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Beiträge von sabbelbacke

  • Digipro Ampmodule

    • sabbelbacke
    • 1. März 2013 um 21:36
    Zitat von "markus0815"

    wenns um fertigmodule geht würd ich von hypex abraten. hatte das psc2.700 da, meine infinity kappa haben sich daran auf einmal angehört wie eine dieser 50€ magnats vom aldi. kA ob es an klasse D, der A/D wandlung vorm DSP oder der D/A wandlung danach bzw den dazugehörigen analogen eingangs/ausgangssektionen liegt, aber so einen schlechten amp hab ich glaub ich noch nie gehört, und ich hatte inzwischen schon einiges da

    aber mal ein aktueller vergleich: eine TSA 2200 um ~260€ klingt und schiebt deutlich besser


    Du hast die Infinity Kappa an einer TSA und das klingt besser als das Hypex Modul?

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 27. Februar 2013 um 13:16
    Zitat von "bernd häusler"

    Kennst Du die Belastungsgrenze?


    Man fährt ganz gut damit, weder den RMS/Sinus thermisch nennenswert zu überschreiten und sich innerhalb des xmax (geometrisch) zu bewegen. Ich weiss aber, worauf Du hinaus willst. Wo ist die Grauzone und ab wann wirds zu viel bzw. zu wenig... Das ist wie immer im Leben - wenns eine so eindeutige, klare Antwort gäbe, wäre vieles einfacher (und langweiliger und überhaupt..)..

    Von hier aus könnte man jetzt auch wieder zu den Datenblättern zurückkommen: Seit ein paar Jahren sind einige Hersteller dazu übergegangen, die xmax Grenzen zu klippeln (Eminence z.B.)..... Nachdem die Chassis eine (hoffentlich näher definierte) Einspielzeit (Folterung) hinter sich haben. Ergo wird hier im "Betriebszustand" gemessen und es werden Verzerrungswerte zu Grunde gelegt (statt Faustformeln einhalb Hg plus dreiviertel blubb). Ich könnte jetzt keck behaupten, dass an dieser Stelle die Frage, ob man einen DC-Offset hat, erst mal egal sein könnte - denn wenn ja - würde dieser ja schon mitgemessen werden und die xmax Grenze, die ich im Datenblatt finde, ist darauf hin ausgerichtet (lustig wirds dann, wenn man zwei Chassis aufeinander schrauben tut tun und man auf einmal wesentlich mehr Hub störungsfrei... aber das hatten wir schon). Und unter der Annahme, dass sich dauerhaft an diesem Chassis nichts weiter verschiebt (weil man es pfleglich behandelt), werde ich hier höchstwahrscheinlich auch nie ein Problem bekommen...

    Und schon hat man eine ganz andere Sichtweise auf das Ganze :)

    Sprich: DC Offsett ist "normal" - ein gutes Chassis macht davon wenig, ein nicht so gutes viel. Die Messmethoden von Klippel (und die Rückführungen von K2, K3, usw.. auf "was verzerrt wo wann und wie") zeigen z.B., dass ein Chassis mit geringem Verzerrungsanteil in den niedrigen Oktaven, in der DIN-Schallwand gemessen, per se gar nicht so viel DC-Offset haben kann (und ausserdem auch noch vieles andere richtig macht, worüber wir hier gar nicht reden)... Und von diesen Chassis gibts dann doch ein paar mehr als man meinen mag, auch schon vor vielen Jahren....

    Ich behaupte noch was: Ein sorgfältig konstruiertes Chassis darf auch 20 Jahre alt sein und kann gut funktionieren (auch im Sinne von DC-Offset). Und ein neues Chassis mit Doppel / Tripple Spider ist nur wegen dieser Austattungsmerkmale nicht davor gefeiht, sich ungünstig zu verhalten...

    Eine Anregung noch zum Punkt steife, harte Aufhängung: Der erzeugte Schalldruck im Bassbereich (unter der Annahme, man hat einen Kolben, der sich da bewegt, also so wenig wie möglich Biegewellenanteile) hat in erster Linie was mit Hub und Membranfläche zu tun (und der Ankopplung an die Luft, aber lass uns mal von CB ausgehen).... Soweit einfach.

    Spanne ich eine Membran jetzt härter ein, brauche ich mehr Kraft, um sie zu bewegen (und um die gleiche Response zu bekommen, muss ich die Membran schwerer machen, also auch hier mehr Kraft....). Habe ich den stärkeren Motor mit mehr Kraft und läuft dieser unsymmetrisch, habe ich nix gewonnen.... Wohingegen bei einer weichen Einspannung / leichteren Membran mit einem weniger starken Motor das Ergebnis besser sein kann, sobald der Motor linear arbeitet (bzw. die Aufhängung symmetrisch ist)....

    Nicht die absoluten Werte sind also entscheidend (härter=besser), sondern das "wie" es gemacht wurde...

    benni
    Das ist ein guter Gedanke mit dem Bildhoster. Wäre es aber nicht geschickter, dass hier im Forum die Bilder abgelegt werden (ja, ich weiss, es gibt ncoh keine praktische Funktion dafür), weil ansonsten musst Du ja für immer und ewig dafür sorgen, dass Dein Hoster immer unter dieser adresse usw... Man verlagert also die Vernatwortung von abload/imageshack/usw eh nur zu Dir - im Sinne des Threads wäre doch aber ein Hosting hier im Forum am sinnvollsten.

    rockline
    Hm, hat Udo Angst, dass ein Mythos zerstört wird? Nun, da kann ich ihn beruhigen. Wir haben vor einiger Zeit selber mal Messorgien veranstaltet und da schon gemerkt, dass die absolute Leistung einer Hoellstern an z.B. 8 Ohm alles andere als berauschend ist und dass man im Signal durchaus ne Menge Oberwellenmischmasch drin hat. Das hat erst mal diejenigen ernüchtert, die bei der Hoellstern immer nur die zig kW Leistung aus dem Datenblatt im Kopf hatten und dachten, das Ding könne vor Kraft kaum laufen (selbst die schnöde QSA hatte damals mehr Watt an 8 Ohm, war auch klar zu hören an einem Doppel 15er, der da rum stand. Und messen sowieso. An die QSA erinnerst Du Dich sicher auch noch (ich hatte ne ganze Latte davon, zig verschiedene..)).
    Aaaaber: Die Hoellstern kann ein paar Dinge so gut, dass es egal ist, ob sie an 8 Ohm Leistung raus haut oder nicht. Sie ist IMHO dafür einfach nciht gedacht. Sie kann aber super:

    "gut klingen". Subjektiv hab ich noch nie ein Problem damit gehabt. mit vielen anderen Amps auch nicht, aber so macnher billige chinahobel war doch eindeutig zu entlarven.

    Dann kann sie noch extrem gut: "niedrige Impedanzen"... Erst vorgestern wieder zum testen an eine Endstufe: 12 x 8 Ohm 15" Hörner (auf zwei Kanäle verteilt), 12 x 8" 8" Tops, 6 x 15" 8 Ohm Tops... Das sollte man mal mit irgend einem anderen Amp probieren - keine Chance. Da meckert die Hoellstern nicht ein bischen (die zwei 8Ohm Boxen an einem Kanal würde ich für den Dauerbetrieb unter Vollast nicht machen... Das sind aber auch 0,5 Ohm Re.... mit Kabel...)

    Ebenso: "nix wiegen" :)

    und: zuverlässig sein

    sowie "bass ist auch bassig und nicht matsch oder sonst was".


    Das Ding ist IMHO kein Wunderamp, aber hat eben ein sehr gut gemachtes Netzteil mit genug Reserven, irgendwie ist es unkritisch was für nen Strom es bekommt, bremst das Netz wenig aus (Grillhütte, Dönergrill, Kaffeemaschine Hoellstern - egal...) und scheint so sehr auf Stromlieferung und niedrige Impedanzen optiomiert zu sein - ich mag den Amp... "noch zwei Hörner dazu? Ja gern, kein Problem..."... Wenn ich was brauche, wo 4 x 2kW an 8 Ohm rauskommen sollen, nehm ich was anderes, klar.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 27. Februar 2013 um 12:36
    Zitat von "4Art"

    ...ausserdem war vor einige Seiten ja mal die Rede von der Messung einer DSP14.4. Ist da schon was geplant? Ich bin darauf extrem gespannt!


    Ich könnte meine 10.4.2 mal verleihen für ein paar Tage.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 26. Februar 2013 um 20:40

    Danke Dir :)

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 26. Februar 2013 um 13:20
    Zitat von "bernd häusler"

    ...Tatsache ist aber, daß dieser Treiber im LAB-Horn kaputtgeht, während er im CarFi fast unzerstörbar ist.

    Wenn er im LAB kaputt geht, dann in erster Linie, weil er thermisch überlastet ist - was ich erst mal als Bedienungsfehler ansehen würde. Betreibt man das Chassis lange genug an der "gerade noch überlebensGrenze", stellt sich oft dauerhaft auch hier eine gewisse, dauerhafte Verschiebung ein. Die Frage ist jetzt, wie man das bewertet. Sofern man die Chassis nicht dauerhaft überfährt, halten auch "nicht moderne" Konstrukte Jahrzehnte (wie zig "Kisten" in meinem Lager und bei Kunden und.....).

    Zitat

    Die DC-Kraft ist von der eingebrachten Leistung bestimmt, nicht vom Wechselhub, der je nach Gehäuse entsteht.


    ?
    Wenn sie von der eingebrachten Leistung bestimmt wäre - wäre sie ein Produkt des Amps.
    Oder missversteh ich Deinen Satz?

    Zitat


    Tragisch ist die Geschichte, weil Tom Danley gerade die Basstech7 entwickelt hatte, und das LAB-Horn eigentlich der technisch simplere Weg zum "Horn mit Langhub" werden sollte. Den Langhuber hat Eminence dann extra beigesteuert. Aber nur die Basstech7 hat prinzipbedingt ein völlig lineares BL bis zum Horizont, der LAB12 prinzipbedingt nicht. Somit funktionierte das Konzept "Langhub im Horn" bei der Basstech7 ganz gut, beim LAB-Horn überhaupt nicht.


    :) Tragisch ist da gar nichts. Das Pro Sound Forum hat TD gewinnen können, eine Community Entwicklung zu begleiten, in der ein (bis dahin als kompletten Bauvorschlag nicht veröffentlichtes) Subbasshorn für Pro-Beschallung entstehen sollte. Da TD und das PSF US-Amerikaner sind, lag es nahe den Platzhirsch Eminence zu fragen, inwieweit die denn ein passendes Chassis beisteuern wöllten. Das ist beileibe nichts besonderes und auch das Chassis an sich war jetzt nicht daaaas Novum. Den HL-10, den es von Eminence auch mal gab, kenn hier z.B. keiner - der ging auf ähnliche Initiativen zurück. Der Korb des LAB kam anfangs aus China, wo CAR-Hifi-Bässe damit ausgestattet werden... Da hat also keiner ein Wunder-sonder-turboneu-Chassis gebaut, sondern man hat sich gefragt, welche Anforderungen das gewünschte Horn haben soll, hat festgestellt, dass man Anleihen in der CAR-Hifi Ecke machen kann (was Eminence vor 30 Jahren schon im Programm hatte, dann stillgelegt, dann wieer aufgekocht vor 3 jahren) und hat die Specs durchgegeben, es gab ein paar Protos von Eminence und fertig. Hier und da kleine Nachbesserung, die aber bei jedem Hersteller seit jeher normale Produktpflege oder Feintuning sind - nowhere wurde da was besonderes gemacht, einzig die ganze Aktion war groß angelegt und es gab einen ausgefuchsten Bauvroschlag "für alle" für ein Profi-Basshorn, dass auch 30 Hz schafft und mit einem Langhuber ausgestattet ist.

    Basstech Servodrive 7 wurde von TD ersonnen, als er dort als Entwicklunsgleiter angestellt war und neben dem Contrabass und anderen war das ein damals aufsehen erregendes Konstrukt. Die Patente und Rechte liegen aber alle nicht bei TD, er hat das als Angestellter dort verbraten. Deswegen wäre der Einsatz eines "Motors" bei einem TD-begleiteten Projekt auch recht.. sagen wir... uncool gewesen, zumal ein solcher auf dem DIY Markt auch nicht exitiert. Da die Dinger (Servodrive 7) zwar Vorteile aber eben auch Nachteile (Klirrt bis zum geht nicht mehr) haben und es ein bezahlbares DIY Projekt werden sollte, hat man dann eben ein LAB-Horn gebaut. Tragisch war da eigentlich nicht wirklich was, das ist eigentlich auch nur ein front geladenes Horn mit einer kleinen Kompressionskammer und einer geschlossenen Rückkammer.

    Zitat

    Ein gewisser Wayne (PI-Speakers) schloß aus dem Failure-Mode des LAB12 - verbrannte Schwingspule - auf Kühlprobleme.


    Siehe meinen Post ein paar Seiten vorher

    Zitat

    Er hätte die Schwingspule anschauen und sein Hirn benutzen sollen


    Lies noch mal genau nach - genau das hat er getan :) Messinstrumente, Augen, Ohren... all das war neben Hirn auch beteiligt.

    Zitat

    - zu Fragen: warum ist nur das eine Ende der Spule verschmurgelt? Warum ist es nie das gleiche Schwingspulenende? Sie starben auch mechanisch, niemand überlegte wo der immer gut sichtbare einseitige Abriss herkam.


    Genau das hat er überlegt. :) Und aus dieser Beobachtung und der Erkenntniss, dass es Treiber-Immanent ist, kam er auf die Idee, das ganze in einer Push-Pull Anordnung (oder isobarisch von mir aus) zu gestalten, um mit den bestehenden Mitteln den negativen Effekt möglichst klein zu halten - wohl wissend, dass er die Ursache damit nicht beseitigen kann. Siehe mein Post vor ein paar Seiten und Waynes Forenarchive.

    Zitat


    Eminence: "überlastet, keine Gewährleistung". Eminence hat das sogar auf der Homepage energisch verteidigt.


    Kann man ihnen ja nicht verübeln :) So ist das halt, wenn man sich einer öffentlichen Diskussion stellt, dann einer kommt und etwas besser macht (Wayne mit seiner Kühlung in der Pohlkernbrhung) und dann der geneigte Mitleser denkt, das sei ein Mangel am Original-Produkt - nur weil keiner sagt: "Das ist bei allen anderen übrigens aber auch so..."..

    Zitat

    Es kam wie es kommen musste, das LAB-Horn war eine Katastrophe für alle Beteiligten.


    uiui :) Na..... Wenn es denn so schlimm war, warum wurde es dann jahrelang gebaut, wird auch heute noch gebaut, warum haben da zig durchaus versierte und fähige Menschen (vornehmlich im angelsächsischen Sprachraum) Ihren positiven Senf dazu gegeben, das Ding Tonnen von Leuten gebaut, im PSF die Zählerzahl der Posts und Beiträge eine Höhe erreicht, wo das PA-Forum-Selsbtbaubrett nur von träumen...

    Äh... Also kurz: Das Ding ist im Rahmen seiner angedachten Wirkunsgweise und Einsatzorte absolut in Ordnung. Die "Katastrophe" kann ich nicht entdecken . Natürlich gibt es - wie bei jedem Konstrukt - Kritiker, die man jetzt zitieren könnte. Das iPhone ist auch Mist, sieht man ja an den tausenden Leuten, die im Internet über Probleme damit berichten :)

    Zitat


    wäre die erste Möglichkeit gewesen den "DC-Betrug" aufzudecken, und Chassishersteller zu zwingen Lösungen zu finden. Und Kunden diese Lösung auch zu kaufen. Auch Eminence hätte einen Gewinn haben können, als erster Anbieter DC-gesicherter Chassis - sie haben bis heute nicht ein einziges!


    Oh well.. Das macht doch nix. Die topaktuellen 18Sound Chassis sterben bei Überlast auch. Sind nach nur 3 Jahren überbraten auch nach vorne oder hinten gewölbt, ein 20 Jahre altes Beyma klingt auch heute noch nett, wenn nicht gequält, meine 30 jahre alten Eminence EPS Chassis spielen heute noch prima und sind technisch fit, 90% der Chassis auf dem Markt haben keine symmetrische BL-Kurve und spielen trotzdem schön und halten lange, und topaktuelle Chassis wandern bei Überlast dann trotzdem nach wenige Jahren in den Müll... Ich wiederhole mich: Einfach die Kisten nicht bis zum "PR-Geschwätz-Datenwert" hochjagen und überlasten - und schon leben auch "total alte Techniken" Jahrzehnte....

    Die Optimierung am Motor in Punkten, die einen Offsett beeinflussen, ist auch nur eine Baustelle, an der Speaker verbessert werden. Dass ein Großteil der Speaker keine optimale Kühlung haben, könnte man ja dann als nächste Sau durchs Dorf... Oder dass "Pappe nicht gleich Pappe" ist..


    Zitat


    Dann kam ich, DC-Displacement und Kollaps mit Langhuber im Horn, ich hatte ein Sichtfenster in der Rückkammer, und Licht installiert.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=35788


    Wieso hat die Weltöffentlichkeit das damals nur übersehen?
    :)

    Zitat


    Seither 7 Jahre niederträchtiges Gelächter, ja, so habe ich das empfunden. 7 Jahre schlichte Faulheit einfach mal einer Membran zuzugucken, nur Geschwätz. Die ganz wenigen, die "Es" sahen und zugaben "Es" gesehen zu haben, wurden zu mir in den Sack gestopft und verhöhnt. Auch heute und hier im Thema wird das Problem runtergeschwätzt, shame on you all.


    Wieso denkst Du, es sei nötig, "allen anderen" zu unterstellen, sie würden die Existenz von "DC-Offsett" verneinen und wirst unhöflich? Hast Du doch gar nicht nötig.

    Zitat


    Der absolut jemals hellste Moment im PA-Forum ist: JETZT - der Beginn des Rockline-Zeitalters, endlich.


    Wir sind ja schon echt OT, aber lass uns doch wieder ein bischen zum Thema zurück kommen.... Sektengründungen machen wir dann mal woanders.


    rockline
    Auf dem Bild sieht man den RCF liegend - wurde er auch so gemessen? Kannst Du ihn "frei" messen? Also natürlich fixiert..

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 26. Februar 2013 um 09:04
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ich stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, das die herstellerseitig Angabe von "xxxx Watt Belastbarkeit" reine Augenwischerei ist, und stattdessen für jedes Chassis in der entsprechenden Einbausituation programmabhängig ein Grenzwert zu ermitteln ist, dessen Überschreitung als nicht mehr dauerhaft betriebssicher beschrieben werden kann.


    Auf jeden Fall, das ist ja sogar komplett ohne das Thema "DC-Displacement" so zu sehen. Ein LAB12 in einem LAB Horn verhält sich z.B. komplett anders belastungstechnisch, als wenn man da eine BR fürs Auto draus basteln tut tun. Allein die unterschiedliche Bedämpfung, akustische Impedanz, Federsteife der Rückkammer, Kompressionskammer (oder nicht), uswusf.. haben großen Einfluss auf Hub und thermische Belastung.

    Witzigerweise trifft man aber im Alltag selbst altgediente Hasen, die in Gespärchen über "die Kisten" dann auch einfach immer nur den Datenblattwert im Kopf haben und danach den Amp aussuchen - völlig unabhängig vom Gehäuse, wo verbaut wurde, dem Aufstellungsprt, der Anzahl der Kisten und Musikmaterial, das gespielt wird..

    Ergänzen kann man dazu auch noch, dass die Angabe der Belastbarkeit sich in den allermeisten Fällen sowieso nur auf eine gewisse Thermische bezieht. Selbst die Verzerrungen werden da nicht mit eingerechnet (was wiederum konsequent ist, denn das geht ja gar nicht ohne ein definiertes Gehäuse zu nehmen, s.o.)...

    So langsam werden wir echt OT... Thread mal teilen wäre prima.

    rockline
    Many thanx, dass Du die Allgemeinheit an Deinen Experimenten teil haben lässt, das erspart vielen die trockene Klippel Lektüre. A propos, wer noch Lesestoff fürs örtchen mag:

    Das Thema: "unsymmetrische Aufhängen" (Sicke und Zentrierspinne) wird hier kurz abgehandelt:
    http://www.klippel.de/uploads/media/…Symptoms_06.pdf
    Seite 6
    Ab Seite 13 hier:
    http://www.klippel.de/uploads/media/…earities_00.pdf
    Kann man sich ein wenig über die unterschiedlichen Aufhängungstypen informieren, welche sich wie verhalten, es ist nen Tick ausführlicher als ersteres Papier.


    Deine Aufhängung hat bestimmt schon Schaden genommen, so wie das auf dem Foto aussieht.

    Da hatte ich auch ein Exemplar gerade:

    Der Speaker kann garantiert nur noch einen Bruchteil seines ursprünglichen Hubes "sauber" umsetzen.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 25. Februar 2013 um 22:44

    Schau mal von der Seite auf die Sicke und Zentrierspinne. Ein wenig sieht es auf dem Foto so aus, als ob der Speaker schon ein Offset drin hat, d.h. die sicke leicht nach innen gezogen ist, d.h. von vorne rein nicht in der eigentlich vorgesehenen Nullage sitzt. Kann das sein? Evtl. täuscht es auch auf dem Bild..

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 23. Februar 2013 um 18:41

    "Can´t touch this"!

    Hammertime :)

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 23. Februar 2013 um 12:45

    Genau, zum Beispiel.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 23. Februar 2013 um 12:22
    Zitat von "madmax"

    Was spräche eigentlich dagegen; Amps mit höheren Betriebsspannungen zu konstruieren, um die Ströme kleiner zu halten?


    URI und die Konvention eher niederohmige Speaker auf den Markt zu bringen?

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 23. Februar 2013 um 09:46
    Zitat von "wora"


    sorry, aber das weiss ich tatsächlich schon seit 30 jahren. damals hatte Honda behauptet, das ihre schwarze motorfarbe die wärme besser abführt als unlackierte motoren - und das stimmte sogar :wink:


    :) Is jetzt vollends OT, aber das muss man natürlich differenzieren (was heisst "kühlen", wer wird gekühlt, wo kommt die Wärme her, usw). Stichworte sind Albedo, Stefan-Boltzmann-Gesetz, Kirchhofsches Strahlungsgesetz, Schwarzkörper, Strahlungswärme, usw....
    Nach Kirchhof absorbiert ein Körper um so besser je besser er emmitiert. Sprich, je weniger er isoliert. Ein schwarzer Körper wird durch einfallende Sonnenstrahlung stärker erwärmt als ein weisser. Das ist aber nicht das gleiche, wie wenn Wärmestrahlung.. äh, das führt jetzt zu weit :)

    Was wollt ich eigentlich.. Kaffee.. ach so:

    Den Vorschlag mit den zwei aufeinander-sandwich-gepatschten Chassis hatte ich ja auch schon gebracht, in der Praxis bringt das zuweilen Verblüffende Erfolge, was das Hubvermögen und das "sauber spielen" anbelangt. Manche Chassis klangen sogar anders vom Soundcharakter her... Wenn rockline zufällig zwei identische rumfliegen hat, wäre es wirklich spannend zu sehen, in wie weit sich das quantitativ auswirkt - sicher funktioniert die compound-anordnung um so besser, je weniger Serienstreuung die Chassis von sich aus haben. Bei meinen Messungen und Recherchen sind K2 und K3 jedenfalls im Tieftonbereich nennenswert zurückgegangen. Wäre das nicht so teuer, wäre das oft ein sehr einfacher und effektiver Weg zu einer "besseren" Wiedergabe (wenn da nicht die Kunden wären, die oft ein sehr sauber spielendes System als minderwertig gegenüber dem Brüllkrampf empfinden, den sie gewohnt sind... (nich ganz ernst gemeint, aber ein bischen)).
    Wayne hat Tom Danleys LAB-Horn mal dahin gehend modifiziert, in dem er die Anordnung der Treiber so umbaute, dass er auch eine quasi-Compound Anordnung realisierte (nebenbei hat er dann noch mittels Aufbohren der Pohlkerne und Anflanschen einer Kühlung für weniger Hitze gesorgt) - er hat auch einen Rückgang der Verzerrungen festgestellt und gemessen (und in Konjunktion mit seiner Kühlung auch eine wesentlich höhere Belastbarkeit beobachtet). Spannend dokumentiert hier:
    http://www.pispeakers.com/
    Hm, ich seh gerade, dass er die Doku im Forum dazu irgendwo umgelagert hat... Muss man im Forum jetzt mal etwas suchen, jedenfalls hatte er das Basshorn ausführlich dokumentiert in seinem Forum. Schon eine Weile her...

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 22. Februar 2013 um 14:08

    Scan Speak sieht das wohl auch so und begegnet dem mit konstruktiven Massnahmen, die ich im PA Bereich so noch nicht vorgefunden habe:

    Celestion hatte auch mal eine pfiffige Idee, den Korb zu verlagern und die Strömungsverhältnisse damit zu verändern, das war im NTi15-4015B Chassis.

    Inwieweit das alles zum Erfolg führt, vermag ich nicht zu quantifizieren.

    Könnte jemand das Thema mal abschnippeln und seperat ein neues aufmachen? Von RAM-Amps sind wir ja mittlerweile doch etwas enfernt :)

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 20. Februar 2013 um 17:47
    Zitat von "DirkB"

    Möglicherweise umgeht man die ganzen Probleme, indem man das tut, was billbo damals schon schrieb: Lautsprecher verwenden und denen sinnvolle Leistungen zuführen.


    MfG
    DirkB


    Mein Reden. füttert man den Speakern vernünftige Leistungen und nicht die dem Marketing geschuldeten zig-kW leben sie weit länger und es verschiebt sich auch weit weniger (vor allem dauerhaft - so manches überfahrene Chassis scheint die Membran fast auszukotzen, so weit hängen die draussen...).
    Nichtsdestotrotz sind die aktuellen, feinen, kleinen Detailverbesserungen durch verbesserte Messverfahren gut und sinnvoll und tragen natürlich dazu bei, Chassis stabiler und belastbarer zu machen.

    rockline
    Um noch mal ein bischen auffs Thema verstärker zurückzuschwenken: Interresant wäre auch zu messen, in wieweit das Netzteil und der Limiter auf hohe Belastung reagieren. beeinflusst die unsymmetrische Rückinduktion eines Chassis durch verschieben der Nullage im Betrieb evtl. beide?

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 20. Februar 2013 um 10:19
    Zitat von "madmax"

    Zum Thema:
    Und was tut man denn dann nun wirksam gegen den DC-Kasper?
    Außer jetzt mal bekannte brettharte Einspannungen mit Triplespider.


    Der Tripple Spider per se hilft nicht unbedingt was dagegen, der dient oft mehreren Dingen. Zum einen reduziert er die Taumelbewegung (aber auch nur, wenn gut gemacht), zum anderen bringt er noch ein dämpfendes Element in die CompoundMischung Membran/Schwingspule/Spider/Sicke... Man kann aber nicht alle Mehrfachspieder über einen Kamm scheerene, viele Hersteller machen Sandwichkonstrukte, wo drei Spider aufeinanergeklebt werden - die helfen gegen die Taumelbewegung weniger als solche, wo sie räumlich voneinander entfernt sind (Kilomax z.B. oder manche Sica). Die "notbremse" schafffen diese Sandwich Dinger aber natürlich auch. Hilft aber auch nur kurzfristig, so lange die Dinger nicht ausleiern und man nur aus versehen ab und zu mal ins mechanische Hublimit fährt. Eine Dauerlösung ist es nicht.
    Also, was hilft.... Zunächst sollte man es nicht all zu überbewerten. Benutzt man Chassis innerhalb der sinnvollen Parameter (also sagen wir knapp oberhalb geometrischem xmax), halten sie jahrzehnte. "Aktueller" prügelbetrieb, wo Chassis aber weit über xmax betrieben werden, schadet aber auch dem aktuellsten, stabilsten Chassis schnell.
    Natürlich verliert man aber an real nutzbarem Hubvermögen und sobald man einseitig die Grenze der linearen Auslenkung erreicht, handelt man sich Verzerrungen in Form von Oberwellen ein, bei Klippel kann man dann nachlesen, welche typischen Verzerrungen auf welche "fehlbewegung" schliessen lassen. Matthias (20hertz) hatte vor einigen jahren aufgrund der Klippel-Dokumentationen sowohl hier als auch z.B., im visaton Forum einige Messreihen gestartet. Er nannte das dann "Klippel light" :)

    Also - was tun....

    Ein klassischer Ansatz ist eine Unterhang Konstruktion statt einer - wie im PA Beriech - Überhang Konstruktion. Sprich: Schwingspule kürzer als Luftspalt. Sofern man sich dann bei der mechanischen Aufhängung und dem Magnetfeld nicht völlig vergreift, ist das ganze recht Linear. Unterhang Chassis haben daher auch einen recht charakteristischen Klang und im Messchrieb im Bassbereich nicht selten sehr geringe Verzerrungen. Leider aber entweder einen sehr geringen Wirkungsgrad oder man muss extrem viel Material hinklatschen (Sprich: Magnet).. Aurasound ist da einen Blick wert - In Punkto Hubvermögen verblassen da alle hier sonst so gern aufgeführten Langhuber.

    Dann spielt auch die Korbgeometrie eine Rolle sowie alles, was den Luftstrom beeinflusst, der an die Membran / Spule wirkt... So gut wie jeder Motor ist unsymmetrisch aufgebaut, bezogen auf die Normale zur Schwingspule. Allein das produziert schon Unsymmetrien.

    Das Magnetfeld ist ebenfalls selten absolut symmetrisch, uswusf...

    Es gab schon Versuchsaufbauten mit zwei Magnetsystemen, die symmetrisch aufeinander gesetzt wurden (mit einem seeehr langen Schwingspulenträger dazwischen), einfacher und billiger und besser in den Griff zu bekommen ist: Zwei Chassis aufeinanderschrauben und als "Compound/isobarisch" nutzen.. Funktioniert erstaunlich gut (man braucht aber eben zwei Chassis und Wirkungsgrad ist um die Hälfte futsch, dafür VAS um die Hälfte kleiner, was wiederum spannend ist..).

    JBL hat sich bei der Optimierung des Magnetfeldes auch schon darin versucht, anstatt eines Permanentmagneten zwei elektrisch betriebene Spulen gegeneinander zu koppeln, bzw. einen Regelkreis einzubauen, der mittels einer weiteren Spule versucht, die wirkliche Bewegung zu erfassen.. Aktuell erfährt das eine Reincarnation bei Powersoft/18S/B&C mit den Tettracoil Chassis zusammen mit einem Drucksensor und aktivem nachgerelen der Auslenkung mittels des durch den Sensor gewonnenen Signals... Foohhn und Meyer haben da was am Star, wo war das noch? Habs nicht genau im Kopf, wurde hier aber auch schon mehrfach diskutiert.

    Natürlich macht das Gehäuse auch etwas aus - in ein geschlossenes Gehäuse gesteckt, wird die Membran bei immer tiefer werdenden Frequenzen gebremst / gedämpft (bei einer BR gibts unterhalb der Resonatorreso akustisch Kurzschluss - da bremst nix mehr), so dass der Effekt in einer CB eh schon minimiert ist (oder in einem frontgeladenen horn mit geschlossener Rückkammer...)

    Erstaunlicher weise gibt es ganz traditionel aufgebaute überhang Chassis, die sich da aber sehr gut schlagen - so hat manches altes Peerlees oder Vifa Chassis eine exzellentes Linearität (die früher nur in "klingt irgendwie besser" sich äusserte, inzwischen auch durch "klippeln" bestätigt wurde).

    Der Hauptansatzpunkt ist also im Chassisaufbau zu finden, meiner Meinung nach. Mechanische Notbremsen einzubauen ist nur ein Behelf, weil man die eigentliche Ursache nicht in den Griff bekommt.

    Interessant zum Nachlesen, was schon "früher" zu so etwas ersonnen wurde und wie alt manche Themen schon sind:
    Hathaway, D.B.: "Linear Excursion-Constant Inductance Loudspeaker", US Patent 4295011, Oct. 13, 1981 (hier findet sich auch schon der Begriff "DC-Component", wie ihn aktuell auch Klippel benutzt... Wenn schon credit - dann bitte mindestens hier hin, wenn nicht noch historischer).

    Hofman, W et al: "Electro-Dynamic Conical Loudspeaker", US Patent 3129298, April 14, 1964. (hier wird schon davon gesprochen, dass die unterschiedlichen mechanischen Ausprägungen auf Vorder/Rückseite des Luftspakltes problematisch werden können ("damping of the low tones) und es werden schon erste Hilfsmassnahmen angesprochen (Belüftungsmassnahmen, etc..).


    Einen anschaulichen Überblick findet man unter anderem bei Aurasound, wo man genauer auf verschiedene Ausprägungen des Magnetsystems und der Schwingspulenlänge eingeht - auch mit dem Ziel, eine möglichst lineare Bewegung der Membran zu erreichen:

    http://www.madisound.com/store/manuals/…-whitepaper.pdf

    rockline
    Die ganzen Effekte haben nichts mit der Endstufe an sich zu tun, richtig. Da gibts kein DC-Offset im elektrischen Sinne.
    Ich hab hier noch einen optoNCDT2000 Laser (triangular vom MicroEpsilon), die Steuereinheit ist mir aber zu teuer und fürs selber bauen fehlt mir die Zeit. Was hast Du denn für einen im Einsatz?

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 19. Februar 2013 um 09:24
    Zitat von "bernd häusler"

    zwei Forenmitglieder berichten von Erfahrungen mit dem DC-Kollaps, und Rockline baut einen "Klippeltester" - UND sieht DC-Displacement. Dafür habe mir jahrelang die Fingerkuppen plattgetippt, was eine Freude.


    Danke Bernd, dass Du uns das ermöglicht hast :)

    Viele Grüße nach Nassau.

  • Endstufen, Lautsprecherchassis, Limmer Flares

    • sabbelbacke
    • 18. Februar 2013 um 14:25

    Mal wieder hoch

  • 10" Sub für Lounge

    • sabbelbacke
    • 18. Februar 2013 um 08:16
    Zitat von "Schotte"

    Ob da wohl ein "extra kleiner Nutzbassubwoofer" und dafür mit geringem Wirkungsgrad am "falschen Platze" sein könnte ??? hä :roll:

    Nö, ein 12" Schweremembrantreiber wurde bereits getestet und für gut befunden, die kompaktheit ist Konsens und die Anwendung erfordert nur geringe Pegel. Die tangband können dann auch weiter runter als Nutzbass, da stehen sie ja im Kontrast zu den Stagelines. lies nochmal genau nach. Wenn der AXX 12er es tut, warum sollen dann 2 8er mit mehr Xmax und ansonsten ähnlicher Auslegung den Job nicht auch machen können? Marcus selbst schreibt ja:

    Zitat von "merzmarcus"

    Letzten Endes würde ich den TangBands wohl die Ehre geben, da 8 Ohm, kleines Gehäuse und langhubig!
    Wie gesagt, Pegelorgien wird es wohl nie geben. zusätzlich werden schallabsorbierende Platten eingebaut, die bei dreifacher Verplankung 30 dB bei 63 Hz dämpfen; 50 bei 1 kHz! Im Wohnhaus sind glaube ich 54 dB erlaubt. Ich denke mal, mehr als 95 dB werden nicht gefahren. Klar braucht man noch Reserven, aber bei 4x 8" erreicht man schon Einiges, dann wohl BR. Gabs da nicht mal einen BP- Vorschlag mit überdimensional langem Kanal. Gings da nicht mit Passivmembran?

    Meine Analogien waren wohl nicht verständlich, Schotte. Macht ja nix. Weiter im Thema :)

  • 10" Sub für Lounge

    • sabbelbacke
    • 18. Februar 2013 um 08:11

    Ach was :) 20m bei 2,5 kwadrahd und 8 Ohm geht doch alles noch. So manche Disco treibt die Brüllwürfel im Rudel in 2 Ohm über 30m 1,5er Zuleitung und es kommt trotzdem genug raus :)
    Ernst: Klar, rein theoretisch geht da was verloren (also auch praktisch), aber das macht in Deinem Fall nix und viel ist es auch nicht.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • sabbelbacke
    • 17. Februar 2013 um 20:29
    Zitat von "marcoboy"

    Wo man sich Gedanken machen muss sind Digitale Endstufen. Da hängt alles vom Filter ab.
    Aus der Praxis kenne ich wenn Digitale Endstufen außer Kontrolle geraten. Den lauten Knall aus dem Bass werde ich nie vergessen. Damals musste ich erfahren das eine brückte RAM S 4004 mit ausgeschalteten ICL ihre Leistungsgrenze mit einen lauten Knall im Speaker ankündigt. Beim Knall machte die Treiber genau das was Bernd beschreibt.


    Die RAM S 4004 ist nicht "digital" (Du meinst Class-D oder verwandte)..

  • 10" Sub für Lounge

    • sabbelbacke
    • 17. Februar 2013 um 20:21
    Zitat von "Schotte"

    Hallo,
    wir brauchen uns nicht streiten. :wink: Das die TB Chassis so einen geringen bis sehr geringen Wirkungsgrad im vergleich zu anderen Produkten haben eben
    WEIL sie für SEHR kleine Gehäuse designt sind ist allgemein bekannt. :wink:
    Wenn sich dadurch praxisuntaugliche Produkte für Beschallung ergeben weil der "Endkunde" sagt das bei Ihm schon "alle Rote Lampen flackern" und da "nichts rauskommt" ist das seeehr wohl ein Qualitätsmerkmal :!:

    Grüz :wink: P@Freak


    Wir reden aneinander vorbei. Du qualifizierst ein Produkt ab, weil es nicht in Deine Vorstellung passt, was es können soll. Für Dich ist ein BMW Mini Cooper schlecht, weil Du für Deinen Job einen Mercedes Sprinter brauchst und argumentierst dann damit, dass der Mini von schlechter Qualität ist... Weil man da keine Bühne plus eine PA für eine kleine Halle reinbekommt....

    Wer ausschliesslich Nutzbass bis 60 Hz braucht, muss nicht nach Treibern suchen, die für 30 Hz in minigehäusen designed sind.
    Es soll ja aber durchaus auch Zeitgenossen geben, die eben 30 Hz haben wollen und ein kleines Gehäuse brauchen. Wenn denen der Pegel dann nicht reicht, dann müssen sie eben zwei Bässe hinstellen. Oder drei oder vier....

    Und wenn man seine Kunden nicht erzieht oder zu wenig Material hinstellt, kann das Material doch nix dafür. Oder ist eine 2000,-- K&F Kleinbox jetzt schlecht, weil ich mit der kein ganzes Stadium volldröhnen kann?

    Wirkungsgrad ist kein Qualitätskriterium, sondern hat was mit der Phyisk zu tun. Ich zeig Dir sofort einen superbilligen China-12" Treiber, der einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ein 20 mal so teures 18Sound Schweremembranchassis hat. Das hat nichts mit Qualität zu tun und erst recht nicht mit einem bestimmten Hersteller.

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