Beiträge von HenrySalayne

    billbo

    Tatsächlich ist das Ausgangssignal immer Ursprungssignal minus komprimierten Signal. Das bedeutet, dass alles unter dem Threshold des Kompressors 0 ist und danach das Signal mit 1 - Kompression ansteigt.
    Also bei einer Kompression von 1:2, steigt das Signal mit 1:2 an, bei einer Kompression mit 1:100 mit annäherend 1:1. Am ehesten also ein Expander, allerdings nicht mit einem Anstieg größer 1 Richtung höheren Signalen, sondern kleiner gleich 1. Am ehesten erreicht man das gleiche mit einem Expander und einem Kompressor, der den Expander überlagert.
    Deswegen hatte ich mich auch an einer Skizze versucht. ;)
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    Es handelt sich einfach um einen Expander. Der einzige Unterschied ist, dass der Threshold nicht einstellt, ab wann der Expander 1:1 arbeitet, sondern ab wann der Expander die X-Achse kreuzt.

    Vielleicht verdeutlicht es die Skizze etwas besser, grün das resultierende Signal, rot das inverse, schwarz das ursprüngliche.

    Ich erinnere mich mal wo gelesen zu haben, dass man bei Topteilen (die keine Hörner sind!) nicht mit zu hoher Trennfrequenz übertreiben soll, da sonnst zu wenig "Luft zum kühlen" erzeugt wird bei hoher Belastung...ist da was dran?

    Nein. Wenn man die untere Trennfrequenz bei sonst gleichen Parametern so verschiebt, dass das Spektrum kleiner wird, nimmt auch die Leistung ab.

    Das unterstreicht ein weiteres Mal dein egozentrisches, abgekapseltes Denken und dass dir die Auswirkungen deines Handelns gegenüber anderen egal sind. Der Rettungsdienst und die Polizei freuen sich über jeden, dessen zerdrückte Überreste sie Nachts um 2:00 Uhr aus dem Auto schälen dürfen. Es gibt keine besseren Tage. Die stehen dann freudestrahlend neben dem Fahrzeug und sind begeistert, dass niemand gefährdet wurde. :cursing:

    Es ist eine Sache, ob das Macbook mit der mitgelieferten Software funktioniert (wird es bestimmt), aber eine ganz andere, wie Drittanbieter, inbesondere von hardwarenahen Lösungen (Treiber, Plugins, bspw. alles was mit Echtzeitaudio zu tun hat), damit zu recht kommen. Ich bezweifle, dass bspw. der Soundgrid-Treiber über Rosetta 2 emuliert werden kann und sich eine Firma wie Waves die Mühe macht, zwei Versionen (eine für x86 und eine für ARM) zu pflegen.


    Ich habe mir 2011 ein Macbook gekauft und dazu die Apple-eigenen Programme Pages, Numbers und Keynote. Einen Monat nach meinem Kauf, wurden diese Programme eingestellt und durch kostenlose, komplett neu programmierte Versionen ersetzt, die anfangs weniger als 10% des Funktionsumfangs der Vorversionen boten.

    Das nur als Beispiel, was einen bei einem Architekturwechsel erwarten kann.


    Bei Windows findet man den selben Käse bspw. in der Systemsteuerung. Da werden alte Systemsteuerungselemente durch eine neue Version "ersetzt" und dann fehlen auf einmal 90% der Einstellungen.

    Vermutlich wird Rosetta 2 aber ähnlich wie beim Übergang von Power-PC auf x86 nur eine befristete Option sein. Rosetta 1 gab es nur 3 Jahre lang.


    Ich bin ein bisschen verwundert, wie Apple sich jetzt die Zukunft von bspw. dem (in diesem Jahr erst auf den Markt gebrachten) Mac Pro vorstellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass x86 und ARM eine allzu lange Koexistenz haben.

    Apple hat angekündigt noch dieses Jahr die ersten Macbooks (und iMacs) anstatt mit Intel-x86-CPUs mit ARM-CPUs auszustatten. In den nächsten zwei Jahren sollen alle Macs mit ARM-CPUs ausgestattet sein.


    Vorteile:

    iPad Apps laufen dann auch auf diesen Macbooks

    Nachteile:

    Bootcamp, Windows als VW und Wine sind dann wohl erst einmal Geschichte. Wie und ob einzelne Anwendungen dann noch unter Mac laufen, wird sich zeigen. Gerade bei Plugins und Audiosoftware bin ich allerdings kritisch, ob da ein reibungsloser Übergang funktionieren wird.



    https://www.heise.de/news/Appl…-Prozessoren-4791764.html

    Vor 15 Jahren mit dem Aufkommen von eBay und diversen Kleinanzeigenportalen haben viele ihre MD421 und MD441 günstig verkauft, weil sie einfach uralt aussehen und kaum jemand wusste, was die Dinger wert sind. Da war das Netz voll von Angeboten für 30 € bis 50 €. Ich ärgere mich heute noch, dass ich damals nicht wahllos alles aufgekauft habe,

    Grundsätzlich ja. Aber es muss zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass sich ein Erkrankter bei genau diesem Individuum angesteckt hat. Das kann man zwar theoretisch mit Hilfe von Analysen des Virengenoms machen, aber einfach ist das nicht.
    Nur in der Nähe eines bekannten Infizierten gewesen zu sein, schließt nicht aus (auch wenn es unwahrscheinlich ist), dass man sich woanders angesteckt hat.

    Hier und hier ist das noch einmal etwas ausführlicher beleuchtet.

    ich habe übrigens in Berlin mal einen hörsaal eingemessen, in dem eine DECT mikrofonanlage vom selben hersteller verbaut war. es mag ja sein, dass die relativ hohe latenz für die zuhörer die ortung zum redner lenken kann. aber ich hatte das headset ja selber auf dem kopf - und das sprechgefühl für den redner - fand ich da wirklich krass! das hohe delay hat mich fast verrückt gemacht, das ergebnis ist für den sprecher selbst wirklich sehr gewöhnungsbedürftig.

    Wenn man mit den 19 ms Funksystemlatenz zusammen mit der restlichen Latenz des Systems auf insgesamt 25 ms kommt, entspricht das auch "nur" 8,5 m Abstand zum Lautsprecher. Gerade in größeren Hörsälen, ist man schon deutlich weiter von den Schallquellen entfernt und das "Selbstgefühl" ruiniert. Da hilft wohl nur Gewohnheit und Übung.