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  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • billbo
    • 23. Juni 2016 um 10:51

    Für mich maßgeblicher Unterschied ist nicht die Frage 'welche', sondern schlicht die verglichen zu früher nahezu unbegrenzte Menge der bei Bedarf auf kleinem Raum zur Verfügung stehenden Bearbeitungsmöglichkeiten. Und die Tatsache, dass die dann auch alle tatsächlich das machen, was drauf steht.

    Ich muss mich beispielsweise vor dem Soundcheck nicht mehr entscheiden, ob ich lieber bei Tom1 oder bei der Sidesnare das Gate weglasse, weil nicht genügend davon da sind. Und bei wirklich allen funktioniert der Threshold- Regler ohne Kratzen oder Wackelkontakte. Wow!
    Inserts in Stereokanälen oder -bussen arbeiten auf beiden Seiten gleich. Bei Terzband- EQs muss ich nicht erst ausprobieren, ob alle 31 Fader wirklich in Ordnung sind. Es gibt keine fehlenden Knöpfe, abgebrochene Achsen, gelbe Aufkleber mit Fragezeichen drauf, zweifelhafte Insertkabel oder Anmerkungen des Haustechs à la "mit dem dritten von oben musst du aufpassen, da gab's neulich angeblich ein Problem". Und Effektparameter kann ich während des laufenden Programms ändern, ohne auf Knien mit der Taschenlampe vor irgendwelchen Racks mit Briefmarken- großen Displays drin herumrutschen zu müssen.

    'Neu' ist eigentlich nur, dass der heilige BSS901 nicht 'ausnahmsweise' fremdvermietet, sondern auf Knopfdruck gleich in mehrfacher Ausführung ganz real-virtuell vor Ort verfügbar ist. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Floorspots LED mit angenehmerem Licht?

    • billbo
    • 22. Juni 2016 um 17:21

    PAR 64 in leichengrün von unten? Basissetup für jedes anständige 'Kiss'- Tribute, 'Alice Cooper' oder 'King Diamond' Konzert. Gerade auch die Vorzüge von ggfs. LED- Frontlicht kommen da übrigens uneingeschränkt zur Geltung.
    Ihr dürft nicht immer nur von euren langweiligen Industrie- und Tanzteejobs ausgehen... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • billbo
    • 22. Juni 2016 um 11:42

    Ich ja auch. :wink:
    Allerdings habe ich gerade in den letzten Wochen mehrfach die in Otons letztem Satz erwähnte Beobachtung machen müssen. Da laufen forsche Bubis auf Livekonzerten mit einem auf 'zig Ebenen totkomprimierten Superduperfile auf; und es fängt schon an multibandrückzukoppeln, noch bevor der erste Nutzton aus der PA zu vernehmen ist.
    Höhere Algebra geht ohne kleines 1x1 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schief!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • billbo
    • 22. Juni 2016 um 10:29

    Gehen wir davon aus, dass es bei der schönen neuen Welt des digitalen Mischens in Verbindung mit PA um den Versuch geht, zwischen Bühnenpegel, Publikumslärm und 99dB/A LEQ in Echtzeit die wichtigsten Bestandteile einer musikalischen Unterhaltungsdarbietung akustisch so zu positionieren, dass dabei auch noch ein bisschen 'Livemusikfeeling' zustande kommt.

    Meine Essentials dafür, mit aufsteigender Wichtigkeit:
    - ein paar plakative Effekte (für Abwechslung und gelegentliche Anfälle persönlicher Kreativität),
    - Multibandkompressor im Master (für die 99 am Ende der Show),
    - Low Cuts (gegen unideale Quellen und ungnädige Hallenakustiken),
    - Bypassschalter (gegen Selbstüberschätzung hinterm Pult und mentale Sackgassen ohne Wendemöglichkeit).

    Darüber hinaus gilt: wer's mit Vierbandklangregelung, Terzband- EQ, Yamaha SPX und DBX 160x nicht hinkriegt, kriegt's mit unbegrenzter DSP- Power auch nicht hin. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 18. Juni 2016 um 16:06

    Jepp, es geht eigentlich immer noch ein bisschen schicker. Ein Backlinekollege, der in der Nähe von Köln wohnt und ursprünglich auf den gleichen Flug gebucht war, hat im Parkhaus am Düsseldorfer Flughafen die Nachricht bekommen, dass seine Ausweichverbindung jetzt ab Flughafen Köln-Bonn geht.
    Hat er aber auch noch irgendwie geschafft. :lol:

  • Wordclock Distribution / Netzwerkform / Latenzen

    • billbo
    • 18. Juni 2016 um 13:39
    Zitat

    Nur weil etwas digital ist, muss es ja nicht unzuverlässig sein

    Allerdings ist allein die Existenz dieses Satzes dazu geeignet, nachdenklich zu stimmen... :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 18. Juni 2016 um 13:36

    IDN: Reisetage wie diesen.

    Mittags: Flüge sind gebucht und bestätigt, online eingecheckt, alle Verbindungen stressfrei und mit komfortablen Zeitfenstern. Supi, kann man endlich mal ein bisschen mit der neuen Lufthansa- App rumspielen und dabei in Ruhe zusammenpacken.
    Ca. 14:00: "Bling". Lufthansa hat verkackt. "Ihr Flug Nr. … ist anulliert. Achtung: Sie erreichen Ihren Anschlussflug in Frankfurt nicht! Bitte wenden Sie sich an unsere Servicehotline." Deren Telefonnummer steht selbstverständlich nicht dabei; die muss man sich erst einmal ergoogeln. Astrein, so 'ne App.
    14:20: nach 10 Minuten kurzweiliger Warteschleifenmusik nette, sehr gebrochen Deutsch sprechende Servicemitarbeiterin. "Ist nicht Problem, nehme Sie andere Flug, über Wien. Ich Sie umbuchen, sende Tickets per email. Abflug aber ein Stund früher." Hm, schon nicht mehr so komfortabel. Angedachte Essenspause unterwegs schon mal gestrichen, stattdessen im Eilschritt zur U-Bahn - Haltestelle. Aber noch alles im grünen Bereich.
    15:00: Deutsche Bahn hat verkackt. "Zug heute voraussichtlich 35 Minuten später." Mist, das wird eng. Zumal bisher noch keine Tickets, und statt LH jetzt Eurowings. Okay, per S-Bahn und 2x Umsteigen bin ich wohl ca. 15 Minuten eher am Flughafen.
    16:10: LH hat verkackt – noch immer keine Tickets. Ab in die Check In- Schlange bei Eurowings. Schlangenlänge und Boardingzeit harmonieren erkennbar nicht; kurze Diskussion > Priority Check In.
    Gegen 16:30: Eurowings hat verkackt. "Ich kann Ihnen Tickets ausdrucken, aber der Flug ist überbucht. Ob Sie noch einen Platz bekommen kann ich nicht garantieren". Was soll's, Versuch macht kluch, ab in die Securitycheck- Schlange.
    Gegen 17:00: Flughafen hat verkackt. Mit hängender Zunge 3 Minuten vor Boarding- Close am Gate; dort noch überraschend viel los. "Aus betrieblichen Gründen wurde unser Startslot um 40 Minuten verschoben. Wir bitten noch um etwas Geduld." Eigentlich kein Problem; allerdings liegen zwischen geplanter Landung und Anschlussflug ziemlich genau 40 Minuten...
    Ca. 19:45, Flughafen Wien: ich bin nicht mehr ganz jung und nicht übermäßig sportlich, der 2km- Spurt zum Anschlussflug- Gate wirkt daher vermutlich etwas unelegant. "Boarding Closed". Die im Abrücken begriffene Bodenstewardess ist auf Zack und super nett und macht eine Ausnahme.
    Ca. 21:30, Zielflughafen: Shuttle Service des VA hat verkackt; ein paar versprengte Kollegen aus aller Welt warten auch schon seit einer Weile. Handyakku ist auf 15%. "Habt bitte noch etwas Geduld, in spätestens einer halben Stunde … "
    Gegen Mitternacht: Hotel hat verkackt; Zimmerschlüssel liegen NICHT an der Rezeption aus. Egal, nehmen wir halt irgendwelche...

    Wie entspannt, wohlorganisiert, ereignislos, spielerisch- elegant kann dagegen ein Gewitter-, Schlamm- und Matsche – Festivaltag auf einem Stoppelacker verlaufen. Welche PA da hängt und welches Mischpult dort steht? Ist mir völlig Latte. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • A&H dLive Update 1.20 - jetzt mit Editor "dLive Director"

    • billbo
    • 15. Juni 2016 um 23:57
    Zitat

    die wirklich frage ist hier aber:
    wie aufwändig wäre das für sagen wir mal 48kanäle? denn diese spezielle schaltung muss natürlich für jeden einzelnen kanal vorhanden sein.

    Bei den ganz normalen Ramsa- Konsolen von Mitte/ Ende der 80er war so was kein Thema - die konnten das ganz selbstverständlich.
    Gott sei Dank sind wir heute technisch aber fast 30 Jahre fortschrittlicher! :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • billbo
    • 6. Juni 2016 um 18:01

    Benutze ich eher für dröge Brat- oder auch Akustikgitarren; für Gesang höchstens mal bei zittrig- dünnen Schlagerstimmchen zu fetten Playbacks. Für beide Fälle gilt: Delay darf noch nicht als Slapbackecho wahrnehmbar sein (also irgendwo im Bereich zwischen 5 bis max. 20 Millisekunden), Pitch darf noch nicht 'verstimmt' klingen (also irgendwo zwischen +/-5 und max. +/-10 Cent). Je höher die Werte, um so behutsamer dosieren.
    Bei Gitarre wichtig: runterdrehen, wenn der Gitarrero mit Sender beim Soundcheck vor der Bühne rumläuft... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geisterkanäle

    • billbo
    • 6. Juni 2016 um 17:50

    Ja, stimme ich zu: egal, wie flexibel/ variabel eine Arbeitsoberfläche gestaltbar sein mag - ein unmissverständlicher Überblick über sämtliche anliegenden Eingangskanäle darf maximal 1-2 Klicks lang dauern. Und da sind wir halt wieder bei viele Kanäle = viele Fader...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geisterkanäle

    • billbo
    • 6. Juni 2016 um 14:53

    Die 'All Mute' – Szene ist eine schöne Idee. Klingt zwar im ersten Moment ein bisschen nach Kanonen auf Spatzen, erspart aber tatsächlich die Gewöhnungsphase/ Problematik bzgl. unterschiedlicher Mute- Logiken. Muss ich tatsächlich demnächst mal ausprobieren (hoffentlich ist das nicht so bald :D).
    Andererseits ist das Bewusstsein, dass zu einem bestimmten Job auch ein bestimmter Arbeitsoberflächenkomfort gehört, in der Praxis offenbar weitaus verbreiteter als in der Geiz-ist-Geil- Abteilung mancher Foren; zumindest den Einkäufern/ Disponenten der Firmen (sowohl Venues als auch freie Ausstatter), die sich ernsthaft mit Livekonzertjobs beschäftigen, scheint das durchaus klar zu sein. Beispielsweise habe ich auf meinen diversen 32-Kanal-Band- Tourneejobs der letzten Jahre örtlich viele 'zig Male CL5 vorgefunden (prima), genau ein einziges Mal CL3 (geht, ist aber schon merklich umständlicher/ weniger komfortabel) und noch nie CL1 (möchte ich auch keinen ernsten Konzertjob mit machen; und dabei ist es mir völlig egal, dass das damit technisch zumindest theoretisch genau so geht).
    Die beste aller Vermeidungsstrategien ist also in Bewusstsein und Praxis viel häufiger anzutreffen, als man vielleicht denken mag.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geisterkanäle

    • billbo
    • 6. Juni 2016 um 00:11

    Das Groß- Open Air mit Masterpatchplan und -splitter unterscheidet sich da im einen oder anderen Punkt u.U. doch ein wenig von meinem skizzierten Szenario, in dem ich nebenbei außer für FOH und 10x Mix selbstverständlich auch für's korrekte Patchen auf der Bühne zuständig bin. :D
    Immerhin: in beiden Fällen ist es von Vorteil, ausreichend geschult, routiniert und organisiert vorzugehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geisterkanäle

    • billbo
    • 5. Juni 2016 um 23:13
    Zitat

    meine hauptvermeidungsstrategie ist aber definitiv der start von der speziell für den laufenden job definierten startszene

    Das klappt aber nicht, wenn sich die (jeweils mehr oder weniger sinnvolle) Startszene erst während des Jobs selbst entwickelt.
    Beispiel: das berüchtigte Newcomerfestival ohne echte Infos oder gar :lol: Soundchecks. Vorne 5, hinten 3 Monitorwege mit je einem Gesangsmikro, ein Schlagzeug für alle, 1x Bass/ 2x Gtr./ 4x DI SR, das gleiche noch mal SL, 4 Kanäle Spare für unerwartete Überraschungen. Erste Band macht "Soundcheck", danach 10 Bands im Wechsel mit je 10min. Changeover. Startszene: jeder potentielle Sänger kriegt sich selbst auf seinen Wedge. Der Rest ergibt sich anschließend von Band zu Band und baut dabei zumindest teilweise auf dem vorherigen Programmpunkt auf; sind z.B. K/S/H erst mal halbwegs schlüssig über die Bühne verteilt, gehe ich für die nächste Truppe sicherlich nicht zu meiner Startszene zurück und fange wieder von vorne an, sondern mute stattdessen außer nicht benutzten Eingangskanälen ggfs. auch mal nicht benötigte Monitorwege.
    Auch wenn Guma genau das ja eher nicht hören möchte: an einer übersichtlich strukturierten, so unspeziell wie möglich gehaltenen und ausreichend großen Bedienoberfläche geht bei einem solchen Job deshalb kein Weg vorbei. Oder aber der Job geht an mir vorbei, bzw. ich geh' da gar nicht erst hin. Es gibt ja durchaus auch bezahlbare Pulte mit ausreichend vielen Fadern/ Kanalzügen... oder aber engagierten Nachwuchs, der auch mal hinterm Mischpult stehen möchte... :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Geisterkanäle

    • billbo
    • 5. Juni 2016 um 14:01

    Nicht selektiv muten, sondern selektiv entmuten. :wink:
    Auch wenn ich Jobs, bei denen das ein Problem werden kann, z.Zt. nur selten mache(n muss): GRUNDSÄTZLICH ist (über eine Master- Kanalmutegruppe) alles gemutet, was nicht UNBEDINGT an sein muss (also z.B. Moderatorenmics und Pausenmusik). Und beim Linecheck werden peu à peu nur die Kanäle freigeschaltet, die zweifelsfrei als 'betriebsbereit und wirklich :D notwendig' identifiziert sind.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • billbo
    • 5. Juni 2016 um 10:27

    Dito. Auch bei Pulten mit nur 4 vollwertigen Effektslots (neben Behringer und Co sind das z.B. ja auch die nicht gerade seltenen älteren Yammis) ist für Standard- Bandmixsituationen bei mir einer davon immer ein Dual Pitch; vorausgesetzt natürlich, dass es den überhaupt gibt. Damit geht von reinem Delay bis hin zu 'kräftig verstimmt' (für die eher Konfliktscheueren unter den Gitarristen :D) so ziemlich alles, was breit macht – für mich neben Drum Plate, Gesangshall und Tapdelay einer der 4 Basis- Liveeffekte überhaupt. In Situationen, wo's (wg. Songstruktur/ Akustik/ Tagesform der Musikanten) an Definition fehlt, geht man mit dem Ding halt entsprechend vorsichtig um oder lässt es weg – feddisch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wir suchen einen Meister für Veranstaltungstechnik

    • billbo
    • 3. Juni 2016 um 23:47
    Zitat

    - Leitung ...
    - Abstimmung ...
    - Sicherheitstechnische Beurteilung ...
    - Erstellung ...
    - Koordination ...
    - Kostenbewusstes Handeln ...
    - Beratung und Betreuung ...
    - Sicherheit ...
    - Mitwirkung bei Umbau- Umstuhl- und allgemeinen Hausmeisterarbeiten

    Alles anzeigen


    Das Aufgaben- und Leistungsanforderungsprofil tastet sich Schritt für Schritt an das tatsächlich angedachte Core - Kompetenz- und Tätigkeitsfeld heran. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 1. Juni 2016 um 20:43
    Zitat

    … sonst bei uns üblichen 30 Minuten für Aufbau, Mikrofonierung, Check und direkt Vollgas, …

    Hierzu und zum im Nachbarthread geschilderten Szenario der Standardspruch eines mir gut bekannten Produktionsleiters/ Veranstalters: "Wir sind hier schließlich nicht bei den Rolling Stones!"

    Bei dem Stadtfestchen 3 Beiträge weiter oben haben wir (als Quasi- Headliner :roll: ) kurz vor Ende des auf üppige 15 Minuten bemessenen Changeovers erfahren, dass es keinerlei Linecheck mehr geben würde. "Wieso, den habt ihr doch gestern Nachmittag gemacht!? Der Veranstalter hier mag keine Programmunterbrechungen. Du musst mit dem leben, was funktioniert."
    Und was soll ich sagen: wenn 10.000 Russen incl. VA, Stagemanager, Produktionsleiter, uniformierter und Kutten tragender Secu um dich herum der Meinung sind, dass das so geht – dann geht das auch so.

    … but I like it! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • GEQ vs PEQ

    • billbo
    • 28. Mai 2016 um 15:26
    Zitat

    Ich bin mit der Kombination 4 Band PEQ und GEQ inzwischen sehr unzufrieden.

    Ordentliches, zeitgemäßes Pult benutzen!
    PM5 = 16x PEQ (8x Master, 8x Matrix) + 2x GEQ, sofern man mag.
    Scnr :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • GEQ vs PEQ

    • billbo
    • 27. Mai 2016 um 23:48

    Okay, vielleicht kleines Missverständnis.
    'Systemer' bin ich selten - und wenn, dann sebstverständlich mit Hilfe (u.a.) der PEQs des verwendeten LS-/ Ampsystems. Gibt's in dem Bereich überhaupt irgendwas mit graphischen EQs?

    Am Pult selbst stehen ja heute in aller Regel 3 Ebenen zur Verfügung:
    - PEQs in den Ausgängen (Matrix). Nutze ich um das nachzubessern, was der Systemer versäumt oder vielleicht anders gemacht hat, als ich es gemacht hätte. Normalerweise um die ersten 2, 3 sich abzeichnenden niederfrequenten Stehwellen des Venues zu erkunden und sie bei Bedarf schmalbandig zu bekämpfen.
    - PEQ im Master. Den bereite ich für eventuell sich zwischen Soundcheck und Show drastisch ändernde Raumakustikverhältnisse vor. Kuhschwanz unter 150Hz, Kuhschwanz über 6kHz, Badewanne mittlerer Bandbreite bei z.B. 500Hz und 1kHz. Damit kann ich dann auch auf diesbezüglich böse Überraschungen bei Showstart notfalls blitzschnell grob reagieren. Aber auch z.B. bei längeren Darbietungen unkompliziert gegen die zunehmende Ermüdung des Gehörs anarbeiten.
    - GEQ im Master. Ist der 'Arbeits- EQ' vor und vor allem während der Show. Sozusagen eins der Generalhilfsmittel gegen all die möglichen kleinen/ größeren/ unerwarteten Klangbildkatastrophen, die nicht unmittelbar oder ausschließlich einem Eingangskanal zuzuordnen sind.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • GEQ vs PEQ

    • billbo
    • 27. Mai 2016 um 16:06

    Wer in einer turbulenten Livemixsituation innerhalb einer Sekunde über Mittenfrequenz, Bandbreite und Absenkung zum perfekten Ergebnis kommt (um sich anschließend umgehend wieder auf andere Dinge konzentrieren zu können), möge bitte 'hier' rufen. Ich probier's schon ein paar Tage, bin unter Druck mit GEQ aber immer noch wesentlich schneller.
    Inwieweit die Transferfunktion dabei der graphischen Darstellung entspricht interessiert mich dabei auch nicht die Bohne, so lange sie meiner persönlichen Erwartung an die Ergebnisänderung entspricht. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  9. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

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