Es ist aber schon etwas verwunderlich, dass immer häufiger der Sound großer Veranstaltungen kritisiert wird - oder kommt mir das nur so vor? In jüngerer Vergangenheit hatten wir hier Threads zu Fanta 4, Santana, U2 und jetzt diesen. Sind die Ansprüche gestiegen? Sollte man bei den MP3-verzogenen Konsumenten eigentlich nicht unbedingt annehmen. Also, woran liegt's?
Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg
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Zitat von "binson"
Also, woran liegt's?
Die Antwort auf neun von zehn Fragen ist: Geld. -
Zitat von "Bobson"
Meiner Meinung nach sind die Berichte total Sch...e geschrieben, da merkt man richtig keinen Plan aber hauptsache für einen Skandal sorgen !
Wer kennt denn die o2 Halle?? Wie ist die vom Sound!
Und man kann ja nie wissen was da los war, verspätung, probleme etc ..
Doch natürlich haben Leute die die Technik gar nicht interessiert und 88 € für ein Ticket ausgeben das recht auf einen guten Sound und von der Lautstärke her einen schmerzfreien.
VG
Ich hab dort schon mal Anlage reingezimmert.
Soweit ich mich erinnern kann, ist die Halle akustisch wirklich nicht sehr optimal und schwer zu handeln.
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Zitat von "binson"
Es ist aber schon etwas verwunderlich, dass immer häufiger der Sound großer Veranstaltungen kritisiert wird - oder kommt mir das nur so vor? In jüngerer Vergangenheit hatten wir hier Threads zu Fanta 4, Santana, U2 und jetzt diesen. Sind die Ansprüche gestiegen? Sollte man bei den MP3-verzogenen Konsumenten eigentlich nicht unbedingt annehmen. Also, woran liegt's?
Es gibt leider einen trend bei groß veranstaltungen auf delay line zu verzichten. Stichpunkt geld ist soeben gefallen. Mit gescheitem la kommt es auch schon sehr weit aber alles ist auch damit nicht immer machbar besonders bei atmosphärischen störungen
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Zitat
....besonders bei atmosphärischen störungen
Indoor wohl zu vernachlässigen. Und nur darum geht es in diesem Thread.
Gruß, Michel
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Ein bekannter Mischer sagte mal: "90 % aller Hallen in Deutschland klingen schlecht. Und es gehört zum Job, auch da ein brauchbares Ergebnis abzuliefern. Was soll also das ewige Gejammer über die schlechte Raumakustik?"

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Zitat von "Michel"
Indoor wohl zu vernachlässigen. Und nur darum geht es in diesem Thread.
Gruß, Michel
Die O2 in Hamburg hat eine Eisfläche, dann Publikum. Dadurch passiert atmosphärisch Folgendes:
1. Wenn die Tops nicht steil genug runterkommen, prallen die Höhen von der warmen Zwischenschicht ab (wie flache Steine von der Wasseroberfläche)
2. Das Zeitverhalten der Subs stimmt nicht mehr, weil die am Boden laufenden Wellen durch die Kälte schneller EDIT -die Kollegen haben es gemerkt, langsamer ist richtig- sind als 3m darüber.
Das macht vor der Bühne nicht so viel aus (Nearfills oder NF-Duschen + wenig Zeitversatz zwischen "oben" und "unten". Am Ende der Halle kann das zur Show lustig werden.
Und dann hat der Systemer halt mal zu tun , so wie Klaus. Der Geschmack des MD hat an jenem Tag übrigens deutlich mehr Schaden angerichtet als die Hallenakustik.Zitat von "timotimo"Ein bekannter Mischer sagte mal: "90 % aller Hallen in Deutschland klingen schlecht. Und es gehört zum Job, auch da ein brauchbares Ergebnis abzuliefern. Was soll also das ewige Gejammer über die schlechte Raumakustik?"

Irgendeine Ausrede muß man ja haben.
Wie war das mit dem Bauern, der nicht schwimmen kann? Die Badehose ist schuld.
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Morgen - es gibt leider auch den Trend, dass zu viele Menschen zu jedem aufkommenden Thema was beitragen müssen. Wem der Schuh passt, der möge ihn sich anziehen. Der rest grinst mit

Tendentiell betrachte ich die Sache auch so wie Kollege timotimo - das ist der Job. Ich verstehe das nicht als Ausrede

Ach ja: Was der Kollege e-on da anmerkt, kann gerne länglich diskutiert werden ^^. Ich sehe das anders.
SKY
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Hallo,
ich habe die Berichte im Weser-kurier gelesen.
Dort stand, das am Anfang der Veranstaltung der Sound "zuwünschen" übrig lies.
Die Techniker den Sound aber ab mitte der Veranstaltung im Griff hatten und der Sound gut war.
Leider war zu dem Zeitpunkt schon fast die hälfte vom Publikum wegen des schlechten Sounds gegangen.Also kann es nicht nur an des Boxen oder Atmosphärischen Störungen gelegen haben.
Es scheint ja was mit der Bedienung zu tun zu haben wenn der Sound ab mitte der Veranstaltung als gut bezeichnet wird.
War die Zeit zum einstellen der Anlage vielleicht zu Kurz gewesen???Die Anlage an sich kann nicht schlecht gewesen sein.
Bitte mich jetzt nicht hauen, aber es scheint ein menschliches Problem gewesen zu sein.
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wo fängt denn schlechter sound an und wo hört er auf? ich denke, das auch das nicht zu quantifizieren ist.
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Wenn nach der Hälfte des Konzertes die Besucher abhauen, dann ist:
a) Die Band besoffen/bekifft/stoned oder sonst nicht spielfähig
b) Sound viel zu laut für das Zielpublikum
(das bei der Amy nunmal ein anderes ist als bei einer Deathmetal-Truppe)
c) Sound so leise, dass man ihn durch das laute Publikum nicht hört (vgl. Tokio Hotel)
d) ein/e amerikanische/r Manager, der in Europa endlich mal hinter ein Mischpult stehen darf, die Schieber bedientDass durch schlechten Sound jemand, der sich teure Tickets gekauft hat, abgehauen ist, habe ich - ausser bei Tontechnikern (
) noch nie erlebt. Die sind nämlich etwa gleich schlimm wie 80 Millionen Fussballtrainer an einer Fussball-WM.Schlechter Sound ist ziemlich relativ
: Ich habe gerade kürzlich wieder einen - sogar auf einer Platte veröffentlichten - Livemitschnitt eines Konzertes aus dem 70ern gehört. Da hat's gerauscht, gefeedbackt und Nebengeräusche durch Amp's gehabt, dass eigentlich niemand mehr am Anlass hätte sein dürfen.Irgendwie absurd diese Diskussion hier...
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If bad sound would be leathal...
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und das wird heute gerne verdrängt. ich möchte nicht wissen wie die wall of sound heute neben einer linie klingen würde. ich denke da würden einem im ab vergleich die haare zu berge stehen. ich habe auch mal bilder gesehen, wo massen von ht und mt hörnern gestapelt waren. das kann nur kammfilter gegeben haben.
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Eine Bemerkung über den Mix ist auch in der Presse ein subjektiver Eindruck.
Ich habe gerade einen Beitrag über das Konzert am Sonntag (JFlügel mit geschlossenem Deckel, mit Helpinstill abgenommen, Roland-E-Drums (ja, auch die Becken...), E-Bass, Gesang extrem nasig gemischt), Triple Facepalm bei der local Crew, den anderen 1200 hat es wohl gefallen und die Presse fand es toll.
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Zitat von "Jueof"
Es gibt leider einen trend bei groß veranstaltungen auf delay line zu verzichten. Stichpunkt geld ist soeben gefallen. Mit gescheitem la kommt es auch schon sehr weit aber alles ist auch damit nicht immer machbar besonders bei atmosphärischen störungen
Was ist Großveranstaltung und was ist die O2 Arena???
Eine O2 Arena ist für mich eine Größenordnung, wo ich immer versuchen würde, eine Anlage hineinzubauen, die ohne Delays das alles gut versorgen kann.
Ich hab lieber 2 Quellen neben der Bühne, als das ich mir Delays hänge, die auch Probleme schaffen.
Nämlich die, das man für die oberen Ränge auf jeden Fall die zeiten nicht richtig machen kann.
Je weiter ich aus der Achse gehe, desto mehr habe ich auch Kammfilter dort.
( Und genau das passiert aber bedingt durch die Architektur der Arenen )Ich versuche persönlich immer, lieber eine Potente Haupt PA zu haben, die ordentlich zu winkeln, daneben Outfills zu hängen, die mir für die oberen Ränge nach hinten auch den Druck mitmachen und ich so die Zeiten aus fast nur einer Quelle habe.
Und in Eishallen versuche ich sogar, wenn es aus produktionsstechnischen Gründen möglich ist, die PA eher nach oben spielen zu lassen, damit ich nicht die Ablenkung aus der Kalt/warmen Luftschicht bekomme.Weil es kurz aufkam, wie Liniensound gegen alte Systeme klingt:
Ich habe immer wieder die Möglichkeit, das zu probieren, und ich kann Euch versichern, wir haben viel verdrängt und es spielt viel Nostalgie mit, wenn wir an die alten Systeme denken!!!!!Aber wie gesagt, war jemand selbst vor Ort und kann den Sound beschreiben?
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Zitat von "simonstpauli"
2. Das Zeitverhalten der Subs stimmt nicht mehr, weil die am Boden laufenden Wellen durch die Kälte schneller sind als 3m darüber.
und ich dachte bis gerade eben, daß die Schallgeschwindigkeit bei niedrigeren Temperaturen geringer ist
:wink:Viele Grüße
David Kammerer
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Zitat von "david kammerer"
und ich dachte bis gerade eben, daß die Schallgeschwindigkeit bei niedrigeren Temperaturen geringer ist
:wink:Viele Grüße
David Kammerer
Ist aber unwesentlich , ob es 334 oder 330 Meter auf die Sekunde sind.
Nur mal nebenbei.
In der realen Welt in einer Arena würde ich diese Aspekte ausser Acht lassen. -
Hallo,
ich bin bei der Differenz zwischen knapp über Eis und 3 Meter Höhe von mehr als 5 Grad Temp.Differenz ausgegangen.
Wichtiger war es mir den Sachverhalt an sich zu klären, da hier ja auch immer wieder Leute mitlesen, die weniger mit der Materie vertraut sind. Nicht daß die sich irgendwann wundern, warum sie bei einer Delayline mit steigender Raumemperatur die Delyzeit verkürzen müssen.
Aber wir werden schon wieder gut OT :wink:Viele Grüße
David Kammerer
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Zitat von "david kammerer"
Hallo,
ich bin bei der Differenz zwischen knapp über Eis und 3 Meter Höhe von mehr als 5 Grad Temp.Differenz ausgegangen.
Wichtiger war es mir den Sachverhalt an sich zu klären, da hier ja auch immer wieder Leute mitlesen, die weniger mit der Materie vertraut sind. Nicht daß die sich irgendwann wundern, warum sie bei einer Delayline mit steigender Raumemperatur die Delyzeit verkürzen müssen.
Aber wir werden schon wieder gut OT :wink:Viele Grüße
David Kammerer
Die Differenz ist dort höher als 5 Grad.
Ich schätze mal 20 Grad Unterschied, das ergibt 3,6% Abweichung der Schallgeschwindigkeit.Und ich hatte es verdreht. Je kälter desto langsamer.
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