Hmm, die gesamte Angelegenheit sieht irgendwie so .... jungfräulich aus. Ist das überhaupt schon mal irgendwo ernsthaft im Einsatz gewesen?
(duck und weg
)
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Hmm, die gesamte Angelegenheit sieht irgendwie so .... jungfräulich aus. Ist das überhaupt schon mal irgendwo ernsthaft im Einsatz gewesen?
(duck und weg
)
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Was willst du hören? ![]()
Für Beschallung 2 ganz normale Hangs (2x 8-12 irgendwas... ) + ein bisschen In- und Outfill. Bass ist unten vor der Bühne immer zu laut und oben immer zu wenig – habe ich dort noch nie anders erlebt. Prerig (fest installiert) sind m.W. immer noch die alten 70er Bemeg von Ingolf Früh.
Problematisch sind die Nachbarschaft (striktes dB – Limit und allerstrikteste Curfews), die Ladesituation (lange, schmale Zufahrt, keine Wendemöglichkeit und kaum Platz neben der Bühne) und die begrenzten Backstagekapazitäten (zumindest bei Festivals immer am Limit).
B+B (Dortmund) und Go Audio machen da
relativ oft was. Die dürften besser mit Einzelheiten vertraut sein
als ich; als Gastmischer schaut man sich so was ja immer nur eher
kurz an, macht sich so ein paar Gedanken, und ist dann ziemlich froh,
dass man nicht näher involviert ist... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Mache dich kundig über die Bedeutung
des Begriffs 'Spannungsanpassung'. Dann kannst du alle deine Fragen
selbst beantworten. ![]()
(Das gehört im Übrigen zum allerallerkleinsten Einmaleins eines jeden 'Technikers', der auch nur im entferntesten Sinne jemals irgendetwas mit Signalführung/ - verteilung zu tun hat... )
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Genau. Je länger das Array, um so tiefer die untere Grenzfrequenz, bis zu der hin es funktioniert. Je mehr einzelne Elemente man auf dieser Strecke unterbringt, um so gleichmäßiger und stärker seine Richtwirkung. Recht anschaulich werden die Zusammenhänge z.B. hier erklärt: https://www.prosoundweb.com/channels/live-…y_made_visible/
Man kann durchaus auch mit unterschiedlichen Abständen und/ oder Delayzeiten experimentieren und dank Mapp oder ähnlicher Programme simulieren, was dann passiert.
Allerdings zumeist eher virtuell. In der Praxis hat man es stets mit viel zu vielen begrenzenden Faktoren zu tun: maximale Arraylänge und verfügbare Elementezahl sind vorgegeben, außerdem sind die Elemente nicht unendlich klein und man kann sie natürlich auch nicht beliebig nah hintereinander stellen (Achtung: maßgeblich für die Delayzeit ist natürlich immer der Abstand von Schallwand zu Schallwand und keineswegs der bis zur Rückwand der folgenden Box!).
Im konkreten Beispiel ist die Sache
noch viel banaler: es gibt ein paar freie mögliche Positionen. Und
viele, viele Stellen, an denen Podestbeine im Weg sind...
Typischer
Fall von 'so isses eben, mach was draus'.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Ja, summieren soll sich die Sache nach
vorne irgendwie schon – so war und ist jedenfalls der Plan. Oder
habe ich da jetzt was missverstanden? ![]()
@eon: 6x4 sind auch 24. Ursprünglich sind pro Box je 2 parallel geschaltete Chassis auf einem Kontaktpaar herausgeführt; wie und womit man das dann letztlich betrieb blieb jedem selbst überlassen. Mit der Änderung in eine Reihen – Parallelschaltung ist's jetzt einfach eine 8Ohm Box, bei der die zugeführte Leistung gemütlich auf 4 Schwingspulen (und eine gewaltige Membranfläche) verteilt wird. Die 3 uralten AB Systems 1100A Endstufen für den Betrieb schaffen nominell so um die 2x 500W an 8Ohm; die dafür aber auch als Sinus über Stunden oder Tage statt nur rechnerisch für ein paar Millisekunden. Wer's mag und mit Gewalt drauf anlegt darf sie sogar ein bisschen ins Clipping fahren – dann bebt zwar das Dach, aber die z.T. 25 (oder mehr) Jahre alten Pappen stecken das in diesem unproblematischen Leistungsbereich klaglos weg.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Wobei die Betonung hier auf 'verhältnismäßig' liegen sollte. Sicherlich spielt beim Thema Auslöschungen auch noch die Nähe zu Hallenrück- und Seitenwänden eine bislang nicht näher untersuchte Rolle; es gibt auf der Bühne sowohl Hot Spots als auch Stellen, an denen man kaum etwas vom Bass bemerkt.
Die Versuchung, das Potential dieses
Trumms als Tonler bei passendem Musikangebot auch auszunutzen, ist natürlich relativ groß. Und dann
sollte insbesondere der Sänger vorne das auch ein bisschen mögen –
womit wir dann wieder beim Ausgangspunkt wären... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
EIN Subarray und 40 Beiträge.
Sagenhaft. ![]()
Apropos sagen – bekanntlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte:
Die 'Wand' hinten ist Reihe 1 – zwei Boxen direkt nebeneinander. In Reihe 2+3 stehen sie mit etwa 50cm Abstand zueinander; irgendwie muss die Energie schließlich auch nach vorne gelangen. Außerdem sinkt so die nutzbare untere Grenzfrequenz des ganzen Konstruktes; während bei einer einzelnen MTL unter 40Hz nicht mehr besonders viel passiert geht hier auch bei 30Hz noch die Post ab, ohne dass je eine Schwingspule angeschlagen oder eine Pappe gerissen wäre.
Wer direkt vor diesem 'Tunnel' steht braucht bei entsprechendem Programm schon einen robusten Magen – das wäre aber bei einem modernen Wattvernichtungsmonster an dieser Stelle auch nicht anders.
Auf der Bühne ist bei Betrieb des gesamten Arrays übrigens spürbar weniger Alarm als bei dem Versuch, den gleichen Schalldruck nach vorn nur mit den beiden vorderen Boxen zu erreichen. Das ist aber auch nicht anders zu erwarten; Eigenschaft, Sinn und Zweck eines EFA ist schließlich Addition nach vorn und destruktive Interferenz zur Seite und nach hinten. Tatsächlich ist es, wenn ich hin und wieder mal unter der Bühne auf Inspektionstour bin, mitunter schwierig festzustellen, ob die mittleren und hinteren Boxen überhaupt laufen – während einem gleichzeitig vor der Bühne bereits deutlich die Hosenbeine flattern.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Ich bin sicher, dass Adam Riese noch nicht wußte, was man mit 6 MTL4 Subs alles anrichten kann. Das wissen nur "Billbo und seine Bande".
Kann man, muss man aber nicht. ![]()
Die beschriebene Anordnung ist einer der 'geilsten' Monobässe, die man sich so vorstellen kann. Und für ihre Daseinsberechtigung an diesem Ort gibt es mehrere Gründe:
- Sie sind bezahlt.
- Da unten ist Platz dafür.
- Immissionsschutz - schöne homogene Basskeule weg von der Straße, hin zum Publikum.
- Die erste Reihe EF steht ziemlich genau da, wo das Schlagzeug (Bassdrum) für gewöhnlich steht (und der ganze Rest ist natürlich entsprechend verzögert) = Bühnen-/ PA Sound 'aus einen Guss'.
- Der ganze Trumm ist dermaßen überdimensioniert, dass Standgas vollkommen ausreicht. Die Teile laufen auf 8Ohm an 3 alten Eisenschweinen und halten ewig. Einmal im Jahr werden sie umgedreht, damit die Pappen sich nicht all zu einseitig aus der Nulllage entfernen...
- Wenn ich irgendwelchen jungen Soundbubis erkläre, dass jedes Chassis mit etwa 100W max. belastet wird, schauen die mich an als wäre ich Baron von Münchhausen.
- Im ursprünglichen System mussten die Teile bis 160Hz ran, das klang nicht wirklich schön. Aber wenn man sie gemütlich bei 80Hz auslaufen lassen kann... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Bühnenbreite = Hallenbreite = knapp 12m ![]()
Klotzen, nicht kleckern! ![]()
Klar anderes Thema, aber weil's so schön passt: unter 'meiner' Podestbühne werkeln 24 18"er als 3er mono Endfire quasi im Leerlauf vor sich hin. Funktioniert spektakulär gut; aber wie Wora richtig anmerkt - muss man als Musiker schon irgendwie mögen...
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Oh, zu spät...
In meinem Stammvenue 'fordert' das auch jeder Rider. Bei den letzten 5000 Shows war die Antwort ca. 5000 Mal "is' nich". Und gut.
Defekt heißt
a) die Schutzschaltungen/ das Setup des Herstellers bzw. des Betreibers haben nicht funktioniert, und die Kiste ist abgeraucht, oder
b) irgendjemand ist mit Springerstiefeln drauf rum gesprungen?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Nun macht doch mal halblang.
Der junge Kollege hat ganz höflich angefragt und auch ziemlich genau erläutert, worum es ihm geht - er möchte durchs Selbermachen lernen. Budget begrenzt, kommerzielle Gedanken (zunächst) außen vor.
a) Was spricht dagegen?
b) Wer von uns hat 'damals' nicht so angefangen?
Irgendwas kaufen kann jeder Blödmann. Das ist dann aber allenfalls eine 'Erfahrung' aus 2. oder 3. Hand.
Ausnahmsweise ohne sarkastische Hintergedanken.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Etwas weniger kurz angebunden wäre manchmal hilfreich.
Die Aufgabenstellung ist nicht, eine mathematisch korrekte Leistungskurve darzustellen. Es geht lediglich darum einen Punkt definieren zu können, über den es nicht hinausgeht; die Kalibrierung auf das System Verstärker – Lautsprecher erfolgt erst anschließend ('Threshold'). Dazu muss die Verknüpfung zwischen U und P nicht linear sein; es reicht wenn sie stetig ist. Insofern hinkt hier auch der Vergleich mit dem True RMS Meter.
Wo ist mein Denkfehler? (Achtung: Mathe Abi '77 = 'mangelhaft'/ seither nicht wesentlich weiter ausgebaut).
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Finally! Über hundert Beiträge, und noch kein einziges Mal die Frage "Wie klingen denn die Preamps?" oder eine Aussage zum "glasklaren Sound von Allen & Heath". Wie kann das denn angehen in dieser Preisklasse? ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Schön, so ein Forum. Wir haben herausgefunden:
P = U²/R.
Zuviel P kann Lautsprecher kaputtmachen.
U steht in einer definierten Beziehung zu P, da R vorgegeben ist. (R ist in unserem Fall zwar leider Z und zu allem Übel über die Frequenz nicht konstant, aber damit müssen wir leben).
U ist (bei einem einfach vor die Endstufe geschalteten Begrenzer) die alleinige uns zur Verfügung stehende Messgröße. Da U in unserem Fall praktisch immer eine Wechselspannung aus überlagerten Sinussen ist richten wir diese gleich, versehen sie mit dem für Sinus passenden Formfaktor, und erhalten damit einen Gleichspannungswert, welcher zuverlässig den Effektivwert der Leistung widerspiegelt. Mit diesem füttern wir den VCA (oder welche Regelstufe auch immer) unseres auf 'unendlich:1' eingestellten Kompressors; dessen zeitlichen Verlauf bestimmen wir im einfachsten Fall über die Dimensionierung des Ladekondensators hinter dem Gleichrichter (kleines C = Peak Limiter, großes C = RMS Limiter). Fertig.
Korrekte Antwort wäre also: selbstverständlich kann jeder Kompressor, der 'unendlich:1' beherrscht und dessen Threshold-, Attack- und Releasewerte frei wählbar sind, wahlweise sowohl als Peak- als auch als RMS Limiter arbeiten. Allerdings nicht beides gleichzeitig; dazu gehören dann zwei Regelkreise, welche die selbe Wechselspannung bei unterschiedlichem Schwellwert mit unterschiedlichem zeitlichen Verlauf nutzen.
Irgendwelche Einwände bzw. hab' ich was Wichtiges Übersehen?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Dem Fragezeichen schließe ich mich an.
Mein Wissensstand: ob eine
Begrenzungsschaltung eher Spitzenpegel oder eher Durchschnittspegel
begrenzt ist lediglich eine Frage ihrer Regelkonstanten. Aber ich
lerne natürlich jederzeit gerne dazu. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Auf der Konstruktionszeichnung fehlen aber ganz klar die Möbelfüße Marke 50er Nierentisch! ![]()
bender: lass dich nicht verrückt machen. Mehr und besser geht immer, aber für den Anfang ist deine letzte Zusammenstellung für diesen Zweck schon genau das Richtige. Allerdings fehlt ein kleines, aber wichtiges Detail: die Boxenschrägsteller.
Viel wichtiger als die Art der Boxen ist deren fachgerechter Betrieb. Nutze die volle Höhe der Kurbelstative und richte die Boxen von hoch oben schräg aufs Publikum. Damit verminderst du die Entfernungsdifferenz zwischen Box > erste Reihe und Box > letzte Reihe und sorgst so dafür, dass es nicht vorne viel zu laut und gleichzeitig hinten viel zu leise ist. Nicht perfekt, aber dieses Problem ist damit schon mal wesentlich entschärft. Und wenn du über diese Boxen auch Mikrofonsignale von der Bühne (Sprache... ) übertragen möchtest, nutze drastische Lowcuts in den entsprechenden Eingängen; das geht dann durchaus schon mal bis 300Hz oder höher. Derart kleine Lautsprecher können den Grundton bauartbedingt nicht gerichtet abgeben; d. h. der Bass ist Richtung Bühne genau so laut wie Richtung Publikum, und das führt unweigerlich sehr früh zu massiven Rückkopplungsproblemen. Also weg damit – Sprachverständlichkeit gibt's auch ab 500Hz aufwärts.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
...fast schon ein IDN
Kommt natürlich ganz darauf an, in welcher der erwähnten Funktionen man gerade vor Ort ist... ![]()
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