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Beiträge von billbo

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 15. März 2016 um 23:25
    Zitat

    … Während Sinus mit seinen 3dB Crest völlig an der Realität vorbei ist, könnten 12dB Crest für viele zeitgenössische Musikrichtungen passend sein. ...

    Müssen wir Angaben zum möglichen Output eines Endstufen-/ Lautsprechersystems also so gestalten, dass man sie nur mit Hilfe eines Anhangs verstehen kann? "Dieser Verstärker liefert 1000 Watt. Achtung, gilt nicht für Orgelkonzerte!" "Angegebener Höchstschalldruck nur erreichbar mit Uffzuffzmusik bis max. 120bpm!" (Du ahnst, ich bin kein ausgewiesener Experte für wissenschaftlich- technisch wasserdichte Vergleichsmessungen :D).
    Aber die Industrie becirct uns mit Wattzahlen für Dummies, also erlaube ich mir (zumindest gedanklich) auch Vergleichsmessungen für Dummies: Rauschen oder sonstwie gemischtes buntes Programm bei absoluter Vollaussteuerung aller Systeme (alle Limiter dauerrot) über längeren Zeitraum. Genau so lange, bis sich die Kurve des ans Messmikro angeschlossenen und auf 'Peak Hold' gestellten 128Bd.- RTA an keinem einzigen Punkt auch nur noch ein halbes dB mehr nach oben verbiegen lässt. Und ja, um thermische Grenzen (Powercompression) mit zu berücksichtigen, Beginn der Messung gerne erst nach einer Stunde Laufzeit bei 30° Celsius Umgebungstemperatur.
    Klar sagt das so erhaltene Diagramm nichts aus zu Klang, Klirrfaktor, Impulstreue, oder ähnlichen Feinheiten; auch wird natürlich z. B. das nominelle oder tatsächliche Abstrahlverhalten nicht berücksichtigt, somit zunächst also nicht die akustische Leistung, sondern 'nur' ein erreichbarer Maximalschalldruck über die Frequenz dargestellt. Trotzdem erhalte ich, insbesondere im A/B- Vergleich, so ein recht umfassendes und vor allem anschauliches Bild über den möglichen akustischen Output der Gesamtkonstruktion, welches über den Wert einer einzelnen Kennzahl weit hinaus geht. Der Begriff 'Lowmidschwäche' etwa würde auf der Stelle jedermann endlich glasklar verständlich; ebenso natürlich, ob die Powermanagement- und Überlastungsschutzmaßnahmen eines Herstellers tatsächlich greifen. Und auch zur Frage, ob der linealgerade Frequenzgang im Prospekt mehr mit den Qualitäten der Lautsprecher oder mit denen der Filterprogrammierer zu tun hat, gäbe es klar erkennbare Hinweise.

    Ob es viele Hersteller von (nicht nur) Aktivkisten gibt, die ein solches Grenzlastfrequenzgang- Vergleichsmessverfahren gut fänden? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • billbo
    • 14. März 2016 um 21:54

    Ca. 2006 oder so hab' ich hier mal geschrieben, dass ich in etwa 15 Jahren als Vorruheständler mit was Laptopähnlichem auf der Parkbank neben dem Stadion sitze, die Enten füttere, und dabei der Festivalcrew da drin ein bisschen beim Mischen - ähm – zur Hand gehe. Kann sich jemand erinnern?
    Is' nich' mehr so lang hin... weitermachen! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 14. März 2016 um 13:57

    wora: zu den einerseits lächerlichen, andererseits irgendwie bewundernswert kreativen 'Watt'- Angaben quer durch sämtliche Herstellerprospekte habe ich meine eigene Meinung, und diese hier auch nicht nur einmal geäußert. Geeichten Lastwiderstand dran, Sinuston drauf, 10 Sekunden warten auf welchen Wert die Kiste runter regelt – alles andere ist mehr oder weniger bewusste Täuschung der bereitwillig wattgläubigen Kirmeszielkundschaft.
    Allerdings hängt die Potenz von Endstufenmodulen sicherlich nicht davon ab, ob sie in einem 19“- Gehäuse verbaut oder an/ in die Rückseite einer Lautsprecherbox geschraubt sind. Was wäre in dem Zusammenhang denn ein 'normaler Amp'? :wink: Und dass es durchaus Subs mit genügend potenter Leistungselektronik drin gibt hat mein eingangs geschildertes Erlebnis ja (leider) ziemlich eindrucksvoll gezeigt - 30 verkokelte 21“er riechen übrigens auch nicht besonders schön, wenn sie aus dem Truck rollen.

    Problematischer finde ich da, dass bei Aktivboxen echte Lautsprecher- Wirkungsgradangaben nicht ohne weiteres möglich sind. Andererseits deklariert auch bei Passivkisten ohnehin mittlerweile jeder Hersteller nach Belieben, was er will. Der eine sucht sich den +10dB- Peak im Frequenzgang seines Konstruktes für die Angabe des Kennschalldruckpegels aus; der nächste mittelt brav bei 2,83V über einen sinnvoll erscheinenden Übertragungsbereich, 'vergisst' bei der Messung dann aber, dass er 2 parallelgeschaltete 8-Ohm – Chassis betreibt; der dritte gibt gleich nur irgendeinen theoretisch hergeleiteten 'Peak' Wert an. Hier gehört m. E. deshalb dringend ein realistische Vergleiche ermöglichendes Bewertungsverfahren für das Verstärker- Lautsprecher- Komplettsystem (wie immer das auch aussieht) her. Also beispielsweise: Pink Noise über den angegeben Übertragungsbereich bei vom Hersteller zugestandener absoluter Vollaussteuerung aller Systeme, mit seinen Begrenzungs- und Schutzregelkreisen darf und soll er dabei so viel regeln wie er will – was nach einer Stunde dann noch an gemitteltem Schalldruck herauskommt ist eine Zahl, die einen vergleichbaren Aufschluss über das wirkliche Leistungsvermögen des Systems ergibt.
    Das Ganze dann noch geteilt durch die dabei verbratene elektrische Gesamtleistung wäre ein Traum :-D.

    Zitat

    der interne mechanische aufbau / vibrationsfestigkeit !!! ist oft unter aller sau

    Oh ja. Erinnert sich in diesem Zusammenhang vielleicht noch jemand an 'Boggs Phoenix'? :D

    Zitat

    die problematik der verkabelung ( 1 – kabel versus 2 – kabel oder kombikabel ) ist meinen kunden sowas von wurst , es hat sich noch niemand über den angeblich schlechteren sound eines pro -lautsprechers über ein 25m kabel mit 4 x 4² querschnitt beschwert.

    Spätestens wenn die Hängepunkte für die Verkabelung aufwendiger werden als die für's System ist diesbezüglich Nachdenken angesagt.

    Zitat

    und über die seeehr eingeschränkten zugriffsmöglichkeiten von „illuminierten veranstaltungsgästen“ auf die rückseite einer passivbox sollte man mal auch nachdenken

    Richtig; ab einer gewissen Mindestveranstaltungsgröße ist aber natürlich zwingend von Absperrungsmaßnahmen auszugehen. Illuminierte Veranstaltungsgäste haben im Graben nichts zu suchen, nicht mal bei rein akustischen Darbietungen.

    Zitat

    Die Investition betrifft ja nicht nur die neuen Lautsprecher, sondern auch eine völlig neue Infrastruktur. Das muss man genau so wollen. Während bei der Umstellung von Hersteller A auf B noch Kabel und ggf. Ampings mit zu benutzen sind - muss ich bei SP alles in anders haben.

    In kleinerem Rahmen gilt das, bei einer echten Investition in ein komplettes neues System nicht. Zum einen gibt man das alte nach Möglichkeit auch komplett ab (oder betreibt es parallel weiter), zum anderen wird niemand 60x 'K1' oder 'J' oder was auch immer kaufen und die dann mit Altamps und Kabelbäumen aus der Grabbelkiste betreiben wollen.

    Zitat

    Und die oben schon angesprochene neue "Umgangskultur" kommt dazu. Ist es bis jetzt noch doof, aber im Notfall ok, wenn mal ne Box im Regen hängt, will das in SP bestimmt keiner mehr.

    Da kann ich wiederum mal Gutes berichten: 10 oder 20 oder 50 SP- Kisten an nicht wirklich überdachten Auslegern in strömendem Regen war anfangs ein ziemlich gewöhnungsbedürftiges Gefühl. Ein Problem war's m. W. bisher aber noch nie – ist also offenbar beherrschbar.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ...und weil 20kw grad so in sind

    • billbo
    • 12. März 2016 um 11:36

    Hm. Hab' "GIANT EV SPEAKER!!!" oder sowas ähnliches eingegeben; dachte eigentlich, das wäre ausreichend typisch für US- amerikanische Zurückhaltung? :lol:

  • Als Gasttechniker im Club

    • billbo
    • 11. März 2016 um 17:00
    Zitat

    Sowas ist mir viel lieber als Bands, die ihren Rider gar nicht kennen, weil selbiger von irgendeiner Agentur-Pappnase bei U2 abgeschrieben wurde...

    :D Richtig. Das Rider(un)wesen nimmt hierzulande mittlerweile manchmal absurde Züge an. 30 Seiten 'offizielles und wichtiges' von der Agentur – und die Techniker, die die Standardvenues und nicht selten sich untereinander ja sogar auch persönlich kennen, schicken sich aus Notwehr heimlich Mails über das, was wirklich am Start ist bzw. gebraucht wird. Es lebe die Erhabenheit der bürokratisch korrekten Form!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Eierlegende Wollmilchsau Lautsprecher Management/Controller

    • billbo
    • 11. März 2016 um 16:31
    Zitat

    Preis / Leistung ist der Pronomic DSM48 auch ganz nett.

    Vorsicht! Das Ding rauscht fürchterlich und versucht, das durch nicht beeinflussbare Noisegates in den Ausgängen zu verbergen. Was bei leisen Programmstellen und wirkungsgradstarken Lautsprechern zu ziemlich gewöhnungsbedürftigen Effekten führen kann.
    Ich hab' aufgrund des wirklich verlockenden Preises mal welche davon als Ersatz für uralte Analogweichen in Monitorampracks verbaut, und zur Abmilderung dieses Effekts den Eingangspegel um 6dB angehoben und den Ausgangspegel (liegt hinter dem Gate; und die Gainstruktur gibt das her) um 6dB abgesenkt. Trotzdem merken selbst Metalkapellen mitunter, dass 'da irgendwas komisch' ist. Zumindest nachmittags beim Soundcheck; während einer lautstarken Marshallamphow fällt's natürlich niemandem mehr auf.

    It's not a bug – it's a feature! Aber vielleicht hast du damit ja auch gleich deinen heißersehnten Feedbackkiller?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 11. März 2016 um 13:14
    Zitat

    ... es hätte ja genau so auch bei einem Systemamp mit zu lasch gesetzten Limiter passieren können.

    Gebe ich dir prinzipiell Recht. Allerdings: bei 'all in one box' ertappe selbst ich als technisch vorbelasteter Mensch mich dabei, in der Praxis eher ein wenig gedankenloser an die Sache heranzugehen; nach dem Motto 'war teuer genug/ wird schon passen/ endlich mehr Zeit für Wichtigeres'. Bei einem Konglomerat aus Boxen, Kisten, Kabeln, Verstärkern, Controllern, Stromverteilern, Anschlusspanels, usw. agiere ich da von Natur aus vorsichtiger/ respektvoller. Zumindest, wenn ich dafür dann noch Zeit habe.
    Insofern sehe ich einen Anbieter einer solchen Lösung aus einem Guss auch ganz besonders in der Pflicht dahingehend, dass es dann auch wirklich passen muss und genau so narrensicher betreibbar ist, wie's auf den ersten Blick den Anschein hat.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ...und weil 20kw grad so in sind

    • billbo
    • 11. März 2016 um 11:11

    Wow.

    Zitat

    Findet man aber seltsamer Weise absolut nichts zu im Netz.

    Okay, ich modifiziere meine Aussage geringfügig: ich war wohl schlicht zu doof zum suchen.

    Originell finde ich eine Anmerkung aus dem Originalmanual, wo es um den direkten Einbau in die Wohnzimmerwand geht:

    Zitat

    … however, it is extremely advisable to consult with an experienced architect or builder.

    Nun denn :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ...und weil 20kw grad so in sind

    • billbo
    • 10. März 2016 um 23:32

    Bingo! :D

    Was Thomann heute ist war Blackfield in einer Zeit, als man Pro Audio (also Gesangsanlagen) noch im Fachhandel für Orchesterbedarf einkaufte. Zusammen mit 'nem neuen Satz dunkelgrüner Pailletten- Showjacketts, Saxophonblättchen, dem alle 5 Jahre fälligen Flatwound- Satz für den Basser, und feschen Notenständern für die Bläsersektion.
    Da schauten hin und wieder auch mal Paul Kuhn oder Hugo Strasser vorbei um zu sehen, was es in dieser Richtung gerade so an angesagten Neuheiten gab. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 10. März 2016 um 22:12
    Zitat

    Ich hab mal einen Wassersack an einem Bühnendach reißen sehen der dadurch 12 Axys SP Monitore in den Tod gerissen hat.

    :o Dat gildet nicht! Bei passiven Wedges hätte Murphy den Wassersack genau über deinem Amprack positioniert.

    Aber ganz klar: Wedges auf verregneten Bühnen sind selfpowered ein noch zwiespältigeres Vergnügen als sie's dort ohnehin schon sind. Zwar habe ich so noch keinen 'verloren' (die Teile, die wir nutzen, sind diesbezüglich allerdings auch sehr clever konstruiert); aber was nicht ist kann ja noch werden...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Eierlegende Wollmilchsau Lautsprecher Management/Controller

    • billbo
    • 10. März 2016 um 21:49
    Zitat

    Ich fahre auch ein Auto mit DSG und kann trotzdem schalten :wink:

    Wenn du schon bei Autovergleichen bist (irgendwie gehen die ja immer :D): Automatik und richtig gut Ton machen vertragen sich genau so gut wie Automatik und richtig gut Formel 1 fahren.

    Das immer gleiche Problem bei derartigen Automatik- Features: wer's kann braucht sie nicht. Wer's nicht kann agiert nach dem Prinzip Hoffnung und läuft mit jedem Feature Gefahr, die Sache zu verschlimmbessern ohne es zu merken oder gar zu erkennen warum.
    Benutze genau die Einstellung, die der Hersteller deiner Lautsprecher- Verstärker- Controllerkombination als 'neutral' vorgibt. Als Laie ist es sinnlos, daran herumzufummeln; du änderst ja auch deine Getriebeabstimmung nicht, bevor du losfährst. Baue dein Lautsprechersystem grundsätzlich so sinnvoll nach Lehrbuch auf, wie es die Situation nur irgend zulässt (aber schon dazu gehört viel Erfahrung, die dir keine Automatik abnehmen kann). Traue anschließend deinen Ohren und nutze deine Bediengerätschaften (Digitalpult, Master EQ, … ), um das Tagesergebnis behutsam an deinen Geschmack und/ oder örtliche Besonderheiten anzupassen.
    'Fertig' sein wirst du damit dennoch niemals, auch bei Konserve nicht. Wenn's tatsächlich gut werden soll, wirst du ständig auf unterschiedliche Verkehrslagen und Straßenzustände... ähm, unterschiedliche Titel, unterschiedliche Hallenfüllstände, unterschiedliche Publikumsstimmungen, zunehmende Ohrermüdung, usw. reagieren und ggfs. entschlossen eingreifen/ nachbessern müssen.

    Es gibt keinen 'gut'- Knopf. An keinem Controller der Welt; egal was der kostet. Und wenn du nicht selbst fahren willst/ kannst brauchst du kein teureres Auto, sondern ein Taxi. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 10. März 2016 um 15:06

    Bei einigen vermutlich nie. Aber mittelfristig wird es darauf natürlich hinauslaufen. Bis dahin gibt’s Rödeltape, zumindest für NF und Data. Strom kommt ja (z. B. im Graben, wo besonders viel davon benötigt wird) in der Regel über ganz andere und viel kürzere Wege. Da legen dann die Stromer den 63er für 'Sub' hin, und es braucht nur noch einen 6HE- Verteiler und ein paar kurze Powercon- Links.
    Die RCFler arbeiten gerade an einer Kombisteckvorrichtung mit der es möglich werden soll, für die gesamte Banane mit einem einzigen Kombikabel auszukommen. Sind aber im letzten Jahr damit auch schon mal grandios gescheitert (ich war nicht dabei... :D) – da ist wohl noch so allerlei Feintuning nötig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ...und weil 20kw grad so in sind

    • billbo
    • 10. März 2016 um 14:12

    Kinderquatsch für pubertierende Pickelleinwände. Googel mal nach 'Mitsubishi D-160': 63“... :roll: :D

    Bei Blackfield in Gladbeck stand in den 70ern mal so was ähnliches von EV. Genaue Maße weiß ich nicht; die Box war jedenfalls größer als ich (stand aber eventuell auf 'nem Sockel o.ä.). Das Teil war kein Fake, sondern spielte tatsächlich; mit der damals üblichen EV 75mm Schwingspule :lol:. Findet man aber seltsamer Weise absolut nichts zu im Netz.
    Gott sei Dank hatte ich damals nicht das nötige Kleingeld für so was (das reichte mal gerade für die ersten echten XLR- Stecker). Sonst hätte ich's vermutlich mit einem Piezo als Highend- Ergänzung betrieben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Als Gasttechniker im Club

    • billbo
    • 10. März 2016 um 10:13

    Genial! Gekauft. Das Ding hat Zukunft! :lol:

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 9. März 2016 um 22:51

    Aus Gründen der Ausgewogenheit denn auch gleich noch etwas aus der Rubrik 'weniger erfreulich': Knapp 30 gegrillte 21“er eines ungern genannt werden wollenden großen Herstellers von Chassis und Aktivsystemen sämtlicher Preis- und Leistungsklassen. An einem einzigen Wochenende.
    Im Vertrauen auf die gerade brandneue Firmware (mit allem PiPaPo incl. Echtzeitmonitoring jedes einzelnen Chassis'/ dem Chassis- und Boxenhersteller sollte man ja zutrauen sehr genau zu wissen, was er seinen Konstrukten gefahrlos zumuten darf) hatten ein paar Jungs in Sachen Low End offenbar ganz gut Gas gegeben. Wobei sich dann leider herausstellte, dass auch Großserienhersteller von in sich geschlossenen Hochleistungssystemen irren können/ bei der Erstellung von Presets nicht unfehlbar sind. Die paar wenigen Überlebenden wurden, da nun nicht ganz unberechtigt von einer erheblichen Vorschädigung auch dieser Exemplare auszugehen war, im Anschluss gleich mit getauscht. Nach und nach erst allerdings, weil der Hersteller nicht sooo viele Chassis auf einen Schlag liefern konnte. (Vielleicht waren wir ja auch nicht die einzigen, die nach den fraglichen Tagen ein wenig dumm aus der Wäsche geschaut haben – man weiß es nicht... ).
    Hier steht eine endgültige Bewertung des ROI daher bis auf weiteres noch aus. Immerhin laufen die Dinger seither unauffällig und weitestgehend störungsfrei. Wenn auch vielleicht 1-2dB leiser als (zunächst... :D ) an jenem WE.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Selfpowered– erfreuliche und weniger erfreuliche Erfahrungen

    • billbo
    • 9. März 2016 um 22:42

    Titel ist selbsterklärend: um nicht immer artverwandte Threads missbrauchen zu müssen, würde ich mir hier Erfahrungen zum Einsatz von modernen(?) 'All-in-One'- Lösungen (also Lautsprecher/ Verstärker/ ggfs. Prozessor = eine geschlossene Einheit) wünschen. Sinn und Unsinn, Verkabelungsaufwand, Standfestigkeit bei Wind und Wetter, Ausfallquoten – die ganze Palette halt.

    Deshalb fang' ich gleich mal an: EV SXA-100 (die Urversion, ohne "+"/ dafür mit durchgehendem Frontgitter).
    Anschaffung von 12 Stck. ca. 2002(?). Eine Kiste, die seither 'zigfach China- kopiert wurde und auf dem Papier eigentlich überhaupt nichts richtig kann. Damals mit Bauchschmerzen ("Sollen wir uns so 'nen Pröddel wirklich antun?") für Krimskramseinsätze à la 'pack mal eben in den Kombi' erstanden; Cases dafür wurden gar nicht erst ernsthaft in Betracht gezogen. Nach erstem Gebrauch umgehend modifiziert/ von ein paar fragwürdigen Herstellerfeatures (unsägliche extreme Höhenanhebung, Lautstärkesteller- abhängiger :shock: 'Durchschleifausgang') befreit. Seither in regelmäßigem Einsatz für alles mögliche außer Heavy Metal. Touranlage für einen kleinen, leisen Musikact Marke 'Kunst und Kultur', den ich seit >25 Jahren regelmäßig betreue (Monitor; aber auch für FOH, wenn mal wirklich gar nichts Brauchbares vor Ort ist; 30-40 Shows/ Jahr). Dryhire für klein und billig, Foyerbeschallung, Keyboardmonitor, Infill wenn eigentlich keins bezahlt wird, Notabhöre am SOH- Platz, "Ich brauch am WE mal eben 10 Aktivboxen, kannst du mir da irgendwie helfen?", usw. usw.; schlicht alles, was man sich für so was vorstellen kann, incl. des einen oder anderen 'Betriebsunfalles' in Matsch und strömendem Regen.
    Mittlerweile gehen die Dinger ins 15. Jahr und sind trotz mehrfacher kosmetischer Überarbeitung auch mit viel gutem Willen nicht mehr als uneingeschränkt galafähig zu bezeichnen; beim einen oder anderen lässt sich die ursprüngliche Form des rückseitig etwas ungünstig überstehenden Alukühlkörpers nur noch erahnen. Aber: abgesehen von einer HT- Schwingspule ganz zu Anfang bisher nicht ein einziger nennenswerter technischer Defekt an Elektronik oder Chassis (letzteres vermutlich weil die eingebauten Endstufen schlicht zu schwach sind, um irgendeinem Lautsprecher gefährlich werden zu können). Die Dinger laufen und laufen und laufen, wie am ersten Tag; lediglich bei einem dazugehörigen Sub (SBA-750 o.s.ä.) musste nach einigen Jahren irgendwann mal ein durchgeschlagener Brückengleichrichter ersetzt werden. Insgesamt und ziemlich unerwartet zweifellos eines der besten ROIs aller Zeiten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungen mit Finhol Cajomic?

    • billbo
    • 9. März 2016 um 21:10

    Ein exclusives Stück Holz. Upps, sorry, Plastik.
    Aber gut - selbst zurechtsägen wär' auch irgendwie doof. Und da wäre dann ja auch noch das Patentrecht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Erfahrungen mit Finhol Cajomic?

    • billbo
    • 9. März 2016 um 17:46

    "Patent Pending". Ein Stück Holz.
    "Mic not included". Schade.

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht. :D
    Darf man vorsichtig nach dem UVP fragen? Und gibt’s schon einen Straßenpreis?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Als Gasttechniker im Club

    • billbo
    • 9. März 2016 um 17:33

    Hatte ich so neulich von einem ausverkauften, gerade offenbar ziemlich angesagten Ami- Rockact in der Hand. Handgemalt, versteht sich. :D
    Dazu dann allerdings leider 10-15 Seiten Standardgewäsch von MLK. :roll:
    Der Gig verlief trotzdem genau so unspektakulär- problemfrei, wie's der wirklich wichtige 'Kernrider' im Vorfeld vermuten ließ.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Als Gasttechniker im Club

    • billbo
    • 9. März 2016 um 13:31

    Du wärst vermutlich verblüfft darüber, welche Acts mittlerweile mit eigenem X32 (FOH und/ oder Monitor) unterwegs sind. Auch solche, bei denen seit 20 Jahren (und auch heute noch :lol: ) "Absolutely no Behringer!!!" im Rider steht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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