Beiträge von nasi

    Achtung bei allen Steckverbindungen wie beim "RJ45 Patchkabel S/FTP, Cat.6, LSZH, grau", der macht reproduzierbar Probleme sowohl an HDBaseT Geräten als auch an der dLive.

    Danke für den Hinweis. Ich bin also nicht der einzige Depp mit "wackelnden" HDBaseT-Strecken.

    Zuletzt habe ich für zwei ebensolche festinstallierten Strecken übrigens auch Kabel von TTL genutzt, zertifiziert für HDBaseT. Funktioniert bisher problemlos, aber war Corona-bedingt auch noch nicht so oft in Benutzung.

    Gekauft übrigens auch bei Reichelt.

    die Russen auch

    Jein.

    Soweit ich das verstanden habe, haben sie eine spezielle Version von Sailfish programmiert bekommen. Teile davon, also Treiber, Funktionen, Settings,... landen sicher auch wieder im ursprünglichen Sailfish, wenn sie auch von der Allgemeinheit gebraucht werden können.

    Derzeit ist also nicht davon auszugehen, dass im für uns erhältlichen Sailfish irgendwelche Backdoors vom KGB stecken. In der Russland-Spezial-Version mag das anders aussehen.

    Das Nachause telefonieren vom Handtelefon ist genug.

    Auch dafür gibt es ja Alternativen. Cyanogen und Lineage hatte ich schon lange Zeit glücklich im Einsatz, im Moment bin ich mit Sailfish relativ glücklich, irgendwann teste ich sicher auch mal noch /e/.

    IWMO: alternative Betriebssysteme =D

    Hier findet man weiterführende Informationen zur Stellungnahme von Charité und Berliner Orchestern: Orchesterland

    Und hier einen kurzen Einblick in eine wissenschaftliche Untersuchung zu den tatsächlichen Luftströmen (mit Nebel und Messgeräten) bei einigen Bläsern: BR24


    tl;dr: es gibt bei Bläsern kaum Luftbewegung.

    Hat Mesh nicht auch etwas mit dem Accesspoint-Hopping zu tun, egal wie diese mit Daten versorgt werden?


    Nicht zwingend. "Mesh" kann auch erstmal nur heissen, dass sich die Geräte per WiFi ein eigenes dezentrales (vermaschtes) Backbone aufbauen statt über eine zentrale (stern- oder ringförmige) Kabelversorgung zu kommunizieren. Aber ja, in einem richtigen Mesh können die Daten verschiedene Wege gehen und das ist auch nicht zwingend vorhersehbar. Ein Mesh kann dabei auch mehrere Gateways haben.

    Das ganze Management (für AP-Hopping/Roaming etc.) passiert dabei wie zuvor auch. Im einfachsten Falle clientseitig: "Oh, die Verbindung ist schlecht, lass mal nach was anderem suchen - ah ja, da ist ja noch ein AP mit gleicher SSID aber besserem Empfang." Funktioniert entsprechend nur mässig gut, manche Endgeräte klammern sich ewig an eine schlechte Verbindung und zuweilen werden dabei laufende Up- und Downloads unterbrochen.

    Oder es ist eben zentral gesteuert von einem Controller aus, der dann die Clients gezielt rauskickt und direkt neu verbindet, ohne das dabei die einzelnen Verbindungen verloren gehen. Der Controller kann ein separates Gerät sein oder auf der WiFi-Hardware selbst laufen. Letzteres wird bei den propietären Mesh-Systemen der grossen Hersteller für Heim- und semiprofessionelle Anwendungen meist getan. Eine eigene Controller-Einheit findet man im Enterprise-Segment aber nach wie vor.

    Auch ist nicht alles ein "echtes" Mesh, was die Hersteller als solches verkaufen, sondern nur die klassische Variante eines zentralen AP und dazu mehrere Repeater. Vermarktet sich als Mesh aber einfach besser.

    Eher eine kleine, erprobte Variante, die man in z.B. Kirchen an die Wand montieren kann

    Geht es um Besucher-WLAN?

    Das wird in einigen Kirchen von der lokalen Freifunk-Community betreut. Man hat in der Regel eine grosse Produktauswahl, da die meisten Freifunk-Firmwares auf sehr vielen unterschiedlichen Geräten laufen. Und die Firmware hat eben auch Meshing. Gern wird dann gleich noch der Kirchturm für Richtfunkstrecken zur Aussenanbindung genutzt.

    Deine passende Community findest du z.B. hier.


    Aber muss es denn Wifi-Mesh sein? Oder musst du eh noch extra Stromkabel hinlegen? Dann würde ich ja eher auf PoE gehen und nur Netzwerkleitungen ziehen. Kabel funktioniert halt immer besser als irgendein Mesh.


    kann mir jemand einen Wlan USB Stick empfehlen, den ich als Access Point nutzen kann ?

    Und nochmal ganz zurück zur Ausgangsfrage, ich habe es gerade eben erst selbst entdeckt: genau das gibt es scheinbar tatsächlich. Stammt auch von GL.inet, nennt sich Microrouter und wird als "USB Wireless Router" bezeichnet. Sollte genau das gewünschte tun.

    also es muss USB sein, da kein Netzwerkport frei ist und ich kein Netzteil möchte

    Wären denn 2 USB-Anschlüsse frei?
    1x USB->Ethernetadapter

    1x USB für Strom für erwähnten GL AR150 oder TP Link Nano


    Ansonsten: das andere Gerät in meinem Besitz heisst "Zyxel NBG2105" und meldet sich an meinem Linux-Rechner direkt als "USB Network Interface" an. Es beherrscht diverse Modi, die - einmal eingerichtet - per Schiebeschalter ausgewählt werden können. Das wäre dann vielleicht genau was du suchst, aber aufgrund ausschliesslich interner Antenne ist es sicherlich nicht gerade für eine stabile Remoteverbindung im Olympiastadion geeignet...

    Hier findest du das Manual und damit alle anderen Infos dazu: https://download.zyxel.com/NBG…er_guide/NBG2105_1.00.pdf

    Behalten vielleicht ja, aber die Einstellung nimmt afaik die Software auf dem PC vor, nicht der Dongle selbst. Der dürfte recht dumm sein.


    Es gibt aber mobile WiFi APs (auch ohne Handynetz). Ich habe irgendwo einen rumliegen, der hat soweit ich mich entsinne einen Ethernet- und einen USB-Port und 3 verschiedene Modi, wie er funktioniert (AP, Client, Repeater?). Die Einstellungen werden auf dem Gerät gespeichert.

    Ich schaue heute Abend mal, wo das Teil ist, wie es heisst und ob es über USB funktioniert. Vielleicht wäre das ja das passende Gerät.


    Alternativ kannst du natürlich einfach jeden kleinen AP nehmen und je nach Rechner per Kabel oder WiFi anbinden. Die GL.inet AR150 finde ich dafür eigentlich immer ganz praktisch.

    Aber ja, das ist dann nicht so ganz Plug'n'Play wie einen USB-Dongle anstecken, fertig.

    Wenn die beim Sensor nicht komplett versagt haben, dann ist die Lichtempfindlichkeit (bzw. der Rauschabstand) ja hauptsächlich von der Größe und vom Objektiv abhängig. Die Physik ist ja immer die gleiche. Und mit einem 1"-Sensor ist man eigentlich auf der sicheren Seite.

    So auch mein Gedanke.


    Da "mein" Händler sowohl Sony-Video als Fotokameras und auch die Blackmagics vertreibt, werde ich wohl einfach mal nach Demogeräten fragen.

    Weitere Fragen?

    Ganz viele :D


    Wie schätzt du es denn spontan ein: ist unser Archivierungsvorhaben an sich möglich oder prinzipiell ausgeschlossen? In letzterem Falle kann ich hier ja gleich aufhören.

    Voraussetzung wäre natürlich die Information der Gäste (Hausordnung, Aushang, Hinweis auf der Website,...) und das wir eine Risikofolgenabschätzung durchführen, aber besten mit juristischer Expertise unterstützt.


    Und noch weiter OT, aber da du es schon erwähnst: welche grossen Probleme siehst du bei MS365 in Bezug auf einen Konzertbetrieb?

    Mir fallen spontan personenbezogene Daten von Mitarbeitern, Künstlern, Vertragspartnerinnen und Gästen ein - aber ob wir unsere interne Buchhaltung in Cloud XY hosten sollte ja irrelevant sein? Ist ein datenschutzkonformer Unternehmenseinsatz von MS365 überhaupt möglich?

    Bevor man aber eine DSLR für Video nimmt, gibt es ja bspw. mit der Blackmagic Pocket Camera auch eine Videokamera im gleichen Format, die auch einen 4/3-Sensor nutzt, bzw. in der teureren Variante sogar einen Vollformatsensor.

    In meinem Ausgangsposting habe ich ja die Blackmagic Micro Studio 4K erwähnt, die hat einen ca. 1" grossen Sensor und MFT-Bajonett, SDI und HDMI Ausgang und ist preislich sehr interessant. Zudem schön klein, genau das was ich eigentlich möchte.

    Aber zu dieser wurde mir von einem Händler gesagt, dass sie deutlich lichtschwächer als z.B. die Sony PXW Z150 sei. Der Sensor ist zwar quasi gleichgross, aber es kann ja sein, dass sie von der Software her deutlich auf gut beleuchtete TV-Studios ausgelegt ist - aber vielleicht nehmen die beiden sich auch nichts oder der Händler wusste selbst nicht, dass die neue Sony lichtschwächer als die alten ist, wie von Sam Razr beschrieben.

    Wenn daher jemand aus Erfahrung zur BMD was sagen kann, evtl. sogar mit anderen Kameras verglichen hat, würde ich mich über eine weitere Meinung freuen.

    das war irgendwas im Zusammenhang mit dem BDSG

    Gut, ich werde mich mal schlau machen. Kennt sich jemand mit dem Schweizer Recht aus? Da bin ich überraschend schlecht informiert, das ist schon peinlich.

    Immerhin haben wir einen "Vorteil": wir sind direkt in einem Bahnhofsgebäude, wo sowieso Videoüberwachung stattfindet - entsprechende Hinweise (Schilder, Hausordnung) gibt es also schon.

    Sam Razr :

    Danke für den Hinweis zur Lichtstärke der Sony Z Serie. Das ist ja schon spannend. Hast du auch einen direkten Vergleich zu anderen aktuellen Videokameras gleicher Preisliga anderer Hersteller? Oder nehmen die sich alle nicht viel?

    Die Sony A7s steht bei mir auch schon auf einer Liste. Werde ich mir also mal näher anschauen!

    Klar gibt's auch andere Recorder, hab auch schon andere nette Modelle entdeckt. Wir hätten eben gern einen, der auf SD oder USB aufzeichnet, damit wir direkt was zum weitergeben haben - daher scheint der HyperDeck ganz passend zu sein. Zudem ist er im Vergleich echt günstig (= mehr Geld für ein gutes Objektiv).

    Geschätzte Kollegen,


    jetzt möchte ich mich auch mal an euch wenden mit der Suche nach einer Kamera. Den anderen Thread zur "latenzfreien" Übertragung habe ich natürlich gesehen, mein Schwerpunkt liegt aber ganz woanders, daher ein neuer Thread.


    Wir möchten in unserem Konzertsaal gern eine Kamera fest installieren und mit dieser von jedem Konzert eine Totale aufzeichnen und archivieren. Sobald wir den Betrieb wieder aufnehmen dürfen, dann ja sicher nur mit beschränkter Platzzahl, wird sehr sicher auch Webstreaming ein Thema. Latenz spielt also absolut keine Rolle - mich interessiert vielmehr Lichtstärke und einfache Bedienung. Ziel soll eine "One-Touch"-Lösung sein - wir schalten an der Regie den Strom ein, drücken am Recorder auf einen Knopf, fertig. Alles andere soll im Automatikmodus laufen, die Kameraperspektive wird nicht geändert, womöglich ist die Kamera auch gar nicht in greifbarer Nähe installiert.


    Mal als Referenz für Funktionsumfang und preisliches Oberlimit, was ich mir rausgesucht habe:

    Sony PXW Z150 -> 3G-SDI -> BlackMagic HyperDeck Studio Mini -> Speicherung auf SD-Karte

    Die SD-Karte würde nach der Aufnahme auf ein NAS kopiert (vielleicht sogar direkt per FTP) und kann dann von den Künstlern gegen kleinen Obolus mitgenommen werden.


    Mit dieser Lösung hätten wir standardmässig eine FullHD-Aufzeichnung, was für reine Archivierung erstmal ausreicht, aber bei Bedarf auch die Möglichkeit, für einzelne Produktionen 4K zu nutzen. Oder später mit HDMI->12G-SDI-Wandler generell 4K aufzuzeichnen.



    Was mich an dieser Lösung aber stört ist die Grösse der Kamera. Theoretisch kann es ja auch ein kleineres Gehäuse sein. Wir brauchen keine Akkus, keine Bedienelemente, kein Display an der Kamera, Mikrofone kann man ggf. anderweitg einspeisen...

    Ins Auge gefallen ist mir deswegen noch die Blackmagic Micro Studio 4K - von dieser wurde mir aber gesagt, sie sei weniger lichtstark als die Sony-Kamera (wobei laut Datenblatt der Sensor nur minimal kleiner ist). Kann das jemand bestätigen/widerlegen?

    Manch szenische Konzerte oder Musiktheater-Aufführungen sind wirklich ziemlich dunkel geleuchtet, auch haben wir nicht selten recht starke Helligkeitskontraste - damit muss die Kamera auch im Automatikmodus klarkommen, ohne das Bildinhalte völlig absaufen oder rauschen wie die Hölle. (mir ist klar, dass wir keine UHD-Kinoproduktion damit machen können - aber deutlich besser als Handykamera soll es schon sein)

    An dieser Stelle eine Anmerkung zum Licht: wir machen hauptsächlich Neue Musik/Zeitgenössische Klassik - also keine Effekt-Beam-Gegenlicht-BlinkBlink-Shows, sondern viel Weisslicht, statische Stimmungen, langsame Wechsel.


    Und meine andere Überlegung geht dahin, eine spiegellose Fotokamera (MicroFourThirds) zu nutzen - neue Modelle können ja auch 4K über HDMI ausgeben und haben dabei teils nochmal deutlich grössere Sensoren.

    Frage: bringt mir die grössere Sensorfläche hier überhaupt etwas (in Bezug auf Lichtstärke) oder wird die durch die ebenfalls höhere Auflösung wieder zunichte gemacht? Hat da jemand Erfahrung?

    Das man hier ausserdem schauen muss, ob die Kamera auch über lange Zeit ein cleanes HDMI-Signal ausgibt, ist mir bewusst.


    Und zuguterletzt landet man natürlich auch bei diversen CCTV-, Box-, PTZ-, Industrie- und ähnlichen Kameras. Hier ist aber einerseits 4K noch nicht ganz so häufig anzutreffen und andererseits haben alle, die ich fand, kleinere Sensoren als die Sony oder BMD Kameras. Aber wenn jemand ein konkretes Produkt empfehlen kann, das qualitativ mithält, bin ich gerne dafür offen.



    So, ich hoffe, das war jetzt nicht alles zu durcheinander und ihr versteht, worauf wir hinaus wollen. Ich freue mich auf euren Input!

    ...dafür müsste man aber einreisen dürfen...

    Wenn Lisa noch eine deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist das ja kein Problem.

    Ob noch ein Flugzeug fliegt oder ein Schiff fährt, schon eher die relevante Frage.