Zitat von "madmax"Daa liebe ich meine Techno-OA's.
Da gibts immer permanente Floorberegnung.
In Festzelten gibt es das auch. Nennt sich Bunkenregen. ![]()
Zitat von "madmax"Daa liebe ich meine Techno-OA's.
Da gibts immer permanente Floorberegnung.
In Festzelten gibt es das auch. Nennt sich Bunkenregen. ![]()
Ich sag mal, spätestens jetzt ist der Punkt erreicht, an dem Max seine Anforderung etwas präzisieren sollte.
- welche Art Software soll zum Auflegen eingesetzt werden?
- soll parallel noch andere Software laufen?
- ist ein Touchscreen Bedingung oder verzichtbar? (ohne Touch kann man bessere, auch matte, Displays bekommen und nebenbei Geld sparen)
Der Punkt mit der Stoßfestigkeit ist gut, hatte ich nicht so auf dem Zettel.
Ich würde mich den Vorschreibern anschließen und einen schnellen Prozessor (i5, i7 der höheren Leistungsklasse), viel Arbeitsspeicher (>=8GB) und ein Full-HD-Display wählen.
SSD ist in großen Kapazitäten eher nicht zu empfehlen, zu teuer.
Ich selbst habe einen mir 15"-Laptop bauen lassen, mit SSD und magnetischer Festplatte als Datengrab. Dafür das DVD-Laufwerk extern, wenn ich es brauche, was selten geworden ist. Ich denke, als Datenspeicher für DJ-Anwendungen wird die Schnelligkeit einer "normalen" Festplatte nach wie vor ausreichend sein, die SSD und der Arbeitsspeicher können ihre Geschwindigkeit bei der allgemeinen Systemperformance ausspielen.
Zitat von "guma"
Geht mir genau so. Man kann sich zwar an das 'Scrollprinzip' gewöhnen, allerdings ist es wirklich störend, dass das System unüberlistbar die Reihenfolge vorgibt.
Scrollen geht für mich gar nicht, ich hab mir alle POP- und VCA-Gruppen so belegt, daß ich maximal 16 Fader brauche.
ZitatSehe ich nicht so. Ich kenne kein Digitalpult, das vom Default aus besonders schnell auf eigene Bedürfnisse ein zu richten ist. Bei meiner Herangehensweise, vor dem ersten Job schon aus dem Werksdefault eigene Halbfertigsettings zu machen, kommen mir die pro Pulte eher 'mittellahm' vor. Besonders lahm finde ich Yamaha, obwohl ich da die längste Einarbeitung habe, kommt immer darauf an, was man möchte. Besonders schnell zu individualisieren finde ich GLD, obwohl ich da genau genommen am wenigsten Einarbeitung habe.
Nicht vergessen, ich habe kein MacOS-Gerät im Produktiveinsatz. Daher ist die Vorbereitung für das PRO-System an das Pult gebunden. Patchen, Aux-Sends pro Kanal anschalten, das alles braucht Zeit. Und da hab ich noch kein Stück Sound gemacht. Okay, die Anfangs-Szene kann ich mir natürlich wegspeichern, dann habe ich schon mal einen besseren Startpunkt.
Andererseits, würde ich die Pro2 noch mal mitnehmen? Die Kiste hat nämlich einen großen Nachteil. Sie ist ziemlich schwer, jeden Tag mit 4 Leuten aus dem Hänger raus und in den Hänger rein ist auf Tour irgendwann kein Spaß mehr. Vielleicht probiere ich es wirklich mal mit der GLD beim nächsten Törn.
Zitat von "oton"und was sagst du ? Ich bin ja immer noch etwas hin/hergerissen, ich mag viele Dinge an den Pro Pulten, aber teilweise die Bedienung und viele Details der Software finde ich gelinde gesagt immer noch seltsam. Ich habe leider immer nur On/Offs und keine Tourneen etc.
Unter dem Strich mag ich es. Auf Tour ist es ja irgendwann so, daß die zeitraubenden Tätigkeiten (Patchen, Aux-Sends pro Kanal anschalten, Panoramen einstellen) nicht mehr anfallen, dann fängt es an, Spaß zu machen. Ich sehe es auch so, daß die Software noch nicht fertig ist. Was mich sehr stört, ist die feste Anordnung der Kanäle in den Pop-Groups. Man kann sie nicht umsortieren.
Gab es jetzt eine Möglichkeit, Aux-Pans auf feste Regler zu legen? So weit bin ich in 12 Gigs nicht gekommen.
Was sehr gut gelöst ist, ist der Abhörbus. Bzw. die 2 Busse. Ich hätte mir also auch eine Listen Wedge hinstellen können, wenn ich gewollt hätte. Der external Talk In, direkt auf die Abhöre gemischt, super, so soll es sein. Schön wäre allerdings noch ein AFL-Trim, wie bei den Soundcraft Vi und SM-Pulten. Gerade beim Abhören über In-Ear ist es nervig, immer vorher die Abhörlautstärke reduzieren zu müssen, bevor man Solo drückt.
Ich mag die Kompressoren, den Multiband-Kompressor (benutzt für die Tracks).
Ich mag nicht die feste Auswahl PEQ oder GEQ in den Bussen, da hätte man schon etwas mehr DSP spendieren können, um beides zu realisieren. Ich mag immer noch nicht die EQ-Bedienung.
Daß es den Editor nur für MacOS gibt, finde ich sehr hinderlich. Muß mal schauen, ob ich die Show auf meinem MiniMac aufkriege. Der ist nicht für unterwegs gedacht.
Für Einzelgigs ist mir die Einrichtung zu komplex, bis man da beim Sound machen ist, ist der Soundcheck schon vorbei.
Zum Thema Steckverbinder volle Zustimmung. Dabei gibt es z.B die M12-Stecker. Mit denen kann man sogar Cat 7 erreichen, mit RJ45 nicht. Passende M12-Buchsen sind auch an Netzwerkswitches zu finden. Es kann sich also kein Pulthersteller heraus reden, daß es kein anderes etabliertes Stecksystem gab.
Zitat von "guma"Ja, SF/UTP ist etwas anderes als U/UTP. :wink: UTP bedeutet nur, dass die Leiterpaare keine 4x paarweise Schirmung besitzen, sagt aber nichts über Gesamtschirmung aus.
Das von Midas empfohlene http://www.belden.com/techdatas/english/1305A.pdf ist U/UTP, hat also keinen Gesamtschirm.
Die korrekte und verbindliche Nomenklatur für die Kabel findet sich in der zugehörigen Norm
ISO/IEC-11801 (2002) E Anhang E auf den Seiten 105/106.
Ich kenne es so, daß UTP die komplett ungeschirmte Leitung. Ich kenne auch niemanden, der U/UTP schreibt.
Zitat von "guma"...
Das erstere ( ich nehme an, das ist gemeint ) wäre also prinzipiell auch kein Widerspruch zur AES Spezifikation 'UTP' für AES50 und es funzt ja offensichtlich auch damit.Schön wäre, wenn der Handel sich an die technisch üblichen Codes für die Kabeltypisierung halten und ordentliche Daten zu den Kabeln liefern würde, dann würde auch dieser Wirrwarr aufhören. :roll:
Ich seh das anders.
UTP heisst genau das, ungeschirmt. SF/UTP ist nicht das Gleiche.
Ich verstehe allerdings überhaupt nicht, wie man auf UTP kommt.
Nur noch eine Idee zum Routing, wenn zwei Bühnen direkt nebeneinander stehen und 3 Stacks zur Beschallung genutzt werden kann man super LCR nutzen, LC ist eine PA, CR die andere.
Fazit:
Technisch machbar, logistisch eine Katastrophe.
Man kann nicht mal eben einen Linecheck machen, wenn die andere Bühne spielt. Man kann nicht mal eben ein File laden. Und so weiter und so fort. Und einen single point of failure baut man sich damit auch gleich noch.
Zitat von "oton"Aber es gibt doch leider auch so viele von den nicht so Guten ...
.... ich habe glücklicherweise sehr oft sehr gute Drummer unterm Regler, deswegen tun auch die nicht so Guten dann gleich so weh ... und da kann man schon was tun .. :lol:
Ich seh das ja gar nicht ein, warum ich etwas kaufen und mit schleppen soll, was dann den nicht so guten Drummer nicht ganz so schlecht macht. Mikrotiming hat der davon dann immer noch nicht. ![]()
Zitat von "oton"na ja, Drumset tauschen respektive stark unterfüttern geht doch schon ganz gut, auch live ...
Ganz ehrlich, bei einem guten Drummer würde ich nicht im Traum an sowas denken. Bei meiner aktuellen Tour z.B. höre ich manchmal einfach nur in die Drums rein, weil es so eine Freude ist. Alles andere als Natur wäre da Frevel.
Ich hab mich jetzt mal für eine Tour für die Pro2 entschieden. Nach 2 Terminen kann ich noch kein großes Fazit ziehen, das kommt nach der Tour.
Kleinen Detail, ich höre auch das konventionelle Monitoring seit gestern mit meinen In Ears ab.
1. muß ich so die Hörer nicht rausnehmen
1a. Kriege so natürlich auch das Frontbrett mit
2. habe ich sowieso 3 verschiedene Systeme auf der Bühne, Wedges, Drumfill und Sidefills.
Später mehr.
Zitat von "e-on"Bin gerade dabei ne Show mit dem Editor vorzubereiten. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:
Ich will Kanal 11 + 12 als Stereo haben. Das geht ja auch, aber in der Surfaceansicht wird das in der Left Bank auf Layer A
2 x dargestellt. Also ich sehe auf Kanal 11--11/12 als Stereokanal und auf Kanal 12--11/12 auch als Stereokanal.Wird das auf dem Hardware Surface auch so dargestellt, wenn ich die Show geladen hab und machen dann der 11. und 12.
Fader das gleiche ?In der I/P Ansicht im Editor wird es nämlich anders dargestellt. Nicht mehr doppelt sondern auf dem 12 Fader ist dann Kanal 13.
Das ist in der Tat so, daß beide Fader dann das Gleiche machen. Ein Fader kann dann in der Surface-Belegung verschwinden. Das macht das Pult nicht automatisch.
Zitat von "schallereignissortierer"Wenn nach dem Getränkenkonsum auf einmal alle Fader doppelt belegt sind und dann noch ss sssen sndss o o nn ffai ffaidersss einladend leuchtet (und wahrscheinlich beim Tonfritzen alle Lampen) da kann das schon mal vorkommen
Das hat ja auch nun mit unserem Job nichts mehr zu tun. Alkoholiker sind Alkoholiker, egal in welchem Job sie dann nutzlos sind.
Zitat von "wora"ich hatte neulich einen saxophonisten zu gast, der mit einem Sennheiser 1,8GHz sender da war.
im souncheck traten ständig kurze rauschprobleme und knackser auf. erst nachdem ich ihm bat die frequenz zu wechseln war ruhe.
ansonsten hatte ich bisher keine berührungen mit diesem frequenzband - und mein Monacor-scanner kann diesen frequenzbereich nicht anzeigen, somit konnte ich nicht nachschauen.
wer hat denn mit 1,8GHz erfahrungswerte, ist in diesem bereich viel los?
Unterschiedlich. 50m Freifeld mitten in Hamburg sind selten ein Problem. Man muß natürlich auch hier die Frequenz wählen, Wunder sind auch hier nicht zu erwarten. Ich musste noch nicht viele Kanäle in diesem Band betreiben, eine Hand voll habe ich bis jetzt immer unter bekommen.
Meinst Du mit Scanner den RF Explorer? Für meinen habe ich gerade eine Zusatzplatine geholt, mit der geht dann alles bis WLAN.
Zitat von "robert müller"Das war für uns neben dem Anschaffungspreis mit ein Grund für analog. Bei Beyerdynamic wäre natürlich die Schaltbandbreite *DAS* Killerargument gewesen - aber war dann doch zu teuer und wie bereits gesagt latenzbehaftet.
Aber ich glaub, wir sind von der Ursprungsfrage mittlerweile doch ein wenig abgekommen...
Etwas.
Ich fände es schon relevant, die Latenz in die Entscheidung einfließen zu lassen. Diesbezüglich unterscheiden sich die beiden zur Auswahl stehenden Systeme ja wie Tag und Nacht.
Zitat von "robert müller"Also letzten Endes wie bei Beyerdynamic auch, durch die beiden ADCs wird ja letzten Endes einfach der Dynamikumfang erhöht.
So richtig. Bei der ULX-D gibt es am Taschensender noch einen Pad für ganz krasse Pegel. Dort also dann 3 Gain-Stufen.
Insgesamt muß ich feststellen, daß Shure echt aufgeholt hat mit QLX-D und ULX-D. Gerade das Gesamtbild mit Akkuinfrastruktur und Controlling (WWB) gefällt mir gut.
Die Latenz verhindert In-Ear-Anwendungen, aber irgendwas ist ja immer. (Das muß nicht für jede Anwendung so sein, aber ich hätte von vornherein ein eher schlechtes Gefühl dabei, 2,9 ms sind schon ein ziemliches Brett, dazu kommt in den meisten Fällen die Pultlatenz und dann sind wir sehr nahe an den magischen 5ms.)
Zitat von "Volker Holtmeyer"Und das Todesurteil für Sennheiser 1G8 wurde auch gefällt.
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete…t2016-node.html
Meinst Du?
Die Entscheidung besagt je erstmal nur, daß die von 1G8 benutzten Frequenzen dann in einer Mittenlücke liegen werden. Das kann dann am Rand eng werden, aber die weitere Nutzungsmöglichkeit wird ja explizit betont.
Zitat von "robert müller"
...
Mich würde allerdings mal interessieren, wie Shure das beim QLX-D gelöst hat - gibts hier auch ne Senderfernsteuerung, oder wird das auch einfach alles über den Dynamikumfang der Sendestrecke erschlagen? Die letzte Runde bei uns ging zwar an Sennheiser (QLX-D gabs noch nicht, ULX-D war uns zu teuer, und gegen EW G3 hat uns die alte ULX nicht gefallen), aber wer weiß, was die Zukunft bringt...
Es werden 2 Signale übertragen, im Sender gibt es 2x ADC und 2 Gains (ich meine, es waren 30dB Unterschied, bin aber nicht ganz sicher). Am Empfänger wird dann einer der beiden Datenströme (High Gain, Low Gain) benutzt und der entsprechende Pegel rausgeschickt. Rein technisch wird also nicht der Gain in feinen Abstufungen am Sender verstellt, wozu es ja einen Rückkanal bräuchte.