Beiträge von nasi

    Du musst etwas genauer erklären, was du vorhast, wenn man dir auch konkret helfen können soll.


    Willst du in der PAR-Sektion nur den Dimmer der LED-PARs haben oder auch die Farben? Wie stellst du es dir vor, dass du die Lampen ansteuerst?

    und ich bin sehr gespannt, ob man die neuen stageboxen auch mit der alten Dante karte betreiben kann.

    Im Datasheet steht schlicht "Gain, Pad, 48v Control - Allen & Heath dlive or SQ system".

    wo aktiviert ihr (vielleicht standardmäßig) euren IGMP Querier?

    Gar nicht. Das macht IGMP ab v2 selbst:


    "[v2 definiert] wie mehr als ein Multicast-Router in einem Ethernet koexistieren können. Dabei wird der Router mit der kleineren IP-Nummer als Querier ausgewählt, d.h. fortan wird nur noch dieser Host Reports anfordern."

    (Quelle: http://www.r33net.de/multicast-igmp-igmp-snooping/ )


    Welche Switche setzt du denn ein? Mir ist noch gar nie die Möglichkeit aufgefallen, den Querier selbst zu definieren.

    Preislich wäre eine neue GrandMA 2 Ultralight machbar. Diese wurde uns schon mehrfach als DER Standard empfohlen.

    Naja, in Deutschland zumindest.

    Wie von Rebecca schon gesagt, Techniker die sie bedienen können gibt es in D. zuhauf.

    Ein Vorteil der GMA ist zugleich auch ein Nachteil: die Flexibilität. Du kannst mit dem Pult alles machen und alles so einrichten, wie es dir gefällt. Das heisst aber auch, du musst erstmal alles einrichten und anpassen - anfangs ist das für viele abschreckend, weil man nicht "einfach losarbeiten" kann. Wenn man es dann aber einmal gut beherrscht, ist es eine leistungsfähige eierlegende Wollmilchsau.

    Eine Schulung müsst ihr in die Anschaffungskosten aber zwingend mit einplanen.


    Hier in der Schweiz sind Pulte von ETC sehr verbreitet, insbesondere die Eos-Family. Das sind Abkömmlinge von Transtechnik (ehemals Siemens), weswegen man die Pulte auch in Deutschland an vielen Stadttheatern findet. Aber da gräbt MA eben stetig Marktanteile ab.

    Was ich an ETC Eos gut finde: sie sind stark auf Theater optimiert und ich finde den Einstieg super einfach. Die Pulte *lieben* Cuelisten und Bearbeitung derselben. Alle von dir gewünschten Anforderungen erfüllen die Eos-Pulte auf jeden Fall und noch viel mehr.

    ETC hat in der Zwischenzeit auch HighEndSystems gekauft und damit auch die HOG-Pulte. Da kannst du auch mal einen Blick drauf werfen, ich kenne auch Theaterlichtler die damit gern arbeiten und sie intuitiver als die GMA finden. HOG trifft man im Gegensatz zur Eos auch häufig im Rock'n'Roll-Bereich - das kann die Eos-Family mit ihrer Theaterausrichtung wirklich nur sehr mittelmässig.

    Vielleicht kannst du dir ja mal von einem ETC-Händler (oder der Niederlassung direkt, die sind sehr freundlich dort) beide Systeme zeigen lassen.

    Schulung wirst du selbstverständlich auch bei diesen Pulten brauchen, diese bietet ETC aber gratis an.


    Ebenfalls zwischen Theater und Rock'n'Roll angesiedelt sind die Avolites-Pulte ("From Rock to Opera" verspricht der Hersteller). Die Einstiegshürde finde ich recht niedrig, aber ich habe noch keine grösseren Shows damit gemacht und auch noch kein Theater, kann dazu also noch nichts sagen.

    Vertrieb in Deutschland für Avolites hat jedenfalls TrendCo, Ansprechpartner ist Sebastian Beutel. Der kommt liebend gern bei euch vorbei und präsentiert mal die Pulte.

    Ich glaube mich zu Entsinnen, bei einem Messebesuch mal eine LSC angeschaut zu haben und dachte, dass mich die Philosophie und Softwareaufbau ein klein wenig an Avolites erinnern (oder umgekehrt). Habe es aber nicht mehr genau vor Augen, also kann auch Quatsch sein.



    Am Ende entscheidet, welches System euch am sympathischsten ist bzw. von der Arbeitsweise/Bedienlogik am nächsten liegt!



    tl;dr:

    GMA ist super für alles, aber muss man erstmal lernen

    ETC Eos ist für Theater perfekt

    HOG und Avolites solltet ihr euch auch mal anschauen/zeigen lassen

    einzig und allein der update-terror nervt manchmal ein bisschen. mir ist es nun schon mehrfach passiert, dass ich auf dem job den rechner angemacht hab - und er erstmal ein update abarbeiten wollte, bevor er wieder einsatzfähig war. in einem fall dauerte das eine glatte halbe stunde! sehr ärgerlich!

    Man kann die Updates komplett deaktivieren (ich glaube ganz simpel, indem man den entsprechenden Systemdienst deaktiviert) - sollte aber sicherheitshalber regelmässig in einer ruhigen Minute Stunde die Updates aktivieren und den Rechner auf den neuesten Stand bringen. Aber eben nicht kurz vor dem Gig oder auf Tour ;-)

    Wer öfter mal ein Windows 10 neu aufsetzen muss und dazu gern eine Skriptbibliothek für sich ständig wiederholende Einstellungen zusammenstellen möchte, dem sei dieses Projekt ans Herz gelegt:

    Win10 Inital Setup Script


    Man kann es so nutzen, wie vom Ersteller selbst bevorzugt oder aber auch eine eigene Bibliothek zusammenstellen (siehe "Advanced Usage"). Geht recht einfach über ein Textfile, wo man nur die eigens gewünschten Skripte reinschreibt.

    Der Ersteller hat eine recht grosse Menge an Skripten zusammengestellt, u.a. auch recht viel, um die Standard-Bloatware zu entfernen und alles mögliche an Telemetrie-Daten zu deaktivieren, aber auch rein kosmetische Dinge. Alle Skripte gibt es jeweils zweimal, einmal zum Aktivieren, einmal zum Deaktivieren (oder falls zutreffend Installieren und Deinstallieren, etc.)

    Auch ohne, dass man sich mit der Windows PowerShell auskennt, kann man diese Skriptesammlung benutzen - also nicht abschrecken lassen.

    Man muss ja auch bedenken, nur weil "WLAN da" heisst es ja nicht, dass der Kanal/die Frequenz völlig geblockt ist. Es kommt schon auch noch auf den tatsächlichen Durchsatz an und welche WiFi-Standards (b/g/n/ac/ax), aber auch AP-Einstellungen verwendet werden, um diesen Durchsatz zu erreichen. 100MBit/s mit n-Standard verursachen mehr tatsächliche Datenrate, also inklusive Management Overhead etc., somit auch mehr "Funkbelastung" als 100MBit/s mit ac-Standard. Zudem gibt es jeweils noch Einstellmöglichkeiten, mit denen man den Management Traffic beeinflussen kann.

    Auch unbekannt ist einem ja meist, was die APs machen, wenn man plötzlich so eine Handfunke anschmeisst, die ja doch sehr dauerhaft funkt - Frequenzhopping, Sendeleistung erhöhen, Bandbreite verringern,... versuchen die APs also die Handfunke zu "übertönen" oder ihr aus dem Weg zu gehen.


    Das Thema ist äusserst komplex und nur die SSIDs anzeigen zu lassen ist für eine genaue Analyse sicher nicht ausreichend.

    RF Explorer ist schon mal eine solidere Basis, um auch gut zu sehen, was sich im Laufe der Zeit verändert. Zudem kann man noch einen eigenen AP installieren, der einem auch die "Airtime" und ähnliche Analysen anzeigen kann. Die allseits beliebten Ubiquiti-Geräte sind ja typischerweise sehr auskunftsfreudig mit Zahlen und bunten Graphiken (siehe auch: AirTime: What's Eating your Wi-Fi Performance? )

    Danke mawo für deinen Beitrag! Sowas macht dieses Forum doch wirklich lesenswert.


    Ich hatte beim letzten Pultkauf auch Roland im engeren Kreis, weil mir die Features wirklich zugesagt haben. Dennoch ist es letztlich ein GLD80 geworden - irgendwie hat man Roland wohl einfach nicht so auf dem Schirm. Und naja, den A&H Vetrieb kaum 200m Luftlinie entfernt zu haben ist halt irgendwie auch ein gewichtiger Vorteil....

    Aber es freut mich zu sehen, dass es immernoch Menschen gibt, die Alternativen austesten und davon berichten. Frei nach dem Motto "Tue Gutes und rede darüber." (Walter Fisch)

    Bitte mehr davon.

    :thumbup:

    Interessehalber: welche EDID-Information gibt das Ding aus?

    Ayrton sollte man kennen, wenn man sich mit Licht beschäftigt. Ist zwar im Vergleich zu den anderen noch recht jung, aber die haben Schlag auf Schlag neues Zeug auf den Markt geworfen - anfangs hatte ich das Gefühl es geht denen nur um "bunter, heller, schneller", aber es ist gut zu sehen, dass sie sich jetzt auch an Gerätschaften abseits des Blink-Blink-Betriebes versuchen. Ich denke schon, dass sie mir ihrer hohen Schlagzahl neuer Produkte und auch mancher "Innovation" die anderen Hersteller selbst etwas getrieben haben, neues zu entwickeln.

    Also wer sich etwas intensiver mit der Lichtthematik auseinander gesetzt hat in den letzten Jahren, muss definitiv etwas von Ayrton gehört haben.


    Nichtsdestotrotz sehe ich solch LED-MHs mit Blendenschieber nicht primär auf Bühnen mit massig anderen (hellen Gegenlicht-)LEDs sondern vielmehr im Theater und auf Multifunktionsbühnen. Von daher finde ich persönlich das Helligkeitsargument nicht ganz zielgruppengerecht. Aber eben, jeder hat da andere Prioritäten.

    Nette Übersicht.

    Bei mir würde die Platzierung aufgrund anderer Prioritäten zwar völlig anders ausfallen, aber das ist ja normal.


    Schade, wurde nix zur Lautstärke gesagt...

    Gibt es bei euch nicht für so Fälle de ADAC? Ist doch sowas wie bei uns der TCS, also ein Pannendienst.

    Der ADAC schleppt im Zweifel nur zur nächsten Werkstatt... Das kann zufällig eine passende/geöffnete/kompetente sein, muss es aber nicht. Sinnvoller wäre dann wohl eher der Anruf bei einem spezialisierten Nutzfahrzeuge-Pannendienst.

    Nun kam mir der Gedanke, einfach zwei Kabelpeitschen zu bauen, RJ45 auf 4x BNC.

    Die RGBHV Leitungen sind ja auch paarweise geschirmt, ähnlich CAT-Leitungen.

    Dann ein beide Enden einen beliebigen HDMI/DVI over CAT Extender und los gehts.

    BNC-Kabel sind koaxiale Kabel - da ist nur eine (geschirmte) Ader drin. Wenn überhaupt bräuchtest du also 8 BNC-Leitungen... Hinzu kommt: Cat- und Coax-Kabel haben unterschiedliche Wellenwiderstände. Spontan würde ich daher vermuten, das bringt die Cat-Extender doch erheblich in Bedrängnis - vor allem die günstigen, vermutlich auch die teuren.


    Daher auch meine Empfehlung: versuche es mit HDMI-über-Coax-Extendern.


    OT: Cat-Kabel liegen mit ihren 100Ohm übrigens näher an den AES/EBU- und DMX-Kabeln. Ein Bekannter hat durchaus schon eine dSnake-Stagebox über zwei fest installierte 5pol-DMX-Leitungen im Einsatz gehabt. Dafür reichen aber auch 100MBit/s über 4 Adern.

    Hat es einen Vorteil wenn die Lampe die ganze Zeit während des Betriebs des MHs an ist, also auch wenn ich den MH einfach Mal eine halbe Stunde nicht benutze? Wirkt sich das irgendwie auf die Lebensdauer des Leuchtmittels aus?

    Ja, das wirkt sich enorm aus.

    Verlässliche Zahlen sind schwer zu finden, aber es ist pro Lampenstart gut und gern von einem Äquivalent von 2-20 Laufzeitstunden auszugehen, abhängig vom genauen Leuchtmittel. Also wegen einer halben Stunde abschalten ist eher Tod als Nutzen.

    Wenn du z.B. zwischen Aufbau/Einrichtung und Doors open noch viel Zeit hast, empfiehlt es sich, den Lichtstrahl zu öffnen - also Shutter auf, keine Gobos oder Farben. So kommt maximales Licht aus dem Kopf raus und somit auch Wärme. Trotz Belüftung leiden die Innereien ja doch etwas.

    Weiteres Einsatzgebiet wäre das Projizieren von Gobos bei corporate Veranstaltungen.

    Kommt zwar darauf an, wie pingelig die Firmen/Agenturen sind, aber das macht mit den Source4 Zoom Optiken wirklich wenig Spass. Die sind wahrlich nicht sehr präzise, gerade die Ränder fransen aus oder haben Farbschatten. Da würde ich lieber anderes Material verwenden. Die Festoptiken gibt es mit höherer Güte und ansonsten gibt es ja noch andere schöne Hersteller.

    Das soll nicht heissen, dass es mit S4Z nicht geht - es gibt aber einfach Geräte, die deutlich schöner abbilden können. Ob das für die jeweilige Veranstaltung notwendig ist, muss jede*r selbst entscheiden.


    Was den Zoombereich betrifft: bei uns hängen die Scheinwerfer auf 6.30m und wir haben die 25-50° Version. Ich wünsche mir oft die 15-30° zu haben und verwende stattdessen die Iris regelmässig - bei einer Person Solo stillstehend quasi immer.

    Gut ist aber, dass man auch mal weit aufreissen kann und der Tubus kürzer ist. Von daher ist 25-50° mit Iris (!) vermutlich flexibler einsetzbar.


    Um wieviele Geräte geht es denn? Vielleicht macht ja auch eine Mischbestückung Sinn oder auch nur verschiedene Tuben bereithalten, ist ja schnell getauscht.

    Ging's hier nicht um Noise-Cancelling Kopfhörer?

    Das kann ich bei dem Produkt nicht finden....

    https://www.nuraphone.com/g2-launch - erste erwähnte (neue) Funktion: Active Noise Cancelling.

    Auch auf der Startseite als "CleanANC™" aufgeführt.


    Sebastian Saupe Kannst du ein bisschen mehr dazu erzählen? Funktioniert Noise Cancelling und die ganze "Gehöranpassung" dann nur mit entsprechendem Smartphone+App oder auch autark, z.B. am PC oder Stereoanlage?