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Beiträge von rcz

  • Gefährliche, erschreckende Aufbauten

    • rcz
    • 1. November 2007 um 19:43

    Hallo,

    auch wenn das Thema schon unzählige Male angesprochen wurde, möchte ich an dieser Stelle nocheinmal darauf zurück kommen. Häufig findet man irgendwelche kleineren Veranstaltungen vor, die von irgendwelchen Party/Disco-Teams ausgestattet werden, bei welchen zahlreiche Sicherheitsstandards und Vorschriften einfach missachtet werden.
    Über soetwas sehe ich entzwischen weg und beteilige mich auch nicht mehr an entsprechenden Diskussionen, da dies wohl alles erfolglos ist.


    Gestern war ich als Besucher auf einer größeren Halloween-Party.
    Normalerweise sehe ich über kleinere Sicherheitsmängel (z.B. fehlende Fangseile an kleinreren Scheinwerfern in geringer Höhe, unsachgemäß verlegte Kabel ...) hinweg, doch was mir dieses Mal zu Auge kam war wirklich erschreckend:

    Mitten auf der Tanzfläche wurden zwei frei zugängliche, senkrechte Traversenkonstruktionen aufgebaut, welche zum Tragen von Moving-Heads und konventionnellen Scheinwerfern dienten.
    Auf den Bodenplatten dieser wurden jeweils eine Nebelmaschine aufgestellt. Es war keinerlei Berührungsschutz gegeben noch irgendeine Befestigng vorhanden. Der heiße Nebel war auf die unmittelbar davor stehenden Personen gerichtet und ein versehentliches Berühren der heißen Austrittsdüse wird wohl sicherlich auch keine Seltenheit gewesen sein - ganz davon abgesehn dass das Gerät und Kabelgewirr eine ernstzunehmende Stolperfalle darstellte.


    Nach zwei Stunden trat auch das befürchtete ein. Die Nebelmaschine lag ca. 1m entfernt und auf die Seite gekippt auf der Tanzfläche und nebelte dort weiter vor sich hin. Selbst nachdem das Personal aufgrund der ausgefallenen Moving-Lights (welche wahrscheinlich hinter der Nebelmaschine in der DMX-Kette hiengen) auf die Problematik aufmerksam wurde, wurde die Maschine wieder an der gleichen Stelle positioniert.


    Nicht genug dessen fiel mein nächster Blick auf die Lautsprecher-Stacks. Die Lautsprecher waren zwar untereinander Verbunden, jedoch stand die ganze wackelige Konstruktion frei zugänglich auf der kleinen Grundfläche eines Q-Subs. Schon ein versehentliches Fallen gegen das Stack hätte wohl ausgereicht um die ganze Konstruktion zum Fallen zu bringen. Glücklicherweise ist jedoch nichts passiert.


    Das letzte Bild lass ich am besten einfach kommentarlos stehen. Als ich die Sicherung und Befestigung der Traversen gesehen habe, war lich wirklich sprachlos.


    Nun meine Frage:
    Wie kann man solche Konstruktionen mit etwas Menschenverstand und technischen Grundkenntnissen aufbauen? Selbst einer nicht sachkundigen Person muss soetwas doch auffallen. Ein solches handeln sehe ich als grob fahrlässig an. Zudem hätten sich alle angesprochenen Gefahrenquellen mit minimalen materiellen und zeitlichen Mehraufwand beseitigen lassen können.
    Aufgrund des verwendeten Materials (D&B Lautsprechersysteme, Chain-Master Kettenzüge, SmokeFactory Captain D, HES Studio-Sopts und Studio-Colors ...) und der gesamten Konstruktionen wird hinter dem gesamten Aufbau sicher nicht irgendein Party-Team stehen sondern ein größeres Unternehmen.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Fragen zum Martin Case Pro 2 Lichtpult

    • rcz
    • 23. Oktober 2007 um 23:05
    Zitat von "crd-ml"

    [...] Mit der Gruppenzuweisung auf die "Sub"-Master geht bei mir persönlich am Pult und sogar wie es beschrieben ist in der "besten" Anleitung die ich je für ein Gerät in der Hand hatte. [...]


    Dann scheint bei mir da wohl irgendetwas nicht zu stimmen. In den nächsten Tagen werde ich mir einmal ein SSD zulegen und die Software dann ganz neu aufspielen, vielleicht hilft das ja schon.


    Allerdings wundere ich mich schon lange warum das Pult eigentlich so gering verbreitet ist und sich im Internet kaum Informationen darüber finden lassen. Sicher sind das außergewöhnliche Bedienkonzept (zusammen mit dem Handbuch ;) ) und der recht hohe Preis ein Grund für die geringe Verbreitung. Sofern man sich jedoch einmal näher damit beschäftigt hat, bietet einem das Pult wirklich umfangreiche und nützliche Funktionen, die bei vielen anderen weit verbreiteten Movinglight-Pulten fehlen.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Fragen zum Martin Case Pro 2 Lichtpult

    • rcz
    • 23. Oktober 2007 um 17:51

    Hallo,

    nachdem ich nun endlich einmal dazu kam die unzähligen Muttern von der Platinenverschraubung zu lösen anbei nochmal die Fotos von oben:

    Ich hoffe das was du benötigst ist einigermaßen zu erkennen.


    Neben meiner Frage zu den Playbacks habe ich nun noch ein weiteres kleines Problem mit den Editieren der Submaster:

    [EDIT] + [S1/S2] sollte laut Handbuch eigentlich ein Bearbeiten der den Submastern zugeordneten Gruppen erlauben. Allerdings reagiert das Pult bei mir hier auch nicht und nach dem Drücken der [EDIT]-Taste blinken auch nicht die LEDs der Submaster.
    Gibt es da noch irgendetwas zu beachten oder scheint da ein Hardware/Software-Fehler vorzuliegen?

    Vielleicht findet sich aj noch ein Case-Benutzer der mir diesbezüglich etwas weiter helfen kann. ;)


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Fragen zum Martin Case Pro 2 Lichtpult

    • rcz
    • 22. Oktober 2007 um 14:58

    Danke für die Informationen. Ich habe eben einfach testweise einmal die 5V-Leitung angeklemmt. Und siehe da: die Hintergrundbeleuchtung funktioniert und die Fader lassen sich nun auch ganz nach unten ziehen. Vorher hatte ich mich schon öfters gewundert, warum die Werte der analogen Fader immer etwas über der Nullstellung umhergependelt sind.

    Nun habe ich allerdings noch ein kleines Problem mit den Playbacks. Entweder klappt bei mir das direkte zuweisen der Playbacks nicht ganz oder ich stelle mich nur zu dumm dafür an. Folgendermaßen gehe ich vor:

    (Cueseite auswählen) -> (gewünschtes Cue auswählen) -> (in den Gerätemodus wechseln) -> (Geräte auswählen und Steuerkanäle einstellen) -> [TO] -> [Playback-Flash-Taste 1-10]

    Allerdings erfolgt darauf keine Reaktion, auch blinken die LEDs der Playback-Flash-Tasten nicht. Wähle ich dagegen eine Sequenz [A] - [D], so wird dies sofort angenommen.


    Ich haben eben einmal meine Case 1 aufgeschraubt und dir die Platine fotografiert. Mehr gibt mein Foto leider nicht her - aber ich hoffe man kann genug erkennen. Ansonsten stehe ich für Rückfragen natürlich gerne zur Verfügung.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Fragen zum Martin Case Pro 2 Lichtpult

    • rcz
    • 20. Oktober 2007 um 09:25

    Nopchmals vielen Dank für die Informationen.

    Bzgl. der Hintergrundbeleuchtung habe ich mir das ganze einmal näher angesehen und das entsprechende Display einmal testweise an den Anschluss eines "Sequenz-Displays" gehangen, wobei tatsächlich die Hintergrundsbeleuchtung aufleuchtete.
    Deshalb habe ich mir einmal die Platinen etwas genauer angeschaut, wobei mir aufgefallen ist, dass die Erweiterung der 2er-Version mit 5V versorgt wird, wohingegen die Hauptplatine nur mit 12V versorgt wird.
    Am Steckverbinder der Hauptplatine ist allerdings auch ein Pin mit "5V" gekenntzeichned, welcher jedoch am Stromstecker nicht belegt ist.
    Somit wäre ich dankbar, wenn jemand, der das Pult gerade zur hand hat, einmal nachsehen könnte, ob der 5V-Pin auch belegt sein muss.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Erfahrungen m. Emulator (Laser-Simulator) v. HighEnd Systems

    • rcz
    • 17. Oktober 2007 um 12:36

    Vor einiger Zeit habe ich zwei der Geräte einmal auf einer Veranstaltung gesehen. Selbst in der Hand hatte ich diese leider noch nie.

    In Anbetracht des verbauten Leuchtmittels sowie der Größe und des Gewichts könnte man natürlich bzgl. der Lichtausbeute mehr erwaten, allerdings denke ich, dass sich bei dunklen Lichtszenen doch ganz schöne Effekte mit dem Gerät erzeugen lassen.
    Erst neulich habe ich in einer Disco ein paar dieser billigen LED-Flower gesehen, welche trotz ihrer miserablen Lichtausbeute bei geziehltem Einsatz sich deutlich hervorhoben.


    Gruß,
    Marcel

  • Fragen zum Martin Case Pro 2 Lichtpult

    • rcz
    • 17. Oktober 2007 um 12:03

    Schoneinmal besten Dank für die Tipps!

    Zitat von "crd-ml"

    [...] Schiebepoties auch die Belts bekommst du direkt beim Hersteller der Poties. Hatte auch 2 defekte im Pult (da ich es gebraucht gekauft hatte) wo die Stecknasen am Potie abgebrochen waren. Preis ca. 30-40 Euro pro Potie (meine ich im Kopf zu haben sonst muß ich mal die Rechnung suchen) Belts weiß ich nicht weil die 1er Ver. ja keine hat. Taster sind Standart Digitast gibts bei jede halbwegs brauchbare "bekannte" Elektronikversandläden [...]


    Das mit den Stecknasen scheint wohl eine verbreitete Krankheit der Fader zu sein. ;) Das gleiche Problem habe ich mit drei der Fader auch. Aber das hört sich ja gut an, in dem Preisrahmen sind die Ersatzteile ja noch gut erschwinglich.
    Bzgl. der Taster bin ich allerdings noch nicht fündig geworden. Entsprechende Taster mit LED gibt es zwar massenhaft, allerdings konnte ich leider noch keinen mit RGB-LED finden.

    Zitat von "crd-ml"

    [...] Soundausgänge hinten (XLR) sind meine ich direkt vom CD-Rom belegt was laut Anleitung in der 2er Ver. ja fest eingebaut sein sollte ?!? Digital Ausgang wenn vom CD Rom zur Verfügung gestellt auch auf der XLR Buchse. [...]


    Ein CD-Laufwerk ist bei mir eingebaut. Zwei entprechende Blenden für den Soundausgang vom CD-Laufwerk sind auch vorhanden. Allerdings befindet sich daneben noch eine Aussparung für einen "Sound IN"-Anschluss.

    Zitat von "crd-ml"

    [...] Festplatte läßt sich ohne Prob tauschen (mußte ich wegen totaldefekt) da DOS aber nur bis 2GB partitionierbar ???!!!??? [...]


    Das klingt schon einmal gut, dann werde ich da in nächster Zeit einmal testweise eine neue Festplatte einbauen. Die Wahl wird hierbai wohl aufgrund der stoßunempfindlichkeit wohl entweder auf ein SSD oder ein "Automotive Hard Drive" von Hitachi fallen. Solange das verfügbare Speichervolumen der Festplatte über die maximalen unterstützen Partitionsgröße liegt, sollte es ja auch kein Problem sein, den restlichen Festplattenplatz einfach unpartitioniert zu lassen.

    Zitat von "crd-ml"

    [...] "Createt new Fixture" gibt es wirklich nicht (und ich persönlich glaube auch nicht das daß Pult aufgrund der Maxxyz weiterentwickelt wird, aber mal sehen Falls jemand von Martin mitliest wäre ich neugierig ob ich recht habe). Neue Fixture bekommst du relativ zügig (bei mir hat´s 3 Tage gedauert) über Martin. Am besten Anleitung bzw. DMX Tabelle als Anhang mit beilegen. [...]


    Um einmal schnell ein neues Gerät hinzufügen wäre diese Funktion zwar ganz hilfreich, aber solange Martin einen hierbei die Arbeit abnimmt habe ich natürlich auch nichts dagegen. ;)

    Zitat von "crd-ml"

    [...] Weiß z.B nicht was es mit den Speicher A,B,C,D bei Szenen? auf sich hat, aber vielleicht erklärt mir das ja noch jemand ?!? [...]


    Ich versuche einmal mit meinem Halbwissen hierrauf etwas einzugehen:
    Jeden Cue können vier Sequenzen (abfolge von mehreren Lichtszenen) zugeordnet werden. Diese werden in den Speichern A-B abgelegt.
    Auf diese hat man beim Case Pro 2 über die Endlosfader und Taster bequemen Zugriff und kann direkt eingreifen.
    Allerdings habe ich mich auch noch nicht näher damit beschäftigt, wie man beim Case Pro 1 effizient mit diesen arbeitet, da bei dem Pult ein direkter Zugriff zumindest in dieser Form nicht gegeben ist.

    Zitat von "Big_Daddi"

    Ach ja im Bezug auf die Fixtures, ich glaub es funktioniert ähnlich wie bei der Hog II, dass du die Fixtures im Editor schreiben kannst. bin mir aber nicht ganz sicher


    Ich habe eben einmal die aktuelle Gerätebibliothek heruntergeladen und entpackt. Leider handelt es sich bei den einzelnen Dateien aber um keine ASCII-Dateien, welche sich problemlos im Editor anpassen ließen.

    Zitat von "Big_Daddi"

    Das Problem bei dem Pult ist, dass es so viele versch. Möglichkeiten gibt was zu Programmieren. Ich hab damals alles mit dem Case gefahren also Parlicht und Movinglights bzw. Scanner. Aus der Anleitung wirst du nicht wirklich schlau so gings mir auch!!!


    So ging es mir auch. ;) Ich habe zwar die gesamte Anleitung mehrmals komplett durchgelesen, aber wirklich schlau bin ich daraus nicht geworden.
    Vielleicht gibt es hier ja noch jemanden, der noch öfters mit dem Pult arbeitet und etwas näher auf die Programmierung eingehen kann. Für Tipps und sinnvolle Anästze bin ich sehr dankbar.


    Das Display muss ich wohl auch nochmal näher unter die Lupe nehmen. Am nähesten liegt mir allerdings noch der Verdacht, dass es verschiedene Versionen des Pultes gibt, welche über dieses Feature verfügen oder nicht. Denn die Tatsache, dass die Hintergrundbeleuchtung bei drei Pulten ausgerechnet an dem Display ausfällt klingt auch recht unwahrscheinlich.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Erfahrungen m. Emulator (Laser-Simulator) v. HighEnd Systems

    • rcz
    • 16. Oktober 2007 um 21:43

    Hallo,

    auf der Suche nach ein paar außergewöhnlichen Lichteffekten bin ich auf den Emulator von HES gestoßen. Da das Gerät ja schon etwas älter ist und auch schon einige Zeit nicht mehr hergestellt wird, hätte ich zu diesem einige Fragen:

    • Wie schaut es mit der Zuverlässigkeit der Geräte aus? Laufen die älteren Kisten i.d.R. auch noch zuverlässig oder muss man damit rechnen, dass da alles nach und nach seinen Geist aufgibt?
    • Sind die Geräte wartungsfreundlich aufgebaut oder ist eine Wartung eher eine zeitintensive Angelegenheit?
    • Kennt jemand zufällig irgendjemanden der solche Geräte loswerden will? Mit welchem Preisrahmen ist bei Gebrauchtgeräten inakzeptablen Zustand zu rechnen?
    • Gibt es aktuelle Geräte von anderen Herstellern, die einen ähnlichen Effekte erzeugen?

    Schöne Grüße,
    Marcel

  • Fragen zum Martin Case Pro 2 Lichtpult

    • rcz
    • 16. Oktober 2007 um 20:10

    Hallo,

    ich habe mir vor kurzem ein Case Pro 2 von Martin zugelegt.
    Soweit bin ch eigentlich vollkommen zufrieden mit dem Produkt, allerdings haben sich mit der Zeit ein paar Fragen aufgetan:

    1) Alle LCD-Displays verfügen über eine Hintergrundbeleuchtung, mit Ausnahme des ersten Displays über den Master- und Submaster-Fadern. Dies erschwert ein Ablesen der Anzeige oder macht es bei schlechten Lichtverhältnissen sogar fast unmöglich. Wurde an der Hintergrundbeleuchtung hier wirklich gespart oder läst sich diese irgendwie zuschalten? (Einen defekt würde ich meinerseits eigentlich nahezu ausschließen, da diese bei meinem Martin Case Pro 1 auch fehlt.)

    2) Das an der Rückseite angeschraubte PCB von der ersten DMX-Platine verfügt auch über einen "Sound-IN"-Steckanschluss, welcher allerdings nicht nach außen gelegt ist? Lässt sich dieser problemlos über einen XLR-Stecker an die Rückseite des Gerätes führen, um diese Funktion auch nutzen zu können? Kennt jemand zufällig die genaue belegung der Klemmanschlüsse (im Handbuch wird lediglich die Belegung der Stecker beschrieben)?

    3) Gerade bei großen Show dauert das Abspeichern dieser manchmal recht lang, was das Arbeiten natürlich unnötig verzögert. Ich denke, dass dies unter anderem auch mit der etwas in die Tage gekommenen internen Festplatte zusammenhängt? Lässt sich diese problemlos gegen ein neueres Modell ersetzen? Ggf. würde ich auch die Anschaffung eines SSD (Solid State Drive) in erwägung ziehen, um einen ausfallsichereren Betrieb zu gewährleisten.

    4) Ich besitze einige Geräte, die leider auch nicht in den aktuellen Gerätebibliotheken vorhanden sind. Leider sagen sowohl das Pult mit aktueller Software-Version als auch das Handbuch zum Punkt "Create New Fixture", dass diese Funktion noch nicht verfügbar sei. Ist mit einer entsprechenden Software, die dieses Feature unterstützt, noch irgendwann zu rechnen? Gibt es eine andere Möglichkeit eigene Fixtures irgendwie in die Bibliothek zu bekommen?

    5) Beim Programmieren von Moving-Lights sagt mir die Philosophie des Pultes wirklich zu, allerdings wollte ich in letzter Zeit auch einmal konventionelles Licht über das Pult steuern. Allerdings stellten sich befriedigende Möglichkeiten nur als sehr programmieraufwändig und umständlich heraus. Das Handbuch behandelt dieses Thema leider auch nicht gesondert. Gibt es irgendeine versteckte, einfache Möglichkeit oder hat jemand irgendwelche Tipps, wie man dies am besten angeht?

    Im Grunde würde ich eigentlich nur die üblichen vom MA LightCommander bekannten Funktionen verwirklichen (Einblenden von Memories per Fader oder Tastendruck, mehrere gleichzeitig laufende Chaser). Komfortabel wäre es natürlich, wenn sich entsprechende Chaser auch direkt in die "Sequenz-Section" legen ließen, um so direkten Zugriff auf Ablauf, Ausgangslevel, Geschwindigkeit und Fadezeiten zu haben.
    (Um keine Verwirrung hervorzurufen möchte ich darauf hinweisen, dass ich im obigen Abschnitt die Funktionen gemäß des Konzepts beim MA LightCommander betitelt habe und damit nicht ggf. gleichnamige Funktionen vom Martin Case meine, welche ggf. dort andere "Philosophien" verfolgen. ;) )

    Ich bin für jeden Tipp dankbar.


    Viele Grüße,
    Marcel


    P.S.: Zudem bin ich gerade noch auf der Suche nach Ersatzfadern und Tastern sowie einem passenden CD-/Festplatten-Einbaurahmen für mein Martin Case Pro 1 Lichtpult. Sollte da noch jemand etwas herumliegen haben wäre ich für Angebote dankbar.

  • Pulverbeschichten von Alu- und Stahl-Gehäuseteilen

    • rcz
    • 14. Oktober 2007 um 18:37

    Hallo,

    ich plane in der nächsten Zeit, weite Teile meines Materialbestands auch optisch einmal wieder etwas aufzubessern.
    Dabei sollen auch die Gehäuse von zahlreichen Lichteffekten "renoviert" werden, sofern dies sich noch rentiert.
    Dazu zählen z.B. Gehäuse von Scannern, Flutern, Stroboskopen, Nebelmaschinen und haufenweise Alu-Bars, die in den letzten Jahren etwas gelitten haben und nicht mehr sonderlich schön aussehen.
    Dabei müssten Rostansätze an den entsprechenden Teilen ggf. entfernt werden und diese komplett neu pulverbeschichtet werden.

    Hat jemand schon Erfahrungen mit einem solchen Vorhaben?
    Wo lässt man soetwas am besten und auch preisgünstig machen?
    Eine weitere Problematik sind Beschriftungen und teilweise angenietete, bewegliche Teile (z.B. Schaniere), die sich zum Pulverbeschichten nicht entfernen lassen. Gibt es eine Möglichkeit diese zu schützen, so dass diese nicht beschichtet werden?

    Viele Grüße,
    Marcel

  • Zuverlässigkeit von ZERO88 Produkten...

    • rcz
    • 14. Oktober 2007 um 02:53

    Hallo,

    ich habe den von dir angesprochenen Demultiplexer ebenfalls im Einsatz. Dieser hat bisher immer einwandfrei und zuverlässig seinen Dienst verrichtet.
    Ebenfalls habe ich mehrere ältere Dimmer des Herstellers im Einsatz - wie Christoph schon sagte: absolut unverwüstlich.

    Aber auch mit den aktuellen Produkten von Zero88, wie den Frösche und Jongleuren, hat sich an der hohen Qualität der Produkte nichts geändert.

    Viele Grüße,
    Marcel

  • Lichtanlage

    • rcz
    • 9. Oktober 2007 um 21:07

    Hallo,


    Zitat

    [...] Vorschläge für bestimmte Nebler? Gerade wieviel Watt die haben sollten für eine VA in einer Halle. Habe vor kurzem gesehen da wurden 4 Nebler (2 am Boden, 2 an der Truss hängenden) eingesetzt. Hatte gut dafür gesorgt das es alles mit Nebel eingehüllt war! [...]

    für Veranstaltungen in dieser Größe haben wir öfter mehrere HES F-100-Nebler im Einsatz, welche ich auch uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
    Ansonsten kann ich noch die Martin Magnum 2000 weiterempfehlen.
    Sollen die Geräte flugfähig sein, so kannst du auch einmal einen Blick auf die Viper NT (ggf. auch Viper 2.6) von Look Solutions werfen. Mit dem Gerät hatte ich bisher auch nur gute Erfahrungen.

    Von den ganzen Billigneblern von Antari und den ganzen anderen Labeln wie Eurolite, McCrypt u.ä. unter denen diese Vertrieben werden, kann ich nur abraten.
    Sollten obige Geräte deinen Preisrahmen übersteigen, so sind diese öfters auch recht günstig gebraucht zu bekommen.


    Zitat

    [...] Zu den Nebelmaschinen wie ist das eignen die sich bei relativer Windstille auch für draussen oder ist das dann ein Nebel der sich einfach verzieht? [...]

    Gerade die Viper 2.6 und die HES F-100 lassen sich auch hervorragend draußen einsetzen. Bei großen Bühnen oder stärkerem Wind wirst du aber um den Einsatz mehrer Geräte oder ein leistungsstärkeres Gerät (z.B. SmokeFactory Data II / Enterprise TC4 oder den JEM Roadie X-Stream) wohl nicht herumkommen.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Joystick oder Jog Wheel für Scannersteuerung

    • rcz
    • 9. Oktober 2007 um 17:57

    Ich schließe mich LightFaden an. Am liebsten arbeite ich mit dem Trackball meiner Martin Case Pro 2. Zur genauen Positionierung nehme ich dann gerne noch die Endlosfader oder eine externe Maus zur Hilfe.
    Allerdings komme ich ansonsten auch ganz gut mit den weit verbreiteten Jog Wheels zurecht.
    Das einzigste was ich überhaupt nicht gebrauchen kann, sind diese Joysticks.

    Gruß,
    Marcel

  • Eure neusten Errungenschaften

    • rcz
    • 7. Oktober 2007 um 13:38

    Auch meinerseits Glückwunsch an Dennis!

    Auch ich war einmal wieder etwas einkaufen. ;)
    Auf meiner Einkaufsliste stand folgendes:

    - 1* gebrauchte Martin Case Pro 2 Hybridkonsole
    - 1* defekte Martin Case Pro 1 Hybridkonsole als Ersatzteillager
    - 4* Coemar NAT MM-4000 Zoom, 4kW-Scanner
    - 1* 48-Kanal Zero88-Dimmerrack

    und ein paar ältere Strobos und der übliche Kleinkrams.

    Jetzt folgen knapp 80m Aluminium-Vierkantrohr zum Bau von Dollys. ;)


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Scanner für Schule

    • rcz
    • 30. September 2007 um 21:19
    Zitat von "steppenhüpfer"

    [...] ansonsten noch einmal die Frage: Könnte man durch Lüftertausch die Roboscans 1220 CMY "beruhigen"

    Christian

    Ich habe hier ein paar der Roboscans 1220 CYMR herumliegen - sowohl in der Studioversion mit externem Ballast als auch in der normalen Version. Leider komme ich zurzeit nicht dazu, mich den Geräten einmal etwas genauer zu widmen und etwas ausführlicher auf diese einzugehen. Sobald ich aber in den nächsten Tagen einmal etwas Zeit habe werde ich dies nachholen.

    Zu den Lüftertausch sei aber bereits schon soviel gesagt:
    Durch einen Lüfteraustausch wird sich da wohl nicht viel an der Lautstärke ändern lassen. Standardmäßig sind bereits recht hochwertige EBM Papst-Lüfter verbaut. Die hohen Lüftergeräusche kommen vielmehr durch das etwas ungewöhnliche Lüftungskonzept und die hohe Wärmeenergie, die abtransportiert werden muss, zustande.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Beschriftung auf Cases (Hammerschlagblech) entfernen?

    • rcz
    • 29. September 2007 um 20:07

    Nochmals besten Dank für die zahlreichen Anregungen.

    Zitat von "Manuela"

    [...] Eine Möglichkeit wär auch ein Abbeizer, der entfernt Farben wirklich gründlich. Das Alu würde davon wahrscheinlich matt, Nachreinigung ist eh Pflicht, dann mal maschinell polieren damit der alte Glanz wieder da ist. [...]


    Der Tipp mit dem Abbeizer war wirklich hervorragend. Damit geht die Farbe wirklich problemlos innerhalb weniger Minuten ab. Anschließend nochmals mit Aceton und Putzwolle drüber und die Oberfläche sieht aus wie neu. Die befürchtete Ermattung blieb sogar auch aus.

    Die beiden anderen Vorschläge mit dem Trockeneis-Strahlgerät und dem "Sandstrahlen" mit Stahlkügelchen klingen auch ganz interessant, nur leider fehlen mir hier dazu die Voraussetzungen und die Cases sind auch nicht allzu handlich, so das ich mir dadurch anfallende LKW-Fahrten auch lieber ersparen möchte.


    Zitat

    [...] Ich bin ja durchaus auch ein Freund vom passenden Lösemittel für den jeweiligen Anwendungszweck, aber einem Laien derartige Chemikalien zu empfehlen (die der Laie dann vielleicht auch noch erwerben kann oder vom Kumpel ausser Aabeit mitgebracht bekommt), und selbige als "einigermassen bedenkenfrei" einzuschätzen, das halte ich für einigermassen leichtsinnig... Für Otto Normalbastler heisst das nämlich übersetzt: "kannst bedenkenlos verwenden, ist nicht schädlicher als Pril"... [...]

    [...] Dein Link zu den Sicherheitsdatenblättern ist zwar gut gemeint, aber wer liest und versteht die denn, ausser den Profis (die nicht wirklich eine derartige Frage stellen würden)... [...]


    Keine Angst. ;) Wie in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt, habe ich es bereits schon mit Isopropylalkohol, Aceton und ähnlichem versucht und habe auch oft genug mit solchen Chemikalien zu tun und bin somit auch mit deren Umgang vertraut. Nur leider brachten diese Chemikalien nicht den gewünschten Erfolg, was jedoch nicht auf deren Uneignung als Lösungsmittel ansich zurück zu führen ist sondern vielmehr auf die Oberflächenstruktur und das schnelle Verflüchtigen der Flüssigkeiten.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Umfrage Signatur länge verlängern

    • rcz
    • 27. September 2007 um 22:47

    Hallo,

    wie die bisherigen Umfrageergebnisse zeigen, scheinen die Meinungen ja deutlich auseinanderzugehen.

    Einmal anders gefagt:
    Was gibt es denn so wichtiges, dass man dies unter jedem Beitrag den anderen Forenmitgliedern mitteilen muss und so viel Platz wegnimmt?
    Zum Nennen eines Firmennamens, der Firmadresse oder einer Begrüßungsformel reicht die bisherige Länge zum Beispiel problemlos.
    In die Länge gezogene Signaturen mit irrelevanten Inhalten gehen meiner Meinung nach nur zu Lasten der Übersicht und stören beim Lesen im Forum.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Beschriftung auf Cases (Hammerschlagblech) entfernen?

    • rcz
    • 26. September 2007 um 23:38

    Besten Dank für die vielen Tipps!

    Ich habe nun zwei verschiedene Verdünner angetestet und die Ergebnisse waren schon einmal deutlich besser als mit den anderen Mitteln.
    Wäre es nur eine glatte Oberfläche, so wäre das ganze sicherlich nur eine Sache von ein paar Minuten, so wird das ganze wohl aber dennoch leider einige Stunden in Anspruch nehmen.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • Scanner für Schule

    • rcz
    • 25. September 2007 um 21:18

    Sollten nicht zwingend Scanner benötigt werden, so stimme ich natürlich Benni zu und würde auch ggf. nach anderen Lichteffekten Ausschau halten, die weniger wartungsintensiv sind und auch nicht zwingend entsprechend erfahrenes Bedienpersonal voraussetzen.


    Zitat

    [...] und die MARTIN nicht DMX fähig sind sondern nur PMX soweit ich weis [...]

    Sämtliche Scanner der 1220er-Serie von Martin unterstützen neben dem Martin-eigenem Protokoll (RS485, PMX kommt von Pulsar) auch DMX (bei den ganz alten Geräten ist allerdings ggf. noch ein Firmwareupdate notwändig). Auch wenn diese nicht besonders handlich sind und man bzgl. des Lichtoutputs etwas mehr erwarten könnte bin ich eigentlich ein Freund von den Geräten, hatte schon zahlreiche Modelle in der Hand und habe hier selbst noch ein paar RoboScans 1220 CYMR/ST herumliegen. In Sachen wartungsfreundlichkeit sind diese meiner Meinung nach bis heute noch fast unübertroffen.


    Gruß Marcel

  • Scanner für Schule

    • rcz
    • 25. September 2007 um 20:21

    Hallo Christian,

    bei diesen Anfordungeren wird es wohl schwierig sein, etwas passendes zu finden, was auch noch preisgünstig ist.
    Würde das Lüftergeräusch keine Rolle spielen, so würde ich dir raten, einmal Ausschau nach gebrauchten ClayPaky Goldenscans oder Martin Roboscans Pro 1220 RPR oder CYMR zu halten. Allerdings sind die genannten Scanner alles andere als leise.
    Deutlich leiser wären beispielsweise die Cyberlights von HighEnd-Systems. Allerdings sind diese auch deutlich teurer und sollten auch nichtmehr so leicht zu bekommen sein.

    Viele Grüße,
    Marcel

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