Beiträge von Marian Humann

    Ja, auch mit langen Kabeln haben wir es probiert, auch mit Bildschirm weit weg positionieren.

    Derweil sind wir auf die Ursache des Problems gestoßen:

    Die internen Grafikkarten moderner Intel-CPUs (Skylake im RegiePC, Haswell im Lichtpult) stören ziemlich stark in genau jenem Bereich wenn digital angebunden. Mit einer extra Videokarte ist die Störung deutlich geringer. Mit VGA-Verkabelung ist das Problem gänzlich weg

    Aber eigentlich ist das alles kein Problem, denn er stört nur aus einem Grund so massiv in unseren Funk: direkt auf der anderen Seite der Wand der zwei störquellen sind die Richtfunkantennen, deren rückseitige Keule genau auf die Störquellen gerichtet ist. Da ist 10cm Luft, 10cm Wand, Antenne.

    Da nächstes Jahr eh eine neue Drahtlosanlage ins Haus kommt werden die neuen Paddels einfach anders positioniert und gut ist.

    VA ist erst am Montag, muss ja noch ein paar Tage aufgebaut werden. Und da ich weiß was die dafür bekommen... Wird aber seit 15 Jahren so gemacht, und in der Tat ist das Bier eh wichtiger.

    LAN macht halt 100MBit oder mittlerweile 1GBit.

    WLAN ist halt in der Regel bei 25MBit Schicht. Auch nimmt die Bandbreite eben deutlich mit der Entfernung zum AccesPoint ab. Die 54MBit oder gar >100MBit erreicht man in der Regel niemals und ist einfach nur Marketinggeblubber.

    was? o.O hab hier daheim nur einen AP und kann über WLAN-n Problemlos 100MBit/s laden und senden, in jeder Ecke des Hauses :-O


    Unabhängig davon funktionieren zeitkritische Echtzeitsignale ohne Fehlerkorrekturmöglichkeiten, bei denen es auf jedes einzelne Paket ankommt, kaum über WLAN. Wenn beim Videobild ein paar Pixel fehlen ist das nicht so schlimm, wenn beim Licht ein paar Bewegungen eckig werden ist das nicht so schlimm, wenn beim Ton etwas fehlt knackt es.

    Ne das war ich mit den Stamps vor ein paar Wochen


    :thumbup: Hab Gott sei Dank wenig mit dem Saal zu tun, außer dass ich als Gast öfters da bin. Der Kuppelbau der Bühne hat mir aber schon ein paar schweißtreibende Nächte bereitet, wenn das Schlagzeug uuuunbedingt in der Mitte stehen muss...

    Grüß mal den Micha von mir wenn du ihn siehst ;-)

    Zitat

    1. Ordentliche Monitorkabel verwenden, nicht die 6mm dünnen HDMI-Strippchen mit Abschirmung aus 5mm breiten Alufolienstreifen mit zentimeterbreiten Lücken dazwischen...


    Die Verwendung verschiedener Monitorkabel ändert nichts an der Störung. Gut, ich habe es nicht mit Voodoo-Kabeln probiert...


    Zitat

    2. Erdungswiderstand der Regiestromversorgung prüfen. Wenn der zu hoch ist wirken sämtliche Netzkabel als Sendeantenne für alles was eigentlich per Abschirmung niederohmig versenkt werden sollte. Bei der Gelegenheit auch scharf auf abgeklebte bzw. aufgetrennte Schutzkontakte von PCs achten, das wird leider immer wieder gern gemacht um Brummprobleme an Miniklinkenanschlüssen zu beheben...

    Der Regie-PC ist mit Miniklinke am Tonpult angeschlossen, brummt darüber aber überhaupt ganz und gar nicht. Der Tip mit dem Erdungswiderstand ist aber gut, dem werde ich mal nachgehen!


    Zitat

    3. Andere Monitore ausprobieren. Trotz CE-Zeichen gibts da immer wieder Kandidaten die massiv in Frequenzbereiche reinstreuen in denen sie nix zu suchen haben. Ich musste hier vor einiger Zeit 3 BenQ 24"er durch Samsung-Monitore mit externen Netzteilen ersetzen weil die BenQs im Betrieb mit Mac Minis per HDMI inakzeptabel laute Störgeräusche am Audioausgang produzierten.

    Einer der Monitore ist in der Tat ein BenQ, die zwei weiteren sind von Dell. Aber wie beschrieben, die Störung ist auch da, wenn die Bildschirme ausgeschaltet UND sogar vom Strom getrennt sind. Erst wenn ich die Kabel pysikalisch ausstecke, ist die Störung weg.

    Nun, das sind wohl eher Berufsgeheimnisse Marianne

    Ich hab das mal korrigiert... Mit meinem Namen kann man mich aber eh nicht ärgern, den trag ich schon ein paar Jährchen mit mir rum ;-)

    Aber da ich weiß, wer das letzte Jahr so alles hier war ist die Wahl nicht groß, entweder gehörst du zu Hessensound (die übrigens mit ihrer neuen Anlage das hiesige Kulturhaus erstaunlicherweise ganz gut zum klingen gebracht haben) oder zum Ringo, also?

    Die Ferritkerne waren von Haus aus dran. Kabelqualität ist Standard, keine Voodoo-Kabel.

    tausche morgen mal die Leitungen, aber es sind halt sowieso schon 3 verschiedene Kabel dran...

    Anderswo habe ich ja schon erwähnt, dass wir im Bereich um 741MHz einen massiven Funkstörer bei meinem Arbeitgeber haben. Weil ich heute etwas Zeit hatte, habe ich SDR# ausgepackt und selber schonmal gemessen, um den Fehler einschließen zu können.

    Sowohl unser Lichtpult (Computerbasiertes ETC-Element) als auch unser Regiecomputer (nagelneuer HP) streuen massiv im gleichen Frequenzbereich. Ist eines von beiden aus, sinkt der Störpegel auf die Hälfte, ist beides aus ist Funkstille.

    Das kuriose: Der aufmodulierte Ton ändert sich je nach Bildschirminhalt (je mehr weiß im Bild, desto höher der Ton) und bei beiden Rechnern hört die Störung auf, wenn ich die Kabel zu den Bildschirmen abstecke. Bildschirm ausschalten und vom Netz nehmen hingegen ändert nichts an der Störung. Die Bildschirme sind digital angebunden (einer per HDMI, zwei per Displayport).

    Unser alter Regie-Computer (rund 10 Jahre alt) stört ebenfalls im gleichen Bereich.

    Die Störung ist so massiv, dass wir in einer Breite von 2 TV-Bändern keine Funkmikrofone platzieren können (bzw. der Squelch auf über 20 muss) und selbst in 30m Entfernung zur Regie stört das ganze noch massiv...


    Hat jemand schonmal vor so einem Problem gestanden und ggf. eine Lösung parat?

    (...)obwohl Lauscha sonst ein lauschiges Plätzchen ist :cursing::thumbdown:X(


    Ist es das? Ich meine, ich wohne da...

    An dem Kulturhaus gibt es aber mehr IDN, als nur die Ladesituation - Akustik und Stromversorgung bspw.. Wenn man die einmal kennt, nimmt man einfach nicht mehr soviel mit ;-) Aber was verschlägts jemand, der im Netz schreibt, in unser Kulturhaus? Da sind doch sonst nur die gleichen Pappenheimer...

    früher war es dort noch nett, als man die 40-Kanal+ Analogpulte über das Mittengeländer nach oben ziehen musste mit 10 Leuten und mehr


    Mit welcher Combo warst du denn dort? Gab ja nicht so viele Veranstaltungen in letzter Zeit?

    in dem Moment, wo ich es merke, einfach Pult auszumachen und zu gehen...

    Die Eier hätte ich nicht... Allerdings habe mal zu einer Musikgruppe, die ich in meinem früheren "Hausclub" laut machen sollte nach dem Soundcheck gesagt, dass ich diese Veranstaltung nicht betreuen werde und sie sich jemand anderes suchen müssen. Angesagt war Rockabilly, tatsächlich war es dann doch etwas "alternativ-looser". Ist aber auch schon ein paar Jährchen her.

    Der Betreiber des Clubs war auch sichtlich auf meiner Seite bei der Entscheidung

    Der AXT900 wurde mir ursprünglich nicht angeboten, der ist wohl mit Axient Digital neu? ;-)

    Axient Digital lässt sich auch per AA Batterien betreiben laut Vertrieb, für die Wifi-steuerbaren Sender (ADX) gehen AA Batterien "nur" mit Adapterschlitten - auch nicht so verkehrt.

    hatten die erst vor ein paar Monaten bei uns, aus anderen Gründen. Die haben dann einen Haustechnik-Steurungscomputer als Störquelle für die Einbruchmeldeanlage ausgemacht und waren sehr freundlich.

    Wenn sie im Laufe der Woche bei uns waren werde ich berichten ;-)

    hab auf Arbeit seit mehreren Monaten einen massiven Störer bei 743,637MHz, der den kompletten TV54 und 55 dicht macht und nicht Fernsehen ist.

    In solchen Fällen hilft eine kurze Auskunft bei der Bundesnetzagentur. Entweder die können Auskunft geben, oder sie kommen vorbei und finden den Störer. In meinem Fall kommen sie nächste Woche vorbei.

    danke, die Latenz der Sennheiser hatte ich vergeblich gesucht.

    KSM8 war mir von 3 Einsätzen im ULXD als sehr angenehmes Mikrofon in Erinnerung, während das KSM9 dann doch mit deutlich mehr Umgebungsgeräusche in meiner Erinnerung auftritt.

    Aber ist das 965er ernsthaft die gleiche Klasse wie KSM9? Haben 965er auf unseren EW500 G3, die Kapsel ist nicht schlecht, aber jetzt auch nicht so wahnsinnig toll, vor allem in den Höhen. Oder liegt das am EW500?


    Klar, ULXD und Sennheiser ist nicht 100% die gleiche Leistungsklasse. Aber sie sind schon vergleichbar, weil Sennheiser darunter kein professionelles System mit Digitaltechnik hat (und für 5000er Funken wollte mir der Vertrieb kein Angebot machen)


    Aber dann wurde ich auf Shures Axient Digital hingewiesen, und hab schon Preise dafür. Dachte nicht dass ich eine eierlegende Wollmilchsau noch finde, dabei ist das System noch deutlich günstiger als das Digital 6000 (Sender haben halben Listenpreis) und kaum teurer als ULXD.