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Beiträge von billbo

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • billbo
    • 2. Februar 2016 um 14:32

    Ohne Ingenieurswissen und aus Sicht eines durchschnittlich begabten potentiellen Anwenders: in der Welt der elektroakustischen Wandler gilt auf beiden Seiten der Übertragung die gleiche Physik, folglich gibt es erfahrungsgemäß auch erstaunlich (?) viele Parallelen zwischen Nehmer- (Mikro) und Geberseite (Lautsprecher). Beispiel: Richtrohr vs. Endfire Array. Und ursprünglich (Grammophon) waren beide ohne elektrische Umwege sogar identisch.
    Bei Bassreflexlautsprechern ist die Passivmembran als Masseelement in hochwertigen Konstrukten schon lange durchaus gebräuchlich und anerkannt. Wenn auch vielleicht nicht bei jedem x- beliebigen dummen Endkunden ("Hö? Da is' ja nich' mal ein Kabel dran? Skandal! Marketinggeschwätz! Volksverdummung! Dafür zahl' ich nix!")
    Warum sollte es auf der anderen Seite dieser Kette also nicht Ähnliches geben? Also aus rein technischer Sicht jetzt, und allenfalls zufällig auch in Bezug auf etwaige vorschnell- unreflektierte Publikumsreaktionen? :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Shure KSM8

    • billbo
    • 1. Februar 2016 um 15:45

    Zwar bin ich ebenfalls nicht wirklich ein Freund blumigen Marketings. Aber man sollte auch als ausgesprochener Neusprech- Kritiker bei der Wahrheit bleiben:

    Zitat

    Dem dummen Endkunden wird hier mit dem Ausdruck "Doppelmembran-Mikrofon" suggeriert, man habe die Technik eines Großmembranmikrofons in ein kompaktes Gesangsmikrofon implementiert.

    Das ist nicht richtig. Alle Produktbeschreibungen, die ich finden kann, sprechen ausdrücklich von einer aktiven und einer passiven Membran.

    Zitat

    Klar, wenn die Rückwärtsdämpfung im Tieftonbereich wesentlich geringer ist als bei herkömmlichen Mikrofonen, dann ist auch der Nahbesprechungseffekt nicht so groß.

    Der gezeigten Polar Plot sagt etwas völlig anderes. Leg mal den eines SM58 darüber.

    Zitat

    Abgesehen davon, dass das pottenhäßlich ist, ist es hochgeradig irreführend

    Schönheit ist Ausdruck subjektiven Empfindens. Und in die Irre lässt sich führen, wer nicht in der Lage oder Willens ist, unvoreingenommen nach Fakten zu bewerten. Jeder möge deshalb also für sich selbst definieren, inwieweit er hier 'dummer Endkunde' ist oder als solcher auftreten möchte.

    Ohne das Mikro benutzt/ gehört bzw. live auf der Bühne in den Fingern gehabt und ausgiebig getestet zu haben maße ich mir kein Urteil an. Das, was ich aus der technischen Beschreibung herauslesen kann, weckt aber zumindest mein fachliches Interesse und den Wunsch, es demnächst mal auszuprobieren.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: upps, sorry, reicht auch die erklärte Absicht, es mal zu nutzen? Immerhin hab' ich's schon mal (unwissentlich) live gehört...

  • das leidige Lichtcontrollerproblem muss endlich vom Tisch

    • billbo
    • 30. Januar 2016 um 10:13
    Zitat

    bei uns in der gegend gibt's tonis, die "bedienen" den sound auch so :lol: :lol: :lol:

    Klingt das dann auch in etwa so, wie das uninspiriert- nervtötende bunte Blinklichtgeflacker in dem Video aussieht? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Shure KSM8

    • billbo
    • 29. Januar 2016 um 23:48

    Da denke ich sollte man differenzieren. Elektronik wird traditionell alle paar Jahre um 50% billiger; gemessen an dem, was sie zu leisten im Stande ist. Alles was vor allem mit Mechanik zu tun hat (also neben vielem anderen auch Schallwandler) ist verglichen damit erstaunlich preisstabil; auch relativ zur allgemeinen Inflation. Und deshalb schlägt ein 'Top-of-the-line' – Mikrofonsatz oder -Lautsprechersystem (oder auch Bühnensplitsystem :D) heute im Prinzip noch genau so zu Buche wie vor 30 oder 40 Jahren. Ganz im Gegensatz zum Mischpultplatz – da sind nur die Cases und Litlites noch genau so teuer wie 1970.

    Was natürlich nichts mit dem vergänglichen Herstellerglück einer damals wie heute meist homöopathisch- kurzen UVP – Markteinführungsphase zu tun hat. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Shure KSM8

    • billbo
    • 29. Januar 2016 um 21:53

    Alles relativ, Papier hält still, und 'Time will tell'. Der UVP eines SM58 lag auch mal mindestens bei DM 395,-. Und das war seinerzeit sicherlich deutlich mehr als es heute EUR 499,- sind.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 29. Januar 2016 um 13:25

    400B hatte ich nur als Monitorpult. Da war 'unsymmetrisch' im Ausgang egal – die daran angeschlossenen 360er waren ja auch unsymmetrisch... wenn auch nicht auf '2' :roll: :D. Dafür einen Ur- 400er als FOH. Zwar mit P&G; dessen 3(!) unsymmetrische Auxe waren ohne ein zusätzlich auf Lochrasterplatinen eingebautes Symmetrierkonstrukt trotzdem ebenfalls unbenutzbar.

    Aber deine Stagebox ist ein gutes Beispiel dafür, dass so etwas – wenn es gut gemacht ist und keine SMD- Mikroplatinen o.ä. Wegwerftechnik im Spiel sind - tatsächlich über Jahrzehnte zuverlässig nutzbar ist. Solche Teile können und werden im rauen Bühnenalltag Generationen von sensibel vor sich hin blinkenden Netzwerkplugböxlein locker überleben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 28. Januar 2016 um 16:34

    Meine Herren, also bitte! 'Funktionsfähiger Gebrauchtzustand mit altersbedingt unvermeidlichen optischen Mängeln'. Der Rest ist heutzutage Verhandlungssache.
    Design und Ausführung nach zu urteilen hing an mindestens einem Ende ein TAC Blue 24/8. Richtig?

    Meine 'Erste' wäre dann noch mal so knapp 10 Jahre älter :cool:, eine solide Zigarrenkiste mit 12 Monoklinkenbuchsen drin. Der Sinn symmetrischer Signalführung erschloss sich mir damals nicht (bzw. hatte ich davon noch nie was gehört), und XLRs wären budgettechnisch sowieso jenseits von gut und böse gewesen. Und Diodenbuchsen waren ausgesprochen mühselig zu verarbeiten.
    Dafür bereits mit 'Harting' (sah allerdings noch ein bisschen anders aus als heute) dran. Meine Eltern hatten damals einen Zigarettenautomatendienst; hin und wieder fiel mal eine aufgebrochene 'Hartingtruhe' zum Ausschlachten an. Und matt schwarz angemalt, mit gesponserter Plakafarbe aus dem Kunstunterricht.
    M. W. leider heute nicht mehr erhalten. :(

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 27. Januar 2016 um 22:51

    Offenbar hat der potentielle Neukunde eine erfrischend unvorbelastete und -verkrampfte Einstellung zum Thema 'Wertigkeit' im Zusammenhang mit Tonmöbeln. Immerhin! :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 25. Januar 2016 um 16:27

    Ja, macht einen guten Eindruck: Metallarmaturen, Verschraubung statt Blindnieten, 3. und sogar 4. Abgang (Sub-D) für optionale Erweiterungen. Offenbar weiß man dort bestens, worauf es in Sachen Zuverlässigkeit/ Langlebigkeit/ Flexibilität bei so was ankommt. Und auch die Sache mit den 8 parallelen Männchen ist in manchen Situationen Gold wert; ziemlich genau so sehen meine mittlerweile 25++ Jahre alten Standardstageboxen auch aus.

    Mitsamt Rack, den nötigen Auflösungen und ggfs. Multipinverlängerung für die 'örtliche' Seite sicherlich eine Anschaffung im vierstelligen Eurobereich (OHNE das eigentliche Multicore, versteht sich). Aber gemessen daran, dass so was bei halbwegs pfleglicher Behandlung auch im mobilen Einsatz jahrzehntelang problemlos funktioniert und dabei vermutlich die eine oder andere Generation der daran anzudockenden Mischrechner locker überlebt, dennoch und im echten Wortsinn preiswert.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mackie ProDX8

    • billbo
    • 22. Januar 2016 um 16:47

    Bei der Benutzung des Wortes 'investieren' im selben Satz mit Elektronikspielzeug krieg' ich Pickel.
    Ich bin hin und wieder mal kurz zu Besuch auf dem Wertstoffhof. Dort gibt's derlei Investitionsgüter gleich tonnenweise zu bewundern. Jeden Tag mehrere Container voll. Viel Erfolg! :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mackie ProDX8

    • billbo
    • 22. Januar 2016 um 00:23

    Hammer! Ultimate Live Mixing Experience, konsequent zu Ende gedacht: wenn's sowieso unbedienbar ist, kommt's auf die Segnungen von Bluetooth und W-LAN ("Kann funktionieren, muss aber nicht") auch nicht mehr an. Das Ganze sanft abgerundet und vermarktungstechnisch feinsinnig verknüpft mit dem legendären 'Mackie Digital' – Nimbus. Das Leben ist eine App. Weiß man schon was zu Szenenautomation?

    Das angebotene Finanzierungsmodell dürfte die wirtschaftlichen Möglichkeiten der angepeilten Zielkundschaft allerdings bedenklich überstrapazieren; bis zur kompletten Band- PA wollen ja auch noch die Raten für 2 Aktivstäbchen gestemmt sein. Darf ich die Marketingkampagne zur weltweiten Produkteinführung gestalten? :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Audio on PC allgemein/Grundlagen

    • billbo
    • 16. Januar 2016 um 15:07
    Zitat

    aber gut, dann hab ich ja jetzt noch eine neues gebiet womit ich mich beschäftigen sollte

    Wenn du Spaß am Ausprobieren, Forschen, Entwickeln, Neuland Betreten hast – nur zu. Erlaubt ist, was gefällt und niemandem weh tut.

    Wer an Anwendungen in professionellem Umfeld denkt (du schreibst von Jobs), sollte sich dabei allerdings vor falschen Annahmen hüten:

    Zitat

    … und kann so auf ein Teures Digitalmischpult verzichten.

    Wir leben im Zeitalter industrieller Fertigung. Das gilt für alle 'Dinge' wie Standardwerkzeuge und sonstige Gebrauchsgegenstände für den Massenmarkt, auch für digitale Livemischpulte. Letztere sind, gemessen an dem was sie können, mittlerweile sehr weit entwickelt, hoch spezialisiert, erfreulich zuverlässig und geradezu unfassbar billig.

    Zitat

    -Welche vor oder Nachteile hat es zb. eine Band mit dem PC oder einem Pult zu mischen? (Abgesehen von der bediehnung. Eher auf die Qualität bezogen)
    -Gibt es spezielle Programme für den Live einsatz? Wenn ja welche? Und was würde gegen meine DAW sprechen mit entprechenden (schon vorhandenen) Plugins wie z.B. Waves.

    Beschallung ist eine Dienstleistung. Und wie bei den meisten gewerblichen Dienstleistungen zählt für den, der sie am Ende bezahlen soll, dabei das Ergebnis und die Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Genauigkeit und Effizienz, mit der es erreicht wird. 'Beschallen' bedeutet Situation richtig einschätzen, aufbauen, einschalten, anfangen, bestmögliches Ergebnis abliefern, fertig. Die dafür genutzten Werkzeuge sind lediglich Mittel zum Zweck – wer sie stattdessen zum Selbstzweck erklärt und dabei das Werkstück aus den Augen verliert, hat wirtschaftlich schon im Ansatz verloren.
    Plugins zählen in diesem Zusammenhang eher für den zum Werkzeug, der mit den 'profanen' Tätigkeiten des Beschallers nur noch wenig oder nichts mehr zu tun hat. Werde dafür z. B. einfach Chefmischer eines zahlungskräftigen, gut gebuchten internationalen Top- Liveacts; dann passt das. (Versuche ich seit 40 Jahren. Bis jetzt hat's zwar noch nicht so richtig nachhaltig funktioniert, kommt aber bestimmt noch... )
    Bis dahin betrachte sie einfach als nettes buntes Spielzeug und habe Spaß damit. :wink:

    Angenommen, du benötigst für deine Selfmade- Firma Büroschränke. Dann lässt du die nach deinen Vorstellungen vorgefertigt liefern oder holst sie aus einem Möbelmarkt ab, baust sie auf, und kannst sie am nächsten Morgen benutzen. Incl. perfekt passender Wände, Böden, Türen, Schubladen, An- und Einbauteile, Arbeitsflächen, und je nach Geschmack und/ oder Geldbeutel unauffälligem oder repräsentativem Design. Und konzentrierst ich ab sofort wieder auf deine Kundschaft und deine Arbeit.
    Vielleicht bist du aber nebenbei auch ambitionierter Hobbyschreiner mit Spaß am Bauen, Basteln, Tüfteln, Werkeln mit Holz? Dann kannst du selbstverständlich auch die Bau- und Holzmärkte in deiner Umgebung besuchen. Bretter, Platten, Leisten, Dübel, Beschläge, Schrauben, Nägel, Furniere, Umleimer, Werkzeuge und Hilfsmittel aller Art – all das gibt's dort käuflich einzeln in Kleinmengen zu erwerben; vermeintlich preisgünstig und in überwältigender Auswahl und Vielfalt. Anschließend noch ein paar Wochen messen, sägen, bohren, schrauben, ausprobieren, verwerfen, neu messen, wieder umbauen; letztlich wird irgendwann auch ein Büroschrank draus. Selbst wenn er ein bisschen komisch aussieht, hier und da mal eine Tür klemmt oder eine Schublade sich nicht öffnen lässt, und alleine das Material insgesamt zehnmal teurer war als das Serienfertigprodukt vom Spezialisten für Büromöbelherstellung. Macht nichts, den Mehraufwand schlägst du einfach auf deine Rechnungen drauf. Und schon kannst du dich wieder ungestört (falls nicht gerade eine Schublade klemmt) deiner Arbeit und deinen Kunden widmen.
    Sofern es die dann noch gibt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Linear 5 LTS

    • billbo
    • 4. Januar 2016 um 13:22
    Zitat

    ... Und dass hier seltsame Vorstellungen bei der Relation "Anzahl zu beschallende Menschen" zu "aufgewendetes Material" herrschen, ist ja nun auch nix Neues. :roll:

    Ho, ho, ho. So viel nachweihnachtliche Schelte auf einmal; und das, wo sich doch Knecht Ruprecht so kurz nach der anstrengenden Hauptsaison eigentlich im wohlverdienten Urlaub befinden sollte?

    Auch so was hier
    http://www.toa.jp/assets/images/TOAProduct/tc631_pn1e.jpg
    reicht in Sachen Schalldruck und Verständlichkeit für 1000 Leute. Und zwar locker. Trotzdem erwarte ich als zahlender Besucher einer Konzertveranstaltung insgeheim schon ein bisschen was anderes. U. a. aus diesem Grund ist 'Stadtfest' übrigens auch die denkbar schlechteste Messlatte für quantitativ und qualitativ ausreichend dimensionierte Beschallungen. Da tut's prinzipiell auch Pantomime – wenn's mir zu leise ist oder mir aus sonstigen Gründen nicht gefällt gehe ich einfach weiter. Kost' ja nix. :wink:
    Und auch die Mär von 'Konzerten der härteren Gangart' ist nichts weiter als eben eine Mär. Ein Festival mit Slayer als Headliner mag zwar als lärmiger empfunden werden als ein Helene Fischer- Konzert oder ein Wagneroper- Open Air (wobei solche Empfindungen manchmal sehr subjektiv und individuell höchst unterschiedlich sein können). Aber die Anforderungen an die Beschallung ist in allen drei Fällen ziemlich identisch, weshalb dafür dann in der Praxis auch nicht ganz von ungefähr gleiche oder vergleichbare Lautsprechersysteme eingesetzt werden.

    Nehmen wir an, die Erwartungshaltung des Publikums an den üblichen Schalldruck bei einer Unterhaltungskonzertveranstaltung ist rein zufällig identisch mit irgendwelchen 'anerkannten Regeln der Technik' und liegt bei etwa 99dB/A Leq. Dann ist eine für 1000 Zuhörer richtig und ausreichend dimensionierte Beschallung so konzipiert, dass sie an jedem der 1000 verkauften Zuhörerplätze problemlos 120 dB Peak (mindestens notwendige Dynamikreserve für in dem Bereich als natürlich empfundene Musikwiedergabe) erreichen kann, ohne dabei hörbar an ihre Grenzen zu gelangen; d. h. ohne das musikalische Hörgeschehen dabei in irgendeiner Form ungewollt zu beeinflussen. Perfekt klappt das nirgends, aber heutzutage durchaus annähernd; und wie so oft führen dabei viele Wege nach Rom: man kann z. B. in ausreichendem Abstand (= Höhe!) zum Publikum geeignete (d. h. mechanisch und/ oder elektronisch skalierbare) Flächen- oder Linienstrahler installieren. Man kann (und muss dann in vielen Fällen) zusätzlich für akustisch vernachlässigte Zonen Infills, Nearfills, Delaylines, usw. einsetzen. Man kann stattdessen von vornherein dezentral beschallen, also z. B. 20 der hier vorgestellten oder ähnlicher Kisten gleichmäßig über den Köpfen des Publikums verteilen und entsprechend intelligent ansteuern. Man kann auch 1000 gute Infrarot- Kopfhörer verteilen...

    Aber auf gar keinen Fall kann man den Job auch nur annähernd akzeptabel mit je einem links und rechts an einer Bühnenkante aufgebauten Kleinbeschallungslautsprecher erledigen. Egal was der Hersteller dazu meint und/ oder in seinem Produktreklameblatt argloser Gelegenheitsbeschallerkundschaft diesbezüglich zu suggerieren versucht.

    Frohes neues Jahr!
    BillBo

  • RIP Lemmy Kilmister

    • billbo
    • 31. Dezember 2015 um 12:57

    Der kommt da oben schon zurecht :wink:
    https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xtp1/v/t1.0-9/1424450_10207280273238263_2669118922492864480_n.jpg?oh=90108ad86a449e7a5fe38959d68d6033&oe=570227DF&__gda__=1461078521_6b8ecb476de8944c0fb56028674f4c34

  • RIP Lemmy Kilmister

    • billbo
    • 30. Dezember 2015 um 17:45

    Braucht er nicht. Das Original ist seit ein paar Wochen schon da:
    http://www.laut.de/news/motoerhea…3-11-2015-11943

  • PA's die Spaß machen

    • billbo
    • 28. Dezember 2015 um 10:09
    Zitat

    die Leute nah vor der Bühne/PA auch ?

    Wenn's genug und ausreichemd hoch geflogen/ gestackt war: warum nicht?
    Flächenstrahler statt Möchtegernline = 3 dB weniger Schalldruckabfall pro Entfernungsverdoppelung. 8)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Das 'falsche' Pult ...

    • billbo
    • 24. Dezember 2015 um 12:53

    wora:

    Zitat

    ... ich fand das phantastisch und habe die vorgaben per szenenautomation umgesetzt. dabei habe ich aber lediglich Mutes und panning in die szenen übernommen, alles andere blieb quasi auf recall safe.
    das ergebnis war für mich übrigens durchaus überzeugend, da ich mit 40 offenen kanälen sonst wohl niemals so einen durchsichtigen sound hinbekommen hätte!

    Okay, das ist zwar nicht ganz 'Band on Tour', geht aber schon ein bisschen in diese Richtung.

    Zitat

    diese sache hatte ich auf meiner iLive vorbereitet, die dann auch am start war.

    Gehen wir davon aus, dass das 20 oder 30 o. ä. 'Songszenen' waren – dann ist das durchaus einiges an (nennen wir's mal so) Programmierarbeit im Voraus. Für ein Einzelevent (jedenfalls hab ich das so verstanden). Dazu die unvermeidliche Frage: ist diese Arbeitszeit auf irgend eine Art bezahlt/ vergütet worden? Also z. B. als Rechnungsposten 'Showvorbereitungen im Vorfeld' o. ä.? Und daran anschließend: wäre das mit ein paar Mute- und VCA- Gruppen 'on the fly' nicht ähnlich stressfrei, ähnlich überzeugend im Ergebnis, dafür aber wesentlich kostengünstiger und nebenbei flexibler bzl. etwaiger spontaner Änderungswünsche in letzter Sekunde (Künstler... ) zu bewerkstelligen gewesen? Und zwar (um nicht ganz vom Thema abzukommen) mit jedem dafür geeigneten bzw. diesbezüglich ausreichend ausgestatteten Pult?

    Ich erwarte jetzt natürlich eine Antwort in der Art "na klar, aber auf diese Weise konnte ich auch noch mein ansonsten ungenutzt rumstehendes Mischpult vermieten, sodass der Deal insgesamt anschließend für mich ganz in Ordnung war". :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Windows 10

    • billbo
    • 22. Dezember 2015 um 23:12
    Zitat

    ...frohe Ostern noch

    Wer weiß, wofür's gut ist. Lad' die Sekretärin doch erst mal ganz nett zum Weihnachtsessen ein :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Das 'falsche' Pult ...

    • billbo
    • 22. Dezember 2015 um 18:42
    Zitat

    Wie langweilig, da kann man doch keinen auf dicke Hose mit machen...

    Dicke Hosen sind oftmals unflexibel, hinderlich beim Laufen, und können auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Nur gut, dass man das zumindest teilweise noch selbst beeinflussen kann.

    Ja, der 'Bandrider' ist in mancherlei Hinsicht eigentlich ein Relikt aus der Vergangenheit. Wer in der Lage ist, ganz bestimmte technische Gimmicks auch tatsächlich durchzudrücken, kann die häufig auch gleich selbst mitbringen – sooo teuer ist das im Gegensatz zu früher nämlich nicht mehr. Potente Lieblingspulte (sofern nicht gerade XL8 oder so was drauf steht) passen heute locker in jeden Sprinter oder Nightlinerhänger. (Sonderfall 'Fly in Shows' mal ausgenommen.)
    Sehr viele Kollegen (Tonler wie Lichtler) gehen mittlerweile diesen Weg, um sich auf Tour zumindest einen Teil des täglichen Ärgers zu ersparen. Ich gehe ihn ganz bewusst nicht: alle paar Tage mal wieder innerlich fluchend hinter einem anderen widerspenstigen (weil ungewohnten) Digitalpult zu stehen kann man mit etwas Abstand auch als kostenlose Gelegenheit betrachten, die kleinen grauen Zellen nicht gänzlich verkümmern zu lassen.

    Zitat

    ja natürlich geht das auch 2015 noch.

    (es sei denn, man arbeitet ähnlich wie im theaterbetrieb für jeden song mit vorbereiteten szenen... )

    Dazu und zu Gumas Anmerkung eine ernst gemeinte Frage: gibt es das im 'Band-auf-Tour-Betrieb' eigentlich wirklich? Wer macht das so? Ich kenne diesbezüglich tatsächlich niemanden.
    Ich kann mir keine 2 Venues vorstellen, bei denen ich von Show zu Show alle Einstellungen komplett übernehmen wollen würde; selbst bei der zuverlässigsten und professionellsten Band nicht. Komplett unterschiedliche akustische Gegebenheiten, Tagesformschwankungen der Musiker, spontane Programm- und Setlisten- Änderungen, Gastmusiker, sich während der Show ändernde Hallenfüllstände: das bedeutet alles Echtzeitarbeit; um all das zu berücksichtigen muss ich dann ja eigentlich so ziemlich alles auf Isolate oder Recall Safe stellen. Dann bleiben vielleicht lediglich ein paar songspezifische Effekte übrig (und selbst bei denen kann ich nicht im Voraus zuverlässig sagen, ob sie in Betonhalle B genau so funktionieren wie Tags zuvor in Kuschelclub A). Dafür tut's dann auch eine Library mit zwei, drei persönlichen Specials drin; selbst dabei muss ich dann einkalkulieren, diese während laufender Show noch mal editieren zu müssen, und habe auch überhaupt kein Problem damit.
    Daher noch mal die Frage: gibt’s in diesem Zusammenhang tatsächlich jemanden, der auf Tour einfach 'Song1' – 'Song2' – … usw. abruft und hofft, dass das heute schon irgendwie passt, weil's damals beim Speichern ja auch gepasst hat?

    Mir ist dabei auch klar, dass das in anderen Bereichen (Theater) zum Teil so praktiziert wird - dort läuft so viel wie möglich auf Automation hinaus, so dass anschließend im Zweifel auch der Hausmeister 'die Show fahren' kann. Bei internationalen Musicalproduktionen z.B. programmiert der hochbezahlte LD des Produzenten genau EIN Mal die Show (und zwar in Theatern rund um die Welt); anschließend hängt's dann am örtlichen Praktikanten, jedesmal rechtzeitig auf 'Next Scene' zu drücken (und bei Bedarf defekte Leuchtmittel zu tauschen, möglichst ohne den Scheinwerfer dabei zu berühren). :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Das 'falsche' Pult ...

    • billbo
    • 22. Dezember 2015 um 13:34

    Doch, finde ich gut. Ein fortwährendes praxisrelevantes Reizthema, welches in IDN zwangsläufig ganz schnell wieder untergehen würde.

    Zitat

    deinen ansatz, jetzt aus diesem passus einfach so mal die hobby/pro unterscheidung zu fahren finde ich dann doch etwas verfehlt.

    Jepp – die Anspielung war mindestens missverständlich und damit nicht korrekt. Sorry!

    Einer meiner besten Kunden (Künstleragentur mit vielen hundert Konzertspielverträgen weltweit im Jahr) hat mir zum Thema Wunschpulte mal ziemlich wörtlich folgendes gesagt: "Wir bezahlen deine Rechnungen nicht für's Riderschreiben, und schon garnicht für die Auflistung deiner Lieblingsspielzeuge. Sondern dafür, dass du für unsere Bands unter den jeweils gegebenen örtlichen Umständen das Beste herausholst. Und zwar unter ALLEN gegebenen Umständen."
    Das beinhaltet durchaus auch mal, dass ich im Voraus Alarm schlage, wenn ich sehe 'au weia, das passt dort technisch hinten und vorne nicht'. Und dass solcher Alarm dann auch ernst genommen wird, und in der Folge ein solcher Gig entweder gar nicht oder anderswo oder unter geänderten (technischen) Bedingungen stattfindet Das Beharren auf irgendwelchen Lieblingspulten (oder früher mal -effektgeräten) zählt dabei allerdings ausdrücklich nicht zu den zielführenden oder gar erwünschten Vorgehensweisen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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