Zitat... aus Versehen vorenthalten....
![]()
![]()
![]()
Zitat... aus Versehen vorenthalten....
![]()
![]()
![]()
Einfach sicher nicht. Einfach war früher: da gab es einen absoluten Herrscher (Pharao/ Kaiser/ Zar/ Großer Vorsitzender/ Fabrikbesitzer/ was auch immer). Und alle anderen mussten schuften bis sie tot umfielen. So ein paar Fortschritte hin zur Selbstbestimmung haben wir (zumindest hierzulande) seither ja durchaus schon gemacht.
Deshalb wehre ich mich grundsätzlich gegen Angriffe auf''s 'Freelancertum'. Auch dann, wenn sie gut gemeint sein mögen – der Unterschied zwischen gut gemeint und gut gemacht ist nicht umsonst einer der am häufigsten gebrauchten Aphorismen. Ich sehe uns da eher als Vorreiter auf dem Weg in eine eigenverantwortlichere (Erwerbs)zukunft denn als rückständige Selbstausbeuter. Obwohl ich mich ebenfalls nie gut selbst verkaufen konnte - aber man wächst ja an seinen Aufgaben.
Seit kurzem habe ich durch Zufall ein bisschen Einblick in die 'artverwandte' Filmbranche. Dort läuft's etwas anders als bei uns, aber tendenziell ebenfalls stark in Richtung Eigenverantwortung. Fast alle Mitwirkenden dort sind Angestellte auf Zeit, mit auf die Dauer einer ganz bestimmten Produktion abgestimmten befristeten Arbeitsverträgen. Das läuft erkennbar hoch professionell, die Bezahlung ist gut, und die Jungs und Mädels knien sich richtig rein; nach 14 Std. Dreh wird gerne noch mal spontan ein paar Stunden an der Deko rumgebaut, und Regisseur und Kameramann fahren nach Mitternacht schnell noch mal wieder zum Set und schauen sich an, ob das so für den Drehbeginn am nächsten Morgen passt. Ist das Projekt beendet meldet man sich arbeitslos, macht ein paar Wochen Urlaub, und kümmert sich beizeiten um was Neues. Sicherlich auch nicht immer ganz einfach, scheint aber zu funktionieren. Einen gelangweilten, frustrierten, mies gelaunten Regieassistenten/ Aufnahmeleiter/ Requisiteur/ usw. usw. habe ich dort jedenfalls bisher trotz teilweise extrem anspruchsvoller Tagespensen noch nicht erlebt.
Offenbar gibt es also durchaus bereits funktionierende 'Berufsausübungsverhältnisse', in denen der schwierige Balanceakt zwischen ausreichendem Einkommen, stark unregelmäßigen Arbeitszeiten, Spaß an der Arbeit, weitestgehender wirtschaftlicher Eigenverantwortlichkeit und der damit verbundenen Abwechslung auf der einen und Unsicherheit auf der anderen Seite ganz passabel klappt.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Heile Welt gibt’s nicht; stattdessen ist und bleibt das Leben ein Flickenteppich aus Dauerbaustellen. Und da muss man schon selbst ein bisschen mitbauen; wer sich dabei nur auf andere verlässt ist schnell verlassen.
Als ich 20 war war die Rente sicher. 10 Jahre später musste man unbedingt zusätzlich privat vorsorgen. Kapitallebensversicherung, per 'möglicher' Überschussbeteiligung schöngerechnet – super Sache, das. Später dann Riester und Rürup – am Ende alles Käse. Übrig geblieben sind davon schöne Versicherungshochhäuser und quasi null Rendite für die Vorsorger.
Niemand weiß, wie sich das alles in den nächsten 40 oder 50 Jahren entwickeln wird. Wäre ich heute 20, würde ich (auch und gerade als Selbständiger/ Freelancer) mit einem Minimalbeitrag freiwillig pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung bleiben, um mir über lückenlose Zahlung für später alle Möglichkeiten offen zu halten. Und darüber hinaus jeden Monat ein paar Hunderter stumpf in verschiedene Aktiensparverträge (solche mit minimalen Verwaltungsgebühren!) einzahlen, dann klappt das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später mit der Altersversorgung. Garantieren kann aber selbst das niemand. (Mal so ganz am Rande: die 'Problemflüchtlinge' von heute sind in diesem Zusammenhang unsere Altersvorsorge von morgen oder übermorgen.)
Übrigens habe ich den subjektiven Eindruck, dass sich die Zwanzigjährigen von heute mehr Gedanken über so was machen als wir damals. Mag mit der allgemeinen 'Unsicherheitsgrundstimmung' unserer Tage zu tun haben – Ende der 70er war dagegen einfach klar, dass die Welt extra für UNS gemacht ist und es selbstverständlich immer nur aufwärts gehen würde.
Was das alles mit Arbeitszeiten zu tun hat? Festanstellung und/ oder gar Arbeitszeiten nach Stechuhr halte ich langfristig gesehen für ein Auslaufmodell der Arbeitswelt, Sklaverei und Leibeigenschaft wurden schließlich auch irgendwann mal abgeschafft. Eigenverantwortliches Arbeiten und Wirtschaften (als Selbständiger/ Freelancer/ wie auch immer man das dann nennt und organisiert) dagegen für die Zukunft und die natürliche und erstrebenswerte Variante beruflichen Wirkens. Zum Einen, weil möglichst viel (berufliche) Selbstbestimmtheit automatisch für ein gewisses Maß an Lebenszufriedenheit sorgt. Zum Anderen, ganz profan und beinahe schon neoliberal gedacht, weil auf diese Weise das Potential des (arbeitenden) Menschen letztlich am effektivsten genutzt wird.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Nix Feuer. Du sprichst mir aus dem Herzen.
Wer keine Nachtarbeit mag sollte nicht als Nachtwächter anheuern. Wer nicht gerne auf Montage arbeitet sollte keinen Job als reisender Monteur annehmen. Und wer nicht gerne arbeitet während alle anderen feiern sollte sein Glück vielleicht nicht unbedingt in der Veranstaltungstechnik suchen. Ist doch eigentlich ganz einfach.
Feste Arbeitszeitregeln sind Hilfsvehikel für sklavenähnliche Beschäftigungsverhältnisse und Tätigkeiten. 4 Stunden Fließband, 1 Std. Mittag, wieder 4 Std. Fließband – klares Ding. 4 Std. Autobahn, 45min. Mindestpause, noch mal 4 Std. Autobahn – ebenso klar.
Der Handwerksgeselle im Kunden- Außendienst? Schon nicht mehr so klar. Arbeitet er straight seine Aufträge ab, kann er sich mittags vielleicht ein Stündchen in der Sonne gönnen; trödelt er rum und lässt's eher ruhig angehen reicht's u.U. nur für Currywurst/ Pommes im Stehen oder die mitgebrachte Stulle hinterm Steuer. Man gesteht ihm also ein gewisses Maß an Eigenverantwortung zu.
Über andere Berufsfelder und deren Arbeits-/ Bereitschaftszeitregelungen wurde schon geschrieben.
Wo siedeln wir unsere Arbeit diesbezüglich an, und wie sieht das in der Praxis aus? Betrachten wir dafür mal ein paar der weiter oben angesprochenen Fälle (die, die ich einigermaßen bis sehr gut kenne).
- Der 'Bandtechniker des Headliners': ist vielleicht tatsächlich vor dem Frühstück um 08:00 morgens am Start. Lässt seine vorkonfigurierten Dollies aus dem/ den Trailer(n) an ihre spätere Spielposition rollen. Inbetriebnahme, Funktionsprobe, markieren der Bühnenpositionen, Besprechung mit Stagemanagement über's weitere Vorgehen. Dollies auf Parkposition, fertig. 10:00, die erste Vorband rückt an. Ab jetzt mindestens 10 Std. Zeit für 'Leben': Frühstück, Dusche, Tageshotel, daddeln in Internet, Mittagsschlaf, Stadtbesichtigung, was auch immer. Größte Herausforderung: Cateringzeiten nicht verpassen. Ab 20:00 hinter der Bühne Showvorbereitungen, 21:00 Changeover, 23:55 Curfew, 01:00 Trucks zu.
- Die 500er – 2000er Nightlinertour: die findet aus guten Gründen heutzutage fast ausschließlich in technisch dafür gut ausgerüsteten Profivenues statt. 10:00 Get In, Dusche, Frühstück, Tageszeitung. 12:00 Load (Backline/ Deko/ bisschen Licht/ eigene Pulte + In Ear/ was halt so in den 3t Bushänger passt). Ein, zwei Stunden Aufbau/ Arbeit mit dem eigenen Gerödel. Nachmittags probt die Band 2 neue Songs ein, während die Crew Kaffee trinkt oder Süppchen isst. 21:00 Show, Mitternacht Klappe am Bushänger zu.
- Die selbe Show aus Sicht des Haustechs: ab 11:00 Anwesenheit. Gern freiwillig auch ein Stündchen früher, weil's lecker Frühstück für Umme gibt und man alte Kollegen trifft, die man schon länger nicht mehr gesehen hat. Kann man auch gleich schon mal den Tag besprechen – eure BA, echt sehr nett; ihr wisst wie's bei uns aussieht, lass mal kurz überlegen wie wir's heute wirklich machen. Anschließend ein bisschen mikrofonieren, verkabeln, vielleicht die Supportband über's Hauspult betreuen. Kurz Changeover, später noch mal 30min. abkabeln und einpacken.
- Die Großhallenshow (die mit Vermutungen über den Grund für einen sehr schweren Arbeitsunfall Anlass für diesen Thread war): ist völlig anders organisiert. Im Dach agiert dort typischer Weise beim Abbau kein übermüdeter Tourrigger, sondern örtliches Riggingpersonal, welches sich da oben auskennt. Das hat nicht selten gegen Showende Schichtbeginn, lässt die Tourproduktion ab und bereitet fast übergangslos bzw. gleichzeitig schon die Punkte für den nächsten Tag vor. Feierabend ist dann, wenn die Produktion des nächsten Tages hängt und gesichert ist.
So unterschiedlich diese Jobs auch sein mögen: ihnen ist gemein, dass sie über relativ viele Stunden verteilt ziemlich wenig 'echte Arbeitszeit' und viel Leerlauf-/ Pausen-/ reine Anwesenheitszeit beinhalten. Und das ist etwas völlig anderes als die oben erwähnten 2x 4Std. Fließband mit vorschriftsmäßiger Mittagspause.
Klar sieht das für den 22jährigen Nachwuchs- VTler, der in 18Std.- Schichten 'selbständig' Abiparties betreut, u.U. etwas anders aus. Aber der steht gerade mal am Anfang seines knapp 50jährigen Berufslebens, muss und wird seine Erfahrungen sammeln, und muss und wird sich höchstwahrscheinlich (nicht nur) beruflich im Leben noch so einige Male komplett umorientieren.
Der schafft das schon; auch ohne gutgemeinte Ratschläge von netten älteren Onkeln aus dem Internet. Oder haben wir etwa mit 22 die Ratschläge unserer Eltern oder irgendwelcher netten älteren Onkel ernst genommen?
Na also! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
(der bei Verfassung dieser Zeilen vermutlich mehr gearbeitet hat als an manch einem voll vergüteten Einsatztag)
Riesenbühnen, ausschließlich In Ear, dezente Hintergrundband, optimal eingerichtete Hallenbeschallung. Wo ist da jetzt das Problem? Man sollte allerdings vom Versuch absehen, das so in einen 150er Punkclub- Betonkeller übertragen zu wollen.
Aber vor allem: was hat das jetzt mit
dem Wirkprinzip des Wandlers zu tun? ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Spielfilmdrehbetreuung. Riesenaufwand, stattliche Wagenburg, illustre Schauspieler, 60- köpfiges Produktionsteam. Mein Tagesjob: Playbacks einspielen über 2 Aktivboxen; aus einem Nebenraum im ersten Stock ohne Sicht aufs Geschehen, aber mit 'Spionagemikro' auf dem Kopfhörer: "Ton läuft > A- Kamera > B- Kamera > Klappe > uuund Playback bitte!" Immer ein paar mal hintereinander, dann kleiner Umbau, und alles wieder von vorn.
Irgendwann nachmittags: "Ton läuft > A- Kamera > B- Kamera > Klappe > uuund Playback bitte!"
"Playback bitte!!"
"PLAAYYBAACK!!!"
Nix, Totenstille. Kleiner Spurt mit rotem Kopf die Treppe herunter zur Szene, schauen was da wohl los ist. Ähm, wo sind denn bitte die Lautsprecher?
"Diese schwarzen Kisten? Die waren dem Regisseur im Weg, da haben wir sie abgebaut."
Ich denke mal, tendenziell ist der Regisseur wohl eher so der künstlerisch veranlagte Typus. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitat.... jetzt passiert, das, was die leidgeplagten Tourkollegen immer so
zu jammern haben .... ich werde zum Opfer der Digitaltechnik ...
Der
Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist
in der Praxis
oft weit höher als in der Theorie. ![]()
Ich betreue gerade Dreharbeiten zu einem 'Bandspielfilm'. Playbackeinspielungen und ein bisschen Livegedöns, sofern gewünscht. Richtig große Spielfilmproduktion mit fettem Budget und teuren Schauspielerstars.
Da muss alles funktionieren. Und zwar jetzt und sofort; und wenn sich Regisseur/ Aufnahmeleiter/ Schauspieler/ etc. es sich kurzfristig anders überlegen zur Not auch das Gegenteil. In Echtzeit, ohne vorbereitete Setups, vorkonfigurierte Bedienoberflächen, Neustarts oder Zeit fürs Kramen in irgendwelchen Layern oder verborgenen Menüstrukturen.
Das einzige was hierbei digital ist ist das
Laptop mit den Playbacktracks drauf. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Das ist allerdings jetzt natürlich eine verblüffend feinsinnig- sibyllinische Interpretation, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Chapeau!![]()
...und was macht man wenn die Situation schnelles Handeln verlangt? Abwarten, Tee trinken bis es dem Pult genehm ist dass man die passende Aktion durchführen kann? Hmmm
Ja - wie jetzt? Einfach so ans Pult gehen und anfangen zu arbeiten? ![]()
Leute!!! DIE Zeiten sind vorbei. Wir leben in der digitalen Moderne. Da braucht es in aller Regel doch allein schon mal einen halben Arbeitstag, um alle unerwünschten Assistenzsysteme auszuschalten. Und dann fangen wir mal ganz vorsichtig an, unsere Arbeitsgeräte einzurichten...
Was treibt ihr denn eigentlich nachts sonst so an euren virtuellen Bedienoberflächen? ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Fabian: natürlich wird ein Systemhersteller möglichst zielgenau ab dem Punkt seine Chassis schützen (müssen), ab dem ein Mehr an zugeführter elektrische Leistung keine Erhöhung der Schallleistung mehr ergibt – deshalb schrieb ich 'erst mal', und deshalb ist das 10% THD Gebirge auch etwas flacher als das 3% THD Gebirge.
Trotzdem erlauben nur solche 'Leistungsfrequenzgangsdiagramme' demjenigen der sie lesen kann deutliche Rückschlüsse darauf, was aus der Kiste wirklich herauszuholen ist (oder eben auch nicht herauszuholen ist). Genau genommen sind sie in Zeiten beliebig gestaltbarer Systemverstärkerkennlinien die (auf dem Papier) einzig verbliebene Vergleichsmöglichkeit. Ohne sie kann jeder Hersteller nach Belieben schreiben/ suggerieren, was er will.
Simples Beispiel, zu was das in der Praxis führt: so ziemlich jeder ordentliche Treiber an einem 60x40 Horn erreicht an irgendeinem Punkt seiner Übertragungskennlinie mühelos den Bereich von um die 140dB peak. Der Einzöller in der 10“/1“ Fullrange- Zigarrenkiste genau so wie der Zweizöller mit 4“ Membran im 2x15“/ 2“ Männertop. An beide schreibt jetzt der jeweilige Hersteller 'Schalldruck 140dB Peak' dran und malt einen annähernd linealgeraden Systemfrequenzgang daneben, ist ja kein Problem mit dem richtigen EQ im Systemverstärker. Und der schlaue Jungfestivalbeschaller erkennt mit fachmännischem Blick "supi, beide genau gleich, da kauf' ich doch mal das moderne Kompaktprodukt, stecke es mit einem Stäbchen dazwischen auf einen hübschen 12“ Sub, und baue das Ganze als Sidefill aufs Metal Open Air. Die freuen sich bestimmt".
Nein, das Beispiel ist leider nicht erfunden.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
p.s.: dass man diesen Leistungsschrieb bei einem zum Clustern bestimmten Spezialprodukt (ARCS) dann anders bewerten muss als bei einer typischen Single Point- Kiste ist natürlich auch klar...
Nein, das interpretierst du m.E.
gänzlich falsch (oder ich interpretiere es falsch
). Das Messsignal
wird abgeschaltet bzw. nicht weiter erhöht, sobald 10% Klirr
erreicht sind; und dieser kräftige Anstieg kennzeichnet eben die
Schwelle, ab der die Schwingspule das Magnetfeld verlässt und dem
Signal nicht mehr voll umfänglich folgen kann (und dementsprechend
natürlich auch keine Schalldruckerhöhung mehr möglich ist).
Deshalb siehst du auch bei 10% THD eine Treppe mit beinahe 20dB
Schwankungsbreite aus der sich erkennen lässt, wie schlecht der
Wirkungsgrad der Konstruktion in bestimmten Bereichen ist. Der
Systemlimiter hat damit erst mal nichts zu tun.
Systemendstufen schon. Aber deren Limiter siehst du nur da arbeiten, wo die Werte für 3dB und 10dB THD annähernd identisch sind. Sofern ich die Bildchen richtig interpretiere ist überall sonst der (willkürlich gewählte) THD Wert der Limiter.
Wobei 'willkürlich' natürlich nicht ganz richtig ist. Wo der Wert zügig gegen 10% strebt ist davon auszugehen, dass ab diesem Bereich die Schwingspule an den Wendepunkten nicht mehr komplett im Spalt ist.
Gerade weil'shier um die Oberklasse (Anschaffungspreis) geht ist es vielsagend. Da finde ich Sprünge von 20 dB innerhalb einer Oktave (+/- 380Hz > +/- 750Hz) schon einigermaßen krass; auch wenn dabei 'nur' die 3% THD den begrenzenden Faktor darstellt.
Noch viel aufschlussreicher fände ich daher eine SPLmax Darstellung eines Gesamtsystems Prozessor > Amp > Box unter realer Einbeziehung der Systemlimiter als ausschließlich begrenzendem Faktor. Warum macht das eigentlich keiner? Weil man daraus sehr leicht ableiten könnte, was die Box kann und was der Systemprozessor an deren Schwachstellen dazu mogelt, so lange das irgendwie geht?
Um nicht missverstanden zu werden: ARCS klingt klasse, sofern man's nicht ausreizen muss. Aber PA bedeutet in der Praxis sehr oft nun mal Betrieb im Grenzlastbereich; nur so zum Spaß bringt dir keiner 'nen Sattelschlepper mit Zusatzboxen vorbei. Und darüber wie's dort dann aussieht schweigen sich sämtliche Hersteller (und offenbar auch Tester) heute vornehm aus.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitatfranzösische Alpen?
Keine Ahnung, über welche Zeit diese
max. SPL Kurven integrieren. Aber man kann ihnen mühelos die
ganze Tragik zeitgenössischer 'prozessoroptimierter'
Lautsprechertechnik entnehmen: wehe, man gerät in Leistungsbereiche, in denen das elektronische Glattbügeln von eklatanten Schwächen des eigentlichen Lautsprecherkonstruktes nicht mehr funktioniert...
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Frust und schlechte Stimmung am Arbeitsplatz erlebe ich immer wieder dort, wo bezahlte Lebenszeit nach Stechuhr und Tarifvertrag abgesessen wird. Und nur ganz selten, wenn alle Beteiligten ihren Zeit- und Arbeitseinsatz weitgehend in Eigenverantwortung (mit)gestalten können – mit allen Vor- und Nachteilen, die das unweigerlich hin und wieder mal mit sich bringt.
Zitat"Ich bin hier seit 25 Jahren der technische Hausmeister. Und in 15 Minuten ist lt. Dienstplan Feierabend. Basta."
So würd' ich niemals enden wollen... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Sh*t, erwischt. Mathenote Abi "mangelhaft". ![]()
Akademiker an Board?
Bei all dem Be- und vielleicht auch mal Abwerten der manchmal vermeintlich 'artfremden' Arbeitsweise von Angehörigen öffentlich-rechtlicher Rundfunk-/ Kamera-/ Reportageteams o.ä. gebe ich mal zu bedenken: Der (privatwirtschaftliche?) Veranstalter, der letztlich auch mich bezahlt, dürfte in den allermeisten Fällen vermutlich nicht ganz unglücklich über das Interesse von Funk und Fernsehen an seiner Veranstaltung sein. Und ebenso wenig wird er dann unglücklich darüber sein, wenn deren Mitarbeiter sich bei ihrer Arbeit dort einigermaßen wohl fühlen.
Wie wird er also mich und meinen
Arbeitsenthusiasmus in diesem Zusammenhang einschätzen, wenn er den
Eindruck gewinnen muss, dass ich das zur Verfügung Stellen eines
Matrixausgangs (Bruttozeitaufwand 10 Sekunden, falls ich schlecht vorbereitet bin) dafür als unerhörte Großzügigkeit
(Gnade? Barmherzigkeit?) meinerseits betrachte, für die ich demzufolge
umgehend standesgemäße Huldigung als lokaler Mischpultgott erwarte?
Anstatt eine solch alltägliche Selbstverständlichkeit einfach nur als lächerlich winzigen Teil meines
verdammten Jobs als Tonler auf dieser Veranstaltung anzusehen? ![]()
In solchen Fällen fragt man mit wem das abgeklärt ist und ob's mono oder stereo sein soll - fertig.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Endlich!!!
- kenne ich den Preis für einen Neutrik 'F' Entriegelungshebel incl. Feder: 37,5 Cent brutto VK.
Vorsprung durch Wissen! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Sachen gibt’s … war das Catering denn in Ordnung, oder gab's Essens- und Getränkebons?
Ob bei so was auch am Abend vorher noch die Assistentin und Lebensabschnittsgefährtin des Veranstalters anruft und noch mal nachfragt, ob es denn wirklich unbedingt 4 Hands sein müssen, und ob sich das Get In vielleicht ausnahmsweise von 10:00 auf 10:30 verlegen lässt, um den örtlichen Kostenapparat nicht gänzlich überzustrapazieren?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Bei mir waren's damals ganz klar die ersten Versuche mit BSS901 (Hardware). Ich fand auf Anhieb alles super. 'Bypass' dann allerdings meist eigentlich auch... ![]()
Hat (bei mir zumindest) auf jeden Fall ziemlich lange gedauert zu lernen, mit dem Ding wirklich substantielle Verbesserungen zu erreichen.
Das könnte ein schöner Thread werden. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo