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Centercluster aus 18" und doppel 15"

  • georgenomex
  • 9. Dezember 2007 um 12:57
  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 9. Dezember 2007 um 12:57
    • #1

    Hi Leutz

    Ich werde demnächst mal 4 Doppel 15er und 2 Single 18er (alles K-Audio) in einem Centercluster kombinieren. Trennung der 18er von 35-100 Hz, Trennung der 15er von 35-150 Hz, Laufzeitanpassung...

    Die Frage ist nun ob und welchen Einfluss die Stackingreihenfolge auf die Richtwirkung und ev. den Klang hat.

    Möglichkeit A: 4x doppel 15er stehend, links und rechts aussen je ein 18er.

    Möglichkeit B: In der Mitte die beiden 18er übereinander und links und rechts davon je 2 doppel 15er stehend

    greetz & thx
    /\/0/\/\3><

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • schotte
    Reaktionen
    221
    Beiträge
    1.183
    • 9. Dezember 2007 um 15:21
    • #2

    Hallo georgenomex,

    sage uns doch erstmal was für einen Raum du damit beschallen möchtest
    und was für eine VA da laufen soll. :?:
    Ich glaube nicht das sich hier jemand so vorstellen kann was du da vor hast und was du damit bezwecken möchtest....... :?:

    More Info :D

    Grüz

    Schotte

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 9. Dezember 2007 um 15:23
    • #3

    Ich würde ehrlich gesagt nur die doppel 15er verwenden, die 2 18er zusätzlich macht nicht so einen großen unterschied um die dadurch entstehenden Phasenprobleme zu rechtfertigen.

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 9. Dezember 2007 um 15:56
    • #4

    Musikrichtung House/Techno
    Raum 7m Breit und 30-35m lang 6-7m hoch

    Nur mit den doppel 15ern geht, könnte aber noch mehr Fundament haben.

    Meine Frage ist aber eher prinzipieller Natur, mir geht es vor allem um die Richtwirkung da der Raum sehr lang und schmal ist. Ev. würde ich die 18er noch schmalbandiger spielen lassen um die Phasenprobleme weiter zu minimieren zB nur bis 80Hz.

    Die Fragestellung könnte auch lauten:
    Wie wirkt sich die Kombination von Lautsprechern mit Unterschiedlicher Grenzfrequenz auf die akkustische Kopplung aus? (lassen wir die Unteschiede der Speaker und damit der Phasenprobleme mal aussen vor). Also nochmal anders Formuliert:

    Wenn ich zB 6 doppel 15er Hinstelle (oder auch 6 18er) 4 spielen bis 150 Hz und 2 nur bis 80Hz, ändert sich die Richtwirkung des Centerclusters in Abhängigkeit zur Aufstellungsreihenfolge?

    (Durch Tiefpass verursachte Überschwinger im Grenzfrequenzbereich lassen wir auch mal weg ;-))

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 9. Dezember 2007 um 16:34
    • #5

    15ner an den seiten aufstellen und die 18" in die mitte vor die bühne als mono stack. je nach aufstellung die 18" in der mitte leicht delayn.

    so ist es am sinnvollsten, wenn man unterschiedliche systeme mischen will. ich verfahre mit unterschiedlichen 18" subs ziemlich oft so, wenn die ausführende company aus budgetgründen mixen will...
    was man auf keinen fall machen sollte ist die 15" und 18" im einem stack zu vereinen. das geht ziemlich sicher in die hose.

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 10. Dezember 2007 um 12:54
    • #6

    Thomas, im allgemeinen hast Du da recht, der Kollege möchte aber eine schmale Keule durch Kopplung der Subs untereinander. Deswegen geht an dem kompletten Centrcluster kein Weg vorbei.
    Die Trennfrequenz spielt beim Phasing keine Rollem sofern man im linearen Bereich bleibt (will sagen, die Trennfrequenz niedrig geung istm dass Partialschwingungen er Pappen vernachlässigt werden können).
    Allgemein sehe ich bzgl. des Phasings kaum Probleme, da alles BR.
    Ich würde Dir zu der Aufstellung mit den beiden 15ern in der Mitte raten: Die spielen höhern, deswegen sollten sie für gute Kopplung im kickbassbereich näher zusammen stehen. Die 18er neben die 15er nach aussen, dann spielt das.
    Alternativ bzw. ergänzend würde ich noch Zahnlücke ausprobieren: Die richtwirkung bleibt gleich, nur die Keule wird etwas breiter. So kannst Du mit dem Abstand der Kisten so spielen, dass Du den Raum genau ausleuchtest, ohne zu viele Reflexionen an den Seitenwäden (welches Material haben die?) zu erhalten.

    Gruss

    Frank

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 10. Dezember 2007 um 13:02
    • #7

    Altes Gewölbe, also alte Ziegel... Akkustisch natürlich nicht vom feinsten ;) Boden Beton.

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 10. Dezember 2007 um 13:11
    • #8

    Dann: "reduzierte" Zahnlücke. Wenns nicht reicht oder passt, kannst Du die Wellenfront auch durch delayen der äußeren Subs zurecht biegen.
    Wenn ich mich nicht irre, gibts dazu auf der Dynacors HP ein Simulationsprogramm (da kannst Du zwar kein Delay einstellen, aber die Kisten durch die Gegend schieben, was aufs Gleiche rauskommt)

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 10. Dezember 2007 um 13:22
    • #9
    Zitat von &quot;fschleif&quot;


    Alternativ bzw. ergänzend würde ich noch Zahnlücke ausprobieren: Die richtwirkung bleibt gleich, nur die Keule wird etwas breiter.


    Du meinst sicherlich das Richtige, so wie Du es hier schreibst ist es aber etwas mißverständlich. Die Richtwirkung ist umso stärker, je länger die Zeile wird. Zahnlücke hat also (bei gleicher Anzahl an Subs) mehr Richtwirkung als enge Aufstellung.

    Wenn wir also mal nur die unterschiedliche Trennfrequenz betrachten und Phase & Co. außer Acht lassen, wäre es für eine möglichst große und konstante Richtwirkung am sinnvollsten, den höheren Frequenzbereich nur von den inneren Subs und den tieferen Frequenzbereich von der gesamten Linie machen zu lassen.

    Hier gelten nämlich genau die selben Gesetze wie beim Line-Array:
    1. Je länger die Zeile, desto größer ist die Bündelung
    2. Je höher die Frequenz, desto größer ist die Bündelung

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 10. Dezember 2007 um 13:34
    • #10

    Sorry für die unklare Ausdrucksweise. Genauso meinte ich das.
    Und auch, dass die mit höherer Trennfrequenz innen stehen, die mit der tieferen aussen (im Cluster)

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 10. Dezember 2007 um 14:22
    • #11

    Wir hatten in der selben Location schonmal folgendes:

    8x C7 Sub in einer Reihe vor der Bühne (ohne Lücken) waren deutlich Bassschwächer als links und rechts ein 2x2 cluster.

    Eigentlich wäre ich davon ausgegangen, dass die Bassreihe aufgrund der Kopplung und Richtwirkung mehr bringt, es war jedoch das Gegenteil der Fall. Ev. aufgrund der Tatsache, dass die 2x2 cluster seitlich dicht an der Wand waren und somit fast 1/4 Raum???

    Bei den Doppel 15ern hatte ich aber den Eindruck dass 4 in der Mitte geclustert mehr bringen als je 2 an der Aussenseite...

    passt irgendwie nicht ganz zusammen?!?!

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 10. Dezember 2007 um 14:32
    • #12

    Hört sich seltsam an.
    Veilleicht bei den C7ern irgendwo ein Phasendreher in einer Kiste?

  • AlphaC
    Reaktionen
    104
    Beiträge
    1.095
    • 10. Dezember 2007 um 16:54
    • #13

    Wenn der Raum seeeehr schmal ist und dann die Reihe achsensymmetrisch in der Mitte, dann kann das schon Probleme geben... Zumindest ist dann denkbar, dass die Pegelverteilung im Bass über die Tiefe des Raums sehr löchrig ist. Symmetrische Center-Aufstellungen bergen nämlich die Gefahr, dass Interferenzen und damit einhergehende Auslöschungen sich sehr deutlich auswirken. Eine Re-Li-Aufstellung bietet da mehr Richtwirkung, weniger Differenz in den Schalllaufwegen (und damit sich geringer auswirkenden Interferenzen) und nahezu Pi/2 Verhältnisse im Stack...

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