Beiträge von verstärkerberserker

    Meistens geht sich das mit den Impedanzen wirklich gut aus, wenn es mit den Leistungen passt.

    Den Verstärker überzudimensionieren schadet definitiv nicht, auch um spätere Fehlbedienung zu vermeiden. Wenn die Abgriffe gleich mit höchster Leistung geplant sind, ist es nicht ganz so wichtig, da im Nachhinein keiner "höher schalten" kann.

    Der Minirator ist ideal zum Durchmessen:

    a) kann man damit schon mal die Installation überprüfen bevor der Verstäker dran kommt

    b) schreibe ich (auch für mich) die Werte in die Dokumentation


    Wo es blöd wird, ist wenn im Nachhinein schlaue Leute an den Abgriffen drehen, um eine andere Lautstärkenverteilung zu erzielen und mehr Leistung abrufen. Bei vielen Lautsprechern geht das sehr leicht über einen Drehschalter für den man höchstens einen Schraubenzieher braucht. Wenn dann jemand bei 15 Lautsprechern mit 5W Abgriff die Hälfte auf 20W umstellt ist auch die Leistungsreserve schnell aufgebraucht. Ist mir jetzt schon 2x passiert und war dank der Messung aber recht schnell zu finden. Ich behaupte, dass das nicht so oft passiert, wenn man zum ändern des Abgriffes die Drähte umklemmen muss.

    Älterer Artikel von Anselm Goertz zum Grundverständnis 100V-Technik:

    Sehr guter Artikel zur Vermittlung der Grundlagen.


    Der einzige Punkt, an dem ich wiedersprechen oder besser ergänzen muss, sind die Impedanzen. Ich kenne genug 100V Kisten von der Stange bei denen die angegebnen Impedanz je nach Leistungsabgriff zwischen ca. 150 Ohm und 700Ohm variiert. Da sollte man am Ende schon noch mal drüber schauen.

    In dem Fall hatte das wirklich nichts mit Firmware oder falschen Einstellungen zu tun. Es gibt aber Leute, die glauben nur weil sie mal in amtliches (gebrauchtes) Material investieren, bekommen sie brachiale Ergebnisse, auch wenn vielleicht die falsche Komponente ausgewählt wurde, die Aufstellung nicht passt und dann doch nur 4 St. Pappen arbeiten.

    Ich war nicht vor Ort, aber kann mir schon vorstellen, wie man so was schafft.

    Passiert im Normalbetrieb nicht:

    Der einzige defekte 18er von ca. 50 KS28 im Bestand meines Arbeitgebers wurde von einem unfähigen Staplerfahrer getötet.

    Wenn du bissel Geld von übrig oder von der Omma was geerbt hast:

    https://gebrauchte-veranstaltu…stics+KS28-LA12X+Package+

    Da hats für den Anfang genügend Bass bis tief hinunter und gut geschützt gegen schnell kaputt isser auch...

    Einen 100% igen Schutz gibt es nicht. Für keinen Speaker, außer ich regle das so, dass wirklicht nicht viel raus kommt.

    Mit technischem Unverständnis, falscher Materialauswahl für die Anwendung und dem passenden DJ kriegt man auch einen KS28 klein.(Kundenfoto)

    der schlechte ruf dieser technik kommt vor allem daher, weil da meist nur lautsprecher verbaut werden, die möglichst keine 20,- kosten dürfen

    Das ist natürlich auch richtig. Grundsätzlich behaupte ich aber, dass der gleiche Lautsprecher für 20€ und bestimmt auch der für 100€ besser klingt, wenn ich ihn niederohmig (8 Ohm Einstellung) als über einen der 100V Abgriffe über den Trafo betreibe.


    immer schlechter als an 8 Ohm - ist abhängig von der Übertragerqualität. Gute Ringkernübertrager bieten beste Klangqualität verbunden mit geringen Leistungsverlusten.

    Das stimmt definitiv auch. Leider ist mir bisher kein Lautsprecher über den Weg gelaufen, bei dem der ab Werk verbaute Trafo diese Eigenschaften hatte. Ist für mich auch verständlich, weil die höhere Qualität meist nicht auf ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Ich stimme absolut zu, dass man mit guten (externen) Übertragern gute Ergebnisse erzielen kann. Allerdings will man das in der Unsetzung oft nicht und fährt dann eventuell bei gleichem Aufwand und Kosten mit einem anderen System günstiger.

    Wenn ich eine Stadionbeschallung mit Lautsprechern plane, die mit 500 W-Übertragern bestückt sind, dann brauche ich keine tieferen Frequenzen.

    Das war auf jeden Fall mal Stand der Technik und hat auch funktioniert und ist auch noch oft verbaut. Die Vorgaben an Stadionbeschallungen was Pegel, Überwachung etc. angeht, habe aber dazu geführt, dass in den meisten Stadien aktuell keine 100V Technik mehr verbaut wird.

    Das 100V Thema ist nicht wirklich kompliziert. Wenn man in die Tiefe einsteigt, gibt kann es aber sehr viele Details geben, die man auch falsch machen kann.


    Die einfachsten Punkte:

    -Der Vorteil gegenüber der "niederohmigen" Verkabelung (ohne Trafo dazwischen) ist, dass Du viele Lautsprecher parallel anschließen kannst und das mit vergleichbar niedrigen Kabelquerschnitten und großen Kabellängen


    -Die Einstellung am Lautsprecher bestimmt wie viel Leistung am jeweiligen Lautsprecher abfällt. Darüber kannst in beieinflussen wie laut ein System maximal geht und auch unterschiedliche Lautsärken an verschiedenen Lautsprechern realisieren, die am gleichen Versärker hängen


    -bei 100V gilt ganz klar: Die Summe der abgegriffenen "Leistungen" muss kleiner als die Leistung des Verstäkers sein. An einem 100W Verstärker könntest Du also 19 St. mit 5W anschließen aber nur 3 St. mit 30W


    Meine persönliche subjektive Meinung zum Klang:

    -der gleiche Lautsprecher klingt mit 100V immer schlechter als an 8 Ohm

    -je geringer die eingestellte Leistung, desto schlechter der Klang (der Unterschied muss nicht immer groß sein)

    -100V Lautsprecher schwächeln meist besonders bei tieferen Frequenzen

    Jetzt Mal unter uns: wen soll das interessieren?

    Im vorherigen Kontext ging es darum, es der Politik mit gleicher Münze heim zu zahlen.


    Ich bin der festen Überzeugung, dass das Problem der Branche im Fall von fehlender Hilfen ganz klar an der fehlenden Wahrnehmung liegt. Wer denkt, dass es reicht ein mal ein paar rote Lampen aufzustellen und es genau 1x in die Tagesschau zu schaffen, der liegt falsch. Es gibt Verbänden bei denen viel mehr Lobbyarbeit geleistet wird. Die jammern schon auf breiter Front, bevor es überhaupt einen Anlass dafür gibt.


    Wenn wir die Politik nicht an möglichst vielen Stellen auf die Problematik aufmerksam machen, brauchen wir uns auch nicht zu beschweren, dass keiner was für uns tut.


    Alternativ kann man natürlich auch nichts machen oder nicht wählen.

    Auch wenn es sehr verlockend ist, wird wohl alles was in Richtung Rache oder Vergeltung für die fehlende Unterstützung geht, nicht funktionieren oder am Ende noch für mehr eigenen Schaden sorgen.

    -Es wird sich sicher jemand finden der den Job macht.

    -Jobs anzunehmen und dann nicht zu kommen oder mit der gleichen Verzögerung zu leisten, wie die Hilfen kamen, wird sicherlich rechtliche Konsequenzen haben.

    -....


    Das Einzige, was mir einfällt, hätte wahrscheinlich nur zur Konsequenz, dass es keine Folgeaufträge gibt:


    Je nach Veranstaltungsort, kann der Kunde sehr schwer reglementieren, welche Inhalte zum Einstellen der Systeme (Audio/Video) laufen. Das könnte mit Bild z.B. ein Trailer zum Thema (Bericht zur NoL) sein. Bei reinen PA Jobs, fällt mir da spontan die Ansage auf dem NTI ein: "Diese Testsequenz dient den Technikern dazu die Audioanlage ...zu optimieren".

    Warum den Text nicht erweitern um z.B. (sinngemäß): "...hier arbeiten Techniker, die von der Politik im Stich gelassen wurden..."


    Grundsätzlich sollte es erlaubt sein, vor und nach dem gebuchten Zeitfenster für eine VA seine Systeme noch mal zu testen.

    Ich weiß ein Traversenstück (FD34), das seit ca. 10 Jahren einbetoniert ist. Ein mal im Jahr steht da ein Beleuchtungstower drauf. Danach kommt wieder eine Folie drüber und Erdreich drauf.

    Das letzte mal sah das auch nicht besser oder schleichter auf, als die Traverse, die dran geklopft wurde.

    sieht aus wie so ne art unverlierbarer butt-kicker?

    Danke für die Bilder im Kopf 8o ,

    wenn ich mich frage, wo der DJ (sich) das Teil hin steckt, damit er das maximale Erlebnis hat und es nicht verliert.


    Wieder ernst:

    wenn wir beim dritten Weg schon zum Bass abgedriftet sind, dann aber schon lieber so eine Weste von Subpac. Die scheinen ja schon bei einigen Musikern erfolgreich im Einsatz zu sein. Lässt sich v.a. weiterhin mit professionellen Hörern kombinieren.

    Die Tom Mikros von Heil sind OK, aber riesig

    "Riesig" relativiert sich, wenn man früher die Toms mit 421ern mikrofoniert hat.

    Das genannte PR31BW sieht auch relativ speziell aus für ein OH-Mic.

    Absolut. Deshalb hatte ich mir davon eigentlich nichts erwartet. Um so größer war dann die Freude über das Ergebnis. Kann aber auch einfach daran liegen, dass mir Großmembranen an der Position allgemein zusagen.

    Ich konnte die Heil Mikros mal alle über drei Tage Festival mit sehr unterschiedlichem Programm probieren. Die Halterungen der PR-28 sind weder besonders positiv oder negativ aufgefallen. Das Mikro allerdigs auch nicht!


    Ich schließe mich guma an: PR30 und PR40 haben sich sehr positiv von den sonst genutzten "Standards" abgehoben. Die verwende ich immer noch sehr gerne. Außerdem ist mir ein Mikro an einer Stelle positiv aufgefallen, an der ich es wahrscheinlich am wendigsten vermutet hatte. PR31BW fand ich als Overhead super.

    Es gibt aber Geräte wie das erwähnte DN9650, die auf einem AES-Port trotzdem nur 24 Kanäle bedienen können.

    Das habe ich ehrlich gesagt noch nicht probiert, weil ich den DN9650 nur an Pro Pulten hängen hatte.

    Ich würde aber mal vorsichtig behaupten, dass der auch 48CH an eine Port macht, wenn da ein Pult mit 48kHz dran hängt. Probiert habe ich das aber noch nicht.

    Die Frage war nach einer Formel für PA. Dass unterschiedliche Anforderungen auf verschiedene Werte kommen sollen, ist klar. Und dass überall auch kurze Lastspitzen zu bewältigen sind auch. Das können große Mengen Subs sein, aber natürlich auch einige 100qm LED. Wenn die eine weißes blitzen, freut sich auch jeder Generator.

    Beim L-Acoustics Amp ist die Verteilung auf die 12 Kanäle übrigens egal. Eine LA8 hat z.B. einen Nennstrom von 16A zieht aber in der Spitze 22 A. Im Falk einer KickDrum als Lastmaximum ist es egal auf welchen Amps Subs oder Hochtöner sind. Der Strom, den der Generator liefern soll, ist der gleich.

    Naja das hat aber L'ac nich erfunden.

    Das habe ich auch nicht behauptet.


    Allerdings taucht die Frage hier immer wieder auf und die wenigsten Aussagen sind konkret.

    Wenn ich dann eine Formel angebe, gehört es für mich dazu, auch seine Quellen zu nennen.

    Das hilft dem Nutzer vielleicht auch die Werte etwas genauer einordnen zu können. Ich behaupte mal, dass das bei der Dimensionierung sehr sicher laufen sollte. Je nach Anwendung, kann man da auch weniger Sicherheit einbauen (meine Meinung).