Aber, aber - brauchst doch keine Angst vor mir zu haben! :lol:
So ganz richtig war das ja auch nicht, Dolby arbeitet ja dynamisch.
Aber, aber - brauchst doch keine Angst vor mir zu haben! :lol:
So ganz richtig war das ja auch nicht, Dolby arbeitet ja dynamisch.
Zitat von "simonstpauli"
1. Jeder Hersteller hat da seine speziellen Kompandersysteme, um den Rauschabstand auf der HF-Strecke zu optimieren. Das Ganze funktioniert im Prinzip so wie ein Dolby beim guten alten Tapedeck, das Signal wird (multiband) komprimiert, auf die HF-Strecke aufmoduliert, übertragen, demoduliert und dann expandiert.d.h. vergleichbar mit verschiedenen Rauschunterdrückungssystemen bei der Kassette, es kommt am Ende etwas raus, aber nicht genau das, was beabsichtigt war.
Moment, Du würfelst hier zwei verschiedene Dinge durcheinander. Das eine ist der Compander und das andere ist die Emphasis.
Letztere ist in der Tat mit dem Dolby-Verfahren zu vergleichen. Dabei wird bei der Aufnahme mit einem High-Shelf (pre-emphasis) der HF-Pegel angehoben und bei der Wiedergabe das gleiche Filter invers (de-emphasis) benutzt. Da im Hochtonbereich relativ wenig Energie vorhanden ist, wird das Band nicht übersteuert, aber das Rauschen, das in der Regel HF-lastig ist, kann bei der Wiedergabe bedämpft werden.
Pre- und De-Emphasis (Quelle: Shure)
Das Compander-Verfahren hat einen ganz anderen Ansatz. Hier wird die Dynamik des Signals vor dem Senden begrenzt (Compressor) - die Amplitude wird quasi gestaucht, da die Sendestrecke nur einen eingeschränkten Dynamikumfang hat. Im Empfänger wird die Amplitude gewissermaßen wieder auseinandergezogen (Expander).
Nein, das stimmt nicht. Die Q-Serie arbeitet nicht nach dem Dipol-Prinzip. Warum d&b hier von "zwei 10" LF-Treibern in dipolarer Anordnung" spricht, ist mir nicht ganz klar. In jedem Falle ist diese Bezeichnung unglücklich, da das Abstrahlverhalten eben keine Dipol-Achtercharakteristik hat.
Der J-Sub (oder CSA) arbeitet auch nicht wirklich wie ein Dipol. Bei einem Dipol ist die nach von und hinten abgestrahlte Energie gleich groß.
Zitat von "fschleif"
Alternativ bzw. ergänzend würde ich noch Zahnlücke ausprobieren: Die richtwirkung bleibt gleich, nur die Keule wird etwas breiter.
Du meinst sicherlich das Richtige, so wie Du es hier schreibst ist es aber etwas mißverständlich. Die Richtwirkung ist umso stärker, je länger die Zeile wird. Zahnlücke hat also (bei gleicher Anzahl an Subs) mehr Richtwirkung als enge Aufstellung.
Wenn wir also mal nur die unterschiedliche Trennfrequenz betrachten und Phase & Co. außer Acht lassen, wäre es für eine möglichst große und konstante Richtwirkung am sinnvollsten, den höheren Frequenzbereich nur von den inneren Subs und den tieferen Frequenzbereich von der gesamten Linie machen zu lassen.
Hier gelten nämlich genau die selben Gesetze wie beim Line-Array:
1. Je länger die Zeile, desto größer ist die Bündelung
2. Je höher die Frequenz, desto größer ist die Bündelung
Mut zur Lücke?! :lol:
Oder hat sich da jemand vertippt?
Ich habe eine Stehhilfe bzw. Hocker von der Firma Look (lässt sich irgendwie schlecht nach googeln ...) mit Fußrasten und Rückenlehne. Das hintere Bein lässt sich ranklappen und die Sitzfläche ist ggf. abzuschrauben. Damit ist das Teil recht kompakt und dennoch stabiler als diese "Bügelhilfen".
Ansonsten habe ich auch fast immer einen zusammenklappbaren Alu-Regiestuhl mit Armlehnen (sehr wichtig!) dabei. Ich finds halt sehr angenehm, wenn man sich mal "vernünftig" hinsetzen kann.
@ Gert
Etwas OT, aber Deine "Workbox" sieht interessant aus. Wenn ich das richtig erkenne, ist die auf einem Foto auf Deiner Homepage geöffnet zu sehen. Da würd mich mal ein größeres Bildchen interessieren! :wink:
CD steht für Constant Directivity und, wie der Name schon sagt, hat ein solches Horn einen konstanten Abstrahlwinkel (oder sollte es zumindest haben). Die allermeisten gebräuchlichen PA-Boxen haben heutzutage CD-Hörner.
Normalerweise bündeln Schallquellen zu höheren Frequenzen immer stärker. Bei einem CD-Horn sorgt meist eine Art "Knick" im Hornverlauf dafür, dass der Schall hier gebeugt wird und dadurch auch bei höheren Frequenzen breiter abgestrahlt wird. Da hierbei die Schallenergie auf einen weiteren Bereich quasi aufgefächert wird, muss bei einem CD-Horn mit einem High-Shelf-Filter der Pegel zu hochen Frequenzen hin angehoben werden (bei Boxen mit Passivweichen ist solch ein Filter in der Regel schon implementiert).
Siehe hierzu auch http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=59247&start=0
Wenn ich mir die t&m-Kabel bei MusikProduktiv so anschaue, haben die schon eine verblüffende Ähnlichkeit mit denen von Hosa. Da MusikProduktiv ja offenbar kein Hosa mehr führt und auch sonst nichts über Hosa zu finden ist, könnte ich mir vorstellen, dass die jetzt eben als t&m gelabelt sind.
Zitat von "fschleif"Edith: Hab gerade gesehen, dass JBL da von einem Horn Bandpass Hybrid spricht. Würde mich jetzt wundern, denn die Pappe strahlt ja nun def. direkt in die Landschaft. Marketing??
Ja, das ist definitiv falsch. Aber dieser Begriff steht so auch nur auf der Website von Audio Pro, oder hast Du das noch irgendwo anders gelesen? Werde mich mal darum kümmern, dass das geändert wird ... :roll:
Zitat von "Tobias Kammerer"
Bässe auf der Bühne können beim Zuhörer in Verbindung mit der ersten Reflexion vom Boden sich sogar selbst drastisch auslöschen (Phasenlage Direktsignal zur Reflexion 180 Grad, durchaus je nach Hörabstand mal bei 60 Hz, was fatal ist).
:lol: Um bei 60 Hz eine Auslöschung zu bekommen, müsste die Bühne über 3 m hoch sein und ans Publikum müssten wir Stelzen verteilen ...
Hast Du den Bergiff in einem JBL-Katalog gelesen? Bei der AE-Serie haben die Subs halt verschiedene Bezeichnungen, um den Anwendungszweck einschätzen zu können. "Extended Response Sub" meint eben, dass dieser Sub recht tief abgestimmt ist.
http://www.atsp-audio.org/pdfs_tecnica_2…quis.Series.pdf
Zitat von "Tobias Kammerer"Die XTI klingt dafür verherend, wenn der Limiter anspringt (Den halte ich meßtechnisch sogar für Boxengefärdend).
Hast Du den gemessen? Was stimmt den damit nicht?
Zitat von "gogu"
Schade, daß sich noch keiner mit JBL VRX und d&b Q Material gemeldet hat. Evt. habt Ihr Tips, wen ich im Rhein Main Gebiet diesbezüglich ansprechen könnte.
Ich finde, FIR-Filtern haftet zu viel Mystik an. Wenn man sich mal verdeutlicht, was da eigentlich passiert, wird vielleicht einiges klarer.
Sven hat das recht schön beschrieben, dass das Signal quasi in ganz viele Frequenzen zerhackt wird. Nun wird gewissermaßen eine Eckfrequenz festgelegt, in dem man vorgibt, welche Latenz man gewillt ist zu tollerieren (bei einer bestimmten Frequenz hat der Lautsprecher ja eine systembedingte Gruppenlaufzeit). Und nun werden einfach alle darüberliegenden Frequenzen ebenfalls auf diese Laufzeit verzögert. Dadurch wird ab hier aufwärts die Gruppenlaufzeit konstant, und damit eben auch die Phase.
Meine Erfahrung bei entsprechenden Hörversuchen ist stets, dass ich einen verbogenen (Amplituden-)Frequenzgang als wesentlich kritischer empfinde als Differenzen im Phasenverlauf respektive der Gruppenlaufzeit. Erst wenn die Phasendrehung Gruppenlaufzeiten verursacht, die in den Bereich des Haas-Effektes reichen, nehme ich diese als störend wahr.
Für mich folgt daraus ganz klar: Lieber einen tighten Mid/Hi-Bereich und dafür einen etwas schleppenden Bass, als ein Signal, das komplett hinterherhängt. Für Post-Processing mag FIR ja ganz interessant sein, aber im Live-Bereich, wo wir uns um die Summierung der Latenzen diverser Digitalkisten sorgen, kann FIR seine Vorteile nur sehr bedingt ausspielen.
Zitat von "zegi"OT: was ist denn genau der Unterschied? Hat denn nicht ein Lautsprecher mit einer hohen Empfindlichkeit einen hohen Wirkungsgrad?
Ja, tendenziell schon. Aber es gibt Lautsprecher mit exakt dem selben Wirkungsgrad, die dennoch eine unterschiedliche Empfindlichkeit haben. Beispielsweise gibt es in der JBL AE-Serie Lautsprecher mit dem gleichen Hochtontreiber, der aber einmal auf ein Horn mit 100° x 100° und einmal auf ein Horn mit 60° x 40° arbeitet. Der Wirkungsgrad ist der selbe, aber die Empfindlichkeit der Box mit der größeren Bündelung ist hier 6 dB höher.
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38405&highlight=wirkungsgrad
Zitat von "F.A.Bi.A.N."wobei ich der meinung bin, dass eine getrennte darstellung der klirrkomponenten wesentlich sinnvoller wäre als die anzeige der thd-kurve, die ja (grade im beschallungsbereich --> hochtonkompressionstreiber!) im wesentlichen k2-dominiert ist.
Ja moment, der Ansatz ist hier doch, in einem einzigen Diagramm darzustellen, wie laut der Lautsprecher bei verscheidenen Frequenzen überhaupt kann, wenn man einen bestimmten Klirranteil zulässt. Das finde ich sehr praxisgerecht. Natürlich geht hier nicht hervor, welchen Grad der Klirr hat (das wäre vielleicht mal eine Optimierung dieses Verfahrens ...).
Andernfalls hätte man ja eine ganze Armada Klirrspektren und die günstigstenfalls auch noch bei unterschiedlichen Pegeln.
Lieber Matthias, bitte nicht falsch verstehen, aber das geht ja schon damit los, dass Du hier einmal von Wirkungsgrad und einmal von Empfindlichkeit sprichst, aber das selbe meinst. Tatsächlich sind das aber zwei verschiedene Werte, die nur bedingt etwas miteinander zu tun haben - zumindest aber nicht ineinander überführbar sind, so dass man sie synomym verwenden könnte.
Es gibt zwar die Definition der Empfindlichkeit (Sensitivity) als SPL bei 1 W / 1 m (bzw. korrekterweise 2,83 V / 1 m bei 8 Ohm), doch leider ist dieser Wert nicht selten bei verschiedenen Frequenz recht unterschiedlich. Weshalb dann häufig "irgendwie" gemittelt wird, oder ein beliebiger Wert herausgenommen wird. Wahrscheinlich ist das ein Grund, warum ein großer deutscher Hersteller die Empfindlichkeit erst gar nicht angibt.
In den meisten seriösen Datenblättern findet man aber erfreulicherweise oft einen Frequenzgang der mit der Empfindlichkeit skaliert ist. So bekommt man zumindest einen Einduck, wo der Lautsprecher evtl. Schwächen zeigt.
Wie sich der Lautsprecher aber unter Volllast verhält, lässt sich daraus nicht erkennen. Wesentlich aussagekräftiger wird es hier, wenn man die Verzerrungen (THD) berücksichtigt. Sehr gutes Beispiel sind hier die Messungen von Anselm Goertz (siehe Tests im Production Partner), wo der Lautsprecher mit kurzen Sinusbursts belastet wird. Hierbei wird der Pegel stufenweise erhöht und gleichzeitig die THD gemessen. Wenn z.B. 10% THD erreicht werden, wird für das jeweilige Frequenzband abgebrochen, und der erreichte SPL notiert.
Das von Dir vorgeschlagene Verfahren hat ein paar Schwachstellen die ggf. definiert werden müssten:
1. "identisches Signal" - Welche Spannung gibt der Mischer aus?
2. Empfindlichkeit der Endstufe
3. Spannungsverstärkung der Endstufe
4. Wie wird der SPL gemessen (A, flat, RTA ...)?
Jens, hast Du meine PN nicht bekommen?