Beiträge von verstärkerberserker

    Das Crown (kann man in Europa nicht mehr kaufen) ist was das Übersprechen angeht bestimmt die optimale Lösung. Allerdings kann man das auch nicht jedem und schon gar nicht jeder auf den Kopf setzten. Der Bügel ist gefühlt aus Baustahl und unbequem ist untertrieben. Ich habe selbst eines und habe dieses schon einigen Sängern angeboten - der Großteil hat das abgelehnt. Außerdem würde ich das klanglich nicht für eine Sopranistin auswählen.


    Da hätte ich auch auf das dpa gesetzt - allerdings auf das d:fine.


    Wenn das überhaupt nicht geklappt hat, dann würde ich wie oben schon erwäht wurde auf jeden Fall an der Quelle des Übels ansetzen.


    Mit dem Shure geht das zwar bestimmt ein wenig besser, wird Dein Problem aber nicht lösen.


    Noch ein Ansatz zum Drum:

    Was hat der den auf seinem InEar Mix? Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Drummer, der keine oder zu wenig Becken auf den Ohren hat, diese dementsprechend heftiger bearbeitet, ist aus meiner Erfahrung sehr hoch. Wenn Du so große Probleme hast und das Schlagzeug einen homogenen Grundsound hätte, dann hättest Du wahrscheinlich auch mir der Snare Probleme.

    Wenn Du audiotechnisch was suchst, das in allen Bereichen mit halten kann, dann kenne ich keine Alternative (das baugleiche Modell von AKG). Ich hätte allerdings noch ein prinzipiell unbenutztes Modell hier liegen, bei dem nur der Popschutz zerfallen ist.


    dpa d:fine4088 kann sehr gut klingen. Der Sprung von Crown auf die mini Kapsel ist aber groß. Das Monitor Brett wie mit Crown geht auf keinen Fall.


    Die einzigen gut klingenden Heasets mit größerer Kapsel, die ich kenne sind SHURE beta54 und WBH45 (beide Supernieren; dynamisch bzw. Condenser). Da geht auch was auf Wedges - aber nicht so wie bei Crown.

    Mein Rat: Finger weg


    Kuriositäten der HP:

    -Auf den Bildern sind einige Speaker amtlicher Hersteller abgebildet

    -wiedersprüchlich sind dann die Gewichtsangaben: trotz Neodynium sind dann etweder die Gehäuse oder die Speaker aus Pappe

    -Wenn ich als Hersteller von Beschallungsanlagen schon ein Mischpult fotografieren muss, dann nehem ich dafür doch kein Lichtpult

    Um konkrete Tipps zu bekommen und missverständliche Antworten auszuschließen solltest Du vielleicht erst mal Deine Angaben konkretisieren. Mich persönlich verwirren hier besonders die Anbaben im Zusammenhang mit BP und HP. Wenn Du noch ergänzt wo Du das eingestellt hast, könnte es noch konkreter werden.

    Deine Frage würde ich erweitern um:

    Liegt es an meinen Einstellungen?

    Ich kenne nur die 2000er Sennheiser, die das auch haben. Das hat mit meinem Verständnis von Diverity nichts zu tun. Ein Unterschied, den man im Grenzbereich eben auch hört.

    Aber gut das der Vollständigkeit halber mal aufzuführen.

    Meiner Meinung nach sollte man zunächst für die richtige Infrastruktur sorgen, so dass man dann auch das Potential nutzen kann.

    Dann mit digitaler Stagebox.


    Ist aber momentan finanziell nicht machbar.

    Vieleicht nächste Saison.


    Ich muss jetzt aber erst einmal die Voraussetzungen schaffen.

    Sehr wichtig.

    Bei Zwischenlösungen sich nicht die Möglichkeiten zu verbauen.

    Das geht anderen bei Projekten ähnlich, dass sie nicht alles auf einmal umsetzen können.

    Man muss auch bendenken, dass bei den stationären Empfängern durch die Dimensionen das Diversity besser funktioniert. So gesehen ist es in diese Richtung weniger kritisch als beim Inear.

    Dazu sollte man bedenken, dass der Großteil der kabellosen In Ear Systeme überhaupt kein Diversity haben!

    Ich habe jetzt nur Shure PSM1000 und Wisycom (nicht sehr verbreitet) auf dem Schirm.

    Eigentlich ein neues Thema.

    Vielen Dank erstmal...habe in der zwischenzeit ein RF Veneu Optix testen können! Jetzt weiss ich wieso dieses eingestellt wurde;) das System funktionierte nicht gut.


    Gruss

    Kannst Du die Aussage konkretisieren? Würde mich schon interessieren.

    Wir hatten die mal getestet - da hat alles auf Anhieb funktioniert.

    Ich kann mich nur erinnern, dass der Dynamikumfang geringer war, als bei den Funkstrecken selbst.

    Ein Nachteil, der sich bei einer Spezialanwendung -da sehe ich die Geräte- aber bei einem angepassten Antennensetup aber nicht negativ auswirken muss.


    Für uns war "Singlemode" das Ausschlusskriterium.

    MADI gibt es normalerweise auf BNC, nicht auf RJ45. Soundcraft hat sich da von der norm entfernt und ist einen eigenen weg gegangen... das kann natürlich zu verwechslungen führen.

    Kleine Ergänzung: MADI gibt es normalerweise auf BNC oder/und Glasfaser (LC/SC).


    Die Tatsache, dass hier der verwendete Steckverbinder zur Fehlinterpetation geführt hat, ist gerade bei RJ45 sehr verbreitet. Ebenso wird es nicht funktionieren, diese Geräte über einen Netzwerk Spicht oder Rooter zu verbinden, wie das auch bei AES50 und anderen Signalen der Fall ist, die diesen Stecker nutzen.

    Der AES Generic betrifft auch die kleinen Pulte!

    Die Frage ist, was da überhaupt noch kommt.

    Ein offenes Geheimnis ist, dass da was Neues in der Pipeline ist.

    Wenn man weiß, wo MIDAS mittlerweile her kommt, dann kann man sich mit etwas Erfahrung ausmalen, in welche Richtung das gehen könnte - muss absolut nicht negativ sein .

    Dass es zum fixen dieser lästigen kleinen Bugs, die bei uns noch keine Ausfälle hervor gebracht haben, aber viel Verunsicherung, so lange braucht, ist schon schaden.

    Ander bekannte Bugs sind noch nicht mal auf der Liste.

    Ob die PRO Pulte bei Einführung eines neuen Pultes noch weiter gepflegt oder gar weiter entwickelt werden?

    Ich habe mal im Buschfunk gehört, dass noch ein echtes Update kommen soll - mehr aber nicht.

    Grundsätzlich kann ich Deine Forderung nachvollziehen.

    Allerdings finde ich es schon gut herkömmliche Mute Gruppen und den Mute über DCA mit einer unterschiedlichen Funktionalität zu haben.

    Allerdings nur dann, wenn sich der Mute über DCA auf die Funktionen beschränkt, die die DCA wirklich kontrolliert, nämlich die Fader.

    Wenn ich die DCA mute, dann erwarte ich das gleiche Ergebnis, wie wenn ich den Fader runter ziehe, d.h. dass alle PRE Fade Auxe davon unberührt bleiben.

    Leider gibt es Pulte, die das schalten, wie eine Mute Gruppe.

    Wie das bei der dLive ist, würde mich interessieren.

    KIVA:

    ist erst mal ein richtiges Line Source. Das lebt von der Länge und fühlt sich erst wohl, wenn mann viele hin hängt. Die Nutzung von einzelnen (oder auch nur 3) Elementen ist immer kompromissbehaftet und dafür weniger geeignet.


    Syva - und X-Serie:

    sind schon vom Aufbau zwei völlig unterschidliche Systeme, die dementsprechend auch zu unterschidlichen Ergebnissen führen. X sind klassische Coax Boxen (mit Horn im HT). Bei Syva tue ich mir mit einer einfachen Beschreibung etwas schweer. Ich würde mal mit "sehr definierte Punktschallquelle" ins Rennen gehen und hoffe damit die Diskussion nicht entgleisen zu lassen.

    Wenn es um tiefe Räume geht sind da die Syva (tonal ergänzt mit SYVA Low) klar im Vorteil. Die von mir anfangs befürchteten Negativeffekte aufgrund der breiten Abstrahlung haben sich erstaunlicher Weise noch nicht eingestellt


    X15 - X12

    Oben steht irgendwo, dass der X15 in Passiv der Wunsch wäre.

    Genau da liegt der Unterschied. Wenn ich die beiden Treiber aktiv getrennt vom Amp anfahre erhalte ich genau das Mehr an Performance, das oben beschrieben wurde. Noch dazu spielt der 15er einfach weiter runter.


    Subs

    Bei L-Acoustics gibt es den Ansatz, dass das Signal möglichst fullrange aus der "der Box die oben ist" kommen soll. Das ist auch meiner Ansicht nach sehr positiv, weil es dann mehr wie aus einem Guss klingt und die Informationen besser übermittelt werden. Als Ergänzung dazu sind die Subs konzipiert. Das dieses System aufweicht, je kleiner die Speaker weden ist eine logische Folge, die aber bei sinngemäßer Anwendung kein Problem darstellt. Das bestätigt auch den oben beschriebenen Unterschied zwischen X15 und X12

    Wenn Du von den Syva so begeistert wars, warum probierst Du es nicht einfach mit SB18.

    Funktioniert auf jeden Fall. Würde ich jetzt nicht unbedingt aufeinanderstellen.


    Außerdem kriegst Du bestimmt auch eine Beratung bei Deinem Vertrieb. Falls nicht kannst Du Dich gerne melden.

    was habt ihr denn gegen die jahrhunderthalle?

    ich finde die eigentlich eher gutmütig. gerade, wenn man bestuhlt in die ränge spielt. verwechselt ihr das vielleicht mit der festhalle?

    Da bin ich komplett bei Dir. Die Jahrhunderthalle ist zwar nicht einfach. Verglichen mit der Festhalle ist das aber ein trockenes Studio. Ich würde die Jahrhunderhalle aus Beschaller Sicht als absolut lösbare Aufgabe bezeichnen.

    Du wirst solche Situationen nie komplett verhindern können. Auch dass Du das nicht mit bekommst und der Redner wirklich ins Publikum läuft, lässt sich nicht ausschließen.


    Meist liegt das daran, dass fachliche Argumente ignoriert werden oder hinter anderen Interessen anstehen müssen.

    Oft liegt es aber auch an den Kommunikationswegen, dass man nicht die richtigen Personen für technische Absprachen erreicht.


    Das betrifft nicht nur die oben erwähnte Kundschaft. Ich hatte das gerade letzte Woche erst für eine Tour:

    Wenn es der Veranstalter (Kunde) nicht schafft eine direkte Komunikation an der Agentur vorbei zu den eingentlichen Ansprechpartnern (Techniker) herzustellen oder diese bewusst verhindert wird, dann kommt es am Ende zu einer "Konfliktmasse". Wir haben zum Teil Material geschickt, dass nicht benötigt wird und es haben kleinigkeiten gefehlt, von denen wir nichts wussten.


    Ausschließen lässt sich das nie komplett.