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Beiträge von billbo

  • Endstufe 2 x Seeburg G Sub

    • billbo
    • 24. August 2016 um 10:41
    Zitat

    Fotofilm würde beim Betrieb dieses Amps sicher sauber durchbelichtet :D

    Du meinst, das sollte eigentlich so aussehen wie Originalfilmmaterial aus Tschernobyl? Dafür gibt’s heutzutage sicherlich eine App.

    Zitat

    Deine Hochtöner sind auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=bzND4EF1XIo

    Wenn dafür jemand einen korrekten Waveguide konstruiert und die Kisten türkis-orange kariert anstreicht heißt es ab sofort in sämtlichen einschlägigen Foren 'Holz ist türkis-orange kariert!'.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9: Ethersound & Dante gleichzeitig nutzen

    • billbo
    • 22. August 2016 um 13:32

    Katastrophe vorprogrammiert? Russisch Roulette mit 5 Patronen?
    Sag dem Ü-Wagen – Menschen, er soll seine Dante Stagebox neben deine stellen. Handle mit ihm aus, wer den Fuffi für den 32-Kanal Passivsplitter (oder die 32 Yankees) berechnet. Und gut.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Endstufe 2 x Seeburg G Sub

    • billbo
    • 22. August 2016 um 10:25

    Hab' das gerade mal über die eingebauten LS meines EUR 129,- 24Zöllers ("Musikleistung 2x 1W") abgespielt – keine besonderen Auffälligkeiten. :)

    Datenblätter, Stromverbrauch, Dauerleistung, Endstufen? Pfff...
    DAS ist eine Endstufe:
    https://www.youtube.com/watch?v=G7qMVYf85sM

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 21. August 2016 um 22:41
    Zitat

    ... Saitenschneider ...

    Auch wenn ich nach dem in beruflichem Zusammenhang mal mehr, mal weniger freiwilligen Genuss mancher musikalischen Darbietung die Assoziationskette ganz gut verstehen kann: muss es nicht eigentlich 'Seitenschneider' heißen? :roll:

    Die ganze CAT- Kabelspezifikations- Thematik sehe ich ehrlich gesagt ein bisschen wie das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln. Für irgendeinen bestimmten Kabeltyp irgendeiner definierten maximalen Länge bzw. irgendein zweifelsfreies Datum MUSS der Hersteller schließlich einwandfreie Funktionsfähigkeit garantieren, und er wird sich dabei aus Produkthaftungsgründen nicht unnötig weiter aus dem Fenster lehnen, als es der Wettbewerb erfordert. Der Joghurt schmeckt aber sehr wahrscheinlich auch eine Woche später noch, und die Sache läuft erfahrungsgemäß auch dann zuverlässig, wenn keine zusätzliche Metalltülle um den Plastikeinsatz drumherum gebaut ist und/ oder die Kabeltrommel keinen 'Original Systemzubehör'- Aufkleber trägt. Verantworten muss es der Anwender/ Verbraucher letztlich selbst. Weder kann er als DAU vor Verzehr jedes abgelaufenen oder sonst wie 'verdächtigen' Joghurts ein mikrobakteriologisches Gutachten in Auftrag geben, noch für jedes Datenkabelkonstrukt vor jeder Anwendung ein Protokoll über den technischen Istzustand (Wellenimpedanz, Übersprechen, Dämpfung, u.v.m.) erstellen lassen. Und der Taschenkabeltester mit 8 LED- Pärchen drauf erfasst nun mal die potenziellen Probleme leider nicht wirklich allumfassend.
    Für um so wichtiger hält der Netzwerkdau, dass miteinander kommunizierende Systeme
    a) die Qualität der Verbindung ständig in Echtzeit überwachen (ist das so?),
    b) den Benutzer (mindestens) auf 'kriselnde' Datenverbindungsqualität hinweisen (ist das so?),
    c) im Havariefall zunächst automatisch den/ einen Redundanzweg zu nutzen versuchen (sofern es den gibt),
    d) wenn alle Stricke reißen das (Audio-)System zuverlässig stumm schalten (klingt im ersten Moment selbstverständlich, ist aber offenbar nicht immer so).

    Dass die Angelegenheit bei einem auf annähernde Latenzfreiheit angewiesenen System vermutlich nicht ganz so trivial ist wie beim gemütlich vor sich hin buffernden Youtube- Video, ist dabei durchaus auch mit dem DAU- Weltbild vereinbar. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 19. August 2016 um 23:10

    Sicherheitsrelevant wohl vor allem für's Portemonaie des VA oder Technikausstatters.

    Aber was willste machen? Mehr als solche Ereignisse zusammenzutragen kann man hier erst mal nicht tun; zumindest wenn es sich nicht um eigene Systeme handelt, bei denen man anschließend u.U. in Ruhe untersuchen/ auswerten bzw. den Fehlerfall nachzustellen versuchen könnte.
    Aus optimistischer Sicht: je mehr über solche Fälle geschrieben/ gesprochen wird, um so mehr sollte das Problembewusstsein wachsen, und um so größer ist auch die Chance auf Aufmerksamkeit seitens des zuständigen Herstellers/ Vertriebes. Schreiben tun die meisten von ihnen HIER zwar nicht – gelegentlich mal beobachten/ nachlesen, wie ihre Produkte bei der Zielkundschaft so dastehen aber ganz sicher schon.

    Zitat

    Mitglieder in diesem Forum: ..., ..., .., und 12 Gäste

    :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 19. August 2016 um 21:49

    So sieht das auch der Netzwerkdau.
    Wenn ich Youtube- Videos guck und aus irgendeinem Grund der Nachschub fehlt, bleibt irgendwann das Bild stehen und eine Anzeige versucht mir zu vermitteln, ob und wann es demnächst vielleicht weiter geht. Weder gibt's dabei 0dB/FS auf die Ohren noch stürzt dadurch das gesamte System ab. Nicht einmal wenn 'Windows Home' draufsteht und alles zusammen keine 200 Euro gekostet hat.
    Ähnliche 'Anwender- Sicherheitsstandards' erwarte ich dann eigentlich auch als Nutzer von Pro Audio Digital.
    Hab' mir halt bis zum heutigen Tag eine gewisse Restnaivität bewahrt. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 19. August 2016 um 14:28

    Teddytaste: du hast dann lediglich 2 andere Patchkabel in Verbindung mit dem Hausmulticore genutzt, richtig? Hier war aber das Problem, dass es eben keine Fehlermeldungen gab. Es spielte ein paar Stunden unauffällig (allerdings zumeist lediglich mit den Leerlaufsignalen der offenen Mics), dann plötzlich nicht mehr. (Und auch ohne FOH nicht mehr... ).
    Die Gastkollegen wurden darauf hingewiesen, dass neulich eine Dlive in Verbindung mit der Hausverkabelung Probleme hatte. Sie gingen die Sache aber unbekümmert an und wollten es trotzdem versuchen. "No problem, it's a Midas."
    Die Patchcords sind messtechnisch in Ordnung, das RD-Net Protokoll etwa läuft darüber problemlos. Allerdings offenbar ungeschirmt (ausgerechnet Midas verlangt 'ungeschirmt', das systemeigene 100m CAT5E ist es auch).
    Natürlich werden die am FOH- Kabelbaum (für Uneingeweihte: Patchbay/ Signalverteilung/ Lichtpult fest installiert 'oben', mobiler Live- FOH 3m darunter) erst mal wieder ausgetauscht, bzw. es kommen noch min. 2 geschirmte dazu.

    Zitat

    gibt es denn nicht doch irgendwo eine genauere beschreibung dieser leitungen?

    Das Installationskabel ist mit CAT7 spezifiziert Also so was hier:
    http://www.kabelscheune.de/Netzwerkkabel-…IMF-orange.html
    Die letzten paar hundert Fremdpulte mochten es.
    Für lose bunte 5-10m Standardpatchkabel wirst du kaum irgendwo verlässliche Angaben finden. Das ist das Zeug, was nach 'nem Festival auch schon mal im Acker verbleibt und untergepflügt wird, weil wieder ausgraben und sauber machen zu teuer wäre.
    Auf der Bühne haben sie ebenfalls mit so was (eigenes Material) gepatched.

    Zitat

    PS
    aufgrund dieser erkenntnis fahre ich jetzt doch noch schnell ins lager, um mir für heute abend noch ein eigenes backup-kabel mitzunehmen

    Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 19. August 2016 um 11:16
    Zitat

    … viele schöne Berichte aus seinem Venue …

    Ich werde mir Mühe geben.
    Die >30 Jahre alte Analogverkabelung bleibt dort mal auf jeden Fall mindestens so lange in funktionsfähigem Zustand erhalten, wie ich das mehr oder weniger regelmäßig betreue. Es lässt sich einfach bedeutend entspannter beim digitalen Treiben zuschauen wenn man weiß, dass für den Fall der Fälle noch eine Lösung bereit steht, die unter allen Bedingungen immer funktioniert. :wink:
    Ist so ähnlich wie auf den großen Festivals: natürlich muss es auf jeden Fall erst mal der total wichtige bandeigene Frontplatz sein. Sollte der versagen (weil er z.B. das eingegrabene 100m Gast- CAT nicht mag) gibt’s ja immer noch das Festivalpult. Doch noch 'mal eben' das eigene ausrollen ist da ja u.U. ncht ganz so praktikabel.
    Wird es u.a. deshalb eventuell bei den ganz dicken Doppelbühnendingern mittlerweile mehr und mehr Usus, zwischen den beiden Bühnen bis zum FOH eine abgesperrte publikumsfreie Zone für den Kabelgraben freizuhalten? Hat ganz nebenbei den Vorteil, dass man halbwegs trockenen Fußes zum FOH und zurück kommt, auch wenn links und rechts längst 'Land unter' ist.

    HenrySalayne: ein am VA- Tag ebenfalls anwesender Kollege (der hier alle Jubeljahre auch mal reinschaut und/ oder schreibt) weiß/ wusste von einem 'Behridas'- Einsatz gleiches oder ähnliches zu berichten – eigenes Material incl. Originalkabel vom Hersteller, und ebenfalls völlig unvermittelt nach mehrstündigem problemlosen Betrieb. Und auch das endete, soweit ich's richtig verstanden habe, letztlich mit Abbruch der Veranstaltung.

    guma: die Verarbeitung eines jeden RJ45- Steckers wird für den gemeinen Anwender selbst dann im Dunklen liegen, wenn er die Originalsystemstrippe frisch aus dem Lieferkarton holt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 18. August 2016 um 10:28
    Zitat

    Auch wenn ich Dich jetzt als DAU bezeichne, nimm das bitte wirklich nicht persönlich.

    Auf gar keinen Fall. Ich bezeichne mich in (nicht nur) diesem Netzwerk- Fall ausdrücklich selbst als solchen. Und für deine 3 Punkte bekommst du meine Blankounterschrift. Erlaube mir Punkt 4 hinzuzufügen: Technik für Liveveranstaltungen hat so DAU- resistent wie irgend möglich zu sein, sonst taugt sie nicht für den Zweck.
    Kleiner, aber wichtiger Detailunterschied: es ist nicht 'mir' passiert, sondern der gastierenden Tournee. Ich durfte es lediglich beobachten und mir im Hintergrund schon mal ein paar Gedanken dazu machen wie's denn wohl praktisch weiter geht, wenn sie's bis Einlass nicht auf die Reihe kriegen.
    Hätte ich selbst so ein (offenbar sensibles) System zu verwalten oder auf Tour dabei, wäre ich ganz sicher mehr im Thema. Ob ich's in einem solchen Havariefall unter Stress dann auf die Reihe kriegen würde ist aber selbstverständlich noch mal eine ganz andere Frage. :roll:
    Offensichtlich hatten sie immerhin die richtigen Telefonnummern dabei.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 17. August 2016 um 22:21
    Zitat

    Bei Midas gibt es kein Gainsharing o.ä. Jedes Pult bekommt einen Preamp. Die DL251 hat nur einen Abgang und kann bei sinngemäßer Verwendung nur ein Pult versorgen. 2 Pulte hieße dann je 1 DL251 und analog Splitt. Alles andere war, wenn es so gespielt hat, nicht im Sinne des Erfinders.

    Das macht mich jetzt mehr als nur 'ein bisschen' stutzig. 2x Pro2, 1x DL251 - so stand's in der BA/ Vorabankündigung, so hab' ich's auf der Bühne wahrgenommen (okay, bin in keins ihrer Racks reingekrochen).
    Es war allerdings eine < 24ch. - Band. Gibt es dafür ein denkbares Szenario 2x Pult an 1x DL?

    Ihr Toursetup beinhaltete definitiv lediglich 2 CAT FOH- Leitungen, und so lief am Ende auch die Show.

    Zitat

    Wurden alle Geräte die am CAT-Bus hingen beim Neustart ausgeschaltet/stromlos gemacht oder nur gebootet?
    Waren PoE-Geräte oder -Injektoren im Einsatz?

    Kann ich leider beides nicht beantworten. Es gab wohl diverse Neustartversuche, bis endlich alles wieder lief. Zumindest am FOH gab's lediglich das Pult ohne irgendwelches Zusatzgerät; ob auf der Bühne noch irgendeine CAT- Unbekannte mitspielte (ob mit oder ohne PoE) weiß ich nicht.

    Zitat

    jepp, alles Spekulatius und es gibt noch andere "Prüfpunkte" im Pult außer 'grüne LED'.

    Jepp, z.B. die Setup- oder Utility- oder wie auch immer sie heißt- Menueseite, welche (ebenfalls in grün oder aber orangerot) zeitnah Auskunft über den Status der Netzwerkverbindungen gibt. Und die ich nach diesem Vorfall während einer Liveshow (zumindest zu deren Beginn) selten so oft auf einem Pultbildschirm gesehen habe wie gestern. Normalerweise schaue ich mir zu dieser Zeit dort lieber andere Dinge an, und ich schätze der Kollege gestern eigentlich auch. :)

    Zitat

    Schlimm ist, dass man das eben nicht weiß und am Ende wahrscheinlich nie erfährt.

    Ja, so ist es wohl leider. Wobei die Band ('Clutch') hierzulande lt. Tourplan auch erst im Herbst wieder unterwegs sein wird; andernfalls hätte man in den nächsten Tagen hier vielleicht noch ein bisschen was dazu hören oder lesen können. :twisted: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 17. August 2016 um 17:46

    Ah, genau. Nehmen wir also mal 48k an. :wink:

    Jepp - als zugegeben erklärter Netzwerkdummie würde auch ich erwarten, dass irgendwann mal eine bunt blinkende 'Poor Data Quality!' Anzeige o.s.ä. auftauchen würde/ müsste und im GAU- Fall halt schlicht Ruhe im Karton ist.
    Hier war's aber genau das Gegenteil: grüne LEDs und 'Connection'- Felder - von Ruhe hingegen konnte wahrlich keine Rede sein.

    Aber wie gesagt: vielleicht hatten die ja auch noch ein ganz anderes Problem, was überhaupt nichts mit der Verkabelung zu tun hatte. Zeit zum Verifizieren gab's auf jeden Fall keine mehr. "Don't touch!!!" :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 17. August 2016 um 16:42

    Auf wen oder was willst du bei einer solchen Universalinstallation spezifizieren? Die Einen wollen geschirmt, die Anderen verlangen ungeschirmt, die Einen fordern min. CAT5e, die Anderen explizit CAT5e, …
    Da liegen 8x 30m irgendeiner handelsüblichen orangenen Gigabit- Verlegeware, mit je einem 8er Patchbay auf der Bühne und im FOH- Bereich. Genutzt wird’s für alles mögliche (RD-Net/ RCF, Video, div. Lichtkram, digitale Tonpulte, was auch immer). So gut wie jede Fremdproduktion mit eigenen Pulten versucht's (aus Bequemlichkeit) zu nutzen, und bei fast jeder funktioniert es auch problemlos; vermutlich aufgrund der insgesamt eher unkritischen Leitungslänge. Hin und wieder aber eben auch nicht.

    Erschrocken war ich auch weniger darüber, dass es nicht funktionierte (zumal ja nicht einmal ganz klar ist, ob's überhaupt an der Verkabelung lag; der Gedanke liegt aber immerhin nahe), sondern eher über das unvermittelte Auftreten mittendrin und die wahrhaft desaströsen Auswirkungen aufs Gesamtsystem. Madmax hat schon ganz recht – wäre das erst während der Show passiert, wäre die Show zu Ende gewesen. (Wobei: der Haus- PM5/ wurde eh für die Vorgruppe benötigt/ ist bei Bedarf blitzschnell reingerollt und funktioniert IMMER :wink: ).

    Redundanz: ist es bei einer DL251 mit 2 Leitungen redundant, oder muss auch eine dritte her? Irgendsowas hab' ich da im Hinterkopf... . Es waren in beiden Fällen nur 2 Leitungen im Spiel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

    • billbo
    • 17. August 2016 um 14:34

    Neues aus Digitalistan. :)

    Hauptdarsteller: Tourproduktion/ 2x Pro2 + 1x DL251, diverse CAT5e.
    Plot: die in diesem Fall zunächst übliche Frage bei Get in: "Eigenes Multicore, oder probiert ihr's über die Hausverkabelung? M.W. kann Midas in Sachen CAT- Spezifikation mitunter ja ziemlich 'picky' sein ...". "Multicore macht Arbeit, also erst mal Hausverkabelung, wir haben ja Zeit". Nun denn, der Haustech ist per Riderdefinition heute ja lediglich 'Assistent' des Tourpersonals.

    Gesagt, getan. Alles was mit Netzwerk zu tun hat leuchtet grün, Auskopplung zur PA analog am FOH, stichprobenartig mal ein paar Kanäle durchprobiert – alles gut, passt soweit.

    2-3 Stunden später, immer noch alles grün, der Monitorer hat überall schon mal reingehört, es naht die Soundcheckzeit. Die ersten paar Kanäle laufen problemlos. Irgendwann ertönt unvermittelt ein unmusikalisches 'Krcksss', anschließend eine Sekunde Ruhe, alle schauen erstaunt – was war jetzt das? Im selben Moment bricht das Inferno los: sämtliche Eingangskanäle/ Busse/ Ausgänge auf beiden Pulten zeigen Vollausschlag, das unfassbare Geräusch aus der PA passt perfekt zur Anzeige auf den Pulten, der FOHler ist aber zum Glück blitzschnell beim Muten des Masters. Auf der Bühne ausschließlich In Ear, die dort agierenden reißen sich die Stöpsel aus den Ohren, schauen wenig amused, und brüllen unanständige Worte. Bemerkenswert: alles was mit Netzwerk zu tun hat leuchtet immer noch tief grün. Ebenfalls bemerkenswert: unveränderter Zustand auch nachdem FOH- Pult nebst Hausverkabelung probehalber abgeklemmt und nur noch Monitorpult + DL251 im Spiel sind.

    Neu booten bringt wenig; nun ist zwar Ruhe, aber es geht gar nichts mehr, und keiner der Hauptdarsteller mag offensichtlich mehr mit einem anderen reden - alles rot. Gut eine Stunde lang glühen die Telefondrähte zu diversen Supporthotlines diesseits und jenseits des großen Teiches, während auf mehrmaligen Vorschlag der örtlichen Assistenten (mittlerweile läuft halt die Zeit) hin gleichzeitig nun doch auch die Tourmulticores verlegt und angeschlossen werden. Spielen will die Angelegenheit trotzdem erst nach komplettem Factory Reset beider Pulte wieder, und hält anschließend auch problemlos bis Showende durch.

    Irgendwelche Kommentare oder Ideen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 17. August 2016 um 13:58

    Kollege Donut, vielleicht solltest du tatsächlich erst mal 'lesen und verstehen' lernen, bevor du wild und wichtig zu allen möglichen Themen drauflos schreibst.
    BillBo
    - besaß und besitzt kein Soundcraft Digitalpult,
    - arbeitet relativ häufig damit, weil insbes. Vi4/ Vi6 in seinem Arbeitsumfeld recht verbreitet sind,
    - würde sich, ähnlich wie Freakpedda, keins kaufen, weil er das Konzept nach diversen Erfahrungen damit in vielen Einzelheiten für wenig sinnvoll/ ausgereift/ zuendegedacht hält,
    - versteht nicht, warum's mit viel Getöse in diesem Thread auftaucht, wenn's doch der Threadstarter von Anfang an ausgeklammert hat.

    Eigentlich doch ganz einfach? :)

    Sorry, musste sein; btt. Sofern Freakpedda uns weiterhin an seiner Entscheidungsfindung teilhaben lässt (ist immer interessant, wie und in welche Richtung unterschiedliche Kollegen denken und entscheiden), werde ich das Thema mit großem Interesse weiterverfolgen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 15. August 2016 um 17:06

    Auch wenn ich jetzt unter ausführlich in diesem Zusammenhang eher 'eine ganze Tournee' als 'eine ganze Stunde' verstehen würde: das ist doch schon mal was, was zumindest geeignet ist neugierig zu machen. Und ich glaube persönlich nicht, dass der Hersteller soo viele davon verkauft, dass man bei ernsthaftem Kaufinteresse eine große Company sein muss, um's zum testen mal unter die Finger zu bekommen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    (und nein, über eine iLive habe ich noch NIE nachgedacht. Ehrenwort! :D )

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 15. August 2016 um 15:43
    Zitat

    Also die M5000 mit einer CL zu vergleichen ist schon sehr mutig....

    Das kann man jetzt so der so sehen... :wink:
    Ich schrub ausdrücklich 'oberflächlich' – u.a. weil's schlicht den Vergleich der Bedienoberflächen betrifft. Ob ein Mischpultsystem (welches auch immer) in seiner höchsten denkbaren Ausbaustufe jetzt theoretisch 64 oder 1024 Kanäle verwalten kann ist für diesen konkreten Anwendungsfall hier – und nebenbei wohl für die meisten konkreten Anwendungsfälle - ja relativ unbedeutend; liest sich halt beeindruckend im Verkaufsprospekt, und Rechenleistung ist heutzutage billig. Zählen tun dagegen in jedem Fall Dinge wie Zuverlässigkeit, Erfüllung meiner konkreten Wünsche/ Anforderungen/ Vorstellungen, Bedienkomfort, ggfs. Wiederverkaufswert. Allgemein natürlich auch Akzeptanz, Vermietbarkeit, zu erwartender Stress mit Fremdpersonal, usw.; da die letzten Punkte aber hier eher irrelevant sind steht's ja auch völlig zurecht noch auf der Kandidatenliste.
    Nur schreiben dazu kann mangels praktischer Erfahrung halt kaum jemand etwas... also schildere doch ruhig mal deine konkreten Erlebnisse mit Einsatz, Transport, Bedienung, Service, Herstellersupport, Langzeitstabilität, Stärken und Schwächen in Verbindung mit genau diesem Produkt/ Hersteller. Interessieren dürfte es nicht nur den Threadstarter. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 15. August 2016 um 14:22

    Erster oberflächlicher Knackpunkt: bietet in etwa den Funktionsumfang von CL3, ist aber größer und schwerer als CL5.
    Roland haftet (zumindest hierzulande) seit Menschengedenken der Ruf der 'Muckerware' an. Ersatz für alle, die sich Yammi nicht leisten können.
    In meiner erweiterten Jugend musste ich in der DX7- Zeit für einen großen Musikladen, der keinen Yamaha- Deal hatte, stattdessen Roland Keyboards verkaufen. Dieses Trauma wirkt bei mir z.B. bis heute nach. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 15. August 2016 um 14:04

    Ist doch ausdrücklich noch im Rennen?
    Kennen halt wenige, also können auch nur wenige was (halbwegs qualifiziertes :roll: ) dazu schreiben.

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 15. August 2016 um 13:39

    Vermutlich schlicht eine Mentalitätsfrage.
    A&H – die Marke für Fanboys und Enthusiasten. Stichwort: "ICH und meine iLive!!!"
    Yammi – die Marke für Konfliktscheue und Pragmatiker. Stichwort: "Wois'nhierdascatering?"

    Einer schlimmer als der andere :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • billbo
    • 15. August 2016 um 11:58
    Zitat

    Mischen können die Pulte alle.

    Deshalb beurteile ich sie mittlerweile fast nur noch danach, wie viele 'Ja - wie jetzt :?: ' - Momente sie mir dabei bescheren. Denn davon gibt's live eh stets mehr als man braucht.
    Zum Glück ticken Menschen diesbezüglich aber unterschiedlich. Sonst gäb's irgendwann die Einheitsbedienoberfläche, und fertig.

    Zu SD: befremdlich, dass das beim kleinen Konzernbruder (zumindest bei Altprodukten) geht bzw. ging, beim großen dagegen in absehbarer Zeit offenbar nicht vorgesehen ist. Geht man dort davon aus dass es besser ist, die Künstler ab einer bestimmten 'Liga' in jedem Fall vom Signalverwaltungsgeschehen so weit wie irgend möglich fernzuhalten? :D
    Bei X32 & Co. dagegen war das z.B. doch vor Jahren schon Standard, oder verwechsle ich da was?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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