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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Forumstreffen bei Audio Pro Heilbronn

    • Volker Holtmeyer
    • 27. Mai 2005 um 01:18
    Zitat


    ist es denn angedacht, die JBL produkte gegen konkurrenten anzuhören oder ist das nur eine JBL-alone veranstaltung?


    Wenn du ein Küdo *sing* mitbringst, können wirs gern auch aufhängen ... :roll:
    Nein, im Ernst, die wirklichen Stärken eines SRX712M erkennt man nur, wenn man "seine Referenz" daneben hört. Also jeder ist herzlich eingeladen, mitzubringen was er möchte. (Kartoffelsalat wird aber schon in ausreichender Menge vorhanden sein.)

  • JBL VRX923 Frage!

    • Volker Holtmeyer
    • 27. Mai 2005 um 01:06
    Zitat


    In welcher Bauweise ist das Modul aufgebaut? Horn? BR?


    Der 12" ist Bassreflex, die 1" haben je ein Horn, die in ein gemeinsames münden.

    Zitat


    Sind das genauso gleiche Treiber wie z.b. in einer normalen BR Box? Oder sind das spezielle? Bändchen HT's ??


    Der Tieftontreiber ist eine Neodym-12"-Pappe (JBL 2262), wie sie auch im mittleren VerTec und jetzt auch in der neuen SRX-Serie eingesetzt wird. Der Hochtontreiber ist ein 1"-Ringradiator (JBL 2407) wie er im kleinen VerTec und in der neuen SRX-Serie eingesetzt wird.

    Zitat


    Wieviele Module brauch man ungefähr pro Seite von dem LA?


    Ein einzelnes genügt. Wenn man beim Betrieb auf einem Hochständer nur knapp über die Köpfe der Zuhörer kommt, braucht es keinen vertikalen Abstrahlwinkel von 60° oder mehr, da sind die 15° optimal.

    Zitat


    3 Stück würden 45° Abstrahlwinkel machen, kann man die abstrahlung verändern indem man wenn das LA geflogen wird das unterste Modul hinten angehoben wird und das dann geht ne größere Abstrahlung nach unten? Weil 45° ist ja nicht viel. Ich hab nur mal in Köln 3 LA Module gesehen pro Seite, und das hat anscheinend auch funktioniert.


    Ein "wirklicher" vertikaler Abstrahlwinkel von 45° ist schon eine ganze Menge. Es gilt nämlich zu beachten, dass wir es hier ja mit einem nutzbaren Abstrahlwinkel von 45° zu tun haben (durch die HF-Pegel-Anpasung der einzelnen Boxen)! Bei einem gewöhnlichen Lautsprecher mit 60° vertikal nutzt man ja nur etwa die Hälfte, nämlich die 30° von der Hauptabstrahlachse abwärts.

    Curven kann man ein VRX-Array nicht. Eine gleichmäßige Pegelverteilung wird hier mit der HF-Pegelanpassung (Amplitude Shading) gemacht.

    Zitat


    Und wie sieht das dann mit den Subs aus? Müssen die unbedingt unter das LA gehangen werden? Hab gesehen bei dem PDF Prospekt von dem Sub Modul für das LA das die den Sub auf die Module obendrauf machen.


    Man muss die Subs natürlih nicht fliegen. Grundsätzlich gelten hier die gleichen Vor- (keine Laufzeitprobleme) und Nachteile (keine Bodenkopplung) wie bei jedem anderen Cluster.

    Zitat


    Wieviele von denen bräuchte man da?


    Rule Of Thumb: 1 x 18" pro 1 x VRX

    Zitat


    oder kann man anstatt solche Subs zu nehmen z.b. Hörner ala Martin Bin nehmen und pro Seite so 6 Bins hinstellen und die als Bassfundament nehmen?


    Nein, VRX läuft natürlich nur mit JBL-Bässen. :wink:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=32790&start=0

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • Volker Holtmeyer
    • 27. Mai 2005 um 00:36

    Aaaaalso nochmal - die Zeit, die ein Signal durch den Controller braucht, ist nicht für alle Frequenzen gleich!

    Für welche Frequenz entscheidet sich Smaart denn nun?! Bzw. bei welcher Frequenz misst Smaart das Delay?!

    Ein Filter hat die Eigenschaft, etwa ab der Trennfrequenz (natürlich je nachdem etwas früher - jedenfalls symmetrisch um die Trennfrequenz ... ist ja jetzt auch egal) eine Phasendrehung zu machen. D.h. weit oberhalb der Trennfrequenz - also im Hochtonbereich - bleibt alles beim Alten; unterhalb der Tennfrequenz gibt es eine Phasendrehung, die dann gegen den maximalen Wert (6 dB = 90°, 12 dB = 180° usw.) läuft. (Ich werd da mal ein Bildchen zu raussuchen.)
    Wie schon erwähnt, ist die Gruppenlaufzeit die Ableitung der Phase nach der Frequenz. Das bedeutet dann, dass wir durch den Anstieg der Phase zu tiefen Frequenzen auch einen Anstieg der Gruppenlaufzeit haben.

    Beispiel:
    Wir haben einen Tiefpass 4. Ordnung (360° Phasenverschiebung) bei meinetwegen 1 kHz. Ein Sinuston mit 10 kHz wird das Filter nahezu ohne Verzögerung passieren. Bei einem Sinuston mit 100 Hz geschieht nun Folgendes: Hier ist die Phase schon etwa vollständig auf 360° gedreht. Für die Frequenz von 100 Hz bedeutet das, dass das Signal um etwa 10 ms verzögert wird (360° = genau eine Wellenlänge, bei 100 Hz also 3,44 m, was hier etwa 10 ms entspricht).

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • Volker Holtmeyer
    • 26. Mai 2005 um 21:26
    Zitat


    Bei Signalbearbeitung verringert sich bei einigen Ausgängen die Latez, bei anderen erhöht sie sich.


    Das ist beim Omnidrive nicht so. Woher hast du das?

    Löblich, welche Mühe sich der Rockline da gemacht hat, aber leider ist das für die Katz. :?

    Ich hatte ja schon versucht zu beschreiben, dass es nicht die eine Zeit gibt, sobald Filter vorhanden sind. Dann gibt es nämlich eine Phasendrehung - also eine frequenzabhängige Änderung der Phasenlage. Das bedeutet, dass das Signal gewissermaßen bei verschiedenen Frequenzen zu unterschiedlichen Zeiten "losläuft".

    Bitte nochmal ein Blick auf die Grafik, die ich gepostet habe. Dann wird vielleicht auch deutlich, warum der Rockline bei einem Hochpass, dessen Trennfrequenz weit unterhalb seiner "Messfrequenz" lag, anscheinend keine Verzögerung gemessen hat ...

  • D.A.S. AERO-28 Linearray am 27./28./29.05.05 in Münster

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Mai 2005 um 14:12

    Darf ich als Osnabrücker auch kommen?! :roll:

    Ich würde gern am Freitag Nachmittag vorbeischauen - komme dann nämlich von dieser VA.
    (... und habe das ganze Auto voll VRX! :twisted: )

  • Forumstreffen bei Audio Pro Heilbronn

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Mai 2005 um 14:00

    Gut, dann werde ich mal etwas konkreter und schlage mal die KW 37 vor. Vielleicht Dienstag, den 13. September 2005.

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Mai 2005 um 13:41

    Ich würde Latenz auch als die Verzögerung, die ein Signal vom Eingang bis zum Ausgang eines digitalen Gerätes erfährt, definieren. Und zwar rein durch die Signalbearbeitung und ggf. die AD- und/oder DA-Wandlung. Dieser Wert ist dann natürlich für alle Frequenzen gleich.
    Die Latenz eines Gerätes ist übrigens konstant, oder wird zumindest "künstlich" auf einen konstanten Wert verlängert, unabhängig davon, wie viele Signalbearbeitungsmöglichkeiten wirklich genutzt werden. (Die Latenz ändert sich durch die NTM-Filter also schon mal nicht.)

    Eine Gruppenlaufzeit ist die Ableitung der Phase nach der Frequenz. Und damit per se schon mal frequenzabhängig. Eine Gruppenlaufzeit wird auch von analogen Frequenzweichen erzeugt. Ein digitaler Controller oder EQ bildet lediglich die "analoge Welt" in der "digitalen Welt" nach. Da durch gewöhnliche Filter zu teifen Frequenzen hin eine zunehmende Phasendrehung stattfindet, nimmt auch die Gruppenlaufzeit zu tiefen Frequenzen hin zu.

    Die wirkliche "Durchsatzzeit" durch ein digitales Filter ist also stets die Addition der Latenzzeit und der Gruppenlaufzeit (bei der jeweiligen Frequenz).

  • WSX im Achtelraum; Praxis?

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Mai 2005 um 00:24

    Moment, Halbraum plus Rückwand sind zwei Begrenzungsflächen - macht zwei Spiegelquellen, also zusammen drei Quellen. Dann eine weitere Begrenzungsfläche dazu, macht vier Quellen.

  • Frequenz Diagramm Hochwertiger Lautsprecher

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 23:46

    Nur damit es hier nicht wieder unkommentiert falsch stehen bleibt:

    Die Angabe "@ 1W/1m" ist die so genannte Empfindlichkeit respektive Sensitivity. Die Sensitivity beschreibt den Schalldruckpegel auf Achse in einer Entfernung von 1 m, wenn an den Lautsprecher eine Spannung angelegt wird, die einer Leistung von 1 W entspricht (z.B. 2,83 V bei 8 Ohm). Die Angabe der Sensitivity beinhaltet somit keine Information darüber, was der Lautsprecher "anderswo" (also außerhalb der Hauptabstrahlachse) macht.

    Der Wirkungsgrad (engl. Efficiency) beschreibt, wie viel elektrische Energie in akustische Energie (eigentlich mechanische Energie) umgewandelt wird - richtungsunabhängig.

    Immer wieder, auch von so genannten Fachleuten, wird die Empfindlichkeit als Wirkungsgrad bezeichnet. Einige mögen das vielleicht als Haarspalterei abtun, es ist aber schlichtweg falsch!

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 23:19
    Zitat


    @ Volker
    Was meinst Du beim Digi-EQ? Latenzzeit oder Gruppenlaufzeit zwischen in und out? (mit gesetztem plus/minus)


    :?: Wie meinen?

  • WSX im Achtelraum; Praxis?

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 23:01

    In einer Raumecke habe ich doch drei Begrenzungsflächen im Vergleich zu einer beim Halbraum ...
    Das heißt doch, maximal die doppelte Performance, als ein einzelner auf dem Boden frei stehender Sub. Wie kommst du jetzt auf 4 Subs?

  • Verhaltensregeln für Techniker auf der VA

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 13:34

  • kalbefestigen am körper-->pflaster oder was anderes

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 10:13

    Ich clipse den Leuten immer eine Klammer von solchen Namensschildern an den Kragen (so ähnliche Dinger, wie früher bei den Hosenträgern :) ), wo dann das kabel einmal locker durchgeschlungen ist.

  • Forumstreffen bei Audio Pro Heilbronn

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 10:08

    Nein, einen konkreten Termin gibt es noch nicht.

    Was würde euch denn entgegenkommen, lieber mitten in der Woche oder lieber gen Wochenende? Ist Mitte Juli o.k., oder lieber eher Richtung Herbst?

  • Frequenzgenerator für Lautsprechergrobtests

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 00:25
    Zitat


    am einfachsten müsste das wohl mit einem display und einem drehrädchen funktionieren.


    Die anderen scheinen dich ja zu verstehen - ich hingegen stehe da irgendwie auf dem Schlauch. Wieso ein Display und ein Drehrädchen???

    Oder meintest du: "Mit einer Kugeschreibermine und einem Bindfaden" ... :roll:

  • Forumstreffen bei Audio Pro Heilbronn

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2005 um 00:10

    Na, wir gehen damit natürlich nach draußen! :wink:

  • kleiner lüfterloser amp

    • Volker Holtmeyer
    • 23. Mai 2005 um 23:30

    http://www.thomann.de/the_tamp_pm40c…l_prodinfo.html

  • HELFT MIR MAL: BPH118-Bausatz...

    • Volker Holtmeyer
    • 21. Mai 2005 um 19:29
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    naja die lesekompetenz ... :lol: (keine sorge, ich bin wahrscheinlich der einzigste hier, der die 550 seiten der pisa-studie wirklich gelesen hat!).

  • HELFT MIR MAL: BPH118-Bausatz...

    • Volker Holtmeyer
    • 21. Mai 2005 um 19:29
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    naja die lesekompetenz ... :lol: (keine sorge, ich bin wahrscheinlich der einzigste hier, der die 550 seiten der pisa-studie wirklich gelesen hat!).

  • Raumakustik

    • Volker Holtmeyer
    • 21. Mai 2005 um 19:17

    Ganz wichtig zu bedenken ist, dass das, was du da gemessen hast, die überlagerte Energie des Direktschalls und aller Raumrefelxionen (Diffusfeld) ist.

    Ich vermute, dass die Nachhallzeit und damit der Pegel des Diffusfeldes im Mittel- und Hochtonbereich eher klein ist. Dadurch ist dieser Einfluss recht gering und im Mittel- und Hochtonbereich misst du damit im Wesentlichen den Direktschall.

    Im Tieftonbereich spielen aber zunehmend Raummoden eine Rolle. Hier gibt es lokal sehr große Pegel unterschiede, wie im konkreten Fall ja auch sehr schön zu sehen ist. Raummoden entstehen auch durch die Überlagerung von Direktschall und Reflexionen. Überall dort wo der Pegel des Direktschalls und der Reflexion(en) in Phase sind gibt es eine Überhöhung im Frequenzgang (theoretisch bis zu +6 dB) und überall dort wo der Pegel des Direktschalls und der Reflexion(en) nicht in Phase sind gibt es einen Einbruch im Frequenzgang (theoretisch bis -oo).

    Nun ist es aber so, dass der Klangeindruck im Wesentlichen vom Direktschall gebildet wird. Reflexionen haben einen geringeren Einfluss. Genau das wird in einem solchen Frequenzschrieb aber nicht berücksichtigt, denn hier haben die Reflexionen gewissermaßen die gleiche Gewichtung wie der Direktschall.
    (Es gibt Möglichkeiten mit einem Fenster quasi das Hörempfinden nachzubilden, allerdings ist das sehr kompromissbehaftet.)

    Im konkreten Fall würde man vielleicht gut daran tun, die scheinbaren Überhöhungen im Frequenzgang nicht so stark abzusenken. Für scheinbare Senken im Frequenzgang gilt fast allgemeingültig, dass diese auf gar keinen Fall angehoben werden sollten.

    @Mod: Diesen Thread bitte nach Messtechnik verschieben!

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