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Titelanzeige von Wavedateien

  • zegi
  • 20. Februar 2012 um 17:23
  • zegi
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    • 20. Februar 2012 um 17:23
    • #1

    Hallo zusammen

    Ich bin derzeit dabei, meine CD Sammlung einzulesen, um sie im Wave Format etwas moblier zu machen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Titel in diversen Softwareplayern am PC nicht so angezeigt werden, wie es sein sollte.

    Es heisst dann z.B. nicht "Chris Jones - no sanctuary here", wie die Datei beschriftet ist, sondern "track 04". Allerdings gibt es Titel, die korrekt angezeigt werden. Ich kann kein Muster erkennen und mir ist schleierhaft, wieso nicht alle Dateien richtig angezeigt werden.

    Kann mir jemand sagen, wieso das so ist?

    Der Ton macht die Musik.

  • simonstpauli
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    • 20. Februar 2012 um 17:31
    • #2

    Es gibt tags im .wav

    Kurze Erklärung dazu:

    http://club.myce.com/f57/title-arti…problem-190693/

    EDIT:

    In Windows7 kann man die tags über Eigenschaften / Details wenigstens entfernen.

    Zum Editieren habe ich noch nie Software gefunden.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Sam Razr
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    • 20. Februar 2012 um 19:55
    • #3

    Muss es denn unbedingt WAV sein? MP3 mit höchster Bitrate und dem richtigen Codec steht dem ganzen in nichts nach. Alternativ auch Apple Losless... Und beide haben bessere ID3 Optionen...

  • zegi
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    • 20. Februar 2012 um 21:39
    • #4

    Ich will ja keine Grundsatzdiskussion starten, aber ich möchte schon Wave haben, wenn ich mir schon die ganze Arbeit mache. Komprimieren kann man die Files bei Bedarf immer noch. Aber ich sähe denn Sinn darin nicht.

    Der Ton macht die Musik.

  • schallereignissortierer
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    • 21. Februar 2012 um 09:27
    • #5

    Probier doch mal http://www.exactaudiocopy.de/

    Da werden die Titelnamen von Datenbanken eingelesen, so es sich um vorhandene und nicht selbst zusammen gestellte CDs handelt und die sollten eigentlich auch bei .wav dateien mit gespeichert werden.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • terrine
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    • 21. Februar 2012 um 09:47
    • #6

    Foobar kann auch .wav-Tags bearbeiten und anzeigen lassen.

  • Online
    ThoSchu
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    • 21. Februar 2012 um 12:37
    • #7

    Danke terrine!

    Genau so ein Tool habe ich gesucht... Macht meine WAV Sammlung (im Moment 220 Alben, Tendenz steigend) einfach übersichtlicher mit den Tags.

    Foobar macht mir Spaß!

    ThoSchu

  • zegi
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    • 21. Februar 2012 um 12:56
    • #8

    Danke schonmal. Ich steh noch auf dem Schlauch... was ist Foobar? Gibt's einen Link dazu? Kann man damit auch automatisch eine grosse Menge an Files beschriften lassen? Oder muss ich jedes einzelne File bearbeiten? :oops:

    Der Ton macht die Musik.

  • terrine
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    • 21. Februar 2012 um 14:24
    • #9

    Foobar ist ein Multiformat-Audioplayer mit allerlei Plug-Ins.

    http://www.foobar2000.org/

    Es ist ein sehr "mächtiger" Player, wo unfassbar viel (eigentlich alles) eingestellt werden kann. Es gibt auch wunderschöne customskins für das Teil.
    Einen automatischen ID-Tag-Finder kann man auch mit installieren. Der ist gleich dabei, muss nur bei der Installation mit angehakt sein.

    Gruß,
    Moritz

  • Jens Droessler
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    • 6. März 2012 um 21:54
    • #10

    Ich würde statt dem Wave-format zu FLAC greifen. Komprimiert ohne Verluste (ist nach dem Dekomprimieren Bit für Bit identisch zum Wave), hat vernünftige Tag-Möglichkeiten und spart durchschnittlich ca. 40% Platz. Jeder Audioplayer für den PC kann es, inklusive DJ-Software wie NI Traktor. Bei Musik, wo man weiß, dass sie höchstens mal im Vorprogramm oder als Hintergrund läuft, kann man auch ruhig zu MP3 greifen, selbst wenn man hohe Ansprüche hat.

  • madmax
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    • 7. März 2012 um 18:26
    • #11

    Naja erstmal muß die Internet-Datenbank (da gibts bessere und weniger gute),von welcher dein Programm beim rippen die Daten zieht, korrekt sein.
    Da gibts selbst bei gebräuchlichen Alben / Complitations jede Menge Fehler, manchmal fehlen die Interpreten teilweise, manchmal ganz und es steht dann z.B. auch nur "divers".
    Auch falsche oder fehlende Tracks.
    Der Player zeigt dann oft nur "Track..."
    Da hilft dann nur vergleichen und von Hand ändern.

    Never stop a running System

  • mike j.
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    • 7. März 2012 um 19:03
    • #12
    Zitat

    Muss es denn unbedingt WAV sein? MP3 mit höchster Bitrate und dem richtigen Codec steht dem ganzen in nichts nach.

    Dies ist mir neu!

    Ich persönlich würde auch zu FLAC greifen. Vorteil ist dass es ein offenes Format ist, weit verbreitet (es gibt auch Player die das abspielen) und spart ca. die hälfte der WAV Dateien an Speicherplatz.

  • Sam Razr
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    • 7. März 2012 um 19:13
    • #13

    Theoretisch natürlich schon. Praktisch hab ich noch niemanden erlebt, der den Unterschied im Blindtest hört.

  • guessi
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    • 8. März 2012 um 00:13
    • #14
    Zitat von "mike j."

    Dies ist mir neu!

    Ich persönlich würde auch zu FLAC greifen. Vorteil ist dass es ein offenes Format ist, weit verbreitet (es gibt auch Player die das abspielen) und spart ca. die hälfte der WAV Dateien an Speicherplatz.

    Die Kodierung mit 384kBit/s sollte von wav nicht zu unterscheiden sein, nichts gegen FLAC, aber so verbreitet wie mp3 ist es leider doch nicht.

  • Jens Droessler
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    • 8. März 2012 um 00:29
    • #15

    MP3 ist immer verlustbehaftet. Die Kompression findet aufgrund psychoakustischer Erkenntnisse statt. Das klappt sehr gut, solange einige Bedingungen erfüllt sind:
    1. Der Hörer hat ein voll funktionsfähiges Gehör. Hördefekte bei bestimmten Frequenzen lassen das Kodierungsmodell zerfallen wie ein Kartenhaus.
    2. Die Wiedergabekette ist so linear wie möglich. Wichtig ist dabei der Bereich von ca. 300Hz bis 8kHz. Das gilt, solange Bedingung Nr. 3 erfüllt ist. Dazu gleich mehr.
    3. Die Wiedergabe erfolgt mit ca. 90dB. Das ist wichtig, man denke an die Fletcher-Munson-Kurve.

    So, jetzt kommt es: Wo auf einer Veranstaltung sind denn Bedingung 2 und besonders Bedingung 3 erfüllt? Ein Großteil der üblichen DJ-Veranstaltungen wird mit PAs bestritten, wo "linear" höchstens im Werbeprospekt vorkommt. Und keine davon läuft mit Zimmerlautstärke ab. Dadurch werden die Kodierungsartefakte hörbar. dem kann man zumindest, was den letzten Punkt betrifft, abhelfen, indem man eine Differenzkurve am EQ erstellt, die den Unterschied in der gehörmäßigen Wahrnehmung zwischen den geforderten 90dB und der tatsächlichen Wiedergabelautstärke ausgleicht, quasi ein sehr fortgeschrittenes "Loudness"-System. Man könnte das sogar automatisieren, aber das bieten nur einige Oberklasse-PAs mit ihren Fix-Controllern an, und selbst die nicht vollständig. Ein derartiges System würde gleichfalls für einen Ausgleich bei Livemusik sorgen, wenn da an der Masterlautstärke geschruabt wird. auch da muss dann nachgearbeitet werden, weil sich die Wahrnehmung des Gehörs ändert (ausgeschlossen natürlich dabei der "Lärm" von der Bühne!).

  • wora
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    • 8. März 2012 um 11:14
    • #16

    ich nutze seit vielen jahren mp3, und zwar für hintergrundmusik. ich habe da nur eine bedingung: sie müssen zwingend mindestens als 160er files gerippt sein. 128k ist schon so grausam, das es selbst dafür nicht mehr taugt...
    anfangs war der speicherplatz noch knapp, da hab ich in 160k gerippt. mittlerweile rippe ich in 256k. und ganz ehrlich: für den zweck genügt das völlig. in den letzten 10 jahren hat sich noch nie jemand über mangelnde qualität beklagt.

    und dann hab ich noch meine "testlieder", die habe ich unkomprimiert als wav abgespeichert.
    und wav läuft wirklich überall, genau wie mp3....

    ich nutze übrigens ebenfalls seit jahren foobar und bin sehr zufrieden damit!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sam Razr
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    • 8. März 2012 um 13:33
    • #17

    Klar ist MP3 verlustbehaftet. Aber diese Artefakte hört NIEMAND! (Ich rede hier immer von 192kb aufwärts, meine Musik ist durchgehend auf 320kb). Aber ist ja auch egal, ich weiss mittlerweile, dass manche Leute das Gras wachsen hören... :lol:

  • zegi
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    • 8. März 2012 um 20:31
    • #18
    Zitat von "Sam Razr"

    Klar ist MP3 verlustbehaftet. Aber diese Artefakte hört NIEMAND! (Ich rede hier immer von 192kb aufwärts, meine Musik ist durchgehend auf 320kb). Aber ist ja auch egal, ich weiss mittlerweile, dass manche Leute das Gras wachsen hören... :lol:

    Ich höre nicht das Gras wachsen und könnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein 320er MP3 nicht von Wave unterscheiden in einer 08-15 Location, in der die Raumakustik das grösste Problem darstellt.


    ABER.. ich hatte lange das Gefühl, dass die Unterschiede unter keinen Umständen hörbar wären. Stundenlang habe ich deswegen mit meinem Kollegen diskutiert und verglichen. Und ich muss sagen, dass man den Unterschied hören kann. Mit einem guten Kopfhörer oder guten HIFI-Boxen kann man beim konzentrierten hinhören an einzelnen Passagen der Songs unsaubere Stellen hören. Der Unterschied war nicht (wie ich erwartet hätte), dass das MP3 dumpfer oder flacher klingt, es ist eher so, dass es sich leicht "verzerrt" anhört im Direktvergleich zum Wave.

    Für die Praxis mag der Unterschied nicht relevant sein, denn wer hört schon konzentriert auf die Qualität der Songs, welche meist unter akustisch ungünstigen Bedingungen wiedergegeben werden. Aber dennoch ist heute der Speicherplatz so billig, dass ich mich nicht dafür habe, die Waves zu komprimieren. So habe ich zumindest von der Quelle her die bestmögliche Ausgangslage, das ist sicher nicht verkehrt.

    Der Ton macht die Musik.

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