Beiträge von TomyN

    Hi,

    ich 'darf' recht selten mit der TT arbeiten, aber die Umschaltbarkeit finde ich echt gut. Die 4*3 Encodermatrix mit wechslender Belegung unterhalb des sw touchpanels gefällt mir weniger, auch dass ich die entsprechende Seite erst aufrufen muss finde ich nicht so toll. Aber ich denke, dass wäre dann Gewöhnungssache.
    Für den Normaleinsatz mag ich den Channelstrip mehr, würde mir aber dennoch bei vielen Pulten einen relativ frei belegbaren Kanalencoder wünschen, um z.B. schnell zu gainen, die Lowcuts zu sehen oder um einen Effekt zuzumischen. Auch in Mon von FoH Situationen mit Zeitdruck (oder bei niedrigem GbF) finde ich es gut, den einen Auxweg über den Encoder kontrollieren zu können.
    Das war auch meine erste ('traumatische') Erfahrung mit einem Digi-Pult: Gitarrensolo in einem 'Schmalzlied', ich möchte die Klampfe lauter machen und gleichzeitig mehr verhallen.... ( heute beim M/X32 problemlos, beim iLive nicht ganz so.. ).

    In SAC kann man die Kanäle wählen (entweder per Maus oder als vorher angelegtes Preset) und dann die Parameter simultan ändern.
    Was ich mir auch wünschen würde (und was SAC auch kann) ist die Möglichkeit einen Kanal zum echten Stereokanal zu machen, und nicht zwei Kanäle zu verknüpfen zu müssen...

    Warum hat man z.B. die erwähnten 4 Engländer so auftreten lassen ?,

    technisch wäre das damals auch anders gegangen .

    Weil die Musik und der Ton eingentlch völlig wurscht war. Das Die Publikum wollte ja sowieso nur die Jungs sehen und kreischen. :-)

    Hi,

    man sieht immer deutlicher, dass der Preis einer Digiconsole nicht (mehr) an der Rechenleistung, sondern am Interface hängt. Und da bringt jede Reduktion halt die Preisvorteile.
    Mein Wunschpult hätte (wie die Qu) die vier EQ-Bänder (und noch gerne dazu einen High-Cut) auf den Encodern, dazu (wie X/M32) mindestens 4 Aux - Sends auf Encodern, sowie einen (frei belegbaren!) Encoder pro Fader. Dynamics müssten nicht auf dem Strip sein (wobei On/Off schon Sinn macht), speziell wenn es eine sinnvolle Anzahl von Encodern beim Display gibt. Dann wäre die Displaygröße (und ob es ein Touch-Display ist) für mich relativ wurscht.

    mein Gradmesser ist ein einfacher: mir reicht es nicht „ignoriert“ zu werden,

    Da muss man aber auch die lokale Mentalität mit einbeziehen. In Oberfranken, speziell im Kreise der kirchlichen Kundschaft, gibt's eigentlich nur überschwängliches Lob oder aber das Motto 'Nichts gesagt ist gelobt genug', wobei zweites deutlich öfters vorkommt. Wenn man hier keine Kritik bekommt, dann kann man zufrieden sein. Rückmeldung gibt's halt, wenn der Sound nicht so toll ist (egal, ob man selbst dran schuld ist oder von der Bühne nix/wenig verwertbares kommt) oder wenn ein Kollege vorher die Messlatte extrem tief gelegt hat ('Heute war's gut, denn es hat nicht wie beim letzten Mal dauernd gepfiffen..').

    Tomy

    Hi,

    komme gerade von einem Soundcheck einer 'Revival-Band' .... einmal Thomann Plastik (8er) als Monitor für 8 Sänger/Innen, eine zweite für die Band (2 * Keys, Cello, Akk Git) ein Line für den Kopfhörer des Drummers...
    Monitorcheck in 5 MInuten fertig, gute mehrstimmer Sätze ohne 'Monitordiskussion'.
    Gut, auf der Front fehlt mir die unterste Oktave, ansonsten macht's einfach Spaß.
    Pult ist allerding eine Qu ...

    Hier mal eine 0 - Euro Methode, die uns mal ein Kollege gezeigt hat.


    1. Man nimmt das Lead-vocal micro mit in den Saal und legt es an einer sinnvollen Stelle auf den Boden und deckt es mit einer Jacke/Decke o.ä. zu.

    2. Jetzt lässt man das System koppeln und sucht die Frequenz mit dem (P/G Eq) und zieht sie raus.

    3. Gain zurück, Mikro auf Stativ, es zeigt vom Speaker weg

    4. Schritt 2, ggf. mehrfach, wiederholen

    5. Gain zurück, Mikro auf Stativ, zum Speaker gerrichtet

    6 Schritt 4
    ( 7 'Da ich weiss, dass das SM58 zuwenig Höhen hat' -> 16k Regler hoch :-)
    Damit findet man die 'kritischen' Frequenzen erstaunlich gut, die Absenkung muss man ggf. noch anpassen.

    Als Tip: Sobald Funktechnik (oder manche Digitalpulte) beim Einpfeifen mit dabei sind, dann immer etwas Musik/Rauschen o.ä. im Hintergrund spielen lassen, damit die Gates schön auf bleiben. Ansonsten freut man sich kurz über ein unglaubliches GBF, bis ein Geräusch auftritt...

    Hmm,

    der Ansatz Signalgererator und Analyzer ist für die Einmessung nicht so hilfreich. Das ganze geht mit einer Dual-FFT Software (üblich) oder über die Messung der Impulsantwort + FFT Transformation deutlich besser. Da gibt's dann verschiedene Softwareprodukte wie SATlive, smaart, sysTune, SIM ....


    Tomy

    Klar, Stromfluß Fuß -> Hand könnte schon sein.
    Halt wieder ein Argument für den RCD, wenn schon nicht in der Installation, dann halt an der eigenen Dreifachsteckdose. Und nebenbei ist das wieder eine Argument für 'nur H07 und besser' auf der Bühne..

    Tomy

    Ja, man kann die 'Aufgabenstellung' sicherlich auf verschiedenste Weise lösen. Meiner Erfahrung nach wird's oft kniffelig, wenn man zwischen zwei Audio'geräten' Audio virtuell hin und her schieben will, also z.B. Eingänge, die von der DVS kommen, auf einen lokalen Ausgang am Rechner zu bringen. Da kann das Tool helfen (hoffe ich) :-)

    Hi,

    es gibt eigentlich nicht viel dazu zu sagen.
    Die Software liest Audiodaten über ein ASIO Gerät (z.B. Virtual Dante Card) ein, und gibt sie (über windows streaming audio / core audio) auf einem anderen Audiogerät aus (z.b. auf dem Kopfhörerausgang).

    Grüße

    Tomy

    Vorsicht, es gibt 'Digitale Endstufen', bei denen die gesamte Signalverarbeitung digital erfolgt, und (das ist der übliche Fall) 'Normale analoge Endstufen' mit Schaltnetzteil. Die zweite Gattung ist die üblichere und inzwischen eigentlich der Normalfall. Die 'Voll-Digitalen' sind immer noch Gegenstand der Diskussion und je nach Modell und Diskussionsteilnehmer 'problemlos für alles' bis zu 'wenn überhaupt, dann für Monitor' einsetzbar.


    Tomy

    Hi,

    es kann auch schon mal vorkommen, dass nach der Reparatur eine interne Audioleitung nicht mehr am geplanten Platz sondern näher am Trafo liegt. Ob bei offenen Eingängen was passiert hängt stark von der Eingangsempfindlichkeit sowie vom Eingangswiderstand ab. Evtl. ist der Ampeingang relativ hochohmig..


    Tomy