Bei mir bekommt ein Doppeleinundzwanziger 4 Amps. Wer bietet mehr? ![]()
Selbst ich
bin der Meinung, dass Selfpowered nicht für jeden praktischen Anwendungsfall der Weisheit letzter Schluss ist. Streckenbeschallungen im Freien etwa bewerkstelligt man auch heute noch am sinnvollsten mit klassischer 100V- Technik. Und Wedges im Festival- Blitzchangeoverbetrieb machen selfpowered auch nicht wirklich Spaß.
Aber je größer Beschallungsanlagen und die dafür benötigten elektrischen Gesamtleistungen werden, um so drängender stellt sich die Frage nach der technisch intelligentesten Vorgehensweise bei der Übertragung dieser Leistungen. Als Techniker kann man sich dem stellen und erkennen, dass es da mittlerweile intelligente und gleichzeitig praktikable Lösungen gibt. Oder sich dem verschließen und weiterhin über Boxenfarben und/ oder Kilowattzahlen pro HE fachsimpeln. Time will tell.
Und da sich die Themenbereiche einiger Nachbarthreads hierzu z. Zt. ein wenig überschneiden: über Systemampracks habe ich zuletzt Ende der 80er nachgedacht, und solche in Kleinserien (mit)konzipiert/ gebaut; teilweise incl. der verwendeten Amps und "Prozessoren" (die man damals zwar dezent wichtigtuerisch so nannte, die aber natürlich nichts rechneten, sondern rein analog mit Hoch-, Tief,- Allpässen, div. Frequenzgangkorrekturgliedern und kombinierten Peak-/ Optokopplerlimitern arbeiteten). Ein paar davon laufen bis heute.
Heutzutage stellt sich die Frage längst nicht mehr. Systemamping? Selbstverständlich. Und selbstverständlich ohne 'Rack'.
Mit freundlichem Gruß
BillBo