Beiträge von robert müller

    Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber im Waves License Center kann man glaube ich die Lizenzen auch dann vom Lizenzträger "redeemen", wenn dieser nicht angeschlossen ist. Das geht aber nur einmal in einer gewissen Zeitspanne, ein Jahr oder so.

    Ich musste das auch Mal machen, als ich Lizenzen versehentlich auf einem virtuellen Netzwerkadapter hängen hatte, der dann plötzlich weg war. Ich hab dann natürlich aufgepasst, wohin ich die Lizenzen dann transferiert habe.


    Jedenfalls sollte man auf diesem Weg auch ohne den Adapter rankommen. Anders ist natürlich sauberer.

    Hi Reiner, das geht:

    Annahme S32 an X32 Rack AES A, Inputs 1-24 der Stagebox werden genutzt:

    Dann routest du:

    Input-Block AES50 A 1-8 auf Output-Block AES50 A 1-8

    Input-Block AES50 A 9-16 auf Output-Block AES50 A 9-16

    Input-Block AES50 A 17-24 auf XLR Out 1-8


    Damit kommen die ersten 24 analogen Inputs der S32 auf den S32-Outs 1-16 sowie den X32-Rack-Outs 1-8 raus.


    Die Inputs 1-24 des Rack natürlich auch von AES50 A 1-24 bespielen lassen.


    Nachteil dieser Lösung: Die Signale an den XLR-Outs sind Post Gain, haben also Line-Level und hängen eben von Eurem Gain ab. Wenn da was nicht passt, hat der FOH wenig Chancen, das zu korrigieren. Auch gibt es zwischen den Outs der S32 und des Rack einen minimalen Zeitversatz (ein paar Mikrosekunden), da ein AES-Hop mehr auf den S32-Outs liegt. Das macht in der Praxis nix, so lange nicht gerade Signale, die hohe Kohärenz haben, über unterschiedliche Wege laufen, also z. B. Keyboard L auf 16 und Keyboard R auf 17.


    Dennoch (hauptsächlich wegen der Gain-Sache) würde ich analog-Split empfehlen. Dazu würde ich in Rack 24 XLR-Ins auf 19"-Blenden montieren und dann stumpf per Y-Split auf die Inputs der S32 und ne Multicore-Peitschr gehen, die dann zur FOH-Stagebox gezogen wird. Dieses Setup nutzen einige mir bekannte Bands für ihren vom FOH unabhängigen In-Ear-Mix und fahren damit super.

    Weiterer Vorteil: Es gibt dann genügend Ausgänge, um die 6 Mischungen in Stereo zu fahren, falls man das möchte.

    Cloud ist erst mal keine Option, soll auch ohne Internet noch funktionieren

    Das Ding heißt nur "Cloud Key". Das geht auch offline, wenn man das nicht will. Man kann den Controller auch einfach runterladen und auf eigener Hardware installieren (bei mir auf ner Debian-VM - angeblich gehts auch mit nem Raspi, falls keine größere VM-Umgebung vorhanden ist).

    Und ja: Fremde Netzwerke bekomme ich notfalls auch weggedrückt...

    Wir setzen Ubiquiti ein.

    Da hätt ich doch glatt mal die Frage, wie du mit dem Ubiquiti-Equipment fremde Netzwerke wegdrückst. Ich versuche nämlich gerade rauszufinden, ob die das überhaupt implementiert haben, und finde so gar nichts.


    Kannst du mir da nen heißen Tipp geben, in welcher Ecke man das suchen sollte?

    Ein M32 *ist* aber per Definition ein Midas. Es wird unter der Brand verkauft und hat es draufgedruckt.

    Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn es heißt "Midas analog" und es steht ne Venice da.

    Dann muss man halt vorher fragen, was genau da steht. Und wenn's nicht passt (warum auch immer) halt abwählen und was anderes fordern oder halt selber mitbringen.

    Und auf ein M32 kann man sich sehr wohl vorbereiten. Muss man nur wollen.


    Aber ist ja auch egal - du magst XM32 nicht. Ist dein gutes Recht. Ich mag kein Soundcraft SI. Trotzdem kenne ich Leute, die das haben und damit feinen Ton machen. Und wenn's sein muss, bediene ich das auch (wobei der Performer echt geht - der hat wenigstens Scribble Strips).


    Wie war das jetzt nochmal mit Harman? Ich baue mal mein ganz persönliches Gerücht:

    Der Uli kauft AKG und baut plötzlich ganz ordentliche Mikros. Außerdem wird die DMS-Funkserie mit AES50 ausgestattet und ins XM32-Universum integriert samt Metadatenübertragung und Überwachung der Strecken vom Pult aus. 😜


    Wer baut die nächste Theorie?

    Es geht, wie eigentlich in jedem Deutschen Forum, um Wortglaubereien. ;)

    Wortklaubereien... Mit einem "k"... 8o


    Robert,

    der die X32-Software so gar nicht grottig oder unintuitiv findet. Ich bin aber auch ITler im Hauptberuf und würde wahrscheinlich auch mit ner UNIX-Shell mischen, wenns das denn gäbe... ;-)

    Mir ist neulich diese ziemlich günstige x32 Fullsize von MadMusic über den Weg gelaufen: https://gebrauchte-veranstaltu…er+X32+Mischpult+mit+Case


    Mit ein bisschen Liebe (Mute-Buttons) steht die bestimmt wieder gut da. Und der Preis ist...unschlagbar.

    Die ist mir auch über den Weg gelaufen. Jetzt steht sie auf meinem Tisch hier. 😀


    Bei dem Preis konnte ich nicht nein sagen, obwohl ich gerne einen Custom Layer gehabt hätte.


    Macht definitiv Spaß, die Kiste. Muss jetzt nächste Woche erst Mal in den Einsatz (kleines Schulmusical). Danach gibt's einmal Komplettservice...

    Dazu mal ne kleine Anekdote:

    Ich hatte vor einigen Jahren mal eine Combo auf der Bühne, da war ne noch nicht so erfahrene Keyboarderin dabei. Merkte man im Gig vor allem daran, dass die Sounds einfach lautstärkemäßig und von der Durchsetzungsfähigkeit im Arrangement nicht gleichmäßig waren. Also viel Faderschieben und Geschraube für mich, um das in der Front einigermaßen homogen hinzubekommen.

    Nach dem Gig gabs dann Lob: So gut hätte sie sich noch nie auf dem Monitor gehört, das hätte bisher keiner so gut hinbekommen...


    Später hab ich dann festgestellt, dass ausgerechnet der Aux-Send fürs Keyboard-Monitoring im Pultsetup versehentlich auf Post Fade stand... :whistling:

    Digitale Systeme in der QLXD- Klasse oder analoge à la Sennheiser EW (bitte 300 oder 500) sollten die Anforderungen locker abdecken können.

    Beim Ausbauwunsch In-Ear würde ich allerdings schon mal jetzt ein wenig auf die Gesamtlatenz des Systems achten. Wie lange braucht die digitale Funkstrecke, wie lange das digitale Mischpult, und was kommt für ein womöglich digitales IEM noch drauf?

    Je nachdem könnte da entweder ULXD mit Dante-Anbindung wieder interessant werden. Oder halt doch analog, zumindest fürs IEM, wenn es denn kommt.

    Falls es jetzt wirklich ne konzertierte Aktion der ganzen Band ist, dann jetzt für ein System entscheiden und dann auch bei eventuellen Erweiterungen dabei bleiben. Grad diese Woche hatte ich ne Faschingsband auf der Bühne, die mich um Mithilfe beim Stabilisieren ihres Funksetups baten. Das war dann Shure BLX, Sennheiser EW, LD Systems IEM und t-bone IEM wild durcheinander, dazu kreuz und quer durch die Frequenzbänder. (Frequenzzuteilungsurkunde? Was ist das? ...) Keine Splitter oder Combiner, sondern Antennenwald vorne und hinten im Rack.

    Macht Spaß, so ein Durcheinander zu sortieren...

    Apropos Splitter: Eine zentrale Antennenverteilung sollte nicht fehlen. Das ermöglicht dann nämlich auch abgesetzte Antennen, die ein bisschen auf Höhe gebracht werden können. Gerade wenn Leute ins Publikum abtauchen wollen, bringt das enorm viel.

    Hat das Delay auf der PA eigentlich einen positiven Einfluss auf den GBF?

    *Die* Frage hab ich mir allerdings auch schon öfter gestellt. Mangels Zeit allerdings noch nie wirklich vergleichen können, ob der GbF mit oder ohne Delay besser ist.

    Theoretische Überlegungen dazu:

    Die Verhältnisse bezüglich vom Mikrofon wieder aufgenommener Schallenergie aus den Boxen bleiben ja gleich, aber wegen der längeren Laufzeit verschieben sich vielleicht die Resonanzfrequenzen des Gesamtsystems (also des "Schwingkreises" Lautsprecher - Mikrofon - Mischpult - Peripherie) nach unten, so dass diese vielleicht in unproblematischere Bereiche fallen bzw. im Extremfall durch den HPF der Quelle sowieso schon eliminiert sind. Vielleicht ist das aber auch totaler Quatsch, was ich mir da zusammen fabuliere...

    Daher schließe ich mich der Frage einfach Mal an.

    Wo sass denn der DBX? Bzw. wie war denn generell die Verschaltung der Geräte untereinander?

    Aber ja, ne Elias im Freien, die einen 25m langen Bereich beschallen soll, erscheint mir auch zart unterdimensioniert. Das mag mit Konserve noch gerade so gehen. Sobald da aber Live-Signale dazukommen...

    Auf die Gefahr hin, hier jetzt völlig OT zu sein (im d-live-Forum war ich es wohl mit dieser Frage);(Pult steht auf Tisch in Arbeitshöhe, bequemer Stuhl zum Sitzen ist schon vorhanden! ): Die SQ-Pulte haben doch, genauso wie die QU oder GLD rückseitig einen USB-B-Anschluss für mehrkanalige Nutzungen: Besteht die Möglichkeit, zwei oder mehr PC an diesen Port zu bringen und gleichzeitig zu betreiben? Hintergrund ist: Kunde will von (derzeit zwei) PC einspielen können, ohne die digitale Ebene zu verlassen. Geht das? Über einen HUB?

    Da diese Frage bisher nicht in einen eigenen Thread abgetrennt wurde, hier meine Idee dazu im SQ-Thread:

    Wenn es unbedingt digital sein muss und nicht viel kosten soll, käme noch Dante VIA infrage. Ein Rechner wird dann per USB ans Pult angeschlossen und übernimmt das Routing der von Rechner 2 per Dante angelieferten Audioströme zum USB-Interface.

    Persönlich würde ich allerdings einfach zwei ordentliche Audio-Interfaces an die Rechner hängen und analog zuspielen. Ich halte das für betriebssicherer als alle Audionetzwerklösungen.

    Na ja, zuteilen lassen kann man sogar bis 823 MHz. Aber da ist überall LTE-Downlink, außer von 788-791. Das sind grad mal 3 MHz. Schutzabstand zu den Downlinks sollte man auch einhalten. Ne Frequenzurkunde braucht man auch noch. Die kostet erst Mal 130€, plus (geringe) laufende Gebühren.

    Ich würde da eher zu Sennheiser G3 im E-Band tendieren. Das wird zwar gebraucht wohl teurer, aber ist m. E. für den Anwendungsfall besser geeignet. Und man spart die Kosten für die Zuteilung.

    Finger weg! Nicht wegen G2 oder G3 (wobei Letzteres wohl deutlich weniger rauschen soll). Sondern einfach, weil der Frequenzbereich nicht mehr zulässig ist. Und selbst wenn dir das egal wäre: störungsfrei funken kannst du dort nicht mehr.


    Allgemein gesprochen: Wenn euch die Strecke klanglich zusagt, spricht nichts gegen Gebraucht. Aber dann muss der Frequenzbereich passen. Bei Ew wäre das tatsächlich eher G3, da hier die Schaltbandbreite etwas höher ist. Beim E- und C-Band macht das gerade einen nicht unerheblichen Teil der jeweiligen Mittenlücke aus.

    Ich weiss ja Grad nicht, ob du da mit Windows 7, 8 oder 10 arbeitest. Aber eine Suche im Startmenü nach "Dienste" fördert normalerweise das gleichnamige Interface zutage. Dort drin gibt's ne Liste sämtlicher Dienste samt Beschreibung, Startmodus und Status. Außerdem kann man hier so ziemlich jeden Dienst starten, stoppen oder resetten. Ist eigentlich selbsterklärend für jeden, der grundsätzlich nen Computer bedienen kann.

    "WARNING

    The Dante Via Manager service is not running. Please check the Dante Via Manager service (dantevia.manager) in your running services, and restart if required"

    [...]

    hat von euch jemand eine plausible erklärung?

    Hast du denn mal gemacht, was die Meldung gesagt hat?

    Ich hab das unter Windows auch schon erlebt, dass ein Dienst Mal nicht richtig startet (genau genommen unter allen Betriebssystemen schon, die sowas haben).

    Oft reicht es dann, den Dienst neu zu starten. Beim Systemneustart gilt das Gleiche.

    Wenn der Dienst sich nicht starten lässt bzw. beim Systemneustart nicht mehr richtig mitstartet, hilft es oft, Mal die Logos durchzusehen. (Geht bei Windows in der "Ereignisanzeige".)