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Beiträge von billbo

  • Das Festival-Digital-Core

    • billbo
    • 8. Mai 2017 um 12:50
    Zitat von ThoSchu

    Frage: Die Buchsen haben doch auch ohne Tülle eine Erdverbindung, oder?

    Buchse zu Stecker ja. Aber bei UTP- Leitung dazwischen (ungeschirmte verdrillte Adernpaare) gibt’s halt nichts, was da verbunden werden müsste oder auch nur könnte. Keine Einzelschirme, kein Gesamtschirm, keine Folie, keine mitlaufende Masselitze – einfach nix. Allenfalls ließe sich systemintern ein nicht genutztes Adernpaar als Potentialausgangsleitung nutzen - mit Schirmung in irgendeiner Form hätte das aber natürlich nichts zu tun. Und mit Steckertüllen schon gar nichts; bei 100m ungeschirmter Leitung ist es dann doch recht unwahrscheinlich, dass sich vorhandene oder fehlende Schirmung der ersten und letzten 5cm davon auf irgendeine Art und Weise positiv oder negativ bemerkbar machen könnte.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Das Festival-Digital-Core

    • billbo
    • 7. Mai 2017 um 20:34

    Und bieten auf der 2017er Midas- Produktwebsite ausdrücklich Belden 1305A als Systemzubehör an?

    Die Welt ist manchmal voller Rätsel und Wunder. :)

  • Das Festival-Digital-Core

    • billbo
    • 7. Mai 2017 um 17:30
    Zitat von guma

    jupp, DiDiCo Cat5 MADI, Midas AES50, Behringer AES50. Wora lass es uns bitte nicht hier erörtern, sonst explodiert der Thread.

    Hmm. Wie kann die Steckertülle bei Midas/ Behringer Teil des Masse/ Schirmkonzeptes sein, wenn der Hersteller ungeschirmtes Belden 1305A für sein System empfiehlt/ verwendet/ verkauft? Mysteriös... :/

    Aus Erfahrung kann ich berichten, dass die Verwendung simpler RJ45 Patchcords bei keinem mir bekannten System automatisch zu Problemen führt; zumindest nicht so lange die Gesamtkabellänge erheblich unter dem erlaubten Maximum bleibt. Wenn nämlich der mit eigenem Pult reisende Gasttonler vor der Wahl steht 'entweder komplettes eigenes Multicore verlegen oder einfach Hausinstallation mit simplen RJ45 nutzen' wird er, was empfohlene Herstellerspezifikationen anbelangt, fast immer und auf der Stelle erstaunlich tolerant. :saint:

    Der Gedanke an einen 'Festival- Universalumsetzer' xyz>Glas>xyz (über das dann ggfs. sogar unterschiedliche Protokolle gleichzeitig laufen könnten?? Falls das jetzt Blödsinn ist - sorry, bin kein Netzwerker) hat Charme. Allerdings wäre das, etwa bei einem Festival mit vergrabener Lifeline zwischen Bühne und FOH, so etwas wie ein potentieller ultimativer S. P. o. F. – also immer und auf jeden Fall doppelt und dreifach vorzusehen.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • 4 Kanal Amp für Sub??? oder lieber zwei 2 Kanal Amps ???

    • billbo
    • 4. Mai 2017 um 22:17

    Dir ist aber schon klar, dass du der Endstufe auf diese Weise mal eben das Vierfache an Stromlieferfähigkeit abverlangt hast, und dass das daraus resultierende klangliche Ergebnis so rein gar nichts mit der Brückenbetriebsweise an sich zu tun hat? Spezifikation hin oder her - die Tatsache, dass das Ding dabei nicht sofort kaputt geht muss keineswegs bedeuten, dass diese Betriebsweise auch sinnvoll ist.

    Für einen 1:1 Vergleich hättest du außer den beiden Endstufen halt auch die beiden Lautsprecher in Reihe schalten müssen... ;)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Update für Vi1,2,4,6

    • billbo
    • 4. Mai 2017 um 18:00

    Werden da auch neue Taster mitgeliefert? Die Originale sind doch mittlerweile sicherlich längst wegoxydiert?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • billbo
    • 4. Mai 2017 um 16:58

    Muss ja nicht mal keine Band sein – reicht ja schon, wenn der wichtige eingeflogene Amiheadliner sich ausbedungen hat, dass er das Festivalpult (welches genau aufgrund seines Riders dort steht) exklusiv ab 2Std. vor Showbeginn zur Verfügung hat. Wenn ich jetzt mit meinem Kram genau vor ihm dran bin (hat der VA extra so gelegt, weil ich ja autark bin) und die Sache spielt nicht, dann habe ich ein Problem. Es sei denn, der finstere Ami entpuppt sich zufällig als der nette und kompetente Kollege, dem ich neulich auch schon mal irgendwo aus der Patsche geholfen habe... aber man sollte sein Glück da vielleicht auch nicht überstrapazieren... ;)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • billbo
    • 4. Mai 2017 um 12:43

    Ich auch nicht! Aber wie Guma schon schrieb: in Zeiten, in denen vollwertige kleine FOHs billiger sind als noch vor ein paar Jahren die Kabel dorthin, gehört das Mitbringen und Nutzen des eigenen Wohlfühlarbeitsplatzes zunehmend zur Normalität. Dagegen spricht, neben der schon oft angesprochenen 'Fly in Show'- Problematik sowie der latenten Gefahr der persönlichen Verblödung ("ich kann alles, aber leider nur noch mit meinem Pult"), aber vor allem eins: versagt die örtlich bereitgestellte Technik, lehne ich mich je nach Ernsthaftigkeit der Situation mehr oder weniger entspannt zurück und sage zum Örtlichen "unternimm was, bitte!" Versagt, aus welchem Grund auch immer, meine eigene mitgebrachte Lösung, dann habe ich in Zeiten knapp kalkulierter Zeitpläne u.U. ein richtiges Problem. Denn nicht immer (Festival) ist automatisch auch eine Ersatzlösung am Start wenn es im Vertrag heißt 'Pult stellt die Band'. Und die Gesamtschadenshöhe kann bei einem abgesagten Konzert durchaus in einer Größenordnung liegen, die den Anschaffungswert eines bunten Tonkleinrechners gleich um ein Mehrfaches übersteigt.

    Ich habe so etwas durchaus schon erlebt/ mitbekommen. Zum Glück nur als lediglich mittelbar Beteiligter – ist dann gar nicht mal soo schlimm, wenn man plötzlich eine ganze Stunde mehr Zeit für's Changeover hat, weil der Act, der vorher auf der Running Order steht, es 'aus technischen Gründen' nicht gebacken bekommt.

    Was aber auf jeden Fall sinnvoll und auch immer häufiger anzutreffen ist (auf großen Doppelbühnenfestivals sowieso, aber zunehmend auch bei kleineren Gelegenheiten): mehrere örtliche Pulte im Wechsel/ zur Auswahl; bedeutet in Relation zum Gesamtaufwand ja letztlich kaum Mehrkosten. Während der Midas Pro Liebhaber seine Patienten abmischt richte ich mir nebenan in Ruhe (okay, Ruhe kann da jetzt relativ sein^^) das olle Yammi ein (zur Not sogar incl. Update), bin lange vor Changeover damit fertig und kann anschließend noch stressfrei zur Bühne, um dort in Sachen Mikrofonierung etc. kurz noch mal nach dem Rechten zu schauen.

    Fremdpultstressproblematik optimal gelöst. :)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Erfahrungsbericht AVID S3L - gibts das denn?

    • billbo
    • 3. Mai 2017 um 14:55

    Zumindest für die 'richtigen' Avid- Pulte gibt’s/ gab's doch immer (unter Beispielkonfigurationen o.s.ä.) eine ganze Reihe sinnvoll vorkonfigurierter Defaultsetups für die gebräuchlichsten Anwendungen, von denen aus man auch ohne große Vorbereitung oder Spezialkenntnisse einigermaßen zügig arbeiten konnte. Kann mir kaum vorstellen, dass man so etwas für das konturlose schwarze Dingsbums nicht im Angebot hat.

    :/ Oder vielleicht doch, als Strafe sozusagen: "Was, du bist zu geizig für ein richtiges Pult? So, das hast du jetzt davon!" :evil:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Chor und Band

    • billbo
    • 2. Mai 2017 um 15:19

    Pragmatisch - praktisch - gut. Und im Endergebnis 'Konzertsound' von 60 Neumännern auf 60 Kanälen höchstwahrscheinlich nicht zu unterscheiden.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • 4 Kanal Amp für Sub??? oder lieber zwei 2 Kanal Amps ???

    • billbo
    • 2. Mai 2017 um 15:09

    Die Senseleitung kann am Widerstand des LS- Kabels nichts ändern, sondern lediglich die Endstufe dazu überreden, dessen ungünstiger Wirkung mittels Verbrauch von zusätzlicher Leistung aktiv entgegenzuarbeiten. Und diese Wirkung fällt bei niedriger Impedanz des Verbrauchers stärker ins Gewicht als bei hoher Impedanz.

    Und selbstverständlich stößt in diesem Gedankenmodell der fiktive, für beide Lastfälle optimierbare Verstärker auch in beiden Fällen nicht an seine Grenzen.

    Die Sache mit dem Überlebensschutz für den Einen im Falle des unvermittelten Ablebens seines Zwillings ist dabei in der Tat ein in der Praxis sehr willkommener Nebeneffekt.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • 4 Kanal Amp für Sub??? oder lieber zwei 2 Kanal Amps ???

    • billbo
    • 2. Mai 2017 um 13:15

    Frage: mal angenommen, ich habe zwei gleiche 8Ohm Lautsprecher (z.B. in Form einer 2x15“ Bassbox), ein Lautsprecherkabel und eine Endstufe mit umschaltbarer Anpassung zwischen 'optimiert für 4Ohm- Betrieb' und 'optimiert für 16Ohm- Betrieb' zur Verfügung - welche Betriebsart wird mir das bessere Ergebnis liefern?

    Antwort: richtig – die 16Ohm Reihenschaltungsvariante. Und zwar genau so lange, wie ich den Querschnitt des Lautsprecherkabels für den 4Ohm Betrieb nicht ebenfalls durch Umschalten (oder indem ich z.B. 4 LS- Kabel parallel verwende) vervierfachen kann. :)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 1. Mai 2017 um 20:40

    Ebenfalls Respekt! Das ist ganz einfach zwei, drei Nummern über 'möglichst teure Box kaufen >> empfohlenes Preset abrufen >> klingt (hoffentlich) anständig >> hach, ich bin Profi!'

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • billbo
    • 1. Mai 2017 um 20:25

    Und die User auch nicht. smilie_happy_059.gif

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 27. April 2017 um 23:00

    Diesbezüglich sind wir ja auch alle voll bei dir. Aber leider hat der Wora nicht aufgepasst :saint:; deshalb wissen wir jetzt nicht so ganz genau, ob und auf welche Weise der Erbauer hinreichende Vorkehrungen gegen das Umkippen seines Trumms getroffen hat.

    Auf jeden Fall ist das Ding wohl stehen geblieben. Andernfalls stünde das nicht nur im PA-Forum, sondern auch in der Bildzeitung.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 25. April 2017 um 00:48

    Ruhig, Brauner!

    Vorweg: ich würde das so nicht ungesichert aufbauen (mal ganz abgesehen davon, dass mir das Material nicht vertraut ist). Auch mein erster Gedanke war "Wow, ganz schön mutig!". Aber:

    • Wenn mir ein Hersteller eine Software zur Verfügung stellt, die mich vor Zuständen beim Stapeln seiner Produkte warnt, welche er als potentiell problematisch betrachtet, dann nehme ich diese Anregung als Anwender zunächst dankend zur Kenntnis. (Für ca. 99% aller Kisten, die man auf irgendeine Art und Weise irgendwo stapeln kann, gibt’s eine solche Warnung nämlich nicht.)

    • Sofern ich einen solchen Aufbau aber als technisch sinnvoll und/ oder wünschenswert ansehe werde ich mir ab der nächsten Minute Gedanken darüber machen, ob und wie ich ihn trotzdem sicher realisieren kann. (Diese Gedanken muss ich mir in meinem Job eh bei so ziemlich allem machen, was ich irgendwo aufbaue – die Verantwortung dafür nimmt mir kein Hersteller ab, auch nicht mit bunten Lastzustandsvisualisierungen.)

    • Das könnte in diesem Fall z.B. mit einer geeigneten zusätzlichen Kippsicherung gen Hallendach/ Verspannung an Ankerpunkten im Boden/ Verzurren mit einer massiven großflächigen Bodenplatte/ o.ä. gewährleistet werden. (Zwei Holzkeile entgegen der befürchteten Hauptfallrichtung =O reichen dagegen höchstwahrscheinlich nicht).

    Wenn wir die Sache mit Eigenverantwortung, Gefährdungsbeurteilung/ Ableiten von geeigneten Maßnahmen, selbständigem Denken und Handeln usw. wirklich ernst nehmen, dann muss das selbstverständlich auch (und erst recht dort!) in Fällen gelten, die so erst mal nicht in irgendeinem Lehrbuch vorgesehen sind.


    So etwas

    Bildergebnis für Mittelwellensender

    bleibt übrigens auch nicht einfach so von alleine stehen (ob der Hersteller wohl eine Software mitliefert die anzeigt, ab wie viel mm Windgeschwindigkeit pro Stunde das Ding ungesichert sehr wahrscheinlich umkippt?). Aufgebaut (incl. geeigneter sekundärer Hilfsmittel zur Sicherstellung der Standfestigkeit) wird’s aber trotzdem.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 23. April 2017 um 13:02
    Zitat von wora

    ... das ist dort eine ganz andere vorraussetzung. ...

    Ja, schon klar, schrieb ich ja auch. Das ändert aber überhaupt nichts am enormen Vorteil, den mir die Verlängerung der Zeile um 50% (oder gar 100%) bringt. Denn hierbei gewinne ich gleich dreifach:

    1. Der Effekt der destruktiven Interferenz oberhalb und unterhalb wird ausgeprägter und gleichmäßiger >> ich bringe weniger Energie unkontrolliert in den Raum.

    2. Die Zusatzenergie auf Achse addiert sich (nicht ideal, aber annähernd) >> ich mach' den Frequenzbereich leiser >> ich bringe wiederum weniger Energie unkontrolliert in den Raum.

    3. Die Vergrößerung der strahlenden Fläche erhöht den Wirkungsgrad des Strahlers bei großen Wellenlängen beträchtlich >> ich kann noch leiser machen >> ich bringe nochmals weniger Energie unkontrolliert in den Raum.

    Und all das passiert genau im Dröhn- und Mulm- Frequenzbereich, der erfahrungsgemäß in typischen geschlossenen Veranstaltungsräumen (mit Ausnahme von Zelten) mittlerer Größe die meisten Probleme bereitet. Das zu unterschätzen finde ich geradezu sträflich.

    Apropos 'Energie möglichst gezielt einbringen': das sagt und schreibt sich immer so schön wichtig daher. Und sicherlich ist es auch löblich und richtig, einen Lautsprecher nach Art eines Scheinwerfers von schräg oben möglichst genau auf die zu beschallende Fläche auszurichten. Wichtig aber vor allem wegen der damit einhergehenden Verkleinerung der Entfernungsdifferenz zwischen LS ↔ erster Publikumsreihe und LS ↔ letzter Publikumsreihe, sowie zur Minimierung von Abschattungseffekten.

    Mit der Energie sieht's dagegen eher mau aus, denn eine typische Lautsprecherbox ist eben leider keine fokussierbare Taschenlampe. Das Bild stimmt so annähernd lediglich bei kleinen Wellenlängen (also z.B. beim Mittelhochtonhorn); weite Teile des Frequenzspektrums werden dagegen weitgehend unkontrolliert in alle möglichen Richtungen abgegeben (je kleiner die Box, um so schlimmer), worauf wir durch 'Ausrichten' nur wenig bis gar keinen Einfluss nehmen können. Und wenn wir jetzt noch Musik vereinfachend mit Rosa Rauschen von ca. 50Hz bis 10 kHz gleichsetzen und uns die Leistungsverteilung innerhalb eines 1/f- Spektrums mal vor Augen führen stellen wir sehr schnell fest, dass wir auf diese Weise nur auf ganz wenige Prozent der (Schall)energie überhaupt Einfluss haben (wer hat Lust, das mal halbwegs genau in Zahlen auszudrücken? Mathematiker vor! :)).

    Beim nächsten vorgefundenen Linearray auf Kniehöhe denke ich über all das noch mal in Ruhe nach.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 22. April 2017 um 18:44

    Richtig. 'Geflogen' ist sowieso besser. Auf jeden Fall. Immer.

    Das hier


    (Festinstallation!8|) hing genau so ca. 1,5m hinter der Vorderkante der 6m breiten Bühne.

    Das im Vordergrund direkt davor stehende Shouter- Mikro hab' ich dann nach rechts geroutet, und das von der anderen Seite nach links. Fiel nicht weiter auf; zum Glück haben die Jungs In Ear und recht kräftige Stimmchen.

    Auch ganz allgemein war bei diesem wunderschönen Gig eher kreatives Arbeiten gefragt... :thumbup:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 22. April 2017 um 13:15

    Sicherheitsfragen mal außen vor (ich hätte in dem Fall auch Bedenken): klar ist fliegen fast immer die bessere Alternative, brauchen wir nicht drüber zu diskutieren. "Boxen hoch!!" propagiere ich generell seit ewig und drei Tagen – scheitert immer wieder gerne daran, dass das Label auf der Schallwand wichtiger ist als der Lift darunter oder der Motor darüber.

    Zitat von mainzer-media

    die werden ja nun (hoffentlich) nicht alle an einem endstufenkanal gehangen haben. somit liese sich der ht auch im preset bearbeiten

    Lässt sich z.B. ganz einfach über Pult- Ausgangsmatrix lösen; der 'obere' Weg dann mit strammem Lowcut bei ein paar hundert Hertz. Dann kann man damit in Echtzeit spielen und hören, wie sich das tatsächlich im Saal auswirkt. Braucht man nicht mal ein iPad für.

    Ich schreib' das auch nicht einfach so, sondern aufgrund ganz konkreter Erfahrungen. In meinem Heimatvenue hängen ebenfalls 6 Mittelklasseelemente pro Seite, allerdings vergleichsweise richtig hoch und mit extremem Curving, weil der Publikumsbereich nach hinten stark ansteigt. Überdies selbstverständlich nicht wie anno Tobak zu zweit oder dritt von einem Ampkanal gespeist, sondern jedes einzelne mit komplett eigenständigem Processing und Amping – was die Feintuningmöglichkeiten innerhalb eines solchen Hangs entscheidend erweitert (die der möglichen Anwenderfehler allerdings auch ^^).

    Damit's aber sogar jeder DJ bedienen kann wurden damals für den Fall 'halb leerer Saal/ Balkon geschlossen' auf meine Anregung die jeweils oberen 2 von 6 abschaltbar gestaltet, ganz simpel per Schütz 'Strom an/ Strom aus'. Eben aus der Überlegung heraus, dass es keinen Sinn macht bzw. kontraproduktiv ist einen Balkon zu beschallen, auf dem sich niemand befindet. Es stellte sich jedoch mit der Zeit heraus, dass es bei Liveveranstaltungen auch mit geschlossenem Balkon wesentlich besser ist, die oberen Paare einfach mitlaufen zu lassen – der Effekt der besseren Directivity im Lowmid- Bereich aufgrund der 50% längeren Zeile (und/ oder der 50% zusätzlichen Abstrahlfläche) ist deutlich spürbar, der der zusätzlichen Reflektionen von der Hallenrückwand selbst im direkten A/B- Vergleich praktisch nicht zu bemerken.

    Möglichkeiten das immer mal wieder zu verifizieren/ auszuprobieren hatte und habe ich reichlich.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 21. April 2017 um 23:54

    Räusper. Soo viel Einvernehmen bei die Proffis? Das ist ja mal eine reizvolle Aufgabe. :evil:

    Zitat von wora

    na ja, also ganz schlecht hat es ehrlich gesagt nun wirklich nicht geklungen.

    Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wie wir ja alle stets vor Augen haben:saint:, beruht die vertikale Richtwirkung einer Schallzeile im niederfrequenten Bereich im Wesentlichen auf dem Effekt der destruktiven Interferenz. Je länger die Zeile, um so besser und breitbandiger die Auslöschung darüber und darunter. M.a.W.: je länger die Zeile, um so weniger Mulm puste ich Richtung Decke und Fußboden; sowohl effektiv als auch erst recht relativ (zur abgestrahlten Energie in der gewünschten Richtung).

    Ich kenne das Venue nicht; gehe aber davon aus, dass der Publikumsbereich nach hinten nicht ansteigt – dann wirkt der Aufbau dem ersten Anschein nach tatsächlich erst mal wenig sinnvoll. Aber nur mal angenommen, bei den 6 Tops waren alle Konuslautsprecher in Betrieb, jedoch lediglich bei den unteren 3 oder 4 auch die Treiber – dann hätte der Kollege ALLES richtig gemacht und die Aufgabe mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich gelöst. (Ich weiß, dass bei simplen Passivweichensystemen à la 'Q' solche Möglichkeiten erst mal nicht vorgesehen sind. Aber u.U. wiegt der Effekt 'weniger Mulm' trotzdem weitaus höher als das bisschen HF- Reflektion von der Hallenrückwand.)

    Gern geschehen. Feuer frei! :D

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • 2 x XLR 3 Pol auf 1x XLR 5 pol Stereokabel

    • billbo
    • 20. April 2017 um 13:16
    1. Signale digitalisieren!

    2. Digitalisiertes Signal auf Glasfaser wandeln.

    3. Geeignetes (mil. spec.) Glasfaserkabel verwenden.

    4. Spare nicht vergessen!

    5. Am anderen Ende zurück wandeln in analog.

    6. Fertig! So einfach kann's sein... :)

    Nur um noch mal sicher zu gehen: es geht hier um 10m NF- Leitung, und der Thread war ursprünglich nicht als Satire angelegt. Richtig?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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