingeht, finde ich dann schon grenzwertig.

    Kleinkunstveranstaltungen, öffentliche Vorträge, Vereinsfeiern und Kulturevents ist das Geschäftsfeld lokaler Veranstaltungstechnikdienstleister. Ein Teil davon ist auch gewerblich orientiert (mit Künstlergage, Eintrittsgeldern und professionellen Veranstaltern...), wenngleich man es nicht immer so nach außen zugibt.

    Keiner würde jemals auf die Idee kommen, die Bauhofmitarbeiter, die die kommunalen Einrichtungen in Schuss halten, noch dafür zu verwenden, bei Vereinen, Initiativen und künstlerisch engagierten Privatpersonen für ein paar symbolischen Euros Rasen zu mähen, die Hecke zu schneiden oder im Winter den Gehsteig zu räumen...

    Zugegebenermaßen ist das eine schwierige Gradwanderung zwischen Kulturförderung und von Steuern bezahlte Rabattschlacht im Kleingewerbesektor.

    Und wir reden hier - zumindest im Fall von München - nicht über ein paar Aktivlautsprecher mit einem Funkmikro, das man sich mal für eine Bürgerversammlung oder den Vereinsabend ausleihen kann oder der Bauhofmitarbeiter hinstellt. Nein, hier geht es schon wesentlich professioneller zu: Gut ausgebildetes Fachpersonal, das Profiequipment in doch nicht unerheblicher Größe zur Verfügung stellt und genauso arbeitet wie ein mittlerer VT-Betrieb mit großer Lagerhalle, mehreren Festangestellten und zahlreichen freien Technikern.
    Und skurilerweise das alles bezahlt von der Gewerbesteuer, die unter anderem die lokal ansässige VT-Firmen mit erwirtschaften...

    Warum spricht hier keiner von "Rabattschlacht"?

  • Gastronomiebeschallung/Mp3 Player?

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2010 um 13:28
    Zitat von "gezz-abba"


    Baugleich mit dem monacor, dafür mit zusätzlichem SD slot und OHNE radio.


    ...der von Monacor hat aber auch kein Radio...

  • Gastronomiebeschallung/Mp3 Player?

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2010 um 09:13
    Zitat von "Oliver"


    gibt es mittlerweile neue Geräte in dem Bereich?

    Ich hab aktuell folgenden Fall:
    Ein Sportverein ist auf mich zugekommen und wünscht ein Abspielgerät für CDs und die Möglichkeit USB Sticks mit Musik drauf direkt an das Gerät anzuschließen und abzuspielen. Bedient wird das Gerät durch nicht fachkundige Menschen wie Tanzkursleiterinnen etc.
    Je günstiger das Gerät ist desto besser (klar) allerdings sollte es definitiv verlässlich über mehrere Jahre funktionieren.

    Was ist von folgendem Gerät zu halten?

    CD-156

    Ich denke mal, genau für diese Anwendung (Sportverein, Fitnesscenter etc.) ist dieser Player gedacht. Einfach und intuitiv in der Bedienung und günstig. Den CD-156 kenne ich jetzt selber nicht, sieht aber so aus, als ob es ein Nachfolger vom CD-100 ist. Und den gabs vor 10/15 Jahren schon. Einer davon spielt bei uns noch einwandfrei bei uns für unsere Lagerbeschallung...

    Etwas professioneller ist allerdings der da: CD-110
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=0&act=8&act_sub=24&artid=7314&spr=DE&typ=u

    Er ist zwar etwas teurer, aber einmal verbraucht er eine Höheneinheit weniger (ist oftmals willkommen bei den etwas vollgestopften Racks. Und er hat keine Schublade, sondern ein Slot-In. Schubladen sind immer etwas anfälliger...

    Ansonsten habe ich die Produkte von Monacor immer als sehr preis-leistungs-wert kennengelernt. Die Qualität der Geräte ist auf die Jahre gesehen weit über dem Durchschnitt der sonst so auf dem Markt befindlichen Chinaware angesiedelt.
    Anderseits darf man sich auch keine Wunder erwarten. Für richtige Profiware musst Du halt auch wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

    Für einfache Anwendungen, bei denen auch viele verschiedene Leute Musikmaterial mitbringen und bedienen müssen, ist ein einfacher CD-Player samt USB-Anschluss für die mp3-Generation nach wie vor erste Wahl. Gerade im Fitnessbereich kommen die Trainer(innen) kurz vor knapp in den Raum, 30 Leute sehen gespannt zu, wie sie eine CD einwirft und das Headset aufsetzt. Und los gehts....
    Da bleibt keine Zeit, lange in der Technik zu verweilen. Von solchen Leuten will sich auch keiner damit beschäftigen, manche halten auch Trainingsstunden in verschiedenen Clubs. Wenns nicht auf Anhieb funktionert ist "die Anlage" defekt oder ein Mist... Und die 30 Sportler denken dann vermutlich das selbe, schließlich hat der/die TrainerIn das so gesagt und der Typ vom letzten Mal hats auch nicht hinbekommen...

    So ist das mit der Technik :)

  • Schadensabwicklung über Versicherung des Kunden

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2010 um 19:24
    Zitat von "marcoboy"


    Sollte der Verursachen privat da gewesen sein. Stellst du diesem den Schaden in Rechnung.

    Warum? Du als Vermieter stellst nur Deinem Kunden, also dem Mieter eine Rechnung. Wer den Schaden verursacht hat, ist egal. Alles andere liegt in Deinem Ermessen. Natürlich kannst Du auch einem Dritten eine Rechnung stellen und wenn er sie zahlt, dann ist es gut. Aber wozu? Dein Mieter ist Auftraggeber und er ist verantwortlich für die gemietete Sache während der Mietzeit. Wird die Mietsache beschädigt, hat der Mieter den Schaden zu begleichen.

    Wenn der Mieter in irgendeiner Form dagegen versichert ist, dann schön für ihn. Für uns als Vermieter spielt das primär keine Rolle. (Sekundär vielleicht schon: denn ein klammer Mieter hat vermutlich Probleme, einen Schaden zu bezahlen. Wenn eine Versicherung zahlt, dann dürfte vom Mieter her auch kaum Gegenwehr kommen, insofern ist es gut wenn eine Versicherung existiert...)

  • Tasten JB-lighting ScanControl 1612

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2010 um 15:55

    Ruf doch einfach bei JB an, die sind diesbezüglich sehr hilfsbereit und vor allem kompetent.
    http://www.jb-lighting.de

  • Schadensabwicklung über Versicherung des Kunden

    • mringhoff
    • 13. Oktober 2010 um 07:55

    Ich sehe das ähnlich: Rechnung an den Kunden mit dem üblichen Zahlungsziel und fertig.
    Ob und wie der Kunde das dann mit einer Versicherung abwickelt, spielt für uns zunächst keine Rolle. Bei guten Kunden ist man natürlich etwas toleranter, wartet vielleicht etwas länger auf den Zahlungseingang oder gibt eine Stellungnahme - wenn gefordert - gegenüber der Versicherung ab.

    Grundsätzlich schließen die meisten (Privat-)Haftpflichtversicherungen Schäden an hinzugemieteten Sachen aus. Wenn jetzt aber nicht der Veranstalter selbst, sondern ein Dritter diese Blumenvase umgeworfen hat, dann könnte dessen Haftpflicht bezahlen. Vorausgesetzt ist natürlich, daß man denjenigen "erwischt", der für die Überschwemmung verantwortlich ist.

    Was anderes sind spezielle Veranstalter-Haftpflichtversicherungen. Hier müsste man mal nachsehen, was ausgeschlossen wird und was nicht. Oft ist auch eine sog. Elektronikversicherung mit dabei, diese könnte ebenfalls solche Schäden decken.

    Aber wie gesagt: das mit den Versicherungen sollte das Problem des Kunden sein, unser Geschäftspartner ist unser Kunde, nicht dessen Versicherung.

  • Und Du dachtest, Dein Job wäre aufregend...

    • mringhoff
    • 1. Oktober 2010 um 10:45

    etwas füttern muss ich jetzt den Troll doch noch:

    Bitte weltpolitische Denkansätze und Theorien außerhalb des Threadthemas bitte ab sofort hier in den extra dafür geschaffenen Thread schreiben:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=81025

    Danke.

  • Stuttgart*21 # Schlosspark vergewaltigt !!

    • mringhoff
    • 1. Oktober 2010 um 10:42

    Nachdem wir jetzt nun in diversen anderen (Fach-)Threads immer wieder mal diverse Ergüsse von Leuten haben, die die ein oder anderen weltpolitischen Dinge wohl näher erforscht haben als der Durchschnittsbürger, wäre es schön, wenn diese Ansichten nicht immer dazu führen, daß ganze Threads einen anderen Weg laufen.

    Also hier ist dann der Thread, wo dann jeder seine Ansichten hinterlassen darf. Bitte also dann die anderen Threads in Ruhe lassen.

    Es geht auch nicht darum, daß vielleicht der ein oder andere Gedankenansatz nicht richtig wäre, freies Denken außerhalb der Masse ist durchaus lobenswert. Nur bitte außerhalb der anderen Fachthreads, auch wenn sie "nur" im offenen Brett stehen.

    Und noch etwas: Das Brett ist unpolitisch. Bitte bei allem Enthusiasmus keine politische Diskussion anzetteln. Das nervt den Leser und führt vermutlich dann auch zum Schliessen des Threads. Und wohin dann mit all diesen Theorien und Denkansätzen?

  • Hi-Fi-Tuning: Physik oder Esoterik?

    • mringhoff
    • 30. September 2010 um 08:13

    ach in diesem Feld gibts viele Geschäftemacher, Enthusiasten, Gurus und andere Leute ohne weitere Hobbies.
    Ich glaube auch, daß hier der Übergang von physikalischer Klangverbesserung zum Placebo fliessend ist.

    Manches ist ja auch nicht abzustreiten: häng mal 100m XLR-Mikrokabel als Lautsprecherkabel an eine (kräftige) PA-Anlage und im Vergleich dazu auf der anderen Seite 10m "normales" Speakon (2,5qmm) und mach mal ordentlich Bums.
    Da hört man schon einen Unterschied. Oder einen 100,- EUR Chinaverstärker mit einer hochwertigen Profiendstufe, von den Unterschieden bei den Lautsprechern mal ganz zu schweigen.

    Aber in der Hifiszene gibts dann ganz tolle, versilberte, 10qmm, in Zentimetern berechnete Zauberkabel, die den Sound noch viel klarer und deutlicher machen... Das hört dann aber nur noch jemand, der es auch wirklich hören will.

    Manche Klangverbesserungen mögen sicherlich auch messtechnisch nachweisbar sein. Aber hört das unser Ohr noch?
    Sind nicht andere Faktoren wie die Aufnahme an sich, der Raum, die Autos, die am Fenster vorbeifahren, die Nachbarn etc. oder der eingebaute und genutzte Equalizer, größer als die Klangänderungen durch ein Zaubergerät?
    Und wer natürlich ein Zauberkabel kauft, der muss natürlich konsequent sein: Bestes Abspielgerät, edlester Verstärker, hochwertigste Lautsprecher etc.
    Ich denke schon, daß man mit guten Geräten auch einen schönen Klang hervorzaubern kann, aber dann kommt man schon in den Grenzen, wo man mit tausenden Euros lediglich eine maginale Klangverbesserung erreicht.
    Und wer sonst kein Hobby hat, steigert sich dann rein. Und so langsam beginnt der Placeboeffekt :) und das Geschäftsfeld entsprechend findiger Leute..

  • Seltsame Typen gibt es...

    • mringhoff
    • 29. September 2010 um 18:48
    Zitat von "rockline"


    Soweit ich bei google rausbekommen konnte kommt seine IP aus Nigeria. Den Knaben werde ich beschäftigen.....


    na, da hab ich ehrlichgesagt andere Hobbies, als mit nigerianischen Profibetrügern zu mailen...

    Da kannst nichts machen, die hocken den ganzen Tag irgendwo vorm Computer und versuchen jeden Tag ein paar Blöde zu finden...

  • Wo Kabelklett anfertigen lassen?

    • mringhoff
    • 29. September 2010 um 15:35
    Zitat von "LC2412"


    Sorry, aber der Besuch auf deren Homepage lies mich eher zusammenzucken als vermuten, hier genau beim richtigen gelandet zu sein (vor allem das [gescannte?] Bestellformular).

    Stimmt. Die Website ist grauenvoll, aber die Leute dahinter sind Profis. Wir haben schon seit mehr als 2 Jahrzehnten Kabelkletts von denen und bis heute hat sich kaum etwas geändert: Die Kabelkletts sind robust und praxisnah. Der Bestellschein schaut immer noch so aus und hat sich seit der Euroeinführung nicht mehr geändert und der Service geht immer noch flott und unkompliziert.
    Und ja, wir haben immer noch Kabelkletts der ersten Stunde. Meist sind die Kabel früher auf dem Müll als der Klett :)

  • Vermieten via. Paketversand

    • mringhoff
    • 24. September 2010 um 12:23
    Zitat von "DJ_Uwe"


    Ich bekomme immer wieder Anfragen ob ich mal nen Cdplayer oder auch einen Beamer versenden kann.
    Bisher habe ich es abgelehnt weil es auch in der relation zu den gesammten Aufträgen einfach Sinnlos war sich damit zu beschäftigen. Allerdings scheint sich das sehr zu vermehren.


    Hab nicht so das Gefühl, daß sich das vermehren würde. Diese Frage nach dem Paketversand kommt bei uns nur sehr selten. Wir lehnen das ab. Der Aufwand für den Versand eines einzelnen Gerätes (Verpackung, Adressierung, Porto, Versicherung etc.) ist uns zu hoch, das Risiko ebenfalls, nicht nur das der Unterschlagung, sondern auch das eines Transportschadens. "Vorsicht-zerbrechlich"-Aufkleber helfen da auch nichts. Wer schon mal versucht hat, einen Transportschaden mit einem Paketdienstleister abzuwickeln, der weiß wie nervtötend das sein kann. Hinterher wills wieder keiner gewesen sein... :)

    Zitat von "DJ_Uwe"


    Wer macht das schon?


    ich kenne ein paar professionelle Subvermieter, die das so machen, allerdings muss man dort erstmal als Kunde aufgenommen werden und auch selbst Gewerbetreibender sein. Das minimiert das Unterschlagungsrisiko schon mal deutlich.

    Privatkunden und Kleinanwender möchten wir schon persönlich kennenlernen. Einmal wegen der Unterschlagungsproblematik und zum anderen kann man die Technik bei der Abholung nochmal erklären. Das reduziert die Fehlanwendung und deren Folgen.

  • Mietpreise

    • mringhoff
    • 24. September 2010 um 11:25

    Theoretisch solltest Du nach einigen Jahren Hobby-VT (nach der Bandauflösung zufolge vermutlich doch über 5 Jahre), ein gewisses Gefühl haben, was man bei Euch so für bestimmte Leistungen bezahlt.
    Ansonsten finde ich den Ansatz vom chris216 durchaus empfehlenswert.

    Ist Dein Material teurer als die benachbarten Anbieter, mieten es nur wenige, ist es zu billig, hast Du zwar ein paar Kunden mehr, aber nach einiger Zeit vermutlich auch grad mal so viel in der Kasse, um ein paar Reparaturen zu bezahlen.
    Aber wer weiß das schon, wenn man eine Anfrage reinbekommt: "Will Party machen, brauche Anlage. Hab schon ein Angebot, kannst Du das billiger machen?"

    Vielleicht sollte man vorher noch den ein oder anderen Artikel hier im Brett durchlesen, mit welchen Preisen sich die Branche inzwischen rumschlägt:
    zum Beispiel: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=30&t=80058

    Und ob man sich das wirklich antun möchte, sein Hobby zu professionalisieren, nur weil man etwas Equipment besitzt, sollte man sich genau überlegen.
    Es gehört mehr dazu. Veranstaltungstechnik ist schon seit Jahren ein "richtiger" Ausbildungsberuf geworden. Da sind einerseits die Vorschriften, technischen Grundlagen, Gefahrenanlaysen, und die Erfahrung, wie ein Profibetrieb das Equipment einsetzt und andererseits ist man jetzt auch dann gleich voll verantwortlicher Unternehmer im juristischen Sinne. Da kann man sich dann nicht mehr rausreden mit "das hab ich nicht gewusst..." etc. und das betrifft nicht nur den technischen Bereich, sondern auch die Themen, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Vorauszahlungen, Einnahme-Überschuss-Erklärung u.a.
    Ohne "Basis" - also eine Ausbildung incl. die Erfahrung, die man dort gewinnt, würde ich mich ehrlich gesagt nicht einfach so selbständig machen.

  • Steuerberater München - Bitte um Empfehlung

    • mringhoff
    • 24. September 2010 um 11:02

    Ich würde auf alle Fälle mal nach einem lokalen Berater um die Ecke Ausschau halten (in Deinem Profil steht ja was von Freising und nicht München). Der kurze Weg ist für die monatliche Belegabgabe etc. schon hilfreich. Zudem kennt ein StB aus Deiner Stadt auch die Gepflogenheiten des hiesigen Finanzamtes besser, als einer aus München...
    Gerade wenn man keine "börsennotierte VT-Firma" ist, muss man ja nicht gleich den renommierten Spezialisten suchen :)
    Gibts denn keine Nachfolgeregelung bei Deinem verblichenen StB? Meist werden alteingessene Kanzleien dann doch gerne von anderen aufgekauft. Wenn die dann die Geschäfte fortführen, dann haben die ja auch schon alle Unterlagen von früher etc.

  • Warnung vor S.R. & Marcel Schuldig

    • mringhoff
    • 22. September 2010 um 18:18

    Im ersten Moment freut man sich ja, sein Material zu vermieten und einen neuen Kunden gewonnen zu haben. Wenn dann so langsam ein ungutes Gefühl aufkommt, ist es auch schwer, hier wieder rauszukommen, es könnte ja doch ein ehrlicher Kunde sein und den will man doch auch nicht gleich mit der Behauptung konfrontieren, daß wir ihn für einen Betrüger halten.

    Ein Lösungsweg hieraus wäre dann einfach zu sagen, daß das Material leider nicht mehr verfügbar ist zu diesem Zeitpunkt: "Oh, ich sehe gerade im Computer, daß das XY-Mischpult leider nicht mehr frei ist. Es ist sogar so, daß sämtliche Discomischpulte an diesem Wochenende draußen sind. Schade, dann können wir Ihnen doch nicht weiterhelfen..."

    Bei uns mal passiert: Der wollte das Material dann an einem anderen Tag mieten... Auf einmal wäre der dringende Materialbedarf am morgigen Samstag nicht mehr so wichtig gewesen, man hätte ja noch eine weitere Veranstaltung am darauffolgenden Dienstag.... :)
    Ich kann natürlich auch nicht sicher sagen, ob das ein redlicher Kunde war, aber auf so etwas suspektes haben wir natürlich verzichtet...

  • Warnung vor S.R. & Marcel Schuldig

    • mringhoff
    • 22. September 2010 um 10:52
    Zitat von "Magic"

    Altes Thema... :)
    Wer ein Vermietgeschäft betreibt, muss früher oder später mit so etwas rechnen. Der eine betreibts im kleinem Stil, professionelle Banden im größerem.
    "Kleinkriminelle" sind gestrandete Existenzen, Drogensüchtige auf Geldsuche etc. Da passt der Personalausweis, weil es ja sowieso schon egal ist. Diese Leute haben eher so das schnell verkaufbare Zeug im Sinn, beispielsweise DJ-Equipment (Technics 1210, Pioneermixer etc.).
    Größere Kriminelle nehmen da schon ganze Laster Material mit.

    Bei dem handlichen Klein-Dryhire hat man zwar nicht so viel Ertrag, aber das Risiko ist überschaubar und vor allem nicht existenzbedrohend. Zudem darf man auch gerne mal nachfragen, was sie so planen, wohin das Zeug geht, gerne mal etwas Smalltalk, was der Kunde so treibt etc. Da hat man dann auch vielleicht ein Gespür entwickelt, wenn man ein unseriöser Kunde dabei ist. Mit Vorauskasse, eventuell Kaution o.ä. mindert man dann das Risiko etwas.

    Bei den größeren Unterschlagungen muss ich mich manchmal schon fragen, wie manche Firmen unbekannten Leuten ganze Lastwagen voll Material mitgeben können. Veranstaltungen in gewisser Größenordnung benötigen professionelle Betreuung. Selbst bei absoluter Sicherheit, daß es sich um einen redlichen Kunden handelt, würde ich das schon aus technischer Seite gar nicht mehr anbieten, es sei denn, es handelt sich um einen Kollegen. Aber diesen kennt man doch meistens....
    Alles andere bringt doch meist nur Ärger (Bedienungsfehler, laufende Hilfeanrufe wenn was nicht klappt etc.)
    Dryhire in dieser Größenordnung find ich an sich schon fraglich.

    Ansonsten kann man Unterschlager meist auch wie folgt erahnen:

    - relativ kurzfristiger Anruf
    - meist mit Handynummer ohne Festnetzanschluss
    - so gut wie keine Preisverhandlung
    - eventuell anderer "Mieter" als der Anrufer (Strohmann)

    Natürlich gibts auch ehrliche Mieter mit den genannten Verhaltensweisen. Aber noch deutlicher wird es, wenn man ein offizielles Angebot abgeben möchte und ein unterschriebenen Auftrag zurückgefaxt werden sollte...
    Auch wenn der Ausweis hinterlegt werden muss, machen vielleicht manche einen Rückzieher, denn den brauchen sie ja noch für andere "Aktivitäten". Einen neuen bekommen sie ja nicht so schnell und wenn eine Anzeige vorliegt vermutlich erst recht nicht.

    Ansonsten kann man sich ja mal überlegen, eine Art "Kundenformular" zu entwerfen, wo sich Kunden für das Dryhire regelrecht erstmal anmelden müssen. Sicher nichts für das schnelle Straßengeschäft, aber auf Dauer ausgelegt natürlich sicherer. Händler verlangen ja von ihren Kunden auch schon oft eine Selbstauskunft etc., bevor man dort einkaufen kann. Warum können wir das nicht? Nicht nur die Unterschlagungen dürften vermieden werden, sondern vermutlich auch die Zahlungsprobleme geringer ausfallen...

  • "Duck Sound and Light" - Erik Prager

    • mringhoff
    • 6. August 2010 um 17:46

    Die Verbindlichkeiten wurden inzwischen bezahlt, es kann "Entwarnung" gegeben werden, zumindest in unserem Fall. Was jedoch bleibt, ist der Eindruck, daß hier nicht gerade gewissenhaft mit Zahlungsverpflichtungen umgegangen wird...

  • Produktionstasche gesucht

    • mringhoff
    • 8. Juli 2010 um 21:37
    Zitat von "mellotron"

    ...oder man noch was auf der Bühne findet (Taschenlampe, Adapter, auch mal der Router oder 5 NF-Kabel)


    http://www.asmc.de/de/Taschen/Tra…-schwarz-p.html
    ...da passt dann sogar noch der Movinghead rein, den man noch so auf der Bühne findet :)

  • Diebstähle & Unterschlagungen angestiegen

    • mringhoff
    • 7. Juli 2010 um 15:16
    Zitat von "marcoboy"

    Also meist wird ja unter Kollegen geklaut.


    also das kann ich wiederum gar nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil.
    Ich weiß ja nicht, welche "Kollegen" du hast, aber bei uns wird auf Job peinlich darauf geachtet, daß man wirklich nur das einpackt, was einem sicher gehört. Und sollte mal ein Teil versehentlich in die Kiste gekommen sein, dann wird das später wieder zurückgeschickt.

    Geklaut wird bei uns lediglich auf größeren Veranstaltungen durch betrunkene Gäste und dann meist auch nur das, was grad so auf dem Weg liegt (Floorspots am Eingang etc.).

    Doch all das ist dann im Verantwortungsbereich des Veranstalters.

    Problematischer sind eher die Unterschlagungen. Bis dato hatten wir zwar Glück (nur 2 Fälle, die beide glimpflich verlaufen sind), aber professionelle "Einkäufer" werden auch immer dreister...

  • Diebstähle & Unterschlagungen angestiegen

    • mringhoff
    • 7. Juli 2010 um 07:58

    Natürlich hast Du da Recht mit den Seriennummern.

    Aber zwei Dinge sollte man dennoch bedenken:

    Kauft man ein Gerät ohne Seriennummer, liegt die Vermutung nahe, daß sie irgendwer aus bestimmten Gründen entfernt hat. Ob hier dann noch die Gutgläubigkeit beim Erwerb gegeben ist?

    Immer wieder kommt auch die ein oder andere Hehlerware wieder ans Tageslicht. Ist mir selber schon mal mit zwei Plattenspielern passiert, die bei einer Razzia beim "Verdächtigen" sichergestellt wurden. Hier genügt es der Polizei nicht einfach zu sagen, daß es Deine Plattenspieler sind. Diese müssen eindeutig "identifizert" werden. Wenn dann aber keine Firmenaufkleber mehr drauf sind, wirds schwer. Hat man Seriennummern, ist das natürlich einfacher.

    Natürlich sind Seriennummern keine Versicherungen gegen Unterschlagungen und vermutlich auch gerade mal so hilfreich im Falle des Falles wie die berühmte Nadel im Heuhaufen, aber das bisschen Arbeit für eine Seriennummern-Datenbank ist ja auch kein wirklicher Aufwand....

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