Beiträge von robert müller

    Und jetzt kommt der spannende Teil der Aufgabe:

    Bau dir zwei Snippets, um das Routing komfortabel umzuschalten.

    Wobei - mir fällt da gerade noch was ein. Du könntest am Rack auch parallel zu dem bestehenden Routing die ersten 24 Card-Kanäle auf AES50B 25-48 routen.

    Dann kann der FOH umschalten, wie es ihm passt. Dazu braucht man dann keine Snippets, sondern kann das am FOH mit dem Play- und Record-Inputrouting einfach umschalten.


    Ein Snippet erfasst immer das ganze Routing - die Play/Record-Umschaltung nur die 32 Ins. Somit wäre man gegenüber Routing-Änderungen etwas flexibler, da nicht jedesmal die Snippets aktualisiert werden müssen.

    Hallo Deimedrummer,

    willkommen im Forum!


    Ich kann dir gerne ein paar Zeilen aus meiner Sicht dazu schreiben. Zum Hintergrund:

    Ich bin Jahrgang 1980, von Beruf ITler und nebenher als Musiker und freier Tontechniker unterwegs. Keine Ausbildung in dem Bereich, sondern Autodidakt, der zumindest glaubt, dass sein musikalischer Background ihm durchaus hilft, zwischen der Technik und den Musikern zu vermitteln. ;-) Als ITler habe ich es natürlich einfach, mich in die typischen Softwarestrukturen von digitaler Tontechnik reinzudenken.

    - Wie habt ihr den Wandel zwischen analog und digital miterlebt?

    Als die ersten Pulte aufkamen, dachte ich für mich, das kann nie ein Mensch sinnvoll bedienen. Wo ist denn da der schnelle Zugriff auf die Parameter? Irgendwie fehlt mir da die Übersicht, die ich von analogen Pulten gewohnt war. Dann hab ich bei einem befreundeten Musiker ein Behringer DDX3216 gesehen (das kam glaub ich auch schon raus, bevor du auf der Welt warst) und festgestellt, dass *ich persönlich* mit der Bedienung echt gut klarkomme. Da war für mich die Angst, die Dinger nicht schnell genug bedienen zu können, weg. Ich hab mir dann auch bald selbst so ein Pult als Submixer für ne Musicalproduktion besorgt, da es hier einfach war, das Routing der Funkstrecken über Busse auf Kanäle am Hauptpult vorzuprogrammieren. (Der Ansatz war hier anders als bei großen Musicalproduktionen nicht der einer VCA-Automatisierung, sondern es gab tatsächlich einen Stereo-Chorbus, der auf dem Hauptpult auflief, und eine Anzahl Mono-Busse, auf denen die jeweiligen Solisten der Szene ebenfalls ans Hauptpult ausgespielt wurden).

    Da ich als Hobbyist in der Zeit auch viel mit kleinen Bands unterwegs war, wurde das Ding irgendwann mein Hauptarbeitsgerät, da es mich nix mehr kostete (war ja schon da) - für "Männerpulte" war in der Regel kein Geld da, und ich fand es von der Bedienung her besser als das, was z. B. Platzhirsch Yamaha in der Kategorie anbieten konnte.

    Später bin ich dann auf verschiedenen Baustellen immer mehr auf Digitalpulte getroffen. 01v96, LS9, M7CL, PM5D, QL/CL-Serie, SI Expression (brrr...), iLive, GLD, Vi-Serie.

    - In wie weit hat sich die Arbeit zwischen Analog- und Digitalpulten geändert? (Verbesserungen/Verschlechterungen)

    Pros:

    • Processing, das es analog normalerweise nur extern gab, ist jetzt direkt im Pult drin. Kompressoren/Gates pro Kanal, ein Effektrack, was zumindest mal Grundbedarf decken kann.
    • Komplette Automatisierbarkeit - mindestens einen Komplettsnapshot des Pultes können alle - wobei bei den älteren Kisten (DDX, 01v etc.) der Gain noch analog war und man sich das merken musste.
    • Heute oft Fernsteuerbarkeit über Apps, Editor. Das kann von Bedienhilfe beim Einrichten auf der Bühne bis zur echten Erweiterung der Arbeitsoberfläche am FOH gehen.
    • Kleinerer Footprint bei gleichen Kanalzahlen verglichen mit analog möglich.
    • Man kann heute einen Frontplatz samt Multicore und ggf. Monitorplatz im PKW transportieren, für den man früher mindestens einen Bus der Klasse "Sprinter" gebraucht hätte.
    • Aufbau geht dementsprechend schneller, gerade mit digitalem MuCo.
    • Viele Routingmöglichkeiten (flexibler Aux-Abgriff z. B.), die es analog aufgrund des dafür zu betreibenden Schaltungsaufwandes nicht gab - in Software geht das einfacher.

    Contra:

    • Das intuitive "Eine Funktion - Ein Regler"-Prinzip gilt nicht mehr. Daran muss man sich beim Umstieg erst gewöhnen.
    • Ggf. geht die Übersicht verloren. Wenn die Kanäle sich auf 4 Ebenen verteilen und diverse Einstellungen (Inserts, Effekte) sich in Untermenüs verstecken, sieht man ggf. nicht immer, was gerade los ist. Hier muss man aufpassen, sich nicht zu verzetteln.

    - Was macht momentan und in welcher Größenordnung mehr Sinn?

    Produktionstechnisch macht eigentlich nur noch digital Sinn. Ausnahme: Der Mischer will unbedingt analog arbeiten und die Produktion gesteht ihm das zu.

    - Setzt ihr vllt. bewusst auf analog/digital und warum?

    Ich arbeite eigentlich nur noch digital. Ausnahme: Vor ein paar Jahren habe ich tatsächlich aus Nostalgie für einen kleinen Abend mit mehreren Bands das alte Soundcraft K3 samt analogem Multicore und 20HE-Siderack rausgekramt. Das machte optisch einfach schon wieder nen schönen Eindruck. Man kam in die Halle und sah am FOH die altgewohnte Masse an Knöpfen und Reglern. Ging auch gut. Ich merkte dann aber auch sehr schnell, wie sehr ich schon von digital verwöhnt war. Einfach mal auf der gerade gecheckten Akustikgitarre nen Compressor einschalten war nämlich nicht. Stattdessen erst mal schauen, ob noch einer im Rack frei war, einmal ums Pult laufen, Patchkabel im Doghouse finden, passend umstecken, wieder nach vorne laufen, weiter gehts... ;-)

    So Anekdote Ende: Heute nur noch digital. Alles was ich brauche in einer handlichen Kiste. Zugriff funktioniert schnell genug bei allen gängigen Pulten, wenn man sein Arbeitsgerät kennt. Specials kann man dann im kleinen handlichen Siderack mitnehmen, oder immer öfter auch virtuell auf nem Notebok mit Audiointerface.

    - Wird es in Zukunft nur noch Digitalpulte geben?

    Es wird für Kleinstanwendungen immer noch analoge Pulte geben. Die größeren werden denke ich aussterben. Wobei analoge Pulte mit Gruppen, Auxen und VCAs meiner Meinung nach durchaus noch eine Berechtigung haben: Nämlich in der Ausbildung den Neulingen den Signalfluss im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Wenn man das mal verstanden hat, hat man auch keine Probleme, Digitalpulte zu lernen.

    - Arbeitet ihr lieber mit digital oder analog?

    Sagen wir mal so: Analog war schon schön, so mit direktem Zugriff auf alle Parameter. Ich arbeite immer noch gerne damit, wenn ichs mal irgendwo antreffe (und es in Schuss ist). Aber auf- und abbauen möchte ich es nicht mehr.

    -Mit dem Thema Routing bei Behringer, selbst für Musiker, muss ich mich mal auseinander setzen. Da habe ich die Sperrre in den Hirnwindungen und steige bislang nie so ganz durch.

    Aux in Remap erschließt sich bislang garnicht.

    Sagen wir mal so: Durch die Erweiterungen ist das Routing eher komplizierter geworden, als wenn es gleich von vornherein freie Zuordnung von physischen Input zum Kanalzug gegeben hätte. Wenn man die User Input Blocks nutzt, sind es vom physischen Input bis zum Kanal ganze 3 Routingebenen, durch die das Signal durch muss. Bei dem Preis, den man für die Pulte bezahlt, sage ich für mich dann allerdings, dass das okay ist.


    Das Aux In Remap hat Behringer irgendwann bei Firmware 2 oder 3 eingeführt, um ein bisschen flexibler mit den Inputs zu werden. Du kannst ja in jedem Kanalzug wählen, ob er aus In 1-32, nem Bus oder neben anderem aus einem der Aux 1-6 gespeist werden soll. Aux 1-6 war bis zur Einführung des Aux In Remap fix mit den 6 Aux Input-Klinkenbuchsen verbunden. Der Aux In Remap erlaubt nun, die ersten 2/4/6 Auxe von den ersten 2/4/6 Kanälen der lokalen XLRs, AES50 A/B, Card In und neuerdings auch erstem User Input Block speisen zu lassen.

    Es ist beim X32 die einzige Möglichkeit, mehr als 32 Kanäle (nämlich dann bis zu 38) über AES50 von der Bühne zu holen. Außerdem erlaubte diese Methode es auch bereits vor Einführung der User Blocks, nicht nur in 8er-Gruppen zu routen. Dafür musste man dann etwas kreativ patchen, aber es ging. Oder man konnte Playback-Spuren, die über die USB-Karte vom Rechner kamen, auf die Auxe bringen, ohne gleich 8 Kanäle von der Karte routen zu müssen.

    In Zeiten von User Blocks braucht man das eigentlich nur noch, wenn das Pult wirklich voll belegt ist (also mehr als 32 Ins genutzt werden müssen).

    Moin Reiner,

    super - freut mich, dass es läuft.


    Für mich war das willkommene Abwechslung. Sitze gerade an der Implementierung einer komplizierten SAP-Schnittstelle - da ist es schön, wenn man mal für ne Stunde Beschäftigung mit was anderem hat. Und ob ich jetzt Ostereier anmal oder ein paar Routings für ein oder zwei X32 stricke - egal, Hauptsache die Hirnwindungen werden mal mit was völlig themenfremdem durchgespült. ;-)


    Ich würde an Eurer Stelle allerdings jetzt wirklich mal in den beiden Pulten aufräumen. Das ein oder andere hat sich mir in den Szenen nicht erschlossen - z. B. die beiden Vocals, die jeweils eine eigene Subgruppe haben - aber das kann ja gute Gründe haben.

    Die überflüssigen Dinge würde ich allerdings jeweils entfernen. Die genannten Subgroups werden im Rack für den Monitormix ja gar nicht benutzt. Wenn da nicht irgendwann mal PA-Mix gemacht werden soll, kann das also weg. Gleiches gilt für die Monitorwege im FOH-Pult.

    Gerade am FOH würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass alles klar strukturiert ist und nix übrigbleibt, was nicht gebraucht wird und den Bediener möglicherweise verwirrt und vom Wesentlichen ablenkt. Stichwort "gemachtes Nest".


    Und dann ist mir noch was eingefallen zum Thema Preamps beim X32:

    Man kann den Gain im Channel ja in 0.5dB-Stufen einstellen. Die Preamps selbst werden allerdings in 2.5dB-Schritten eingestellt. Der Rest ist digitaler Trim. Irgendwann ist auch der Punkt erreicht, an dem bei hohem Gain sowieso nur noch digital aufgeholt wird, da der Preamp irgendwo 20dB (nagelt mich nicht auf diese Zahl fest!) früher aufhört, weiter zu verstärken.

    Ich bin mir nun nicht sicher, glaube aber, dass beim Durchrouten der Inputs aus den AES-Port zum FOH-Pult diese digitalen Trims nicht mit eingerechnet werden. Das nur als Hinweis. Falls die im X32 Rack eingestellten Gains für den FOH nicht so recht passen wollen und immer ein bis zwei dB Abweichung haben oder (im Falle von High Gain) am FOH sogar richtig Pegel fehlt - daran wird es dann liegen. Am FOH kann natürlich via Trim ausgeglichen werden.


    Abschließend noch generell zur Routing-Architektur der X/M32-Reihe:

    Behringer hat die Teile ja als Musikergeräte konzipiert und daher einiges etwas eingeschränkter implementiert, als der gemeine Tontechniker sich das so wünschen würde. Dazu gehört auch das Routing in 8er-Blöcken.

    Offenbar hat man aber, nachdem das Ding ja dermaßen eingeschlagen ist, sich doch überlegt, wie man den Profi-Technikern da entgegenkommen könnte, und das freie Routing eingeführt. Dazu haben die Jungs die User Blocks in das bestehende System eingefügt, was die Sache nicht gerade unkomplizierter macht. Zumal es auf Kanalebene ja schon freie Zuordnung aller Kanäle aus den Achterblöcken auf die Kanalzüge gab. Das irgendwann zwischendrin mal eingeführte Aux In Remap mal nicht zu vergessen.

    Keine Ahnung, warum das so kompliziert sein muss - ich vermute es liegt an Hardwarebeschränkungen, für die hier irgendein wirklich cleveres Kerlchen in der Entwicklertruppe Workarounds geschaffen hat.


    Ich schaffe es jedenfalls nicht, das auf ein Schaubild zu bringen, das wirklich alles zeigt. Grundsätzlich routet man in 8er-Blöcken von den physischen Inputs auf die 32 Pult-Inputs.

    Diese können dann frei den Pultkanälen zugewiesen werden. Ebenfalls frei zugewiesen werden können FX Returns, USB In, Bus 1-16 (Achtung Feedbackgefahr!) und die 6 Aux Ins.

    Letztere sind normalerweise fix den 6 Aux-In-Anschlüssen zugewiesen, können aber per Aux in Remap in Zweierschritten jeweils aus den ersten 2/4/6 Kanälen des jeweils ersten 8er-Blocks einer Inputklasse gespeist werden (XLR, AES50A, AES50B, Card).

    Neu dazugekommen in V4: User Ins. Davon gibts 4 8er-Blöcke, die komplett frei aus allen verfügbaren Eingängen zusammengestellt werden können, und dann ebenfalls als 8er-Block den Inputs zugewiesen werden können. Sie ziehen also quasi noch eine Ebene zwischen dem Routing der physischen Inputs und der Verteilung auf die Kanäle ein. User Input Block 1 Kanäle 2/4/6 können seitdem auch für Aux in Remap verwendet werden.

    Wenn man maximal 32 Kanäle braucht und daher nicht auf die 6 Aux Ins angewiesen ist, kann man sich das Leben hier auch einfacher machen und stur die 4 User-In-Blöcke auf die 32 Eingänge routen und das physische Routing dann allein auf Ebene der User Ins machen.


    Bei den Outs siehts dann ähnlich aus. Auf Out 1 - 16, Ultranet Out 1 - 16 und Aux Out 1 - 6 + AES3 L/R können frei Direct Outs, Mixbusse, Main, Mono, Matrix geroutet werden. Bei Out 1-16 kann dann noch die Phasenlage invertiert oder ein Delay eingefügt werden.

    Diese Outputs können dann in 4er-Blöcken auf die lokalen XLR Outs geroutet werden, in 8er Blöcken auf alle anderen Outs (AES50). Ebenfalls können alle physischen Eingänge in 4er (XLR) oder 8er-Blöcken (alle anderen Outs) dorthin geroutet werden. Die physischen Aux Outs und der AES3 sind fix geroutet.

    Auch hier hängen die User Outs nun dazwischen.

    Es gibt 6 8er-Blöcke, die frei aus allen physischen Eingängen sowie Outputs zusammengestellt werden können. Diese *und die User Ins* können analog wie oben nun in 4er (XLR) bzw. 8er-Blöcken (alle anderen) ebenfalls auf die alle physischen Outputs geroutet werden.


    Es ist also kompliziert - aber man kann mittlerweile fast alles damit machen, was einem so einfällt.

    Und die zweite Runde - jetzt ist der FOH dran.

    Das Input-Routing hat soweit schon ziemlich gepasst. Trotzdem habe ich ne kleine Änderung vorgenommen:

    Die Inputs 25-32 bekommen ihr Signal jetzt von den lokalen XLRs 25-32. Dann kann man am FOH auch mal noch per XLR anschließen und in den Mix bringen.


    Die AES50-Outs habe ich per User Out geroutet:

    Auch hier gibt es wieder einen leeren Block 1-8, um keinen unnötigen Müll auf die Strecke zu bringen. 9-16 liefert die FOH-Summe und einen Bus, über den dann das Talkback läuft:

    Der Rest ist ebenfalls unbelegt.

    Ich habe das Routing für AES50 A und B identisch angelegt, auch wenn Port B gar nicht genutzt wird. Einfach weil dann zumindest die Sends auch auf dem falschen Port schon mal funktionieren.

    Diese Kanäle werden dann auf dem X32 Rack entsprechend geroutet, um die Stagebox bzw. den Talkback-Input zu versorgen.

    Speziell das Talkback könnte man auch direkt im User Routing aus AES rausschicken, ohne einen Bus zu verbraten. Ich habe das trotzdem so gelöst, weil ich erstens nicht genau weiß (kanns gerade nicht testen), ob das Talkback dann noch mit den Tastern geschaltet werden kann (ich vermute nein), und zweitens so über den Bus noch eine Klangregelung möglich ist, falls gewünscht.


    Das wars am FOH eigentlich auch schon, bis auf eine Sache: Die Sync sollte von Internal auf AES50 A umgestellt werden, da das FOH-X32 seine Clock jetzt über AES50 vom X32 Rack bekommt:


    Prinzipiell sollte in beiden Pulten noch ein wenig aufgeräumt werden. Der FOH braucht ja die Monitor-Sends nicht mehr, das kann man also resetten.

    Die Zuordnung von Kanal 25 zu DCA4 habe ich mal rausgenommen, die macht so keinen Sinn. Über die Mutegruppen kann man auch nochmal nachdenken.


    Das Setting hat jetzt auch das X32 Rack als Gain Master. FOH hat lediglich Trim. Da ihr ja mit immer identischer Mikrofonierung arbeitet, sollte das nach dem Motto "Set+Forget" passen. Der FOH-Mensch kann halt bei Problemen (PAD-Schalter an DI versehentlich betätigt) nicht korrigierend eingreifen. Das muss dann jemand am X32 Rack nachregeln.


    Ich hoffe, ich hab nix übersehen. Mangels Pult kann ich das nur trocken im Editor einstellen. Müsste aber jetzt grundlegend so passen.


    Ich hänge ein ZIP mit den neuen Szenen an. FOH-1.scn ist fürs FOH-X32, MON-1.scn fürs Rack.


    Nachtrag:

    Natürlich müssen auch die Out1-16 richtig eingestellt sein. Die habe ich mal wieder auf Bus 1-14, dann Summe LR auf 15-16 eingestellt.

    Dateien

    • scenes.zip

      (16,95 kB, 6 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    So,

    Lösungsfindung Teil 1: Das X32 Rack.


    Hauptproblem ist, dass die falschen Outputs vom FOH zur Stagebox durchgeroutet wurden. Das neue Output-Routing für die AES-Ports sieht so aus:

    Erklärung:

    AES50 A bringt die Outputs zur Stagebox. Daher liegen hier auf 1-8 die Outs 1-8. Auf 9-16 liegt ein User Block, da ich damit flexibler bin. Dieser liefert auf 9-14 die Outs 9-14 des X32 Rack, auf 15+16 den FOH-Mix, der von AES50 B kommt. Die anderen Blöcke habe ich auf User Out 1-8 gesetzt. In diesem Block habe ich nichts konfiguriert. Dann kann es da auch keine Unfälle geben. Muss man nicht so machen, ist aber wahrscheinlich sicherer.

    AES50 B sendet auf 1-24 die Inputs 1-24 von AES50 A (24 Kanäle von der Stagebox zum FOH). Die restlichen Blöcke habe ich wieder auf den leeren User-Block gesetzt. Dann kommt auch am FOH nix mehr doppelt an.


    Hier sieht man noch das Routing in User Out 9-16:


    Die Inputs des Rack sind folgendermaßen geroutet:

    Die Inputs 1-24 bekommen ihre Signale von den ersten 24 Inputs der Stagebox. 25-32 bekommen die Inputs von User In 25-32.

    In User In 25-32 habe ich nur auf 25 einen Kanal (12) von AES50 B geroutet, um darüber das Talkback vom FOH auf einen Kanal zu bekommen. Der Rest ist leer. Hier kann man bei Bedarf natürlich noch andere Signale draufrouten:


    Kanal 25 des X32 Rack dient jetzt als TB-Eingang. Diesen habe ich auf die Busse 4-8 geschickt. Damit wird das Talkback vom FOH in den InEar-Mixen hörbar. Es kann sich sogar jeder selbst einstellen, wie laut er es haben möchte.


    Prinzipiell kann man natürlich das TB auch woanders hinrouten, da ja eigentlich ab Kanal 20 schon nix mehr belegt zu sein scheint. Ich hab es trotzdem mal weiter nach hinten gepackt, damit man die 24 Inputs auch alle nutzen kann bei Bedarf.

    Ich hab mich entschlossen, das hier übers Forum zu machen, wenn Reiner seine Szenen ja auch öffentlich bereitstellt. Dann haben alle was davon...


    Mit Verlaub,

    das Video passt hier nicht. Wenn das Monitor-X32 Master sein soll, muss es an der S16 an Port A angeschlossen sein. FOH muss dann an Port B. Dann kommt der FOH aber nicht an die Outputs der S16 (bzw. nur über den Umweg über das Monitor-X32). Dann kann ich den FOH auch direkt ans Monitor-X32 hängen und dort das AES passend routen. Ist einfacher.


    Umkonfigurieren muss man so oder so nix. Höchsten die PA-Outputs, falls der PA-Mix mal direkt im X32 Rack mit erledigt werden soll.

    ach hier ist es plötzlich ok, halbfertige Produkte zu launchen...

    Na ja - ist jetzt die Frage, ob man die kostenlose App als Teil des Produkts Wing betrachtet oder nicht.


    Ich persönlich denke, wenn man

    a) klar kommuniziert, dass eine App später kommt,

    b) ebenfalls klar kommuniziert, dass der veröffentlichte Stand erst eine Teilfunktionalität bietet *und*

    c) am Ende dann auch liefert,

    dann ist das absolut in Ordnung.


    Bleibt abzuwarten, ob c) dann auch eintrifft. Aber beim X32 hat Behringer hier eigentlich gezeigt, dass sie es da mittlerweile durchaus ernst meinen.


    Etwas schade ist, dass die Wing selbst wohl auch noch nicht ganz fertig ist, was die Software angeht. Kann man auch besser machen, aber die Zeiten, in denen ein Produkt einfach fertig entwickelt auf den Markt kam, sind leider wohl endgültig vorbei.

    Hallo Robert,

    herzlichen Dank für dieses Angebot!

    Sorry für die peinliche Dummy-question, aber wie schickt man Szenen am einfachsten?


    Grüße Reiner

    Hmm, ich hab mein Pult gerade nicht hier, aber im Editor kann man entweder unter "Cues" die komplette Show mit allen Szenen exportieren oder unter "Scenes" die aktuellen Settings. Das entspricht dann eigentlich einer Szene. Ebenso kann man die Settings dann dort wieder importieren.

    Im Pult (habs wie gesagt gerade nicht vor mir) finden sich entsprechende Im- und Exportoptionen ebenfalls in den Screens für Cues und Szenen. Ggf. muss man vorher noch die Taste Utility drücken.

    Und dann noch ein Wort zur Schaltbandbreite. Axient Digital ist meines Wissens das Funksystem mit der größten Bandbreite für Sender und Empfänger (bis zu 184 MHz).

    Stimmt nicht ganz. Die hier im Thread schon genannte Beyerdynamic TG1000 kann 319MHz.

    Aber ja, Axient Digital ist schon ganz weit vorne dabei.