Beiträge von robert müller

    Alles klar, danke. Ich denke, ich nehm dann lieber ein X32 Rack mit zu solchen Gelegenheiten.

    Noja, ich finde die Lösung mit dem Doppelrouting jetzt auch nicht so wild - so lange man keine echten Gruppen braucht, geht das super. Einmal das Routing eingestellt und fertig.

    Aber klar, wenn da auch ein X32 Rack im Lager steht, kann man das natürlich auch gleich nutzen.

    Mal 'ne doofe Frage: off. ist ja UKW mehr oder weniger totgesagt (und nach den Wünschen des einen oder anderen sowie so schon tot).


    ... müsste man dann nicht auch alles über das andere evtl. auch totgesagte DAB+ bereitstellen, für den Fall, daß da jemand mit only-DAB+auftaucht?

    Kann man mit DAB+ überhaupt eine so niedriglatente Übertragung realisieren, dass das Gehörte auch noch halbwegs mit dem Gesehenen korelliert?


    Tante Google ist da mir gegenüber gerade wenig auskunftsfreudig, was da für Kodierung und Dekodierung minimal draufgeht.

    Der XR18 hat zwar DCA bzw. auch Mixbusse. Und natürlich kann ich darüber einen abweichenden Mix erstellen, z.B. für Streamingzwecke. Allerdings möchte ich das gerade nicht, sondern einfach nur den Master L+R in der Lautstärke regelbar und zusätzlich ausgeben und das geht auf jeden Fall nicht mit der DCA. Und anscheinend auch nicht über einen der Busmaster, egal ob man die pre oder post fader schaltet.

    Doch, es geht, wie schon geschrieben, ausschließlich über die Busmaster. Fragt sich nur, wie das Signal dorthin kommt. Und das geht halt wie schon geschrieben nur, wenn man alle Kanäle neben dem Master auch auf den entsprechenden Bus routet - idealerweise als Subgruppe konfiguriert, dann sind die Pegelverhältnisse auf diesem Bus genau wie auf dem Master.


    Wenn man nun den Master einfach auf die physischen Aux-Outs 5-6 routet, hat man aber eben genau nicht das Master-Signal auf den Busmaster 5-6 geroutet, sondern den Busmaster vom Main-Bus auf zwei Ausgänge verteilt - in der analogen Welt wäre das der gute alte Y-Split per Kabel.


    Busmaster 5-6 kommt jetzt erst mal nirgendwo mehr raus. Also gibts auch keine separate Lautstärken- oder Klangregelung.


    Für alles andere braucht es, wie bereits richtig angemerkt, eine Matrix. Oder wenigstens ein Pult, das Bus-to-Bus-Routing beherrscht. Kann das XR18 aber beides nicht.

    Ihr habt beide Recht. Es wird nicht auf den Bus Outputs angezeigt und dennoch ausgegeben. Mir war nicht klar, wo die Anzeige des Bus Outputs herkommt, wirklich vom Bus oder von dem, was als Signal ausgegeben wird.

    Danke für Erleuchtung!

    Es wird schon angezeigt - halt auf dem Bus, auf dem das Signal anliegt. Bus != Physischer Output!

    Zudem vermute ich, das die angesprochene Anzeige die der Sammelschiene ist und nicht die des Ausgangs.

    Das ist beim X32 definitiv so - daher wahrscheinlich auch bei den XR-Varianten, die ja auf der gleichen Software-Plattform zu basieren scheinen.

    Wär ja auch doof, wenn sich je nach Patching der Ausgänge das Metering auf der Oberfläche ändern würde.

    Einfach mal was anklemmen am Ausgang - da wird schon was rauskommen, so lange kein Hardware-Defekt vorliegt.

    Also ich betreibe Shure QLXD Empfänger mit AKG PS4000 Splitter und AKG Richtantennen. Man muss bei den Splittern, wie schon oben beschrieben , die 12 V Speisespannung die über die BNC Kabel zu den Empfängern läuft cutten. Ansonsten seit mehreren Jahren problemlos.

    Wie cuttest du eigentlich die Spannung im BNC-Kabel? Einfacher Ground Lift geht bei HF ja wohl eher nicht so gut.

    Vielen Dank fuer die raschen Antworten.


    Da ich ueberlege nur die Antennen zu wechseln und Splitter+Empfaenger komplett bei AKG belasse, sollte es mit den Speisespannungen unter den Geraeten keine Probleme geben.

    Ja, das hatte ich auch so verstanden. Wollte das Thema aber trotzdem anmerken, da das ein böser Fallstrick ist, falls du später mal denkst, was mit den Antennen geht, geht auch mit den Empfängern. ;-)

    Man muss halt aufpassen im Bereich Speisung übers Antennenkabel. Bei den Splittern aus der EW-Serie von Sennheiser gibt's ja beispielsweise auch eine Speisung Richtung Empfänger. Da muss man dann halt schauen, ob ein Fremdempfänger damit umgehen kann bzw. diese toleriert.

    Richtung Antenne gilt: Den Funkwellen ist erst mal egal, welcher Markenname auf der Antenne steht, die gehen trotzdem rein. Wenn die Speisespannung passt, muss man ggf. mal im Datenblatt noch den maximal vom Splitter zur Verfügung gestellten Strom mit der Stromaufnahme der aktiven Antenne abgleichen.

    Bei der Consumer-Schiene hatten sie halt ab un zu mal ein faules Ei dabei - wobei das kein Feature ist, welches sich die anderen Hersteller nicht auch auf die Fahnen schreiben können.

    Wobei ich hier auch schon professionelle Switche von denen hatte, die alle paar Tage mit ihrer Mac-Adressliste so dermaßen durcheinandergekommen sind, dass einfach wahllos Endgeräte aus dem Netz flogen, bis man die abgesteckt und woanders wieder angesteckt hat.

    Der Netzwerktechniker eines Systemhauses meinte mal: "Ach, D-Link. Das sind doch die, die immer 10% mehr Switches zum Projekt liefern als bestellt, weil so viele auch gleich ausfallen..."

    Letzteres konnte ich gottseidank bisher nicht verifizieren.


    Hat aber alles mit USB-powered Access Points nichts zu tun.

    CAT ist für HF besser geeignet als irgend ein Mikrofonkabell. Nimm CAT-Video-Extender und alles wird gut.

    Yup, wenn da CAT liegt, würde ich es mit einem passiven Balun für Zweidraht-Video probieren. Will hier jetzt keine Shoplinks posten, aber ich hab sowas für ~12€ brutto gesehen. Zwei davon links und rechts an die Strecke und ab dafür. Für das Geld würd ichs einfach ausprobieren.


    Audio dann ebenfalls über CAT oder das vorhandene XLR-Core. Schlimmstenfalls muss noch ein Line-Trenner dazwischen.

    ich habe mir nach einem sehr guten netzwerk-seminar bei Bodo Felusch mehrere D-Link switches gekauft, die er empfohlen hat. die funktionieren bei mir bisher anstandslos.

    Naja, Behringer baut mittlerweile ja auch funktionierende Digital-Pulte. Da ist es ja nicht ausgeschlossen, dass auch D-Link mittlerweile funktionierendes Netzwerk-Equipment bauen kann. Mein letzter (unschöner) Kontakt damit ist schon etwas her...

    Insofern: Alles gut. Whatever works for you. :-)

    ich habe deswegen mein pultnetzwerk auf meine D-Link switches umgebaut. ist zwar lange nicht mehr so schön übersichtlich, aber es funktioniert.

    "D-Link" und "funktioniert" in einem Satz - das hört man in meiner Hauptbranche auch eher selten... Höchstens noch in verbindung mit den Wörtern "kein" XOR "nicht" ;-)

    Dodi , den ersten Teil deines Posts solltest du nochmal überdenken. Automatisch stereo is quatsch, du kannst das alles einstellen wie du möchtest... Man kann Busse linken, muss man aber nicht.

    Ich denke er verwechselt da was. Man kann die Send-Konfiguration nur in 2er-Blöcken zwischen den verschiedenen Abgriffen umstellen. Wenn man nun z. B. Bus 1-2 auf "Subgroup" umstellt, liegt das Signal sofort auf beiden Bussen mit 0dB post-fade an. Das liegt aber einfach daran, dass die Sends per se erst mal eingeschaltet sind. Man kann nun aber durchaus den Send 1 unabhängig von Send 2 aus- und einschalten (und umgekehrt).


    Das Standardverhalten des Pultes ist hier erst mal etwas verwirrend, wenn man daran nicht denkt.

    Welche Ausslastungsgrenzen der VStättVO?

    Habs jetzt arg übersimplifiziert. Vielleicht hab ich auch gerade die VStättVO mit was anderem verwechselt. (Ist nicht mein Fachgebiet - bin ITler, dann Musiker und Tontöpfer.)


    Jedenfalls darf man ja nun mal nicht mehr Leute ins Venue reinlassen, als unter Sicherheitsgesichtspunkten (u. a. Brandschutz etc.) zugelassen sind.

    Wenn wir nun tatsächlich längere Zeit Veranstaltungen mit einzuhaltenden Abstandsregeln hätten, wären wir auslastungstechnisch schon allein aufgrund dieser Regelungen weit unter allen Grenzen, die sich sonst aus den anderen Verordnungen so ergeben.