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Beiträge von billbo

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • billbo
    • 16. September 2016 um 19:27

    J...ein.
    Das gilt sicher in hohem Maße für Geräte und Situationen, wo genügend viel Zeit für perfektes Kennenlernen und Einarbeiten zur Verfügung steht. Das gilt nur sehr eingeschränkt für die vielen ganz alltäglichen 'so isses, das steht da, komm halt klar damit - jetzt!' - Situationen. Und im wahren Leben gibt es die nun mal sehr viel häufiger als in Diskussionsforen.
    Im Prinzip das alte T34 vs. Königstiger - Phänomen. Letzterer war 10x so teuer und konnte alles 10x besser; sowohl auf dem Papier als auch in echt. Aber die T34 haben gewonnen; nicht zuletzt deshalb, weil sie einfach und 'selbsterklärend' waren und jeder Idiot sie unter Stress halbwegs unfallfrei bedienen konnte.

    Heute ProX. Brandneu aus dem Karton. Bis jetzt spielt das Ding. Toi, toi, toi.
    Und viele, viele Ungereimtheiten und Fragen, die mir auch der Örtliche (der sich einigermaßen damit auskennt, besser jedenfalls als ich) nicht schlüssig beantworten kann: "Ich glaube, das geht mit dem Teil nicht - aber wirklich sicher bin ich mir auch nicht." Leider läuft dann auch an einem eher gemütlichen Tourtag irgendwann mal die Zeit für Grundlagenforschung ab; es müssen Ergebnisse her, und außerdem ist ausverkauft.

    Noch ist der Tag aber ja nicht zu Ende... :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • billbo
    • 15. September 2016 um 19:29

    Die Gema - Geschichte kommt mir auch irgendwie spanisch vor.

    Tournee- Booking ist aber natürlich auch eine Kunst für sich. Tourgigs in der Größenordnung bis 1000 oder 2000 Zuschauer finden heutzutage ja kaum noch in irgendwelchen Turn- oder Mehrzweckhallen statt, sondern in dafür geeigneten voll ausgestatteten Profi- Venues. Und die guten/ renommierten/ geeigneten sind an infrage kommenden Terminen oft schon mehr als ein Jahr im voraus ausgebucht/ machen Liveveranstaltungen grundsätzlich nur an bestimmten Wochentagen/ gliedern ihr Programm nach Genres/ blockieren vielversprechende Termine für Eigenveranstaltungen/ usw. usw. Da ist das Zustandekomen eines sinnvollen Routings manchmal schwierig bis unmöglich. Es sei denn, du buchst eine 800er Club- 'Geheimtour' für U2, Bon Jovi oder Die Toten Hosen - dann geht da sicherlich irgenwie immer etwas.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Catering auf Veranstaltungen

    • billbo
    • 15. September 2016 um 19:11

    Du darfst bei Reisetätigkeit ab einer Mindestentfernung vom Arbeitsplatz (gelten da noch die 20km, oder ist das irgendwann mal entfallen?) und/ oder ständigen Wohnsitz grundsätzlich Verpflegungsmehraufwand als Teil der Reisekosten steuerlich ansetzen. Das ist je nach Abwesenheitsdauer und Reiseland genau festgelegt, und dabei kommen bei Vieltourern übers Jahr u. U. erstaunliche Beträge zusammen.
    Im Gegenzug musst du aber selbstverständlich sämtliche in diesem Zusammenhang ggfs. vom Auftraggeber erhaltene kostenfreie Verpflegung als erhaltene geldwerte Leistung versteuern. Wenn du's wirklich 110%ig genau machen willst also auch die 2 Flaschen Mineralwasser beim Aufbau.

    Viel Spaß dabei! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • billbo
    • 15. September 2016 um 18:47

    Das MUSS das Boot abkönnen, Herr Kaleu! Ansonsten mag zumindest ich damit nicht freiwillig unter Ernstfall- Einsatzbedingungen um die Welt schippern und überlasse das stattdessen einstweilen gerne abenteuerlustigen Hightech - Hasardeuren.
    Aber wie gesagt - es gab ja nicht mal einen Stromausfall. Das Ding fiel einfach aus dem Nichts ins Koma.
    Und selbstverständlich - das gestrige Problem ist sicher nicht dem Produkt geschuldet, sondern letztlich seinem Endbenutzerpreis.

    Chris: schon klar :D . Aber 10 Sekunden können auch verdammt schnell vorbei sein, wenn du unvermittelt auf irgendwas reagieren sollst, womit du dich vielleicht gerade gedanklich am allerwenigsten beschäftigst.

    rockline: so ähnlich - Frontholz war eine 'Endorsement'- Vorführung eines brandneuen Systems eines anderen süddeutschen Herstellers, welcher zumindest gefühlt mit seiner gesamten Firma angereist war, und welches auch sehr anständig funktioniert hat.
    Gar nicht auszudenken, wenn auch das noch dem restlichen Standard entsprochen hätte. War auch so schon ein ausreichend erlebnisreicher und dabei nicht gänzlich unanstrengender Tourtag.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • billbo
    • 15. September 2016 um 14:55

    Und weil's gerad so schön ist: gestern gab es sie dann, die schon länger vermisste Begegnung einer mittelprächtig professionellen R&R- Tour mit der örtlichen GLD80- Liga. Tja. Volltreffer! :?

    Preisfrage: bei einer kurzen Besprechung zu Aufbaubeginn bittet man den örtlichen Monitorer, für Center- und Spare- Wireless einen bühnentauglichen Gesangshall vorzubereiten. 'Vocal Plate' o.ä., Predelay 50ms, 2 - 2,5 Sek. Decay. Wie lange dauert es dann nachmittags beim Einsprechen der Monitoranlage von der Ansage "jetzt bitte ein bisschen von dem Hall auf die Center- Wedges" bis zum Ereignis 'ein bisschen Hall auf den Center Wedges'?
    a) 10-20 Sekunden (weil der Monitorer sowohl seinen Job ernst nimmt als auch sein Arbeitsgerät versteht).
    b) 2-3 Minuten (weil der Monitorer zwar sein Pult einigermaßen kennt, die Sache mit dem Vorbereiten aber irgendwie nicht verstanden bzw. verdrängt hat).
    c) > eine halbe Stunde (weil der 'Monitorer' von tuten und blasen ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung hat). Incl. diverser geheimnisvoller Emergency- Telefongespräche und zuzüglich der Zeit, eigenhändig ("geh' jetzt bitte mal eben weg da von deinem Pult") aus einem irgendwann mal undefiert aus den Wedges wabernden Etwas eine Art bedingt bühnentauglichen Gesangshall zu formen.

    Bei Tourneen dieser Art norde ich normalerweise nachmittags zusammen mit dem örtlichen Monitorer die Bühnenmonitorsituation ein; anschließend übernehmen dann die Backliner, und ich mache am FOH dabei gleichzeitig Linecheck. Mit einem fitten Örtlichen ist die Sache auf der Bühne in aller Regel nach 20 Minuten erledigt. Gestern dauerte das Ganze an die 3 Stunden; denn selbstverständlich entsprachen u.a. Patching und Zustand der Bühnenverkabelung ziemlich genau dem Kenntnisprofil der zuständigen Dienstleister.
    Das sind dann tatsächlich Situationen, in denen es irgendwann mal sehr, sehr schwer fällt, zumindest äußerlich noch halbwegs gelassen und freundlich zu erscheinen. Während man ja einerseits weiß, auf diese Fachkraftkoryphäe noch bis Showende angewiesen zu sein, gleichzeitig aber die ganze Zeit denkt "du liebe Güte, was für eine Vollpfeife! Und warum eigentlich ich?"

    It's only Rock'n Roll! :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • billbo
    • 15. September 2016 um 13:58

    Ja, ehm, also, noch mal zur Erinnerung:
    Es gab keinen Stromausfall.
    Es gab keinen Setupwechsel oder irgendeine Art von Geräte- Neukonfiguration.
    Es wurde keine neue Show geladen oder sonst irgendwas von einem externen Datenträger.
    Es wurde lediglich die 'Haus- Startszene' in leicht abgewandelter/ modifizierter Form (Effekte, Beschriftungen, Matrixzuordnungen, usw.) neu gespeichert.
    Es lief ein paar Stunden unauffällig, setzte dann mitten im ganz normalen 'Handbetrieb' einfach aus, hatte nach Wiederinbetriebnahme sein Gedächtnis auch ohne Zwischenspeichern (geht ja schlecht bei komplett eingefrorener Bedienoberfläche) weitgehend behalten; lediglich der gesamte in-out- Patch war spurlos verschwunden.

    Und ja, selbstverständlich haben Niggles, Rockline und Simonstpauli uneingeschränkt Recht: ein System für komerzielle Nutzung auf Livebühnen MUSS sich nach einer vorübergehenden Unterbrechung der Versorgungsspannung, egal ob per Netzschalter, Hauptschütz 'Tonanlage', versehentliches Stolpern über ein nachlässig verlegtes Schukokabel oder Fallen der 125A Messersicherung, innerhalb weniger Sekunden wieder in genau dem Betriebszustand befinden, in dem es sich ganz kurz davor befand. Sonst ist es für den Zweck schlicht ungeeignet. Daran lässt sich weder etwas schönreden noch wegdiskutieren.

    Teddytaste: bei den letzten 1000 Liveveranstaltungen, bei denen ich in irgeneiner Form beteiligt oder technisch zuständig war, stand bei ca. 2/3 aller Fälle an mindestens einem Ende des Multicores ein Digitalpult von Yamaha. Dabei gab es nicht einen Totalausfall zu verzeichen (aber was nicht ist kann ja noch werden).
    Sehr häufig jedoch die von Wora beschriebenen zickenden (weil verschlissenen und nicht rechtzeitig ausgetauschten) Fader. Sowie eine Eigenart, die mir speziell bei Yamaha schon mehrfach unangenehm aufgefallen ist: beim Wiederaufrufen einer zuvor gespeicherten Szene ist nicht immer alles 100%ig genau so, wie man es zu speichern geglaubt hat. Das habe ich zunächst auf persönliche Fehler zurückgeführt (vielleicht habe ich ja doch vor dem Speichern hie und da noch irgendwo rumgespielt und das anschließend einfach vergessen?). Oder hat vielleicht der Vorprogrammmischer irgendetwas Blödes angestellt, was so nicht abgesprochen war? Aber manche Dinge lassen sich damit nicht erklären. Bei PM5 ist es mir z.B. mehrfach passiert, dass beim Recall die Szene zwar wieder da war - aber komplett ohne Kanalbeschriftungen (nicht bei dem, den du aus der Zeche kennst, aber bei div. Pulten 'unterwegs'). Bei CL/ RIO ist gerne mal irgendwas bei den Preamps merkwürdig - eine wie von Geisterhand verschwundene Phantomspeisung, ein unerklärlich abhanden gekommener Phase Reverse, ein ganz offensichtlich 'merkwürdiger' Gainwert. Keine unlösbaren Katastrophen, aber ärgerlich genug.
    Warum das hin und wieder passiert ist mir völlig unklar. Lade ich in solche Fällen meine nach dem Speichern gezogene Sicherheitskopie von USB bzw. PCMCIA :D, ist alles wieder perfekt so wie zuvor gespeichert.

    Tbc.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • billbo
    • 13. September 2016 um 09:53

    Tja, warum sich mein Karma offenbar ausgerechnet gegen mein ehemaliges Lieblingsfabrikat richtet? Keine Ahnung.

    guma:
    Firmwarestand? Keine Ahnung.
    Startroutine? Keine Ahnung. Bei Verlassen des Caterings und Betreten der Halle lief das System bereits.
    Startfile? Keine Ahnung. Übernahme des geladenen Haussetups mit anschließender Modifizierung.
    Zwischenspeicherung? Irgendwann mal, war ja gerade mitten drin. Ob und warum es bei diesem System ratsam ist, irgendwelche einzelnen Setupbestandteile gesondert zu speichern? Keine Ahnung. Bzw. beginne ich langsam zu ahnen, warum :?
    Kein USB- Stick, kein externes Spielzeug, kein gar nichts - nur das System selbst.

    Heute PM3500 - den alternativ angebotenen Pro1 habe ich dankend abgelehnt... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • No-Go: Bühne Selbstbau

    • billbo
    • 12. September 2016 um 19:41
    Zitat

    Das Tanzen und Lärmen auf Bänken und Tischen ist nicht erwünscht!


    Also während der erste 10 Jahre 'Konzerte in der Uni- Mensa' wurden sämtliche Tische in eine Ecke des Saales geschoben - Holzplatten drauf - und gut.
    Die Macher von damals haben alle überlebt und sind heute Ingenieure, Wissenschaftler, Doktoren, Professoren oder Liedermacherlegenden.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • billbo
    • 12. September 2016 um 19:24

    Kaum trau' ich mich es zu schreiben. Das nächste aktive Erlebnis mit Midas Pro, der nächste gravierende Zwischenfall.
    Lokales Setup: 1x Pro2 (FOH), 1x Pro1 (Monitor), 1x DL251. Festinstallation incl. zugehöriger Systemverkabelung in einem 1000er Venue.
    Ab mittags Einrichtung eines Bandsetups > Linecheck > Crewsoundcheck. 2-3 Stunden lang keine besonderen Auffälligkeiten. Dann: unversehens löst sich zunächst ein Kanalpaar- Link; der linke Kanal lässt sich scheinbar problemlos bedienen, beim rechten hängt der Fader in Mittelstellung fest. Nach und nach hängen alle Anzeigen, Audio verstummt, nach einigen Sekunden funktioniert gar nichts mehr, nicht einmal die Mutetaster.
    Die herbeigeeilte Hauscrew diagnostiziert (nach ein paar Schrecksekunden und einigem Rätselraten) 'Verbindungsprobleme', am Monitorplatz ist alles okay. Neustart des FOH, die Sache läuft prinzipiell wieder (zum Glück incl. der Arbeit der letzten Stunden), allerdings haben sämtliche Ein- und Ausgänge am FOH ihren Patch verloren. Insgesamt eine 3/4 Stunde Stille, bis am Ende alles wieder spielt wie zuvor und der Check weitergehen kann. Ursache unbekannt, bis Showende hält die Sache durch.

    Bei den 4 letzten Begegnungen mit diesem System 3 Totalausfälle. In meiner persönlichen Wahrnehmungs- und Erlebniswelt steht 'Midas Pro' mittlerweile im Warnungen- Brett. Ich möchte einfach nur Konzerte mischen. :(

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 8. September 2016 um 19:24

    Manchmal ein bisschen schwer zu verstehen, die immer mal wieder aufkommenden Diskussionen um böse Gastmischer, arrogante Diven und unverschämte Locals.
    Wenn man den Job mal ein paar Jahre macht, trifft man innerhalb einer Szene/ Liga/ Baustellengrößenordnung (und oft auch weit darüber hinaus) doch sowieso immer wieder auf die selben Gegenüber - mal als Reisender, mal als Local, mal als Festival- Leidensgenosse. Und die Erfahrung zeigt: echte A.....löcher haben dort normalerweise einen schweren Stand und eine eher geringe Halbwertzeit.
    Wenn ich einem Gast hochnäsig zu verstehen gebe dass er froh sein kann, mit seiner Gurkentruppe auf meiner heiligen Baustelle überhaupt spielen zu dürfen, kann ich mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, ihn als Mischer auf einer eher homöopathisch vorverkauften Tour demnächst mal in seinem Heimatclub als zuständigen Ansprechpartner anzutreffen. Fein, wenn man dann vom ersten 'Hallo' an gleich in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen kann... :D
    Oder anders gesagt: Diskussionen um Pultschnittstellen, Controller- Zugänge, die richtige Biersorte und andere Feinheiten aus dem 30seitigen Rider des wichtigen US- Acts laufen deutlich entspannter ab, wenn man den Produktionsleiter neulich erst bei seinem Heimatjob als Haustech irgendeines schwarzen Loches in Arizona, North Carolina oder Liverpool kennengelernt und die 4 Monitorwege von vorne (6Wedges/ 2 davon mit defektem HT/ einer phasengedreht) dort nebst örtlichem Hospitality- und Cateringstandard noch sehr eindringlich vor Augen hat.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • billbo
    • 7. September 2016 um 20:09

    Kein Spruch, aber ein Begriff, den ich so bis jetzt noch nicht kannte:

    Zitat

    "Klassisches Pentagrammrouting."


    Steht für ein ganz grob gesehen rundes Tourneegebiet (in diesem Fall D + bisschen angrenzendes Ausland),bei dem der Booker das Routing so hingekriegt hat, dass es von einem zum anderen Gig immer die weitest mögliche Strecke zurückzulegen gilt.

    Was soll's - im Nightliner schläft sich's sowieso besser, wenn das Ding fährt anstatt früh morgens schon irgendwo rumsteht. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Max Pegel, Null Output - Gibt es sowas

    • billbo
    • 5. September 2016 um 20:45
    Zitat

    Problem ist der psychologische Effekt. Spielt der Satz ohne Verstärkung finden alle das toll (z.B. Mnozil Brass oder da Blechhaufn), spielt er mit - auch wenn sie aus ist! - ist der Tonmensch ein Idiot.

    Sehr fein beobachtet! :D
    Es gibt einfach nicht für alles eine technische Lösung, und schon gar keine automatisierte technische Lösung. Manchmal hilft nur reden mit dem Künstler - und wenn der Künstler nicht will hilft mitunter auch überhaupt nichts.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • File after show

    • billbo
    • 5. September 2016 um 20:33

    Daten gehören auf einen Datenträger und nicht ins Pult. Zu beiden Perspektiven würde ich noch einen Schritt weiter gehen:

    - Als ordentlicher Vermieter sorge ich vor Herausgabe für den aktuellen Firmwarestand sowie Speicherzustand 'Factory Reset'.
    - Als Fremdpultnutzer erwarte ich das und behalte mir (weil ich von keinem existierenden Pult wirklich alle Geheimnisse kenne und keine eventuellen versteckten Überraschungen mag) im Zweifel 'Factory Reset' auf eigene Faust vor.

    Ausnahmen nach Absprache im hektischen Tagesgeschäft selbstverständlich jederzeit möglich, und Festival- Fileverwaltung mal ganz außen vor.
    Genau so selbstverständlich: bevor ich (z.B. bei einem Tourneegastspiel) den Speicherstand eines Pultes tatsächlich einmal 'plattmache' frage ich dreimal nach, ob auch wirklich alles extern gesichert ist, was irgendwann noch mal von Bedeutung sein könnte.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • billbo
    • 3. September 2016 um 20:39

    Upps - jepp, Missverständnis. Grund vermutlich Erschöpfung nach heroischem Kampf mit widerspenstigem und übelst ungeschickt gewinkeltem Touchscreen.
    Hat sich offenbar tatsächlich geändert; bei X32 gab's ja auch kurz nach dem Erscheinen bereits eine Änderung des Taster- Designs (von abgerundet- klar nach 'Milchglas'- Look).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • billbo
    • 3. September 2016 um 19:30

    Zumindest bei X32 (also wohl auch bei M32) lässst sich die Anzeigeform wählen. Irgendwo im Menue mit den bunten Farben gibt's eine Funktion "Invert" o.s.ä.

    Mit freundlichem Gruß (von einem Auslands- Clubgig, bei dem ICH dem Örtlichen seine SD8 erkären muss :lol: - gaaanz, ganz großes Kino :D )
    BillBo

  • Was neues für den Dance-Floor...

    • billbo
    • 31. August 2016 um 10:49

    Wenn die Kiste genau so präzise spielt wie das Reklame- PDF geschrieben ist – dann gute Nacht. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Petition: Für faire Tagessätze an Show-Designer und Technike

    • billbo
    • 27. August 2016 um 12:09

    Richtig. Goldener Merksatz: der Versuch, mit einer Tätigkeit seinen Lebensunterhalt verdienen zu wollen, welche für andere Leute ein beliebtes Hobby darstellt, muss und wird mit einiger Wahrscheinlichkeit schief gehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Reisende Pulte

    • billbo
    • 27. August 2016 um 11:55

    Ja, hat's schon immer gegeben.
    Ja, erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
    Ja, aus den erwähnten Gründen (klein/ leicht/ kost' nix/ 'Spatz in der Hand').
    Ja, sowohl auf der Ebene 'Internationale Tour mit Ambitionen' (Midas/ Digico/ Yammi, Avid, …) als auch 'Partykapelle' (X32, Si Expression, ...). Begründung bei beiden gleich: kein Bock auf Stress.
    Vorsicht: Wirklichkeit und Begründung müssen nicht in jedem Fall unbedingt konform laufen! :lol:

    Anmerkung: eigenes Bühnensetup incl. Monitorpult + In Ear nebst Auflösung auf örtliche Stagebox ist mittlerweile verbreiteter als eigener FOH. Grund: an die Bühne wird eh angedockt, vor und nach der Show. FOH kann dagegen weit weg sein (Festival/ 100m Matsch und Schlamm) oder aus anderen Gründen keinen Spaß machen (die Multicorefrage, kein Platz, wer reißt das Zeug beim Discoumbau eigentlich mal eben weg? Wenn's nicht mir gehört auf jeden Fall der Örtliche :D ).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    (p.s.: auf meinen nächsten Tourabschnitt nehme ich nach langer Zeit mal wieder zwar kein Pult, aber ein paar SPX990 + PCM91 mit. Zum Einen erwarten mich erstaunlich viele Analogaltlasten, zum Anderen nervt es nach wie vor bei vielen Digitalen, die Effektsektion in Richtung Livetauglichkeit hinzubiegen. Da nehm' ich lieber die unsägliche Mühsal eines mitgeführten 3HE- Racks auf mich :? )

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 24. August 2016 um 16:21

    Dem Dank schließe ich mich an!

    Zitat

    Bit Error Rate Tester

    Gibt's so etwas in 'toolcasekompatibel' und bezahlbar? Am besten (für den Festinstallationsfall) mit 'ner Art Dongle für's andere Ende? Bei dem, was sich unter diesem Begriff so ergoogeln lässt, stehen keine Preise dran – und ehrlich gesagt sieht das auch alles nicht so aus, als würde es diese Vorgaben auch nur im Entferntesten erfüllen... :lol:
    Anders gefragt: wann gibt’s bei Thomann & Co den ersten CAT- Taschenkabeltester, der mehr kann als nur Durchgang/ kein Durchgang/ Kurzschluss? Das Interesse an so was sollte doch zumindest in unserer Branche (NOCH sind die meisten CAT- Leitungen dort ja relativ neu... :roll: ) einigermaßen hoch sein?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 24. August 2016 um 11:49
    Zitat

    Auf elektrischer Seite kann es natürlich durch erhöhte Mobilfunkaktivität während der VA zu einer größeren Einstreuungen kommen - welche sich naturbedingt bei ungeschirmten Kabeln stärker auswirken als bei geschirmten.

    Das regt zum Nachdenken darüber an, welche Effekte es denn sein könnten, die zu den geschilderten CAT- Kabel – Problemen führen.
    Hoch- und höchstfrequente Einstreuungen? Klingt erst mal plausibel. Warum gibt es aber Hersteller, die 'ungeschirmt' verlangen?
    Steckkontaktprobleme/ Übergangswiderstände? RJ- Steckkontakte sind m.W. zwar vergoldet, aber eine hauchdünne Vergoldung ist durch Abrieb mechanisch schnell beschädigt. Daher die erschreckend niedrige Zahl garantierter Steckzyklen?
    Probleme mit der Langzeitstabilität von Schneidklemmtechnik- Verbindungen? Kenne ich z.B. noch zu Genüge aus (sehr) alten Soundcraftpulten – die Sache ist mir seither grundsätzlich suspekt :D .

    Was gibt’s da (außer Banalitäten wie Unterbrechung eines oder Kurzschluss zweier Leiter(s) noch?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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