Tja, wir machen uns so langsam zum sklaven der rechnertechnik und wenn das so weiter geht, können wir keinen mix mehr fahren wenn der akku leer ist? das kanns ja nicht sein, oder?
Beiträge von simonstpauli
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die Scheiben reflektieren den Schall, der aus der Tröte kommt.
1. haben Bläser (z.B. Trompeten) damit ein natürliches Monitoring und
2. haben Tontechniker damit einen entspannteren Job
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genau, da war doch was...
ich hatte in den frühen 90ern mal mit Hitec Audio zu tun, das waren PA-Boxen.
http://www.allbox.it/Foto%20product…hitec_215_2.htmDas war eine Zeit, als über dB-Beschränkungen noch nicht so intensiv diskutiert wurde. Nach meiner Erinnerung war das Zeug hart und laut, inzwischen gibt es GAE Director für solche Hinrichtungs-Jobs

Hitec Audio heute, Eigenmarke von Musik Produktiv hat wohl mit meinem Anflug von Nostalgie nichts zu tun, kaufen kann man es zwar auch gebraucht, nur für Ersatzteile ist dann immer noch m.p. zuständig. Also kein Ausweg aus diesem Dilemma würde ich sagen...
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als babysitter sorge ich immer dafür, daß ich eine möglichkeit der pegelreduzierung an einer stelle habe, die dem fremdmischer nicht zugänglich ist.
das kann der systemcontroller sein, idealerweise mit korrekt eingestelltem limiting. (d.h. auf die lautsprecher und das amping angepasst, wichtig, da verstärker unterschiedliche wirkungsgrade aufweisen...)
ein beispiel: der C2-controller von kling und freitag hat mich diesbezüglich nie im stich gelassen, wenn jemand die anlage prügelt: bitte schön, klingt nicht mehr fein, verzerrungen treten auf, das horn kommt an seine grenzen. aber es tritt kein schaden auf. so soll es sein.
"billige variante" bei einer kleinen anlage wenigstens einen compressor vor die amps bzw. crossover, wenn dort kein limiting möglich ist. beim aufbau kann man dann schön den punkt anfahren, an dem es gefährlich wird und dort abriegeln.
und wenn das alles nicht möglich ist, das ganze per hand.
andere seite: ich mische auf einer gestellten anlage mit system-tek.
der sagt mir was geht und was nicht geht.
darauf sollte ich als professioneller kollege eingehen.
was aber, wenn ich unerfahren bin, die verzerrungen nicht höre und dementsprechend nicht reagiere? dann spätestens auf die ansage.
ich stelle mich mal stur und spiele den "bösen bandtechniker", beratungsresistent, fahre die anlage über das limit.
wer soll mir hinterher beweisen können, daß dem wirklich so war? ich sage "keine ahnung, kenne ich die anlage? - nein - also weiß ich auch nicht, wann ende ist, für betriebssicherheit hat der systemtek zu sorgen."ich hab tatsächlich mal 3 von 8 hochtönern in einer gestellten anlage geschossen, war ein punk-festival, sorry, verzerrungen kommen da schon in die mikrofone zuhauf. die PA war mit einem gelockten BSS-controller versehen, da muß ich davon ausgehen, daß der system-tek seine hausaufgaben gemacht hat. letztlich kam heraus, alles nicht so schlimm, der controller war korrekt eingestellt, nur besagte 3 treiber waren aus einer anderen serie, schwächer, und sollten sowieso ersetzt werden.
ich selbst fand es trotzdem nicht schön. -
Zitat von "Sven M"
...Noch ne andere DME Frage am Rand: Ich habe in der Installation zwei von den 4-Fach Tasterboards verbaut. (zur Quellenumschaltung)
Wenn die LEDs mir anzeigen sollen welche Quelle aktiv ist, muss ich diese mit dem GDI Ausgängen verbinden?
Wie programmiere ich das? Ich schalte ja keine Scene um, sondern ändere mit meinen Tastereingängen nur den Quellwahlschalter.hallo sven, die programmierung der leuchtdioden ist recht simpel, habe eine quellenwahl per schalter und anzeige derselben schon programmiert.
meine installation läuft noch auf v2, die 3er version setze ich ein, wenn ich sie für sicher erachte (die installation läuft 24/7, publikumsbetrieb von 1100 - 0100 uhr jeden tag und es gibt kein backup-system, bin also abhängig von einer absolut sicheren hard- und software)
ich würde dir also raten erstmal auf der 2er version zu bleiben...
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nachdem ich ein bild gesehen habe: gruselig.
leuchtfinger vom deck, die das schiff zu einer karikatur degradieren...
nicht daß ich so ein design auf die beine stellen könnte, die technische leistung ist auch nicht ohne, es erinnert mich nur ziemlich an leni riefenstahl, ohne mich zu berühren.
mich würde interessieren, wie die Göteborgs Fyrverkerifabrik das umgesetzt hätten, hab 2005 mal ein feuerwerk von denen gesehen, sowas von präzision, irre...
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der abbau war bestimmt nicht langweilig, als wir gegen 7 die trucktüren zugemacht haben, standen die kräne still und so viele kannen noch auf dem schiff, daß sie für eine festinstallation getaugt hätten. wär doch auch mal was, dann müssen wir an land nicht mehr so viele materialschlachten erdulden

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hab das schmuckstück gestern gesehen, wir sind da auf einer anderen baustelle im magdeuburger hafen. auf einer "normalen" baustelle.

ganz ehrlich bin ich froh, auf dieser anderen baustelle zu sein, wenn ich das material auf dem schiff so sehe.
materialschlachten wie diese sind auch nicht so meins, bin trotzdem gespannt, wie es aussieht und ob wir von unserer position heute abend etwas sehen können...hat eigentlich schon mal jemand eine matrix aus space cannons gebaut, per video anzusteuern? überhaupt, wozu braucht man sie eigentlich, wenn keine feindlichen flugzeuge in der nähe sind und die zuschauer sowie so schon vor ort?
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wenn du line 212 kennst und gut findest würde ich versuchen genau diese gebraucht zu bekommen, hab bis jetzt noch keine 2x12" - 1,5" gehört, die da klanglich mithalten kann, zumal die beiden 12" bei k&f ganz verschiedene funktionen haben.
wenn es vom budget nicht reicht rate ich eher zu 1x12" - 1,5", da gibt es auch im "mittelklasse"-segment (laut budget) brauchbares.
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machbar und sinnvoll ist analoges recall-fähiges signalbearbeiten allemal, also warum nicht, nur dürften diese dann teurer sein als ein digitales pendant.
offtopic: hatte am mittwoch NOmeansno auf der bühne, die jungs können kurse über bühnenverhalten geben, an solchen tagen frage ich mich dann verstärkt, was andere künstler mit divenhaftem und unprofessionellen verhalten auf der bühne verloren haben... mit und ohne latenz...
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Hat jemand diese Aussage verstanden?
Hat Digico einen analogen Kanalzug in ihre Konsole eingebaut, incl Recall-Möglichkeit, so richtig "old-school"?
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Interessant, können wir eine Testereihe auflegen mit akzeptabelen Latenzzeiten?
Die sind bei In Ear gegenüber Wedges offenbar verschieden.Bei geschlossenem In Ear fällt der "Natur"-Klang ja quasi weg, da kann ich eine erhöhte Empfindlichkeit einordnen, andererseits fällt die Zeit Lautsprecher -> Ohr weg, was immerhin ca. 2 m ausmacht.
Welche Latenz hat denn ein In-Ear-System an sich? Gibt es dazu Messwerte?
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Zitat von "Werkstattfreak"
Die perfekte Lösung suchen wir schon lange - und suchen immer noch :roll:
Das hat dazu geführt, dass alle Geräte wie EQs, Controller etc. in kompakte 6 HE Einheiten eingebaut sind, die dann zu dritt in ein 18 HE Rack geschoben werden. Das erspart viel schrauberei im Lager. Ampracks gibt es kaum noch, da wir überwiegend "selfpowered" arbeiten. Die erwähnten KS T III / T IV / M sind die Ausnahme.
Thomas
Die Rack in Rack - Idee finde ich klasse, also modular.
selfpowered, wieder eine Gerätekategorie, die nach einer standardisierten Digitalschnittstelle schreit (wenn das Controlling denn digital erfolgt, wovon ich mehr und mehr ausgehe)
Was haltet ihr von einem Bussystem? Richtung CobraNet? Wahrscheinlich zu teuer, um es in jede self-powered-Einheit einzubauen
Meine Zukunftsvision wäre ein Netzwerk zur Audiodaten- und Steuersignalübertragung.
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...und genau an dieser stelle haben wir ein problem in der szene
A: Monitortechniker wollen unter Anderem: niedrige Latenzen. Das erleichtert die Arbeit.
Idealerweise also bei einem digitalen Setup einmal A-D an der Stagebox und einmal D-A hinter dem Controller.
B: Verleihfirmen wollen hauptsächlich: Material verleihen, und zwar möglichst flexibel und beliebig kombinierbar, um die Auslastung möglichst hoch zu halten.
Und hier wird es komplex: eine Lösung, die A: erfüllt ist quasi monolithisch, d.h. es wird schwierig, die Verleiheinheiten zu teilen.
Man kann natürlich ein Amprack mit 8 Wegen bauen, welches digital an das Pult angebunden wird, das sollte aber für den Verleih soweit flexibel sein, daß man 2 Baustellen mit je 4 Wegen genauso bestücken kann.
Oder 2 solcher Einheiten für (max) 16 Wege.
Oder 8 + 2 Wege mit einem zugemieteten Amprack, wie wird das angebunden.
Ich halte das für ein Grundproblem, denn ohne Effizienz im Verleih wird es schwierig auf dem Markt. Und ich sehe keine Standard-Lösungen zur Anbindung von Controllern in Digitalsetups.
Ich fände es spannend, solche Lösungen zu forcieren, die beiden Zielgruppen entsprechen.
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Davon lasse ich mich gerne überzeugen

Ich wehre mich nur gegen generelle "ich kauf nur noch digital, weil es Stand der Technik ist" - und dann landen Controller in Monitor-Racks, die niemand braucht.
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Zitat von "Markus Verza"
Alle wirklich hochamtlichem Monitore werden 2 Wege aktiv gefahren.
Dazu braucht man nun mal eine Weiche und diese ist nach dem Stand der Technik Digital.Das hindert aber nicht das Setup so auf zu bauen das Latenzen wo immer möglich vermieden werden. Also keine Analogen EQ´s bei Digitalen Pulten z.B. oder Verbindung Pult / Weiche digital ausführen usw.
Den letzten Punkt unterschreibe ich voll und ganz, nur beim Controlling erlaube ich mir, "altmodisch" zu sein. Natürlich fahre ich ab einer gewissen Leistungsklasse 2 Weg akiv. Dafür gibt es hochamtliche analoge Controller, die meiner Meinung nach die Anforderungen immer noch erfüllen. Digitale Controller spielen ihre Stärken ihmo eher im FOH-Bereich aus (flexible in/out Konfigurationen, time alignment etc.).
Ich bleibe dabei, daß ich Digital-Controller in stand alone Ampracks für Monitoring für fehl am Platz halte. In einer Systemlösung mit Pult macht es dagegen Sinn.
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hm, wenn ein Verleiher Monitore und X-Over anschafft, wird er sich wahrscheinlich, so er nicht selbst sound-guru ist, beraten lassen.
In der Front wird sowieso alles (hoffentlich) anständig time-aligned, da ist Latenz absolut nebensächlich.
Wenn ich einem Musiker die High Hat auf seinen Weg gebe, dann hauptsächlich zu dem Zweck, daß er sie _früher_ hört als auf rein akustischen Wege.
Ich werde also keinem Verleiher empfehlen, Latenzen zu erhöhen wo es vermeidbar ist.
Ich akzeptiere Digi-Pulte im Monitor, sie haben ihre Berechtigung, bei externen Digi-EQs, die extra wandeln (und sei es nur die Sample-Rate, das kostet auch wertvolle ms) und Digi-Controllern für Wedges hört der Spaß aber wirklich auf, wozu soll das gut sein?
Entschuldigung, aber das ärgert mich, wenn Technik die Arbeit nicht erleichtert sondern erschwert. Wieso erfindet man in ear, um die gewonnenen 2m anderswo wieder wegzuwerfen?
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Eine interessante Frage in dem Zusammenhang: inwiefern hat ein Veranstaltungsmeister dazu etwas zu sagen / Pflichten?
Und wer setzt BGV-B3 durch?
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eins verstehe ich nicht:
wieso brauchen wir controller für monitoring, die AD-DA wandeln?
ein normales Monitor-Setup sieht für mich so aus:
1: analoges Pult, analoge EQs (keine Wandlung)
2a: digitales Pult, EQs onboard (1x AD/DA)
2b: digitales Pult, EQs extra, digital aus dem Pult auf die EQs (1x AD/DA)Somit sind Latenzen zu handhaben.
digitale Controller hab ich bei Monitoring immer vermieden, sehe auch nicht die Notwendigkeit.
Zu den Sidefills kommt der Punkt, daß der Künstler sich zuerst aus dem Wedge hört und die Sidefills "hinterherbraten", da machen bis zu 10 ms sicher nichts aus.
Also nehme ich 3m Laufzeitunterschied zwischen Sidefill und Wedge an, 2m zwischen Künstler und Wedge, ergibt 5m zwischen Künstler und Sidefill, also Bühnen bis 10/12m Breite (zwischen den Sidefills) -> unkritisch. Das entspricht auch meiner Erfahrung.