Beiträge von HenrySalayne

    Für solche Anwendungsfälle könnte man auch einen Gaslötkolben mit Heißluftdüse nehmen (bspw. Ersa Independent 130). Der hilft auch bei Löt und Schrumpfarbeiten.

    Alternativ empfiehlt sich natürlich immer neben der obligatorischen Rolle Gaffa noch ein bisschen Schmierfett dabei zu haben. Einen Hammer findet man bestimmt auch noch vor Ort. ;)

    Ich habe eine ganze Menge Stative von denen gekauft. Grundsätzlich super, aber der Übergang zwischen Stativrohr und Gußsockel wackelt. Ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Problem haben alle großen Stative dieses Herstellers nach einiger Zeit im Gebrauch. Zumindest bei uns. Das fällt deswegen nicht um, aber man hat ständig das Gefühl die untere Schraube noch fester ziehen zu müssen. Dabei ist die schon fester als fest. Der Kunststoffeinsatz ist labberig geworden. Schade, denn das kenne ich von K&M nicht.

    Bei den Mikrofonstativen mit Rundsockel ist es so, dass bei Gravity eine Einpresshülse verwendet wird, während bei K&M das Gewinde in das Rohr geschnitten wird. Die Lösung mit Einpresshülse ist nicht wirklich robust und das hat auch schon ein Sänger kaputt gemacht.

    Bei den großen Stativen mit 35 mm Rohr ist ein zweiteiliges M20-Gewinde in die Sockelplatte geschraubt. Diesen Gewindeeinsatz kann man noch mal gesondert festschrauben. Vielleicht liegt hier das Problem?


    Bei den alten Beta 56 (ohne A) ist der Platz zwischen Gewinde und Buchse tatsächlich so gering, dass selbst die Konterscheibe auf einem normalen Mikrofonstativ schon die Buchse blockiert.


    Das PDF ist nicht mehr ganz aktuell. So ist es mittlerweile möglich ohne extra Kabel das Clocking aus den Erweiterungskarten zu nehmen. Wie bei allen digitalen Verbindungen ohne SRC muss es allerdings einen Clock-Master geben und alle anderen Teilnehmer sind Clock-Slave; es spielt keine Rolle, wie man das verteilt. Man kann auch die FOH-Pult als Clock-Master nutzen und das Monitor-Pult als Slave.

    Die MADI-Verbindung stellt einfach nur stumpf 64 Kanäle bidirektional zur Verfügung, um Audio hin- und herzuschieben. Dabei bleibt die Möglichkeit erhalten als Mischkanalquelle entweder die integrierten Eingänge des Pultes (egal ob FOH oder Monitor) oder unter den 64 Kanälen der MADI-Verbindung zu wählen.

    Da die SI-Pulte allerdings keine Tie-Lines wie die VI, geschweige denn eine Routing-Matrix haben, kommen wir jetzt zum nervigen Punkt: Für jeden Kanal der aus dem Pult oder in das Pult gehen soll, muss man einen Mischkanal verbraten. D. h., dass jeder integrierte Eingang am Monitor-Pult zuerst einmal auf einen Mischkanal gelegt werden muss, bei dem man dann den lokalen Eingang auswählt und als Direct Out dort dann die MADI-Verbindung auswählt. Jeder Ausgang von der FOH-Konsole muss über die MADI-Verbindung auch auf einen Mischkanal des Monitor-Pultes gelegt werden, und dort wird dann als Direct Out ein lokaler Ausgang gewählt. HA-Remote, wie bei einer Stagebox, gibt es natürlich auch nicht.

    Was mir noch ein Rätsel ist und nicht in der Produktbeschreibung/ Kurzanleitung steht: dem Produkt sind drei kleine Gummiringe beigefügt, denen ich keine Funktion zuordnen kann. Vielleicht weiß jemand, der das Teil auch benutzt, wofür die sind?

    Normalerweise liegt bei Gravity immer ein Satz schwarzer Austauschgummis dabei, um die grünen Ziergummis zu ersetzen, bspw. an den Rändelschrauben.

    Für die Bodenplatten gibt es Taschen (24627). Wie stellst du dir denn den Transport vor?


    Die Gravity sind etwas günstiger, daher auch etwas günstiger verarbeitet, aber ansonsten ok. Dank entsprechenden schwarzen Gummis kann man denen auch die Grüne Farbe etwas austreiben. Im Vergleich zu anderen Produkten machen die LS 331 B einen besseren Eindruck.

    Um das noch mal etwas ausführlicher zu beschreiben:
    Am iPad funktionieren alle "Class Compliant" Audiointerfaces. Dazu benötigt man lediglich einen Lightning-USB-Adapter bspw. den Apple Lighting to USB 3 Camera Adapter, über den man zusätzlich das Mobilgerät noch laden kann (kann nicht jeder Adapter). Das Interface bekommt seinen Saft dann entweder über den USB-Anschluss zum Gerät, über ein externes Netzteil (sofern unterstützt) oder durch einen dazwischen gesteckten Speiseadapter (aktiver USB-Hub o. Ä.).

    Kompatible Interfaces gibt es bspw. von Steinberg, Behringer, RME, Audient oder Focusrite.

    Es werden keine spezielle Interfaces benötigt,

    Davon abgesehen frage ich mich auch, warum man mit einem Kabeltester auf einen Mischpulteingang gehen sollte. Und selbst wenn man aus Versehen stecken sollte, hat ein Kabeltester nur eine Spannung zwischen dem Ein- und dem Ausgang und nicht zwischen verschiedenen Pins auf einer Seite. Wenn es keinen Potential-Bezugspunkt zwischen Kabeltester und Mischpult gibt, gibt es auch bei einseitiger Verbindung keine Spannung.

    Auch wenn ich den Herrn Sengpiel und seine Arbeiten noch so sehr schätze, das passt leider gerade irgendwie nicht.


    Mal im Mechanikermodus betrachtet:

    Mit einem perfekt omnidirektionalen Lautsprecher mit einem Hubraum X bauen wir einen Druck über normal auf, welcher im Vollraum in alle Richtungen verteilt wird. Wenn wir nun diesen Lautsprecher mit beibehaltenem Hubraum in eine Halbraumsituation bringen, so wird der Ausbreitungsraum halbiert, der Druck somit verdoppelt.


    Da der Schalldruckpegel eine Spannungsgrösse ist gilt ∆L=20*log10(∆p) also 20*log10(2) = 6.02dB


    Dies mal so ganz profan in einer idealisierten Welt ohne die Raketenwissenschaften um Kohärenz, Schallfeldimpedanzen & Co.

    So funktioniert es aber nicht. In erster Linie strahlt ein Lautsprecher erst einmal Energie in Form von Schall ab. Wenn wir jetzt die Hüllfläche halbieren, verdoppelt sich damit die flächenbezogene Energie, während die Gesamtenergie aber gleich bleibt.

    Nichts anderes schreibt Sengpiel dort auch: Bei gleicher Schallleistung steigt der Schalldruck bei Halbierung des Raumes um 3 dB.

    Um auf 6 dB zu kommen, muss man also die Schallleistung erhöhen. Da die zugeführte elektrische Leistung nicht verändert wird, kann sich also nur der Wirkungsgrad des Lautsprechers ändern, damit man am Ende auf 6 dB kommt.

    Womit man bei dem Problem ist, dass es sich hierbei um begrenztes Wachstum handelt, da man sonst irgendwann das Problem hat, dass der Lautsprecher mehr Schallleistung abstrahlt, als ihm elektrisch zugeführt wird.

    bei den langen wellenlängen im bass koppeln sich original- und spiegelquelle, deshalb sind es hier eben 6dB

    Bei einer perfekten omnidirektionalen Quelle (Subwoofer strahlen näherungsweise kugelförmig ab) hat man im Vollraum eine Kugel als Wellenfront, im Halbraum eine Halbkugel. Folglich verteilt sich die Leistung auf exakt die Hälfte der Fläche und ist damit einfach doppelt so groß. Leistungsverdopplung ergibt also + 3 dB und nicht + 6 dB.

    Wasserfeste Displays zu bauen ist von den konstruktiven Anforderungen eigentlich nicht besonders schwer. Allerdings scheint es am Markt nur Lösungen für Digital Signage bzw. Public Displays zu geben, die neben der Vandalismussicherheit und dem 24/7-Betrieb noch eine aufgebohrte tageslichttaugliche Hintergrundbeleuchtung haben (könnten diverse Licht- und Ton-Konsolen auch vertragen), und die daher recht schwer, klobig und vor allem teuer sind.
    Ob ein Soft-Cover eine gute Idee ist, würde ich auch bezweifeln. Schon auf den Produktfotos sieht man die starken Spiegelungen. Das taugt wohl eher als Notlösung, wenn es in den nächsten Minuten zu regnen anfängt, ist damit aber wohl eine der günstigsten Lösungen.

    (Fertige) Outdoor-Gehäuse für Displays habe ich nur bis 75" gefunden. Auch diese sind schwer, umständlich in der Nutzung und recht teuer.

    Ich denke ja fast, dass man hier mit organisatorischen Maßnahmen und einem einfachen Display oder mit einer Eigenkonstruktion zum Schutz des Displays am besten fährt.