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Beiträge von wora

  • Sinn oder Unsinn: Szenenautomation im Bandmix

    • wora
    • 3. Oktober 2014 um 14:54

    ich habe das schon gemacht, zumindest teilweise.
    hintergrund war eine recht aufwändige Top40-liveshow, bei der ich im vorfeld vom MD (musical director) für jeden song klare infos bekommen habe, welcher der drei gitarristen in welchem song welche stimme (und wichtigkeit) und welche gitarre spielen wird - und wie sie im panorama verteilt werden sollten. ausserdem hatte ich noch die info, welches schlagzeug in welchen songs spielen wird.
    eine genauere info hatte ich zuvor noch nie im leben erhalten - und das stimmte dann auch noch ;)

    dieses "problem" löste ich dann über einzelne szenen, in denen ich aber ausschliesslich die mutes der drumkanäle und die mutes und pans der einzelnen gitarren aufgerufen habe. ach ja, die effekte hab ich da natürlich auch gleich reingepackt.
    das war doch recht viel arbeit im vorfeld, aber auf dem gig hat es sich tatsächlich gelohnt!
    nächstes jahr soll es im Tollhaus wieder so eine show geben, da werde ich das vermutlich wieder auf die gleiche weise lösen.

    komplette settings incl. kanal-gain und EQ würde ich aus den von billbo genannten gründen aber niemals einfach so abfahren, weil sich eben die akustik in jedem saal ändert. wenn das tatsächlich klappen würde, wären wir ja sofort arbeitslos :lol:
    aber gewisse teile kann man natürlich schon so bearbeiten, z.b. die kanal-mutes.

  • iLive AuxSend's als Scene speichern

    • wora
    • 3. Oktober 2014 um 14:28

    ich finde in den einstellungen auch keine speichermöglichkeit für einzelne aux-mixe. die "fader levels" gelten für inputkanäle und beeinhalen dann alle faderlevel, also alle auxe, gruppen, master usw.
    wenn man nur einzelne auxe recallen möchte, müsste man die anderen auf recall-safe schalten. bei so komplexen files würde ich das nicht machen wollen, denn wenn man etwas wichtiges vergisst, wird es eben überschrieben.

    andere idee:
    was man gut machen kann, ist einen Aux-mix per "copy" in den zwischenspeicher zu legen und diesen dann in einer anderen szene zu reallen.
    ich würde mir hier verschiedene szenen mit den verschiedenen musikern/akteuren speichern (natürlich entsprechend benennen) - und die entsprechenden aux-mixe dann bei bedarf einfach in die aktuelle szene recallen.
    das geht natürlich nicht während der show, weil man dazu mindestens einmal die szenen wechseln muss.
    das wäre ein einfacher, gangbarer weg.
    zusätzlich kann man die entsprechenden kanäle für die einzelnen musiker in die library speichern - und dann bei bedarf incl. preamp-gain recallen.

  • I want more of...

    • wora
    • 3. Oktober 2014 um 11:57

    ach, so lange ich das nicht beruflich mischen muss hab ich kein problem mit volksmusik. wichtig ist mir nur, das ich den saal freiwillig verlassen darf, wenn ich´s nicht mehr hören mag. :D

    Wien ist zwar sehr weit weg, aber wenn es die zeitplanung zulässt, wäre ich auch gerne dabei.
    vielleicht nicht gerade im winter, so dass man das eventuell mit einer motorrad-alpentour verbinden könnte... andererseits bietet sich dafür eigentlich nur der sommer an, wenn die pässe frei sind - und genau dann hat man die meisten jobs. :cry:

  • Plugins im Live Einsatz bei Profis...

    • wora
    • 3. Oktober 2014 um 11:52

    Roger ist schon lange hier.
    er schreibt nur viel zu wenig ;)

  • Gain Sharing oder Compensation nicht möglich 2014

    • wora
    • 3. Oktober 2014 um 11:43
    Zitat von "Mister.Lange"

    ...
    Was ist wenn die Band den Mischer mit bringt und der hat ein schönes File bei dem er unbedingt die Gains mit Laden will. Schließlich hat er eh alle Mikros gleich mit und dann stimmen halt auch gleich alle Threshold Werte. Da die Band aus Multiinstrumentalisten besteht, wechseln die bei jedem Lied den Platz auf der Bühne. Dafür hat dann jeder Song eine andere Gainansammlung in der entsprechenden Szene. Diese Gainwechsel möchte der örtliche Monitormann aber nicht haben, weil sie für ihn halt unkontrolliert stattfinden...


    unter dieser vorrausetzung würde ich anders arbeiten:
    die pegelunterschiede zwischen den wechslenden musikern an den gleichen instrumenten würde ich nicht mit den gains ausgleichen, sondern mit faderbewegungen. die wahrscheinlichkeit ist ja recht gering, das die pegelunterschiede zwischen den verscheidenen nutzern der instumente gleich extrem hoch ist. und dafür muss man dann ja nicht gleich den gain bemühen.
    und damit wäre das problem plötzlich gar keines mehr.

  • Gain Sharing oder Compensation nicht möglich 2014

    • wora
    • 2. Oktober 2014 um 13:16
    Zitat von "mellotron"

    .
    Das Problem taucht schon bei einem profanen Stadtfest auf: Lokaler Monitormann hat Bandszene vorbereitet/von vorheriger Band übernommen oder einfach eher als der FOH mit dem Linecheck begonnen. DANN erst kommt der FOH-Mann mit seinem File (für das er natürlich auch seine Gainstruktur verwenden will) und lädt das rein.
    Recall Safe für Gains am FOH scheidet aus.
    Gains vom Monitor werden überschrieben.


    auch das ist ein klassisches beispiel für die grossen vorteile des analogen signalsplitts! :lol:
    da kann der herr am anderen pult mit seinem gain machen was er will, das monitorpult betrifft es einfach nicht. und somit ist man da einfach auf der sicheren seite

    dass diese netzwerk/gainsharing lösungen sicher auch hilfreich sein können, wenn man zeit hat das entsprechend einzurichten, ist sicher richtig.
    aber für "rock´n´roll und stadtfeste mit wechselndem personal schliesse ich mich simonstpaulis meinung absolut an: ein simpler analogsplitt ist hier einfach sinnvoller.
    das thema hatten wir hier ja schon recht oft.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 2. Oktober 2014 um 13:05
    Zitat von "marcoboy"

    Kommt darauf an. ...

    nein.
    gemutet ist gemutet ist gemutet = stille beim einstecken von kabeln, auch wenn phantompower aktiviert ist.
    alles andere sind ausreden ;)

    und weil´s beim angesprochenen pult eben nicht so funktioniert, geht es zu recht zum service. fehler können immer mal passieren, davon bleiben auch sehr teure geräte nicht verschont. und dafür gibt´s dann den service, der das wieder hinbekommt.

  • Gain Sharing oder Compensation nicht möglich 2014

    • wora
    • 1. Oktober 2014 um 23:24

    wenn ich die ausgangsfrage richtig verstanden habe, werden bei jedem szenenaufruf die preampwerte neu geladen.
    kann man die denn nicht einfach auf "recall safe" schalten?
    das wär jedenfalls meine erste idee.

    ansonsten bin auch ich ein grosser freund des analogsplitts. das vermeidet in dieser hinsicht eigentlich alle probleme.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 1. Oktober 2014 um 23:11

    na ja, es berichten einige kollegen ja ganz klar von geräuschen, obwohl Mute aktiviert war!
    und das darf definitiv nicht sein, weshalb ich das gerät vom service überprüfen lassen würde.

  • altes Pult mit neuer Performance

    • wora
    • 1. Oktober 2014 um 19:15

    jepp.
    die akustiker berufen sich ja gerne darauf, dass eine zu den tiefen tönen ansteigende nachhallzeit "wünschenswert" wäre.
    in der tat ist es aber so, dass so eine ansteigende nachhellzeit im bass in den sälen mit musikwiedergabe gar nicht sehr sinnvoll ist, es wäre besser wenn die nachhallzeit auch im bass eben NICHT ansteigen würde.
    die oft zugrunde gelegten kurven beziehen sich auf räume zur sprachbeschallung, und da spielt eine ansteigende RT im bass natürlich überhaupt keine rolle...

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 30. September 2014 um 18:52

    niggles:
    was ist denn mit der von Andy006 erwähnten modifikation?
    habt ihr das schon probiert?

    ich würde auch sagen das es nicht sein kann, wenn trotz gemutetem kanal irgend ein geräusch entsteht. schon gar nicht auf nachbarkanälen.
    deshalb würde ich auch hier empfehlen, das entsprechende pult zum service zu geben.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 30. September 2014 um 14:58

    ok, unter diesen vorraussetzungen würde ich mich tatsächlich mal an den, durchaus netten, service wenden.
    45dB gain, noch dazu für ein kondensatormikro, ist ein sehr praxisfremder wert.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 30. September 2014 um 14:27
    Zitat von "bipsch"

    ...
    Deswegen war von mir die Frage ob einer von Euch mal einen Fader aufziehen kann ohne ein Kabel am Eingang zu haben
    und dann den Gain hochdrehen bis/ob ein Rauschen zu hören ist..vielmehr ab wieviel dB Gain es "unangenehm" rauscht...

    die frage darf erlaubt sein, wofür man so einen test machen sollte?
    fakt ist: jedes mischpult wird vernehmlich rauschen, wenn man einen offenen eingang mit 50dB verstärkt. 8)

  • altes Pult mit neuer Performance

    • wora
    • 30. September 2014 um 14:21
    Zitat von "Wurst Werner"

    ...
    "Angeben" kann man damit natürlich nicht :D
    Der Klangunterschied ist jedenfalls kleiner, als man denken würde. Aber so ist dat halt im HiEnd Bereich.
    Für die letzten 3% mehr an Sound legste 300% mehr an Kohle auf den Tisch. Ich bin zu alt dafür und fahr lieber davon in Urlaub :wink:


    wahrlich weise worte, wurst werner! 8)

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 30. September 2014 um 01:27
    Zitat von "bipsch"

    ...
    Generell muss ich den Gain recht hoch drehen (ca. 45-50) bis ich um die 0dB-Grenze komme, ohne in das Mikro reinschreien zu müssen.

    Ich dachte erst dass das Mikro dafür verantwortlich ist, aber auch ohne etwas am Eingang angeschlossen zu haben, ist das Rauschen ab einem Gain mit ca. 40-45 recht laut zu hören...


    ich habe selbst kein Qu um das zu überprüfen. aber ein extrem hoher gainwert von 45-50 für ein gesangsmikro ist sehr unüblich, bei mir liegen die immer im bereich um 20-25dB, also faktor 100 weniger.
    überprüfe bitte mal das mikrofon bzw. die leitungen, irgendwas scheint da nicht in ordnung zu sein.
    by the way: was ist es denn für ein mikro?

  • im zelt zu leise, draussen zu laut

    • wora
    • 28. September 2014 um 23:15
    Zitat von "Loloverde"

    ...(schalldämmende Zeltplanen)...

    wo gibt´s denn sowas?
    bzw. wie ist das ausgeführt? zwei planen, dazwischen ein vakuum? 8)

  • im zelt zu leise, draussen zu laut

    • wora
    • 28. September 2014 um 22:20

    "bespielt" haben sicher schon einige solche zelte, die frage ist nur, ob sie mit den gleichen problemen hinsichtlich der schallausbreitung nach aussen zu kämpfen hatten. :wink:

    ihr habt also einen molton vor die abluftöffnung gehängt, danach war das problem weg oder deutlich geringer?
    dann würde es sich vielleicht empfehlen, aussen um den luftauslass eine weitere, senktecht hängende plane zu montieren, so dass die schallenergie nach oben weg geführt wird und die luft trotzdem ungehindert austreten kann.
    die frage, die dabei spontan auftaucht: wie könnte man das montieren?

  • im zelt zu leise, draussen zu laut

    • wora
    • 28. September 2014 um 10:48
    Zitat von "Peerless"

    hab ich vergessen dazuzu schreiben, das problem ist nicht der bass sondern obere mitten die sehr weit getragen werden, im zelt versteht man kaum die ansagen und 500-1000m weiter ist alles deutlich zu höhren......

    im zelt hängen sogar relativ viele, wenn auch dünne stoffbahnen, sprich fast vollflächig abgehängt.


    also ich bin ja wie gesagt auch der ansicht, dass der luftauslass nicht das problem ist. und selbst wenn es so wäre, man könnte ihn ja schlecht verschiessen ;)

    das problem ist ein altbekanntes: die zeltwände reflektieren im mitteltonbereich sehr stark, dadurch wird es innerhalb des zeltes schnell recht laut. um da drüber zu kommen, kann man mit lautsprechern einfach lauter machen, kein problem.
    das wahre problem besteht darin, dass man aussen die nach innen reflektierte lautsärke gar nicht so sehr hört, wohl aber den lautsprecherschall, der ja deutlich kräftiger ist.
    die lösung für dein problem kann also nur heissen, dass man den "störschall" leiser macht, mit dicken molton (dünne stoffe bringen relativ wenig)
    oder eben richtige mauern, die den mitteltonschall nicht durchlassen.
    vielleicht lässt sich auch an der lautsprecheranordnung bzw. bestückung etwas verbessern, da sehe ich bei der problemlage aber die geringsten eingriffsmöglichkieten.
    andere alternativen sehe ich erstmal nicht.

  • altes Pult mit neuer Performance

    • wora
    • 28. September 2014 um 10:16
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Zu der 88,2/96kHz 24bit Auflösung, das würde mich schon interessieren, ob man "doppelt blind" in einer Live Umgebung tatsächlich den Unterschied zu 44,1kHz 16bit zweifelsfrei benennen könnte.


    hierzu möchte ich gerne nochmal auf einen vergleichstest im PP hinweisen(ich glaube von der RWTH Aachen), wo angehende tonmeister in doppelblindtest keinen unterschied zwischen 48 und 96kHz heraushören konnten. zwischen 44,1 und 48kHz hörten sie aber definitiv einen unterschied.
    ist schon ein paar jahre her, finde ich aber immer noch interessant. die geräte kamen damals z.b. von Lake People, wenn ich mich richtig erinnern kann.
    andererseits haben hier schon einige berichtet, dass es bei Yamaha konsolen wiederum einen hörbaren unterschied zwischen 48 und 96kHz geben soll. es kommt also auch hier wohl auf die geräte an, ob man unterschiede hört. an den reinen taktraten scheint es nicht zu liegen, zumindest wenn man über 44,1kHz liegt.

    damals wurde auch geschrieben, dass es im studio möglicherweise vorteile für 96kHz geben könnte, wegen der vielen verarbeitungsschritte gäbe es da weniger fehler... ich weiss nicht mehr genau, wie das argumentiert wurde. den test kann ich auch nicht mehr finden, das war noch vor der digitalisierung der medien, als die leute noch richtig hinhören konnten ;)

    und für live wurde damals schon gesagt, das 48kHz mehr als ausrichend sind für erstklassige ergebnisse. das kann ich nachvollziehen, denn auch ich habe beste klangliche erfahrungen mit 48kHz pulten. in der nächsten generation gehe ich vielleicht "sicherheitshalber" auch auf 96kHz, die notwendigkeit für höhere taktraten kann ich mir für liveeinsätze nicht vorstellen. und auch das ist schon richtig ressourcenfressend.
    wer zu viel geld übrig hat für super-edle gerätschaften, der darf sich das natürlich gerne kaufen. für mich ist es wichtiger, hervorragende mikrofone und ebensolche lautsprecher - verbunden mit bestmöglichen musikern einzusetzen. ;)

    das war mein senf dazu...

  • im zelt zu leise, draussen zu laut

    • wora
    • 26. September 2014 um 23:44

    ja, molton ist ein sinnvolles rezept, um zelte akustisch angenehmer zu gestalten.
    je besser die energie im innenraum absorbiert wird, desto leiser wird die ganze sache innen - und dann braucht man auch nicht so viele laute boxen, damit die leute etwas verstehen - und dass wirkt sich wiederum auch nach aussen aus ;)

    wenn es aber trotz molton aussen noch zu laut ist, helfen nur massive wände!

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