Beiträge von verstärkerberserker

    Grundsätzlich gibte es ja nur

    -fallen lassen

    -oder schießen.

    Sowohl eine Swirl Fan, als auch "Kanonen" sind bei einer Raumhöhe von 3m unangebracht. Egal wie wird das Konfetti auch länger unterwegs sein als 2-3 sec.


    Bei 3m Raumhöhe und 2-3 sec. fällt mir nur die "Kabuki - Rinne" ein. Du fromst eine Art Regenrinne aus z.B. Molton und füllst Konfetti ein. Wenn man die eine Seite löst (da gibt es auch sehr einfache Systeme mit Schnüren) fällt das Konfetti.

    Da kostet mich das Stück 2000 Euro

    Da sind dann aber die Amps mit eingerechnet

    alter Farbcode

    Das heist, dass die noch lackiert sind und nicht wie die aktuellen Produkte beschichtet. Gerade wenn man ältere Kisten kauft, muss das kein Nachteil sein, weil man die abschleifen und neu lackieren oder rollen kann. Bei der Beschichtung geht das nicht so einfach.

    Ist für mich unter dem Strich aktuell deutlich zu teuer

    Kann ich nachvollziehen. V.a. wenn Du das Amping eigentlich nur für die Wedges brauchst. Die Amps kann man zwar im Flat Preset als reinen Verstärker für alles nutzen, allerdings lässt man damit ja viele Resourcen ungenutzt. Je mehr Systeme man mit dem gleichen Amp betreiben kann, desto mehr Sinn machen die.


    Die 115XT HiQ bleiben trotzdem meine Empfehlung, weil ich weiß, dass die schon auf unzähligen Jobs abgeliefert haben. Der oben erwähnte Eindruck, der beim Ersten Blick auf eine Bühne entsteht, ist auf jeden Fall viel Wert und der Stimmt bei den Kisten (so schweer habe ich die übgigens nie empfunden). In Deinem Fall würden die für mich nur Sinn machen, wenn Du vorhandenes Amping nutzen könntest. Wir haben die sehr lange mit BSS FDS Controllern und Lab Amps gefahren. Da gibt es keinen Nachteil gegenüber den Systemamps. 2 St. FDS366 für 6 Wege sind dann gebraucht auch nicht teuer.

    Nachdem ich mit AVB in der Praxis nur am Rande zu tun hatte, möchte ich doch eineige Ansätze hinterfragen, weil sie mich grundsätzlich auch interessieren.


    Vorab zum Setup:

    -Dein Pult ist per MADI an das M64 angebunden (als Formatwandler auf AVB)?

    -M64, Tesira und B16 kommunizieren über das AVB Netzwerk?


    Bist Du sicher, dass die anderen Geräte im AVB Netz mit einander kommunizieren?


    Frage: Muss man im AVB die Clock definieren? Ich war der Meinung, dass sich das (über das Protokoll) "selbst clockt"?


    Wo legt Ihr denn das Routing fest? Oder ist das eine Installation, in der Ihr da nicht mehr ran müsst/wollt/dürft?

    "Wer mitmacht [beim sich impfen lassen], rettet Leben." - andersrum gedeutet: Wer sich nicht impfen läßt, kann Leben riskieren...

    ich werde mich jedenfalls impfen lassen, sobald ich dran bin.

    Ich auch.


    ....und um den Bogen mal von der Impfung der Besucher zu den Technikern zu spannen....


    Wenn es denn mal wieder so weit sein sollte, dass wieder Touren gefahnen werden (Mutmaßungen über einen Termin lasse ich bewusst weg), dann wird da kein Techniker (angestellt oder selbstständig) auf einen von mir gebuchten Nightliner steigen, der nicht geimpft ist (Stand jetzt)!

    Aber die Hitze der Lampe sorgt bestimmt dafür, dass das Gerät immer schön trocken bleibt.

    Das funktioniert aber unter idealen Bedingungen nur, bis Du die Lampen ausschaltest.

    Habe lange eine Eishalle betreut. Die Belastung aller Komponenten durch Luftfeuchtigkeit bzw. Wasser ist schon enorm.


    Dort gab es auch komplett einghauste Entladungslampen.

    Im Betrieb musste man lüften - funktionierte. Sobald Du die ausschaltest hast Du das Problem wieder.


    Am Ende hat es erst gespielt, nachdem wir 50W Heizelemente in die Einhausungen gebaut haben, die immer an waren, sobald die Lampen aus gingen.


    Später haben wir die SGM Lampen eingebaut. Feuchtigkeitsprobleme gab es nicht. Heist nicht, dass die Lampen nicht auch immer wieder mal wegen anderer Probleme ausgestiegen sind.

    L Acoustics Syva fällt raus da aus Erfahrung ohne Podest oder zusätzlichen Bass drunter zu niedrig.

    -es gibt Wege (Stativ) das System mit mehr Höhe zu installieren

    -ich behaupte höher als L1

    -fällt aber preislich aus Deinem Rahmen

    -mit 2/3 nicht zu vergleichen (Welten) 1/3 kenne ich nicht

    -für den gesteckten Rahmen und im Vergleich überdimensioniert, wenn Dir aber die X8 nicht reicht und Du was Schlankes möchtest, bist Du bei Syva schon richtig. Ist auch kein Stäbchen im klassischen Sinn

    -Alternative aus Frankreich A10 (4St. sollten etwa so viel kosten wie 2 SYVA), musst Du aber auf Höhe kriegen

    Wie schon geschrieben habe ich die schon vor Jahren mal auf 2 Wegen (15"/6"+1") installiert. Das war schon ein sehr großer Schritt nach Vorne.


    Wenn ich richtig informiert bin nutzt der Herstller Ritterbusch P3 in einem Produkt und hat (lt. Ralf Limmer) durch geänderte Abstimmung ein hervorragendes Ergebnis erzielt.


    Ich kann mit gut vorstellen, dass man das dafür an mehr als einem Ampkanal betreibt. Wäre für mich sehr naheliegend. Vielleicht kann WORA da Infos von seinem Lieblingshersteller beisteuern.

    Wenn Du die Passivweiche nachbilden möchtst, wozu dann der Aufwand?

    Mit aktiver Trennung kannst Du viel mehr raus holen (Klang und Pegel).


    Ich habe die vor langer Zeit mal 2 Wege activ installiert und auf BSS Omnidrive eingemessen. Leider existiert der Windows Rechner mit dem File schon lange nicht mehr.


    Wenn Du eine Kiste mit passiv Weiche hast, würde ich die andere erst mal mit den Trennfrequenzen vom Ralf auf dem Controller anwerfen, Gains anpassen und hören, was passiert. Danach vielleicht mal einmessen, aber bestimmt nicht versuchen, die passive Variante zu kopieren. Die Kopie ist meist schlechter als das Original.


    Natürlich kann man da mit entsprechendem Know How und genug Energie noch viel mehr raus holen.

    Genau das machen Schaltnetzteile schon von Grundauf. Die Elektronik regelt das alles aus, von 110 V und darunter bis zu 250 V und evtl. darüber.

    Ein konventionelles Netzteil macht dies nicht, da der Trafo eine fest "Übersetzung" hat. Das muss dann alles der Spannungsregler dahinter machen und die sind dann oftmals überfordert.

    Sehr gut beschrieben!

    Auch wenn ich nie selbst in Material investiert habe, besitze ich eine Beschallungsanlage, die ich der "Dorfjugend" im Wohnort zur Verfügung stelle. Die läuft regelmäßig an den übelsten Agregaten. Die alte 2000er LAB interessiert das nicht im geringsten, was da rein geht. Allerdings kann es schon mal passieren, dass das Agregat stirbt (weil der Amp bei weniger Spannung noch mehr Strom zieht).

    Ein normales "Baustellenagregat" ohne viel drum rum hat einen einfachen Synchron Generator. Der hat erst mal kein Problem mit kurzfristiger Überlastung. Natürlich kommt der Motor da nicht mit.

    Der Ansatz mit dem 5kW Agregat, was ja theoretisch überdimensioniert ist, ist da recht gut.

    Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob die Grundlast wirklich hilft. Wichtiger finde ich die Überdimensionierung wegen der größeren Schwungmasse.


    Bei guten Schaltnetzteil Amps sehe ich die größte Gefahr für das Agregat.


    Die fette Kupferbombe (Crown Reference) die ich noch besitze, würde ich nie an so einem Teil anschließen.


    Die Inverter Agregate, die einen sehr sauberen Sinuns und eine gleichbleibende Nennspannung liefern können, kommen mit kurzen Spannungsspitzen im Bereich der Nennleistung übrigens auch nicht gut zurecht. Überlastung (Einschaltstrom) können die schon gar nicht und müssen deshalb noch viel mehr überdimensioniert werden.

    In der Rivage Familie sehe ich die PM7 aus heutiger Sicht auch etwas als Ausreißer. Um das abschließend bewerten zu können, muss man das aber zusammen mit den Kosten und der jeweiligen DSP betrachten.


    Ein interessanter Aspekt ist in der Tabelle mit den technischen Daten zu finden. Gerade da der Beitrag hier zu Beginn ja sehr "kristallkugellastig" war:

    Die PM7 hat da 144 Inputs, 60 Aux und 36 Matrixen.(Bisher 120/60/24)
    Von daher ist wohl mit einem Upgrade der bestehenden Version zu rechnen und zwar um 24In und 12 Matrix Kanäle.

    Nur Dante geht schon immer und ist preislich auf jeden Fall eine Überlegung wert.

    Gerade bei den kleineren Oberflächen finde ich es gut, dass die DSP ausgelagert ist. V.a bei Gewicht ist das schon von Vorteil.

    Es gibt genug Anwendungen neben "0815 RNR" wo das ein spielentscheidenender Vorteil sein kann.

    In enem Theater wird niemand eine PM7 mit 90kg für den Einrichtbetrieb in den Zuschauerraum schleppen. Ein "Einrichtpult" und ein "großes Surface" in der Regie gespiegelt oder im Verbund betreiben zu können sind da starke Argumente.

    Ich habe das nie probiert und werde das auch nie tun.


    Ein paar Ansätze zu Deinen Überlegungen:


    -Es ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

    -Somit ist natürlich auch das Rigging nicht zertifiziert. Auch wenn das identisch ist, handelst Du auf eigenes Risiko, das Du selbst abwägen musst. Bei kleineren Anwendungen, die nicht in die Nähe der Systemgrenzen kommen, kann man das überdenken.

    -KIVA II mach schon etwas mehr Low, ist aber v.a. fast 6dB lauter!

    -Der KILO war im KIVA (1) schon nicht die Waffe als Bass Ergänzung, sonder mehr eine Lowmid Erweiterung

    -bei KIVA II bräuchtest Du also im Verhältnis noch mehr KILOs um da einen hörbaren Effekt zu erzielen.

    -Vergleich:

    -1SB15 mit 2xKIBUSB sind ca. 57kg

    -57kg entspricht ca. 3 KILO


    Bedingungen unter denen man vielleicht drüber nachdenken könnte:

    -sehr kurze Arrays um die Zeile einfach etwas länger zu machen, damit die Lowmids auch etwas weiter tragen

    -man hat sie rum stehen


    Wenn Du die Kisten nicht im Lager stehen hast, würde ich die nicht kaufen.

    Wenn Du die zwei Signale hast, die Du unterschiedlich bearbeiten musst, dann bist Du auf dem richtigen Weg.


    In einem ähnlichen Fall habe ich das mal genau so gemacht:

    In einem großen Festzelt musste die Beschallung limitiert werden.

    Der die Vorgabe für Musik war 6dB niedriger als für Sprache/Durchsagen. Also jedes Signal einzeln bearbeiten und dann wieder mischen und auf die PA.

    Grundsätzlich gibt es für die Abnahme eine Grand Pianos nicht die eine Lösung sondern sehr viele unterschidliche, die alle für bestimmte Anforderungen Vor- und Nachteile haben.

    Das hängt wie immer von den unterschiedlichen Anforderungen ab. Z.B:

    -wie viel "Raum" möchte ich vom Instrument haben?

    -oder besser Life PA oder Recording?

    -muss ich den natürlichen Klang stützen oder verstärken?

    -Bei Verstärkung: wie laut muss es denn werden?

    -FOH oder Monitor?

    -in welchem Umfeld? Solo oder z.B. mit Orchester?

    -singt vielleicht der Pianist (laut)?

    -Deckel auf oder zu? Oder vielleicht komplett weg?

    -Soundvorstellungen?

    -....


    Dafür habe ich über die Jahre verschieden Ansätze von Kollegen gesehen und natürlich auch selbst probiert, die alle unter den obigen Aspekten unterschiedlich gut oder schlecht funktionieren. Teilweise lassen sie sich auch miteinander Kombinieren. Vieles davon wurde schon genannt.

    U.A:

    -2 Schöpse oder hochwertige Kleinmembranen:

    alleine über die Positionierung lässt sich unheimlich viel erreichen (weiter rein oder raus, flacher/steiler, Mikro nach außen drehen...)

    -2 DPA mit Halterung

    -Grenzfläche (Crown PZM) unter das Piano auf den "Balken"

    -SM57/58 mit viel Schaumstoff einpacken und in ein Loch im Gusseisen stopfen (auf das Resonanzholz)

    -Schertler rein...

    -Großmembranen

    -Kombination mit C-ducer

    -......


    Ich bin mir sicher, dass das nur einene kleinen Auszug der Variations- und Kombinationsmöglichkeiten darstellt. Wie so oft hängt das Ergebnis von sehr vielen Faktoren ab. Allerdins kann ein Grandpiano mit Abstand die größte Herausforderung sein, wenn man die jeweilige Anforderung bestmöglich erfüllen möchte. Vielleicht auch deshalb, weil man vorher nicht immer weiß, was man später wirklich braucht. Ich persönlich gehe gerne mit der Kombination aus 2 x Schöps und Grenzfläche an den Start. Dann kann ich später zwischen beiden wählen oder ergänzen und auch noch die Positionen ändern. Monitor kann evtl. auch nur die Grenzfläche werden oder umgekehrt.