Beiträge von tobias kammerer

    Wenn Du vorne mit kurzer Attackzeit die Konsonanten klein komprimierst und hinten mit langer Releasezeit dafür sorgst, dass bis zum nächsten Konsonanten der Kompressor noch schön zu ist, passt das bestimmt ... "aihne Haise um die Ueld un die Daschen woller Geld" ... ich versteh das ...

    Häää??? ich habe doch genau das Gegenteil gesagt (also Releasezeit kurz). Was hat Dein "Witz" mit meinem Post zu tun???

    Ja , man muss schon aufpassen. Es gibt keinen Sinn, wenn die Gain Reduktion schon zuschlägt, obwohl niemand singt. Oft fährt man dann mit einem höheren Threshold und dafür evtl. ein höheres Verhältnis als im Studio üblich besser.

    Das ist mit Verlaub kein Bullshit, weil bei Gesang meist Die Konsonanten und die eröffnenden Silben eines Wortes lauter sind als der Rest. Wenn dann keine unendlich/1 Kompression vorliegt ist die Releasezeit bereits relevant. Wenn das Ausklingen dann noch unter der Threshold liegt, sowieso.


    Grüße

    Tobias

    Hallo,


    Gesangskompression hörbar in der Releasezeit hat man doch, wenn diese gegen 0 geht. Das kann bei Rap oder diversen neumodischen Kunstformen durchaus sinnvoll sein, um absichtlich Ausklanggeräusche in den Vordergrund zu holen. Gleichzeitig bekommen nahezu alle natürlichen Signale durch das Verkürzen der Relaesezeit mehr Bass/ Fülle. Das ist natürlich psychoakustischer Natur und der Integrationszeit unseres Ohres geschuldet, da ja nicht mehr Bass hinzukommt, aber der tonale Anteil nach den Konsonanten im Verhältnis an Pegel gewinnt und unser Ohr Hirn das nicht scharf trennen kann. Der typische Radiosprecher hat ja z.B. auch eine extrem kurze Releasezeit (zugegeben singen die selten ).


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Ich finde das Limiterkonzept überhaupt nicht altmodisch, gut gemacht hat das Vorteile ohne ein Mehr an Endstufenkanälen.

    Ja und gibt es immer noch in wenigen hochaktuellen Controllern (z.B. Linea Research). Ein ziemlich effektiver Hochtonschutz für passive Topteile.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Hallo Leute,


    Kompressoren waren doch noch nie miteinander vergleichbar, da jeder andere Kennkurven (also z.B. das Knee) und Integrationszeiten hat (was manche ja sogar als RMS und Peak in irgendeiner Weise wählbar machen). Daher kann man meiner Meinung nach einen Kompressor immer nur nach Ohr einstellen. Das war schon immer so. Ist ja auch nicht verkehrt, denn wir arbeiten ja für ein hörbares Ergebnis, nicht für ein messbares. Daher finde ich auch irgendwelche 1-10 Skalen nicht einmal völlig übel. Klar weiß man dann beim Start gar nicht, wo die Reise hingeht. Man würde bei "10" wohl auch keine 50 Sekunden vermuten.

    Zur Releasezeit: ich finde die Releasezeit ganz ausschlaggebend für den Klang. Natürlich kann man sie so einstellen, dass sie je nach Signal "unhörbar" wird, muss man aber nicht.


    Viele Grüße

    Tobias

    Ja, das ist richtig.

    Der Thread zeigt sehr schön, wie wenig manche, selbst erfahrene Pultbediener links und rechts "ihres" Pultes über die Möglichkeiten der Pulte anderer Hersteller wissen, ...

    Na ja, der Schluss ist vielleicht etwas voreilig. Meine Pulte sind z.B. eher Allen & Heath und ich habe kein Soundcraft. Trotzdem mag ich dieses Feature. Aber sicher kennt niemand alle Features aller Pulte. Umso schöner, wenn man in diesem Thread hier so etwas zusammenträgt. Dann hat man automatisch wieder über den Tellerrand geschaut.

    Tobias

    Bitte nicht schlagen, weil es was ist, was mein Arbeitgeber auch verkauft, aber es ist wirklich ehrlich gemeint.:

    Pronomic XA-1400 ist echt ein brachiales Teil, wenn man es schleppen will. Ansonsten finde ich für Bass die PKN Controls sehr gelungen im Bezug auf Preis/ Leistung, wenn man doch nix schleppen will.


    Viele Grüße

    Tobias

    Wenn man einen sehr starken Hochtöner einbaut, geht da bestimmt mehr und es wird auch nicht unseriös, aber dann hat man halt keinen linearen Klang mehr bei Vollaussteuerung. Somit hinkt der Vergleich, denn man kann es nicht nur an einem 12er festmachen, sondern muss den HT noch mit definieren (1", 1,4",...). 140 dB halte ich jetzt schon auch für sehr mutig bis märchenhaft.

    Zurück zur Ursprungsfrage:

    Ich delay, wenn Zeit ist, gerne auch alle Signale einzeln. Man hört das eindeutig. Natürlich gibt es nur einen idealen Punkt, an dem das alles stimmt, aber wenn ich dadurch schon einmal die Differenzen zwischen Originalsignal und Box minimiere, ist auch schon viel gewonnen. Oft trifft ja auch einiges für eine relativ große Zuhörerschaft zu. So richtig doof erwischen es immer die, die ganz vorne an der Bühne kleben, da stimmt dann eh nichts mehr.


    Viele Grüße

    Tobias

    Also ergänzend zu unseren Auerkisten:

    Natürlich mit Deckel

    Ich mag das ganz gerne wegen der Übersicht und weil man mit sehr wenig Gewicht sehr schnell relativ viele Mikrofone auf die Bühne bringt. Dagegen finde ich Koffer einfach umständlich, denn 6 oder 7 Mikros reichen ja nicht einmal für ein Drumset. Auf einer noemalen Bühne sind da schnell 3 Koffer fällig. Die benutze ich fast gar nicht mehr. Weiterhin ist in diesen Kisten eine Umsortierung im Lager einfach schnell erledigt, immerhin haben wir etwa 200 bis 300 Mikrofone (Muss ich mal nachzählen) und da habe ich dies Kisten lieben gelernt.


    Viele grüße

    Tobias

    Was mir hier noch fehlt, ist ein Hinweis auf den Sidechain Filter. Der wird aus meiner Sicht oft unterschätzt und beeinflusst das Klangergebnis auch massiv. Den muss man aber auch bei jedem Signal neu einstellen. Eine allgemeine Voreinstellung gibt es nicht.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Hoffentlich werde ich hier nicht geköpft (wegen unüblicher Lösung):

    Wir machen immer mehr mit Auer Euro Stapelkisten. Im Falle von Mikrofonen dann eine 60x 40cm Kiste mit dem Adam Hall Schaum für Mikrofone von oben in Löcher zu stecken, daneben ist dann noch Platz (lieblos mit Noppenschaum ausgekleidet) für Grenzflächen/ Clips,...

    Vorteile:

    - Kisten in zig Formaten erhältlich und untereinander stapelbar, immer im Palettenmaß

    - Unfassbar billig gegenüber jeder Case Lösung

    - Rollbretter gibt es auch (in verschiedenen Größen)

    - Sehr universell

    Nachteil:

    - für das ganz harte Roadgeschäft (nur Hands vor Ort beim Abbau,...) nicht geeignet.

    Grüße

    Tobias

    Die Idee mit einer Truss finde ich auch irgendwie die wohl wirtschaftlichste, solange genug Helfer da sind um das Ding aufzustellen. Es reicht auch eine Stahlplatte, wenn dann Gewichte drauf gestellt werden. Gewichte gibt es bei solchen Veranstaltungen oft kostenlos vom Bauhof (Bauzaun Betonsteine). Trotzdem muss man vorher wohl mal rechnen, welches Gewicht notwendig ist.

    Es gibt übrigens auch genug Lifte mit Querlastangaben, aber sobald das zuverlässig halten soll, schlägt der Lift auch mit zu viel Geld zu buche (wurde schon angeschnitten).



    Weitere Idee: Wenn Ihr die kleine Bühne nehmt, hat die evtl. eine Statik, in der man sehen kann, ob man noch irgendwelche Querlasten zusätzlich einbringen darf. Ist bei neueren Bühnen durchaus üblich (wegen optional anbringbaren bannern,...). Wenn das so wäre, könnte man einen relativ normalen Lift stellen und diesen am Bühnendach per Pipes gegen Umkippen/ Abknicken verspannen. Hier wird wohl die schwierigere Aufgabe sein, den Nachweis zu führen, dass das hält, als es tatsächlich sicher zu bauen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Die Probleme steigen ja leider mit mehreren Systemen exponentiell an, da alle diese 2,4 GHz Teile automatisch Kanäle verteilen. Aufgrund der Kanal Diversity belegt ein System bereits mehrere Kanäle. Wenn dann halt zwei oder 3 im Spiel sind wird das WLan Band schnell eng. Echtes WLan belegt leider deutlich breitere Bänder als die Funken selbst, weshalb bereits ein WLan mehrere theoretische Kanäle platt macht. Wenn dann an Ort und Stelle plötzlich 3 WLans mit gutem Empfang da stehen, bleibt eigentlich nichts mehr übrig.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Hallo,


    ich habe es mit einigen Systemen verglichen bzw. auch alle möglichen am Start gehabt. Darunter Audio Technica, Sennheiser D1, diverse Line6, Behringer,...

    Der große Vorteil bei der Shure ist das Frequenzmanagement zentral im Splitter. In stark ausgelasteten Spektren verteilt der einfach intelligenter die Bereiche auf die zugehörigen Systeme. Das macht er ja permanent, weshalb er sich auch besser an plötzliche Veränderungen anpassen kann. Trotzdem gibt es einfach Umfelder (eben gerne mal in München), wo alles so dicht ist, dass es schon grenzwertig ist, nur einen einzigen Kanal zu betreiben. Wenn man also eine Lösung braucht, die in nahezu jedem Umfeld immer spielt, sollte man keine 2,4 GHz Geräte kaufen.


    Viele Grüße

    Tobias Kammerer