Zitat von "oton"1. SM58 geht schon aus optischen Gründen gar nicht, möglichst unauffällige Schwanenhälse nehmen/mieten.
bei mir/uns ist es das Beyer MCS-50 kabelgebundenens System mit max 64 Kanälen - wir habe auch kabelLOS, aber durch die immense Zunahme an Datenverkehr im 2.4 GHz Band kannst die jetzt vergessen - wir hatten schon Locations, bei denen war KEIN Kanal im 2.4 GHZ frei
Zitat2. Sprachbeschallung finde ich persönlich oft eine der schwersten Aufgaben, gutes/sehr gutes Material imho Pflicht. Man hört halt jeden Fehler ... und zwar Mikros wie Anlage. mit Telefonsound wird keiner glücklich, auch wenn die Information rüberkommt.
+1 ich bezeichne's oft als Königsdisziplin - laut kann jeder, (sprach-)verständlich wenige...
Zitat3. Ein guter (parametrischer) EQ a la CP10 hilft ungemein, Kompressoren würde ich weglassen. Am besten einen gute Digitalschüssel mit EQ´s / Gruppen zuhauf, um auch ein paar Specials basteln zu können. Im Vorfeld SORGFÄLTIG Feedbacks suchen & ziehen, aber immer auch die Sprachqualität im Auge behalten.
da ich/wir meisst analog, jedoch mit Subgruppen mischen, gibts's in jeder - Konferenze System, Handfunken, Anstecker etc. einen XTA DSP324 - Ruhe is'... ![]()
Zitat4. Ein flinker Finger und Konzentration ist erstens immer besser als Schalter & Gate, ausserdem hält es einen wach .... ich lasse immer alle Mikros auf -10 bis -15dB, und den aktuellen Redner auf 0.
guter Ansatz ist -10dB - aus Erfahrung der letzten 20 Jahre ![]()
Zitat5. Die einzelnen Stimmen/Redner noch einmal einzeln entzerren, damit die Unterschiede nicht so groß sind ... also dem Baritonbassbrummler ein wenig Bass raus, in das Piepstimmchen dafür ein paar Tiefmitten rein. macht es auch leichter zuzuhören.
genau so - Rest siehe 3.
ein paar Bilder findet ihr auch in meinem FB