Zitat von "ADMIN"Das Immaterialgüterrecht ist eines der schwierigsten Rechtsgebiete überhaupt - wollen wir das jetzt wirklich hier unter Nicht-Juristen diskutieren?
Stimmt, zumal es nicht zur Problemlösung beiträgt.
LG
WW
Zitat von "ADMIN"Das Immaterialgüterrecht ist eines der schwierigsten Rechtsgebiete überhaupt - wollen wir das jetzt wirklich hier unter Nicht-Juristen diskutieren?
Stimmt, zumal es nicht zur Problemlösung beiträgt.
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WW
Zitat von "simonstpauli"
Das schon, von mehreren Instanzen habe ich aber selten etwas gelesen oder gehört.
Gibt es auch, ist aber zugegebener Maßen eher die Ausnahme...
LG
WW
Es gibt aber auch Hersteller die Ihren Kunden beides anbieten: iLok oder normale Registierung via Challange/Response o.ä..
Auschließlich iLok kann für manche Anwendungen ein Problem darstellen. Mein GbR Partner hat das so geregelt, dass er seinen iLok innerhalb des PCs Gehäuses installiert hat. Da ist er zwar "sicher", aber wenn er Plugins updaten will, oder neue installieren möchte, muss er jedesmal seinen PC auseinander bauen...das kann es doch nicht sein :?
LG
WW
Schwieriges Thema, weil der moralische Aspekt stets unterschwellig mitschwingt und "Moral" auch immer subjektiv ist. Persönlich
sehe ich es so, dass der ehrliche Kunde deutlich benachteiligt ist, besonders mit dem iLok Dongle. Fakt ist, dass Plugins in der Regel für den Studiobetrieb
gedacht sind, und sich in Punkto Diebstahlschutz bei Livekonzerten nicht wirklich jemand Gedanken gemacht hat. Die Plugins auf meinem ILok haben einen Wert im oberen vierstelligen Bereich, daher würde ich diesen niemals mit auf eine Live Baustelle nehmen. Das heißt, ich kann einige Plugins Live einfach nicht einsetzten, obwohl ich sie gekauft habe. Der Software Pirat ist hier deutlich im Vorteil.
Und um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich kenne einige Kollegen, die ebenfalls ihren ILok zu Hause lassen und live auf gecrackten Versionen arbeiten...ja, das ist Grauzone/illegal, aber ich kann es zumindest menschlich "verstehen". Die Industrie ist hier nach einer sinnvollen Lösung gefragt. Ich bin jedenfalls froh, jetzt nur noch am SAC Host mischen zu brauchen und noch alte Wave Bundles aus der Pre-iLok Zeit zu haben. Aber wo will man da die Grenze ziehen? Ist es schon illegal, wenn ich eine SAC Lizens besitzte und mir auf meinem Backup Rechner ebenfalls SAC aufspiele?
Bob Lentini hat darauf geantwortet. "Wenn Du mit einem M7 arbeitest und einen zweites als Backup haben willst, dann musst Du auch ein zweites M7 kaufen".
LG
WW
PS: Mittlerweile gibt es Gott sei Dank viele Freeware oder günstige Plugins, so dass man zu vielen HiEnd Plugins oftmals auch eine brauchbare Alternative findet. Auf meinem SAC System sind die Freeware oder günstigen Plugs (unter 20,- EUR) mittlerweile in der Überzahl...
http://www.waves.com/Content.aspx?id=319
Aber ich vermute, dass das Plugin nicht latenzfrei läuft. Müsstest Du einfach mal ausprobieren.
LG
WW
VAW ist immer noch Beta und der Multitracker ist recht "crash happy". Die reine Audio Engine läuft bei mir stabil. Wenn man sicher nativ Mischen will, bleibt (wie Tommy schon sagte) imho nur SAC.
Wobei hier ein Kollege auch mit Reaper live mischt. Das ist allerdings eine Recordingsoftware, müsste man für sich selbst auschecken, ob man damit klar kommt. Ich bin jetzt seit 1,5 Jahren mit SAC unterwegs und hab noch nie irgendein Problem auf einer Baustelle gehabt. Allerdings pflege ich mein System bestmöglich und checke neue Plugins vor einem Job aus.
Das coole an SAC ist, dass man mit einem alten günstigen Computer, einer RME Hammerfall oder Motu2408 und ein, zwei ADA8000 ein günstiges Einsteigersystem zusammenbauen kann.
Aber vorsicht: Die Leute die so anfangen, bleiben fast alle bei SAC hängen und wollen nicht mehr zurück ![]()
LG
WW
Zitat von "christian peters"YES! Die erste VA (Hochzeit eines Freundes, von daher nicht mega-kompliziert) mit SAC gerockt und total begeistert. Saß mit nem kleinen Netbook im Saal und konnte daher trotzdem alles genießen... Per WLAN mit nem Airport Extreme Router drin gewesen, nicht 1 Slipped Buffer (ok, auch nur ein paar Kanäle und keine Monitormixer...) aber ein super Auftakt. Jetzt geht's an das Erstellen des großen SAC Engine-Rechners nebst schöner Remotestation. DER Hammer!
Way to go ![]()
ZitatDas müsste dann ja Coda Audio sein, die haben mir am Besten gefallen. Aber für die arbeite ich nicht...
Das nimmt Dir keiner ab, immerhin kommst Du aus Kassel ![]()
Im ernst: Ich hab mir ja dieses Jahr die Messe geklemmt, war das denn gravierend schlechter auf der Außenfläche als letztes Jahr?
2010 war auch einiges nich so dolle, aber zumindest TW Audio (um nur eine Firma zu nennen) war doch in Ordnung. War das
dieses Jahr merkbar schlechter?? Die Reaktionen dieses Jahr sind ja durch die Bank negativ...verwundert mich als Außenstehenden schon etwas...
LG
WW
Yo, das Ding geht ja von subtil bis Inferno. Meistens nutze ich das für dünne LeadVocals oder Backing Vocals.
Generell mal folgendes ausprobieren:
Direct: Immer bypass
Voices: 1-4 im Panorama verteilen: Voice 1: ganz links, Voice2: 50% links, Voice3: rechts 50% rechts Voice 4: ganz rechts
Feedback: sehr niedrig, meist 10% oder off...dieser Parameter ist oft für den künstlichen Klang verantwortlich, also sparsam mit umgehen:-)
Delay: unterschiedlich für alle Voices einstellen (zwischen 6 und 18 ms)
Detune: unterschiedlich für alle Voices einstellen (grob fahrlässig zwischen 4-20%)
Depth: Schon mal bis 40%, je nach Soundvorstellung
Rate: unterschiedlich für alle Voices einstellen (oft zwei langsam und zwei so medium)
Dann noch Hi & Low Cut (100Hz bis 8kHz) und via Aux Weg mit dem Hauptgesang mischen, dezent dazu schieben...
Hier eines meiner Standard Presets:
Der Doubler ist imho ja kein vordergründiger Effekt, eigent sich aber gut, um Stimmen & Soloinstrumente anzudicken. Beim Soundcheck mache ich das so, dass ich mir besagte Stimme
einzeln anhöre (und wenn der Doubler gebraucht wird) diesen dazu schiebe, gerade so viel, dass man ihn hintergründig wahrnimmt. Steigt die Band ein, hört man den Effekt nicht mehr als solches...bis man auf den Bypass drückt.
Wie bei dem SuperTap, so muss man sich mit dem Doubler und dessen Parameter Flut einmal intensiv beschäftigen. Was man in Kauf nehmen muss ist, dass die Stimme automatisch etwas in den Mix-Hintergrund rückt.
BTW: AkustikGitarre breit machen funktioniert auch gut mit dem Doubler.
BTW2: Wer eine Rammstein Coverband oder eine Death Metal Truppe betreut, der wird sich über den Oktave Button freuen. Zwei der vier Stimmen um eine Oktave nach unten pitchen und leise dazuschieben, dann noch etwas Overdrive dahinter und man klingt wie Dr. Evil persönlich....
LG
WW
Fein...dann kannste jetzt tappen bis der Arzt kommt:-)
BTW: Hab gerade mal nach geschaut, der IRL Faltungshall läuft auch in SAC. Leider kommt das gated Reverb Preset nur mit der Vollversion. Aber immerhin, ein guter Faltungshall (kann auch externe Impulse laden!) mit moderater CPU Belastung zusammen mit einer Handvoll anderer wirklich guter Plugins für 150,-$ ist schon nicht schlecht.
LG
WW
Ich hab das ja schon seit ewigen Zeiten aus einem der ersten Waves Bundles. Bei den neueren Sachen braucht man wohl einen iLok Dongle und dann noch das Freeware Programm
"Shell2VST", damit man die dll Datei aus der Wave Shell auslesen kann. Grob fahrlässig müsste das ungefähr so gehen:
1. Ilok kaufen
2. Plugin kaufen und bei Pace (ilok.com) registrieren
3. Plugin installieren
4. Shell2VST ausführen und die dll-Datei in den SAC Ordner "VST-Plugins" kopieren
Ich hab noch jede Menge Waves Plugins aus der iLok freien Zeit, teilweise sogar noch als DX Plugins.
Die laufen super in SAC.
LG
WW
Oder Alternativ mal dieses Bundle ansehen:
http://www.waves.com/Content.aspx?id=262
Das gibt es im Internet teilweise schon für 150,- $ neu!
Leider laufen nicht alle Plugins in SAC (wegen Latenz), aber der Doubler, TrueVerb, DeEsser, SuperTap, Q10 gehen definitiv und sind das Geld allemale wert! Der DeEsser ist klasse, der Doubler hilft bei dünnen Stimmen und SuperTap ist ein klasse TapDelay. Der IRL Verb (Faltungshall) könnte eventuell auch gehen (kann ich mal nachsehen), da gibt es ein GatedReverb, das auf jeder RockSnare der Knaller ist...vielleicht einfach mal die Demo probieren.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Wie funktioniert das? Braucht es da eine spezielle Buchse?
Das ist das coole...das funzt an einer herkömmlichen Buchse!
Wie gesagt...hab es an vier, fünf Geräten ausprobiert - hält wirklich gut:-)
Ein kleine "Klinge" greift sich den mittleren Stift, somindest so fest, dass sich das niemals von alleine losrappelt.
Auch "unter Zu"g ist der Stecker fest...wollte jetzt aber nicht wie "HeMan" dran ziehen....
Mein Highlight ist ganz klar das hier-->
http://www.monacor.de/produkte/neuhe…?artikelid=8239
Hab gerade eines hier und es an verschiedenen Geräten ausprobiert: Funzt!
LG
WW
Discount bei Waves, das "SuperTap" Delay --> http://www.waves.com/Content.aspx?id=273
gibt es jetzt im Angebot für 28,-$ !
http://www.waves.com
Unter "Superspecials".
LG
WW
Eine extra Graka würde eventuell Sinn machen, wenn Du bei problematischen GUis mancher Plugins (z.B. AppEQ oder SSL X-EQ) Buffer verlierst.
Ansonsten scheint das doch super zu laufen - Glückwunsch!
Jetzt ab "on the road" und Gigs machen:-)
Zitat von "marcoboy"Alles anzeigenso wieder mal eine Veranstaltung mit SAC erledigt.
Folgende Dinge fielen mir auf.
- beim Anschluss einen zweiten Bildschirms setzt beim aufklappen des Mixers auf den zweiten Bildschirm der Ausgang kurz aus. Ohne das Buffer verloren gehen
- Mix Template und Midi Control File eng neben einander liegen, wer aus versehen auf Mixtemplate klickt und nicht genau hin schaut läd ohne nachfrage ein neues. Die vorhergehenden Einstellungen sind weg..
- das mich ein Fenster " Diese Anwendung muss beendet werden nicht mehr aus der ruhe bringt. Ton aus aber das Setup ließ sich noch speichern. Nach dem "ok" blickte ich auf einen leeren Bildschirm
- bei Midi Navigations- links nur immer ein Option gewählt werden kann. Komisch wenn es um den Mixer selber geht kann man alles einwählen. Da führt dazu das die Midi Hardware mit der Wirklichkeit auseinander eiert. Zum Schluss hat man keinen über blick mehr wo es los geht. Besser wäre wenn man das klar im Mixer z.Bsp durch einen bauen Rahmen kenntlich macht.
- es nervt das die TAB Taste nur funktioniert wenn der Mixer im Focus ist. Man muss immer auf den Mixer klicken wenn man mit TAB umschalten möchte. Manchmal lässt die auch mit der Nummernpad nicht der Mixer umschalten irgend etwas muss mal auch im Focus sein.
- das mach die Ausgänge lieber Mutet wenn man ein Mixtemplate läd. Ich werde das nächste mal das über die Scenes lösen. Oder wir macht ihr das bei mehren Bands?
- das zwei BCF2000 einen nicht weiter bringen. Eins reicht, am besten macht sich das mit der Mouse
- das der Klang der ADA8000 keine Sau interessiert. Allerdings hatte ich nichts auf den Ausgängen. Die Synq 3k6 zerrte offenbar mehr als die ADA
- Remote Gains braucht niemand, die Gains müssen kaum aufgedreht werden. Beim Bass musste ein -10db PAD rein.
Fazit feine Sache das System wird weiter ausgebaut.
Das mit den Monitoren hab ich nicht gehabt während meiner "zwei Monitor-Probierphase". MixTemplates werden aber nicht direkt geladen, sondern müssen mit "open" bestätigt werden. Zudem arbeite ich persönlich nicht mit den Templates. Das Problem mit den Navigation Links verstehe ich nicht. Monitormixe werden bei mir über den Nummernpad geladen, auch wenn der F-Mixer nicht im Focus ist. Auch wenn nichts im Focus ist, geht das. Ansonsten einfach die Monitorpulte auf F-Keys legen - geht immer! Bei mehreren Bands auf einem Festival nehme ich Scenen, die muss man aber in Ruhe anlegen, sonst könnte es "interessant" werden:-)
Bei großen Bands sind zwei BCF schon von Vorteil, lässt sich halt jede Gruppe auf einen Fader legen (Drums, Bass, GTR1, GTR2, Keys, Brass, Sampler, BackVox1, BackVox2, BackVox3, LeadVox1, LeadVox2, DelayRTN usw.). Brauche ich aber auch eher selten.
SAC ausbauen ist immer gut:-)
Zitat von "wora"die RME PCI karte schafft es erwiesenermassen, alle 64 kanäle über eben jenen bus zu recorden.
problemlos.
das "geheimnis" ist, das die karte rechenaufgaben übernimmt, über den Bus brauchen nur noch die daten zum recorden übertragen werden. das hat RME sicher auch bei der express-card so gelöst.
laut meinem computerfachmann liegt das problem eindeutig bei der festplatte. wenn diese nicht schnell genug arbeitet, kommt es zu datenstaus. dafür kann der bus der MADI karte nichts.
Ich hatte schon Probleme mit einer externen USB Platte bei gerade mal 24 Spuren. Alle 10, 15 Minuten gab es dropouts...mag sein, dass das mit einer schnelleren Platten funktioniert hätte...aber bei max. 64 möglichen Kanälen würde ich das nicht versuchen. BTW: Manche Audiosequenzer lassen einen zweiten Recording Pfad zu, so dass man gleichzeitig die Daten auf zwei unterschiedlich Platten speichern kann.
LG
WW
+1 für eine S-ATAN Pladde :twisted:
Besonders bei hohem "Kanalaufkommen" würde ich nicht auf externe USB-Platten gehen.
Diese Lektion musste ich leider auch erst lernen.
LG
WW