Beiträge von nasi

    Danke mawo für deinen Beitrag! Sowas macht dieses Forum doch wirklich lesenswert.


    Ich hatte beim letzten Pultkauf auch Roland im engeren Kreis, weil mir die Features wirklich zugesagt haben. Dennoch ist es letztlich ein GLD80 geworden - irgendwie hat man Roland wohl einfach nicht so auf dem Schirm. Und naja, den A&H Vetrieb kaum 200m Luftlinie entfernt zu haben ist halt irgendwie auch ein gewichtiger Vorteil....

    Aber es freut mich zu sehen, dass es immernoch Menschen gibt, die Alternativen austesten und davon berichten. Frei nach dem Motto "Tue Gutes und rede darüber." (Walter Fisch)

    Bitte mehr davon.

    :thumbup:

    Interessehalber: welche EDID-Information gibt das Ding aus?

    Ayrton sollte man kennen, wenn man sich mit Licht beschäftigt. Ist zwar im Vergleich zu den anderen noch recht jung, aber die haben Schlag auf Schlag neues Zeug auf den Markt geworfen - anfangs hatte ich das Gefühl es geht denen nur um "bunter, heller, schneller", aber es ist gut zu sehen, dass sie sich jetzt auch an Gerätschaften abseits des Blink-Blink-Betriebes versuchen. Ich denke schon, dass sie mir ihrer hohen Schlagzahl neuer Produkte und auch mancher "Innovation" die anderen Hersteller selbst etwas getrieben haben, neues zu entwickeln.

    Also wer sich etwas intensiver mit der Lichtthematik auseinander gesetzt hat in den letzten Jahren, muss definitiv etwas von Ayrton gehört haben.


    Nichtsdestotrotz sehe ich solch LED-MHs mit Blendenschieber nicht primär auf Bühnen mit massig anderen (hellen Gegenlicht-)LEDs sondern vielmehr im Theater und auf Multifunktionsbühnen. Von daher finde ich persönlich das Helligkeitsargument nicht ganz zielgruppengerecht. Aber eben, jeder hat da andere Prioritäten.

    Nette Übersicht.

    Bei mir würde die Platzierung aufgrund anderer Prioritäten zwar völlig anders ausfallen, aber das ist ja normal.


    Schade, wurde nix zur Lautstärke gesagt...

    Gibt es bei euch nicht für so Fälle de ADAC? Ist doch sowas wie bei uns der TCS, also ein Pannendienst.

    Der ADAC schleppt im Zweifel nur zur nächsten Werkstatt... Das kann zufällig eine passende/geöffnete/kompetente sein, muss es aber nicht. Sinnvoller wäre dann wohl eher der Anruf bei einem spezialisierten Nutzfahrzeuge-Pannendienst.

    Nun kam mir der Gedanke, einfach zwei Kabelpeitschen zu bauen, RJ45 auf 4x BNC.

    Die RGBHV Leitungen sind ja auch paarweise geschirmt, ähnlich CAT-Leitungen.

    Dann ein beide Enden einen beliebigen HDMI/DVI over CAT Extender und los gehts.

    BNC-Kabel sind koaxiale Kabel - da ist nur eine (geschirmte) Ader drin. Wenn überhaupt bräuchtest du also 8 BNC-Leitungen... Hinzu kommt: Cat- und Coax-Kabel haben unterschiedliche Wellenwiderstände. Spontan würde ich daher vermuten, das bringt die Cat-Extender doch erheblich in Bedrängnis - vor allem die günstigen, vermutlich auch die teuren.


    Daher auch meine Empfehlung: versuche es mit HDMI-über-Coax-Extendern.


    OT: Cat-Kabel liegen mit ihren 100Ohm übrigens näher an den AES/EBU- und DMX-Kabeln. Ein Bekannter hat durchaus schon eine dSnake-Stagebox über zwei fest installierte 5pol-DMX-Leitungen im Einsatz gehabt. Dafür reichen aber auch 100MBit/s über 4 Adern.

    Hat es einen Vorteil wenn die Lampe die ganze Zeit während des Betriebs des MHs an ist, also auch wenn ich den MH einfach Mal eine halbe Stunde nicht benutze? Wirkt sich das irgendwie auf die Lebensdauer des Leuchtmittels aus?

    Ja, das wirkt sich enorm aus.

    Verlässliche Zahlen sind schwer zu finden, aber es ist pro Lampenstart gut und gern von einem Äquivalent von 2-20 Laufzeitstunden auszugehen, abhängig vom genauen Leuchtmittel. Also wegen einer halben Stunde abschalten ist eher Tod als Nutzen.

    Wenn du z.B. zwischen Aufbau/Einrichtung und Doors open noch viel Zeit hast, empfiehlt es sich, den Lichtstrahl zu öffnen - also Shutter auf, keine Gobos oder Farben. So kommt maximales Licht aus dem Kopf raus und somit auch Wärme. Trotz Belüftung leiden die Innereien ja doch etwas.

    Weiteres Einsatzgebiet wäre das Projizieren von Gobos bei corporate Veranstaltungen.

    Kommt zwar darauf an, wie pingelig die Firmen/Agenturen sind, aber das macht mit den Source4 Zoom Optiken wirklich wenig Spass. Die sind wahrlich nicht sehr präzise, gerade die Ränder fransen aus oder haben Farbschatten. Da würde ich lieber anderes Material verwenden. Die Festoptiken gibt es mit höherer Güte und ansonsten gibt es ja noch andere schöne Hersteller.

    Das soll nicht heissen, dass es mit S4Z nicht geht - es gibt aber einfach Geräte, die deutlich schöner abbilden können. Ob das für die jeweilige Veranstaltung notwendig ist, muss jede*r selbst entscheiden.


    Was den Zoombereich betrifft: bei uns hängen die Scheinwerfer auf 6.30m und wir haben die 25-50° Version. Ich wünsche mir oft die 15-30° zu haben und verwende stattdessen die Iris regelmässig - bei einer Person Solo stillstehend quasi immer.

    Gut ist aber, dass man auch mal weit aufreissen kann und der Tubus kürzer ist. Von daher ist 25-50° mit Iris (!) vermutlich flexibler einsetzbar.


    Um wieviele Geräte geht es denn? Vielleicht macht ja auch eine Mischbestückung Sinn oder auch nur verschiedene Tuben bereithalten, ist ja schnell getauscht.

    Ging's hier nicht um Noise-Cancelling Kopfhörer?

    Das kann ich bei dem Produkt nicht finden....

    https://www.nuraphone.com/g2-launch - erste erwähnte (neue) Funktion: Active Noise Cancelling.

    Auch auf der Startseite als "CleanANC™" aufgeführt.


    Sebastian Saupe Kannst du ein bisschen mehr dazu erzählen? Funktioniert Noise Cancelling und die ganze "Gehöranpassung" dann nur mit entsprechendem Smartphone+App oder auch autark, z.B. am PC oder Stereoanlage?

    Sorry, verstehe ich nicht?

    Von der Seite aus. Typische Ballett-Beleuchtung, wird aber auch viel im Theater eingesetzt. Wenn man aus beiden Richtungen, ggf. leicht von vorn, leuchtet, bekommt man recht schöne Gesichter hin.

    Nachteil: stehen Schauspieler*innen nebeneinander werfen sie sich gegenseitig Schatten. Im einfachsten Falle kann man dann mit ihnen proben, leicht versetzt zu stehen. Geht natürlich nicht immer.

    Und die Wirkung ist ebenfalls eine andere als "normales" Frontlicht, aber bei weitem nicht so gespenstisch wie von vorne unten zu leuchten.


    Ausführliche Infos zu Scheinwerferpositionen und Grundlagen findest du z.B. hier bei Production Partner, die scheinbar auch das Wiki von H. Bernstädt übernommen haben.

    Tipp von einem Freund, der in mehreren Häusern dutzende Segula-LED-Leuchtmittel für Kronleuchter, Treppenhaus- und Flurbeleuchtung und vielem mehr einsetzt: Stageline DDA4

    Mit dem zusätzlichen Hinweis, sich mal direkt an den Hersteller zu wenden und das Anliegen vorzutragen, denn "an genau sowas hat der [Entwickler] Spaß" ;-)

    Also unbedingt dimmbare Leuchtmittel nehmen!

    Richtig. Aber eben diese werden teilweise auch für Betrieb mit Phasenanschnittsdimmern, wie man sie eben im Haushalt finden kann, ausgelegt. Es gibt hierzu aber keine Normen und jeder Hersteller handhabt das Thema sicherlich anders. Siehe hierzu zum Beispiel die Angaben von OSRAM / Ledvance.


    PTFD kann neben ohmschen und induktiven eben auch kapazitive Lasten (explizit sind Spiegelkugelmotoren genannt) dimmen. EVGs sind ja nix anderes als komplexe Kombinationen aus eben diesen Lasten.

    Getestet habe ich es selbst aber noch nicht.



    Gibt es. Mal bei Solarzubehör schauen. Allerdings sind die alle nicht dimmbar.

    Spannende Sache! Hab mir das mal kurz angeschaut. Schade, die sind halt auf konstante Helligkeit ausgerichtet, egal wieviel Spannung (in einem bestimmten Bereich) anliegt. Daher klappt das nicht.

    Es gibt keine speziellen LED-Dimmer

    Jein. Theoretisch wäre es möglich, würde es 12/24V-LED-Leuchtmittel im E27-Gehäuse geben. Sowas kann man sich vielleicht sonderanfertigen lassen, z.B. hier in Basel bei Zulux.

    Es wäre auch mit 230V möglich, wenn Leuchtmittel und Dimmer entsprechend aufeinander angepasst wären. Leider sind die mir bekannten handelsüblichen Leuchtmittel aber darauf optimiert, mit "konventionellen" Dimmern zusammenzuarbeiten und selbige Dimmer auf Verwendung mit Halogenleuchtmitteln ausgelegt. Und das alles dann auch noch für Privathaushalttechnik. Alles ganz fürchterlich also und man hat oftmals mit Flackern, Helligkeitssprüngen, Aussetzern und sonstigen Problemen zu kämpfen.


    Aber: es gibt (VT-)Dimmer, die mit vielen Arten von Lasten umgehen können und dabei auch keine Mindestlast brauchen - zum Beispiel Dimmer von LSC oder Arena basierend auf PTFD-Technologie. Natürlich sind die mit 10A pro Kanal völlig überdimensioniert. Aber in gebraucht habe ich die Wallmount-Dimmer von LSC schon sehr günstig gesehen. War vielleicht aber auch ein Einzelfall...

    Ebenfalls von LSC gibt es für ihre Festinstallationsdimmer spezielle LED Dimmer Module ("ULM") - soweit ich das verstehe, handelt es sich hierbei um die erwähnten Phasenabschnitsdimmer. Mit 6A pro Kanal aber auch wieder überdimensioniert.


    Und dann entsinne ich mich dunkel an einen Thread im Lampentreff, wo es um viele Kleinverbraucher ging. Mir fällt aber partout der Herstellername nicht mehr ein und den Thread gibt es leider auch nicht im Internetarchiv.

    Vielleicht kann sich julian knödler entsinnen oder hat sogar noch Zugriff auf das Forum?



    Ansonsten bin ich ganz bei floger - Hutschienendimmer nehmen und in ein passendes Gehäuse packen.

    Ok, ich ergänze: der Spotlight wiegt 4.1kg, das finde ich sicher nicht zu schwer für Leiterbetrieb. Der Tibo mit 10kg ist schon eher unschön.


    Bei uns hängen die Beleuchtungsstangen fest auf 6.20m Höhe. Bis diesen Sommer haben wir ausschliesslich mit Leiter gearbeitet. Grösstenteils zwar leichte 1kW PC, aber die wiegen auch schon 7kg und waren echt kein Problem. Source4Zoom oder 2kW-Fresnel (12kg) waren schon eher eine Herausforderung, aber im Einzelfall machbar.

    Anmerkung: ich kann niemandem empfehlen, das nachzumachen (!) - und seit diesem Sommer haben wir auch endlich einen Steiger dafür.



    Interessant wäre eher noch die Frage, was aus dem 50W-LED-Ding rauskommt und ob das mit einem S4Jr. mithalten kann.