Beiträge von verstärkerberserker

    Wenn Du für die Zukunft und andere Aufgaben lernen willst, dann gehst Du der Sache besser auf den Grund.

    Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann ist eine Kabelverbindung immer der Funkstrecke vorzuziehen. Ich persönlich würde auf keinen Fall ein System im 2,4 GHz Bereich (Denon) wählen.


    Wenn die Komponenten passen, dann sind Signalstrecken von 40m Kindergarten. Ich plane regelmäßig Systeme, bei denen schnell mal mehrere 100m, manchmal auch mit unterschiedlichen Stromversorgungen, laufen. Selten braucht man da einen Line Splitter (mit Ground Lift).


    Probleme bekommst Du wenn:

    a)Du einen Potentialunterschied zw. Strom- und Signalmasse hast (Gründe sind oben beschrieben)

    b)Du keine Masseverbindung hast (dann wird das Einstecken eines XLR Kabels bei eingeschaltetm Amp hörbar sein)


    a) lässt sich meist durch Entfernen einer der beiden Massen beheben. Eine Massenverbindung reicht.

    -früher wurde gerne der Schutzleiter unterbrochen (Zigaretten Folie). Bitte nicht machen

    -ein Passender Adapter hilft (Groundlift)

    -Line Übertrager mit Ground Lift (in der Regel besser als DI Box)

    -wichtig ist, dass das die Masse der Signalleitung noch auf einer Seite auf liegt


    b) Du musst für eine Massenverbindung sorgen, was u.U. nicht so einfach ist

    -Es gibt Geräte, die immer nur auf einer Seite die Masse aufliegen haben (BSS: Masse folgt Signal heist, die Masse liegt nur an den Ausgängen an)

    -Wenn Du so ein Gerät mit einem anderen Gerät kombinierst, bei dem das nicht so ist, fängt es an zu brummen, weil plötzlich keine Masse mehr da ist


    Beispiel:

    Pioneer DJ Pult neuerer Generation haben zwar einen Schuko Stecker aber als Eingang nur ein 2 poliges Kaltgerätekabel (heißt das dann so?). Hier gibt es also keine Strom Masse. Eine Massenverbindung kann also nur über den Ausgang am XLR hergestellt werden. Wenn Du das mit einem Gerät ohne anliegende Masse am Eingang verbindest, brummt es ziemlich sicher.


    Solche Szenarien lassen sich durch die unterschiedliche Kombination von Groundlift Schaltern an Amps oder aktiv Boxen, die am Ende noch unterschiedlich (nur Eingang oder auch auf Ein- und Ausgang) wirken sehr viele konstruieren.


    Wenn Du alles von einer Stromquelle aus verkabelt hast und sogar die Kabel Parallel geführt hast, dann hast Du schon einige Möglichkeiten ausgeschlossen und v.a. kannst Du den Aufbau so sehr realistisch im Lager nachbauen. Ich würde auf jeden Fall mal die einzelnen Komponenten prüfen/messen und versuchen der Ursache auf den Grund zu gehen.


    Was Du bei der Suche nach solchen Fehlern lernen kannst, wird Dir in Zukunft immer wieder weiter helfen. Systematische Fehlersuche ist eine Kunst, die heute viele der Kollegen auf der Straße nicht mehr beherschen.

    Es gibt definitiv große Unterschiede im Klang und auch in der Performance unter Höchstleistung.

    Das mit ein paar Parametern vergleichen zu wollen ist unseriös.

    Selbst der Test mit Umschaltung per Schütz verbirgt Tücken. Wir hatten das mal, dass ein Amp trotz theoretisch gleicher Eigenschaften immer etwas vorne war. Am Ende hat der bei gleichem Eingang etwas mer Output geliefert und bei Höchstleistung früher schlapp gemacht.

    Wenn man so einen Test seriös machen will, dann muss man da viel Wissen und Arbeit rein stecken.


    Nur eine kurze Rückmeldung zu den beiden genannten Modellen, die bei mir vor langer Zeit bei einem Vergleich raus kamen.


    Höllstern: war lauter, hat fette Bässe produziert, die aber im Vergleich mit den erwähnten "Eisenschweinen" unpräzse waren.

    LAB14000 sehr gute Performance, so lange man >=4 Ohm bleibt. (bei 4 kanaligen LABs empfehle ich nur 2 Kanäle mit Bass zu nutzen)


    Beides aber absolut Amps im Premium Segment

    Vielleicht aber auch bedingt durch das "Marktsegment" (besseres Wort fällt mir nicht ein), das sich an der Diskussion beteiligt.


    Bei allen Vorteilen, die diverse Franzosen/Italiener bringen hat mein Cheff wieder zwei Sprinter bestellt. U.a. wegen des Werkstattnetzes. Bei uns werden damit großteils kleinste Produktionen gefahren, die aber über die deutsche Grenze hinaus unterwegs sind. Da werden teilweise zwischen zwei Jobs richtig Kilometer geschrubbt. Da ist nicht/zu spät ankommen, wegen einer Panne keine Option. Pannen gibt es bei allen Marken, da muss man sich nichts vor machen. Das Werkstattnetz ist beim Daimler aber definitiv am dichtesten. Bezahlt man dann eben mit.

    Wir haben Sprinter, wobei ich ganz klar sagen muss, dass der nicht unter allen Umständen die erste Wahl sein muss.

    Ein paar allgemeine Ansätze:

    -Sprinter ist definitiv der teuerst, lässt sich am individuellsten konfigurieren und es gibt das dichteset Werkstattnetz

    -Forderradantrieb: größerer Wendekreis (beim Sprinter-niedrigere Ladekante)

    -Winter: beladen ist Hinterradantrieb besser. Leer nicht!

    -schau unbedingt auf die Zuladung (da ist Sprinter nicht der Marktführer)

    Das beschreibt den Vorgang sehr gut.


    "wertschätzen" heist dann auch nicht, auf den Hersteller zu schimpfen und Piratenprodukte auch China zu kaufen, weil man das Produkt mit der Summe der Einzlpreise vergleicht. Spätestens, wenn man sich selbst mal an so einem Projekt die Zähne ausgebissen hat, ist an um diese Erfahrung reicher.


    Ich finde es immer wichtig zu üblegen, ob man "preiswert" auch wörtlich nehmen kann.

    durfte deswegen einen 4,99m FOH schonmal umbauen. War 5,03m an der höchsten Stelle wegen Unterpallung, der Prüfer vom Ordnungsamt hat nachgemessen, also entweder Prüfbuch oder 1 Layherraster niedriger bauen.

    Eine ähnliche Diskussion hatte ich vor Jahren mal. Nachdem mir der Prüfer nicht beantworten konnte, welche Stelle am Gelände als Refferenz zu nehmen ist (Schlagloch), sondern sich da versucht hat um eine Aussage zu winden, haben wir angefangen, an der Maßgeblichen Stellle, an der er die Höhe überschritten sah, Schotter aufzufüllen. Am Ende haben wir uns freundlich darauf geeinigt, dass wir das lassen und das kleine Dach so stehen bleibt, weil das Gelände ansteigt und man überall etwas Anderes messen würde. War zum Schluss richtig nett.

    Das Crown (kann man in Europa nicht mehr kaufen) ist was das Übersprechen angeht bestimmt die optimale Lösung. Allerdings kann man das auch nicht jedem und schon gar nicht jeder auf den Kopf setzten. Der Bügel ist gefühlt aus Baustahl und unbequem ist untertrieben. Ich habe selbst eines und habe dieses schon einigen Sängern angeboten - der Großteil hat das abgelehnt. Außerdem würde ich das klanglich nicht für eine Sopranistin auswählen.


    Da hätte ich auch auf das dpa gesetzt - allerdings auf das d:fine.


    Wenn das überhaupt nicht geklappt hat, dann würde ich wie oben schon erwäht wurde auf jeden Fall an der Quelle des Übels ansetzen.


    Mit dem Shure geht das zwar bestimmt ein wenig besser, wird Dein Problem aber nicht lösen.


    Noch ein Ansatz zum Drum:

    Was hat der den auf seinem InEar Mix? Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Drummer, der keine oder zu wenig Becken auf den Ohren hat, diese dementsprechend heftiger bearbeitet, ist aus meiner Erfahrung sehr hoch. Wenn Du so große Probleme hast und das Schlagzeug einen homogenen Grundsound hätte, dann hättest Du wahrscheinlich auch mir der Snare Probleme.

    Wenn Du audiotechnisch was suchst, das in allen Bereichen mit halten kann, dann kenne ich keine Alternative (das baugleiche Modell von AKG). Ich hätte allerdings noch ein prinzipiell unbenutztes Modell hier liegen, bei dem nur der Popschutz zerfallen ist.


    dpa d:fine4088 kann sehr gut klingen. Der Sprung von Crown auf die mini Kapsel ist aber groß. Das Monitor Brett wie mit Crown geht auf keinen Fall.


    Die einzigen gut klingenden Heasets mit größerer Kapsel, die ich kenne sind SHURE beta54 und WBH45 (beide Supernieren; dynamisch bzw. Condenser). Da geht auch was auf Wedges - aber nicht so wie bei Crown.

    Mein Rat: Finger weg


    Kuriositäten der HP:

    -Auf den Bildern sind einige Speaker amtlicher Hersteller abgebildet

    -wiedersprüchlich sind dann die Gewichtsangaben: trotz Neodynium sind dann etweder die Gehäuse oder die Speaker aus Pappe

    -Wenn ich als Hersteller von Beschallungsanlagen schon ein Mischpult fotografieren muss, dann nehem ich dafür doch kein Lichtpult

    Um konkrete Tipps zu bekommen und missverständliche Antworten auszuschließen solltest Du vielleicht erst mal Deine Angaben konkretisieren. Mich persönlich verwirren hier besonders die Anbaben im Zusammenhang mit BP und HP. Wenn Du noch ergänzt wo Du das eingestellt hast, könnte es noch konkreter werden.

    Deine Frage würde ich erweitern um:

    Liegt es an meinen Einstellungen?

    Ich kenne nur die 2000er Sennheiser, die das auch haben. Das hat mit meinem Verständnis von Diverity nichts zu tun. Ein Unterschied, den man im Grenzbereich eben auch hört.

    Aber gut das der Vollständigkeit halber mal aufzuführen.

    Meiner Meinung nach sollte man zunächst für die richtige Infrastruktur sorgen, so dass man dann auch das Potential nutzen kann.

    Dann mit digitaler Stagebox.


    Ist aber momentan finanziell nicht machbar.

    Vieleicht nächste Saison.


    Ich muss jetzt aber erst einmal die Voraussetzungen schaffen.

    Sehr wichtig.

    Bei Zwischenlösungen sich nicht die Möglichkeiten zu verbauen.

    Das geht anderen bei Projekten ähnlich, dass sie nicht alles auf einmal umsetzen können.