Beiträge von HenrySalayne

    Ein Doghouse habe ich an jeden Pult, und will es auch haben. Die paar Zentimeter und die paar Kilo machen den Kohl im LKW nicht fett. In so einem Doghouse verschwindet ja mehr als nur ein paar Anschlüsse: da ist i.d.R. ein Schuko-Verteiler drin, die Kabel für Zuspieler, das TB-Mic oder auch mal ein kleiner Router.

    Wenn man mit einem LKW unterwegs ist, stimme ich dir natürlich zu. Aber es gibt eben auch genug Nutzer, die nicht mit einem LKW unterwegs sind und die sich dann darüber freuen, wenn das Case nur so groß wie das Mischpult selbst ist und trotzdem unter der "Tischplatte" genug Platz für alle Kabel, Kopfhörer und TB und alle Anschlüsse ist. Das ist dann ein Kompromiss, den man eingehen muss. Bei Mackie gab es mit dem Onyx 1640 mal die Möglichkeit, das Steckfeld an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Orientierungen zu montieren. Das ist grundsätzlich eine schöne Sache, aber bei der Wing mit Blick auf dem Preis verschmerzbar und es ist auch nachvollziehbar, dass hier nicht jeder Anspruch befriedigt werden konnte.

    Wir können ja mal den Versuch wagen, und bei neugebauten Gebäuden mal sämtliche Schukosteckdosen und Lichtschalter in einer 20cm tiefen Nische in der Mauer einbauen, und mal gucken wie sehr die Bewohner Das dann 'praktisch' finden oder nicht. Ich habe da so eine Ahnung...

    Tatsächlich wäre ich dem gar nicht mal so abgeneigt. Eine versenkte Wall-Box mit Kabelauslass ist schick und platzsparend und sieht man deswegen insbesondere in neueren Veranstaltungsräumen sehr oft. In einem modernen Haus also durchaus denkbar.


    Ich würde mir optisch sowas wünschen wie eine 'aufgeblasene' M32, nur mit mehr DCAs/FX/GEQs, mit mehr Layern, einem Touchscreeen (oder zwei ? ), mehr AES-Connections (kompatibel mit DL 32&16), mind 64 Input-Kanäle über 2 x DL32. Das ganze dann so für vllt 5000-6000€. Wäre doch perfekt, oder ?

    Nun ist die Spanne zu der Heritage-D (Danke für den Tip, kannte ich noch nicht) aber leider Faktor 10+, wenn man den angepeilten Preis von $35.000 betrachtet. Auch wäre das Ding nicht mit den preiswerten Stageboxen der S- und DL-Serie kompatibel laut Midas, was den Spaß dann nochmal erheblich teurer macht. Ich hätte mir - wie geschrieben - eine bezahlbare Zwischengröße gewünscht, so maximal den doppelten Preis einer M32.

    Es sollte durchaus möglich sein, so etwas für diesen Preis zu bauen. Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es das in naher Zukunft nicht geben, weil man damit die eigene Produktpalette kannibalisieren würde. Die Heritage-D steht mit dem "Top-Modell" kurz vor der Markteinführung, in Zukunft wird die Serie bestimmt nach unten abgerundet und damit die Lücken gefüllt. Aber mit mehr FX, 64 Kanälen und vielleicht noch 96 kHz (was heutzutage für deutlich unter 10.000 Euro möglich wäre) in einem "M64", ist der Abstand nicht mehr gewahrt.


    Es gibt neben Avantis, VI1, VI2000 auch noch bspw. die SD9. Über mangelnde Auswahl muss man sich also (derzeit) noch nicht beklagen.

    Manchmal hat man aber tatsächlich ein grundsätzliches Problem; einen schwierigen Raum, einen Laienchor (zu leise) und eine Laienband (zu laut), ... und dann ist man dann eben doch froh um jedes Band, das einem noch zur Verfügung steht.

    Mit dem EQ dreht man auch nur Energie aus dem Signal - da wird es irgendwann fraglich, ob man durch entzerren (bzw. in diesem Fall eher verzerren) überhaupt noch irgendetwas gewinnt (vor allem etwas, was auch ordentlich klingt) oder man nur noch die eigene Psyche befriedigt, indem man den Fader höher ziehen kann.

    Irgendwie habe ich die Hoffung, daß das Gerät unter dem Midas-Label überarbeitet wird, und sich Jemand dort mal ein paar Gedanken über die Praktikabilität der Gehäuseform unter Live- und Touringbedingungen macht. Im jetzigen Gehäuse ist es allenfalls gut in einer Studio-Umgebung.

    Ich würde mir optisch sowas wünschen wie eine 'aufgeblasene' M32, nur mit mehr DCAs/FX/GEQs, mit mehr Layern, einem Touchscreeen (oder zwei ? ), mehr AES-Connections (kompatibel mit DL 32&16), mind 64 Input-Kanäle über 2 x DL32. Das ganze dann so für vllt 5000-6000€. Wäre doch perfekt, oder ?

    Nennen wir es mal die 'M64'.

    Dein Wunschpult ist bereits in Arbeit und heißt Heritage-D. Alternativ wäre vielleicht eine Avantis genau das, was du suchst oder vielleicht eine VI1.


    Die Gehäuseform beim Wing ist auf Praktikabilität ausgelegt und eigentlich eine recht pfiffige Lösung. Das Anschlusspanel ist eingerückt um genug Platz für Stecker zu schaffen, sich aber im Case den zusätzlichen Platz (und das Gewicht) für ein Doghouse zu sparen. Wenn man die Anschlüsse abdecken will, muss man sich anstatt "Klappe oben" eben mit "Klappe an der Rückseite" behelfen, die bündig mit dem Gehäuseüberstand abschließt. Beleuchtung ist dafür bereits im Pult integriert. Entweder muss man dann zum Stecken einmal um das Pult herum gehen oder einen langen Hals machen und die Wampe sanft auf dem Pult ablegen. Das ist man bei ausladenderen Pulten aber auch nicht anders gewöhnt.

    Es hat Vieles was ich gut finde, aber warum immer nur noch 8 DCA ? Warum keine GEQs auf allen Bussen, oder zumindest eine ausreichende Anzahl zum Patchen ohne das man FX-Slots verliert ?

    Es handelt sich um ein Mischpult für 3000€ (brutto). Was bieten dir den die Mitbewerber? GEQs auf allen Bussen bekommt man bspw. bei Soundcraft, ist aber in meinen Augen ein Relikt der Vergangenheit (wie die komplette Soundcraft-Produktpalette ;)). Vollparametrische 6-Band-EQs sind für alle Anwendungen ausreichend.

    Es kommt auf den konkreten Lagerbestand an HF-Modulen an. Wenn die alle sind, kann eine Strecke nicht mehr umgebaut werden. Dazu am Besten direkt in Barleben nachfragen, die wissen aus erster Hand, ob noch was geht.

    Auch wenn es möglich wäre, ist eine Umrüstung nicht empfehlenswert. Einerseits ist der Verkauf von G3 mit Neukauf von G4 wahrscheinlich in einem ähnlichen Preisbereich und dann hat man aktuelle Strecken mit einer längeren Ersatzteilversorgung gegenüber G3, andererseits spricht hier auch nichts dagegen die Dinger so lange zu nutzen, wie es möglich ist und sich dann über Ersatz Gedanken zu machen, wenn die Zuteilung der BNetzA nicht mehr verlängert wird oder konkrete Probleme durch den Netzausbau auftreten.

    aha, das pult wird tatsächlich mit einer beta version ausgeliefert?

    sehr mutig.

    In Anbetracht dessen, dass Beta auch nur eine Einschätzung des Herstellers ist und manch anderer Hersteller es nach vielen Jahren der Markteinführung eines Produkts noch nicht geschafft hat, fehlerarme Software auszuliefern, würde ich das recht entspannt sehen.

    Solange alle Knöpfe funktionieren! ;)

    WayneD85

    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, lässt die Hardware keinen einfachen Wechsel des Bandes per Softwareupdate zu, sondern man muss eine kostenpflichtige Hardwareumrüstung machen. Die Kosten liegen meistens - außer bei quasi neuen Geräten - über dem Restwert.

    Da sich eure Funkstrecken im anmeldepflichtigen Bereich befinden, wird euch die BNetzA wohl mitteilen, wenn die Frequenzzuteilung nicht mehr verlängert wird. Noch würde ich das allerdings entspannt sehen. Eure Funkstrecken sind fest verbaut und ortsfest. Da sind die Chancen, dass das trotz 5G noch einige Jahre störungsarm geht (solange die BNetzA nichts dagegen hat) recht hoch. Bei mobilen Anwendungen ist das kritischer.


    https://www.bundesnetzagentur.…netze/PMSE/PMSE-node.html


    Dass die dafür zuständige Firma nicht weiß, dass die Geräte anmeldepflichtig sind, sondern behauptet, ihr könnt die anmeldefrei nutzen ist allerdings ein starkes Stück. Das kann richtig teuer werden!

    Mag sein dass das kurzfristig die Probleme behebt, spätestens mit der Ausweitung der Versuchssendungen im C-Band geht der Spass aber wieder los.

    Ich würde da anstelle des Threadstarters auf jeden Fall rechtlich ein Fass aufmachen bevor es zu spät ist. Solchen skrupellosen Bastelbutzen gehört einfach das Handwerk gelegt, die machen den Ruf einer ganzen Branche kaputt.

    Das will ich nicht bestreiten. Trotzdem ist es wahrscheinlich ganz nett erst einmal ein funktionierendes System im Hörsaal zu haben.

    Nö. 15m RG58 machen keine 10db Dämpfung, eher weniger. Vermutlich sind es auch nur 10m, dann bist du theoretisch bei knapp 5db.

    Da macht Sichtverbindung und Antennengewinn deutlich mehr gut.

    Wenn die Stummelantenne und die LPDA an der gleichen Stelle sind, ist rein rechnerisch der Gewinn der LPDA bei 15 m RG58 null bis negativ (Sennheiser gibt für die A2003 +4 dBi an). Und das bei einem Kabel ohne evtl. vorhandene Knicke.

    Den Punkt sollte man also nicht einfach wegwischen, wenn man keinerlei Infos hat, was dort wie gemacht wurde. Insbesondere, da man beim vom TE erstellten Video gut sieht, wie die Empfangsstärke auf eher mittelmäßigen Niveau herumdümpelt.

    Das macht den Heads schon was aus.

    Nur nicht sofort sichtbar.

    Das ganze Plastik, Gummi, Glas, die Kontakte, Bauelemente mögen keinen plötzlichen Hitzestau.

    Der Brenner altert auch schneller, zündet mit der Zeit immer schlechter und verliert noch schneller an Farbtemperatur.

    Wenn die Lüftung durch durch die Trennung vom Netz ausfällt, wird keine weitere Wärme mehr zugeführt. Es kann sich also nur noch die Restenergie dissipieren. Ich würde mich bei einem 250W-Leuchtmittel so weit aus dem Fenster lehnen zu behaupten, dass die Wärmekapazität zu klein ist, um da Nennenswert zusätzliche Wärme einzubringen. die irgendwie zu verfrühter Alterung führen könnte.

    das liegt vermutlich daran, dass er auch nicht so richtig brauchbar war, ich glaube der war bei den Grafik EQ's

    03d und 02r hatten keine Grafik EQ´s ... und beim PM1D habe ich immer noch keinerlei Erinnerung. Ich glaube nicht das es da schon einen RTA gab

    Gab es bei diesen Pulten nicht DSP-Karten, die zusätzliche "Effekte" nachgerüstet haben? Vielleicht hängt es ja damit zusammen.

    ja, er könnte ja mal mit einem bohrer... ?? =O

    ^^

    Es gibt durchaus auch zerstörungsfreie Methoden. ;)

    Aber man kann auf den Bildern bspw. im Bereich unterhalb des Display erkennen, dass die Materialstärke auf Stahl hindeutet.

    In meiner Aussage war nur die sichtbare Bedienoberfläche gemeint.

    Was spricht gegen lakiertes Stahlblech?

    1. Gewicht
    2. Korrosionempfindlichkeit gegenüber z.B. Handschweiss in verschieden Regionen auf der Welt.
    3. Abriebfestigkeit der lackierten Oberfläche im Fader- und Encoder-Bereich.

    Was spricht für lackiertes Stahlblech?
    1. Hat man schon immer so gemacht.

    2. Preis.


    Aber vielleicht kann Wurst Werner oder jemand der die Wing schon mal in der Hand hatte dazu eine Aussage treffen.

    Es ist auch durchaus möglich und sogar wahrscheinlich, dass zwei Hersteller unabhängig voneinander die gleiche Idee hatten, wie man etwas verwirklichen kann. Die Entwicklung eines Mischpults bis zur Marktreife wird einige Jahre dauern. Es kann also durchaus auch sein, dass ein Hersteller A schon im Jahre X eine Idee hat, wie er etwas in seinem Mischpult realisieren möchte, dieses Mischpult allerdings erst im Jahre X+3 auf den Markt kommt, während Hersteller B im Jahre X+1 ein Pult auf den Markt bringt, was eine identische Funktion bietet.


    Andererseits muss man sich auf Fragen, ob eine gewisse Herangehensweise wirklich ein "echtes" Feature ist oder eben noch nur eine etwas andere Verwirklichung.

    Bietet mir z. B. die vollkommen freie Belegbarkeit aller Faderlayer einen Vorteil gegenüber dem Konzept "X-Faderlayer inkl. ausreichend vielen User-Layern"? Oder handelt es sich dabei um eine absolute Weltneuheit? Ich denke nicht.

    Leider eine bei mir überhaupt nicht nachvollziehbare Äusserung,

    Es kann schon sein, dass da Elektronik unter Last einen ordentlichen Krach auf der Spannungsversorgung und damit letztlich dem Ausgang macht.

    Oder meinst du jetzt, dass das Rauschen nicht besser wird, wenn du die Eingänge nicht nutzt?