Beiträge von TomyN

    Vorsicht, es gibt 'Digitale Endstufen', bei denen die gesamte Signalverarbeitung digital erfolgt, und (das ist der übliche Fall) 'Normale analoge Endstufen' mit Schaltnetzteil. Die zweite Gattung ist die üblichere und inzwischen eigentlich der Normalfall. Die 'Voll-Digitalen' sind immer noch Gegenstand der Diskussion und je nach Modell und Diskussionsteilnehmer 'problemlos für alles' bis zu 'wenn überhaupt, dann für Monitor' einsetzbar.


    Tomy

    Hi,

    es kann auch schon mal vorkommen, dass nach der Reparatur eine interne Audioleitung nicht mehr am geplanten Platz sondern näher am Trafo liegt. Ob bei offenen Eingängen was passiert hängt stark von der Eingangsempfindlichkeit sowie vom Eingangswiderstand ab. Evtl. ist der Ampeingang relativ hochohmig..


    Tomy

    Naja, Du musst ja die 'Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen' sicherstellen. Wenn Dein 'Sicherheitskonzept Elektrik' einen gestellten FI voraussetzt, dann kannst Du das evtl. vertraglich fixieren und evtl. ist das dann auch rechtssicher. Aber sobald Du einen Drehstrom -> Schuko Verteiler verwendest, bist Du für die Sicherheit Deiner Verteilung verantwortlich, und dass heißt dann auch Nachweis der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen. Und da diese von externen Faktoren (z.B. Erdungswiderstand, evtl. Netzinnenwiderstand) abhängt, reichen die im Lager gemessenen Werte nicht mehr aus.


    Tomy

    Hallo Leute,

    es geht hier nicht um die VDE701/702 ( Dguv 3), sondern um die Prüfung nach VDE0100, d.h. Wirksamkeit des FI-Schalters etc, also nicht um unser Material, sondern um die Installation vor Ort.

    Ich oute mich mal, dass ich das nur sehr selten mache, meist weil ich zu faul bin dann den Verantwortlchen mit dem Schlüssel für den Sicherungskasten zu suchen. So wird es halt, wenn man seit Jahren keine Probleme mehr mit Sicherungen etc. hatte. Früher war das der erste Blick, wo ist der Kasten und ist er offen, heute denke ich viel zu selten dran. Und ich stand nach nachgewiesener Funktion schon mal eine Stunde ohne Strom da... :-(

    Genau, beim Test eines Pyroeffekts an einem Fahrrad (Gewinn bei einer geplanten Verlosung) hat der Pyroeffekt (Zugelassender Indoor-Effekt) ungewöhnlich stark 'gefeuert' und die Decke/Lüftung in Brand gesetzt. Es wurden dann alle 10 in der Location vorhandenen Feuerlöscher + einige Eimer Wasser eingesetzt, und die zwei Personen mussten von der Polizei (die hat nur ca. 300m von der Wache zur Rosi, die Feuerwehr ca. 2km) aus dem Saal geholt werden. (Alle Angaben aus der Presse/Radio).

    der einzige wirklich vorteil der apfelrechner ist, dass die backups immer problemlos funktionieren.

    Naja, zumindest meistens. Und in win10 gibt's ja was vergleichbares, das musste ich aber noch nicht wirklich testen... hoffentlich bleibt's so.

    Ein Relais (Schütz) mit 230V 'Spulenspannung',
    geschaltet von der 'VA-Technik Stromversorgung' kann hier gute Dienste leisten.

    Sinnvoll ist es auch die beiden Dinge stromkreismässig & Sicherungsmässig möglichst zu trennen, damit beim Ausfall der Lichtsteuerung das Saallicht funktionsfähig bleibt/wird.


    Tomy

    Hi,

    das Phänomen mit den schwammingen Bässen bei einer Brückenschaltung hatte ich vor langer Zeit bei einer 'amtlichen' Endstufe auch. Da war der Bass beim Umstellen auf 2 * Normal mit je einer Box deutlich 'trockener' als bei zwei parallelen Boxen an Brücke, wobei auch dieser Betriebsmodus noch in der Spezifikation war.

    Meiner Meinung nach lag das am fehlenden Stromlieferfähligkeit des Netzteils.

    Seitdem habe ich keine Experimente im Brückenmodus gemacht. Heute ist das ja eigentlich wegen der immensen Leistung der Endstufen nicht mehr nötig.

    Natürlich teilt sich bei der 'statischen' Betrachtung alles genau auf, und die 'Mitte' ist ist konstant. Aber beim dynamischen Betrieb ergeben sich sicherlich Ströme, die zwischen den Lautsprechern 'pendeln'. Wenn ich mal Zeit habe (und es trocken ist, ich im Lager bin und drandenke) werde ich mal eine Messung machen. Es interessiert mich selbst, ob man einen Unterschied sehen kann.

    Interessant finde ich die in diesem Thread geäußerte Idee, die Last bei zwei Endstufenkanälen auf beide 'Rails' zu verteilen, indem man bei einem Kanal die Polarität des Eingangs und des Ausgangssignals invertiert. Meine Bedenken wären da, dass keine Seite mehr eine 'Pause' hat, um mal die Elkos wieder etwas aufzuladen. Beim klassischen Netzteil vielleicht ein Problem, beim Schaltnetzteil vielleicht eher nicht... hängt aber meines Erachtens nach auch wieder stark am Signal und Endstufe..

    Nein. Du hast den Sinn und Zweck der elektrischen Bedämpfung nicht verstanden.

    Ein Lautsprecher ist eine schwingungsfähiges System. Damit der Lautsprecher wirklich den Vorgaben des Verstärkers folgt, muss dieser den Lautsprecher direkt kontrollieren können.

    Wenn die Membran z.B. in die Ruhelage zurück soll, dann muss sie dort 'festgebremst' werden, ansonsten schwingt sie weiter. Das Festbremsen kann dadurch erfolgen, dass der durch die Bewegung der Spule im Magnetfeld induzierte Strom kurzgeschlossen wird (durch den Ausgang des Amps). Wenn sich nun noch andere Komponenten in diesem Zweig befinden, dann kann dieses 'Festbremsen' nie so gut erfolgen wie direkt am Verstärker. Dazu kommt noch, dass die Energie zwischen den beiden Lautsprechern hin und her wandern kann..
    Auf gut deutsch, ein niederiger Dämpfungsfaktor geht zu Lasten der 'Präzsision', wobei die praktische Auswirkung natürlich auch von der Boxenkonstruktion abhängig ist (bei CB gibt es ja schon eine relativ hohe 'Bremsung' durch das Gehäuse, beim BR oder anderen Konstruktionen schwingt die Membrane frequenzabhängig mehr oder weniger 'frei'.

    Tomy