Beiträge von HenrySalayne

    USB lässt sich nicht splitten. Das lässt das Protokoll nicht zu. Sonst müsste noch eine Entität dazwischen sitzen, die quasi sich als Eingabegerät an beiden Rechnern anmeldet und die Daten eines anderen Eingabegerätes dann aufteilt und an beide schickt.


    Aber für solche Sachen gibt es OSC oder Midi oder selbst Art-Net. Kann nicht der eine Rechner einfach über Netzwerk an den anderen Rechner ein Trigger-Command schicken? Wozu so kompliziert über ein "gespiegeltes" Keyboard?

    Ich hatte letztens mit einer UI in einem Bürogebäude massive Probleme selbst auf zwei Metern, auch mit einem ordentlichen AP. Da hat auch nur das Kabel geholfen (dank Surface war das mit dem Adapter auch kein Problem).

    Wäre vielleicht ein iPad eine Alternative? Da gibt es schon Erfahrungen hier im Forum.

    Wenn man bei mehr als 30% der Einsätze auf den Hänger zurückgreifen müsste, lohnt sich das nicht. Die Zeit, die man mit rangieren und Abhängen/Anhängen verplempert, summiert sich in einem Jahr auf mehr Zeit, als ein CE-Schein brauchen würde.

    Es gibt zwar Lösungen (Durchladezug, bspw. von Humbaur), die sind aber wirklich teuer.


    Dann lieber einen 7,5 to, aber nicht mit dem "richtigen" LKW-Unterbau, sondern Sprinter auf Steroiden und Koffer. Bspw. Fuso Canter oder vergleichbares von Iveco. Dann hat man auch mit Ladebordwand annähernd 3 to Zuladung.

    der USB-C muß die Thunderbolt-Technologie haben, damit's funktioniert - bisher gibt's das in keinem Android-Gerät.

    Nein. Die C-Buchse kann verschiedene Protokolle unterstützen. Dazu gehört neben USB 2.0 und 3.x eben auch Displayport, HDMI, MHL, Thunderbolt und sogar PCIe. Thunderbolt können vom Apple-Universum einmal abgesehen die wenigsten Geräte. Die maximal möglichen 40 Gb/s brauchen eben auch nur ganz wenige Anwendungen (wie bspw. externe SSD-Raid-Storages für entspanntes 8K-Video-Editing).

    Die meisten Docks nutzen USB und parallel dazu DP oder HDMI für die Videosignale. Eine Ethernet-Buchse ist dann einfach mit einem "USB-Adapter" fest in das Dock integriert.


    Da im Dock allerdings schon alles integriert ist, inkl. Power-Delivery für das Host-Gerät, ist das m. E. n. besser als einen Haufen Adapter aneinander zu stecken - sofern es funktioniert - auch, wenn man keine Videoausgabe braucht oder das Gerät das gar nicht unterstützt. Entscheidend ist allerdings neben der Unterstützung des Gerätes für die entsprechenden Modi an der Buchse eben auch die Unterstützung des Betriebssystems für die verbauten Chips der angeschlossenen Geräte. Und da wird es bei Android schwer.

    Es gibt unzählige USB-C-Docks die unter anderem eine Netzwerkbuchse bieten und das Gerät gleichzeitig laden können. Ob das jetzt bei diesem speziellen Tablet funktioniert, hängt allerdings von den verwendeten Bauteilen und der Treiberunterstützung ab.
    Ich habe bisher nur Versuche mit Audio-Interfaces und Mobiltelefonen gemacht. Da schlägt sich ein Samsung S10 oder S8 deutlich besser als mein Huawei Mate 20 Pro, die bspw. problemlos mit einer PLI04 USB oder den Behringer-Interfaces funktionieren, während beim Mate 20 Pro nur eine USB-Soundkarte mit 16 bit aus der Grabbelkiste funktionieren wollte. Ich denke, diese Erfahrung lässt sich auch auf die Tablets übertragen.
    Insbesondere für die Note-Serie gibt es ja auch Desktop-Docks und das ist von Samsung so vorgesehen.

    Ich denke, du wirst um eigene Versuche nicht herum kommen.

    Btw. hat mir mal ein Techniker der alten Schule erzählt, dass Räume mit Dimensionen im goldenen Schnitt akustisch vorteilhaft sein sollen. Ist da etwas dran?

    Eine Eigenschaft des goldenen Schnittes ist ja, dass er sehr schlecht durch einen Bruch approximiert werden kann. Demzufolge haben es stehende Wellen einer bestimmten Frequenz natürlich schwer in beiden Raumdimensionen aufzutreten.

    Mit dem Zusatzpreis für die Dyn8 beim Aventis, könnte man sich, wenn man das Pult überwiegend selbst nutzt, auch die Frage stellen, ob man nicht gleich einen Waves-Server mit Karte dazu nimmt.

    Insbesondere, wenn man sowieso noch eine Schnittstelle für Mehrspurmitschnitte braucht.

    wenn es das Avantis-pult schon 2015 gegeben hätte, dann hätte ich mir das vermutlich tatsächlich gekauft. die vielen kanäle meiner dLive beruhigen mich zwar, aber ehrlich gesagt brauch ich die überhaupt nie. ich hab auch immer viele busse übrig, die ich nicht benötige. und die 64 D8 dynamikkompressoren brauche ich auch niemals, die 16 in der Avantis hätten mir genügt.

    Ich bin der Meinung, dass die vier Jahre schon einen so großen Unterschied machen, dass man sich hier im Nachhinein nicht ärgern sollte. Wenn man jetzt erst vor zwei Monaten eine dLive gekauft hätte, obwohl eine Avantis die eigenen Anforderungen vollkommen erfüllt, sähe das anders aus.
    Aber hast du nicht nach der Vorstellung der C-Serie schon ein "Downgrade" durchgeführt? Wenn der Wiederverkaufswert es zulässt, wäre das vielleicht eine Option.

    es ist heute schlicht nicht möglich, alle sinnvollen Features der Mitbewerber oder sogar der eigenen Produkte in jedes Nächstgenerationsprodukt zu übernehmen, auch wenn das in einem sehr viel günstigeren Produkt schon realisiert wurde.

    Was ich mich schon bei der C-Serie gefragt habe: warum bietet ein Pult, das nicht gerade aus dem Budget-Sektor kommt, keine (von Haus aus) Möglichkeit der redundanten Anbindung an die Stagebox? Sprich: mehr als einen Daten-Port... Diese eine vorhandene Netzwerkbuchse kann doch auch schlichtweg mal kaputt gehen?

    Ich denke, hier kann man auf beide Fragen die gleiche Antwort geben: Wirtschaftliche Überlegungen und Schutz der eigenen Produktpalette. Zusatzkarten und (überteuerte) Pluginpakete lassen die Kasse noch mal klingeln und wer Redundanz will, muss eben zur (großen) dLive greifen oder hat auch die Möglichkeit entsprechende Zusatzkarten kaufen (DX Link, gigaACE-Card).

    Die dLive kam ca. 10 Jahre nach der iLive; man ist also grob ungefähr bei der Halbzeit im Produktzyklus. Da wird man bei A&H tunlichst darauf geachtet haben, neue Produkte genau so zurechtzustutzen, dass sie ihre Käufer finden ohne den Rest der Palette das Wasser abzugraben.

    die Lichtkollegen haben das an GrandMA2 + 3 zum Beispiel ganz gut hinbekommen. Also möglich ist's.

    Ich vermute aber, es ist wohl eher eine Budget-Frage für so ein "Gimmick", das die Tonler ja eh nicht kennen/gewohnt sind/erwarten :)

    Ich meinte jetzt auch (vom PM5D einmal abgesehen) Tonpulte.
    Eine veränderbare Displayneigung ist auch aus Ergonomie und Spiegelungsgründen wünschenswert, nicht nur wegen dem geringeren Packmaß.

    Es muss ja nicht immer eine Stellantrieb wie bei der Grandma 2 sein. Wenn man sich mal die archaische Konstruktion bei der MQ500 anschaut, die vermutlich zu Zeiten entwickelt wurde, als die Dampfmaschine noch die vorherrschende Wärmekraftmaschine war, geht es auch in sehr simpel. Es ist vielleicht keine technisch coole Lösung, funktioniert aber in der Praxis einwandfrei.

    Auch wenn man durchaus noch ein paar Sachen mit einen Scanco machen kann, ist die Kiste für modernes Bewegtlicht nicht mehr zu empfehlen, da man mit den eingebauten Bewegungen nur Kreise fahren kann. Außerdem ist die Anzahl der Custom-Fixtures beschränkt (wie auch bei der Licon) und die Geräte die noch nativ unterstützt werden, werden immer rarer.


    Da der PC schon vorhanden ist wäre einer der günstigsten, professionellen Einstiegswege wohl Chamsys' MagicQ Software, die auch mit vielen Drittanbieter-Interfaces arbeitet. Das ist zwar keine Oma, braucht etwas Einarbeitung (es gibt Tutorials), kann dann aber mehr als genug.

    Um mit dem leidigen Thema Case endlich abzuschließen:
    Üblicherweise werden auf den Boden der Wanne Schaumstoffstücke so eingeklebt, dass nur die Füße des Gerätes auf Schaumstoff ruhen und der Rest des Unterbodens ein paar Zentimeter Luft hat, da einige Geräte (wohl auch die Aventis, wie man auf S. 16 Abb. 3 gut sehen kann) Luft an der Unterseite ansaugen.
    Damit aber nicht nur der Deckel das Mischpult an Ort und Stelle hält ist das üblich Vorgehen dieses ein Stück weit in die Wanne einzulassen und durch kleinere Schaumstoffblöcke an den Seiten, Ecken und an Stellen, an denen keine Lüftungsschlitze oder Anschlüsse sitzen zu fixieren. Insbesondere bei Leichtbaucases ist aus Stabilitätsgründen die Wanne auch etwas höher ausgeführt.
    Die Anforderungen an die Belüftung sollten alle so aufgebauten Cases m. E. n. erfüllen.

    Wenn man also ein kofferraumtaugliches Mischpultcase möchte (Gesatmasse mit Pult um die 50 kg), sind die vorderen Anschlüsse unter der Armstütze wohl nur eingeschränkt nutzbar (soweit meine bisherigen Erfahrungen mit diversen Fabrikaten).

    Wie dem auch sei, das ist nur eine Einschränkung des Komforts und macht das Gerät nicht unbenutzbar. Und ja, viele andere Hersteller machen genau an diese Stelle auch den Kopfhöreranschluss und es nervt mich bei zweiteiligen Kisten seit jeher, dass man da nur dran kommt, wenn man erst mal das Pult anlupft. Es gibt auch einige Hersteller, die immer noch der Meinung sind, dass ein Tempomat ausschließlich in 1 km/h-Schritten einstellbar sein muss. Aber nur weil man seit jeher so einen Wahnsinn verzapft, ist das ja kein Argument dafür. Denn eins ist gewiss, wenn die Kopfhöhrerverlängerung nicht ins Case genietet ist, ist sie definitiv beim nächsten mal verschwunden, wenn jemand anderes damit unterwegs war.


    Übrigens: Ich habe mir noch nicht einmal Sorgen gemacht, dass mein Stick geklaut wird. Warum sollte man den denn stecken lassen? Der Stick sollte doch überwiegend als Backup- und Transfermedium dienen.


    Offtopic:
    Ich habe ja schon seit jeher die Vermutung, dass die meisten Mischpulte nicht für das Leben im Case entwickelt wurden, sondern für das freie Stehen auf einem Tisch in einem klimatisieren Raum mit dezenter Beleuchtung. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass es immer noch niemand geschafft hat anklappbare Displays einzubauen.

    Dass bei einem Mischpult mit Erscheinungsjahr 2019 für etwa 10.000 Euro 16 Dynamic EQs mit zusätzlichen 15% veranschlagt werden, ist in meinen Augen absolut nicht zeitgemäß. Das ist eine unnötige Paywall. Dann lieber gleich so etwas einpreisen und mitliefern.

    der grund, warum es da keinen strip gibt, dürfte der sein: man ändert ein einmal erstelltes setup nicht mehr sehr oft, weil man sich funktionen gerne intuitiv immer an die selbe stelle legt. da hilft meist ein einfacher beschriftungsstreifen.

    und die stellen, bei denen sich je nach band die namen ändern (z.b. direkttasten für die monitormixe), kann man auch mit magnetstreifen organisieren. so mach ich das, seit ich die dLive habe. ich vermisse hier also keinen scribbe strip, der würde den preis für mich nur unnötig in die höhe schrauben.

    die tastenfarbe wird übrigens automatisch, je nach funktion, vergeben: wenn ein MIX hinterlegt ist, leuchtet die taste blau, wenn ein mute hinterlegt ist, leuchtet sie rot.

    Ich denke nicht, dass der Preis den Mehrwert übersteigen würde. Andere Hersteller schaffen es ja auch. ;)
    Das man auch so arbeiten kann, glaube ich dir (wäre ja auch bescheuert, wenn nicht), trotzdem macht es das Leben einfacher.


    die untere Front muß frei bleiben, da Belüftung (laut Handbuch)

    https://www.allen-heath.com/media/AV-Front-Low-300.jpg
    ich sehe hier an der Front keine Öffnungen. Die Belüftung erfolgt wahrscheinlich über die offene Seite.
    https://www.allen-heath.com/media/AV-Side-Right-300.jpg

    "Frei bleiben" ist ein relativer Begriff. In so einem klassischen Zweiteiler hat das Pult ja zu allen Seiten hin mind. 5 cm Platz. An den Stellen mit Lüftungsöffnungen wird dann der Schaumstoff ausgespart. Eine Hand bekommt man aber nur mit Mühe und Not in den Spalt. ;)

    Ob man dieses Pult schnell und komfortabel bedienen kann, wird wohl hauptsächlich von der Software abhängen. Wie man im Video sehen kann, kann man mit einem Tastendruck den EQ auf die Encoder-Reihe holen. Sollte das auch mit den User Definable Keys funktionieren, um bspw. FX1 direkt auf die Encoder zu legen, kann man wahrscheinlich trotz der etwas beschränkten Bedienelemente flott arbeiten. Auch ein Knopf mit "Select follows Solo" den man schnell an und ausschalten kann, wäre vermutlich ganz gut.

    Was ich allerdings bei A&H grundsätzlich nicht verstehe, ist, warum die User Definable Keys einfach nur durchnummeriert sind und es keinen Scribble-Strip gibt. Kann man wenigstens die Beleuchtungsfarbe der Knöpfe frei vergeben?

    Die Position des USB-Ports unter der Handballenablage finde ich bei einem Mischpult, was problemlos in ein zweiteiliges Case passt, schlecht gewählt. Insbesondere, da auf der Oberfläche nicht wirklich Platzmangel herrscht. Hoffentlich gibt es an dieser Stelle zumindest eine Beleuchtung.

    Dass zur Anzeige von HPF und LPF ein 1,5 cm breiter Streifen über das komplette Display verschwendet wird, empfinde ich als etwas unnötig.


    Warum jetzt die dritte Serie unbedingt das dritte, komplett neue Bedienkonzept einführen muss, erschließt sich mir nicht. Die Zeit der Ausprobierens sollte bei langsam vorbei sein. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir persönlich die Bedienung der Avantis auf den ersten Blick mehr zusagt, als dLive und SQ.


    Avantis U.S. MSRP: dPack Add-On – $1,399; GX4816 Remote Expander – $3,999


    Der GX4816 ist schon bei manchen Händlern gelistet, auch in D.
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    https://www.allen-heath.com/al…s-voice-to-shakespeare-2/
    Hier stehen auch Euro-Preise:
    Mixer only: USD $9,999 MSRP / EUR €9,699 MSRP
    dPack add-on: USD $1,499 MSRP / EUR €1,499 MSRP
    GX4816 Remote Expander: USD $3,999 MSRP / EUR €3,499 MSRP

    was ich dagegen nicht so gut finde, ist ein gerät für zwei musiker zu bauen. ich denke da wird es irgendwann auch noch ne einzelne lösung geben.

    Wozu? Wird man dazu gezwungen, sich das Gerät zu teilen?

    Die Knöppe und alles was Geld kostet, hat man eh schon im Gerät. Da ist der Aufpreis für einen weiteren Output und die doppelte Rechenleistung vernachlässigbar klein. Würde jemand die 1-Kanalige Variante für 95% des Preises der 2-Kanaligen Variante kaufen?

    Immer diese Schwarzmalerei.

    Auch eine gute Automatisierung braucht jemanden mit dem notwendigen Know-How sie zu nutzen.

    Schlimmstenfalls bedeutet der Tonler-Job von morgen also weniger direkte Signalverarbeitung und dafür mehr Management der Signale.

    Aber mal abwarten. Das wird noch einige Jahre brauchen. Und problematisch ist das dann eher für diejenigen, die sich nicht weiter bilden und weigern mit der Zeit zu gehen.

    Am Ende geht es doch hauptsächlich um Geschwindigkeit und Komfort.

    Einen Kollegen mit seinem analogen Powermate der "um Welten besser als alle Digitalpulte" ist, wird es immer geben.

    Man kann auch mit Analogtechnik gute Sachen machen. Aber wozu? Wozu 80-Paarige Feuerwehrschläuche von A-nach-B ziehen? Bevor da nur das Multicore liegt, hat man am Digitalpult bereits das File geladen und kann loslegen. Vom Patching gar nicht zu reden und dem Platzbedarf am FoH.

    Die Banana Serie ist eine der Serien welche mir am besten gefällt. [...]

    Leider muss ich sagen das ich mit den "nachempfundenen" Top Teilen von PL Audio nicht so gute Erfahrungen gemacht habe.[...]
    Leider fallen dabei immer wieder die Tops negative auf welche offensichtlich dem Markt nachempfunden sind.

    *hust*


    Wenn du gerne Horngeladene Topteile haben möchtest (Ich stehe da voll drauf) , kann ich den Blick zu den T20 von TWaudio sowie den K20 von Seeburg und der TX20 von Pro Audio Technologies empfehlen.

    Horngeladen passte bei diesen Lautsprechern nicht wirklich.

    https://www.seeburg.net/pics/produktbilder/K20_01.jpg