Beiträge von robert müller

    Irgendwas spricht zu mir, dass ich erst die Version 4.1 real nutzen möchte. ;)

    Genau - die hat dann sicher auch User Layer... ;-)


    Ich weiß, ich reite drauf rum. Aber das ist wirklich das Einzige, was mir beim jetzt verfügbaren Gesamtpackage noch fehlt zum Glück.

    ...der DDX hatte zumindest ein anständiges Kanal-Metering, noch dazu platzsparend...

    Ja, die Meter am DDX waren definitiv geil. Ich erinnere mich noch daran, dass ich mit dem Ding mal ne Amateurtheatervorstellung mit Headsets gemischt habe, ohne das Stück vorher zu kennen (fragt nicht wieso...).

    Da waren die doch recht hochauflösenden Meter ziemlich hilfreich, wenn ich dem Textbuch nicht 100% folgen konnte (oder die Darsteller sich nicht dran hielten) - man sah sofort, wer gerade spricht.


    Mit nem 01v oder LS9 wäre das damals in die sprichwörtliche Hose gegangen.

    Ha, so dumm bin ich gar nicht ^^

    Da würde es ja direkt Sinn machen, das Monitor Pult gleich von vornherein mit einer Backup Show auszurüsten. Schnell umschalten und mit vollem FOH Sound + reduziertem Monitorsound weiter machen.

    Naja, "voller FOH-Sound" ist ja ein bisschen mehr als die vorbereitete Show. Nicht umsonst haben wir hier ja oft die Diskussion, ob man ohne Fader und Knöppe vernünftig mischen kann.

    Ich würde den Aufwand nicht betreiben. Es ist und bleibt ein Notfall-Havarie-Szenario. Das Showfile lebt ja auch, da müsste man die Änderungen in der Mon-Show ständig nachführen. "Reduzierter Monitorsound" - darauf würd ich mich auch nicht einlassen wollen.


    Was aber charmant wäre, wären Pulte à la iLive, dLive, wo das Processing im (hoffentlich biergeschützten) Rack backstage passiert. Da wäre dann nur das Bedienteil weg und man könnte per Laptop/Tablet irgendwie zuende mischen.


    Wobei - die XL8 macht das Processing ja auch nicht im Bedienteil. Ich weiß nur gerade nicht, wie da die Betriebsfähigkeit ohne Konsole aussieht, sprich ob das nur mit Laptop oder App auch zu bedienen ist.

    Mal rein hypothetisch ... wäre es möglich, bei einem vorhandenen Monitorpult, heute ist ja alles digital und hängt irgend wie zusammen, den FOH einfach auf die Monitor Kiste umzurouten? :/

    Noja, das ging doch schon immer. PA-(Controller-)Inputs vom FOH-Feed an der Stagebox abziehen und auf (hoffentlich noch freie) Busse am Monitorpult aufstecken. Alles andere hängt halt davon ab, welches digitale Audionetzwerk da werkelt.

    Letzten Endes muss ja sowas in der Art gemacht worden sein. Die XL8 ist bei ungefähr 12:30 ja dunkel, aber Sound kommt wieder aus der PA.

    Ist aber auch nicht die erste Show auf dieser Welt, die über nen Mon-Aux zu Ende gefahren wird. Nicht, dass ich sowas persönlich schon erlebt hätte. ;-)


    Aber dass die XL8 so'n Pint Bier nicht verträgt und sofort abraucht... Behringer halt... *duckundwegrenn*

    Recirding.

    Hier stand ich doch kurz auf dem Schlauch. Neuer Fachbegriff, womöglich aus dem Konferenzbereich? Jedenfalls noch nie gehört, das Wort. Gleich mal googeln...

    Achsooo... Hätte man drauf kommen können, wenn das Hirn um diese Zeit noch mit allen Zylindern laufen würde. ;-)


    P.S.: Und dann noch bei Google falsch eingegeben. Ich geh wieder ins Bett...

    na ja, in der veranstaltungstechnik gelten ja zum glück noch andere produktzyklen wie im hifi bereich ;-)

    Stimmt schon, aber es gab ja durchaus schon Befürchtungen, das die Music Tribe langsam das Interesse am System verlieren könnte... Immerhin wurde ja das Core schon eingestellt.

    Was ich persönlich jetzt spannend finde:


    "The Midas M32 firmware update 4.0 supports full configuration of personal mixer channel assignments and Group names directly from the console user interface."


    Das ist nach dem einen Satz im PP-Artikel das erste Anzeichen einer Firmware 4.0 für X/M32. Bisher hab ich das fast schon für ein Gerücht gehalten...


    Vielleicht kriege ich ja noch meinen User-Layer fürs X32...

    Immerhin zeigt es, dass diese Mischpultfamilie nach 7 Jahren auf dem Markt alles andere als tot ist!

    ok, gegen schlecht designte empfänger ist natürlich kein kraut gewachsen. HF ist auch für entwicklungsingenieure immer wieder eine neue herausforderung. aber sowas sollte in diesem preisbereich wirklich nicht passieren.

    Ob das wirklich schlechtes Design ist? Ich bin ja im Gegensatz zu dir kein gelernter HF-Techniker, aber ich glaube eher, dass der Empfänger einfach eine sehr gute Empfindlichkeit hat. Immerhin konnte ich das Signal ja auch in der EMV-Kammer messen (aber auch nur dort).

    Es lag ca. 10dB über dem Grundrauschen des Messempfängers (irgendein Teil von Rohde und Schwarz, Grundrauschen war irgendwo bei -140dB, das Signal lag bei -130dB).

    Übrigens konnte man das Gleiche (nur etwas schwächer) messen, sobald die Tür des EMV-Raums offen war (und er somit nicht mehr EMV-dicht war). Das war dann wahrscheinlich das Haus-Netzwerk. Kommt also auch in der normalen Umgebung so vor.


    Die Empfänger haben diese Oberwelle halt einfach detektiert, weil die Antennen dicht dran waren. Man muss auch bedenken, dass da 10 Empfänger und ein 16-Port-Switch (also 26 Netzwerkports in Summe) ganz eng aufeinander sitzen und die Antennen quasi direkt da drauf.


    Sobald man da wie gesagt ein bisschen Abstand schafft (2m langen auf jeden Fall, kann sein, dass auch 0,5m reicht - so nah bau ich die Antennen normalerweise nicht am Rack auf), sieht man davon auch schon nix mehr.


    Ich dachte nur, wenns blöd läuft, könnte das durchaus mal ein Problem sein.


    Interessant fände ich, ob man das bei anderen Empfängern in diesem Frequenzbereich auch so feststellen würde.

    Was mir dazu noch einfällt:

    Bei den EW-G3-Strecken der 300er und 500er (also die mit Netzwerkport) habe ich selbst schon festgestellt, dass die sich bei um die 750MHz selbst stören können. Und zwar habe ich hier 2 Racks mit je 10 dieser Funken drin (also EM300G3), Netzwerkswitch und Antennenverteilung. BNC-Anschlüsse hinten im Rack auf 19"-Blende.


    Wenn ich da nun einfach die kurzen mitgelieferten Stummelantennen draufstecke und scanne, sehe ich nen schönen deutlichen Peak bei 750MHz (bin mir grad nicht sicher, aber geht auf der RF-Anzeige im WSM so bis ca. 20dB). Das verschwindet sofort, wenn ich abgesetzte Paddel benutze und ein paar Meter (2-3) zwischen Rack und Antennen bringe.

    Da mir das damals ein Rätsel war, hab ich einen der Empfänger mal ohne alles andere bei meinem Arbeitgeber in der EMV-Kammer vermessen. Letzten Endes stellt sich heraus, dass das eine Oberwelle des Ethernet-Anschlusses im Empfänger ist. (Grundfrequenz Ethernet ist AFAIK 125MHz.)

    Ist extrem schwach, aber ich habe seitdem gelernt, dass sich das in einem Rack durchaus läppern kann.


    Daher: War dein Sender vielleicht auf 750MHz rum unterwegs? Das kann mit Stummel am Rack wie gesagt schon mal Probleme machen.

    Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber im Waves License Center kann man glaube ich die Lizenzen auch dann vom Lizenzträger "redeemen", wenn dieser nicht angeschlossen ist. Das geht aber nur einmal in einer gewissen Zeitspanne, ein Jahr oder so.

    Ich musste das auch Mal machen, als ich Lizenzen versehentlich auf einem virtuellen Netzwerkadapter hängen hatte, der dann plötzlich weg war. Ich hab dann natürlich aufgepasst, wohin ich die Lizenzen dann transferiert habe.


    Jedenfalls sollte man auf diesem Weg auch ohne den Adapter rankommen. Anders ist natürlich sauberer.

    Hi Reiner, das geht:

    Annahme S32 an X32 Rack AES A, Inputs 1-24 der Stagebox werden genutzt:

    Dann routest du:

    Input-Block AES50 A 1-8 auf Output-Block AES50 A 1-8

    Input-Block AES50 A 9-16 auf Output-Block AES50 A 9-16

    Input-Block AES50 A 17-24 auf XLR Out 1-8


    Damit kommen die ersten 24 analogen Inputs der S32 auf den S32-Outs 1-16 sowie den X32-Rack-Outs 1-8 raus.


    Die Inputs 1-24 des Rack natürlich auch von AES50 A 1-24 bespielen lassen.


    Nachteil dieser Lösung: Die Signale an den XLR-Outs sind Post Gain, haben also Line-Level und hängen eben von Eurem Gain ab. Wenn da was nicht passt, hat der FOH wenig Chancen, das zu korrigieren. Auch gibt es zwischen den Outs der S32 und des Rack einen minimalen Zeitversatz (ein paar Mikrosekunden), da ein AES-Hop mehr auf den S32-Outs liegt. Das macht in der Praxis nix, so lange nicht gerade Signale, die hohe Kohärenz haben, über unterschiedliche Wege laufen, also z. B. Keyboard L auf 16 und Keyboard R auf 17.


    Dennoch (hauptsächlich wegen der Gain-Sache) würde ich analog-Split empfehlen. Dazu würde ich in Rack 24 XLR-Ins auf 19"-Blenden montieren und dann stumpf per Y-Split auf die Inputs der S32 und ne Multicore-Peitschr gehen, die dann zur FOH-Stagebox gezogen wird. Dieses Setup nutzen einige mir bekannte Bands für ihren vom FOH unabhängigen In-Ear-Mix und fahren damit super.

    Weiterer Vorteil: Es gibt dann genügend Ausgänge, um die 6 Mischungen in Stereo zu fahren, falls man das möchte.

    Cloud ist erst mal keine Option, soll auch ohne Internet noch funktionieren

    Das Ding heißt nur "Cloud Key". Das geht auch offline, wenn man das nicht will. Man kann den Controller auch einfach runterladen und auf eigener Hardware installieren (bei mir auf ner Debian-VM - angeblich gehts auch mit nem Raspi, falls keine größere VM-Umgebung vorhanden ist).

    Und ja: Fremde Netzwerke bekomme ich notfalls auch weggedrückt...

    Wir setzen Ubiquiti ein.

    Da hätt ich doch glatt mal die Frage, wie du mit dem Ubiquiti-Equipment fremde Netzwerke wegdrückst. Ich versuche nämlich gerade rauszufinden, ob die das überhaupt implementiert haben, und finde so gar nichts.


    Kannst du mir da nen heißen Tipp geben, in welcher Ecke man das suchen sollte?

    Ein M32 *ist* aber per Definition ein Midas. Es wird unter der Brand verkauft und hat es draufgedruckt.

    Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn es heißt "Midas analog" und es steht ne Venice da.

    Dann muss man halt vorher fragen, was genau da steht. Und wenn's nicht passt (warum auch immer) halt abwählen und was anderes fordern oder halt selber mitbringen.

    Und auf ein M32 kann man sich sehr wohl vorbereiten. Muss man nur wollen.


    Aber ist ja auch egal - du magst XM32 nicht. Ist dein gutes Recht. Ich mag kein Soundcraft SI. Trotzdem kenne ich Leute, die das haben und damit feinen Ton machen. Und wenn's sein muss, bediene ich das auch (wobei der Performer echt geht - der hat wenigstens Scribble Strips).


    Wie war das jetzt nochmal mit Harman? Ich baue mal mein ganz persönliches Gerücht:

    Der Uli kauft AKG und baut plötzlich ganz ordentliche Mikros. Außerdem wird die DMS-Funkserie mit AES50 ausgestattet und ins XM32-Universum integriert samt Metadatenübertragung und Überwachung der Strecken vom Pult aus. 😜


    Wer baut die nächste Theorie?

    Es geht, wie eigentlich in jedem Deutschen Forum, um Wortglaubereien. ;)

    Wortklaubereien... Mit einem "k"... 8o


    Robert,

    der die X32-Software so gar nicht grottig oder unintuitiv findet. Ich bin aber auch ITler im Hauptberuf und würde wahrscheinlich auch mit ner UNIX-Shell mischen, wenns das denn gäbe... ;-)