Wie ist eigentlich Dein Zeitfenster? ETA?
Beiträge von simonstpauli
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Zitat von "marce"
Bis auf die "Tasks" "Licht machen" und "Schlagzeug aufbauen und stimmen" (das sehe ich beim Backliner) finde ich in der "Arbeitsliste" eigentlich auch nichts, was als VA-Techniker ein ungewöhnlicher Job wäre.
Ja, mit einem ded. Lichtler, der auch sein Gerümpel mit aufbaut wäre es sicher noch entspannter (dafür könnte man ja dann den Stagemanager weglassen)...
Klar, für Leute, die nur noch mit Koffer anreisen, am "Check-In" nach dem Weg zu FOH und Catering fragen, 10 Minuten Soundcheck machen und dann 2h Show fahren ist solch ein Job die reinste Hölle, aber für einen Großteil der üblichen Verleiher / Techniker behaupte ich mal völlig alltäglich.
Es fing an mit "Licht und co. aufbauen".Ich finde, normales Arbeiten sollte irgendwo zwischen den beiden beschriebenen Extremen liegen.
Wenn der Rücken erst kaputt ist und das verdiente Geld dieses nicht mal ansatzweise widerspiegelt, ist das Geheule dann wieder groß.
Ich sage grundsätzlich nichts gegen multifunktionales Arbeiten, bei kleineren Touren ist das völlig in Ordnung, aber es sollte schon etwas im Verhältnis stehen. Soll heissen, wenn das Material in einen Vito passt, fahre ich gerne eine Tour zu zweit mit 4 Musikern und übernehme noch Backliner-, Lichtler- und Tourmanager-Aufgaben. Mit den richtigen Musikern (wie im letzten Sommer 3 Wochen lang) ist das eine Freude. Dabei war aber auch die Arbeitszeit im Rahmen. Bei einer ernsthaften Club-Tour geht das schon an die Substanz, wenn man relativ ausreichend Crew dabei hat.
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Zitat von "utz rüscher"
Aktueller Fall im Bundestag:
http://www.zeit.de/politik/deutsc…t-sozialabgabenWenn das die ganze Begründung ist, und das sogar unsere obersten Verwalter so sehen, warum dürfen dann Hands und Techniker nicht selbstständig sein? Die haben auch stark differierende Einsatzorte und -Zeiten....
Dann darf man ja gespannt auf den Ausgang dieser Auseinandersetzung sein (Dt. Rentenversicherung vs. Bundestagsverwaltung). Interessant finde ich den Aufhänger "Kleiderordnung" als Anhaltspunkt für eine abhängige Beschäftigung. -
Zitat von "klauston"
NEIN
Ich finde nicht, das man alles machen können muß.
getreu nach dem Motto, von Allem ein klein wenig, aber nichts ordentlich.Mag Ausnahmen geben, die das können.
Bin aber auch der Meinung, das man solche Kollegen, die so auf die Art die Arbeitsplätze vernichten und anderen Arbeit zerstören möglichst viele solche unterbezahlten Touren machen sollen.
Und für den Rest und gute Jobs einfach nicht buchen.Wenn das die Zukunft des R&R ist, dann möglichst schnell Job ändern
Ich halte das auch für gefährlich, vor Allem, wenn es, wie beschrieben, gut funktioniert. Das verleitet Managements zu der Annahme "es geht doch", und die mühsam erkämpften Arbeitsplätze werden wieder vernichtet. Die Tendenz sehe ich extrem bei Backlinern, da werden Touren für 3 Backliner mit einem gefahren, darunter leidet natürlich der Service, d.h. Musiker machen wieder mehr selbst, bzw. wenn es mal brennt auf der Bühne kann der Backliner nicht helfen, weil er gerade noch 2 Gitarren stimmen muß für die nächsten Wechsel. Das geht dann wieder auf die Qualität.
Ton macht Licht mit, ein beliebtes Spiel, ich sehe es so wie wora, beides leidet. Das heisst im obigen Beispiel, Licht und/oder Ton hätten _noch_ besser sein können, wenn es zwei Kollegen gegeben hätte.
Monitor vom FOH: wenn die Band damit klar kommt, daß ihr Monitormischer 1. am FOH sitzt und auch FOH mischt und 2. auch noch Licht macht, ihre Entscheidung. Es gibt Musiker, die damit super klar kommen, ein Mal einen Grund-Monitorsound schrauben lassen und den Rest mit ihrer Spielweise und Backline dynamisch selbst regeln. Das sind dann meistens auch die Bands, wo sich der FOH-Sound fast von alleine schraubt. Also übernimmt der Musiker einen Teil des Monitor- und FOH-Jobs.
Wenn dann noch die Worte "Doppelzimmer" und "S-Bahn" auftauchen, kommt es darauf an, wer zuerst auflegen kann. Da geht es um Sekunden, Kollegen!
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Du importierst also? Und hast ein B/L in der Hand?
Dann solltest Du Dir eine Firma suchen, die für Dich die Verzollung und den Nachlauf übernimmt.
Meine Freundin macht sowas den ganzen Tag beruflich und ich sag mal, das kann schon komplex werden. Und nur ein Tag mehr am Hafen frisst die Ersparnis auf, die man hätte, wenn man es selbst macht. Jedenfalls in Hamburg.
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A: Levovo T400, 14", mattes Display, Firewire, WinXP (auf dem ist die Smaart-Lizenz drauf)
B: Acer aspire 1420P, 12" convertible, Win7. "to-go"-Rechner
Wichtige Software (Pult- und Controllereditoren, Drahtlos-Scannner, -Recher, -Management) ist auf beiden Rechnern drauf, beide sind an meine Dropbox angebunden.
Wenn ich Smaart nicht brauche und es kein Outdoor-Job ist nehme ich meistens den Acer mit. Bei großen Drahtlos-Jobs beide, dann läuft auf einem ständig WinRadio im Kernbereich und auf dem anderen die entsprechende Hersteller-Software.
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Dante ist toll. Vor Allem durch den Wegfall des Interfaces. Für Recording wäre es meine Wahl. Bis jetzt gab es zu jeder Hardware-Karte eine Software-"Karte" (Vitual Soundcard) gratis dazu. Achtung: jede weitere Virtual Soundcard kostet Geld!
Für 32 Kanäle braucht man dann 2 Dante-Karten und einen Netzwerk-Switch, kriegt aber auch direkt 2 Software-"Karten" dazu.
http://www.yamahaproaudio.com/global/en/prod…dante_my16_aud/
http://www.audinate.com/index.php?option=com_content&view=article&id=235
Ach ja, bei der Virtual Soundcard nicht das Einschalten vergessen, das ist bestimmt nicht nur mir so gegangen am Anfang... Dann noch Gehirn einschalten beim Sync (die Master-Karte musste bei mir z.B. Sync-Slave zum Host-Pult sein und gleichzeitig Clock Master für das Dante-Netzwerk. Irgendwie logisch...) und es kann losgehen.
Bei den Plug-Ins wird es schwierig, worauf sollen die gehosted werden? Wie sieht es mit der Latenz aus? Sind es nur Effekte oder auch Dynamik-Bearbeitung? Die Latenz von Dante kann sehr gering sein, die Host-Platform und vor Allem die Plug-Ins können da ordentlich Kelle geben, das ist zu beachten, wenn man nicht rumphasen möchte.
Auf Toslink würde ich nur noch setzen, wenn es gar nicht anders geht, das Steckersystem ist mir schon bei einer Playstation suspekt, geschweige denn für Yamaha-Pulte.
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Zitat von "marcoboy"
aber auch verkaufst? Viele leben ja davon, weil die meisten eben erst bei Ebay schauen. Sie bereichern sich am Geld ihrer Kunden. Des wäre so wenn der Admin festlegt das alle Geschäfte die hier stattfinden über sein Konto laufen. Er sich das Geld 3 Wochen einsteckt und wenn er Lust und Laune hat mal Monate nicht auszahlt.
Vor allen wenn Ebay pleite geht ist das Geld der Kunden weg und ich glaube das da eine Summe entsteht die allen beteiligten im Hals stecken bleibt. Das ohne Banküblichen Sicherheiten ohne Regeln. Kann du dich dann mit Ebay streiten wenn der Kunde meint das wäre nicht korrekt. Du musst deinen Kunden verklagen und gleichzeitig Ebay das die das Geld raus rücken. Wo leben wir denn? Ich hoffe das sie dadurch mal ordentlich User verlieren.
Ich gehe davon aus, daß ebay massiv kleinere und mittlere Verkäufer verlieren wird.Das ist normal und bringt hoffentlich etwas Bewegung in den Markt. Und man schaut dann eben nicht mehr zuerst bei ebay. Das ist doch eher positiv als negativ.
So war mein erster, etwas flapsiger, Kommentar auch gemeint.
Ich kenne z.B. einen Online-Shop (aus persönlicher Mitarbeit), der eben genau nicht auf eBay und Amazon aktiv ist und damit gut fährt.
Für Gebrauchtwaren werden andere, teilweise lokale, Plattformen an Bedeutung gewinnen, dessen bin ich mir sicher.
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Zitat von "marcoboy"
http://www.stern.de/digital/online…em-1792977.html
Ein weiterer Grund dieser Plattform endgültig fern zu bleiben. Das ist Erpressung und modernes Ergauner von Zinsen. Wenn schreitet der Verbraucherschutz dort mal ein?
Nun ja, das kann ja jeder selbst entscheiden, wo er Dinge kauft oder verkauft. -
Oft akzeptiert und klanglich ähnlich ist das Sennheiser MD 521 (das bringt Dich natürlich nicht weit nach vorne, die meisten Nachteile bleiben bestehen), teilweise kann ich ein Shure Beta 56 an dieser Stelle anbringen. ymmv
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Zitat von "billbo"
Jetzt bekomme ich langsam Angst, dass demnächst Simmons als Vintage Drum Sound wiederentdeckt wird :?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Jedenfalls spart es Truckspace. Das ist und wird immer mehr hip, bei den Dieselpreisen, Maut, etc. -
Zitat von "MRspeaker"
In meinem Fall zahlt die Haftpflicht des Verursachers.
Das wäre ja noch schöner wenn ich mich bei einer Versicherung gegen Schäden anderer versichern muss die selbst versichert sind....
Ist eine darüber hinausgehende Zahlung des Verursacher ausgeschlossen? -
Zitat von "mringhoff"
Ja, da stecken schwerwiegende kapitale Interessen dahinter. Die Funkmikrofonanwender haben sich ja schon mal verschaukeln lassen, das sollte in ein paar Jahren doch wieder klappen...
Bevor die Begierde nach den 700er-Frequenzen nicht endgültig vom Tisch ist, muss man sich mit größeren Investitonen in diesem Bereich mal ganz stark zurückhalten.
Wie schnell das gehen kann, haben wir ja jetzt schon bemerkt...
Die Begierde wird nicht verschwinden, dafür ist Funkspektrum viel zu wertvoll.Im Grunde ist es wie mit Öl, Wasser, Nahrung und anderen Ressourcen. Es wird darum gekämpft, mit verschiedenartigen Mitteln.
Und wenn selbst der Staatsrundfunk zurückstecken muß, was können wir dann Anderes machen, als mit unseren Waffen zu kämpfen?
Z.B. keine Funkmikrofone mehr für Politik und Mobilfunk. Das kann jeder von uns einfach machen. Und wenn das Argument "Wir haben aber Funkmikrofone bezahlt" kommt, kann man kontern mit "Wir auch, und sie wegen euch verschrottet."
Gut, dafür muß man evtl. ein paar Speiseadapter anschaffen, ich denke aber, daß es das Statement wert ist.
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Zitat von "mringhoff"
Ja, da stecken schwerwiegende kapitale Interessen dahinter. Die Funkmikrofonanwender haben sich ja schon mal verschaukeln lassen, das sollte in ein paar Jahren doch wieder klappen...
Bevor die Begierde nach den 700er-Frequenzen nicht endgültig vom Tisch ist, muss man sich mit größeren Investitonen in diesem Bereich mal ganz stark zurückhalten.
Wie schnell das gehen kann, haben wir ja jetzt schon bemerkt...
Die Begierde wird nicht verschwinden, dafür ist Funkspektrum viel zu wertvoll.Im Grunde ist es wie mit Öl, Wasser, Nahrung und anderen Ressourcen. Es wird darum gekämpft, mit verschiedenartigen Mitteln.
Und wenn selbst der Staatsrundfunk zurückstecken muß, was können wir dann Anderes machen, als mit unseren Waffen zu kämpfen?
Z.B. keine Funkmikrofone mehr für Politik und Mobilfunk. Das kann jeder von uns einfach machen. Und wenn das Argument "Wir haben aber Funkmikrofone bezahlt" kommt, kann man kontern mit "Wir auch, und sie wegen euch verschrottet."
Gut, dafür muß man evtl. ein paar Speiseadapter anschaffen, ich denke aber, daß es das Statement wert ist.
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Zitat von "Jens Droessler"
...
Da kommt nun wieder die Frage auf, wo ich dann überhaupt mit der Leistung hinsoll^^
Na, in ineffiziente Lautsprecher
Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen.
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Es gibt tags im .wav
Kurze Erklärung dazu:
http://club.myce.com/f57/title-arti…problem-190693/
EDIT:
In Windows7 kann man die tags über Eigenschaften / Details wenigstens entfernen.
Zum Editieren habe ich noch nie Software gefunden.
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Da ISM 863 direkt neben dem neuen LTE-Band liegt würde ich diesen Frequenzbereich eher als Schutzband zwischen LTE800 und GSM900 bezeichnen. Sicheren Betrieb gibt es dort in Zukunft noch weniger als derzeit:
1. direkt nebenan liegt der uplink der T-mobile-Endgeräte (die es bald auch real geben wird)
2. es darf fast jeder in diesem Bereich funken, die 3-4 theoretisch erzielbaren Strecken gelten nur für eine reine Nutzung mit Funkmikrofon-Strecken.Wenn man auf drahtlose Übertragung angewiesen ist und kein ständiges Kabel-Backup hat ist dieser Bereich schlicht unbrauchbar.
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Zitat von "foh-platz"
Yamaha4711 schrieb: ...
Wie gut, dass wir dann hier
...
keine Probleme kriegen.
die Halle ist komplett mit Kupfer beplankt. Handy-Empfang ist hier drin echt Glücksache.Schöne Grüße
Helmut
Täusch Dich mal nicht. Ein Rudel LTE-Endgeräte, die verzweifelt Netz suchen (mit vollen 4 Watt Sendeleistung) ist mehr Sodom und Gomorrha als eine Basisstation ein paar Kilometer entfernt auf freiem Feld. Zumal die Endgeräte tendenziell kosten- und miniaturisierungsbedingt jetzt nicht direkt hochfrequenztechnisch sauber zu nennen sind. Ich würde eher sagen "Dreckschleudern". -
Zitat von "marcoboy"
So Leute es geht los! LTE kommt mit großen Schritten in die Großstädte. Bestandsschutz ist nur heiße Luft dieser Jahr geht es los.
Was mich wundert normaler weise geht es mit dem Ausbau mit Prioritäten z.Bsp 1 unter 5000 Einwohner erst wenn 90% abgedeckt sind sollte es eine stufe höher losgehen. warum jetzt LTE in Großstädten angekündigt wird ist mir zweifelhaft. Genau das wollte man doch verhindern. Aber hier befinden sich offenbar die meisten Zahlungskräftigen kunden.
Tja,1. Sind die Vorgaben länderspezifisch, in Hamburg, Bremen und Berlin kann man direkt loslegen
2. sind 90% Versorgung wohl erreicht, wenn man eine theoretische Empfangbarkeit für den Rest der 90% der Einwohner nachweisen kann, die nicht anderweitig breitbandversorgt sind. Also wird das Ziel auch erreicht, wenn die Post oder Kabel Deutschland ein Kabel verbuddelt. Dann geht es an die jeweils nächste Stufe. Bei geschickter Platzierung der Testmasten (es sind ja auch 3 Anbieter, die sich dabei absprechen können) geht das relativ schnell.
Dabei ist noch kein Vertrag abgeschlossen (um Preise für Endkunden geht es dabei ja auch nicht, man könnte 50 Euro am Tag aufrufen, Hauptsache versorgt), noch kein Endgerät verkauft, noch nicht getestet, ob überhaupt eine Bandbreite am Kunden ankommen würde, die den Namen Breitband verdient.Natürlich möchte man so schnell wie möglich in die Metropolen und das wird auch passieren. Ob dabei allerdings auch das 800MHz-Band genutzt wird und wenn, in welchem Umfang von welchem Betreiber, wird sich herausstellen. Im Prinzip sind 800MHz relativ ungeeignet, wenn man viele Clients versorgen möchte. Es wird zu beobachten sein.
Zur konkreten DD-II, abwarten, was da passiert, dumm ist halt, daß wir mit Afrika in der selben Region sind und die das gerne hätten. Unsere Mobilfunkanbieter hätten die Frequenzen natürlich gern, gerade Eplus, die ja leer ausgegangen sind in 800MHz-Band.
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Zur Digitalen Dividende II:
Bei der aktuellen WRC haben die Afrikaner das stark vorangetrieben, da Europa in der selben "Funk-Zone" liegt, können wir nur zusammen entscheiden. Nun sind die strukturellen Bedingungen nicht sehr ähnlich, wir haben z.B. schon viel Kupfer und Glasfaser in der Erde (ich erinnere mich an die Meldung, daß die BT mehr Wert an Kupfer in der Erde hatte als Börsenwert).
Jeder, der drahtlose Mikrofonsysteme kauft, wird eher mit schnelleren Abschreibungen rechnen als vorher, weil jetzt tatsächlich Anmeldezeiträume bei Frequenzzuteilungen ein Anhaltspunkt dafür sind, wie lange eine Frequenz ungefähr nutzbar sein kann.
Die Versorgungsziele für die Digitale Dividende I konnten ohne Existenz von Endgeräten erreicht werden, die Abdeckung von Anteilen der Bevölkerungszahlen durch Basisstationen reichte für diesen Nachweis. In Stadtstaaten galten die Ziele grundsätzlich durch drahtgebundene Technik als erreicht. In Hamburg scheint das 800 MHz-Band jedoch nicht spannend für die Provider zu sein, da die erreichbare Bandbreite durch die hohe Bevölkerungsdichte nicht hoch genug ist. Der Worst Case ist hier nicht eingetreten (alle 3 Provider mit Regelbetrieb im 800 MHz-Band).
Wenn ich das Szenario für die DDII weiterdenke, kann ich mir nicht vorstellen, daß im DVB-T-Bereich noch weiter zusammengeschrupft wird, weil die "Dividende" nur bei SD-Sendern wirklich eine ist (4 statt 1 Sender pro TV-Kanal), bei HD ist das Verhältnis genau 1:1). Nur die Gleichwellenaussendung schafft hier ein wenig mehr Platz als vorher. Es wird also wahrscheinlich keine Frequenzen geben, die deutschlandweit nutzbar sind, man wird noch flexibler werden und lokale TV-Sender beachten müssen. Und Kanal 38 scheint in Deutschland tabu zu bleiben, für den Fall, daß ET sich doch noch meldet.
1. Ich bin auf die technische Antwort der Hersteller gespannt, mein Traum ist eine Strecke mit hoher Schaltbandbreite und gleichzeitig hoher Selektivität, bis jetzt kenne (und schätze) ich das nur von Wisycom. Das hat natürlich seinen Preis, aber funkt(ieniert) hervorragend.
2. Ich bin auf die kaufmännische Antwort der Verleiher gespannt, grundsätzlich sollte man dem Kunden auf Grundlage der kürzeren Abschreibung höhere Preise in Rechnung stellen. Dazu kommt Personal, welches die technischen und regulatorischen Feinheiten auch beherrscht. Schafft die Branche das? Ich hoffe es.