Beiträge von Marian Humann

    Danke für die Tips, Soundboard schaut gut aus, gibts aber nicht für den PC leider. Cue-Fire und Show Cue System werde ich mir mal anschauen.

    Teatro erscheint mir "leicht" zu teuer - die verkaufen 10 Jahre alte Computer-Hardware für den doppelten Neupreis bei Erscheinen :rolleyes: Solche Firmen sind mir suspekt.


    Wie sieht es bei den System mit "Livezugriff" aus? Bekomme oftmals die CDs erst kurz vor den Auftritten der Gruppen, lassen die Systeme eine Änderung der Dateien und Belgung zu, während noch andere Dateien abgespielt werden?

    Guten Tag,

    ich suche eine Software, mit der ich Jingles sinnvoll abspielen kann. Wir haben oft Karnevals- und Tanzveranstaltungen im Haus, und CDs jonglieren ist mir nicht stressfrei genug. Aktuell ziehe ich von jeder CD .wav Dateien und geb ihnen passende Titel und schieb das ganze in TJingle, wo ich über mehrere Ebenen Tasten der Tastatur zuweisen kann.

    Problem dabei: Track pausieren geht nicht, Start/Stop geht nur, wenn das TJingle Fenster im Fokus ist, MIDI wird nicht unterstützt, keine Auswahl der Soundkarte möglich


    Ich suche nun eine Software,

    die auch gerne etwas kosten darf,

    mit der ich Titel womöglich sowohl direkt von CD aber vor allem von MP3/WAV/AAC auf bestimmte Tasten sowie ein Midi-Pad legen kann,

    die Titel einfach pausieren kann (bspw. indem man einfach die Tastenkombination des Titels noch einmal drückt)

    die mir die Tastenzuweisung übersichtlich anzeigt

    idealerweise ich zeitabhängig Titel starten kann (30 Minuten nach Pausenbeginn den Willkommenstrailer starten bspw.)

    die idealerweise eine ASIO/WDM Steuerung beherrscht um bspw. über Dante WDM auf bestimmten Kanälen auszugeben oder eine bestimmte Soundkarte zu nutzen

    und die "Idiotensicher" funktioniert also man kein Studium durchführen muss


    Gibt es so etwas auf diesem Planeten?

    Bitte um Ratschläge (bezüglich hauseigenen Mitteln), vielleicht freunde ich mich dann ja doch wieder mit Apple an (wir haben gerade eine ganz schwere Zeit, aber aus anderen Gründen ^^ )

    Habe kein Apple-Gerät hier, aber aus dem Kopf, als ich mit so nem Macbook noch arbeiten musste:

    Den Originalvideoplayer starten (frag mich nicht wie der heißt, war nen Macbook Pro von ~2010, das 2013 neu aufgesetzt wurde und danach sollte ich schauen ob das geht), zweiten Bildschirm anschließen, in den Einstellungen "Videoausgabe auf 2. Bildschirm" und "fertig". Dann wurden Bedienelemente noch auf dem MacBook display angezeigt und das Video spielte auf dem externen Display. Lediglich die Dateinamen wurden noch eingeblendet, dafür gab es aber auch Softwarelösungen.

    Hab mir mal das Video angesehen. Was wirklich schneller geht: Das Dach. Ansonsten wird dort auch eine Unterkonstruktion gebaut und überhaupt. Ich kann mir gut vorstellen, daß eine fitte Bühnenbau-Firma das unter gleichen Bedingungen mit 6 Helfern auch in 6 Stunden hinkriegt.

    Ich habe in einer fitten Bühnenbaufirma gearbeitet, 12x10m selbst aus FD34 sind nicht samt Podesten (egal ob Layher oder Steckfüße) in 6 Stunden aufbaubar. Mit viel System, Stapler und gutem Untergrund in 10. Mit mehr Helfern und Parallelisierung vielleicht in 8.

    Dann hat man aber immernoch ein Bühnendach, was weniger Laststrecken hat und weniger Last hebt und hält.

    Hab den schei* lange genug mitgemacht sowohl mit Trailerbühnen als auch konventionellen um mich davon zu verabschieden ;-)

    Wie werden denn größere Bühnentiefen überhaupt realisiert? Und wie schnell ist das aufzubauen?

    Die Große von Stagepartner ist in der Tat mit 4 Helfern / 4 Stunden angegeben und hat fast 10m Tiefe. Interessant.

    Aus Erfahrung: Die 4 Stunden mit 4 Leuten gehen nur unter Idealbedingungen: Trailer schon ausgeräumt, Boden absolut eben. 6 Stunden mit 6 Helfern sind bei normalem Gelände realistisch, plus eine halbe Stunde Trailer positionieren.

    Bei Stagepartner baut man eine Unterkonstruktion an den Trailer an. Die Böden liegen in 12x2,20(?) Platten übereinander auf dem Trailer und werden mit dem Dachhub auf Position gebracht.

    Auf der Facebookseite von Trilerstage gibt es ein Video: https://www.facebook.com/trailerstage/?fref=ts

    bei den großen Bühnen von Kultour sind 2 Böden "ineinander" geschoben

    Das ganze System weitergedacht entsteht ein System wie das K&F Vida, 3-Wege, vollaktiv prozessorgesteuert mit Beamsteering. Kenne den Entwickler der Elektronik und Software. Aber egal wie gebaut, die angegebenen Schalldrücke erscheinen mir als nicht sinnvoll

    (....)doch da hilft das Netz in jedem Fall weiter. Ist ja sehr weit verbreitet.


    Hier mal ein Link in welchem evtl. deine Problemstellung mittels VLC gelöst wurde:

    https://www.vlc-forum.de/index…weitem-Display-abspielen/

    Vorsicht, viele Anleitungen im Netz zu VLC und zweiter Bildschirm beziehen sich auf alte Versionen und sind nicht mit jeder Hardware kompatibel.

    Zudem hat VLC so seine Probleme, Videos auf den zweiten Monitor Vollbild darzustellen wenn sie unterschiedliche Formate oder Auflösungen beinhalten. Für einen Videoclip sicherlich machbar, für eine Videosammlung eher ungeeignet.

    Persönlich nutze ich für sowas gerne Resolume, hier müssen die Videos aber korrekt codiert vorliegen. Ansonsten fand ich den CueLux Player ganz angenehm. Günstig ist aber beides nicht.


    Unter MacOS geht das mit hauseigenen Mitteln doch erheblich einfacher...

    Da ich kein Fan ungebetener Werbung bin, andere Leute mit ähnlicher Problemstellung aber auf den gleichen Wissensstand gebracht werden sollen ein Auszug aus einem Beitrag, der per PN kam:


    Wenn ich ein Beyerdynamic schon ausschließe weiß man ja, in welche Richtung meine Gedanken dabei gehen ;-)


    Jedenfalls weiß ich, in welche Richtung meine Recherchen weiter gehen.

    Hat schon jemand hier Erfahrung mit der Sennheiser 9000er Serie gemacht? Ich verstehe die Modularität der Empfänger nicht so ganz, werden die Module beim Empfänger dazu geliefert oder muss ich jedes einzelne Modul zum Empfänger kaufen, um bspw. Netzwerkfähigkeit, AES Ausgänge und XLR Ausgänge zu bekommen?


    - Latenz - Wurst

    - Taschensender in Miniausführung - Wurst

    - Umgang mit Störungen (z.B. die ULX-D hat in nahezu 100% aller in meinem Beisein aufgetretenen RF-Störungen stumm geschaltet, kein Vergleich zu praktisch allen analogen Strecken die ich so kenne - Pilotton hin oder her) - Ich möchte keine Störungen ;-) Deshalb gibt es vor allen relevanten Veranstaltungen einen Scan bei 8 strecken im Regelbetrieb sollte das machbar sein

    -Verschlüsselung (ich denke mal bei euch nicht relevant, trotzdem als Anmerkung) - nicht nötig

    - Zumietbarkeit (wo mietet ihr zu, welches System bekommt ihr dann; es macht u.U. Sinn wenn es zumindest vom gleichen Hersteller kommt) - Shure ULXD ist als einziges großes System in "Massen" in der Nähe verfügbar. Ist aber egal, denn die alten EW500G3 im C-Band werden bis 2023 behalten, solange läuft die Frequenzzuteilung und in der Duplexlücke sollte für 8 Strecken genug Platz noch sein. Die bleiben wirklich nur Notfalllösung und verschwinden im Schrank. Eine Zumietung wird daher kaum nötig sein, die letzten 12 Jahre kam das Haus mit 8 Funkstrecken klar, wenn denn mal die Anforderungen für 16+ Funkstrecken kommen kann man immernoch zumieten, aus der hinsicht würde ich aber nicht investieren




    Die Vorgaben sind ja in soweit schon klar, die Frequenzen würde ich an eurer Stelle im Vorab mit der Bundesnetzagentur abklären, je nach Lage ist es inzwischen durchaus möglich das ihr gar keine Zuteilung mehr bekommt..

    Telefonat lief schon mit der zuständigen Stelle. Durch die Senderneuverteilung von DVB-T2 lässt sich für unsere Region nicht sagen, welce Frequenzbereiche nutzbar sind, denn die Vergabe ist noch nicht durch. Weil wir aber nicht wieder in 5 Jahren neue Strecken anschaffen wollen, nur weil 2 Fernsehsender dazu gekommen sind oder genau das ausgesuchte Frequenzband von den Mobilfunkern gekauft wurde soll es ein System mit großer Bandbreite sein.

    Dante haben die Sennheiser Systeme wohl auch wenigstens als Option. Auf der Messe werde ich mir die mal zu Gemüte führen (lassen).

    Bei meinem früheren Arbeitgeber hatten wir mehrere ULX-D und gefallen haben sie mir ja schon. Nur wenn man UHF-R kennt merkt man halt doch einen Qualitätsunterschied beim Thema rock-solid. Nicht falsch verstehen, das System ist geil und spielt und gerade die KSM8 Kapsel, die wir auf den Handbatschen hatten fande ich supergeil für Sprachbeschallung, weil rückkopplungsfest, äußerst natürlich im Klang und auch für ungeübte Sprecher tauglich. Gesang habe ich leider nie damit gemacht.


    Also das wäre meine Empfehlung, 865 Kapseln für die Handsender gefallen mir gut, die 965 Kapsel finde ich persönlich nicht so prickelnd.

    Ich habe aktuell noch beide Kapseln im Haus, mir gefallen die965 wiederrum besser. Wobei ich mir natürlich auch gerne Neumann Kapseln verkaufen lasse.

    (Warum es die Formatierung bei dem Zitat verhagelt weiß ich nicht)

    Grüße,

    seit ein paar Monaten bin ich im Dienste eines öffentlichen Trägers. Wir haben aktuell 12 Funkstrecken im Haus, die von der Digitalen Dividende 2 betroffen sind.

    Nun ist umrüsten sicher eine Option, aber die Hausleitung möchte erstmal Ruhe mit dem Funkzeug. Nun liegt es an uns Technikern uns umzuhören, was sinnvoll ist, zunächst unabhängig vom Budget. Nun kenne ich bisher nur die "Budget"-Varianten von Sennheiser und Shure (nach EW500 und ULXD hört mein Kontakt mit den Geräten auf) - wir suchen aber Funkstrecken in der Art eines Beyer TG-1000, nur halt in "amtlich", also ohne Diskussionen um den Namen der drauf steht.

    Was brauchen wir also: 8 Funkstrecken bestehend aus einem Empfängerrack, 8 Handsender mit Kapseln à la Sennheiser 965 Minimum (Kondensator, Niere, eher rückkopplungsfest), 8 Taschensender und das Ganze in einem möglichst breitem Frequenzband, idealerweise 470-692MHz, dazu 2 Paddles und falls nötig Antennensplitter. Gerne dürfen die Ausgänge auch in Digital (AES) und Dante/Madi vorliegen. Dass das ganze Anmeldepflichtig ist klar und kein Problem.

    Der Einsatz: Festinstallation nach Eigenplanung, keine Ausschreibung, Taschensender zur Abnahme von Headsets (Gesang, Sprache, Kabarett und Comedy) und Klavieren mit Lavaliermikrofonen, Handsender vorrangig für ungeübte Sprecher und Sängergruppen. Headsets sind Sennheiser und DPA vorhanden, wenn allerdings das neue System ein anderes Stecksystem benötigt werden die auch erneuert.

    Gerne darf ein System mit passenden Akkus und Rack- oder Schubladenladesystemen verfügbar sein, ein Batteriebetrieb muss aber immer möglich sein. Laufzeit mit Batterie muss über 6 Stunden liegen

    Nun fehlt mir wie gesagt der Marktüberblick, gefunden habe ich Beyerdynamic TG-1000, Sennheiser Digital 9000 und Sennheiser 5000er Serie. Das Beyer fällt leider wegen der Fremdakzeptanz weg.


    Gibt der Markt noch mehr her an Produkten, die ich nicht kenne?

    Hat schon jemand Langzeiterfahrung mit dem Digital 9000 System?



    Vielen Dank schonmal vorab ;-)

    "guma" schrieb:

    Es gibt einfach Rechner, deren Chipsatz mit dem jeweiligen windows eine "untweakable constellation" ergeben. Dafür ist der gebraucht gekaufte Marken-Business-Laptop eine 'black box' ... kann gut gehen ... muss aber nicht :roll: und wer drei Rechner erfolgreich getweakt hat, kann beim vierten trotzdem Pech haben :D .


    Chipsatz ist zwar das theoretisch richtige Wort für die schwierigen Konstellationen, ist aber gewohnheitsmäßig suboptimal. Als Chipsatz bezeichnet man traditionell die Kombination Northbridge und Southbridge. Diese macht keine Latenzprobleme. Seit einigen Prozessorgenerationen ist die Northbridge in der CPU integriert, nur um Verwirrungen zu vermeiden.


    Das Problem sind Zusatzchips - SATA Controller, Thunderboltcontroller, USB-Controller etc. - die am Computer mehr physikalische Anschlüsse zur Verfügung stellen als der reine Chipsatz.


    Soviel zur Theorie.


    In der Praxis sind auch Apple-Geräte nicht vor hohen Treiberlatenzen gefeit. Focusrite 18i20 an MacBook (der mit nur einem TypC) mir einer USB Festplatte hat mir auch mal Probleme gemacht.
    Bei Windowsgeräten ist das bisher bei mir recht einfach gewesen: Man kaufe Geräte, die alle Anschlüsse die man braucht nativ bieten, echten Quadcore Prozessor, mind. 8GB RAM und 2 getrennte Platten bietet und wo ein Markenname drauf steht (ThinkPad, Dell, HP) und die nicht im jeweils untersten Preissegment angesiedelt sind.

    Ich habe schon einige Dante-Recording-Setups installiert, bei Laptops kommt es auf 2 Dinge an:


    Niedrige DPC-Latenz
    Das ist mehr oder weniger akkurat beschrieben die Zeit, die bestimmte Systemtreiber das System belasten. Zum Testen gibt es den DPC Latency Checker. Realtime Audio (und Video) stellen ganz spezifische Anforderungen an einen Computer, die manche Hersteller nicht erfüllen (weil sie keinen Wert drauf legen) Im normalen PC Alltag stört es nicht, wenn eine Anwendung für 10ms volle Rechen- oder Datenträgerleistung abruft. Im Zweifelsfall, unwichtige Hardware im BIOS deaktivieren, schauen ob die Latenz besser wird.


    Verwendung von SSDs oder 2 getrennter Platten
    Windows nutzt die Speicherplatte im Hintergrund gerne für allerlei Schabrnack. Das stört im normalen Alltag wieder nicht, für Echtzeitanwendungen hingegen schon. Also entweder Die Aufnahme auf eine Festplatte schieben, auf der von Windows nichts läuft und auch sonst kein Programm etwas mit zu tun hat, oder auf eine schnelle SSD setzen, die wahlfreie Zugriffe auf verschiedene Bereiche des Speichers problemlos und nahezu latenzfrei erledigt.



    Ansonsten spielt Hardware nicht die Oberrolle. Ich würde immer auf 4 halbwegs schnelle echte Kerne setzen (wenn ein Hintergrundprogramm Rechenleistung benötigt, dass noch genügend alternative Rechenkerne für die Aufnahme zur Verfügung steht), 8GB Arbeitsspeicher und einen Intel oder Realtek basierender Netzwerkchip.
    Mit 100MBit lässt sich übrigens 32x32 aufnehmen und ausspielen, für 64x64 braucht es 1GBit - mein alter Laptop hatte leider sinnloserweise nur 100MBit-Ethernet.
    Wenn man ein Gerät neu hat ist es erstmal ratsam nach Installation aller wichtiger Programme den Laptop 5-6 Stunden angeschaltet einfach stehen zu lassen, damit im Hintergrund die Windows-Installation ihr Zeug erledigen kann.
    Ein effizientes Anti-Viren Programm ist auch hilfreich. Ich verwende meist AVG, richtig konfiguriert ist das auch wenig nervig. Mit Avast hatte ich mal Probleme, dessen Echtzeitscan ist rechenintensiv.
    Und im Energiemanager sollten alle Stromsparsachen deaktiviert werden ;-)


    Heute Abend wird die nächste Dante-Recordingmaschine in Betrieb genommen :-)

    "treibsand" schrieb:


    Ich möchte ja gerne selbst entscheiden, womit ich die FX-Engine füttere, wenn ich sie -wie gewohnt- auf der Returnseite einfach entmute.


    Es gibt halt grundsätzlich zwei unterschiedliche Arbeitsweisen im Umgang mit Beimischeffekten.
    Ich persönliche lasse meine Sends auf einem festen Level (bzw. weise für bestimmte Stellen Kanäle neu zu) und mische die Returns drauf. Ich kenne viele andere die mit den Sends arbeiten. Ich komme mit letzterem nicht zurecht, gerade in Sachen Tap-Delay :D

    "donut" schrieb:


    Ja genau! Aber ha, denkste!


    Natürlich geht das in der dLive. Kanal selektieren, am linken Bildschirm auf Preamp und den gewünschten Preamp wählen.


    Habe ich 48 Kanäle fest auf der Konsole liegen, und will Kanal 13 doppelt belegt haben, suche ich mir einen freien Kanal, z.B. 49 und wähle bei jenem den gleichen Preamp aus, wie bei Kanal 13. Ich kann entweder sowohl auf Kanal 13 als auch 49 den Gain regeln (Werte verändern sich für beide Kanäle gleich) oder ich wähle bspw. in Kanal 49 die Option "Preamp on Surface" ab, dann habe ich in Kanal 13 wie gewohnt mein Gain und in 49 in Trim dafür.
    Die weitere Signalbearbeitung erfolgt völlig autark zueinander.
    Wäre auch Käse wenn das anders wäre...

    "guma" schrieb:


    Genau diesen Koffer b.z.w. dieses Inlay finde ich ( ... wie wohl auch der Threadstarter) Banane, weil das unglaublich Platz verschenkt und eben nur für die SM57/58 Formate wirklich passt.


    Ich ja auch, deshalb ist er in unserem Case nur für die handvoll 57er und 58er gedacht, wie beschrieben. Dafür taugt er aber gut

    Wir haben von einem ehemaligen Tourbetrieb ein kombiniertes Mikro- Kabelcase gekauft.
    gestaltet sich so: Transflex-länge aber halbe Breite,, der Deckel ist komplett abnehmbar. Im Transport-Abteil findet sich eine ausreichende Menge Mikrokabel, Substageboxen und Submulticores, dazu ein kleines Einsatzkästchen für DI-Boxen und Adapter.
    Der genannte Deckel hat eine mittels Drehwirbelverschlüssen befestigte Holzplatte.
    Öffnet man diese, findet man gut sortiert eine Batterie an SM58, 57, C391, RE20, D112, E606 und E604, also alles was man braucht um eine Standard-Rockgeschichte durchzuführen. Der Schaumstoff dafür ist zurechtgeschnitten aus den weichen Formschaumstoff so wie in diesem Koffer: http://www.thomann.de/de/thon_…rslt_Mikrokoffer_107401_1 für die 57er und 58er und härterem Casebauschaumstoff, der mittels heißem Draht und Cuttermesser in die Form der anderen Mikros geschnitten wurde.
    Am Holzdeckel ist zudem weicher Noppenschaum.
    Sollten zusätzlich noch Mikros benötigt werden, werden die in Taschen im Einsatzkasten transportiert.


    Finde ich eigentlich ziemlich genial die Idee und ist auch auf Festivals mehr als praktisch. Man hat immer im Überblick was an Mikros fehlt, ist der Abend vorbei wird das komplette Case wieder zusammengebaut und die Gefahr ist gering, dass jemand den Mikrokoffer klaut, man muss sich nicht bücken und in Schubladen kramen.
    Weiß ich, ich muss 2 Bands gleichzeitig verarzten, nehm ich einfach 2 Cases mit und hab gleich die ausreichende Menge an XLR-Kabeln und Subsnakes dazu

    "wora" schrieb:

    ja ja, festivalsituationen waren mit analogpulten eben doch ein bisschen stressfreier. ;-)


    Seh ich anders. Wenn der Pultbetreuer sein Werkzeug beherrscht und den Gasttechnikern alles ordentlich erklärt, zudem der Hersteller des Mischwerkzeuges keinen Mist baut finde ich Digital mittlerweile stressfreier. Gerade erst unser größtes Alljährliches Festival als Mikrofonierer und Monitormann sowie gedrungenerweise Stagemanager erfolgreich beendet ohne Anstanden und Komplikationen. Dieses Jahr gabs zum ersten mal fast alles in Netzwerk, Split via Dante, Aussielwege zu PA-, Monitoramps sowie InEars per Dante, Zuspieler per Dante alles redundant, Intercom Analog. Wir haben viel Hirnschmalz investiert um alles logisch strukturiert an den Start zu bekommen. Nach den ersten 2 Changeovers wusste der FoH-Betreuer wie ich ticke und wir mussten nicht mehr kommunizieren - er happy, ich happy, Künstler happy.
    An den Stageracks lagen die Submulticores fest auf, nix umstecken, keine Kabel nachverfolgen, bei immerhin in Summe doch 52 Kanälen und im Schnitt unter 5 Minuten Changeover für 10-25 Mikros Umbauarbeiten und nie passenden Ridern in den skurilsten Sprachen.Foh-Mann konnte sich aus meinen fest aufliegenden Dante Kanälen alles so ran holen wie er es brauchte, das Patching auf der Bühne war vollkommen irrelevant für Ihn.
    Achso, das ist ja schon ein IWMO :D 
    Im Gegensatz dazu war es in den letzten 2 Jahren mit den netten Soundcraft Viennas und SM20 aufwändiger. da hat es fast einen extra FOH-Betreuer zum Umbauen der Inserts gebraucht und einen Mann auf der Bühne extra zum Submulticore-patchen

    IWMO Trinkgeld fürs CD schubsen :D Tanzgruppentag, Gruppen haben von 5 Lieder aus 7 CDs bis NTFS-formatierte USB Sticks mit der ganzen Musiksammlung der Tanzleitung, woraus 2 Titel von Sekunde 20 bis 1:40 gespielt werden müssen alles dabei.
    Eine Truppe glänzt mit einer CD mit 2 Titeln: Einmarsch, Showtitel mit 32 Minuten Laufzeit. Für meine professionelle Arbeit im CD-Einlegen hab ich von Gruppenleiter ein nennenswertes Trinkgeld bekommen. Wusste eine ganze Weile nicht, was ich dazu sagen sollte :D