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  2. mr low

Beiträge von mr low

  • Splitting über Direct Outs

    • mr low
    • 10. Mai 2005 um 17:07

    Hallo

    wir wollen lediglich 5 Mikro-Signale splitten und uns per separatem, auf der Bühne stehenden Billigmischpult und nem daran hängenden Kopfhörerverstärker auf die Ohren klatschen. Natürlich muss der Sound auch ans FoH geschickt werden, was das Problem des Splittings mit sich bringt.

    Da das mit dem Direct Out anscheinend auch nicht richtig funktioniert, wird es wohl an einem gescheiten Splitter scheitern, denn die sprengen bereits unser Mini-Budget.

    Wir haben sehr gute Mikros (u.a. EV RE20 für die Saxophone), so dass wir uns den Sound, der ans FoH geschickt wird, nicht durch etwas billiges kaputt machen lassen wollen. Andererseits sind wir für den Monitorweg nicht so anspruchsvoll. Da täte es uns ein Behringer oder Phonic-Pult mit einem Behringer Powerplay-Kopfhörerverstärker und drei Sony-Ohrstöpseln.

    Da ein wirklich guter Mikro-Splitter aber mehr als der ganze Rest kosten würde, werden wir unser In-Ear-Monitoring-Projekt wohl schon vor dem Start beenden und weiterhin mit lauten, vom FoH geregelten Monitorboxen arbeiten. In unserer Liga heisst das im Allgemeinen, dass man nur zwei Monitorwege für die ganze Bühne hat. Bei 7 Leuten ist das ein bisschen wenig, deswegen wollten wir Saxophonisten uns einen eigenen Monitormix machen.

    Auf kleinen Bühnen bekommt man halt leider den ganzen Müll aus den anderen Monitorboxen auch aufs Ohr und muss dann seinen Monitor noch lauter fahren, dann hört sich aber der Sänger nicht mehr, worauf er seinen Monitor auch wieder lauter möchte, dann ist aber der Gesang auf der Bühne zu laut und der Pianist möchte mehr Piano. Und weil es nur zwei Monitor-Wege hat, haben die Saxophone dann auch mehr Piano drauf und hören sich wieder nicht mehr. Und so dreht sich die Lautstärkespirale weiter nach oben, bis am Schluss alle taub sind, aber keiner hat sich gut gehört.

    Danke trotzdem

    Matthias

  • Splitting über Direct Outs

    • mr low
    • 10. Mai 2005 um 13:06

    Hallo

    ich möchte 5 Mikrofon-Signale splitten, so dass sie zum einen auf das FoH-Pult und zum anderen auf das Monitorpult auf der Bühne kommen.

    Nun meine Frage: Kann ich die 5 Mikros direkt ins Monitorpult stecken und dann von den (pre-fader und symmetrischen) Direct-Outs auf die Stagebox und somit auf das FoH-Pult zu kommen?

    Wenn ja: Welches Pult hat pre-fader und symmetrische Direct Outs? Das Gerät sollte nicht mehr als 500 Euro kosten, denn sonst kann ich mir auch ein Behringer UB1832/Phonic MU1822/Yamaha MG 16/6 o.ä. holen und dazu zwei Thomann Splitter kaufen.

    Wie sieht´s mit dem Soundcraft Spirit M8 aus?

    Vielen Dank schonmal für die Anregungen

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 5. Mai 2005 um 21:43

    Hallo

    könnte ich mir die Splitter sparen, wenn ich mir ein Soundcraft SX-20 zulegen würde, welches über 8 pre-fader-Direct-Outs verfügt? Das wäre doch toll, zumal das Mischpult nicht so arg teuer ist...

    Also einfach mit den Mikros in das Soundcraft Monitorpult rein, und die Signale für die Stagebox von den Direct-Outs nehmen. Das wäre doch ne saubere Lösung.

    Funktioniert das oder stelle ich mir das zu einfach vor (Phantomspeisung vom FoH weiterhin möglich, Brummschleifen, ...).

    Schöne Vatertagsgrüsse an alle Väter

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 1. Mai 2005 um 12:35

    Hallo

    danke für die Aufmunterung. Vielleicht wird´s ja irgendwann doch noch was. Allerdings sind die am Anfang erwähnten 500 Euro pro Nase schon lange gestorben. Im Moment sieht´s also eher schlecht aus...

    Zu den Splittern: Ich habe leider keinen Link für die Proel-Splitboxen bekommen, aber die sahen so ähnlich aus wie die Millenium-Boxen, hatten für jeden Ausgang noch nen Groundlift-Schalter. Ich denke dass diese Boxen für uns durchaus in Ordnung wären. Hier im Forum gibt es ja genügend Leute, die auch den normalen Kabelsplitt für ausreichend halten. Dann werden diese Proel-Boxen mit Groundlift auch nicht schlechter sein als ein zusammengelötetes Y-Kabel.

    Die erwähnten Splitter von Thomann, Palmer etc. haben alle den Nachteil, dass sie nur 4 Kanäle haben, ich bräuchte aber 5, d.h. ich müsste 2 der Geräte kaufen. Andererseits wäre es natürlich eleganter, den Splitter in einem Rack zu haben, aber ein Rack kostet halt auch wieder... umsonst ist wohl doch nur der Tod, und der kostet bekanntlich das Leben...

    Was würde denn ein Limiter kosten? Bräuchte ich da drei Stück oder gibt es auch ein Gerät, welches drei Kanäle limiten kann?

    Am liebsten würde ich jemanden haben, der mir das ganze Zeug in einem Rack zusammenstellt, und das ganze unter 1000 Euro anbieten könnte, vorzugsweise irgendwo auf der Achse Zürich-Basel-Freiburg, damit ich es abholen kann.

    Naja, aber wie gesagt, solange einige Leute in der Band nicht einmal bereit sind sich ein eigenes Mikro zuzulegen wird das wohl nichts...

    Gruß

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 30. April 2005 um 23:25

    Also so langsam wird mir die Sache ein wenig zu teuer. Jetzt brauchen wir neben einem Mischpult, Splitboxen, einem Kopfhörerverstärer, Ohrhörer und Kabeln auch noch einen Limiter und Ohrpassstücke und was weiss ich noch alles. Je länger ich mich mit diesem Thema befasse, desto teurer werden die Lösungen. Es ist doch unglaublich was man heute als Musiker kaufen muss, nur um sich hören zu dürfen.

    Ich glaube IEM ist doch nichts für mich, da lasse ich mich halt weiterhin von Monitorboxen betäuben, da macht es auch nix, wenns mal Feedback auf der Box hat oder jemand nen Stöpsel rausreisst. Finger ins Ohr und fertig. Ausserdem spielen wir ja nicht so oft. Und vielleicht schaffen es ja die Herren Bassisten und Schlagzeuger, dass auch sie mal ein wenig leiser spielen, dann hätten wir nämlich all diese Probleme nicht.

    Also, ich glaube das war´s jetzt für mich. Vielen Dank an alle, die mich zuerst motiviert, dann aber letztlich doch frustriert zurückgelassen haben.

    So long (brauche jetzt dringend ein Bier...)

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 30. April 2005 um 11:42

    Hallo

    ich wohne in Jona in der Schweiz (Nähe Zürich), bin aber öfters in Freiburg im Breisgau, da dort der "Sitz" unserer Band ist.

    Wegen den Splitboxen habe ich mir halt gedacht, dass die immer noch besser sind als Y-Kabel bei Thomann zu kaufen. Die Proel Splitboxen haben immerhin nen eingebauten Groundlift und die Ausgänge sind voneinander getrennt. Und für 130 Euro kann man ja eigentlich nichts sagen (für 5 Splitboxen).

    Das M8 (sofern es eins sein sollte) würde er mir für 360 Euro verkaufen. Wenn du es mir billiger anbieten kannst, dann wäre ich interessiert...

    Also melde dich nochmal wegen den Splitboxen, ich möchte halt nicht allzuviel Geld für die Splittingsache ausgeben, da wir wie gesagt nur einmal pro Monat spielen, und da sollte der Aufwand zum Nutzen schon in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

    Gruß

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 30. April 2005 um 09:01

    Hallo Leute

    ich hätte die Möglichkeit, für insgesamt ca. 490 Euro ein gebrauchtes Soundcraft-Pult (genaue Bezeichnung und Zustand ist mir leider (noch) nicht bekannt, soll aber 4 Auxe und 8 Mikroeingänge haben...) und dazu noch 5 Proel Splitboxen zu kaufen.

    Was haltet ihr davon?

    Wäre das etwas für unsere Monitoring-Zwecke oder lieber was Anderes?

    Matthias

  • Bläsermikros

    • mr low
    • 27. April 2005 um 08:42

    Hi

    auf Ebay hat es gerade in der Schweiz drei neue AKG C419 PP Clipmikros für jeweils 70 Euro drin. Normalerweise kosten die das doppelte. Das Angebot endet um 14.00 Uhr. Bisher noch kein Gebot. Der Verkäufer möchte zwar, dass man die Ware abholt, aber man kann sicher noch mit ihm reden. Einfach mal ne Email schreiben.

    Das C419 ist speziell für Bläser entwickelt, für Trompeten aber nicht unbedingt zu empfehlen. Für Saxophone ist es aber recht gut. Man muss halt die Höhen ein bisschen rausnehmen, sonst ist es recht scharf. Man kann aber damit arbeiten.

    Gruß

    Matthias

  • Bläsermikros

    • mr low
    • 26. April 2005 um 22:21

    Ui, war wohl ne Sekunde zu langsam...

  • Bläsermikros

    • mr low
    • 26. April 2005 um 22:19

    Billig und gut gibt´s wohl nicht.

    Das günstigste was einigermassen brauchbar ist, ist ein SM58. Und wenn´s dann noch besser sein soll, dann wird´s halt auch teurer.

    Für Saxophone gibt es für mich nach längerer Sucherei eigentlich nix besseres mehr als das Electrovoice RE20 (der sogenannte Elefantenpimmel). Bei Ebay gibt´s den ab und zu für rund 300 Euro. Neu bei Thomann für 495 Euro. Ist zwar viel Geld, hält aber wahrscheinlich 7 Leben lang (zur Not lässt sich da auch mal ein Nagel mit einschlagen) und sieht vor allem geil aus:

    Gruß

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 26. April 2005 um 14:13

    Hallo

    das wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit:

    Jeder von uns drei Saxophonisten besorgt sich ein kleines Behringer-Pult mit zwei Mikroeingängen, einen davon belegt man mit dem Gesang, den zweiten mit seinem Saxmikro, den Monitormix vom FOH-Pult bringt man auf einen der Line-Eingänge, dann mit den Ohrstöpseln raus aus dem Kopfhörerausgang des Pultes. Das müsste doch auch gehen, oder nicht? Somit könnte sich jeder sein In-Ear-Monitoring für 115 Euro basteln.

    Eigentlich müsste sich jeder man nur folgendes Kaufen

    Behringer UB802 Eurorack für 44,- Euro
    Sony MDR-EX 71 für 39,90
    1 oder zwei Y-Kabel zum Splitten des Signals für FOH/Monitorpult (jeweils 15,- Euro)

    Die einzige Sache die mir bei dieser Variante nicht ganz klar ist: Wie bringe ich das Monitorsignal vom FOH auf die drei Behringerpulte???? Brauchen wir drei dann einen eigenen Monitorweg oder könnten wir einen Weg mitbenutzen, auch wenn die anderen über Wedges gemonitort werden?

    Natürlich könnten wir dann nur noch jeweils unsere eigenen Signale kontrollieren und nicht noch die anderen beiden Saxophone auch. Dafür könnte man sich den Kopfhörerverstärker sparen...

    Viele Grüsse

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 25. April 2005 um 06:44

    Welche Ohrhörer haben denn so eine Dämpfung, mit welcher man sich trotzdem noch ein wenig unterhalten kann? Ist das mit den E3 von Shure noch möglich oder sind die schon zu dicht?

    Ich wäre froh, wenn ich eine gewisse Produktauswahl hätte, die für meine Zwecke (siehe diverse Beiträge oben ;-)) geeignet wären. Der Geldbeutel ist wie gesagt im Moment nicht gerade dick...

    Danke im Voraus

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 24. April 2005 um 22:10

    Hallo

    Danke für die vielen Anregungen. Da wir gerade eher knappe Geldvorräte haben, wird es wohl auf die Billigst-Lösung hinauslaufen, und zwar

    - 5 Y-Kabel für unsere 5 Mikros

    - Behringer UB2222 FX PRO (weil es genügend Mic-Kanäle und 2 Pre-Fader-Auxe hat, man muss also nix umlöten ;-), Yeah!)

    - Behringer HA4700 Powerplay PRO-XL Kopfhörerverstärker

    - ein paar BILLIGE Ohrhörer, damit wir uns den Aufwand mit Atmo-Mikrofon sparen können.

    Auf totale Abschottung wie bei den Profi-IEM-Systemen habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Wenn ich dem Tenorsaxophonisten oder der Altsaxophonistin während eines Songs mal etwas sagen will (und das kommt während eines Gigs sehr oft vor), möchte ich ihm/ihr nicht erst die Stöpsel aus dem Ohr ziehen müssen, damit er/sie mich überhaupt hören kann. Oder soll ich mit ihm/ihr über das Atmo-Mikro kommunizieren??? Tolle Form von Kommunikation...

    Ich könnte mir vorstellen, dass irgendwelche stinknormalen Discman-Hörer völlig ausreichend wären, oder liege ich da komplett falsch???

    Gruß

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 18. April 2005 um 14:34

    Hi Jeremy

    du hast völlig recht. Wenn zum Beispiel alle auf der Bühne relativ leise wären, würden wir uns auch hören. Aber meistens ist der Bassverstärker und das Schlagzeug schon relativ laut, dann kommen noch die Monitore vom Sänger dazu. Letztes Mal war es eine absolute Katastrophe, da hatten wir als zweiten Monitorweg nur zwei Boxen, die links und rechts hinten an der Bühne jeweils in Richtung Mitte der Bühne reingestrahlt haben. Wir Bläser standen mehr oder weniger direkt vor der rechten Box, der Basser vor der linken Box, der Schlagzeuger sass natürlich in der Mitte. Er wollte Piano hören, wir zwar auch, aber da wir halt direkt vor dieser Box standen haben wir die volle Dröhnung bekommen und der Schlagzeuger rief immer noch LAUTER, LAUTER... Schliesslich haben wir nur noch Piano gehört und uns selbst gar nicht mehr...

    Ich habe mir schon überlegt, ob es Sinn machen würde, eine Art Sound-Reflektor (gibts glaub sogar zu kaufen) hinter das Mikro zu platzieren, so dass ein Teil des Sounds wieder zu mir zurückgeworfen wird (also wie wenn man gegen eine Wand spielt). Aber wahrscheinlich haben das die Mikros nicht so gerne, oder? Gibts da irgendwelche Probleme von wegen Feedback oder Phasenverschiebung? Da wisst ihr sicher besser Bescheid...

    Das wäre auf jeden Fall billiger als nen Haufen Equipment zu kaufen.

    Da der Schlagzeuger bei uns so ziemlich das ganze Equipment daherkarrt und sein Eigen nennt, dürfte es schwer sein ihn davon zu überzeugen, dass er keine Monitorbox bekommt, dafür wir Bläser gleich zwei...

    Tja, es ist nicht leicht als Musiker, aber als Techniker wahrscheinlich auch nicht, oder? Immer diese Sonderwünsche der Musiker, jeder will sich hören, mein Gott, was haben diese Typen da oben bloss???

    Viele Grüsse

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 18. April 2005 um 09:55

    Wären dann die beiden Floormonitore wenigstens getrennt regelbar? Über welchen Ausgang würden die dann gehen?
    Unser Drummer hat anscheinend noch 4 Monitore übrig...

    Was ist, wenn ich noch nen Kopfhörerverstärker dazukaufe? Habe ich dann mehrere Möglichkeiten oder bleibt es bei 2 Monitorwegen? Dann könnte ja z.B. ich mit IEM spielen und die beiden anderen mit normalen Bodenmonitoren...

    Gruss
    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 18. April 2005 um 07:55

    Alles was ich brauche sind 8 Eingänge (sind ja vorhanden) und 3 völlig unabhängig voneinander regelbare Ausgänge für unsere Ohrhörer. Wäre das mit dem Behringer Powermixer möglich?

    Brauche ich dann trotzdem noch den Kopfhörerverstärker, oder kann ich die Ohrhörer direkt in den Powermixer einstöpseln? Wahrscheinlich nicht, oder? Dann bräuchte ich auch keinen Powermixer...

    Grüsse

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 17. April 2005 um 15:48

    Hi

    Natürlich brauchen wir das "Gebläse" auf dem Monitor. Der Drummer und der Bassist sind schon relativ laut, zusätzlich hat der Sänger seine Monitore auch immer sehr laut eingestellt, so dass wir uns fast nicht mehr hören. Da die Bühnen immer relativ klein sind, bekommen wir vom Sänger halt auch alles auf unsere Ohren. Dann will der Drummer auf dem Monitorweg, den wir meistens mitbenutzen müssen, noch einigermassen viel Piano drauf haben, und schon hören wir gar nichts mehr von uns.

    Das Problem beim Saxophon ist halt, dass es nach vorne (d.h. Richtung Zuhörer) sehr gut abstrahlt, nach hinten aber nicht, d.h. wenn jemand vor dem Sax steht, dann bläst es ihm das Ohr weg, wenn man aber selber spielt, hört man sich selbst relativ schnell nicht mehr. Das ist alles vielleicht nicht so problematisch, wenn man der einzige Saxophonist ist, wenn man aber dreistimmig spielt, sollte man sich und die anderen beiden doch hören können, sonst hört es sich gleich nach Guggenmusik an (Stichwort Intonation, bei Blasinstrumenten leider immer ein Thema...).

    Übrigens: Die Aviom-Alternative hört sich echt gut an, hab mal ein bisschen nachgelesen. Allerdings sind die Teile ganz schön teuer, und wenn man das ganze in Amiland bestellt, muss man sicher noch einiges schrauben, bis die Geräte hier laufen, oder?

    Viele Grüsse jedenfalls

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 16. April 2005 um 21:22

    timotimo: Womit wir wieder bei deiner Lösung angekommen wären...

    Ich bin immer noch am überlegen, wie ich die Sache noch günstiger gestalten könnte. Vielleicht kannst du mir mal genauer erklären, wie du bei dem Behringer UB1204-Mixer mit dem Master zwei unabhängig voneinander regelbare Ausgänge produzieren kannst.

    Oder kann man hier auch den zweiten (Post)Aux umlöten, so dass man wieder zwei Auxe plus einen Master benutzen kann?

    Ausserdem hätte ich gerne ein paar Kanäle mehr, da zwei von uns drei Saxophonisten auch noch Backing-Vocals singen (das habe ich bisher verschwiegen). D.h. wir bräuchten mindestens 5 Mikroeingänge, plus einen oder zwei Monitormixe von der Band (kommt der in der Regel als Klinke oder als XLR auf die Bühne?) und eventuell noch ein Atmo-Mikro, falls die Ohrstöpsel wirklich so dicht machen). Macht insgesamt entweder 6 Mikroeingänge und 1-2 Klinkeneingänge oder 7-8 Mikroeingänge.

    Allerdings denke ich, dass es für uns auch so ginge, dass wir billigere Ohrhörer nehmen, welche vielleicht nicht ganz so dicht machen, und wir dadurch den Rest der Band noch direkt über die Bühne hören können. So können wir uns eventuell auch den oder die Kanäle für die Bandmonitormixe und das Atmo-Mikro sparen, womit wir wieder bei 5 Mikrokanälen (3x Sax, 2x Vocals) wären. Ich habe aber keine Ahnung, ob das bei IEM überhaupt geht. Habe bisher noch nie die Möglichkeit gehabt mit IEM zu spielen.

    Ich wäre froh, wenn du mir einen Mixer empfehlen könntest, bei dem wir diese 7-8 Mikrokanäle (oder 6 Mikro +1-2 Klinke, je nachdem wie der Monitormix vom Hauptmischer auf die Bühne kommt) haben und bei dem wir möglichst ohne grossartige Lötaktionen 3 völlig unabhängig voneinander regelbare Kopfhörermischungen herstellen können. Effekte und sonstigen Schnickschnack brauchen wir nicht, nur 8 Eingänge und 3 unabhängig voneinander regelbare Ausgänge, that´s all.

    Und wenns dann noch relativ günstig ist, bin ich endgültig glücklich...

    Viele Grüsse und Danke nochmal an alle, die bisher geholfen haben

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 16. April 2005 um 18:31

    Hallo

    ich habe mir nochmals die Liste von niggles angeschaut, und prinzipiell ist es ja auch besser, das ganze Zeugs in ein Rack einzubauen, aber wie gesagt, ich bin kein Techniker und habe auch keine Ahnung, wie das ordentlich eingebaut geschweige denn verkabelt wird.

    Jetzt habe ich mir gedacht, dass man das ganze ja auch ohne Rack und ohne Atmo-Mikro realisieren könnte, was das ganze für mich einfacher und günstiger machen würde.

    Hier meine Vorstellung:
    ---------------------------------------------------
    - Von den 3 Sax-Mikros mit 3 XLR-Kabeln auf 3 Y-Kabel, ein Ausgang jeweils ins Mackie, der andere Ausgang in die Stagebox. Monitormix vom FOH per XLR-Kabel auf Kanal 4.

    - dann mit 3 Stereo-Klinke-Kabeln vom Aux1/Aux2/Master-Ausgang in den Behringer Kopfhörerverstärker (Aux-Eingänge an der Vorderseite).

    -Dann jeweils bei einem der drei Kopfhörerausgänge pro Kanal raus, wieder mit Klinken-Stereo-Kabeln, dann noch nen Adapter für die Ohrstöpsel zwischenschalten, Ohrstöpsel drauf und fertig.
    ------------------------------------------------------------

    Würde das so funktionieren oder stelle ich mir das zu einfach vor?

    Gruss

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 15. April 2005 um 23:50

    niggles:
    Vielen Dank für das Feedback zum P4M und zu deinem vorangegangenen Vorschlag. Ich habe mir das ja fast schon gedacht, dass die Version mit 3 aneinandergeschalteten P4M nicht unbedingt funktionieren wird. Ausser man splittet die Mikro-Signale BEVOR man durch die P4Ms geht. Dann wird wenigstens das Signal fürs FoH-Pult nicht beeinflusst. Uns selbst ist der Klang letztlich nicht sooooo wichtig, wir brauchens nur LAUT!!!

    Dein Vorschlag ist sicher interessant, nur muss ich die ganze Sache noch mit den anderen absprechen. Ausserdem brauche ich dann noch jemanden, der uns das Zeug zusammenbaut. Mein Schwager ist zwar auch in der Elektronik-Branche tätig, ob er sich aber bei Audio-Geräten und Rack-Montage so gut auskennt, weiss ich nicht. Schliesslich muss man ja bei den Pin-Belegungen sehr aufpassen, man liest hier ja sehr viel über Brumm-Probleme etc. (wie gesagt: Ich bin Musiker, kein Techniker...). Und ob er weiss, wie man einen Post-Aux zu einem Pre-Aux umbaut kann ich auch nicht sagen. Ist das ein grösserer Act oder geht das relativ einfach?

    Naja, vielen Dank auf jeden Fall für die Anregungen, vielleicht schaffen wir es ja mal das Zeug aufzutreiben und endlich nen geilen Monitormix zu haben.

    Viele Grüsse

    Matthias

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