Für mich maßgeblicher Unterschied ist nicht die Frage 'welche', sondern schlicht die verglichen zu früher nahezu unbegrenzte Menge der bei Bedarf auf kleinem Raum zur Verfügung stehenden Bearbeitungsmöglichkeiten. Und die Tatsache, dass die dann auch alle tatsächlich das machen, was drauf steht.
Ich muss mich beispielsweise vor dem Soundcheck nicht mehr entscheiden, ob ich lieber bei Tom1 oder bei der Sidesnare das Gate weglasse, weil nicht genügend davon da sind. Und bei wirklich allen funktioniert der Threshold- Regler ohne Kratzen oder Wackelkontakte. Wow!
Inserts in Stereokanälen oder -bussen arbeiten auf beiden Seiten gleich. Bei Terzband- EQs muss ich nicht erst ausprobieren, ob alle 31 Fader wirklich in Ordnung sind. Es gibt keine fehlenden Knöpfe, abgebrochene Achsen, gelbe Aufkleber mit Fragezeichen drauf, zweifelhafte Insertkabel oder Anmerkungen des Haustechs à la "mit dem dritten von oben musst du aufpassen, da gab's neulich angeblich ein Problem". Und Effektparameter kann ich während des laufenden Programms ändern, ohne auf Knien mit der Taschenlampe vor irgendwelchen Racks mit Briefmarken- großen Displays drin herumrutschen zu müssen.
'Neu' ist eigentlich nur, dass der heilige BSS901 nicht 'ausnahmsweise' fremdvermietet, sondern auf Knopfdruck gleich in mehrfacher Ausführung ganz real-virtuell vor Ort verfügbar ist. :lol:
Mit freundlichem Gruß
BillBo