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Beiträge von abrax

  • besteht interesse an ner "billig" 12/3er kiste?

    • abrax
    • 18. September 2006 um 23:15

    jo jo.. das passt schon alles so :)

    das ist wirklich ein schönes gelungenes Projekt. Es gibt einen Plan, eine für jeden erreichbare und erschwingliche Bestückung, ne erprobte Weiche.. was will mann mehr.. gemessen am Budget ist das einfach klasse und das Konzept ist mir sympatischer als irgendeine 15 12/2 was weiß ich box.. mit einer halben stunde lesen hat man alle infos zusammen die man braucht. Wie das dann jeder umsetzt kann man selbst entscheiden. da brauchts ein bischen Kreativität und die persönliche Grundvorstellung, einsatzzweck evtl. vorab ein paar Gedanken machen..
    ein persönliches wunschgehäuse entwerfen, mit griffen, farbe, gitter veredeln.. speaker rein fertig. dann ausprobieren und mit ports experimentieren oder ganz weglassen. ein Ideales einsteigerkonzept wie ich finde ums mal kennenzulernen und ein gutes resultat zu erreichen.

    ob man dann noch weiterflasht wie ich vorgeschlagen habe ist ja absolut kein muss. ist bei mir wahrscheinlich auch nur aus der not entstanden keine weiche machen zu können und bei gängigen Konzepten oft die mitte vernachlässigt zu sehen. also hab ich das genommen was mir klanglich gefällt und einfach aktiv getrennt. auf klein und kompakt steh ich voll. habe trotzdem immer 3 endstufen dabei auch für ganz klein. habs auch noch nie bereut, hochtöner einfach mal ein bischen leiser machen wenn er nervt ist schon toll cd ist da oft ein bischen lauter als vinyl.. aber egal darum gehts ja nicht :D

    ich habe mir erlaubt das konzept einfach ein bischen weiter zu spinnen ohne jetzt auf verwirklichung zu drängen.. gerade die idee mit ner extra kiste bei bedarf und nur dann ne doppel 12 zu machen gefällt mir. damit ist man dann auch schon an der grenze von Kleinbeschallung angekommen und kann denke ich schon ne Party rocken. ab dann macht aktiv auch mehr sinn und kann evtl. das soundniveau nochmal ein bischen heben, überlastung vermeiden, output optimieren und so weiter..das Grundgerüst sollte das doch hergeben oder.. dank toller Mitte und optimalen Arbeitsbereich für jeden speaker. so ich wiederhol mich nur, reicht jetzt 8)

    Interessant wäre vieleicht welche teile der Weiche man weglassen muss damit sie nur als Tiefpass für mitte und hochpass für tweeter läuft, weiß auch gar nicht ob das überhaupt so einfach ist, aber wenn die info jemand hat, ist mein Interesse schon recht groß.. evtl nen umschalter einbauen? so biamping? wäre ja dann die Krone der Flexibilität.. na Interesse ? ok ok ich düse nur ein wenig rum, mehr nicht..

    Gruss

    Paul

  • besteht interesse an ner "billig" 12/3er kiste?

    • abrax
    • 18. September 2006 um 18:54

    Schönes Projekt.. gefällt mir und macht einen guten Eindruck. Ich kann ir sehr gut vorstellen das gut funkioniert..
    Besonders schön finde ich die Verwendung eines sehr guten Mitteltontreibers. der alpha 6 ist ja die Rosine im Eminence Angebot. Dazu auch noch unverschämt günstig. Meine Vermutung ist ja das die gute resonanz auf diese Box ( von denen die ihn schon gebaut ) gerade daher kommen weil eine schöne Mittenwiedergabe stattfindet. Dazu wird der Hochtöner spät angekoppelt was ihn dann in die Lage versetzt sauberer das umzusetzen was er ja machen soll, Höhen und keine halben Mitten mehr weil der auf bass getrimmte und mit reflex "veredelte" Treiber drunter die nicht wirklich kann.. hier klarer Vorteil es kann ein günstiger Hochtöner eingesetzt werden der in dieser Anwendung die Fähigkeiten die er hat gut ausspielen kann. Der Apt hat auch eine Phenolmembran und nicht so ne Blechdeckel Titankappe und hat dadurch im eingesetzten Bereich schon Vorteile. weniger klirr bei trotzdem guter Belastbarkeit..
    Das resultat des ganzen ist theoretisch schon eine ausgewogene Musikwiedergabe bei relativ hohen Leistungniveau, was sich dann in der Praxis bestätigt..

    ich habe mir auch ein paar Gedanken zu diesem einfach aber heutzutage leider außergewöhlichen konzept gemacht. Ich benutze selber ausgesprochen gerne Mittenfreudige Systeme und bin der Meinung (eigene Erfahrung-subjektiv) das dieser Bereich das wichtigste beim Beschallen ist. ob leise oder laut spielt dabei nicht die Rolle und gute Mitten werden von fast allen Zuhörern als angenehm empfunden. da kann man dann schon eher Kompromisse in anderen Bereichen Kauf nehmen.

    Nun zu meinen Modifikationsvorschlägen die ich noch vornehmen würde wenn ich das Konzept benutzen will.

    -teilaktiv hoch und mitteltöner passiv und den 12er aktiv abtrennen
    Vorteil ist man kann die pegel der zwei Wegen je nach Bedarf und umständen anpassen. die Trennfrequenz ebenfalls. Klanglich auf jeden Fall besser. Die passivweiche wird billiger. Die grenzbelastbarkeit lässt sich besser ausnutzen, sprich die einzelnen wege arbeiten auch bei höheren Pegeln sauberer..
    Idee war wegen der vielen Anfragen im tread wie laut denn geht und obs für dies oder das reicht.
    Nachteil man brauch nen Amp extra für hoch/mitte ist aber im heutigen Dap palladium zeitalter wohl eigentlich kein Problem selbst bei Low cost und so die powerkiste muss das ja nicht sein. evtl reicht sogar ein 1HE
    Aktivweiche braucht man wenn man die nicht sowieso hat. Die die das ganze Lauter und mit extra bässen betreiben wollen haben wohl meistens eine.. wenns keine 3 Weg ist :( muss man halt umrüsten bzw gleich ultradrive..
    Das heist aber nicht das die kombi nicht aleine bei kleinen Sachen eingesetzt werden kann, klar dann mit zwei endstufen aber klanglich ist mir das den Aufwand immer wert..

    bei aktiv würde ich auch den 12er tiefer trennen ca 300-400 hz.. 800 sind schön ganz schön hoch fürn delta und der alpha kann auch tiefer bei steiler flanke.. ebenfalls ein klanglicher Aspekt, im sensiblen Frequenzbereich findet keine Trennung statt - Resultat ist Sprachwiedergabe usw kann nur gut sein :lol:

    desweiteren besteht dann die Möglichkeit einen extra kasten mit delta lf drin zu bauen den man drunter stellen kann und schon hat man ein doppel zwölf.. dieser Wunsch wurde auch hier geäußert glaub ich. je nach Bedarf nimmt man dann nur das Top oder Kickextension mit. da eh aktiv trennung und exra amp ein parallel speakon reinschrauben und fertig..

    Ja genau Kick ist das Stichwort - Die 60 liter fürn delta lf sind optimal das ganze mit extra kiste nochmal drunter ist im Aktivmodus bester Kick und hat gibt 80 hz -3 db, bei guter Aufstellung und heißer spule sogar noch ein bischen tiefer.. Und das sogar OHNE LÖCHER drin..

    Das dürfte die imho ne super Ergänzung zu den weit verbreiteten Arls und kappa15lf reflex geschichten sein die oberrum ja oft als schwach beurteilt werden. Multidröhen aus gemischten Reflexkanälen findet dann auch nicht statt weil ab bass aufwärts ja alles zu ist..

    In der singlenwendung ist es vieleicht nicht tief genug, aber wenn das dann für kleine Sachen genommen werden soll kann man ja untenrum ruhig ein bischen boosten. die cbs verhalten sich da ja sehr tolerant und wenn pegel gefordert ist nimmt man ja eh subs mit...

    Das einzige Problem ist die passivweiche für oben rum. ich habe da leider keine Ahnung von und mach deshalb immer alles aktiv. Vieleicht hat ja ein in dieser Materie bewanderter Forenteilnehmer interesse und macht sich die Mühe und entwickelt das nur für den Hoch und Mitteltöner.. ich fänd das dann richtig spannend, verspüre aber hier schon fast den wunsch nach einer Weiche für zwei alphas und dem schönen d2545 an me-90 klon oder so...

    na hin wie her, ordentlich gebaut und vollvergittert und niemanden die Bestückung veraten (zumindest nicht vorher) hat dieses Projekt wohl das Potenzial ein echter Hinhörer zu sein, und desöfteren auch mal für Staunen zu sorgen und auf jeden Fall Musikgenuss zu garantieren auch wenns sich LB Bereich befindet...

    mittige grüsse

    Paul

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • abrax
    • 9. März 2005 um 15:40

    ist mir auch klar.. man hat auch nicht das Gefühl das es so laut ist. Das merkt man erst wenn man zu jemanden was sagen will. Dann muss man schon ganz schön schreien und dicht ans Ohr damit man verstanden wird. Der Klirrfaktor von schlechten Lautsprechern ist ja das belastende auf die Dauer und macht die Ohren müde.. Saubere Übertragung läßt sich laut viel besser vertragen als verzerrte.. Der große Unterschied zwischen einfach nur Laut und Klang. ich habe jetzt beides und bin sehr zufrieden damit.. und der Witz ist das das auch das Publikum mitkriegt und Spass am tanzen und zuhören hat..
    Aber um noch mal den Bogen zu Anfang des Themas zu schlagen. Ich wollte ein Top das sich tief einsetzen lässt damit die Anforderungen an den Bass hoch spielen zu müssen wegfällt. Das ganze mit wenig Chassis. Deshalb das Horntop weil ich damit eine wirklich tiefe Übergangsfrequenz realisieren kann. Und das dabei der Klang nicht flöten geht ist der dicke Bonus dabei..

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • abrax
    • 8. März 2005 um 23:22

    ok ok ok..
    Was ich da versucht habe ist ein kompaktes System für drinnen zu bauen.. 2 Bässe+1 Top / Seite.. knuffiger Club, kleine Party usw... genug Druck+-Klanqualität... gut zum auflegen für ca. 200 Leute und 200 qm...
    keine dicken Stapelorgien und fürn Kleintransporter. Mehr braucht man eh in 80% aller Beschallungsaufgaben nicht und die richtig großen Sachen sollen mal die Profis machen...
    Ich habe nicht vor Backloaded Horntops mit 8 Zöllern zu stapeln. würden sich schon die Hornöffnungen ins Gehege kommen. Allerdings reicht der mini Sat für mehr Basskisten als man denkt. Und der Pegelmäßige Anschluss an den Bass stimmt auch. Mit dem Horn-Sat von Herrn Möller lassen sich sogar noch mehr Bässe versorgen. Mein Spaß hat auch schon längst begonnen und ich werd noch ein bischen mit hochwertigen Komponenten experimentieren und dann läßt sich der Spaßfaktor bestimmt noch steigern. Immerhin tun mir die Ohren nach der Party nicht mehr weh und werden nicht müde, obwohl es saulaut ist.
    Schöne Grüße...

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • abrax
    • 8. März 2005 um 21:39

    also ich habe beide treiber so dicht wie irgend möglich übereinandergebaut. ca 5cm Abstand. Der Hochtöner ist auch nicht viel tiefer einsetzbar. Das Horngehäuse ist ein Doppelhorn das den Mitteltontreiber bis in die hohen Frequenzen hinein unterstützt. Ist halt ein Probeprojekt auf kostengünstiger Basis. (Beta 8) Habe auch nicht messen können, obwohl ich es gern würde. Mehere A B Vergleiche mit einem HK System und einer sehr guten Selbstbauentwicklung haben mir aber bestätigt das das Resultat auf keinen Fall schlecht ist. HK hat nicht mitgehalten und der gute Selbstbau war ein wenig besser wenn man ganz genau hingehört und dauernd hin und her geschaltet hat.
    Mir gehts aber viel mehr um die Klangcharakteristik und die ist berauschend und macht einfach nur Spaß beim hören. Man hat wirklich das Gefühl das der Sound im ganzen Raum schwebt und das Stereodreieck ist nicht mehr so deutlich. Ich kenne die Pa Regeln schon die sagen mit nem 8 zoll geht kein tiefmittel, man braucht nen Filler, und HT treiber müssen weiter runter. Aber treten die geometrieprobleme nicht auch bei 3 weg systemen auf mit z.B. 15"-6"/8"-1"... und warum ist der Beta für Frequenzen bis 4000 Hz ausgelegt... und wozu gibt es soviele tweeterchassis ab 4000 Hz wenn diese grundsätzlich Geometrieprobleme verursachen. Ich finde das dieser Effekt nicht so dramatisch sein kann, oder er fällt mir einfach nicht auf. Schon möglich das das eine gute von einer sehr guten Entwicklung trennt aber wie gesagt ist nur ein Probeprojekt gewesen das aber sehr gut funktioniert....

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • abrax
    • 8. März 2005 um 14:56

    also bei mir überschneide ich die Trennfrquenz. ich habe eine Bell Bassmodulenstufe die irgendwo bei 120-150 Hz trennt. die Sats werden untenrum über eine 3 weg weiche bei 80 Hz, wenn mehr Belastung gefordert ist auch höher, abgekoppelt. Das ganze klingt sehr rund und wie aus einer Box auch wenn ich die Sats 1,50 m über die Bässe aufstelle. Ich denke das Horn des Sats macht diesen Fülleffekt aus, weil ich ja nur einen 8 Zoll verwende. Es klingt aber auch gut wenn ich die Bässe auch über die 3 weg Weiche laufen lasse und bei 110-125 Hz trenne. Ich weiß das ein Backloaded Horn bei Tops im PA Bereich nicht gerade gängig ist und 8 Zoll nur in Mini Systemen verwendet werden, aber wenn mans mal erlebt hat überzeugt es und man hat großen individuellen Spielraum in Trennung und Abstimmung, je nach Geschmack halt.. :)

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • abrax
    • 8. März 2005 um 13:23

    Hi Jörg..
    Bilder mach ich mal ein paar und stelle die dann ein. Die Pläne einstellen ist so ne Sache. Ich habe sie von Herrn Möller gekauft. Für 68,- Eur ein ganzes Buch mit allen Entwicklungen. Ich glaube er verkauft auch einzelne Pläne für 20,- Eur und für PA sind sowieso nur die Sat Konstruktionen interessant. Am besten direkt Kontakt aufnehmen. Herr Möller ist auf jeden Fall ein sehr freundlicher, aufgeschlossener und kompetenter Fachmann und freut sich sehr wenn sich jemand für seine Lautsprecher interessiert. Ich will hier aber keine Werbung machen oder dazu überreden irgendeinen Plan zu kaufen. Ich bin nur ein Idealist mit kleinem Budget und habe einen Weg gesucht aus dem gegebenen mehr rauszuholen und einen sauberen Klang zu bekommen. Jetzt habe ich LAUT und KLANG und bin sehr zufrieden. Die Möller Hörner geben den oft verschmähten 8 Zöllern (wegen des fehlenden Basses) ein völlig neues Gesicht.
    Also wenn es interessiert, ausprobieren aber den Plan veröffentlichen darf ich nicht. Ich kann nur sagen das es funktioniert und Fotos kommen auch bald ....

    schönen Gruß....

    Paul

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • abrax
    • 8. März 2005 um 02:48

    Hi Leute,

    ich bin mal zufällig auf die Seite http://www.hm-moreart.de von Horst Möller gestoßen. Dieser Entwickler hat ein paar sehr interessante Horntops entworfen. Allerdings für den Hifi-Röhren-Bereich. Habe mich aber nicht abschrecken lassen und den Schalmai-Sat gebaut und nen Beta 8 reingetan. Das funktioniert wirklich. Geht supertief runter. Trennfrequenz beliebig ab 80 Hz wählbar und der Sound ist superdynamisch, trocken und präzise. Hat ordentlich Schalldruck und verkraftet locker 400 Watt an 8 Ohm. Klein und kompakt und für drinnen optimal. Für direkte Abstrahlung würde ich den Horn-Sat + hochwertiges Chassi (evtl. Craaft pcd8/250 oder so) probieren. Diese Gehäuse taugen auf jeden Fall was und dieses Prinzip schlägt viele Fliegen mit einer Klappe wie ich finde:

    1. geringere bewegte Masse und so mehr dynamik

    2. breitbandiger einsetzbar und dadurch auch günstigere Hochtöner verwendbar

    3. sehr guter Anschluss an den Subwoofer (nix dünn im kritischen Bereich), auch wenn die tops höher stehen

    4. sehr feinzeichnender Klang voller Details der sich völlig von der Box löst

    5. Schalldruck bei gutem Chassi für 2-4 Bässe pro Seite gut ausreichend

    Ich habe das Schalmai Gehäuse nach oben verlängert und einen Hochtöner draufgesetzt. 2 Hornbässe pro Seite und der Beta 8 läuft von 80-3800 Hz. Alles aktiv getrennt.
    Auf jeden Fall ist das meine kompakt und easy Patentlösung und persönliches Highend. Wer noch ein paar gute 8 Zöller rumliegen hat kanns ja mal probieren. Das Gehäuse bauen lohnt sich auf jeden Fall und sollte es wieder erwarten nicht überzeugen kann man ja immer noch den empfohlenen Fostex Treiber reintun und hat ein paar Spitzensats für zu Hause...

    Schönen Gruß

    Paul

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