Beiträge von verstärkerberserker

    für mich wäre die sache klar: nur wenn ich einen impfausweis sehe, kann ich den job vergeben.

    da muss man einfach auch auf die einsicht der mitarbeiter hoffen.

    Sehr einfacher Lösungsansatz meines Chefs: Jeder der mir sein Impfzertifikat vorlegt bekommt einen Bonus mit dem nächsten Gehalt ausgezahlt. Das war nicht mal eine Frage.

    Man muss mit Infektionen umgehen können, sonst sind Veranstaltung nicht durchführbar. Auszuschließen sind sie offensichtlich nicht….

    Das ist das Kernproblem für den Restart von Konzerten und Touren.


    In allen Hygienekonzepten und Auflagen zu Veransaltungen der letzten und nächsten Wochen, ist nirgends berücksichtigt, was passiert, wenn mal einer positiv getestet wird.


    Aktuelles Beispiel:

    -2G auch für die Crew (den Impfstatus von Angestellten darf ich ja nicht mal abfragen)

    -tägliche Tests bei Betreten des Geländes (einem Angestellten muss ich Tests anbieten, darf sie aber nicht fordern)

    -Maskenpflicht auch draußen (wenigstens in Bayern abgeschafft)

    -keine Aussage zu:

    -was passiert, wenn dann einer positiv getestet wird?

    -wer muss den ggf. wie schnell ersetzen?

    -natürlich ist jeder ersetzbar, es gibt aber Schlüsselpositionen, bei denen das showgefährdend wird

    -wer übernimmt die Folgekosten für alles was sich daraus ergibt?

    -tbc.

    Ein anderer Aspekt ist die Größe der Taschensender - die alten UR1 sind winzig, und ich bin mir sicher dass die digital Axient auch was kleines im Angebot hat - aber Du möchtest ja gerne AA.

    Die Größe und das Gewicht sind wirklich zwei gute Aspekte.

    Auch wenn ich nicht behaupten würde, dass die UR1 winzig sind, dann sind es aber definitiv die ADX1M aus der Axient Serie. Geht aber in der Größe nur mit Systemakku, dafür aber ohne dass da eine Antenne raus schaut und mit erhöhtem Schutz gegen Feuchtigkeit (keine trockenen Kondome nötig). Achtung: LEMO Stecker

    Zur Sennheiser 6000er gibt es aber auch einen "Minisender"

    Ich habe mich gegen eine elektronische Messung entschieden, da mich vor allem die Stromspitzen der Endstufen interessieren.

    Wenn die Stromspitzen zum Problem werden, ist es leider schon zu spät, wenn man sie misst. Die müssen vorher in die Reserve eingerechnet werden.

    Mit dem Dreheisen hast Du bei dem kleinen Verteiler schon mal nichts verkehrt gemacht. Am Zucken des Zeigers, kann man mindestens mal deuten, wo die Last her kommt. Das geht mit den in der T Preisklasse verbauten digigtalen Geräten nicht.

    Wenn man die Stromaufnahme aber mal (geht nicht zu 100% Echtzeit) genau analysiert, gehen gerade auch beim Ton die echten Spitzen noch in der Trägheit unter.

    Ich habe mich da vor Jahren (aus anderen Gründen) mal mit befasst. Da wo der Zeiger auf ca. 60A gezuckt ist, war die digitale Anzeige noch bei ca. 25A. Die Analyse mit eine Janitza Hutschienen Gerät kam aber auf kurzfristige Spitzen von über 130A.

    Das mag das Netz ja abpuffern - der Gernator tut sich da schweer und gerade die Inverter mögen das nicht.


    Von daher finde ich den Ansatz gut. Erforschen, welche Ströme reel fließen und dann entsprechend dimensionieren.

    Wieso "zum Glück"?

    Ich finde es nicht so gut, wenn Leute, die nicht wirklich fit im Umgang mit dem Material gleich mit dem Rechner ran gehen. Das fängt hier schon beim "online gehen" an. Wenn er nicht das Setup von den Amps zieht, sondern vom Rechner ist die Wiederherstellung erst mal mit Arbeit verbunden.

    vorausgesetzt es hat zwischenzeitlich niemand an der Anlage rumgespielt.

    Genau deshalb. Und spätestens jetzt spielt einer rum

    .....

    Schlimm finde ich, das in späteren „Wir hinterfragen dann mal alles von vorne weil wir die Allerschlausten sind“-

    Ich wollte mich nächsten Monat gegen Zecken (FSME) impfen lassen, aber welchen Impfstoff nehme ich denn jetzt.

    Und nächstes Jahr ist wieder Tetanus fällig - ob ich mich da überhaupt noch mal impfen lassen soll? Man weiß ja so wenig über die Impfung. Da werde ich wohl erst mal recherchieren müssen, welche Imfpstoffe ich da schon alle bekommen habe. Viellicht gibt es da ja auch eine Kreuzimpfung.

    Die Anlage ist vor etlichen Wochen am Venue von einem L-Acoustics System Techniker komplett eingemessen worden und ein Entsprechendes File in den Amps samt Limiter eingestellt worden.

    Ich gehemal davon aus, dass die Anlage eingemessen wurde. Die Werkseinstellungen der Limiter wurden dabei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht angetastet und bestimmt auch keine Trennfrequenzen sondern nur Filter, die jedem zur Verfügung stehen, wenn er weiß, wie man das Material nutzt.


    Bist Du sicher, dass die richtigen Presets geladen sind?


    Beide Amps haben haben die Funktion des "Enclosure Check" an Bord mit dem man die Lautsprecher testen kann.

    Bevor Du aber an der PA in Jugend Forscht Manier rumspielst, sollte sich vielleicht derjenige darum kümmern, der nach der Installation eine Einweisung bekommen hat. Ggf. vielleicht erst mal an den Verkäufer wenden, wenn die PA erst vor ettlichen Wochen installiert oder eingemessen wurde.


    Ich vermute den Fehler auch vor dem Amp. Ist der Input analog oder AES?

    ich schließe mich madmax an und lade zum testen mal ein werkspreset und nicht das "custom"-preset des technikers.

    Das solltest Du wirklich nur machen, wenn Du Dich gut auskennst, damit sicher ist, dass das auch wieder das Preset mit den Einstellungen aus der Einmessung geladen ist.

    Grundsätzlich gibt es nach so einer Einmessung eine ausführliche Dokumentation. Da sollte dann auch alles zu den Presets drin stehen.

    Hab ich vom BR bisher auch immer so erlebt.

    Das hängt wahrscheinlich davon ab, mit welcher Crew man zu tun hat, wie gut man sich kenn und was die sonstigen Unstände sind.

    Die letzten 15 Jahre hat der BR bei uns den immer geringer werdenden Anteil der Bands, die überhaupt noch über unseren Splitter gelaufen sind, immer direkt aus unseren Klark Splittern genommen.


    Beim Großteil der Bands, die ja meist autark unterwegs sind, ist ein analoger Splitt für solche Aufnahmen nicht auf dem technischen Pflichtenheft. Von daher müssen auch die Ü-Wagen meist das nehemen, was technisch überhaupt möglich ist. Noch dazu, weil sich das auf einem Festival von Band zu Band ändert. Früher hat man da den Festival Splitter abgegriffen und auf die Kanalliste gewartet (erst als Ausdruck, später als Fax aufs Auto und zuletzt per mail).

    Mittlerweile sind alle froh, wenn sie einfach MADI bekommen. Irgend eine 19" Kiste zwischen rein für evtl. SRC und zur Vermeidung von "Clock Rivalitäten" (nicht mein Fachgebiet) haben die schon lange alle dabei.

    Bei uns wurden dann oft noch ein paar "Formatwandler" dazu bestellt:

    -Dante-Madi

    -AES50- Madi

    (-Rocknet Madi)


    Vielen "Aufzeichnern" ist das digital viel lieber, weil es viel weniger Arbeit machen kann. Ich habe schon erlebt, dass die sogar ihre Atmos in unserem Madi haben wollten, um sich den analogen Wandler zu sparen.

    Nee, das ist aktuell noch absolut nachvollziehbar und sinnvoll: auch als Geimpfter kannst Du infiziert und damit Ausscheider sein; Dein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (zumindest mit der Delta-Variante, but Lambda‘s on the rise) ist halt signifikant geringer. Bis zur endgültigen Eindämmung der epidemischen Ausbreitung in der Bevölkerung ist also die Kombi geimpft PLUS getestet PLUS Maske zielführende und absolut sinnvoll.

    Das ist faktisch natürlich absolut richtig. Nur wenn wir das letzte Risiko auch noch ausschließen wollen, also eine (leichte) Erkrankung trotz Impfung, dann wird das nie was.


    Wenn auf einer Baustelle nur geimpfte sind, dann kann ich mit der geringeren Wahrscheinlichkeit trotz Impfung infiziert zu sein und mit eine potentiell unterdurchschnittlichen Virunslast, nur Leute anstecken, die wiederum ein wesentlich geringeres Risiko haben, sich anzustecken und wiederum einen schweeren Verlauf zu haben.

    Also ich für mich als Geimpfter, nehme diese Risiko gerne in Kauf - deshalb habe ich auch gleich hier geschriehen, als es in Bayern "Astra für alle" hieß.


    Wenn es darum geht, dass Leute geschützt werden sollen, die sich nicht impfen lassen wollen, dann sind mir die am Ende fast egal, weil sie sich nach der verbreiteten Meinung der Fachwelt zwangsläufig anstecken. Kollegen tun mir nur deshalb leid, weil sie dann keine Jobs kriegen werden.


    Zurück zum Business:

    Es wird keine planbar sicher durchführbare Veranstaltung geben, wenn man das doppelt absichern wil. Wenn beim mehrtägigen Aufbau eines Events ein geimpfter positiv getestet wird, steht die Baustelle mindestens bis die negativen Ergebnisse aller anderen da sind. Das sind dann mal schnell mehr als 20 Stunden. Das lässt sich manchemal vielleicht kompensieren. Auf einer Tour kann man dann im besten Fall gleich zur nächsten Stadt fahren, falls man das bereits aufgebaute Materila noch abbauen darf.

    Grundsätzlich gäbe es aber noch viel mehr unsichere Punkte, die einer verlässlichen Planung im Wege stünden und somit davon abhalten.

    Zum finanziellen Risiko:

    Es gibt ja den Ausfallfonds für Absagen aufgrund Corona. Mal angenommen der Zahlt, wenn das Konzert vom Gesundheitsamt untersagt wird. Was ist denn, wenn ein Techniker in einer Schlüsselposition (geimpft) positiv getestet wird. Woher kommt Ersatz und wie schnell falls nicht die komplette Crew auf Eis gelegt wird und wer ist dann in der Haftung.


    Ohne sichere Planungsbedingungen wird das nach meiner Meinung nichts. Für mich ist der einzige Weg dahin die "G" Regel also ausnahmslos geimpft (über genesen/geimpft müssen sich die Fachleute auslassen - das wird z.B. im Ausland nicht anerkannt - genauso wie meine Astra Impfung in vielen Ländern nicht gilt), aber dann nicht mehr testen.


    Wo gibt es denn bei uns aktuell eine Situation nach dem Infektionsschutzgesetz, bei der sich ein Geimpfter noch testen lassen muss? Mir fällt aktuell nur eine ein.

    Geplante Konzerte:

    Für alle Konzerte, die bei uns geplant sind, ist unabhängig vom Veranstalter die Klare Vorgabe: "Nur geimpftes Personal" bzw. nur geimpfte Personen in der Halle und im Umfeld.

    Das ist für mich persönlich auch die einzige Chance, wie es überhaupt wieder los gehen könnte. Auch, wenn ich da dem ein oder anderen Kollegen, der sich nicht impfen lassen will, leider absagen muss.


    Aktuell hört man von Produktionen, bei denen nur geimpftes Personal arbeiten darf, aber trotzdem regelmäßige Tests vorgeschrieben sind (von wem weiß ich nicht). Das kann ich so überhaupt nicht verstehen und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich persönlich das mit machen würde, wenn es bei mir zum Tragen käme. Sollte das eine Auflage der Gesundheitsämter sein, sehe ich in absehbarer Zukunft schwarz für größere Indoor VAs.

    beispiel aus der realität:

    ich hatte vorletzte woche eine kleine lausprecher-installation in einer schule. von den gewerken, die dort arbeiteten, trug kein einziger arbeiter eine maske...

    Das kann ich aus den Installationen, die ich in den letzten 12 Monaten gemacht haben bestätigen. Die tragen aber auch beim Schleifen keine Maske.

    Meine Verwandschaft vom Bau sagt dazu: "Corona findet auf dem Bau nicht statt"

    Viele der Produkte vom Steinigke sind für die Bedürfnisse in der Gastro konzepiert und haben entsprechende Funktionen, die man nicht erwartet und vielleicht gar nicht will.


    Dazu gehört für mich auch der Standby Modus.

    RTFM: "Solange kein Signal anliegt, befindet sich das Gerät

    im Standby-Modus und die Anzeige STANDBY blinkt."


    Hier würde ich auch den Fehler suchen. Ich vermute, dass sich da was verstellt hat oder ein Defekt zu einem zu hohen Schwellwert führt. Ohne Filter kommt da wahrscheinlich einfach mehr Pegel an und deshalb schaltet der nicht in Standby.


    Ein Ansatz könnte sein, die Outputs am Amp ein Stück zurück zu drehen und mehr Pegel rein zu schicken. Bei Vergleichbarern Einsätzen wie beschrieben (20%) sollte das keine negativen Auswirkungen haben