Beiträge von tobias kammerer

    Hallo,


    was Ihr mir hier schreibt, bezüglich Focusmode, ist mir alles ein Rätsel????

    Letztendlich fasse ich nochmal zusammen, (ich benutze sowohl Sennheiser, als auch Shure, als auch LD In Ears):

    Focus Mode heißt, ich kann statt 1x Stereo 2x Mono hören und habe durch die Blendmöglichkeit somit auch die Option, nur einen Kanal zu hören. Somit kann man mit einem In Ear Sender 2 getrennte In Ear Signale für getrennte Musiker erzeugen, oder eben 2 Teile eines Mixes, die der Musiker sich dann selbst zusammenblendet. Jeder Musiker hört dann ein Monosignal, aber natürlich auf beiden Ohren (das macht ja der Focus Mode) Dabei haben ALLE analogen Funksystem das Problem, dass diese Kanäle ein Übersprechen haben. Musiker A hört also in der Regel leicht mit, was Musiker B hört, und auch andersherum. Das ist meistens kein Problem, da es ja in der Regel um die gleiche Musik geht, nur in anderen Mischungsverhältnissen. Das kann bereits etwas störend sein, wenn z.B. ein Musiker einen Klick bekommen soll und der andere nicht. Dieses Übersprechen ist bei LD schlimmer als bei Sennheiser oder Shure.

    Weiterhin wurde oben, wenn ich das richtig interpretiere, ein gemischter Betrieb aus Sennheiser Sendern und LD Empfängern angedeutet. das sollte man tunlichst unterlassen, da sich die Modulator und Kompanderschaltungen verschiedener Geräte drastisch unterscheiden und somit fragwürdig ist, was von dem original Audiosignal noch übrig bleibt. Es gibt wenige High End Funkkomponenten, die verschiedene Kompanderschaltungen - auch andere Hersteller - simulieren können.


    Weiterhin, weil es hier um soviel Sound geht: Ein In Ear ist leider immer noch ein eklatanter Eingriff in das Musiksignal. Gerade bei sehr dynamischen Signalen, die live durchaus entstehen können, kommt es zu drastischen Klangverfärbungen. Da würde ich momentan behaupten, das z.B. ein Shure PSM 300 einem Sennheiser IEM 300 weit überlegen ist und das LD nochmals einen guten Schritt dahinter agiert. Wer es nicht glaubt, kann es gerne probieren, aber eben nicht mit einer CD, sondern z.B. mit einer Westerngitarre und Sologesang.


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo,


    Floger hat es im Grunde schon beschrieben. Ich will nur dazu anmerken, dass es ja kein Problem wäre, den Helicon eben als Effektgerät auf einem normalen Aux- Weg einzuschleifen. Man müsste eben einmalig alles auf "Wet" drehen (also kein Direktsignal Anteil) und eben Compressor,... entfernen. Kann gut sein, dass dann die Stimme tatsächlich besser klingt (muss nicht unbedingt, den Vergleich habe ich noch nicht angestellt, aber es ist anzunehmen, alleine weil das Mikrofon für die Originalstimme weniger oft gewandelt wird)


    Viel Spaß beim Basteln

    Tobias

    Ich würde das Keyboard hart pannen, damit Effekte wie Hall,... die volle Basisbreite haben. Im Keyboard sind innerhalb der Styles/ Midifiles wiederum Panoramapositionen gewählt. Hier wird wohl kein Programmierer irgendetwas auf Anschlag links oder rechts gedreht haben. Wenn man selbst am Mixer einengt, würde man ja dann bereits 2x einengen. Ist wohl nicht im Sinne des Erfinders.

    Weiterhin wurde auch über die Mono/ Stereo Geschichte schon gefühlt 1.000.000 mal diskutiert. Ich denke ohne abschließendes Ergebnis, denn die beiden Lager verharren in Ihren Positionen. Daher halte ich es zumindest für gewagt, einfach vorauszusetzen, dass echtes Stereo nur für das Wohnzimmer ist und man deswegen besser,...

    Das aber mal nur am Rande, denn so oder so halte ich es nicht für sinnvoll, das Keyboard weiter einzuschränken. Dann kann man im Grunde auch gleich nur ein Kabel ziehen und alles mono machen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Leider altern Hochtöner durchaus auch hörbar und messbar. Das kann diverse Ursachen haben:

    - verharztes Ferrofluid (steht in manchen Herstellerangaben als "jährlich zu wechseln", wer auch immer das macht?)

    - Rost am Magnet und somit evtl. im Luftspalt, dadurch evtl. Hemmung der Membran (Muss man nicht immer gleich als Kratzen hören)

    - Alternder Kleber, der Verbindungsstellen (wie z.B. Spulenträger) dann quasi aufweicht oder isch dort teilweise löst, weshalb der Impuls der Spule nicht mehr korrekt auf die Mebran übertragen werden kann.


    Doof ist, dass es bei allen Speakern ein dermaßen schleichender Prozess ist, dass man halt wie erwähnt die Unterschiede erst nach einer Reparatur merkt. Trotzdem braucht es schon ganz schön hohes Alter/ Betriebsstunden), bis ein guter Lautsprecher dann evtl. sogar ein schlechter wird. Da sieht vorher die Box wahrscheinlich schon übelst abgerockt aus, könnte auch ein Grund sein rigendwann mal zu tauschen :)


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Bei 110 gemessenen dB würde ich sofort schätzen, dass da Messgerät das nicht konnte. Ich denke man hat da nur ein sinnvolles Ergebnis mit Geräten, die für die Din Messung und somit die Erfassung des peak Wertes gebaut sind.


    Mich würden SPitzen um die 140 dB da nicht wirklich wundern. Ist halt für extrem kurze Zeit.


    Bin gespannt, wer als erstes zugehöriges Gerät auspackt. Der Tomy hätte ja alles dazu.

    Viele grüße

    Tobias

    Also ich würde sagen, dass das Qu neutraler oder wie auch immer sauberer klingt. Hatte bis vor Kurzem noch beides auf Lager. Vorsicht: Nahezu alle Bauteile im Signalweg eines Analogpultes beeinflussen den Klang, also das Panoramapoti, der Fader, Die Summierungsverstärker,...

    Wenn das nicht alles sehr hochwertig ist, würde ich heute immer davon ausgehen, dass es der Digitaltechnik unterlegen ist. Hier müssen "nur" der Preamp und der Wandler gut klingen.

    Wenn es dann zum EInsatz eines EQ-s kommt, ist man meistens auch gezielter unterwegs und hat daher wieder den besseren Klang.

    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo,


    wir haben das und finden es super. Der Leistungsumfang ist für das Geld (man zahlt ja nur die Hardware) unfassbar, weil das konzeptionell durchaus mit den amtlichen Konsolen (Grand MA, Hog,...) vergleichbar ist. Und ja wir können das beurteilen, weil wir auch Grand MA 2 Lite, Roadhog und Clarity haben. Klar ist das M-Touch einfach eine Budgetlösung, weil sich ein echter Fader besser anfühlt, aber auch damit kann man arbeiten (wenn es nicht gerade Theaterüberblendungen sind). Touchscreen ist eigentlich Pflicht. M2PC wäre dann so die günstigste Lösung mit echten Fadern und Encodern. Jetzt heißt ja das Onyx Wing auch anders, weil es mechanisch überarbeitet wurde.

    Als Beispiel für die Funktionen:

    - Frei gestaltbare Oberfläche

    - Netzwerk Join und Backup von Shows (geht kinderleicht)

    - Klonen von Fixtures mit gezielter Übergabe von Presets/ Cues, Cuelists,...


    Das sind mal so erwähnte Features, weil man das in der Preisklasse eher nicht erwarten würde.

    Ich denke momentan ist die größte Schwäche gegenüber dem ein oder anderen Pult die derzeit noch fehlende Matrixintegration. Ist die Frage, ob man das für seine Zwecke braucht.


    Die Free Version ohne Hardware schaltet 4 Universen frei, die kann man z.B. über jedes beliebige Artnet Interface rausspielen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Wenn Du vorne mit kurzer Attackzeit die Konsonanten klein komprimierst und hinten mit langer Releasezeit dafür sorgst, dass bis zum nächsten Konsonanten der Kompressor noch schön zu ist, passt das bestimmt ... "aihne Haise um die Ueld un die Daschen woller Geld" ... ich versteh das ...

    Häää??? ich habe doch genau das Gegenteil gesagt (also Releasezeit kurz). Was hat Dein "Witz" mit meinem Post zu tun???

    Ja , man muss schon aufpassen. Es gibt keinen Sinn, wenn die Gain Reduktion schon zuschlägt, obwohl niemand singt. Oft fährt man dann mit einem höheren Threshold und dafür evtl. ein höheres Verhältnis als im Studio üblich besser.

    Das ist mit Verlaub kein Bullshit, weil bei Gesang meist Die Konsonanten und die eröffnenden Silben eines Wortes lauter sind als der Rest. Wenn dann keine unendlich/1 Kompression vorliegt ist die Releasezeit bereits relevant. Wenn das Ausklingen dann noch unter der Threshold liegt, sowieso.


    Grüße

    Tobias

    Hallo,


    Gesangskompression hörbar in der Releasezeit hat man doch, wenn diese gegen 0 geht. Das kann bei Rap oder diversen neumodischen Kunstformen durchaus sinnvoll sein, um absichtlich Ausklanggeräusche in den Vordergrund zu holen. Gleichzeitig bekommen nahezu alle natürlichen Signale durch das Verkürzen der Relaesezeit mehr Bass/ Fülle. Das ist natürlich psychoakustischer Natur und der Integrationszeit unseres Ohres geschuldet, da ja nicht mehr Bass hinzukommt, aber der tonale Anteil nach den Konsonanten im Verhältnis an Pegel gewinnt und unser Ohr Hirn das nicht scharf trennen kann. Der typische Radiosprecher hat ja z.B. auch eine extrem kurze Releasezeit (zugegeben singen die selten ).


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Ich finde das Limiterkonzept überhaupt nicht altmodisch, gut gemacht hat das Vorteile ohne ein Mehr an Endstufenkanälen.

    Ja und gibt es immer noch in wenigen hochaktuellen Controllern (z.B. Linea Research). Ein ziemlich effektiver Hochtonschutz für passive Topteile.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Hallo Leute,


    Kompressoren waren doch noch nie miteinander vergleichbar, da jeder andere Kennkurven (also z.B. das Knee) und Integrationszeiten hat (was manche ja sogar als RMS und Peak in irgendeiner Weise wählbar machen). Daher kann man meiner Meinung nach einen Kompressor immer nur nach Ohr einstellen. Das war schon immer so. Ist ja auch nicht verkehrt, denn wir arbeiten ja für ein hörbares Ergebnis, nicht für ein messbares. Daher finde ich auch irgendwelche 1-10 Skalen nicht einmal völlig übel. Klar weiß man dann beim Start gar nicht, wo die Reise hingeht. Man würde bei "10" wohl auch keine 50 Sekunden vermuten.

    Zur Releasezeit: ich finde die Releasezeit ganz ausschlaggebend für den Klang. Natürlich kann man sie so einstellen, dass sie je nach Signal "unhörbar" wird, muss man aber nicht.


    Viele Grüße

    Tobias

    Ja, das ist richtig.

    Der Thread zeigt sehr schön, wie wenig manche, selbst erfahrene Pultbediener links und rechts "ihres" Pultes über die Möglichkeiten der Pulte anderer Hersteller wissen, ...

    Na ja, der Schluss ist vielleicht etwas voreilig. Meine Pulte sind z.B. eher Allen & Heath und ich habe kein Soundcraft. Trotzdem mag ich dieses Feature. Aber sicher kennt niemand alle Features aller Pulte. Umso schöner, wenn man in diesem Thread hier so etwas zusammenträgt. Dann hat man automatisch wieder über den Tellerrand geschaut.

    Tobias

    Bitte nicht schlagen, weil es was ist, was mein Arbeitgeber auch verkauft, aber es ist wirklich ehrlich gemeint.:

    Pronomic XA-1400 ist echt ein brachiales Teil, wenn man es schleppen will. Ansonsten finde ich für Bass die PKN Controls sehr gelungen im Bezug auf Preis/ Leistung, wenn man doch nix schleppen will.


    Viele Grüße

    Tobias

    Wenn man einen sehr starken Hochtöner einbaut, geht da bestimmt mehr und es wird auch nicht unseriös, aber dann hat man halt keinen linearen Klang mehr bei Vollaussteuerung. Somit hinkt der Vergleich, denn man kann es nicht nur an einem 12er festmachen, sondern muss den HT noch mit definieren (1", 1,4",...). 140 dB halte ich jetzt schon auch für sehr mutig bis märchenhaft.

    Zurück zur Ursprungsfrage:

    Ich delay, wenn Zeit ist, gerne auch alle Signale einzeln. Man hört das eindeutig. Natürlich gibt es nur einen idealen Punkt, an dem das alles stimmt, aber wenn ich dadurch schon einmal die Differenzen zwischen Originalsignal und Box minimiere, ist auch schon viel gewonnen. Oft trifft ja auch einiges für eine relativ große Zuhörerschaft zu. So richtig doof erwischen es immer die, die ganz vorne an der Bühne kleben, da stimmt dann eh nichts mehr.


    Viele Grüße

    Tobias