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Beiträge von simonstpauli

  • audio über lange strecken

    • simonstpauli
    • 15. November 2010 um 20:04
    Zitat von "Tobias Zw."

    Ich glaube, der Threadstarter meint einen Relais-Betrieb...

    Wenn's schon Funk sein müsste, dann vorne wie hinten gerichtete Antennen, dann halte ich 200m freie Sichtlinie für bedingt schaffbar.

    Aber Kabel ist echt deutlich eleganter.

    Mal für eine deutlich längere Strecke gemacht: Mit einem alten Posttrafo auf eine verdrillte Zweidrahtleitung, dann ca. 500m durch einen Bach und über Felder und Wiesen, und am anderen Ende wieder mit einem ebensolchen Posttrafo zurück auf symmetrisch Line - ging einwandfrei bei vertretbarer Dynamik und Frequenzgang.

    MfG Tobias Zw.


    Relais-Betrieb finde ich eine spannende Idee, das wäre in Puncto Frequenzgang und Dynamik mit 2.4GHz digital auch locker machbar. Pro Hopser kommen halt 4ms Latenz hinzu, das sollte an sich kein Problem sein.

    500m per Kabel geht ja auch entspannt mit NF von Rolle, alles schon gemacht, ohne Steckverbindungen (die immer so schlimm Pegel klauen und Fehlerquellen sind). An einen Post-Trafo hatte ich noch gar nicht gedacht...

  • audio über lange strecken

    • simonstpauli
    • 15. November 2010 um 19:48
    Zitat von "Wulfson"

    moin
    danke erst mal für die rege beteiligung ;)

    kabel ist die mir unangenehmste wahl, da ich wege kreuzen muß, die von autos befahren werden. ich habe mir vorgestellt, von box zu box zu "hüpfen"-quasi das signal per funk von einer box zur nächsten zu übertragen. eure meinung?

    und ja...sender mit entsprechender leistung und tageszulassung sind schon aus dem rennen.


    Das "Hüpfen" wäre möglich (immer so 50 Meter?), ist aber ab der 2. Box dann doch mit Qualitätsverlust verbunden, es würde ja immer wieder kompandiert werden. Ausserdem fällt die ganze Kette aus, wenn die erste Strecke (aus welchen Gründen auch immer) ein Problem hat.

    Beschreib doch mal bitte die örtliche Situation genauer, am Besten mit einer Skizze. Und die gewünschte Qualität an den Endpunkten ist auch interessant (Frequenzgang, Dynamik).

    Ich experimentiere gerade mit 2.4GHz-Funk, habe jetzt eine kleine Auswahl an Richtantennen am Wickel (18dB Passiv-Gain und kurze RG213-Kabel, da sollte was gehen). 200m am Stück ist damit allerdings extrem ambitioniert, weil ich keine stationären Sender habe sondern nur Taschensender mit eingebauten Antennen.

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    • simonstpauli
    • 15. November 2010 um 16:49
    Zitat von "skyworker"

    Aha? Liegen da konkrete Erfahrungswerte vor? Mit welchen Sendern? Welche Sendeleistung? Und: Warum eigentlich?

    Hat irgendjemand in letzter Zeit noch mal den Kollegen Nuhr gesehen? Mich würde ernsthaft interessieren, was der dazu sagt...

    SKY


    Im Zitat ist Kupfer gemeint. Damit gehen 200m ja mehr als entspannt.

    Drahtlos geht das mit knapp 1W sicherlich locker bei Sichtverbindung. Wie bereits erwähnt ist das hier vermutlich off-topic, da sowohl der Booster (täglich) als auch die Zuteilung Geld kosten.

  • audio über lange strecken

    • simonstpauli
    • 14. November 2010 um 20:24
    Zitat von "skyworker"

    Kupfer.

    SKY


    Das war auch mein erster Gedanke, "Weihnachtsmarkt" verbinde ich spontan nicht mit den täglichen Budgets für eine >50mW-Funkstrecke nebst Kurzzeitzulassung.

  • iLive T80: Monitormix parallel übers Mixrack?

    • simonstpauli
    • 14. November 2010 um 18:09

    Man kann zeitgleich mit dem Surface und einem Laptop (oder mehreren) auf dem Mixrack arbeiten.

    Trotzdem gibt es nur einen PFL-Bus, d.h. wenn Du als Monitorkollege vorhörst, hört der FOH-Kollege das auch.

    Wenn man nur 32 Kanäle braucht, kann man jeden Kanal splitten (hat also auf Kanal 1-32 ein FOH-Pult, auf Kanal 33-64 ein Monitorpult. Zum schnellen Patchen gibt es auch eine Möglichkeit (damit man nicht in jedem Split-Kanal den Input-Patch einzeln machen muß). Beim Digital-Split muß man sich dann noch einig werden, wie man mit dem Gain umgeht. Ich handhabe es gerne so, daß der Monitor den Gain setzt und fixiert (auf Trim umschaltet). Wichtige Kanäle und Kanäle, die evtl. Gain-Riding erfordern, kann man ja auch analog splitten.

  • Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg

    • simonstpauli
    • 13. November 2010 um 12:06
    Zitat von "marce"

    hm, irgendwie interessant, daß fast jeder versucht, eine Variante hervorzuholen, in der die Technik, die Umgebung und doch nicht der Mensch schuld am Ergebnis ist.

    Lustigerweise scheint das nur in unserer Branche so zu sein - überall anders wird die Technik in Schutz genommen und meist "Menschliches Versagen" als 1. potentielle Ursache genannt...

    Es gibt ja nun auch mindestens 2 unabhängige Berichte (HH + S), in denen beide male von Problemen geredet wird - wie gravierend die nun auch immer gewesen sein mögen.


    Disclaimer: Ich war nicht dabei, kann es nicht konkret sagen, ob es so oder so war, will damit niemanden vorverurteilen oder gar als Verantwortlichen hinstellen. Es fällt (nicht nur in dieser Diskussion) nur immer wieder auf...


    Ich behaupte mal ganz frech, daß es heutzutage wenig widrige Umstände bei einem kleinen Hallengig wie in der O2 Hamburg gibt.
    Ebenso behaupte ich, daß bemängelter Sound oft genau so beabsichtigt ist, seien es hohe Sub-Level, englische Präsenz-Kellen oder dergleichen.
    Und drittens ist Fakt, daß unser Gehör nun mal so funktioniert, daß es nach ein paar Songs "besser wird".

  • Netzteil 110V und 220 V

    • simonstpauli
    • 12. November 2010 um 21:48
    Zitat von "der diak"

    Dein Wort in Gottes Ohren, ich lass den Trafo jetzt zu hause...
    Danke.


    Wenn 240V auf dem Netzteil steht passt das.

    Zitat von "hias.h"

    Etwas haarig bei diesen Netzteilen sind die Adapter, die Pins des ami-Steckers sind häufig nicht berührungsgeschützt. Doof wenn sie in eine 230V Dose gesteckt werden. Wenn es kein Steckernetzteil ist sollte man sich auch mal die Netzleitung ansehen, manchmal Lautsprecher zwillingslitze.


    Jawohl, das ist eine Baustelle.
    Ich habe meine Adapter mit Iso-Tape an den Netzteilen "dauerhaft" befestigt.

  • Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg

    • simonstpauli
    • 12. November 2010 um 19:41
    Zitat von "david kammerer"

    Hallo,

    ich bin bei der Differenz zwischen knapp über Eis und 3 Meter Höhe von mehr als 5 Grad Temp.Differenz ausgegangen.
    Wichtiger war es mir den Sachverhalt an sich zu klären, da hier ja auch immer wieder Leute mitlesen, die weniger mit der Materie vertraut sind. Nicht daß die sich irgendwann wundern, warum sie bei einer Delayline mit steigender Raumemperatur die Delyzeit verkürzen müssen.
    Aber wir werden schon wieder gut OT :wink:

    Viele Grüße

    David Kammerer


    Die Differenz ist dort höher als 5 Grad.
    Ich schätze mal 20 Grad Unterschied, das ergibt 3,6% Abweichung der Schallgeschwindigkeit.

    Und ich hatte es verdreht. Je kälter desto langsamer.

  • Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg

    • simonstpauli
    • 12. November 2010 um 17:22

    Eine Bemerkung über den Mix ist auch in der Presse ein subjektiver Eindruck.

    Ich habe gerade einen Beitrag über das Konzert am Sonntag (JFlügel mit geschlossenem Deckel, mit Helpinstill abgenommen, Roland-E-Drums (ja, auch die Becken...), E-Bass, Gesang extrem nasig gemischt), Triple Facepalm bei der local Crew, den anderen 1200 hat es wohl gefallen und die Presse fand es toll.

  • Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg

    • simonstpauli
    • 12. November 2010 um 10:09
    Zitat von "Michel"

    Indoor wohl zu vernachlässigen. Und nur darum geht es in diesem Thread.

    Gruß, Michel


    Die O2 in Hamburg hat eine Eisfläche, dann Publikum. Dadurch passiert atmosphärisch Folgendes:
    1. Wenn die Tops nicht steil genug runterkommen, prallen die Höhen von der warmen Zwischenschicht ab (wie flache Steine von der Wasseroberfläche)
    2. Das Zeitverhalten der Subs stimmt nicht mehr, weil die am Boden laufenden Wellen durch die Kälte schneller EDIT -die Kollegen haben es gemerkt, langsamer ist richtig- sind als 3m darüber.
    Das macht vor der Bühne nicht so viel aus (Nearfills oder NF-Duschen + wenig Zeitversatz zwischen "oben" und "unten". Am Ende der Halle kann das zur Show lustig werden.
    Und dann hat der Systemer halt mal zu tun , so wie Klaus. Der Geschmack des MD hat an jenem Tag übrigens deutlich mehr Schaden angerichtet als die Hallenakustik.

    Zitat von "timotimo"

    Ein bekannter Mischer sagte mal: "90 % aller Hallen in Deutschland klingen schlecht. Und es gehört zum Job, auch da ein brauchbares Ergebnis abzuliefern. Was soll also das ewige Gejammer über die schlechte Raumakustik?" :)


    Irgendeine Ausrede muß man ja haben.
    Wie war das mit dem Bauern, der nicht schwimmen kann? Die Badehose ist schuld. ;)

  • Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg

    • simonstpauli
    • 10. November 2010 um 12:46

    Für mich klingt das nach einem Arrangement-Problem. Allgemein ist es immer wieder frappierend, wie viel Aufgeräumtheit und Mischbarkeit ein guter MD bringt. Oder dem klassischen Geschmacksproblem, je nach Ursprungsland und Sound-Vorgabe des Managements kann das in Deutschland schon mal "off topic" sein.

    Ohne dabeigewesen zu sein: Die Crew setzt Geschmacksvorgaben um und das unter den örtlichen Voraussetzungen (Halle, technische Bedingungen, Hängepunkte etc.). Die Presse hat in diese Mechanismen wenig Einblick, ich erinnere mich an einen Artikel vom Jazzport über die Tindersticks, die sich an dem Abend nicht gehört haben, weil keine Monitore auf der Bühne waren. Die In-Ear-Sendeantennen hat der Reporter wohl übersehen. ;) Ich persönlich fand den Auftritt gut.

    Zum Thema wird sich hier wohl niemand aus dem inneren Kreis der Produktion äussern, was ich verstehen kann.

  • Ökowahn

    • simonstpauli
    • 10. November 2010 um 11:22
    Zitat von "zegi"

    Interessant ist auch der Aspekt, dass man Glühbirnen in der Regel am Abend und in der Nacht verwendet. In dieser Zeit hat man allerdings auch einen Strom-Überfluss, da schlicht weniger Strom verbraucht wird in der Nacht.

    U.a. darum gibts ja auch Pumpspeicherkraftwerke, bei denen in der Nacht Wasser in einen höher gelegenen See gepumpt wird, um das Wasser bei Bedarf (z.B. Mittags) wieder abzulassen, um Strom zu erzeugen.


    Nachts gibt es einen Überfluss, das ist richtig, daher auch die Nachtstromtarife, gerne genommen für Nachtspeicheröfen (und in der Zukunft Elektroautos?).
    Da sind doch unsere Energiespeicher. Siehe http://www.betterplace.com. Ich mag behaupten, das ist die einzige Möglichkeit sinnvoller Elekromobilität, nicht das Fahrzeug ist entscheidend, sondern die Infrastruktur. So kann man die Akkus mehr oder weniger direkt mit EE aufladen, wenn diese gerade verfügbar sind (die Sonne scheint, der Wind bläst etc.) und den Strom verbrauchen wenn man fahren will.
    Man hat zwar immer noch die Hypothek der Akku-Herstellung aber verbraucht keinen Strom aus der Steckdose.

    Zum Nachtstrom:
    Die Mittellastkraftwerke sind dann ja heruntergefahren, das was da vertickt wird, sind die Überkapazitäten der Grundlastkraftwerke, bei denen das Herunterfahren nicht lohnt, weil man sie zur Morgenspitze nicht wieder auf Leistung hätte. Also laufen die Grundlastkraftwerke (Kernkraft, Kohle, ...) durch.
    Das geht an der Leipziger Strombörse so weit, daß Strom einen negativen Preis hat.

  • CIRS - Critical Incident Reporting System

    • simonstpauli
    • 9. November 2010 um 17:33
    Zitat von "klauston"

    Ja


    Doppel-Ja.

    Vor Allem die Anonymisierung ist ein Knackpunkt, um genügend Daten sammeln zu können.

  • Netzteil 110V und 220 V

    • simonstpauli
    • 9. November 2010 um 12:26
    Zitat von "der diak"

    Hallo Leu
    ich hab eine Funkstrecke aus Amerika, die wird über den üblichen Trafo mit 12 Volt o.ä. versorgt.
    Das Netzteil gibt mir die Info, daß es 110V-240V abkann und es wurden auch verschiedene Adapter auf Euro/UK-Strom mitgeliefert.
    Kann ich das also bedenkenlos auf und einstecken, ohne das mir das Ding um die Ohren fliegt oder ist es besser noch nen Stromkonverter mitzuschleppen? Oder muß ich am Netzteil was umschalten?
    Bin mir nicht sicher, deswegen frag ich mal hier.


    Normalerweise sind das "World"-Trafos, 100-250V. Also streßfrei steckbar, hatte das gerade mit einem Ami-Netzteil, Adapter drauf und gut.
    Wenn Du ganz sicher sein willst, mach kurz eine Messung mit Multimeter.

  • Kanaltrennung im Mehrfrequenzbetrieb E-Band

    • simonstpauli
    • 8. November 2010 um 15:38
    Zitat von "wora"

    was ich dabei etwas seltsam finde:
    Sennheiser ist doch ein deutscher hersteller, warum gibt es denn die bedienungsanleitung nur in englisch?


    Also ich finde diese Anleitung von Sennheiser ziemlich gut:

    http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/resources/User_Manual_pro_DE.pdf/$File/User_Manual_pro_DE.pdf pdf, 1.2MB

  • Audiosignal über hohe Distanzen

    • simonstpauli
    • 7. November 2010 um 23:53
    Zitat von "e-on"

    Und was meint er mit passiv?


    Gute Frage. Das vordere Auto beim Auffahrunfall ist meist auch passiv und trotzdem "self powered". ;)

    Die Bezeichnungen sind ja etwas durcheinander im deutschsprachigen Raum.

    Also bitte OP, kurz genau das System beschreiben, damit wir nicht im Dunklen stochern.

  • Geeigneter Übertrager für DI-Box

    • simonstpauli
    • 7. November 2010 um 16:44

    Jensen.
    http://www.jensen-transformers.com/iso_aud.html

    Line oder Mic level auswählen, glücklich sein.

  • Audiosignal über hohe Distanzen

    • simonstpauli
    • 7. November 2010 um 15:44

    Wenn ein Array in Traverse hängt lohnt es sich auch oft, den Potentialausgleich derselben zu kontrollieren.

    Daß hier nicht wie im Betreff geschrieben ein Lautsprechersignal sondern Line-Pegel gemeint ist, nehme ich jetzt einfach mal an.

    Gutes Kabel, Hybrid-Kabel bzw. Strom über den selben Weg zur Minimierung von Brummschleifen, Abstand von gedimmtem Strom sind die halbe Miete.

  • Analyser zum Einschleifen per XLR?

    • simonstpauli
    • 5. November 2010 um 15:18

    1. wieso möchtest Du das Signal durchschleifen?
    2. wozu möchtest Du den Analyzer nutzen?

  • Frequenzneuvergabe - Bei wem auskotzen ?

    • simonstpauli
    • 4. November 2010 um 21:27

    Die Weichen wurden auf der WRC07 in Genf gestellt:

    http://www.itu.int/publ/R-REG-RR/en

    Die Bundesnetzagentur setzt nur die gesetzgeberischen Änderungen um, die sich daraus in Deutschland ergeben. Das wäre die falsche Adresse.

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