Hallo
wir wollen lediglich 5 Mikro-Signale splitten und uns per separatem, auf der Bühne stehenden Billigmischpult und nem daran hängenden Kopfhörerverstärker auf die Ohren klatschen. Natürlich muss der Sound auch ans FoH geschickt werden, was das Problem des Splittings mit sich bringt.
Da das mit dem Direct Out anscheinend auch nicht richtig funktioniert, wird es wohl an einem gescheiten Splitter scheitern, denn die sprengen bereits unser Mini-Budget.
Wir haben sehr gute Mikros (u.a. EV RE20 für die Saxophone), so dass wir uns den Sound, der ans FoH geschickt wird, nicht durch etwas billiges kaputt machen lassen wollen. Andererseits sind wir für den Monitorweg nicht so anspruchsvoll. Da täte es uns ein Behringer oder Phonic-Pult mit einem Behringer Powerplay-Kopfhörerverstärker und drei Sony-Ohrstöpseln.
Da ein wirklich guter Mikro-Splitter aber mehr als der ganze Rest kosten würde, werden wir unser In-Ear-Monitoring-Projekt wohl schon vor dem Start beenden und weiterhin mit lauten, vom FoH geregelten Monitorboxen arbeiten. In unserer Liga heisst das im Allgemeinen, dass man nur zwei Monitorwege für die ganze Bühne hat. Bei 7 Leuten ist das ein bisschen wenig, deswegen wollten wir Saxophonisten uns einen eigenen Monitormix machen.
Auf kleinen Bühnen bekommt man halt leider den ganzen Müll aus den anderen Monitorboxen auch aufs Ohr und muss dann seinen Monitor noch lauter fahren, dann hört sich aber der Sänger nicht mehr, worauf er seinen Monitor auch wieder lauter möchte, dann ist aber der Gesang auf der Bühne zu laut und der Pianist möchte mehr Piano. Und weil es nur zwei Monitor-Wege hat, haben die Saxophone dann auch mehr Piano drauf und hören sich wieder nicht mehr. Und so dreht sich die Lautstärkespirale weiter nach oben, bis am Schluss alle taub sind, aber keiner hat sich gut gehört.
Danke trotzdem
Matthias