Beiträge von nasi

    dass mich derzeit diese Unsitte, irgendwelche Phantasienamen in die Listen einzutragen massiv entsetzt.

    Ich würde es nicht verstehen, wenn Menschen das aus Jux und Tollerei machen - keine Ahnung, ob das überhaupt ein häufiger Grund ist.


    Aber ich verstehe, dass es massive Bedenken gegenüber

    - den Gastronomiebetrieben/-mitarbeiter*innen

    - anderen Gästen

    - der Polizei

    gibt.

    Es gibt genügend Fälle, in denen Gäste SMS bekamen wie "Hey, hab dich vorhin im Restaurant XY gesehen, du bist süss. Wollen wir uns mal treffen?". Das ist äusserst unangenehm. Bei manchen bleibt es dann auch nicht bei dieser einen Nachricht oder höflicher Formulierung. Andererseits: wenn sich das rumspricht, hat Restaurant XY vielleicht auch bald keine Besucher mehr...

    Und im Falle der Polizei finde ich deren Haltung "Wir brauchen diese Informationen und nehmen sie uns einfach. Datenschutz ist uns egal und die Meinung von anderen auch." äusserst fragwürdig - juristisch, aber auch gesellschaftlich. Und es gibt nicht einmal eine Diskussion darüber, es wird einfach gemacht. Als ob die Polizei über allen anderen steht.


    Das sich aus diesen Gründen ein Widerstand regt, ist für mich nicht verwunderlich.

    Bei Gebrauchte-VT ist eine von privat für 500€ drin. Allerdings irgendwo aus dem Ausland - weiß nicht ob du so weit fahren willst.

    Aus Deutschland gibts dort gerade noch ne günstige Ilive mit Dante-Karte drin. Vielleicht wär's ne Option, die zu kaufen und die Ilive ohne Karte nachher wieder zu verkloppen?

    Danke für den Hinweis. Den Verkäufer aus Tschechien schreibe ich noch an, habe ich auch schon gesehen.

    Die iLive habe ich noch nicht gesehen, aber schaue ich mir an, vielleicht ist das eine Notfalloption. Danke für den Tipp!

    Update: die Suche nach einer Dante-Card ist für mich immernoch aktuell und leider habe ich auch ein Zeitlimit, ich brauche sie bis allerspätestens Mitte Oktober.


    Ich habe gerade erst gesehen, der "Marktplatz" hier im Forum ist noch eine andere Funktion, da werde ich es auch gleich noch posten, also bitte nicht wundern. Ich brauche trotzdem nur eine Karte ;)

    Was aber definitiv für mich zu langsam ist, ist das Gucken der selben!!!

    Da bin ich voll bei dir! Und das betrifft nicht nur Pult-Tutorials, sondern alle möglichen Sachen. Besonders ätzend ist es, wenn man dann aus dem Software-XY-Video die Befehle für die Kommandozeile abtippen muss, anstatt einfach copy-paste aus dem Text zu übertragen. Und dann noch ständig pausieren, um die Screenshots ausreichend lang anschauen zu können, weil nach 0.00005 Sekunden schon wieder auf das Gesicht des Sprechers umgeschaltet wird. Grrrr, schrecklich.

    in Kombination zu ein paar günstigeren LED-Pars???

    Kann man machen, wenn die PARs neben gleicher Farbtemperatur auch den gleichen Abstrahwinkel haben. Sonst wird es mit der Gleichmässigkeit echt doof.

    Je nach Ansprüchen muss man auch noch auf Spektrum und Farbwiedergabe achten. Gerade günstigere Geräte haben zuweilen ein etwas grünlich-gelblicheres Warmweiss als man es von Halogen gewohnt ist oder auch hochwertige LEDs machen.

    Auf RGB würde ich für Klassik-Konzerte zudem vorerst verzichten und lieber erstmal in richtig helles Weisslicht mit schönem Spektrum investieren - gerade letzteres finde ich für Klassik wichtiger als buntes Licht. Zumal die günstigen RGBW(A) Lampen nicht immer ein brauchbares Weiss hinbekommen.
    Dann kann man ja später immernoch ein paar billige bunte LEDs dazu hängen, wenn wirklich Bedarf ist - da kommt's dann ja nicht auf Farbqualität an.


    Also ja, sowas wie die Feiner-Fluter in ausreichender Stückzahl mit 3000K mit CRI>90 als Grundlicht und dazu günstige RGB-PARs nach Belieben.


    Spielen die Musiker bei euch in der Regel mit Notenpultleuchten? Falls nicht, ist eine möglichst helle, gleichmässige und schattenfreie Beleuchtung wirklich sehr wichtig und ich würde das Geld zuerst in so viele Weisslichtfluter wie möglich investieren. Erst wenn die Musiker*innen dann zufrieden sind, kann man auch über Buntlicht nachdenken.
    Mit Notenpultleuchten ist das deutlich entspannter und man kann auch eher mal an RGB denken.

    In der Schweiz würde man sich für solche Noise Cancelling Sachen an Rocket Science wenden, die machen genau sowas für Open Airs, Konzerthäuser, etc. Hauptsächlich zum Anwohnerschutz. Die haben sich auch ihre eigenen DSPs dafür gebaut. Auf der PLS gab's vor ein paar Jahren vom Gründer Christian Frick einen Vortrag dazu. Wenn mal Geld übrig ist und das Problem nach den Massnahmen 1-6 weiterhin besteht, wäre das vielleicht eine Option für euch.

    Ich wollte ja eigentlich E:Cue sagen....

    Seit wann gehören die denn zu osram?

    Vielleicht trotzdem mal einen Blick wert,

    aber wie die Preise jetzt aussehen, weiß ich nicht....

    Ich habe ebenso einen e:cue XT2 verbaut seit 5-6 Jahren. Ich glaube, dass der Mutterkonzern Traxon auch damals schon zu Osram gehörte, bin mir aber unsicher.

    Was mich an e:cue stört: zur eh schon teuren Hardware muss man noch eine teure Software-Lizenz kaufen, damit das Ding auch standalone läuft. Das lohnt sich nur, wenn man viel von dem Zeug installiert oder Geld keine Rolle spielt. Dazu ist die alte Software obendrein auch noch echt umständlich. Die neue (Symfony oder so) habe ich noch nicht angeschaut.

    Schau dir mal die Controller von PXM an.

    Ich habe selbst für eine kleine Steuerung den PX333. Der ist sau günstig, aber mit nur 64 DMX-Kanälen womöglich etwas knapp. Die grösseren - 340, 345, 710 - haben neben mehr Kanälen (128-1024) auch mehr Funktionen und können um mehr Hardware-Bedienelemente erweitert werden; auch ein neues Touchpanel wurde gerade rausgebracht wie ich sehe.

    Die Geräte laufen autark, es gibt eine Programmiersoftware für Windows und Bediensoftware für Win, Linux, Android und iOS. Die Software kannst du dir vorher schonmal runterladen und anschauen, ob die Funktionen für dich passen.

    Bei Unklarheiten oder Sonderwünschen einfach PXM anschreiben, die sind sehr hilfsbereit. Oder an den deutschen Vertrieb PXM Trade wenden.

    Achtung bei allen Steckverbindungen wie beim "RJ45 Patchkabel S/FTP, Cat.6, LSZH, grau", der macht reproduzierbar Probleme sowohl an HDBaseT Geräten als auch an der dLive.

    Danke für den Hinweis. Ich bin also nicht der einzige Depp mit "wackelnden" HDBaseT-Strecken.

    Zuletzt habe ich für zwei ebensolche festinstallierten Strecken übrigens auch Kabel von TTL genutzt, zertifiziert für HDBaseT. Funktioniert bisher problemlos, aber war Corona-bedingt auch noch nicht so oft in Benutzung.

    Gekauft übrigens auch bei Reichelt.

    die Russen auch

    Jein.

    Soweit ich das verstanden habe, haben sie eine spezielle Version von Sailfish programmiert bekommen. Teile davon, also Treiber, Funktionen, Settings,... landen sicher auch wieder im ursprünglichen Sailfish, wenn sie auch von der Allgemeinheit gebraucht werden können.

    Derzeit ist also nicht davon auszugehen, dass im für uns erhältlichen Sailfish irgendwelche Backdoors vom KGB stecken. In der Russland-Spezial-Version mag das anders aussehen.

    Das Nachause telefonieren vom Handtelefon ist genug.

    Auch dafür gibt es ja Alternativen. Cyanogen und Lineage hatte ich schon lange Zeit glücklich im Einsatz, im Moment bin ich mit Sailfish relativ glücklich, irgendwann teste ich sicher auch mal noch /e/.

    IWMO: alternative Betriebssysteme =D

    Hier findet man weiterführende Informationen zur Stellungnahme von Charité und Berliner Orchestern: Orchesterland

    Und hier einen kurzen Einblick in eine wissenschaftliche Untersuchung zu den tatsächlichen Luftströmen (mit Nebel und Messgeräten) bei einigen Bläsern: BR24


    tl;dr: es gibt bei Bläsern kaum Luftbewegung.

    Hat Mesh nicht auch etwas mit dem Accesspoint-Hopping zu tun, egal wie diese mit Daten versorgt werden?


    Nicht zwingend. "Mesh" kann auch erstmal nur heissen, dass sich die Geräte per WiFi ein eigenes dezentrales (vermaschtes) Backbone aufbauen statt über eine zentrale (stern- oder ringförmige) Kabelversorgung zu kommunizieren. Aber ja, in einem richtigen Mesh können die Daten verschiedene Wege gehen und das ist auch nicht zwingend vorhersehbar. Ein Mesh kann dabei auch mehrere Gateways haben.

    Das ganze Management (für AP-Hopping/Roaming etc.) passiert dabei wie zuvor auch. Im einfachsten Falle clientseitig: "Oh, die Verbindung ist schlecht, lass mal nach was anderem suchen - ah ja, da ist ja noch ein AP mit gleicher SSID aber besserem Empfang." Funktioniert entsprechend nur mässig gut, manche Endgeräte klammern sich ewig an eine schlechte Verbindung und zuweilen werden dabei laufende Up- und Downloads unterbrochen.

    Oder es ist eben zentral gesteuert von einem Controller aus, der dann die Clients gezielt rauskickt und direkt neu verbindet, ohne das dabei die einzelnen Verbindungen verloren gehen. Der Controller kann ein separates Gerät sein oder auf der WiFi-Hardware selbst laufen. Letzteres wird bei den propietären Mesh-Systemen der grossen Hersteller für Heim- und semiprofessionelle Anwendungen meist getan. Eine eigene Controller-Einheit findet man im Enterprise-Segment aber nach wie vor.

    Auch ist nicht alles ein "echtes" Mesh, was die Hersteller als solches verkaufen, sondern nur die klassische Variante eines zentralen AP und dazu mehrere Repeater. Vermarktet sich als Mesh aber einfach besser.