1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 5. April 2017 um 23:58
    Zitat

    Was treibst du denn freiwillig dort?

    Musizierenden Menschen auf 'Welttournee' (har har) technischen Beistand leisten und dabei Land, Leute und alternative Arbeitsweisen kennenlernen. Traumgagen inbegriffen.

    Na ja, so ähnlich jedenfalls. ^^

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 5. April 2017 um 09:00

    Ist der korrekte Fachterminus dafür nicht 'Chillout'? Bevor nicht auch der letzte Treiber in Rauch aufgegangen ist ist die Party halt nicht wirklich zuende.

    Heute knapp 400km russische Landstraße im Minibus. Was interessiert da verbrannte Pappe in Holzkisten? X/

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 5. April 2017 um 00:11
    Zitat

    Ich finde es ja interessant dass es fast immer die Bässe sind die als erstes den Geist aufgeben

    Vermutung: die kognitive Unbedarftheit der Elektronisch-erzeugte-Signale-Lautmacher-Fraktion ist ähnlich grenzenlos wie der Optimismus vieler Verstärkeranlagenhersteller bezgl. der tatsächlichen Belastbarkeit ihrer Basslautsprecherchassis?

    Nur so eine Theorie... :/

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 3. April 2017 um 21:36
    Zitat von wora

    schön das es dann doch noch geklappt hat!

    dazu hab ich doch noch ne frage: was hättet ihr denn gemacht, wenn sie keine bässe mehr hätten besorgen können?

    nur mit mittelton gespielt? oder show abgesagt?

    Aufgrund der Vielzahl der Beteiligten ist so eine Situation sehr komplex.

    Die Band: will wenn irgend möglich spielen. Jetzt, und auch zukünftig vielleicht noch mal...

    Die Crew: weist darauf hin, dass das aus technischen Gründen ausgesprochen holprig/ peinlich werden könnte.

    Das (Tour)management: ist in erster Linie der Band, aber auch allen anderen Akteuren verpflichtet.

    Der (in diesem Fall russische) Tourveranstalter: hat Vorkasse geleistet, verfügt über Hotelzimmer/ Shuttles/ Flugtickets...

    Der Örtliche: hat die Show gekauft, den Laden samt Technik gemietet und beste Kontakte zur Security. :/

    Der Club: hat's verbockt und ist relativ uninteressiert, weil er entweder eh jeden Abend ausgebucht oder im Prinzip sowieso längst pleite ist.

    Die örtlichen Techs: zucken mit den Schultern ind warten auf Ansagen der Chefs.

    Vorgehensweise in diesem Fall: Band und TM fahren erst mal wieder ins (5 min. entfernte) Hotel. Crew bleibt vor Ort, arbeitet ihr Programm bestmöglichst ab und berichtet per Whatsapp, ob oder wann sich bzgl. der Mängel was tut. Konkret: "Kaputte Subs werden gerade abgebaut." "Tonchef sagt zu, dass da bis Showstart was Funktionierendes steht; wäre für mich okay." "Läuft offenbar, Band kann sich schon mal umziehen."

    Aber mein warmes Abendessen wurde gestern leider Opfer der besonderen Umstände. :cursing:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Funny stuff

    • billbo
    • 3. April 2017 um 10:01

    Ach ja, die heißen ja jetzt anders.

    Nach derlei Feinheiten stand mir der Sinn gestern Abend nicht.

    "Besorgt bis Showstart bitte irgendwas, was anständig bumm macht." ^^

  • Funny stuff

    • billbo
    • 2. April 2017 um 23:42

    Preisfrage: in einem mittelgroßen Hauptstadt- Clubvenue spielt nach laden des mitgbrachten Pultfiles die gesamte 'Sub' Abteilung nicht. Die Hauscrew ist ratlos. Was könnte die Ursache sein?

    a) Prozessorweg noch gemuted - negativ.

    b) Patching im Pult muss noch angeglichen werden - negativ.

    c) Irgendein Blödsinn in der Ausgangssmatrix versemmelt oder nicht bedacht - negativ.

    :?:

    Hmm.

    Aber halt! Wir sind schließlich mal wieder in meinem Lieblingsland der unbegrenzten Unmöglichkeiten. "Guys, what was your last show?" "There was techno disco after yesterday's live concert." Ah. Also vielleicht

    d) sämtliche 24 18"er (12x Martin Doppelachtzehner) sind geschossen? Uuund - Bingo! Eindeutig qualifiziertes Fachpersonal am Werk. :S

    Immerhin - eine Stunde nach Einlass (= 5 Minuten vor der Show) sind von irgendwoher plötzlich 6 nagelneue SB 218 nebst Amping am Start. Was solls, das bisschen Dazuschieben und nach Gehör passend Delayen - zum Gück ist die erste Nummer ein schöner Midtempo- Stampfer mit knackiger Kick, also leichte Übung und fast schon Business as usual.

    Ab morgen sind die 'amtlichen Hauptstadtgigs' vorbei, und es wird eher so ein bisschen ländlich. Langweilig wird's vermutlich auch dort eher nicht. :)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • EV ELX oder HK Audio Linear 5 (Yamaha DXR / DXS)

    • billbo
    • 22. März 2017 um 21:56

    Das passt schon so.

    Und der Threadersteller hat alles richtig gemacht. Dieses Mittelklassezeug tut sich nicht viel, warum dann ohne Not wechseln? Man kann durchaus damit arbeiten und gute Ergebnisse erreichen, sofern man keine absoluten Höchstleistungen erwartet. Wenn ich mehr Fundament brauche, geht das in dieser Größenordnung über eine Verdopplung der strahlenden Fläche sehr viel effektiver als über Wattzahlen oder Herstellernamen. Und mit jetzt 4 Tops und 4 Bässen wird aus einer unflexiblen Kleinbeschallungsanlage plötzlich ein respektables und vor allen Dingen variables Setup für alle möglichen Einsatzfälle.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Monitore - der große Lieblings wedge thread

    • billbo
    • 22. März 2017 um 21:41

    Zu den (hier und im Bruderthread) angesprochenen Martin Wedges: bei Bühnenprodukten dieses Herstellers habe ich fast immer das gute Gefühl, dass da im Konstruktionbüro außer Messingenieuren und Marketingfuzzis auch Leute sitzen, die mit solchen Produkten tatsächlich auf echten Bühnen in echten Livesituationen arbeiten oder jedenfalls viel gearbeitet haben. Irgendwie scheint mir hier das Verhältnis zwischen Performance, sinnvoll- pfiffigen Detaillösungen und der Bedeutung von Gehäuselackfarben noch zu stimmen.

    Zur mehrfach genannten RCF TT25-SMA: das Teil kenne ich ziemlich gut. Hält in Sachen Klang und Output mühelos mit ähnlichen Designs sehr viel teurerer Mitbewerber mit; wenn man aus 'ner derart kleinen leichten Kiste so viel Alarm zaubern möchte gibt’s zum 15“ Koax- Design mit dessen großem Horn kaum eine Alternative. Wie bei fast allen ähnlichen 'modernen' Leichtbaukonstruktionen erinnert das gebogene Ziergitterchen davor allerdings tatsächlich eher an Spielzeug, nach einer einzigen etwas kernigeren R&R Show ist's vorbei mit der Galatauglichkeit. Es gibt mittlerweile einen 'upgegradeten' Nachfolger, den ich noch nicht kenne; aber meine Hoffnung, dass das da nennenswert besser gelöst ist, hält sich ehrlich gesagt in Grenzen.

    Offenbar ist das Wissen, wie man so etwas in wirklich haltbar baut, mittlerweile herstellerübergreifend verloren gegangen. Ich hab' noch ein, zwei Sätze mindestens 25 Jahre alter 2x12“/2“ Brachialkübel in mehr oder weniger regelmäßigem Einsatz, mit voll unterfütterten 3mm starken Rundloch- Stahlfrontgittern. Da haben Generationen von (echten und wannabe-) Rockstars drauf rum getrampelt; wer da ernsthaft versucht eine Delle reinzutreten bricht sich den Fuß.

    Galatauglich sind die (aus anderen Gründen:S) allerdings trotzdem nicht wirklich... die ungläubigen Gesichter unerfahrener, schmächtiger VT- Jüngelchen, die diese Teile 'mal eben' von A nach B bewegen sollen, machen dieses kleine Manko allerdings im Alltag mehr als wett.:D

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Der Monitor und der Rider

    • billbo
    • 21. März 2017 um 23:49

    Allgemeiner Ansatz? Bitteschön:):

    Wedges sind in der Praxis das Sinnbild für 'Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!'. In Clubs/ Venues mit Festausstattung sowieso – aber längst nicht nur dort. Selbst auf den allergrößten Festivals spielst du über das, was da ist, und gut. Zumindest so lange du nicht der Megaheadliner mit Weltalleinstellungsmerkmal bist. Und in Zeiten, in denen bereits 2 von 3 Coverkapellen mit eigenem In Ear anrücken, wird sich daran sicherlich auch so schnell nichts mehr ändern.

    Klar, dass krasse Missverhältnisse dabei nach Möglichkeit von vornherein außen vor bleiben (sollten); ein Metal Groß- Open Air mit ein paar 8“+Tweeter Plastedosen ist unschön (was nicht heißt, dass selbst so etwas niemals vorkommt). Aber die einzige Möglichkeit, stets mit seinen Lieblingswedges arbeiten zu können, ist – selbst mitbringen.

    Das muss nicht unbedingt der oben erwähnte Headliner sein, der mal eben mit 3 Sattelschleppern voll Deko, Backline, Pult- und Monitorsetup an der Festivalbühne andockt. Das kann genau so gut der Liedermacher sein, der seit 30 Jahren 2 Bose 802 (und NUR die) als Monitore akzeptiert bzw. mitbringt; oder der Stadtfestbeschaller, der einfach keine Lust auf Stress mit wechselnder Semiprofikundschaft hat und deshalb beizeiten in einen ordentlichen Satz gutmütiger, zuverlässiger Mittelklassewedges investiert.

    Interessant ist dabei vielleicht, dass Musiker Wedges oft völlig anders wahrnehmen als Techniker. Klar, da kommt Ton raus. Auch. Aber solche Fragen wie ob man die Setlist problemlos dran kleben kann, der Winkel für die Fußauflage passt, 2 oder 3 davon eine schöne 'Burg' fürs kleine persönliche Areal auf der großen bösen Bühne ergeben, das Teil nicht so leicht wegrutscht, wenn man mal dagegen tritt, oder – Gipfel der Gefühle – man sich sogar drauf stellen kann, ohne dass gleich das Frontgitter einknickt oder das ganze Ding einfach umkippt, sind mindestens genau so wichtig.

    Hingegen: welcher Herstellername da dran steht? Who cares?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Mal in der anderen Liga

    • billbo
    • 20. März 2017 um 19:21

    Damit hier jetzt nicht nur Friede Freude Eierkuchen ist: tunlichst hüten sollte man sich vor dem Gegenteil – nämlich als der große Topchefchecker- Production Manager auftreten, obwohl (oder weil?) man in Wirklichkeit keine oder ziemlich wenig Ahnung hat. Das kriegt eine eingespielte professionelle (Haus-) Crew ganz schnell spitz. Und dann kann es durchaus passieren, dass die schöne Produktion auf einmal so was von überhaupt gar keinen Spaß mehr macht …:evil::saint:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Mal in der anderen Liga

    • billbo
    • 19. März 2017 um 21:17

    Dem Beitrag von oton kann ich zustimmen. Je professioneller die Umgebung, um so 'kameradschaftlicher' in aller Regel der Umgang mit Kollegen, die kein Geheimnis daraus machen, dass die Art oder Größenordnung einer bestimmte Nummer deutlich jenseits dessen liegt, was sie aus dem Alltagsgeschäft bisher kennen.

    Ich habe gerade eine ähnliche positive Erfahrung gemacht: 'livetechnische' Betreuung eines Spielfilmdrehs für eine der größten deutschen Filmproduktionsgesellschaften; für mich trotz fortgeschrittenen Alters ziemliches Neuland. Von Anfang an war klar "Leute, ich kann euch zwar so einiges zum Livekonzertgeschehen von heute und von vor 30 Jahren erzählen – aber von Film habe ich praktisch null Ahnung". Was, wie sich herausstellte, überhaupt kein Problem war. Profis respektieren sich und helfen sich gegenseitig, meine 'Einnordung' in die Gepflogenheiten eines Drehtages mit allein über 100 Crewmitgliedern war eine Sache von wenn nicht Minuten, so doch allenfalls von ein, zwei Stunden. Und so viel 'learning by doing' wie in den anschließenden 3 Wochen gab's für mich schon seit Jahren nicht mehr. (Dafür wissen die Kollegen jetzt, dass Beschallungslautsprecher manchmal nicht (nur) Requisite sind:)).

    Also: von Anfang an klar sagen "Das (Niveau) hier ist neu/ ungewohnt/ beeindruckend für mich, aber ich gebe mein Bestes und baue auf euer Verständnis und eure Kooperation" – und kein Profi wird dich deswegen belächeln, dir Steine in den Weg legen oder dir den Kopf abreißen.

    Und wer's doch tut oder versucht ist gar keiner. Oder hat einfach nur 'nen schlechten Tag.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Weiß jemand, woher ich sowas bekomme?

    • billbo
    • 13. März 2017 um 20:37

    Die haben so was nicht nur in unzulässig, sondern sogar in doppelt unzulässig:

    http://erso-elektro.de/index.php/prod…l?currentCat=14 ^^

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    (der sich gerade erschüttert überlegt, wie er die Metallfedern der Klappdeckel von IP44- Steckdosen regelkonform an den PE anschließen soll. Alles verbieten! Alles! X/)

  • Mikrofone richtig einstellen

    • billbo
    • 11. März 2017 um 20:45

    Miniaturisierung um jeden Preis - eine der prinzipiellen (nicht nur Lautsprecher-) Sünden unserer Zeit. Wo aus 'form follows function' 'function follows form' wird, funktioniert's halt ganz schnell nur noch ... irgendwie ... besch... eiden. :|

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Diskussion über Arbeitszeiten

    • billbo
    • 9. März 2017 um 13:54

    35 Jahre Vorarbeit ist ein gutes Stichwort. Denn es beschreibt eine ganz natürliche (und notwendige!) Entwicklung.

    Wer jung ist nimmt sich normalerweise viel vor, übernimmt sich dabei hin und wieder auch, und lernt dadurch letztendlich seine Grenzen kennen. Wer seinen Beruf dabei tatsächlich seinem Wortstamm gemäß als 'Berufung' erlebt/ empfindet, denkt über so etwas wie Arbeitszeiten nicht einmal nach. Ich habe mit 17 teilweise die Schule geschwänzt, um im Bandproberaum an Spanplattenboxen rumschrauben zu können. Und wenig später waren 24Std./ Tag für Jahre völlig normal – ausladen, aufbauen, Show, abbauen, zum nächsten Gig fahren, aufbauen, usw. usw.; geschlafen wurde im Sitzen neben dem, der den überladenen Siebenhalber fahren musste. Aus heutiger Sicht haarsträubend, und sicherlich das eine oder andere Mal dabei auch Glück gehabt, dass nichts Schlimmes passiert ist. So weit, so schlecht – so ist die Jugend nun mal; andere suchen und machen ihre Grenzerfahrungen in Komasaufen, Dauerparty oder Extremsport.

    ABER: wer daraus nicht irgendwann lernt und 30 oder 35 Jahre später immer noch regelmäßig 18Std.- Keulerschichten schiebt (schieben muss?), der muss sich definitiv fragen lassen, ob bzw. warum er es in all den Jahren nicht geschafft hat, Anspruch und Wirklichkeit des beruflichen Wirkens in halbwegs schlüssig zueinander passende Bahnen zu lenken. Wenn ich als Kistenschieber mit Schein für einfache Elektroarbeiten den Lebensstandard des Hochschulprofessors (Einstiegsgehalt regional unterschiedlich ab ca. EUR 3500 brutto) erwarte, werde ich das über längere Arbeitszeiten kaum bzw. überhaupt nicht auf die Reihe kriegen - falsche Erwartungshaltung; der private PKW wird wohl oder übel ein paar Nummern kleiner ausfallen müssen. Und wenn ich nicht lerne, bei 'unmoralischen' Arbeits(zeit)angeboten auch mal entschieden Nein zu sagen, habe ich am Ende überhaupt keine Zeit, mich mit offenen Augen hin und wieder nach weniger kraftzehrenden Einsatzgebieten umzuschauen. Das kann durchaus auch mal schief gehen und/ oder Geld kosten. Aber in 30 Jahren wird diesbezüglich sicherlich nicht alles schief gehen, sondern sich auch immer wieder mal die eine oder andere Gelegenheit bieten, seine persönliche Arbeitswelt in eine ruhigere/ angenehmer Richtung zu lenken. Und die weiß ich erst dann gebührend zu schätzen, wenn ich auch weniger angenehme Erfahrungen gemacht habe.

    Amen. :saint:

    Heutiger Arbeitsbeginn: 16:00 (Set Call eine Stunde vor Drehbeginn). Man hat mich vorgewarnt, dass es sich dafür voraussichtlich ausnahmsweise bis weit in die Abendstunden ziehen wird. Ich denke, das ist zu stemmen.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • billbo
    • 9. März 2017 um 10:56

    In den ersten paar Sätzen der Produktvorstellung ca. 5x 'pristine sound'/ 'rich sound'/ 'superior sound'/ etc. etc.

    Schon allein deshalb würde ich mir das nie kaufen – erinnert einfach zu sehr an Edelröhrenpreampsimulation- Reklamequatsch für Gymnasiallehrerfreizeitbandgitarristen.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • Diskussion über Arbeitszeiten

    • billbo
    • 7. März 2017 um 20:41
    Zitat

    Das war meine letzte VA als Techniker

    Das war meine (bisher) letzte VA als Techniker:

    12:00 Get in Hauscrew. Ein knappes Stündchen eher da, weil Frühstück ab elf. Anschließend eine Viertelstunde FOH für Gastpult einrichten.

    13:00 Load in Band. "Wir brauchen von euch 5x Galgen groß, 3x Galgen klein, Bühnenstrom je 1x SR, SL, Bühnenvorderkante L + R; Rest haben wir selbst dabei." Okay, das klingt machbar. Zum Glück gibt's Helfer.

    14:00 Versteht sich das Gastpult mit dem Haus CAT? Jepp, läuft.

    14:10 Süppchen.

    14:30 -17:30 Sitzplatz Treppe schräg hinterm FOH. Boah, ist das Internet heute wieder langsam. Zum Glück sind's nur 10m Fußweg zum Catering. Warmer Käsekuchen! Sensationell!!

    18:00 Abendessen ist fertig. Puh, jetzt schon?

    18:50 Einlassmusik Start.

    19:20 Opening Act. Kurz mal durch den fast ausverkauften Laden wandern und überprüfen, ob auch in den Nebenarealen tonmäßig alles passt.

    19:50 Changeover. Hauspult für den Opener wegrollen und Plane drüber.

    20:00 Showstart Hauptact. Alles okay für euch? Super, Zeit für's erste Feierabendbier.

    22:00 Curfew und Changeover auf Teenie- Disco.

    22:30 Der FOH ist weg, das letzte Stativ ist im Case. Feierabend! Zeit für zweites Feierabendbier. Ich muss noch Auto fahren; eiserne Regel: NIE mehr als 2 kleine Bier. Schade.

    23:30 Ich lieg im Bett und kann nicht einschlafen. Verdammt, das viele Essen.

    Mir hat vor längerer Zeit mal ein richtig wichtiger Tonler erklärt, dass bei 'Industrie' alles super schick und cool geregelt ist, man es dort ausschließlich mit echtem Hightech und echten Profis zu tun hat, und alle sich dort über die müffelnden, ausgezehrten, täglich 18 Stunden malochenden Rockenroller lustig machen würden. Da habe ich mich ein bisschen geschämt. Ich glaube auch mich erinnern zu können, in diesem Zusammenhang zum letzten Mal das Wort 'amtlich' gehört zu haben.

    Ist jetzt ein paar Jahre her. Kann es sein, dass ich diesbezüglich nicht mehr so richtig auf dem Laufenden bin?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • BGV C1 / DGUV Information 215-313

    • billbo
    • 7. März 2017 um 08:32

    "Er hat sich redlich bemüht, die ihm übertragene Aufgabe zufriedenstellend zu lösen." ^^

    Im Grunde genommen hat Audiobo ja recht: diese ganze BGV- Safetyfaktorengeschichte bezieht sich ausdrücklich auf Hebezeuge und Lastaufnahmemittel und nicht auf die Last – für letztere hält (bestimmungsgemäßen Gebrauch vorausgesetzt) der Hersteller seinen Kopf hin. Wobei man sich darüber streiten könnte, ob es sich bei Kugelsperrbolzen und Verbindern tatsächlich um integrale Bestandteile der Last handelt...

    Trotzdem ist es nicht verboten, sich über die Zusammenhänge und die dort wirkenden Kräfte eigenständig Gedanken zu machen. Und deshalb muss ich Spanplattenhobbykistenbastel- Heinz z.B. auch untersagen, seine Selbstbauschätze da aufzuhängen, sofern das in meinen Verantwortungsbereich fällt.

    @ Audiobo: auf die hinteren können bei stark gecurvtem Array über die Hebelwirkung Kräfte einwirken, die weit über dem Gewicht des Arrays liegen (das negative Vorzeichen der vorderen kommt sozusagen dazu) – deshalb sind sie so stark dimensioniert.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • BGV C1 / DGUV Information 215-313

    • billbo
    • 6. März 2017 um 10:57

    Ich hab' natürlich mit Absicht :whistling: ein Beispiel genommen, in dem eine Zahl (Safety Factor) knapp unter 10 auftaucht. Dazu meine ad hoc Gefährdungsbeurteilung:

    1.) Der Hersteller sieht für sein Produkt SF 7 als sicher an und bezieht sich dabei auf die Fließgrenze des für das Bauteil verwendeten Materials.

    Die BGV sieht in D SF 10 als sicher an und bezieht sich dabei auf die angegebene Bruchlast des Bauteils.

    Der Hersteller gibt die Fließgrenze für sein verwendetes Material mit dem gut 1,5fachen der Bruchlast an. (Das Manual ist dahingehend tatsächlich recht ausführlich).

    Daraus folgt: ich bin auf der sicheren Seite.

    2.) Ich bin kein Ingenieur und kann mich irren. Also schaue ich mir das Konstrukt mit 'gesundem Menschenverstand' an und stelle fest: die Angelegenheit hängt an den vorderen Verbindern (SF 17,2); die hinteren dienen lediglich der Erreichung des gewünschten Curvings. Sollte davon das am stärksten belastete Paar plötzlich versagen, wird das Ganze zwar unschön auspendeln, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hängen bleiben.

    3.) Ich betrachte die Angelegenheit daher als ausreichend sicher und häng's so auf.

    Bekomme ich dafür jetzt auch eine Schulnote? ;)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • 122 dB L(C)peak auf dem Balkon

    • billbo
    • 5. März 2017 um 11:24

    Keine Ahnung von Beurteilungspegeln. Aber Radau den man selbst macht ist immer weitaus cooler als der Radau den andere machen. :evil:

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

  • BGV C1 / DGUV Information 215-313

    • billbo
    • 5. März 2017 um 11:09

    Du meinst so was:

    Gibt es auch seriöse Hersteller, die das so oder ähnlich für ihre Produkte/ Arrays nicht zur Verfügung stellen?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  2. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  3. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  4. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  5. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  6. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  7. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  8. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  9. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  10. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™