Beiträge von verstärkerberserker

    Vielen Dank erstmal...habe in der zwischenzeit ein RF Veneu Optix testen können! Jetzt weiss ich wieso dieses eingestellt wurde;) das System funktionierte nicht gut.


    Gruss

    Kannst Du die Aussage konkretisieren? Würde mich schon interessieren.

    Wir hatten die mal getestet - da hat alles auf Anhieb funktioniert.

    Ich kann mich nur erinnern, dass der Dynamikumfang geringer war, als bei den Funkstrecken selbst.

    Ein Nachteil, der sich bei einer Spezialanwendung -da sehe ich die Geräte- aber bei einem angepassten Antennensetup aber nicht negativ auswirken muss.


    Für uns war "Singlemode" das Ausschlusskriterium.

    MADI gibt es normalerweise auf BNC, nicht auf RJ45. Soundcraft hat sich da von der norm entfernt und ist einen eigenen weg gegangen... das kann natürlich zu verwechslungen führen.

    Kleine Ergänzung: MADI gibt es normalerweise auf BNC oder/und Glasfaser (LC/SC).


    Die Tatsache, dass hier der verwendete Steckverbinder zur Fehlinterpetation geführt hat, ist gerade bei RJ45 sehr verbreitet. Ebenso wird es nicht funktionieren, diese Geräte über einen Netzwerk Spicht oder Rooter zu verbinden, wie das auch bei AES50 und anderen Signalen der Fall ist, die diesen Stecker nutzen.

    Der AES Generic betrifft auch die kleinen Pulte!

    Die Frage ist, was da überhaupt noch kommt.

    Ein offenes Geheimnis ist, dass da was Neues in der Pipeline ist.

    Wenn man weiß, wo MIDAS mittlerweile her kommt, dann kann man sich mit etwas Erfahrung ausmalen, in welche Richtung das gehen könnte - muss absolut nicht negativ sein .

    Dass es zum fixen dieser lästigen kleinen Bugs, die bei uns noch keine Ausfälle hervor gebracht haben, aber viel Verunsicherung, so lange braucht, ist schon schaden.

    Ander bekannte Bugs sind noch nicht mal auf der Liste.

    Ob die PRO Pulte bei Einführung eines neuen Pultes noch weiter gepflegt oder gar weiter entwickelt werden?

    Ich habe mal im Buschfunk gehört, dass noch ein echtes Update kommen soll - mehr aber nicht.

    Grundsätzlich kann ich Deine Forderung nachvollziehen.

    Allerdings finde ich es schon gut herkömmliche Mute Gruppen und den Mute über DCA mit einer unterschiedlichen Funktionalität zu haben.

    Allerdings nur dann, wenn sich der Mute über DCA auf die Funktionen beschränkt, die die DCA wirklich kontrolliert, nämlich die Fader.

    Wenn ich die DCA mute, dann erwarte ich das gleiche Ergebnis, wie wenn ich den Fader runter ziehe, d.h. dass alle PRE Fade Auxe davon unberührt bleiben.

    Leider gibt es Pulte, die das schalten, wie eine Mute Gruppe.

    Wie das bei der dLive ist, würde mich interessieren.

    KIVA:

    ist erst mal ein richtiges Line Source. Das lebt von der Länge und fühlt sich erst wohl, wenn mann viele hin hängt. Die Nutzung von einzelnen (oder auch nur 3) Elementen ist immer kompromissbehaftet und dafür weniger geeignet.


    Syva - und X-Serie:

    sind schon vom Aufbau zwei völlig unterschidliche Systeme, die dementsprechend auch zu unterschidlichen Ergebnissen führen. X sind klassische Coax Boxen (mit Horn im HT). Bei Syva tue ich mir mit einer einfachen Beschreibung etwas schweer. Ich würde mal mit "sehr definierte Punktschallquelle" ins Rennen gehen und hoffe damit die Diskussion nicht entgleisen zu lassen.

    Wenn es um tiefe Räume geht sind da die Syva (tonal ergänzt mit SYVA Low) klar im Vorteil. Die von mir anfangs befürchteten Negativeffekte aufgrund der breiten Abstrahlung haben sich erstaunlicher Weise noch nicht eingestellt


    X15 - X12

    Oben steht irgendwo, dass der X15 in Passiv der Wunsch wäre.

    Genau da liegt der Unterschied. Wenn ich die beiden Treiber aktiv getrennt vom Amp anfahre erhalte ich genau das Mehr an Performance, das oben beschrieben wurde. Noch dazu spielt der 15er einfach weiter runter.


    Subs

    Bei L-Acoustics gibt es den Ansatz, dass das Signal möglichst fullrange aus der "der Box die oben ist" kommen soll. Das ist auch meiner Ansicht nach sehr positiv, weil es dann mehr wie aus einem Guss klingt und die Informationen besser übermittelt werden. Als Ergänzung dazu sind die Subs konzipiert. Das dieses System aufweicht, je kleiner die Speaker weden ist eine logische Folge, die aber bei sinngemäßer Anwendung kein Problem darstellt. Das bestätigt auch den oben beschriebenen Unterschied zwischen X15 und X12

    Wenn Du von den Syva so begeistert wars, warum probierst Du es nicht einfach mit SB18.

    Funktioniert auf jeden Fall. Würde ich jetzt nicht unbedingt aufeinanderstellen.


    Außerdem kriegst Du bestimmt auch eine Beratung bei Deinem Vertrieb. Falls nicht kannst Du Dich gerne melden.

    was habt ihr denn gegen die jahrhunderthalle?

    ich finde die eigentlich eher gutmütig. gerade, wenn man bestuhlt in die ränge spielt. verwechselt ihr das vielleicht mit der festhalle?

    Da bin ich komplett bei Dir. Die Jahrhunderthalle ist zwar nicht einfach. Verglichen mit der Festhalle ist das aber ein trockenes Studio. Ich würde die Jahrhunderhalle aus Beschaller Sicht als absolut lösbare Aufgabe bezeichnen.

    Du wirst solche Situationen nie komplett verhindern können. Auch dass Du das nicht mit bekommst und der Redner wirklich ins Publikum läuft, lässt sich nicht ausschließen.


    Meist liegt das daran, dass fachliche Argumente ignoriert werden oder hinter anderen Interessen anstehen müssen.

    Oft liegt es aber auch an den Kommunikationswegen, dass man nicht die richtigen Personen für technische Absprachen erreicht.


    Das betrifft nicht nur die oben erwähnte Kundschaft. Ich hatte das gerade letzte Woche erst für eine Tour:

    Wenn es der Veranstalter (Kunde) nicht schafft eine direkte Komunikation an der Agentur vorbei zu den eingentlichen Ansprechpartnern (Techniker) herzustellen oder diese bewusst verhindert wird, dann kommt es am Ende zu einer "Konfliktmasse". Wir haben zum Teil Material geschickt, dass nicht benötigt wird und es haben kleinigkeiten gefehlt, von denen wir nichts wussten.


    Ausschließen lässt sich das nie komplett.

    ähem... wieso soll ich denn einen limiter setzen, wenn ich meinen ausgang zur erzeugung von genügend inputpegel im musiker-InEar ohnehin schon komplett ausfahren muss?

    Das sehe ich auch so. Wenn ich sicher stellen kann, dass ich mit ordentlich Pegel in die Sender gehe, minimiere ich gleichzeitig die Gefahr, dass unerwünschte Ereignisse mit wesentlich höherem Pegel am Ohr ankommen.

    Gefählich wird es erst, wenn die Empfänger auf Anschlag aufgedreht werden müssen und die Sender nur auf "50%" gefüttert werden.


    Grundsätzlich liegt das Problem bei kurzfristig mitgebrachten Systemen darin, dass es für den Techniker eine Vielzal von Unbekannten (Hardware und Einstellmöglichkeiten) gibt, die einem vorhersehbaren Ergebnis im Wege stehen.

    Nicht umsonst ist die Einrichtung größerer In Ear Setups auch ohne Frequenzmanagement doch zeitintensiv.


    Ich persönlich bin mir der Vorgehensweise die Sender optimal auszusteuern bisher am besten gefahren.

    So lassen sich alle Wünsche bzgl. der Gesammtlautstärke auf den Empfänger abwälzen.

    Aus der Diskussion, wie am besten zu messen ist, halte ich mich raus. Das hatten wir schon oft genug. Das steht in der Norm oder einfacher/billiger im Kommentar.


    Zur eigentlichen Frage in der Überschrift kann ich zwei Beispiele nennen:


    in der Mercedes Benz Arena in Berlin (so heißt die aktuell und in der O2 World (so hieß die in Berlin früher) Hamburg passiert das so:

    Der Hallenbetreiber beauftragt ein Ingingeurbüro das mit b&k Material misst. Dazu sind Mikros im Dach, die je nach Situation an möglichst geeigneter Stelle abgelassen werden (keine Messung am FOH). Vor dem Einlass wird kurz mit PinkN. der lauteste Punkt ermittelt und der Korrekturwert genommen. Die Werte werden während der Show auf einem Laptop am FOH angezeigt. Die Anzeige ist allerdings nicht so komfortabel und normgerecht wie z.B. auf meinem dBmess. Es stand auch noch nie einer da, der im Fall der Fälle sofort hätte einschreiten können. Die Messwerte wichen bisher max +/- 0,5dB von mein ab.


    Sonst wüsste ich keine große deutsche Arena, in der gemessen wird.

    wie erwähnt ist das zeitlich so gut wie immer sehr knapp, aber dann müssen sie eben warten bis man so weit ist - bzw. selbst aktiv werden, damit die anpassung dann auch stimmt.

    Wenn man seine Arbeitsweise etwas anpasst, dauert das nicht länger

    1. Musiker kommt mit IEM

    2. Ausspielweg am Pult anlegen + Testsignal einschalten

    3. Sender anschließen + Funktionskontrolle + Eingangspegel anpassen


    Durch die dadurch entfallenden Fehlermöglichkeiten (zu wenig Pegel oder Eingang überfahren) spart man am Ende Zeit. Wenn es zu leise oder zu laut ist, dann ist nur noch am Empfänger zu regeln.

    QLab kostet erst Geld, wenn man mehr Spuren als Stereo braucht.

    Die Art der Dateiverwaltung finde ich auch einen der Hauptvorteile, da eingentlich nur verlinkt wird.

    Auch die Freeware Version lässt sich übrigens per MIDI remoten. Also Songstart per Snapshot aus dem Pult ist kein Problem.

    Ein wirklich tolles Tool, das mein Kollege Jürgen zuletzt ausgegraben hat und das sich in ersten Test hervorragend geschlagen hat ist das:


    https://www.elgato.com/de/gaming/stream-deck


    Eignet sich hervorragend um die wichtigsten Befehle oder Abkürzungen zum Fahren einer Show parat zu haben. Durch das "Grafiktool" kann man das sehr übersichtlich machen.

    Ich hatte mich früher schon mal mit frei belegbaren USB Tasten bschäftigt (auch Großhandtaster (Notaus Pilz)).

    Die spielen trotz geringerem Funktionsumfang in einer anderen Preisliga. Für ca. 120€ finde ich das wirklich PreisWERT.

    Hast Du vielleicht den Power Knopf lange gedrückt? Ich glaube die Fehlermeldung hatte ich auch mal von einem Kollegen am Telefon. Wenn man den Power Button lange drückt, kommt man glaube ich in einen anderen Modus, der glaube ich für Updates o.ä. ist. Dort ist keine Show und man kann auch keine laden.

    Ich kenne jetzt kein Gerät, dass das all in one kann.

    Ich habe aber mal eine Installation mit einer ähnlichen Anforderung gemacht, bei der der Einsatz eines Rechners ausgeschlossen war.

    Damals habe ich ein Daslight Gerät mit Standalone und ein Maintronic Eventplayer 100 gekoppelt.

    Start erfolgt per Taster. Ich weiß nur nicht mehr, ob der Eventplayer das Daslight triggert oder umgekehrt.

    Spielt seit Jahren.