Beiträge von gert

    Ein wenig Trivia zu aes 3 und Spdif. Die Datenformate sind gleich. In SPdif gibts noch so ein Bit zum übertragen von Informationen. Wer alt genug ist kann sich an digitale Aufnahmen von CD zu Minidisc erinnern bei denen die Songtitel mit übertragen wurden. Das wird bei AES schlicht ignoriert oder nicht besetzt. Der fundamentale Unterschied liegt in der Spannung. Die ist bei AES um ein vielfaches höher und erlaubt daher auch längere Entfernungen. Ach und AES ist auch symmetrisch. Von daher finde ich hat der Kollege recht wenn er lieber AES kauft.

    Ich benutze die Audiowerkzeug Kiste und bin sehr zufrieden.

    Bei RME kann man den SPdif auf Pro stellen, und hat dann auch eine höhere Spannung. Dann noch mit dem Neutrik Adaptor symetrieren und auch gut. Da ist das Audiowerkzeug aber einfacher und billiger. PS es brauch auch keine Treiber.

    Guten Abend! Ich bin neu (hier) und nutze zur Zeit, Systune wegen des pattentierten SSA, der möglichkeit ne IR zu fenstern und Smaart, weil da ein delta Delay viel einfacher zu ermitteln ist. Ich mag das Konzept vom P1, die Venue nicht mit unendlich Stimulus zu nerven. Sim ist Meyer und viel zu teuer. Gibt es was, was ich noch nicht kenne?

    Merci!

    Darf ich freundlich fragen warum Du das hier rein schreibst?

    Beim Fliegen hab ich sämtliche Pelis bisher immer aufgegeben, insofern stressfrei.

    Das ist interessant. Denn ich wollte den genau dafür nicht haben. Sondern damit ich mein Messzeug und Mikrofone etc. mit als Handgepäck fliegen kann. Allerdings kann man dann natürlich keine Werkzeuge mitnehmen. Aber ich hab den mit Disto, Soundkarte, Laptop, Mikrofonen und Kalibratoren etc. auch voll gekriegt. Und da hatte ich manchmal Redebedarf, aber abgenommen haben die nie was. Und bei kleineren Flügen gibt es manchmal eben Gewichtsbegrenzung beim Handgepäck. Und da war dann das Taragewicht zu hoch. Aber bis auf das sind die echt klasse.

    Das unters Dach hängen die akustisch bessere Variante ist, ist hier hoffentlich allen auch ohne Simulation klar.

    Ganz genau,

    Naja, und innerhalb Haas hängt stark vom Pegel ab und bedeutet im Zweifel auch nur das es nicht klappert. Das kann dann auch schon ganz schön schlecht klingen.

    Die Wände an der Seite sind ja schon (fast) 3m hoch

    Das ist für eine ordentliche Verteilung auf Entfernung viel zu wenig. Da brauchts eher so min 5-6 Meter. Grundsätzlich gilt dabei je höher desto gleichmäßiger. Aber das Hauptproblem ist nach wie vor die Entfernung zu den einzelnen Zuschauer. Die bleibt nicht konstant.

    ...wenn Du 'ne Delayline brauchst, is die Front-PA vielleicht die Falsche ?


    In der Tat. Denn Delays an der Seite sind ja nur wirklich ertragbar wenn man sie hoch genug bekommt. Und das geht ja im Zelt an der Seite eigentlich nie. Deswegen sehe ich das auch so. Wenn Delay nicht richtig geht muss eben alles von Vorne kommen. Wie auch immer man das so macht.

    Ja genau, gab es schon. Bin der festen Meinung der hieß auch genau so.

    Nun denn, auch wenn es bequem ist delays an die Seite zu stellen. Es ist technisch eher falsch als richtig. Mal Dir das mal auf und versuche mal mit dem Lineal die Abstände zu verschiedenen Positionen im Publikum zu messen. Dann wirst Du schnell feststellen das die Differenz zwischen den beiden LS und der Zuhörer Position stark variiert. Das bedeutet eigentlich das es für jeden Zuhörer eine andere Delayzeit braucht. Das Problem ist in der Mitte sehr sehr viel kleiner. Das heißt im Umkehrschluss das man, wenn man es so macht sehr vorsichtig mit Ausrichtung, Höhe und Pegel sein muss. Nimm Dir dafür lieber eine Stunde Zeit mehr mit.

    Seltsame Strategie - immer gleich zwei Marken zu haben, die auf fast die gleiche Kundschaft zielen.

    Gekaufte Konkurrenz macht das Leben einfacher! Dann kann man selber entscheiden was man gemeinsam macht und was man separat lässt! Ich glaub das hat viel mit Kiontrolle und Marketshare zu tun.

    man kann natürlich alles verklausuliert umschreiben oder es eben mal auch mal hart und direkt ausdrücken.

    Ja das stimmt. Der gemeine Brite sagt ja immer.


    Zitat

    Offence is always taken, never given!

    Aber man darf ruhig freundlich sein. Direkt sein schließt freundlich sein nicht aus. Aber wir kennen auch alle den heißen Brei.

    Na das solltet Ihr mal lieber klarstellen. Man sollte das Delay hier so verwenden das ein verstärktes Signal und das akustische Original, zeitgleich beim Zuhörer ankommen. Das ist ja Delay technisch tendenziell nur die Differenz, gerne Delta genannt. Hier muss man dann aber wiederum einen guten repräsentativen Punkt vor der PA auswählen. Und schätzen ist hier nicht unbedingt hilfreich, da ja bei zb. bei hohen Frequenzen die Wellenlängen sehr kurz sind. Heißt umgekehrt, wenn ich nur ein paar Zentimeter raus bin, ist das Kammfiltern unter Umständen schlimmer als wenn ich weiter weg bin. Dazu kommt dann auch noch der Pegel Unterschied. In einem kleinen Club ist oft der akustische Pegel so hoch, dass das verzögerte Signal oft keine relevante Veränderung mehr bringen kann.

    Will eigentlich nur sagen, wenn man diese Route gehen will muss man es ganz ordentlich machen, und Mikrofon Übersprechen ist noch mal wieder eine andere Baustelle.

    Deswegen guckt erstmal das die Signale an sich sauber sind. Dann macht auch der Rest irgendwann Sinn.

    Stereo:

    Was unbedingt hilft, ist Stereo zu Mischen. Das setzt natürlich voraus das alle Plätze beide Kanäle irgendwie hören können. Und hier bitte den optischen Bezug einfach mal ignorieren. Es darf gerne seitenverkehrt oder so sein. Die dritte Dimension von Pan räumt den Mix tierisch auf. Besonders wenn die Musik sehr dicht ist.


    Mitschneiden:

    Konsequent alles aufnehmen um es dann hinterher anzuhören und zu gucken wo es etwas zu verbessern gibt. Am besten Multitrack und dann Gates und Comps besser einstellen.


    Mikrofon Auswahl:

    Eigentlich klar, aber das richtige Mikro an der richtigen Stelle macht einfach mal alles besser! Hier hilft es mal zu schauen wie sich die Charakteristik im Vergleich zu anderen lauten Quellen und auch der PA verhält. Dann kommen oft witzige Sachen raus. Zb. Figur 8 zwischen Becken und Hihat oder Position des Mikros vor dem Gitarren amp. Im Grunde gehts darum die Einzelquellen so sauber wie möglich zu kriegen, (Hier hilft auch das Mitschneiden)


    Quellen anhören:

    Einmal über die Bühne latschen und kurz hören wie die Instrumente denn tatsächlich klingen. Das sollte die Grundlage bilden.

    Wichtig ist es auch bei solchen urban legends an den historischen Hintergrund zu denken. Sub on Aux kommt aus einer Zeit wo Mischpulte nur den Schalter 80hz hatten. Mehr gabs nicht. Da konnte man dann durchaus das ein oder andere Signal verschlanken wenn man es nicht auf die Subs geroutet hat.

    Aber selbst da waren gezwungenermaßen die Weichen entweder in der Box oder im Rack. Man hatte zu der Zeit auch keine Möglichkeit, durch messen zb.,die elektroakustischen Konsequenzen hieraus zu sehen oder gar zu verstehen.

    Viel war “try und error”. Manche Sachen waren Montag toll und Dienstag wieder Mist.

    Dann kamen irgendwann die Lautsprechersysteme. Also sehr wissenschaftlich komplett abgestimmte Systeme welche geschlossen und wiederholbar gleichmäßige Ergebnisse abliefern. Zeitgleich dazu kamen durchstimmbare Low und High cuts. Damit war Sub on Aux eigentlich entlassen.

    Auf heutigen großen Festivals kommt Sub on Aux nur noch vor wenn der FOH gen 70 ist. Ansonsten mögen es die Techies wenn man die Subs getrennt anfahren kann um ggf die Gesamtcontour auf den Künstler anzupassen. Das aber in einer viel kontrollierteren Weise.

    Noch nie zuvor liefen LS Systeme so zuverlässig und berechenbar wie heute. Seit froh das Ihr Euch darum nicht mehr kümmern müsst. Und Digitalpulte haben so viele geile Features mit denen man den Klang vernünftig gestalten kann. Selbst die billigen.

    Meine Meinung in kurz. Sub on Aux ist ein echter Urban Legend der leider noch nicht tot ist.

    Konzentriert Euch auf die Musik und nicht auf die 70er Jahre.

    Dadurch, dass hier niemand relevante Nachteile aufzählen und/oder begründen konnte,

    Doch, konnten wir. Und zwar deutlich. Das Problem ist das Du eigentlich nicht genug weißt um das in unseren Posts zu erkennen.

    Die drei Stichworte hier waren.


    Zitat

    Delays brauche ich nicht….

    Flankensteilheit ist Mangelhaft…

    Und ich würde den Crossoverpunkt gerne selbst in der Hand haben….

    Das waren die drei Sätze die gezeigt haben ,hier gibts es starken Lernbedarf. YouTube ist voll von guten Videos die diese Thematik erklären.

    Also erstmal, das XR16 ist ja zum Mischen gedacht. Eine DSP Weiche ist etwas aufwendiger, als der erste Blick vermuten lässt. Von daher schon ok das der Mischer das nicht kann. Damit reiht er sich hervorragend ein.

    Ob Du nun überhaupt eine Weichenfunktion brauchst, hängt mehr davon ab, wie der Rest aussieht. Also so ein typischer Selfpowered Sub hat das alles schon an Board. Da kannst Du getrost Fullrange draufgehen. Der ein oder andere passive Sub kann das auch mit seiner eingebauten passiven Weiche. Nur aktive Subs, ohne passive Weiche, brauchen eine aktive Trennung. Diese wiederum wäre dann aber etwas aufwendiger, da sie ja den Lautsprecher schützen muss, und sollte sich zwischen Mischpult und Leistungsendstufe befinden. Also kurz um, eigentlich brauchst Du das nicht.

    Noch kurze Legende:

    Selfpowered Loudspeaker.= Box mit eingebautem Verstärker

    Aktive Loudspeaker= Box mit eigenen Verstärkern fuer jeden Bandpass

    Passive Loudspeaker= Box mit eingebauter passiver Frequenzweiche ( Kann sich Verstärker mit anderem Bandpass teilen).


    Wenn Du nun zusätzliche Filter verwendest, welche nur auf den Subwoofer wirken, ist es durchaus möglich das Du Dir damit den Phasengang im Übergang verschlechterst und von daher das erhoffte Ergebnis ausbleibt. Hier gilt wirklich, weniger ist mehr.

    Für mich persönlich ist das aber auch musikalisch und mischtechnisch nicht von Vorteil. Das solltest Du aber für Dich selber rausfinden.

    Also wie gesagt, nichts davon geht mit den Messungen in ernsthaft. Denn ich muss zum vergleichen den exakt gleichen Zustand bei meiner Messung herstellen. Das Wort vergleichen kommt ja von Gleich. Also eben halt =. Und eben nicht ähnlich, also +-%. Wenn ich nun zb Smaart mit Ihrer Autofensterfunktion und Pink nehme ist das halt anders als bei Open Sound Meter mit Sweep und fester Fenstergroesse.

    Da weiss man eben nicht ob die Reflexion von der Seitenwand mit in der Transferfunction drin ist oder eben nicht. Da ist der Phasengang dann auch grad mal egal. Und jetzt haben wir noch garnicht von Pegel, Mikro, Raum und Interface geredet.