Beiträge von tobias kammerer

    Mir gefällt das SM-58 auch besser als das Beta, zumindest finde ich es öfter besser und somit universeller. Wir haben SM58/Beta (also den Beta Korb drauf, der ist nämlich gehärtet und geht eigentlich nie wieder kaputt). Lustig ist daran, dass damit alle Beta-Anbeter zufrieden sind (Plazebo). Bisher hat das nur ein Künstler bemerkt, aber nur, weil sein Bühnenkollege sein eigenes Beta dabei hatte.


    Das betsätigt mich in meiner Annahme, dass sehr viel in den Mikrofonklang reininterpretiert wird, was da garnicht ist. Ich denke viele kaufen ein beta, weil es mehr Gain hat und sie im AB Vergleich nicht darauf kommen, das SM im Pegel anzupassen.


    Viele Grüße

    Tobias

    Ich habe die AKG, die JTS, die Audio Technica und die DPA im Verleihbestand.

    Das JTS ist etwa so gut wie das alte AKG C-409, was für das Geld schon super ist. Trotz alledem hat es dann gegenüber den hochwertigen Kandidaten diverse Schwächen. Das C-519 rauscht z.B. weniger, hat ein zuverlässigeres Kabel und klingt inseamt etwas aufgelöster.

    DPA und und ATM350 sehe ich in der gleichen Liga, da entscheidet wenn dann der persönliche Geschmack. Für das ATM spricht der preis, die lebenslange Garantie und die einfach zu besorgenden Einzelersatzteile, wenn mal was verloren geht, ...

    Die teuren Kandidaten verpacken extrem viel Schalldruck, weshalb sie auch bei gemeinen Fortissimo Stellen noch sehr angenehm klingen. Gerade da fällt mir dann in hohen Lagen am ehesten der Unterschied zum z.B. C-519 auf, also z.B. bei Trompeten/ Saxophonen,...


    Viele Grüße

    Tobias

    Ich kann Eure Aussagen nur bedingt verstehen. Die Anlage plant ja oft nicht der Anbieter, sondern der Mieter und da gilt ganz klar: You get, what you pay for. Und im kleinen Stadlfest-/ Hobbybandbereich,... ist das völlig normal. Ich halte es aber für relativ unsinnig pro Veranstaltung die Pegelreserven neu zu planen, außer wir sprechen von ganz großen Jobs, da spielt das auch schon keine Rolle mehr. Davor ist es eher sinnvoll innerhalb des Lineups durchgängig ähnlich vorhersehbare Pegelverläufe zu haben Auch nahezu alle kaufbaren Aktivboxen, clippen nicht erst bei + 18 dbU, sondern deutlich früher. Somit sind als nahezu alle Markenhersteller ähnlich dumm wie Ich. Bewerbt Euch doch bei Yamaha/ Meyer Sound/ RCF,... als Entwickler, die haben anscheinend nur Pfeifen am Start (sorry für den bissigen Kommentar, aber Eurer war ja auch nicht unbedingt harmloser).
    Der Summenkompressor ist übrigens ja nicht mir willkommen, sondern dem DJ/ Friend Of Band Mixer,...
    Wenn ich eine Anlage plane und mir der Mieter die auch so nimmt, habe ich genug Reserven, damit das nicht relevant ist (und selbst da habe ich schon lustiges erlebt).

    Ich hatte z.B. mal ein Hardcorefestival, bei dem meine Anlage wirklich genug Reserven hatte. Resultat waren dann beim Headliner 115 db LEQ am Mischplatz. Ich konnte ihn nicht überzeugen, dass das Unsinn ist, aber das regelte der Mob ganz gut mit einer angedrohten Tracht Prügel, wenn er nicht leiser macht.
    Ich will damit sagen: So logisch man seine Gainstruktur auch plant - evtl. mit unterschiedlichen Ansätzen dahinter - schützt das nie vor Missbrauch durch Dummheit, und die ist in unserer Branche weit verbreitet.

    Viele Grüße

    Tobias

    Und ja, die Kabel kann man dafür hernehmen, vermutlich ist es sowohl dem Ausgang als auch dem Eingang Anpassungsmäßig völlig wurscht, jedoch tatsächlich nicht zu 100% vorhersehbar, weil Kopfhörerausgänge dann doch manchmal etwas sensibel reagieren. Ich benutze die Pronomic Kabel an sämtlichen Notebooks, da funktionieren sie wunderbar.


    Viele Grüße

    Tobias

    Ich sehe es übrigens auch nicht für sinnvoll an, die Anlagen erst mit voll ausgesteuertem Input an Ihre grenze zu bringen. Der Anlagenlimiter ist in vielen Budgetbereichen ein willkommener Summenkompressor und daher muss ich die Anlage auch ordentlich in diesen fahren können. Das liegt manchmal an zu wenig bezahltem Material, manchmal auch am zu wenig bezahlten Mischer. Aber ein Digitaler Clip kommt für mich da überhaupt nicht in Frage, das würde nämlich passieren, wenn der Mischer mal wieder den Urschrei seines Frontmannes nicht mit einplanen konnte,...

    Ich sage mal so 15 - 20 dB Headroom sollte die digitale Strecke noch haben, wenn die Anlage so langsam mal in den Clip geht


    Viele Grüße

    Tobias

    ich würde da ein Line-Übertrager Kabel hernehmen. So etwas gibt es fertig von 3,5mm auf 2x XLR. Wäre das Sauberste und unterbindet gleich Brummschleifen. Der Platzbedarf der separaten D/I Box fällt weg.


    Viele Grüße

    Tobias

    Nochmal zur Ausgangsfrage:

    Ist ja leider ein ganz leidiges Thema, dass jeder Amp seinen maximalen Ouput zu irgendeinem Eingangspegel liefert. Eine Norm gibt es nicht, es gibt nur Werte, die sich langsam einbürgern. So haben inzwischen viele Amps 32 dB Gain. Das kann dann aber schon doof werden, wenn hinten z.B. 5 KW an 4 Ohm rauskommen sollen und vorher evtl. in einem eingebauten DSP in einem Filter irgendwas abgezogen wird (z.B. alle Bässe). Da kann es leicht passieren, dass man in diesen Amps mit dem vorgeschaltetem Pult die Vollaussteuerung nicht mehr erreicht, bevor am Pult bereits alles rot wird. Alte Amps haben oft auch nur z.B. 26 dB Gain (die können dann aber in der Regel auch keine 5 KW).

    Letztendlich muss man sich anhand der Datenblätter und des Setups (Mehr Wege, Fulrange,...) eine mehr oder weniger sinvolle Gainstruktur ausdenken.

    Viele Grüße

    Tobias

    Tatsächlich hat A&H ja zu FPGA gewechselt. Viele neue Produkte sind nun auch untereinander kompatibel (z.B. die Stageboxen). Somit war wohl einiges an Problemen dem veralteten (aber damals natürlich zeitgemäßen) Aufbau der Pult iLive und GLD geschuldet.


    Generell wird ja beinahe bei jedem Digitalpult über "zu wenig Updates" gemosert. Evtl. ist die Erwartungshaltung einfach zu groß. Softwareentwicklung kostet nunmal extrem viel Zeit und wenn das Pult am Markt gut bestehen kann, warum dann neue Features einbauen?


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Wow,


    jetzt geht es natürlich in Richtung Grundkurs Tontechnik. Zum Start stellt man den Threshold auf + so viel wie möglich. Somit hat der Kompressor keine Wirkung. Den Makeup Gain setzt man auch auf 0. Dann senkt man während des Spielens/ Singens den Threshold langsam ab, bis die Gain Reduction einsetzt. nun kommt es darauf an, was man klanglich erreichen will, aber bei einer verhaltenen Kompression (da gehört 3/1 eher noch dazu), sollte der Kompressor eigentlich immer gerade so noch arbeiten, also auch bei leisen Silben/ Passagen. wenn man den Threshold eingestellt hat, kompensiert man mit dem Gain die verlorene Lautstärke (z.B. durch A/B Vergleich, wenn man den Kompressor ein und Ausschaltet. In ungünstigen Umgebungen (z.B. leiser Sänger vor lauten Crashbecken,...), kann es nun sein, dass der Kompressor auch in gesangspausen auf den Umgebungslärm reagiert. Das kann dazu führen, dass man sich deshalb umentscheidet und den Threshold wieder hebt. Manchmal kann es dann auch sinnvoll sein im Gegenzug die Ratio zu erhöhen, so dass die Spitze (ein Urschrei ins Mikro) ähnlich stark komprimiert wird wie zuvor mit den niedriegeren Threshold- und Ratiowerten. Es muss nicht zwingen fatal sein, wenn Umgebungsgeräusche ein offenes Mikro mit in die Kompression fahren, denn oft wird das Mikro dann während der Gesangsphase vom Kopf des Sängers abgeschirmt. Das muss man halt beobachten. Alle Parameter des Kompressors (Attack, Release, Knee, Ratio, Threshold), beeinflussen auch den Klang, wobei einiges interagiert. Natürlich barbeitet der Kompressor nicht den Klang direkt, wenn aber unwichtigere Anteile eines Wortes z.B. plötzlich angehoben werden, oder die doch recht klangrelevante Attack Phase eines Signales stark bedämpft wird im Verhältnis zum tonalen Klang, der danach folgt, so wird der Klang gesamt deutlich anders empfunden. Letztendlich in der Regel als tonaler bzw. voluminöser, was der Sache oft ja gut tut. Da kann man aber Stunden drüber referieren und streiten (siehe andere Threads). Das hier spiegelt also mal eine Option wieder, wie man an die Sache herangehen kann.

    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo,


    ich persönlich finde den Auto Slow Opto für Gesang ungeeignet, würde den RMS nehmen, Attack etwa 5 bis 10ms Release etwa 35 dB/s. Ratio meinetwegen 2/1, tendiere aber bei Gesang zu mehr (4/1). Generell reagiert der Allen & Heath Compressor, was seine Zeiten betrifft zumindest "ungewöhnlich". Wenn man hier mit den langen Zeiten, wie man sie z.B. von dbx gewohnt war, arbeitet, kann man ihn auch fast schon aus lassen.

    Geschmack spielt halt auch eine erhebliche Rolle

    Viele Grüße

    Tobias

    Schwieriges Thema, denn ich würde behaupten, dass ich noch nie eindeutig ein DMX Problem auf ein normales XLR Kabel zurückführen konnte, auf Kabel im allgemeinen ja.

    Was übrigens niemand so recht auf dem Schrim hat: bereits ein falsches Kabel macht die Nutzung aller anderen richtigen Kabel obsolet und ebenso das Weglassen des Endwiderstandes. Somit bring t auch ei Endwidestand an Mikrofonkabeln nichts, ausser evtl. ein gutes Gefühl.

    Wir verkabeln durchaus oft mehr als 30 Geräte in einer Kette, oft auch mit gemischten Kabeln, weil DMX gerade aus ging. Im Kabelwirrwarr musste ich dann auch mal ein Kabel tauschen, damit alle Geräte spielen, da wurde dann aber Mikrofonkabel gegen Mikrofonkabel getauscht und jetzt wo ich so schreibe, glaube ich noch nie ein DMX Kabel getasucht zu haben. Lustigerweise hatte icha ber z.B. auch noch nie Ärger mnit meinen 50 Meter Zuleitungstrommeln, die allesamt Mikrofonkabel sind.

    Somit bleibe ich auch in der Glauben- und Hoffnungsecke. An Erfahrung mangelt es nicht, da wir im Jahr mehrere 100 Veranstaltungen haben ein paarhundert Endgeräte im Lager.


    Viele grüße

    Tobias

    Hallo,


    was Ihr mir hier schreibt, bezüglich Focusmode, ist mir alles ein Rätsel????

    Letztendlich fasse ich nochmal zusammen, (ich benutze sowohl Sennheiser, als auch Shure, als auch LD In Ears):

    Focus Mode heißt, ich kann statt 1x Stereo 2x Mono hören und habe durch die Blendmöglichkeit somit auch die Option, nur einen Kanal zu hören. Somit kann man mit einem In Ear Sender 2 getrennte In Ear Signale für getrennte Musiker erzeugen, oder eben 2 Teile eines Mixes, die der Musiker sich dann selbst zusammenblendet. Jeder Musiker hört dann ein Monosignal, aber natürlich auf beiden Ohren (das macht ja der Focus Mode) Dabei haben ALLE analogen Funksystem das Problem, dass diese Kanäle ein Übersprechen haben. Musiker A hört also in der Regel leicht mit, was Musiker B hört, und auch andersherum. Das ist meistens kein Problem, da es ja in der Regel um die gleiche Musik geht, nur in anderen Mischungsverhältnissen. Das kann bereits etwas störend sein, wenn z.B. ein Musiker einen Klick bekommen soll und der andere nicht. Dieses Übersprechen ist bei LD schlimmer als bei Sennheiser oder Shure.

    Weiterhin wurde oben, wenn ich das richtig interpretiere, ein gemischter Betrieb aus Sennheiser Sendern und LD Empfängern angedeutet. das sollte man tunlichst unterlassen, da sich die Modulator und Kompanderschaltungen verschiedener Geräte drastisch unterscheiden und somit fragwürdig ist, was von dem original Audiosignal noch übrig bleibt. Es gibt wenige High End Funkkomponenten, die verschiedene Kompanderschaltungen - auch andere Hersteller - simulieren können.


    Weiterhin, weil es hier um soviel Sound geht: Ein In Ear ist leider immer noch ein eklatanter Eingriff in das Musiksignal. Gerade bei sehr dynamischen Signalen, die live durchaus entstehen können, kommt es zu drastischen Klangverfärbungen. Da würde ich momentan behaupten, das z.B. ein Shure PSM 300 einem Sennheiser IEM 300 weit überlegen ist und das LD nochmals einen guten Schritt dahinter agiert. Wer es nicht glaubt, kann es gerne probieren, aber eben nicht mit einer CD, sondern z.B. mit einer Westerngitarre und Sologesang.


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo,


    Floger hat es im Grunde schon beschrieben. Ich will nur dazu anmerken, dass es ja kein Problem wäre, den Helicon eben als Effektgerät auf einem normalen Aux- Weg einzuschleifen. Man müsste eben einmalig alles auf "Wet" drehen (also kein Direktsignal Anteil) und eben Compressor,... entfernen. Kann gut sein, dass dann die Stimme tatsächlich besser klingt (muss nicht unbedingt, den Vergleich habe ich noch nicht angestellt, aber es ist anzunehmen, alleine weil das Mikrofon für die Originalstimme weniger oft gewandelt wird)


    Viel Spaß beim Basteln

    Tobias

    Ich würde das Keyboard hart pannen, damit Effekte wie Hall,... die volle Basisbreite haben. Im Keyboard sind innerhalb der Styles/ Midifiles wiederum Panoramapositionen gewählt. Hier wird wohl kein Programmierer irgendetwas auf Anschlag links oder rechts gedreht haben. Wenn man selbst am Mixer einengt, würde man ja dann bereits 2x einengen. Ist wohl nicht im Sinne des Erfinders.

    Weiterhin wurde auch über die Mono/ Stereo Geschichte schon gefühlt 1.000.000 mal diskutiert. Ich denke ohne abschließendes Ergebnis, denn die beiden Lager verharren in Ihren Positionen. Daher halte ich es zumindest für gewagt, einfach vorauszusetzen, dass echtes Stereo nur für das Wohnzimmer ist und man deswegen besser,...

    Das aber mal nur am Rande, denn so oder so halte ich es nicht für sinnvoll, das Keyboard weiter einzuschränken. Dann kann man im Grunde auch gleich nur ein Kabel ziehen und alles mono machen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Leider altern Hochtöner durchaus auch hörbar und messbar. Das kann diverse Ursachen haben:

    - verharztes Ferrofluid (steht in manchen Herstellerangaben als "jährlich zu wechseln", wer auch immer das macht?)

    - Rost am Magnet und somit evtl. im Luftspalt, dadurch evtl. Hemmung der Membran (Muss man nicht immer gleich als Kratzen hören)

    - Alternder Kleber, der Verbindungsstellen (wie z.B. Spulenträger) dann quasi aufweicht oder isch dort teilweise löst, weshalb der Impuls der Spule nicht mehr korrekt auf die Mebran übertragen werden kann.


    Doof ist, dass es bei allen Speakern ein dermaßen schleichender Prozess ist, dass man halt wie erwähnt die Unterschiede erst nach einer Reparatur merkt. Trotzdem braucht es schon ganz schön hohes Alter/ Betriebsstunden), bis ein guter Lautsprecher dann evtl. sogar ein schlechter wird. Da sieht vorher die Box wahrscheinlich schon übelst abgerockt aus, könnte auch ein Grund sein rigendwann mal zu tauschen :)


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Bei 110 gemessenen dB würde ich sofort schätzen, dass da Messgerät das nicht konnte. Ich denke man hat da nur ein sinnvolles Ergebnis mit Geräten, die für die Din Messung und somit die Erfassung des peak Wertes gebaut sind.


    Mich würden SPitzen um die 140 dB da nicht wirklich wundern. Ist halt für extrem kurze Zeit.


    Bin gespannt, wer als erstes zugehöriges Gerät auspackt. Der Tomy hätte ja alles dazu.

    Viele grüße

    Tobias