Beiträge von robert müller

    So und nur so!


    Die kleine Veranstaltung jedes Jahr im Juli, die dieses Jahr wegen bekannter Gründe leider ausgefallen ist, mach ich trotzdem jedes Jahr quasi alleine.

    Ist aber auch mehr was Familiäres - wenn da Mal ein paar Minuten überzogen wird, juckt das keinen. Gehört dort eher schon fast zum Konzept... 😉

    Im 'privaten Tourbus' hab' ich noch für alle Fälle einen "Großen Straßenatlas Deutschland". Zustand tiptop und nahezu unversehrt neuwertig, im schicken dunkelbraunen Kunstledereinband. Originalausgabe 1956.

    Damals selbst gekauft? :P

    Bei Gebrauchte-VT ist eine von privat für 500€ drin. Allerdings irgendwo aus dem Ausland - weiß nicht ob du so weit fahren willst.

    Aus Deutschland gibts dort gerade noch ne günstige Ilive mit Dante-Karte drin. Vielleicht wär's ne Option, die zu kaufen und die Ilive ohne Karte nachher wieder zu verkloppen?

    Erinnert mich an meine Zeit in der Armee: "Wenns nicht mit Gewalt geht, dann gehts mit mehr Gewalt..."

    Als ehemaliger Zivi kenn' ich die Armee ja nicht von innen. Aber mich erinnert's an die Mythbusters. Da schien das Motto auch oft zu sein:

    "Wenns mit Sprengstoff nicht geht, gehts bestimmt mit mehr Sprengstoff. Und wenn das nicht reicht, probieren wir's einfach mit NOCH VIEL MEHR Sprengstoff!" :D

    Da hätte meiner Ansicht nach ganz klar der Videomensch das Nachsehen!

    Wenn offensichtlich ist, dass mitgebrachte Technik die Hausanlage beeinträchtigt, hab ich als Gast mein Zeug so einzustellen/auszurichten, dass die Fixinstallation weiterhin fehlerfrei arbeiten kann.
    Eine Information über verwendete Frequenzen irgendwo ans Rack getackert würde da schon Klarheit schaffen....

    Im Normalfall wäre das so, stimmt. Die kannten sich aber wohl und haben sich unbürokratisch anders geeinigt. Mir hat's da ganz schön gekribbelt, das Problem zu lösen - ich weiß ja, dass das gegangen wäre. Man hätte ja auch die Strecke fürs Video auf ne andere Frequenz konfigurieren können. Aber die waren alle zu nervös, so fünf Minuten vor der Trauung. Das ist dann nicht der Zeitpunkt, auf Gedeih und Verderb die technisch optimale Lösung reindrücken zu wollen, wenn die sich schon anders einig sind und damit weniger Bauchweh haben.


    Aber hier gehts ja um diese Dante-Festinstallation. Mit meiner Anekdote wollte ich ja eigentlich auf was anderes raus.

    Ganz klassisch ein Fall von: hier muss Technik mitgebracht werden. Punkt.

    Grundsätzlich gebe ich dir da Recht. Aber wir kennen ja die Situation nicht. Vielleicht kennen sich der OP und der Hausmeister der Location gut und das nötige Vertrauen - und die nötige Vorsicht! - sind da. Wenn dann die Menge der Konferenzen an diesem Standort stimmt, kann sich das schon lohnen. Und wenns nur ist, dass man mit nem günstigen Dante-fähigen Mischgerät wirtschaftlich günstiger anbieten kann als mit separater Tontechnik.


    Also: Ja, komplett eigene Tontechnik ist die bevorzugte Variante. Im konkreten Einzelfall *könnte* das auch anders aussehen.

    der besitzer der anlage, in aller regel also die firma, die den konferenzraum benutzt, weiß nicht viel über die technik. das ist völlig normal. aber sie müssen wissen, wer die anlage installiert hat, bzw. wer sie wartet. und sinnvollerweise solltest du dich dann an diesen wenden, wenn du genauere details wissen willst.


    erst nach der klärung dieser frage kann man ernsthaft mit der suche nach der WIRKLICH PASSENDEN technik beginnen. :)

    Kleine Anekdote hierzu, erst gestern passiert:

    Ich war als Pianist in einer Kirche unterwegs (Hochzeit). Während ich (vor der Hochzeit) mit der Sängerin noch leise die letzten Einsätze durchgehe, dringt plötzlich ein ohrenbetäubendes Fiepen an mein Ohr. Kurzer Schreck, alles ausgemacht, Fiepen bleibt. Okay, liegt nicht an uns, muss die Kirchenanlage sein.


    Das Personal in der Sakristei probiert noch ein bisschen rum, kriegts aber nicht hin. Da ich mittlerweile fertig mit meinen Vorbereitungen bin, beschließe ich, mal nachzusehen, ob ich helfen kann.


    In der Sakristei folgendes Bild: Großer Holzschrank, in dem die Kirchenbeschallungsanlage eingebaut ist (klassischer analoger 19"-Mischer von Steffens). Plexiglasscheibe davor. Einzig zugänglich ist ein großer Ein-Aus-Schalter. Diakon schaltet ein, es dauert dann paar Sekunden, dann ohrenbetäubendes Pfeifen.


    Meine Theorie nach Sichtung der Dinge dazu: Es gibt hier ein Funkmikro (EW100 G3), das aber heute nicht benutzt wird. Empfänger dazu ist nirgends zu sehen, es gibt aber einen mit "Funk" beschrifteten Kanal am Mischer. Aufschrauben des Handsenders ergibt: E-Band.

    Draußen auf dem Kniebänkchen für die Brautleute liegt ne Grenzfläche mit T-Bone-Taschensender dran vom Videomenschen, der das Ganze aufnehmen soll. Frequenz irgendwo bei 823MHz. Mit ziemlicher Sicherheit fängt der hauseigene Funkempfänger die Grenzfläche ein und produziert dadurch ein schönes Feedback.


    Mein Vorschlag: Funkempfänger aus oder Kanal runterdrehen, dann ist Ruhe im Karton. Bzw. wenigstens mal den Empfänger ein Augenschein nehmen, ob die Theorie stimmt.


    Da hättet Ihr den Diakon mal sehen sollen. "Nein, auf keinen Fall. Das hat hier eine Fachfirma eingestellt, da wird NUR der Ein-Aus-Schalter bedient!".


    Es wurde dann die Entscheidung getroffen, dass der Videomensch seine Funke laufen lässt und der Diakon ohne Mikrofonanlage arbeitet. (Die hat er auch wirklich nicht gebraucht - der war auch oben auf der Empore ganz hinten noch deutlichst zu verstehen. Klang auch besser als die meisten mir geläufigen Kirchenanlagen...)


    Was ich damit sagen will: Die meisten Betreiber solcher schlüsselfertig übergebener Anlagen sind extrem ängstlich, da fremde Leute auch nur irgendwas dran machen zu lassen. Klar, man weiß ja nicht, ob der vermeintliche "Techniker" wirklich Ahnung von dem hat, was er tut, oder ob nachher alles so verkurbelt ist, dass die Anlage nicht mehr wie vorgesehen funktioniert. Insofern würde ich *vorher* mit dem Betreiber *auf jeden Fall* abklären, was du vorhast. Und stell sicher, dass die Anlage nachher wieder so ist, als wärst du nie da gewesen! Wenn bei der nächsten Veranstaltung alles stumm bleibt, weil du vergessen hast, im Dante den Output des Hausmischers wieder zu den Amps zu routen, ist Ärger vorprogrammiert.


    P.S.: Ich weiß bis heute nicht, wo dieser Funkempfänger steht. ;-)

    und ein ls9 wird man schon gegen ein digico raushören.

    Bist du dir da wirklich sicher? Gemeint ist ja nicht der A-B-Vergleich, sondern die Situation "Ich komme in die Halle mit was weiß ich für ner PA, irgendeiner Band und irgendwelchem Bedienpersonal."

    Sagst du dann, wenn der Sound geil ist: "DAS muss AUF JEDEN FALL ein Digico sein!"

    Richtig geht es so: Alle Geräte im "Redundancy"-Modus laufen lassen und 2 (am besten physisch) komplett getrennte Netzwerke aufbauen. In dem Fall ist die DVS im Redundanznetzwerk aber aussen vor, da sie damit, also den Daten, nichts anfangen kann.

    Dass da physisch getrennte Netzwerke sein sollten, ist mir auch klar. Dass die DVD im Secondary Netz nicht funktioniert, wusste ich bisher nicht. Wieder was gelernt.


    Kann gut sein, dass die Dante Card in der VI, von der ich bisher Recordings gemacht habe, im Daisy Chain Mode ist, kann gut sein. Ab ich nie geprüft. Hab einfach Mal eingesteckt und geschaut, ob's läuft.


    Dann gehen also echt redundante Aufnahmen via Dante nicht mit der DVS.

    Ich habe bisher Mitschnitte mit der DVS sowohl an Primary als auch an Secondary Ports von Dante-fähigen Geräten gemacht. Dabei war das Notebook aber immer das einzige Gerat, also kein Netzwerk.

    Daher war ich der Meinung, dass bei Dante immer in beiden Netzen Streams laufen. Sollte das anders sein, dann geht das so natürlich nicht.


    Ansonsten, nochmal zur Klarstellung mein Ansatz:


    Ein Notebook mit DVS am Primary Switch, ein zweites mit DVS am Secondary Switch. Wenn ich dann die für die Aufnahme gewünschten Kanälebim Dante Controller an beide Geräte route, müsste das doch eigentlich laufen, oder?

    Im Grunde kann man's mMn so runterbrechen:


    Es gibt sicher Dinge, die sich im Video besser darstellen lassen, als in Text oder Bild.


    >=95% aller Inhalte brauchen nicht zwingend Video, und dann hat Video gegenüber Text mit Screenshots und Illustrationen den entscheidenden Nachteil, dass man das Tempo der Rezeption eben nicht selbst wählen und vor allen je nach Verständnis des jeweiligen Teilsachverhalts dynamisch anpassen kann.


    Am allernervigsten sind dann die Videos, die 3 Minuten Lerninhalte (den ich als Text in 30 Sekunden rezipiert hätte) gefühlte 10 Minuten Trailer und Selbstdarstellung des Protagonisten voranstellen... 🙄

    Das mit der Host-Taste verliert auch an Bedeutung, sobald Mal die Gasterweiterungen installiert sind. Dann funktioniert das nämlich automatisch. Und dann gehen auch so schöne Sachen wie Seamless-Betrieb (Fenster aus der XP-VM integrieren sich einfach in den Desktop des Hosts).

    Bin kein Dante-Spezialist, aber eigentlich sieht es so aus:

    Alle Primary Interfaces an einen für Dante geeigneten Switch (Cisco Small Business soll da dem Vernehmen nach gut funktionieren).

    Die Secondary Interfaces (wo vorhanden) kommen an einen zweiten Switch und stellen damit Redundanz bereit.

    Nur dein Rechner hat halt keine Redundanz - wenn Dante Primary ausfällt, ist das Recording halt weg. Das kannst du mit einem zweiten Rechner mit DVS, der parallel I'm Secondary Netz mitschneidet, abfangen.