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Beiträge von chw

  • Abmahnungen und anderer Irrsinn im Internet

    • chw
    • 31. Januar 2009 um 14:39
    Zitat von "Arno"

    Ich wäre vorsichtig mit der IP-Adresse. Ohne berechtigtes Interesse (z.B. Abrechnungszwecke) darfst du keine IP-Adressen speichern. Und wenn, dann musst du das deutlich in den Datenschutzbestimmungen deiner Seite kund tun und mitteilen, was du mit diesen Daten machst. Falls du das nicht machst (oder keinen Grund zur Speicherung hast), dann ist dein Vorgehen abmahnfähig.

    IP Adressen darf man nicht speichern?
    Fällt das schon unter "Personenbezogen"?

    Die IP Adresse ja schon fast anonymisiert.
    Mit der IP bekommst Du normalerweise eine Firma (Provider oder größere Firma mit eigener IP) heraus. Auf einzelne Personen zu schließen ist so eigentlich nicht möglich.

    Gefährlich wird es erst wenn (wie jetzt in D Gesetz) die "Einwahldaten" dauerhaft gespeichert werden müssen.
    Also wer wann welche IP bekam, welche Seiten er besucht hat, an wen wer wan n welche Email gesendet hat oder wer wen wann und wie lange von wo aus angerufen hat.

    Erst mit diesen Daten ist es möglich eine Zuordnung zu Personen herzustellen. Was passiert wenn diese über die bekannten Datensümpfe ihren Weg in den Schwarzmarkt finden kann man sich ausmalen. Von unerwünschter Werbung bis hin zu Erpressung ist alles möglich. Das ist eigentlich nur eine Frage der Zeit...

    Die IP Adressen zu speichern ist optional. Die aufgerufenen URLs zu speichern ist als Serverbetreiber fast schon zwingend notwendig.

    Zum einen zur Optimierung, vor allem aber um im Falle eines Falles z.B. Lücke in der Software über die sich jemand unberechtigten Zugriff verschafft diese zu finden und zu beheben. Anders ist das bei der heutigen Komplexität der in Skriptsprachen wie php programmierten Anwendungen fast nicht möglich.

  • gefährliche violette Laserpointer - bitte unbedingt lesen!!

    • chw
    • 31. Januar 2009 um 13:13
    Zitat von "Michael D"


    Nein, es ist eben nicht egal, denn wenn du nur ein Photon betrachtest vernachlässigst du, dass bei rotem im vergleich zu violettem Licht und gleicher Leistung mehr Photonen pro Zeit existieren.


    Was soll ich sagen? Du hast recht.
    Mein Beispiel mit der Leistung und Fläche war ein (sehr) schlechtes - es ist nämlich falsch. :oops:
    Irgendwie hatte ich da die unterschiedliche Absorptionskurven im Hinterkopf und war nicht mehr ganz so frisch und ausgeruht...
    ändert aber nichts daran das es so nicht stimmt.

    Vielleicht etwas klarer Formuliert: Die gleiche Menge Photonen enthält bei kürzerer Wellenlänge mehr Energie und kann somit mehr Schaden anrichten.
    Mehr wollte ich ursprünglich auch überhaupt nicht sagen.

    Zitat von "Michael D"


    Dass die UV Strahlung weniger tief in die Haut eintritt als rotes Licht is richtig, die schädigende Wirkung (Sonnenbrand/Hautkrebs) kommt da aber nicht von der Hitzeentwicklung (von nem verbrannten Finger gibts ja auch kein Hautkrebs) sondern davon, dass die Photonen aufgrund ihrer grösseren Energie pro Photon mehr Schaden an den Zellen anrichten. Radioaktive Gammastrahlung durchdringt den Körper z.B. ja sogar meistens ganz und richtet natürlich noch mehr Schaden an den Zellen wegen mehr Energie/Photon an. Analogie: Tausende Regentropfen bringen dich nicht um (rotes Licht) während das bei einer Kugel aus der Pistole (Gammastrahlung) schon anders aussieht.

    Bei einem importierten 100mW Laserpointer direkt ins Auge spielt dieser Unterschied so gut wie gar keine Rolle mehr.
    Da ist es fast ausschließlich die Wärmeentwicklung die den Schaden hervorruft.
    Bei dauerhafter Exposition von Strahlung (z.b. extensives nutzen einer Sonnenbank oder auch Personal in der Röntgeabteilung) sieht das natürlich ganz anders aus.

    Dummerweise hat der Blutsauerstoff nach meinen Unterlagen gerade bei 400nm einen enormen Peak in der Absorptionskurve, innerhalb des vis Bereiches ist es sogar das Maximum,
    das heißt gut durchblutete Bereiche (Netzhaut) sind besonders gefährdet da die gleiche Leistung zu einer höheren Erwärmung führt da mehr Strahlung absorbiert wird.
    Somit stimmt die "globale" Aussage wieder das ein blauer Laserpointer mit 405nm und XXmW im Auge mehr schaden anrichtet als ein XXmW Gerät mit 632nm.

  • Belegung RJ45-Stecker zur DMX-Verkabelung

    • chw
    • 30. Januar 2009 um 21:34

    Ups, da hab ich den "konstruktiven" Part des Postings doch glatt vergessen:

    Zitat von "Soundlight Website"


    CAT-5 CABLING
    Die Verkabelung mit CAT-5 Kabel ist in der Netzwerktechnik weit verbreitet und wurde für DMX-512 erstmals in der deutschen Fassung des DMX-Standards, DIN56930-2, namentlich erwähnt. Mittlerweile haben -duch unabhängige Prüfungen und Tests- auch die amerikanischen Fachverbände erkannt, daß CAT5-Verkabelung zumindest den in der USITT DMX-512/1990 genannten Kabeltypen technisch überlegen ist.

    CAT-5 Verkabelung ist nur für FESTE Verlegung zu empfehlen. Für flexible Verbindungen wählen Sie optimal DIGITAL AUDIO KABAL nach AES/EBU Spezifikation

    Es gibt einen Entwurf für die Belegung von RJ-45-Steckern mit DMX-Signalen:

    * 1. Link DMX- [PAAR 1]
    * 1. Link DMX+
    * 1. Link Masse [PAAR 2]
    * 1. Link Versorgung 24V=

    * 2. Link DMX- [PAAR 3]
    * 2. Link DMX+
    * 2. Link Masse [PAAR 4]
    * 2. Link Versorgung 24V=

    Alles anzeigen


    Nachzulesen hier:
    http://soundlight.de/techtips/basics.htm

  • gefährliche violette Laserpointer - bitte unbedingt lesen!!

    • chw
    • 30. Januar 2009 um 20:52

    Sorry. Doppelpost.

    Im oberen Artikel ging was beim zitieren schief. Waren zwei [quote] drin.
    Als ich es ändern wollte klickte ich auf "zitieren" und danach auf Absenden
    Nun sind es zwei Beiträge da löschen nicht geht.

    PS: 1 Joule = 1VAs = 1Ws.
    E ist also die Energie eines Photons.
    Die Zeit steckt in den Joule schon "drin".
    In der Formel kommen die "Joule" über die Js des Planksche Wirkumsquantums
    hinzu.

  • gefährliche violette Laserpointer - bitte unbedingt lesen!!

    • chw
    • 30. Januar 2009 um 20:52
    Zitat von "Michael D"

    Sorry, aber was is denn das für ne wirre Rechnung?!?

    Die Energie von roter Laserstrahlung ist geringer als die von violetter?


    Ja genau das soll es heißen.

    Verwirrend - kann sein. Ich muss auch zugeben das ich alles andere als ein "Crack" in Quantenmechanik bin.
    Das die Energien unglaublich klein sind stimmt auch. Sind ja auch unglaublich kleine "Teilchen", diese Photonen.
    Oder waren es nicht doch Wellen..... ;)

    Dennoch bleibe ich bei dem Statement das "blaue" Strahlung energiereicher ist als "rote" bis jemand das Gegenteil beweist.
    Und nur darum ging es eigentlich. Ich hab weder von Leistung noch von Lasern gesprochen.

    Meine Rechnung zielte auch nicht auf absolute Werte, sondern auf der Verhältnis zwischen blauer und roter Strahlung.
    Da ist es eben am einfachsten mit einem Photon zu rechnen, macht ja auch nichts - relativ gerechnet gilt das für eines wie für Milliarden. (naja fast)

    Es ist eher so zu verstehen: Ein "blauer" und ein "roter" Laser gleicher Leistung wirken auf eine gleiche Fläche ein, benötigen aber unterschiedlich lange um den "gleichen Schaden" anzurichten da der blaue eben die energiereichere Strahlung emittiert.

    Das größte Problem stellt die Erwärmung dar. Durch Hitze kommt es zur Ausdehnung oder besser dem schlagartigen verdampfen von Gewebe.
    Das kann als "mini Explosion" angesehen werden die das umliegende Gewebe zerstört, gleichzeitig kommt es zur Denaturierung und dem verbrennen von Eiweiß (Gewebe).
    Nun kommt was vermeintlich positives: Kurzwellige Strahlung dringt weniger tief in das Gewebe ein als langwellige und hat auch andere
    Folgen. Das Maximum der Eindringtiefe liegt bei ca. 800nm bei einigen mm. (Roter Laserpointer auf Fingerkuppe). Bei "blauem Licht" reden wir von einigen zehnteln mm.

    Das heißt leider auch das die Energie der Strahlung auf einem kleineren Bereich in Wärme umgewandelt wird, was gerade auf der Netzhaut böse folgen hat. Weiterer Nachteil: oxigeniertes Hämoglobin ("Blutsauerstoff") hat bei ca. 400nm besonders gute Absorptionseigenschaften die um den Faktor 10^3 höher liegen als bei 600nm. Das heißt bei dieser Wellenlänge wird von durchblutetem Gewebe mehr Strahlung absorbiert die auch noch Energiereicher ist.

    Für die Wirkung ist die Intensität der Strahlung (in W/cm²) zusammen mit der "Belichtungsdauer" maßgebend.
    Watt / cm² -> da liegt auch die Lösung warum Laser mit >1W auch zum "Audience scanning" Benutzt werden können.
    Der Strahl wird entweder soweit aufgeweitet oder abgeschwächt bis die Intensität die im Auge des Betrachters ankommt ungefährlich ist.

    Das "normales" violettes Licht nicht schädlich ist liegt eher daran das z.B. die Parkanne mit congo blue eben nur einen Bruchteil ihrer Strahlung in diesem Wellenlängenbereich aussendet und das noch ungerichtet, der Filter hat ja fast schon was von einem Lambertstrahler.
    Das unsichtbare kurzwellige Strahlung (<400nm) schädlich ist weiß jeder Schweißer, Bergwanderer und Skifahrer.
    (ok - die ist noch kurzwelliger als 405nm)

    Wir könnten nun noch lange Diskussionen führen ob das bei einem 100mW 405nm Laserpointer noch eine Rolle spielt.
    Ich meine: Nein. Diese Pointer haben eine so geringe Divergenz das die Intensität mit der das Licht auf die Netzhaut trifft diese je nach Entfernung unmittelbar und innerhalb von Sekundenbruchteilen dauerhaft schädigen kann - ob nun 400,500 oder 600nm. Das ist fällt schon unter "rohe Gewalt".
    Dennoch finde ich es Interessant über sowas mal etwas tiefer zu diskutieren, villeicht findet sich ja noch ein Fachmann der aus dem Gebiet kommt und etwas Klarheit
    schaffen könnte. Ich finde das Interessanter als Beiträge mit dem Inhalt "ich hab heute 20L Benzin gekauft und Schrauben"....

    Wie schon geschrieben, bin kein Fachmann auf dem Gebiet. Durchaus möglich das einiges oder alles (ich hoffe nicht) was ich hier schreibe Mist ist, bisher
    denke ich aber es stimmt ;)
    So long...

  • Belegung RJ45-Stecker zur DMX-Verkabelung

    • chw
    • 30. Januar 2009 um 01:49
    Zitat von &quot;eds-germany&quot;

    meines wissens nutzt GMA TCP/IP als protokoll, also ist ein reiner adapter da nicht angebracht. woanders habe ich es nicht angetroffen... bezweifle aber die möglichen 100m längen bei Cat5-7 mit DMX Signalen...

    Die GmA gibt primär MA-Net aus ;)

    Theoretisch sollten mit guter Netzwerkleitung nicht nur hundert Meter funktionieren, sondern noch mal eine Zehnerpotenz mehr, je nach Leitung und Treiber. Mit der Schnittestelle RS485 (darauf basiert DMX) sind in anderen Bussystemen über 1000 Meter möglich.

    Cat5-7 ist wenn es SFTP Leitung ist mit Sicherheit besser als das was mancherorts als "DMX taugliches Mikrokabel" verkauft wird.
    Soviel ich weiß sind die Leitungen nicht im DMX Standard aufgeführt, es gibt aber Empfehlungen Cat5 Leitungen zunutzen.

    DMX über RJ45 habe ich bisher nur an einigen Geräten gesehen wie z.B. LED Kram oder Dimmern

  • Vernünftiges Lichtpult gesucht - Livetauglich

    • chw
    • 29. Januar 2009 um 20:22

    1500 Euro - wahrlich nicht viel Geld für die Anforderungen die Du beschreibst.
    Aber das Problem kenne ich...

    Die "großen" Lösungen in Pultform wie GrandMA, Hog usw. usf. sind sowohl vom technischen als auch vom finanziellen gesehen, schon mal raus.

    Dann bliebe da noch die Option gebraucht was akzeptables zu ergattern.

    Wenn Du überwiegend Disco machst dann ist das Licon sicherlich einen Blick Wert.
    Allerdings habe ich persönlich meine eigene Meinung zu dem Pult.
    Ich stand auch schon davor, aber Langzeiterfahrung habe ich keine.
    In der kurzen Zeit hielt ich es für umständlich, gerade wenn es in mehr ins konventionelle
    oder auch in die immer mehr kommenden RGB Systeme mit LEDs geht.
    Es ist eigentlich mehr ein Pult für Scanner mit kleiner Sektion fürs konventionelle als ein echtes Hybridpult.
    Das das mit dem konventionell eine Schwachstelle ist hat JB auch gemerkt und die
    Erweiterung FX auf den Markt gebracht - für konventionelle Dimmer.
    Ich würde es mal als "weiter entwickelter Scancommander" bezeichnen. Für den (neu) Preis gibt
    es wie ich finde bessere Geräte gleicher Qualität aber wesentlich mehr Leistung.

    Einen Scancommander würde ich heute nicht mehr kaufen. Das ist Technik aus den 80/90ern.
    Sicherlich könntest Du alles damit steuern, die Qualität ist nahzu über jeden Zweifel erhaben, es kennt ihn jeder und
    Ersatzteile gibt es wohl auch noch lange. Jedoch die Anzahl der Lampen ist limitiert und heute selbst im Party bereich
    schnell erreicht, für die Kanalzahl pro Lampe gilt das genauso und für konventionell gehört klassisch eigentlich ein LC12...48 daneben.

    Was gibt es sonst noch?
    Da wären mal eher die älteren "amtlichen" Geräte. wie kleinere gebrauchte HOGs usw.
    Die tauchen immer mal wieder in diesem Preissegment auf. Da hilft auch nur Augen auf, informieren und
    zuschlagen. Denn der Markt für gute gebrauchte ohne Macken ist recht klein.

    Daneben die PC + Software + Wing Lösung.
    Chamsys mit kleinem Wing wäre im Budget, GrandMA OnPC mit DMX In und Faderpult auch.
    (Vorausgesetzt man rechnet einen gescheiten Rechner und Touchscreen nicht mit)

    Was in meinen Augen auch mal einen Blick Wert ist sind die Pulte der JesterML und vor allem der neuen LeapFrog Serie von Zero88.
    Sind für eher für Konzerte oder Theater ausgelegt, "Disco" geht aber auch problemlos da sie auch das können was Du erwähnt hast.
    Also Presets generieren und frei kombinieren. Daneben sind das echte Hybridpulte mit wirklich guten Möglichkeiten "live" einzugreifen.
    Fürs vermieten sind die LeapFrogs nichts da sie keiner kennt, genauso ungeeignet sind sie für die großen Projekte
    aber für die "untere Mittelklasse" (die typischen 16 Mhs, 48er Dimmerschrank...) und live Konzerte mit "Disco Faktor"
    finde ich haben sie das derzeit beste Preis- Leistungsverhältnis. Leider liegen sie etwas über Deinem Budget.
    Für gerade mal das doppelte Deines Budgets ist gerade eines im Vtb2b drin, inkl. passender Software für (on/offline) Visualisierung
    und Remote Steuerung fürs Pult (Ethernet). Hab das nur gesehen, den Verkäufer kenne ich nicht.

  • Verfolger elektronisch Dimmen

    • chw
    • 28. Januar 2009 um 17:57
    Zitat von &quot;Alexander Böhm&quot;


    so sieht es aus ;)

    mit erneuern mein ich, dass ich die nur das leuchtmittel dimmbar mache, d.h. die lüfter laufen extra, eine einschaltstrombegrenzung vorschalte und die schmelzsicherung durch einen passenden sicherungsautomat austausche

    Braucht man bei einem 2kW Verfolger der über einen Dimmer (preheat?) angesteuert wird zwingend eine Einschaltstrombegrenzung?

    Mit dem Sicherungsautomaten könnte es Problematisch werden, die mögen Hitze nicht sehr und verändern dabei ihre Auslösecharakteristik.

  • DMX Anschluss wie?

    • chw
    • 28. Januar 2009 um 17:10
    Zitat von &quot;Telly&quot;

    Ähhhhm, wie sieht denn die andere Seite des "XLR Kabels" aus?


    "Spannend" ?!

    (ja ich weiß - schlechter Scherz.... )

  • gefährliche violette Laserpointer - bitte unbedingt lesen!!

    • chw
    • 28. Januar 2009 um 14:56
    Zitat von &quot;rayman&quot;

    100mW Grün, und 100mW Violett sind übrigens NICHT gleich gefährlich. Durch die kürzere Wellenlänge ist blaues und violettes Licht energiereicher als grünes - auch wenn beide die gleiche Leistung haben. Das kann man auch ausrechnen. Hab aber grad die Formel nicht parat.
    Violett hat eine nochmals kürzere Wellenlänge als Blau.

    Sorry, viel Theorie. :shock:

    Für interessierte noch mehr Theorie über den Zusammenhang von Energie und Wellenlänge einer elektromagnetischen Welle.

    Da es mit Formeln schreiben hier etwas schwer ist hier eine Legende:
    λ = Lamdba = Wellenlänge
    E = Energie in Joule
    ν = Frequenz einer Welle
    h = Planksche Wirkumsquantuum (eine Konstante)
    c = Lichtgeschwindigkeit im Vakuum
    n = Brechungsindex des Mediums (hier Luft)


    Für die Energie einer elektromagnetischen Welle (also auch Licht) gilt:
    E = h * ν

    Für die Frequenz ν wiederum gilt: ν = (n *c) / λ

    Das kombinieren wir mal:

    E = h * n *c / λ

    h und c sind "absolute" Konstanten. Die Ändern sich nie, wir nehmen mal an der dies für den Brechungsindex n auch gilt da wir uns immer an der gleichen "frischen Luft" auf Meereshöhe befinden (n=1,00029 also hier 1).

    Ohne nun absolute Werte auszurechnen sieht man nun schon das mit zunehmender Wellenlänge die Energie kleiner wird da λ unter dem Bruchstrich steht.

    Nun mit Zahlen und Einheiten:

    h = 6,628 * 10^-34 [J/s]
    c = 29,91 * 10^7 [m/s]
    n = 1 (Luft)
    λ = 405 oder 632 nm = 405 oder 632 * 10^-9 [m]
    E = ?? in Joule

    Als erstes bei 405nm

    E= 6,626 * 10^-34 Js * 1 * 29,91 * 10^7 m
    --------------------------------------------------------
    405 *10^-9 m * s

    Nach kürzen aller Einheiten und dem Ausrechnen ergibt das: 4,8*10^-19 J
    Nun setzten wir für Lambda 632nm ein (rotes Licht z.B. HeNe Laser *) ).
    Ergebnis: 3,1*10^-19 J

    Etwas Dreisatz: 4,8-3,1 = 1,7/4,8 *100 = 35,5%
    Rote Laserstrahlung mit 632nm ist 35% Energieärmer als blaue mit 405nm

    Falls ich in der schnelle einen Fehler gemacht haben sollte bitte korrigiert mich.

    Die Biologische Wirkung der Strahlung auf menschliches Gewebe ist bei dieser Betrachtung außen vor. Das ist reine Physik.
    Bei Leistungen von 100mW ist das aber eigentlich egal ob grün, rot oder blauer Laser - da ist bei jedem Laser die Netzhaut innerhalb kürzester Zeit "degeneriert" also unwiderruflich zerstört.

    *) Ja ich weiß das HeNe Laser so gut wie keine Rolle mehr spielen wenn es um Leistungen oder Lasershows geht. Lässt sich auch mit grün (480-575nm) oder jeder anderen Wellenlänge rechnen. Einschließlich der unsichtbaren eines CO2 Lasers.
    Bei der Einwirkung auf das Gewebe kommt es sehr auf den Laser an ob CW oder gepulst usw. usw. Das soll nur ein einfaches Rechenbeispiel sein....

  • DMX Anschluss wie?

    • chw
    • 28. Januar 2009 um 14:07
    Zitat von &quot;Florian genz&quot;

    also (internet) kabel aufschneiden und dann die beiden ground dinger (rot und schwanrz) an ground xlr, und + an + und -an- knippern oder löten und an mein dmx system ran und dann gehts schon?


    Ich weiß nicht was Du für XLR Stecker hast, bei meinen (Neutrik) steht nich "+" oder "-", sondern 1,2,3. Belegung steht auch in dem Link den ich oben verlinkt habe...

    Aber hier nochmal:

    Bei 5 Pol Steckern (Norm)

    Pin Funktion
    1 Masse (Abschirmung)
    2 DMX-
    3 DMX+
    4 frei
    5 frei

    Bei 3 Pol (nicht Norm aber "Standard")

    Pin Funktion
    1 Masse (Abschirmung)
    2 DMX-
    3 DMX+

    Die Schirmung kommt somit auf 1. Wo diese jetzt Aufgelegt wird bzw. geerdet wird und wo nicht ist fast schon eine Glaubensfrage...
    Das hat aber mit den Leitungen an sich nichts zu tun, das muss man Wissen wenn man Sender oder Empfänger baut.

  • DMX Anschluss wie?

    • chw
    • 28. Januar 2009 um 13:50

    Steht doch drauf ?!

    1 GND
    2 Data +
    3 Data -
    4 GND

    Ist halt RJ45 anstatt 5 pol XLR. Gibt es häufiger im Architekturbereich.

    Das "Internet Kabel" dürfte wohl ein Stück handelsüblicher Netzwerkleitung sein. Wenn Du Dich mit DMX auskennst dann wirst Du wohl wissen das anstelle einer "digitaltauglichen Mikrophonleitung" nach AES/EBU auch Netzwerkleitung verwendet werden kann da diese auch paarweise "Twisted Pair" ist und qualitativ (Wenn mit einem "SF" im Namen) besser geeignet da besser geschirmt. Die restlichen Daten wie Kapazitäts- Induktivitätsbelag, Schleifenwiderstand und die restlichen daraus kombinierbaren Größen passen auch.

    Du benötigst im Gegensatz zu Ethernet nur zwei der Adern zur Datenübertragung (100TB vier und 1000BT acht).

    Klartext: Wenn das Teil als "DMX Adapter" verkauft worden ist dann handelt es sich bei der RJ45 Dosen um einen DMX in/out .
    Dann einfach Adapter auf XLR bauen und gut.
    Steckerbelegung des XLR Steckers wird bekannt sein, wenn nicht schau mal hier, da gibt es einiges Hintergrundwissen über DMX.
    http://soundlight.de/techtips/basics.htm

    Kombiniert mit einem andren Forenbeitrag von Dir, würde ich mir an Deiner stelle mal überlegen ob Du das nötige Wissen für eine solche "Umbauaktion" besitzt, oder nicht einige Nummern kleiner mit den "Basics der Elektronik" anfangen solltest, wenn schon ein simpler Adapter ein Problem darstellt das einen Forenbeitrag nötig macht...
    Daher mal mein Tip: Schnapp Dir ein Buch über Elektronik, einige R,C,L und OP Bauteile samt LEDs, ein Steckbrett und fang mal an einzelne LEDs analog zu steuern.... <- Das ist nicht Abwertend oder böse gemeint.

  • GLP Light Operator 48 Fader

    • chw
    • 27. Januar 2009 um 18:21
    Zitat von &quot;LJ Bush&quot;

    GradnMAonPC für 1000,€ inkl. 2 Port Node oder Sunlight für 600€.
    Mit beiden kannst du dein Pult superals Extension Wing benutzten. Schon öfters eingesetzt und sehr zufrieden.

    Alles andere unter diesen beiden ist Kindergarten und nur für Hobbysachen zu gebrauchen. (Meine Erfahrung!)

    Das mag sein - in diesem Fall passt eher das Sprichwort: "Mit Kanonen auf Spatzen schiessen".
    Hier geht es um (zwei) Scanner die zusätzlich zu den Dimmern (30 Kanäle) noch gesteuert werden sollen. Das kann eine GmA garantiert auch .... rein ökonomisch betrachtet dürfte das hier jedoch jenseits jeder der Diskussion würdigen Grenze liegen.

    Btw: Sunlite würde ich persönlich in Deiner Liste gegen chamsys tauschen.
    Solange man kein DMX In oder Faderboard benötigt ist das unschlagbar günstig.

  • GLP Light Operator 48 Fader

    • chw
    • 25. Januar 2009 um 17:57
    Zitat von &quot;Christian Kronauer&quot;


    habe an dem Multiplexer ja 3 Analoge und ein Digitales angeschlossen.
    Die sind ja auch adressiert

    Wenn das die aktuellen "digitalen" und modularen 12 Kanal Dimmer von GLP sind (MA Kopie) dann bekommen die das DMX direkt.

    Du schleifst das nur "durch" den Multiplexer. DMX ist ja ein Bussystem.
    Genauso gut könntest Du den Dimmer direkt mit dem Pult verbinden - ohne den Multiplexer oder den Multiplexer nach dem Dimmer in den Bus einschleifen.

  • GLP Light Operator 48 Fader

    • chw
    • 25. Januar 2009 um 17:46

    Der Multiplexer macht aus dem Digitalen DMX wieder eine analoge Spannung.
    Prinzipiell nichts anderes als das was in den meisten DMX Dimmern auch eingebaut ist. Du musst Ihn nicht extra als Gerät einfügen. Somit wirst Du in der Datenbank der Software auch keinen Multiplexer finden.

    Nochmal im Klartext: Du musst nur Dimmerkanäle einfügen mit den Adressen/Kanälen die der Multiplexer in eine analoge Spannung umsetzt.

    Ich geh mal davon aus das dieser eine Startadresse besitzt und dann einfach X Kanäle benutzt, je nach dem wieviele Ausgänge.

    Beispiel:
    Startadresse des Multiplexers ist 50 und Du hast 18 Dimmerkanäle angeschlossen. verdrahtet ist alles 1:1.

    Dann fügst Du in Deiner software eben 18 Dimmer ein.
    Dimmer : Adresse
    1:50
    2:51
    3:52
    ...
    18:67

    Das wars auch schon.

    Der Hersteller der Dimmer spielt keine Rolle - für die Software ist das eben nur ein Dimmerkanal mit 8bit. Fertig.

    Bei dem GLP Pult hast Du das doch auch so gemacht - sonst würde es nicht funktionieren.

  • GLP Light Operator 48 Fader

    • chw
    • 25. Januar 2009 um 17:05

    Die Dimmer sind mit Sicherheit enthalten, wie sei heißen weiß ich nicht, kenne die Software nicht auswendig.

    Pult + PC parallel geht, habe ich ja schon geschrieben. Du brauchst zusätzliche Hardware in Form eines "Mergers".
    Dieser fügt die Signale von zwei DMX Leitungen auf eine einzige zusammen, daher der Name "Merger" (engl. to merge).
    Bevor Du fragst: Nein ein "Y Kabel" geht nicht. Das gibt das reine Chaos.
    DMX ist ein digitales Bussystem, zwei Sender gleichzeitig gehen in diesem System nicht da es keinerlei Mechanismen gibt Kollisionen von Datenpaketen zu verhindern oder auch nur zu erkennen wie es andere Bussysteme können.

    Merger gibt es aus China für um die 80,- Euro in diversen Gehäusefarben. Nicht perfekt, aber das es funktioniert (meistens). Bessere Merger aus Einheimischer oder Europäischer Produktion sind besser und können mehr - kosten dann wieder entsprechend mehr Geld.

  • GLP Light Operator 48 Fader

    • chw
    • 25. Januar 2009 um 16:48

    HowTo: Grundlagen von DMX und der Lichtsteuerung allgemein.

    Fürs erste ist ein Dimmerkanal ein Dimmerkanal.
    Ob nun GLP, Pulsar oder gar Botex ist bei Deiner Anwendung erst einmal egal.

    Jeder Dimmerkanal wird über DMX mit einem Wert von 0-255 versorgt (=1 Byte = 8 bit). Bei den meisten Dimmern ist beim Wert 0 die Lampe aus und bei 255 an. Dazwischen eben mehr oder weniger linear gedimmt.

    Nun gibt es bei DMX 512 Kanäle die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen können. So könntest Du mit einem "Universe" = eine DMX Leitung 512 Dimmerkanäle steuern.

    Du stellst am Dimmer oder am Multiplexer die DMX Adressen ein auf die der Dimmer reagieren soll. Meistens gibst Du eine an ("Startadresse").
    und der Dimmer zählt automatisch hoch. (Beispiel: Dimmer A hat Adresse 1 somit ist Adresse eins Kanal 1 zugeordnet, Adresse zwei Kanal 2 ..... bis hin zu Adresse zwölf Kanal 12.
    Dimmer zwei kann z.B. bei Adresse 20 Anfangen mit Kanal 1, 21 Kanal 2, .... usw.)
    Beim GLP kannst Du auch verschiedene Adressen angeben, also Kanal 1 adresse 2, Kanal 2 Adresse 125 usw. Das ist aber mal Nebensache.

    Zum Patchen:
    Daher taucht in jedem Pult und jeder Software irgendwo mal ein "Dimmer" auf. Meistens unter Generics. Können zur besseren Unterscheidung auch Parabol, PC, Flood oder ähnlich heißen. Das sind somit alles Geräte mit einem DMX Kanal auskommen und in diesem Beispiel die Helligkeit eines Dimmerkanals steuern.

    Ein DMX Kanal muss aber keinen Dimmer steuern, genauso kann er die Pan oder Tilt Bewegung eines Scanners steuern. Reichen dort die 8bit (256 Werte, von 0-255) nicht aus da sonst z.B. die Bewegungen zu "grob" wären nimmt man einfach einen zweiten Kanal hinzu und schon hat man nicht 256 Werte (8bit), sondern 65536 (16bit = 256 mal 256).

    Wenn Du Pult mit PC verbindest "muss" das Signal durch den PC. Stürzt dieser ab dann kannst Du auch nichts mehr steuern.
    Umgehen lässt sich das indem Du zusätzlich einen Merger nutzt. Dann kannst Du die Kannen rein übers Pult fahren, die Scanner über den PC mit DMX in. Schmiert der PC ab sind die Scanner "weg" die Kannen laufen jedoch weiter, da sie nicht (nur) über den PC gesteuert werden.

  • GLP Light Operator 48 Fader

    • chw
    • 25. Januar 2009 um 15:53

    Ein klares Jain.

    Hast Du bereits einen RackPC oder ein Laptop dann kannst Du Dir für unter 100 Euro so ein Interface kaufen.
    Leg noch etwas drauf (nicht viel) und kauf eines mit DMX in+out.
    Dann nimmst Du Dein GLP Pult und verbindest es mit dem PC.
    Somit kannst Du die alle Dimmer und "virtuellen" Fader auf reale Fader legen. Das heißt echtes "Pultfeeling" mit den (mächtigen) Möglichkeiten einer PC Software.

    Finanziell dürfte sich das nur lohnen wenn die Hardware (Laptop) schon vorhanden ist.

    Das bezieht sich jetzt auf "Freizeit und Party PA" Niveau. Also Hobbykeller oder etwas darüber. Wenn das sehr oft genutzt wird oder es auf hohe Ausfallsicherheit ankommt dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Industrie PC. PCs oder 999,- Euro Laptops vom Discounter verbieten sich hier, da für diese Umgebung ungeeignet. (Keine Luftfilter ->Staub+ nebel evtl. rauch, empfindlich gegen Raumklimaschwankungen, Erschütterungen usw.)

  • Suche DMX Schaltung

    • chw
    • 24. Januar 2009 um 14:28

    Warum nur 12V?
    Verwende doch 24 wenn du meinst das Du 24V benötigst?

    Es gibt auch (Schalt) Netzteile die geben beide Spannungen aus, ansonsten bei kleiner Leistung entsprechend gekühlte DC/DC Wandler die aus 24V 12V machen. Für kleine Leistungen kannst Du auch den umgekehrten Weg gehen (12V->24V).

    Was meinst Du mit "Weiche +/-"? Einen (Brücken)gleichrichter? Einzelne Dioden?

    Sollte das nicht schon in dem "12V Trafo DC" enthalten sein? Der Trafo an sich produziert ja erstmal einen AC, welchen Du dann normalerweise mit 2 oder besser 4 Dioden (fertiges Bauteil "Brückengleichrichter") und einigen Kondensatoren zum glätten in DC umwandelst.

    Das was Du benötigst findest Du bei DMX4All.
    Das es dort keine fertigen "out of the box" Lösungen für Dein Problem gibt ist klar, aber es gibt bereits aufgebaute DMX Empfänger so das Du Dir Dein Switchpack selbst bauen kannst. Soviel ich weiß bieten die auch schon ein fertiges Switchpack an, das lässt sich noch leichter anpassen.

    Mit Relais würde das gehen, wen Du keine hohen Frequenzen fahren willst, das mögen diese nicht da sie mechanische Bauteile enthalten. Also alle halbe Stunde an und dann wieder aus wäre mit einem Relais kein Problem. Wenn es schneller sein soll verwende lieber "Halbleiterrelais" - wie schon geschrieben wurde.

    Die DMX LED Controler "EMP.-..." sind zum Ansteuern von LED Tubes dieses Herstellers. Steht zumindest in der Artikelbeschreibung.
    Das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit Deinen Car Tubes kompatibel sein da diese eigene Schaltungen integriert haben müssten um die LEDs anzusteuern - wie auch immer diese aussehen mag.

    Es gibt auch DMX / LED Steuerungen an die man einzelne oder mehrere LEDs direkt anschließen kann, Du müsstest Dir deine Tubes anschauen und die Elektronik anpassen oder ggf. entfernen und neu entwickeln. Diese Steuerungen kosten aber fast schon mehr wie einfache "fertige" Tubes mit DMX.

    Wenn Du die Tubes nur an und auschalten willst dann nimm die Platinen von DMX4All und passe sie entsprechend an.

    Vielleicht solltest Du Dir vorher mal ein Buch über Elektronik Basiswissen kaufen und lesen. Nicht böse gemeint - aber Deine bisherigen Fragen solltest Du mit dem Wissen beantworten können das man benötigt wenn man mit solchen Dingen basteln will. Das soll Dich jetzt nicht entmutigen, im Gegenteil ;)

  • Multiform LED-Produkte (Multispot LS1310)

    • chw
    • 24. Januar 2009 um 13:57

    Qualität: ist eigentlich in Ordnung. Wesentlich wertigere Verarbeitung als den LED Kram der "unteren und mittleren" Preisklasse.
    Leuchtkraft - kann ich nur subjektiv beurteilen, gemessen habe ich das nicht.
    Ich würde mal sagen eine 300W Parkanne ist heller.

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