Beiträge von nasi

    Diese ist bei uns leider ca. 20m von der Verteilung entfernt und ich habe Bedenken HDMI so weit zu verlängern.

    Ja, davon wurde mir von Verleihern auch wirklich professioneller Kameras auch schon abgeraten. Max. 2-5m wurde mir gesagt.

    Aber wenn du einen Transmitter nimmst, der vom Receiver per Cat verstromt werden kann, kann man den Transmitter eigentlich recht einfach in der Nähe der Kamera platzieren. Alle, die ich bisher in der Hand hatte, hatten auch Gewindelöcher, sodass man ohne Probleme diverses Zubehör anbringen kann, um sie an Stativ, Wand, Geländer, Truss,... zu montieren. Oder für den temporären Einsatz geht auch gutes Klettband.

    Ok, audiobo hat natürlich Recht. Danke für die ausführliche Beschreibung.


    Ich korrigiere mich auf "LCD-Panels sind zwar prinzipbedingt langsamer als Röhren, können unter den richtigen Umständen aber mehr als ausreichend schnell sein" ;-)


    Tatsächlich haben sich in der Vergangenheit etliche Orchester-Musiker mit dem sogenannten „Gaming-Modus“ am Flachbild-TV bei analogem FBAS-Signal recht zufrieden gezeigt. Leider findet man diesen Modus nicht an jedem TV.

    Das werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren :thumbup:

    Wie wäre es mit HD-SDI?

    War auch mein erster Gedanke. Würde ich definitiv zumindest mal ausprobieren, ggf. messen lassen, ob das mit den bestehenden Kabeln funktioniert.


    Wir haben solche Anwendungen häufig für Dirigentenkameras mit Monitor im Orchester. Da stören bereits so kleine Latenzen, dass ich sie als Nicht-Musiker nicht mal sofort wahrnehme. Deswegen bleiben wir nach wie vor bei analoger Technik. (gern drehe ich das Bild auch schon mal auf schwarz-weiss, weil dann alle sofort denken "aha, ist alte Technik - das funktioniert ja im Gegensatz zu diesem modernen Quatsch".... :rolleyes: )


    Was ich bei diversen Versuchen aber auch festgestellt habe: die grösste Latenz verursachen Consumer-Flachbild-TV-Geräte, weil die eine Million Bildoptimierungsfunktionen haben und das einfach Zeit benötigt. Manchmal kann man diese abschalten. Computer-Bildschirme sind da von Grund auf schon schneller. Allerdings haben auch diese Panels prinzipbedingt Latenzen bis in den zweistelligen ms-Bereich. Röhre ist immer schneller.
    Dazu kommt von der Kamera noch die ein oder andere Latenz und du bist schon ohne die Übertragungsstrecke im kritischen Bereich (für Musiker). Für Übertragung in andere Räume kann das aber gut und gerne noch im Rahmen sein.


    Ob unsere HDMI-Extender (Lightware, via 2x Cat, propietär) auch noch eine sichtbare Latenz verursachen, kann ich gerade nicht 100% genau sagen, aber die sind mir zumindest bisher nicht negativ aufgefallen. Ich denke mal, da entsteht weniger Latenz als bei echten Video-over-IP Geräten.
    Ich schaue es mir mal heute beim Public Viewing an, da haben wir etliche TVs mit und ohne Extender im Einsatz. Vielleicht kann mein langsames Auge ja was erkennen ;-)



    Kurz gefasst: nicht nur die Übertragungsstrecke anschauen, auch die Endgeräte sorgfältig auswählen.

    Das sieht ja gut aus, warum cool zu wissen was Dante dazu sagt

    Bestenfalls gar nichts, da es sich afaik um rein mechanische Umschalter handelt.


    Ein Freund setzt sowas erfolgreich in seinem Theater ein zur Umschaltung zwischen zwei Regieplätzen. Wenn ich mich recht entsinne, hat er dort dSnake aufliegen.

    Ein Bekannter hatte sowas im Umland von Berlin mal im grösseren Massstab vor und bereits auch begonnen umzusetzen, musste aber aus gesundheitlichen Gründen dann leider die Branche wechseln.

    Seine Idee: Kunde bucht über Onlineshop, gewünschtes Kundenmaterial wird in Wechselbrücken geladen, Kunde (bzw. Spedition) kommt mit LKW angefahren, gibt persönlichen PIN-Code ein, passende Wechselbrücke wird automatisch rausgefahren, Kunde kann sie aufladen und losfahren. Rückgabe genauso, nur eben umgekehrt. Und das 24/7 möglich.

    "Persönlicher" Kundenkontakt wäre hier höchstens zur Registrierung im Onlineshop nötig.

    Ist dieser Gedanke in der Zukunft umsetzbar? Macht es Eurer Meinung nach Sinn um die logistischen Gegebenheiten zu entlasten?

    Ja und nein. Kommt drauf an. Mein Beispiel zielt glaube ich auf eine andere Kundschaft ab, als du es im Sinn hast.

    Aber der Ansatz mit dem Onlineshop ist gut. Registrierung nur nach entsprechender Identifikation (Onlinefunktion vom nPA, Aktivierungscode per Brief/SMS, PostIdent,...), mit gültigen Kreditkartendaten, bei Neukunden nur gegen Vorkasse,...


    Für Beschädigung, Diebstahl etc. gibt es Versicherungen.

    welche dann zwingend eichfähige Geräte der Klasse 1 zu sein haben. Was, nachdem in den letzten Jahren (teils auf Empfehlung vom Amt) viele Betreiber in Klasse 2 - Geräte investiert haben

    Soweit ich das jetzt verstanden habe, aber ohne Garantie: für die Veranstalter reicht auch ein Klasse 2 Gerät, aber es muss eichbar sein (Schweizer Bauart-Zulassung).


    Begründung liefert hierzu die Anfrage von Markus Zehner an die METAS:

    Zitat

    a) Können Sie die Aussage des BAG, als Klasse 2 deklarierte Messmittel ohne
    Bauartzulassung würden "oft sehr ungenaue" Ergebnisse liefern, grundsätzlich bestätigen?


    Ja - wir wurden im Rahmen unserer Tätigkeit schon verschiedentlich mit Schall-MessSystemen
    konfrontiert, welche z.T. erschreckend ungenaue Ergebnisse liefern.

    Eine detailliertere Aussage zur Anzahl gefundener Geräte oder genauen Modellen wollte Dr. Hof von der METAS nicht machen.

    Daher der (von der Überwacherseite her) verständliche Wunsch nach einer 'verdeckten Ermittlung' der realen Schalldosis.

    Da stimme ich dir zu. Aber dann sollen die Überwacher doch bitte auch so realistisch sein und von Anfang an (öffentlich) eingestehen, dass das nur eine Schätzung sein kann. Und ein Messmikrofon "in der Tasche" eine ganz blöde Idee ist.


    Das mit der Eichung ist natürlich ein Problem, wobei in der Schweiz die Worte manchmal eine etwas andere Bedeutung haben als im übrigen deutschen Sprachraum :-).

    Das ist oftmals nicht falsch, in dem Falle bedeutet es aber wohl das selbe.

    Zitat aus der "Verordnung des EJPD über Messmittel für die Schallmessung" (941.210.1):

    Kann hier mal gepostet werden, welche Klasse 1 Geräte inkl. Datenlogger auf dem Markt sind?

    Auf der bereits verlinkten Seite von Markus Zehner gibt es ganz unten eine Liste mit ihm bekannten Geräten:


    dort habe ich es auch gesehen. Mir fehlt allerdings noch der Bezug zur Verordnung

    Jo, bin grad selbst am Verordnung durchlesen und dahingehend unsicher, was als "Veranstaltung" zu werten ist. Mit dem Schweizer Recht kenne ich mich da an der Stelle leider nicht ausreichend aus. Ich weiss aber, dass unser Gastro-Chef auch für Privatfeste, die länger als bis 2 Uhr dauern, eine Anmeldung einreichen/Bewilligung einholen muss. Von daher denke ich, muss eine "Veranstaltung" keinen kommerziellen Charakter haben. Aber ich werde dem mal noch weiter auf den Grund gehen (nicht mehr heute jedoch...).


    Mir ist aber auch aufgefallen, dass der konkrete Hinweis auf Klasse 1 fehlt - im Gegenteil steht in der Erläuterung sogar: "Dabei müssen alle Schallpegelaufzeichnungen mit einem Schallpegelmessgerät der Genauigkeitsklasse 1 oder 2 gemäss der Verordnung des EJPD vom 24. September 201013 über die Messmittel über die Schallmessung gemacht werden." (Seite 23)

    In der Verordnung des EJPD ist bisher nur die SLV aufgeführt (mit Klasse 2)...

    Lediglich ist die Unterscheidung von Messgeräten zwischen Veranstalter und prüfende Behörde weggefallen.

    Im ersten Moment habe ich "moron" oder "Morel" verstanden ...

    Aber nach mehrmaligen Hören tendiere ich zu Laurel. Wenn ich aber die Wörter vorher nicht gelesen, sondern einfach nur unwissend die Tonspur gehört hätte, wäre vielleicht auch was anderes rausgekommen.

    Oh krass. Danke audiobo für den Hinweis. Das ging an mir echt vorüber.


    Wenn das so umgesetzt wird, darf ich also alle unsere Konzerte anmelden und aufzeichnen (Klassikkonzertsaal mit >80% unverstärkter Musik) und auch den Privatmietern für Hochzeiten, Geburtstage, etc. noch eine Pauschale dafür auf's Auge drücken. Toll! Die werden sich freuen. Nicht.

    Eine scheinbar simple Aufgabe, die aber doch nicht so leicht zu lösen ist.


    Enttec Datagate könnte sein, was du suchst - aber das kann deutlich mehr, als du benötigst und ist entsprechend teuer. Bei dem Preis würde ich eher ein kleines Lichtpult im Analog-Stil kaufen. Oder einen Laptop mit DMX-Interface...

    Ansonsten gab es genau dafür auch mal den Cue-Patch von Artistic Licence - lag jedoch in ähnlichen Preisregionen.


    Wenigstens etwas günstiger: diverse Protokoll-Wandler (DMX, ArtNet, sACN,...), die oftmals auch eine Soft-Patch-Funktion haben. Z.B. Elation eNode 8 Pro (Shoplink) oder der kleinere Bruder eNode 4. Da solltest du vorher aber genau das Handbuch studieren, ob die auch DMX zu DMX "wandeln" können inkl. Umpatchen.


    Nicht ganz so flexibel: einen DMX-Merger nehmen, bei dem man Input B um Offset X verschieben kann. Dann hast du deine 14/30 Kanäle immernoch am Block, aber da beginnend, wo du möchtest. Hilft natürlich nicht bei jeder Festinstallation.