Beiträge von madmax

    Ich meinte eher allgemeine Anwendungen. Weniger Spezielle, wie etwa eine sehr niedrige Bühne.

    Wenns aber mal nich anders geht, muß es halt auch mal "Augenhöhe" sein. Besser als dunkel.;)

    Und so beißend sind die Dinger nun auch wieder nich..


    Für diesen Fall hier bleibe ich bei den Sunstripes.

    Guten Abend;


    Karnevall steht vor der Tür und ein von mir betreuter bzw. beratener Verein möchte -nachdem ich ihnen die Möglichkeiten eines Digitalpult an preiswerten Headsets aufgezeigt habe- auch sowas haben.

    Es soll unbedingt mechanische Fader haben und so fiel die Wahl nach einigen Preisvergleichen --wer hätte das gedacht-- auf Ohringer.


    Stellt sich nun eigentlich bloß noch die Frage: Compact oder Producer.


    So richtig kann ich keinen großen Unterschied erkennen. Jedenfalls keinen, der für mich 350 Euro Mehrpreis rechtfertigt. Für so einen Verein die "Entscheidungsschranke".

    Habe ich was Wesentliches übersehen außer kleinerem, flachliegenden Display und fehlendem AES/EBU-Out?


    Typische Anwendung soll das Mischen von zahlreichen Mikros, mal ein Keyboard, Gitarre, verschiedene Zuspieler und das Ausspiel auf Main-PA, Delay, Nebenräume, Monitor werden.


    Gruß M.

    Irgendwie bin ich noch nicht hinter die Intention des Threadstarters gestiegen.

    Will er selber bauen um Geld zu sparen? Oder hat er nur Lust zum basteln?

    Was ganz Bestimmtes; was es nur nicht oder nichtmehr gibt, (weswegen ich zum Beispiel zum Werkzeug greifen würde) kann es wohl nicht sein. Da würde er nicht rumfragen.


    Irgendwelche alte Hörner oder Tops selber zu bauen, lohnt einfach nicht. Es sei denn, es geht um große Mengen, die anders nicht aufzutreiben sind.

    Zum Preis der benötigten Treiber bekommst du auf dem Gebrauchtmarkt die ganze Kiste nachgeworfen. Manchmal samt Amp Ing und Weiche.


    Ganze Stacks R-Serie zum Beispiel, alte EV's, KME, EAW KF, Turbosound TSE..

    Commi R880-, Meyer MSL3 Tops. Oder eben die Vitavox Hörner.

    Und man kann die Sachen in der Regel testen.

    Eventuell mal was reconen oder "tunen". Dazu ein Eimer Farbe..

    Man muß nur ein wenig die einschlägigen Bretter beobachten.

    Trostwijk versteigert grade wieder eine komplette Firma.

    Mann, die wollen dich doch nur vergackeiern;)


    Mal im Erst; echte Hörner sind dir zu groß, BR zu primitiv....


    PS:

    a) W-Bin und ähnliche mehrfach gefaltete Hörner sind unheimlich kompliziert zu bauen und setzen fundierte Tischler-Kenntnisse samt Werkzeug voraus. Auch sollte man einen "funktionierenden" Plan haben. Nicht alle im Net sind brauchbar. Leider merkt man das erst hinterher...

    Außerdem verbraucht man Unmengen teures Sperrholz und Literweise Holzleim.


    b) "moderne" BR Gehäuse mit Eckports sind auch nicht in paar Minuten zusammengeschustert. Heutige hubstarke Chassis verlangen nach Maßnahmen; um Schwingen, Dröhnen und Furzen der Kiste zu unterbinden...


    c) legt mal das Hauptaugenmerk nicht nur auf die Bässe.

    Solche Musik braucht auch anständige untere Mids.

    Ein Shearer Horn kommt nicht in Frage, Ist viel zu Groß/Schwer

    Hörner sind in der Regel immer groß + schwer.

    Mit viel Holz erkauft man sich ja quasi den hohen Wirkungsgrad.;)


    Die Vitavox-Hörner würde ich mir an eurer Stelle aber mal ansehen bzw. -hören.

    Liegt ja fast ums Eck von Euch.

    Und billiger kommst du nimmer zu so viel (Goa-likem) Basspegel...

    Goa, Drum and Bass und Tekno

    Da liegt man mit alten Hörnern schon richtig.

    TSE 118 / 218 sind auch eine gute Wahl.

    Sind halt schwierig zu bauen.


    Ansonsten guckt euch mal bei Jobst, H-Audio oder Strassacker um. Da gibts Bausätze -pläne.

    Auch LS-Hersteller wie B&C oder 18sound haben Gehäusepläne frei auf ihren Seiten.

    Auch schon gehabt.

    Gerät defekt, schnell Ersatz benötigt.

    Schnell bestellt bei Firma "Lieferung am nächsten Werktag"

    "Auf Rechnung" ausgewählt.

    Tags drauf statt Paket eMail im Kasten: "Lieferung auf Rechnung nicht möglich."

    Tolle Wurst.


    Dabei hätte ich kein Problem damit gehabt, per PayPal oder sonstig zu zahlen.

    Aber wissen muß man's.

    Und die Modalitäten hinterher zu ändern, halte ich für nicht besonders seriös.

    Obwohl das eine große, bekannte Firma war..

    Jaa; der gute, alte DH1.

    Da hab ich auch noch paar.

    Was doch hier schon über das Ding geschimpft wurde...


    Aber im Grunde ists wie mit dem Essen.

    Ein bisschen Knowhow, eine Prise Salz & paar Körner Pfeffer..;) 

    ääh um bei den einfachen Sachen zu bleiben und zum Anfangsproblem zurückzukehren:


    Normalerweise meldet einem das Gerät sofort, sobald die Verbindung abgerissen ist.

    Das Ui macht das zum Beispiel.

    Da sollte man nichtmehr sinnlos versuchen (müssen), auf dem Pad die Fader zu schieben..

    Ich kenne mich bei den Emmis nicht ganz so aus; aber das scheinen jeweils grundverschiedene Chassis zu sein.

    Normalerweise unterscheiden sich 4 und 8 Ohm Versionen nicht allzusehr. die Spule ist halt ein wenig anders.

    Im Grunde dient das aber ja nur zur Anpassung an's Amping bzw. das Erreichen einer gewünschten Gesamtimpedanz.


    Normalerweise haben leichtere Membranen eher einen höheren Wirkungsgrad und eignen sich zusammen mit einer kurzen Spule eher für Top- oder Fullrangeanwendungen.

    Grob gesagt.
    Gescheite 15er für Tops gibts allerdings nicht allzuviele bzw. gibt es nicht viele 15er Tops, die wirklich was können. Diese sind dann auch meist recht teuer und per Controller gebogen.

    Billige Exemplare sind eher auf Bass als auf Mitten ausgelegt und klingen zusammen mit einem preiswertem, oft zu tief getrennten HT entsprechend...

    Was ich an der Sache affig finde ist; das sowas schonwieder bis ins Detail "normiert", "zertifiziert" und "zulässig als.." sein muß.

    Da wiehert der Amtsschimmel.

    Wo kämen wir bloß hin in Deutschland; wenn man sich einfach eine beliebige leuchtfarbene Weste anzieht....

    Wenn du selber baust; letztendlich eine Frage der Abstimmung.

    Da ists nicht unbedingt allzu erstrangig, wie groß das Ding ist. Eher schon Welches.


    Du kannst einen 18er BR hoch tunen und ein leichtes Chassis mit kurzer Spule nehmen.

    Oder einen 15er oder 12er Langhub und tief abstimmen.

    Und natürlich auch alles umgekehrt.


    Bei sowas sollte man lieber zugunsten der besseren Anbindung an die Tops lieber hoch tunen. Sonst hat man unter Umständen schon im Grundton eine hörbare Lücke. Je nach Tops.

    Ein bisschen kommsts natürlich auch auf die wiederzugebende Musik an und den daraus resultierenden Kompromiss. Heutige "moderne" Musik braucht eigentlich 4 Wege.
    Eins sollte dir klar sein; einen Bass; der LowMids und Lowend bedienen kann, gibts nich..


    Kann man einen 18" Sub nicht gut an kleine Satelliten anbinden oder ist das dem Preiskampf geschuldet?



    Zielgruppe für solche Anlagen sind oft Leute, welche ihr Equipment gerne mit dem PKW transportieren und das meist alleine.

    Daher sind Gewicht und Größe das Totschlagargument noch vor dem Sound.

    Auf garzukleine und leichte Bässe lassen sich wiederum schlecht Tops per Stange draufpacken.