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  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 19. April 2017 um 23:31

    Nee - Netzteil haben sie (irgendwo im Dressingroom ganz tief im Handgepäck versteckt) natürlich dabei. Weil ja das Handy unmittelbar nach der Show wieder für totaaal wichtige Sachen gebraucht wird... :rolleyes:

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 19. April 2017 um 22:44

    IDN: Musiker, die ihre Einspieler (Intros/ Outros/ etc.) auf der Bühne mit ihrem Smartphone abspielen (eigentlich ja prima, dann muss ich das nicht am FOH machen bzw. kann es auch nicht vergessen). Und die dann aber nach längerer Hotelfoyer-/ Shuttle-/ Backstage- etc. Warterei GRUNDSÄTZLICH mit "Achtung: Akkukapazität < 5%!“ auf die Bühne kommen. 8| Wtf?

    Musiker können manchmal einfach schreckliche Menschen sein. ||

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • D&B Noizcalc

    • billbo
    • 18. April 2017 um 21:01

    Zwar kann ich nichts zur Funktionalität der Software beitragen. Aber deren Genrebibliothek bedarf ganz sicher dringend eines Updates:

    Zitat von unfreiwilligTon

    In der Messung oben ist Heavy-Metal als Worst-Case
    ausgewählt (LF-Anteil am höchsten).

    Nanü? Wenn man mich heutzutage nach einer Unterhaltungsmusikveranstaltung fragen würde, bei der man im Verhältnis zum Gesamtgeräuschniveau mit noch weniger LF- Anteil zu rechnen hat als bei Heavy Metal, würde mir allenfalls 'Leichte Klassik', 'Liedermacher' oder 'Dixieland' o.ä. einfallen. Liege ich da so falsch?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Vernetzung von 3 Anlagen | Tanzschule

    • billbo
    • 14. April 2017 um 13:34
    Zitat von yamaha4711

    ... Letztendlich mischt die Matrix alle Quellen beliebig auf alle Ausgänge/Räume. Ist eine Einbahnstraße und damit feedbackschleifenfrei. ...

    Wieso redet ihr denn hier eigentlich die ganze Zeit von mischen? Das will doch gar keiner – es soll lediglich in jedem Raum wahlweise der Ausgang von Mischpult A, B oder C auf die Lautsprecher. Sonst nichts. Ein paar Meter NF- Leitung, 3 Wahlschalter (4-pol, wenn wir mal von Stereo und symmetrisch ausgehen), fertig. Wenn's super komfortabel sein soll vielleicht noch in Verbindung mit 3 Pegelabschwächern.

    Man kann das natürlich auch alles digitalisieren, die Sache nebst WLAN Interface in einen passwordgeschützten Serverschrank einbauen, einen IT- Beauftragten zur Verwaltung und Bedienung engagieren und einen Servicevertrag mit einem Softwaresystemhaus abschließen; spielen ist schließlich nicht verboten.

    Die Sinnfrage zu stellen aber auch nicht.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Vernetzung von 3 Anlagen | Tanzschule

    • billbo
    • 13. April 2017 um 12:37

    Quellenwahlschalter ist hier wohl das richtige Stichwort:

    Nur eben nicht auf 100V- , sondern auf NF- Basis.

    Aber bitte: warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? Wir sind hier schließlich im PA- Forum. :)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • FIR mit IIR kombinieren

    • billbo
    • 12. April 2017 um 23:33

    Dann muss ich also den 1"er verzögern, damit's zeitgleich bei mir ankommt? :whistling:

  • FIR mit IIR kombinieren

    • billbo
    • 12. April 2017 um 23:21

    Ich hab' das so oder ähnlich tatsächlich schon vorgefunden - ob du's glaubst oder nicht. 8|

    Bin halt leider nicht immer unbedingt nur auf 'A'- Baustellen unterwegs ^^

  • Durchschnittlich Lohnkosten in DE

    • billbo
    • 12. April 2017 um 23:10

    Tobias, kann ich (fast) genau so gut verstehen wie meine Sicht der Dinge. Ist es nicht erfreulich, dass in unserer Branche hierzulande beides möglich ist? Und oft sogar die unterschiedlichsten Mixe und Kombinationen aus beiden Welten? :saint:

    Die wird so mancher auch brauchen. Die Welt ist voller List und Tücke, und die vom Kollegen Niggles weiter oben schon mal angesprochene Kette "Du must unbedingt deinen Meister machen, wenn du bei uns was werden willst!" >> "Geht klar, Mann – hier ist der Brief." >> "Tja, leider können wir uns aber gar keinen Meister leisten. Wie wär's denn mit einer schönen Halbtagsstelle, das säße gerade noch so drin?" ist nur eine davon. Offenbar keine gar so seltene; mir sind solche Fälle persönlich bekannt. Und eine ganz perfide noch dazu, denn a) wird von dir erwartet, dass du trotz 'Halbtag' den Laden vollverantwortlich am laufen hältst und u.a. selbstverständlich bei jeder VA persönlich am Start bist, b) sind die natürlich so gut wie immer am WE und an Festtagen, so dass du c) kaum eine Chance hast, als 'Freier' in deinem Beruf die andere Hälfte deines Einkommens zu erwirtschaften. Nicht mal als Aushilfstaxifahrer, denn die werden ebenfalls vorwiegend an Wochenenden und Festtagen gesucht. Privatleben hast du dann unter der Woche; die Wohnung putzt sich auch viel leichter, wenn der Partner auf Arbeit ist. Und wenn du meckerst wird dein Arbeitgeber erstaunt die Augenbrauen hochziehen: "Ja was denn jetzt, die paar Tage im Monat? Dafür zahlen wir doch schließlich Tariflohn."

    Am nächstbesten bezahlten Offday irgendwo in einem netten Strandhotel werd' ich ganz fest an die Vorzüge des tariflich geregelten Festangestelltendaseins in unserem Berufszweig denken. Spätestens beim aus der Tourkasse gesponserten abendlichen Restaurantbesuch. Versprochen!

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    (P.s.: wir sollten vielleicht festhalten - man kann auf vielfältigste Art gewinnen und/ oder auch verlieren. Im Tourbus genau so wie in der Mehrzweckhalle.)

  • FIR mit IIR kombinieren

    • billbo
    • 12. April 2017 um 21:17
    Zitat von HenrySalayne

    ... Mir ist das in letzter Zeit sehr häufig aufgefallen, dass es doch teilweise massive Diskrepanzen zwischen Attack und Sustain (also dem Kick und dem Woom) der Bass Drum gibt. Das stört mich persönlich massiv, wenn der Bassberg der BD ihr so hinterher hinkt. ...

    Volle Zustimmung. Auch wenn's wenig nett klingt: das liegt nach meiner Beobachtung nicht selten daran, dass immer häufiger Experten mit Messeinrichtungen hantieren, die sie nicht wirklich verstehen bzw. beherrschen, und dabei augenscheinlich unsinnigen Ergebnissen mehr Vertrauen schenken als ihren eigenen Ohren. Da braucht's auch keinen fiesen Raum für – Open Air oder im Zelt hört man das sogar meist noch viel drastischer und unschöner.

    In solchen Fällen (wenn die Bassdrum am FOH scheinbar grundlos ganz deutlich hörbar 'ka- bumm' macht) lasse ich auch schon mal sämtliche infrage kommenden Systemdelays auf Null drehen, lege mir Subs und Tops auf separate Ausspielwege (bin ich sonst eigentlich kein ausgesprochener Fan von) und delaye am Pult von Hand nach Gehör bis es passt.

    Das kann in Einzelfällen für ziemlich betretene Gesichter bei den 'Systemtechs' sorgen... :)

    ":?:Versteh' ich nicht - mein Rechner hat mir das doch so angezeigt:?:"

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Control One

    • billbo
    • 12. April 2017 um 13:32

    Selten findet man in der Frage gleich auch die Antwort:

    Zitat von LechnerTom

    Habe mir diese angehört und finde Preis / Leistung ist sehr gut, ...

    Bei einem Hersteller wie JBL darf man davon ausgehen, dass sich das ebenfalls jemand anhört, bevor von solch einem Produkt ein paar 10.000er Blöcke auf Band gelegt werden. Und wenn die Version 'Sperrglied' vergleichbar oder vielleicht sogar besser klingt als der Tiefpass aus dem Klinger– Weichenbaulehrbuch – dann baut man's halt so.

    Manchmal ist das Leben so einfach. :)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 11. April 2017 um 22:25

    :love: Großartig! So hat man sich das vorzustellen, wenn ein DEUTSCHER Veranstaltungsmeister/ Sicherheitsbeauftragter in einer DEUTSCHEN Versammlungsstätte mal so richtig die Sau raus lässt?

    Sind die Hinweisschilder denn in jeder potentiellen Gefahrenlage mit der vorgeschriebenen Luxstärke ausgeleuchtet? Man kann ja nie wissen. Fehlen da nicht eigentlich auch die Ausrufezeichen? Und geht schwarz/ gold statt schwarz/ gelb als Warnfarbe durch? Bestandsschutz?

    Darf ich das Bilddokument meinen neuen russischen Freunden als Vorschlag zur Perfektionierung der dortigen versammlungsstättentechnischen Gesamtsituation schicken? Als i- Tüpfelchen, sozusagen?

    Fragen über Fragen.

    Deutschland in EINEM Bild? Ja. Perfekt.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Durchschnittlich Lohnkosten in DE

    • billbo
    • 11. April 2017 um 11:41

    Klar dass das bei weitem nicht immer so ideal laufen kann wie in ThoSchus Beispiel. Aber ziemlich genau so stelle ich mir die eigenverantwortlich gestaltete Kombination von leben und arbeiten vor. Und solche Beispiele zeigen, dass das keineswegs bei einer Illusion bleiben muss; ich erlebe regelmäßig ähnliche Abläufe beim Zustandekommen von Jobs.

    Wer das was er tut aus Interesse/ Spaß an der Sache/ Überzeugung/ vielleicht sogar Begeisterung und nicht in erster Linie des Geldes wegen tut hat innerlich dazu den wichtigsten Schritt bereits getätigt; der Rest findet sich dann mit der Zeit von selbst. Wir haben das Glück in einer Zeit und in einem Teil der Welt leben zu dürfen, wo man nach diesem Prinzip zumindest in groben Zügen sein Leben gestalten kann und darf – warum sollten wir diese Chance dann nicht nutzen?

    M.a.W.: wenn ich meine Lebenszufriedenheit am Durchmesser der Alufelgen meines Nobel- Sportcoupes festmache eröffne ich statt einer VT- Bude besser einen Reifenhandel.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Connected PA

    • billbo
    • 10. April 2017 um 16:55
    Zitat von Seven

    ... Aber das alle beteiligten Komponenten miteinander kommunizieren können (Internet of things) ist ja per se nicht schlecht.

    Funktioniert in der Praxis doch schon super! Mein Gerätemanager sagt mir immer "Unbekanntes USB-Gerät/ Fehler beim Anfordern einer Gerätebeschreibung." Und folgerichtig geht’s dann auch nicht. Tja, Pech gehabt.

    Erscheint dann in Zukunft in den Kanaldisplays auch immer so ein hübsches kleines gelbes Warndreieck?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Durchschnittlich Lohnkosten in DE

    • billbo
    • 10. April 2017 um 13:59

    Die Intervalle zwischen den 'Ich verdiene mit VT nicht angemessen – die Welt ist schlecht!' – Threads schrumpfen bedenklich. Daher mein Standardstatement in Kurzform: wer Berufsleben ausschließlich unter dem Aspekt Einkommen pro Zeiteinheit betrachtet hat weder die Bedeutung des Begriffes 'Beruf' noch die von 'Leben' verstanden.

    Die (nominellen) Stunden- oder Tagessätze in meinem bisher knapp 40jährigen VT- Berufsleben lagen fast immer eher im unteren Bereich des hier immer wieder Aufgeführten. Trotzdem habe ich das die allermeiste Zeit über als sehr zufriedenstellend, interessant und abwechslungsreich empfunden; u.a. durfte ich gegen Bezahlung die halbe Welt bereisen und die unterschiedlichsten Menschen/ Künstler/ Szenen kennenlernen. Überdies blieb zwischendurch immer genug Zeit, um auf dieser Basis 'nebenbei' eine funktionierende Altersvorsorge aufzubauen; mittlerweile zahle ich Höchstbeiträge in die freiwillige gesetzliche Rentenversicherung ein, um auch diesen Teil des Gesamtkunstwerks in einen sinnvoll- soliden Rahmen zu bringen. Aufträge, die ich als zu langweilig/ anstrengend/ unterbezahlt empfinde nehme ich schon länger nicht mehr an, Investitionen in Elektroschrott beschränke ich mittlerweile aufs absolut notwendige, und dem gleitenden Übergang in den Ruhestand sehe ich gelassen entgegen.

    Den neuesten Sechszylinder- SUV oder Audi A-irgendwas Kombi besitzen zu wollen wäre mir dabei allerdings zu keiner Zeit in den Sinn gekommen. Hätte ich mir weder leisten können noch wollen...

    Blöder Weise bin ich nur ein höchst durchschnittlich intelligenter und begabter Mensch mit ziemlich unterentwickelten sozialen und kommunikatorischen Fähigkeiten. Wenn also ausgerechnet ich das einigermaßen mühelos schaffe – warum dann andere nicht auch?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 10. April 2017 um 11:58
    Zitat von LoboMixX

    Da jede Glocke ihre eigene Schwingfrequenz hat, klingt für mich (zumal ich hauptberuflich Musiker bin) das "schwingende Geläut" ausgesprochen lebendig und ´musikalisch´.

    Richtig. Es gibt an historischen Rathäusern o.ä. ja das eine oder andere alte Glockenspiel, bei welchem statische Glocken so von Hämmern angeschlagen werden, dass man auf diese Weise sogar ganze Melodien spielen kann. Das kann je nach Größe durchaus auch ordentlich schepppern, im Vergleich zu einem echten Geläut mit schwingenden Glocken bleibt der Klangeindruck jedoch leblos, flach, eindimensional.

    Und weil's so gut passt auch hier wieder der schöne Vergleich: wer je im Leben mal das Vergnügen hatte, eine Hammond B3 mit einem oder gar zwei original Röhrenleslies zu erleben (wenn sich diese seltene Chance bietet sollte man sie gerade als Tonler unbedingt nutzen – und zwar möglichst bevor man im Zusammenhang mit Lautsprechern zum ersten Mal den Begriff 'Räumlichkeit' in den Mund nimmt) weiß, dass man auf einer Bontempi Kinderorgel über 100W Transistorkofferverstärker zwar mit ähnlicher Lautstärke die selbe Tonfolge spielen kann. Klanglich bleibt das eine vom anderen jedoch ganze Lichtjahre entfernt.

    Ich plädiere für ein Forentreffen unter deiner fertigen Installation. :saint:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 8. April 2017 um 22:54

    Ah, es gibt nur 2 Himmelsrichtungen mit je 2 Lamellenfenstern? Dann addiert sich tatsächlich ein bisschen was auf Achse; eben so, wie sich 2 PA- Seiten auch genau auf Achse addieren (für alle anderen gibt’s ein mehr oder weniger schönes Interferenzmuster). Also die Tröten etwas nach außen richten, damit es keine all zu heftigen Hot Spots gibt.

    Außerdem einen guten EQ einplanen; der harte metallische Klang des Geläutes aus nächster Nähe aufgenommen dürfte in Verbindung mit dem typisch heftigen Frequenzgebirge derartiger Druckkammerlautsprecher ein wenig Bearbeitung erfordern. Wenn der 'Sound' erst mal passend geschraubt gespeichert ist braucht's den ja anschließend nicht mehr.

    Apropos Lamellen: die stellen außer Reflektoren u.a. auch Diffraktoren dar, die in Verbindung mit sich dahinter bewegenden Glocken und den Resonanzen/ Reflektionen innerhalb des Turmes einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Klangerlebnis draußen haben dürften. Vielleicht ein Fall für meinen Lieblingseffekt Dual Pitch Transposer? :/

    Auch über "Stereo" der beiden gepaarten Lautsprecher lohnt es sich dann nachzudenken. Schließlich baut man auch vor ein Leslie aus gutem Grund mindestens 2 Mikros (und wie man die genau anordnet damit es toll bzw. originalgetreu klingt ist eine Geheimwissenschaft, die ich bis heute nicht abschließend verstanden habe).

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 8. April 2017 um 19:46

    Richtig, addieren nicht mit koppeln verwechseln. Addieren (mit 3dB) tun sich auch PA/L und PA/R bei 1kHz, wenn dass Messmikro/ der Zuhörer ideal auf Achse am Einschlagsort positioniert ist.

    Zum Glück ^^ trifft in unserem Szenario beides nicht zu...

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 8. April 2017 um 17:59
    Zitat von tobias kammerer

    Bei 150 Hz wird sich das nahezu perfekt addieren.

    Wenn 4 Stck. davon von den 4 Wänden eines Kirchturms in 4 Himmelsrichtungen tröten addiert sich da rein gar nichts. Da darfst du sogar nahezu folgenlos bei jeder zweiten die Polarität vertauschen.

    Ich beschalle seit über 20 Jahren 1x jährlich eine Innenstadt von einem Turm aus. Nicht mit Glockenklang, sondern mit der live- Abnahme eines Blasorchesters. Das läuft in einer Blitzaktion (aufbauen, einschalten, spielt; 'Soundcheck' sind die ersten paar Sekunden des Programms) aus diversen Fenstern des 8. Stockwerks mit 8x 15“/2“ der Schalldruckklasse 'Bundesliga'; SPLmax- Angabe >135dB. Damit nicht alles auseinanderfliegt (sind auch Tuben dabei) Lowcut auf 100Hz, alle Limiterlampen des 15“er Ampings dauerrot, Rest nach Gefühl dazu. Das ist unten je nach Windverhältnissen ganz gut zu hören, trotzdem kommt von dort gerne mal über Funk der Kommentar 'klingt zu blechern'. Dann muss Highmid halt etwas zurück, denn Lowmid oder gar Low lauter geht schlicht und einfach nicht :S.

    Kurz und gut: das 'Zitieren' des Glockenklangs (also per Obertöne ohne echten Grundton) wird mit den Tröten vermutlich ganz passabel funktionieren; deshalb ist LoboMixX mit dieser Vorgehensweise für ein budgetorientiertes Provisorium auch ganz gut beraten. Die naturgetreue oder -ähnliche Reproduktion des echten Geläutes ist aber mit Sicherheit eine ganz andere Hausnummer.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • billbo
    • 8. April 2017 um 13:22
    Zitat von tobias kammerer

    123 dB ist doch echt nicht viel.

    Ihr habt aber schon eine ungefähre Vorstellung vom Leistungsfrequenzgang dieser Dinger? Nicht von ungefähr halte sich die Hersteller da bei den Angaben vornehm zurück. 8)

    123dB im Grundton (150Hz)? Never ever. Allenfalls den Audac - Teilen (aber dann min. 8 Stck. davon) traue ich entsprechendes zu.

    Wenn dagegen die Andeutung eines Glockengeläuts reicht wird's gehen. Der zeitgemäße Muezzin arbeitet schließlich auch mit so was - reichen tut das, zwischen 1 und 3 kHz geht da eine ganze Menge.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 7. April 2017 um 22:03

    Z.B. Fluggesellschaften (Aeroflot) welche es schaffen, von 14 aufgegebenen Gepäckstücken ganze 5 am Zielort ankommen zu lassen. Der Rest ist zur Zeit... halt irgendwo... :rolleyes:. Ich weiß schon, warum ich auf Minimalausstattung in Boardcaseformat stehe, wo immer dies vertretbar erscheint. :)

    Ansonsten in verstärktem Maße der Eindruck, der auch hierzulande nicht mehr soo selten ist: unfassbare Mengen von z.T. edlem, nigelnagelneuem Material – und niemand, der auch nur die geringste Ahnung davon hat, wie man das bedient, was man damit anfangen kann/ soll, geschweige denn gar wie man so was, als professionelles Werkzeug sinnvoll und unauffällig integriert, im Interesse eines ordentlich planbaren und geschmacklich vertretbaren Gesamtergebnisses einsetzt.

    Vereinfacht, aber leider Realität: 150m² HD- Videowall/ 120 Wackellampen/ gewaltige L-Acoustics PA als Festinstallation im Club – aber 70% aller NF- Kabel haben Phasendreher, sind einbeinig, ohne Zugentlastung, oder sonstwie unbrauchbar. Und die wackeren örtlichen VT- Raketentechniker bemerken's nicht einmal und/ oder zucken hilflos mit den Achseln bzw. spielen an ihren i-Pads rum.

    Eine Branche wird zur Farce.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

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