Beiträge von HenrySalayne

    Autsch. Das ist halt sehr nahe an einer Dante-PCIe-Card mit externem Thunderbolt-Gehäuse. Sollte auch ein ähnliches Format haben. ;)

    Aktuelle Straßenpreise:

    Yamaha AIC 128-D Dante ~ 1000 € netto

    Sonnet Echo Express SE 1 ~ 280 € netto


    Braucht Thunderbolt, keine Analogen Eingänge, keine Plugin-Software (Live Professor 99€), keinen speziellen Knopf für einen USB-Bypass (wie auch immer das umgesetzt ist), dafür 128x128 Kanäle und latenzmäßig vermutlich nahe beieinander.

    Interessante These, dass die analogen Anschlüsse für Analogpulte gedacht sind :P

    Zitat

    As well as digital audio systems, it can also be used with analogue mixing consoles.

    So steht das bei Yamaha auf der Homepage. Aber vielleicht ist mein Englisch einfach zu schlecht...


    Meine Anwendungsfälle, die ich nativ bedienen möchte deckt das Interface zu 100% ab

    Zitat

    [...] add VST3 plug-ins [...] working seamlessly with VST Rack Pro software [...] add VST3 plug-in functionality [...] VST Rack Pro [...] use VST3 plug-ins [...] plug-ins [...] use their favourite VST3 plug-ins, VST Rack Pro [...] high-quality plug-ins [...].

    Das sagt Yamaha übrigens zu den Anwendungsgebieten. ^^

    Die Frage ist, was man als typischer CL5 FoH'ler, der das Pult eher selten besitzt, braucht, man möchte messen, 1-2 Superkompressoren und 2-3 Spezialeffekte nutzen und vielleicht noch Einspielern fahren..all das macht die Kiste, den Rest kann das Pult.

    Für mehr gibst andere Anbieter, mit denen Yamaha nicht konkurieren kann bzw. vermutlich aus Marketinggründen auch nicht möchte.

    Naja. Die CL-Serie nähert sich mit großen Schritten EoL. Die CL5 wird dieses Jahr zehn.

    Was nicht heißt, dass die RUio16-D (ganz nebenbei: bescheuerter Name) ein schlechtes Produkt ist. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist nur seltsam (wie die Ärzte sagen würden: "zu spät!"), das Anwendungsfeld auf wenige Einsatzfälle eingeschränkt (soweit sogar, dass die Marketingabteilung das Anwendungsfeld trotz spärlichen Ausstattung mit Analog-IOs noch auf Analogpulte erweitern musste) und ein 16x16-Interface wirkt 2022 einfach nur archaisch und nicht besonders zukunftstauglich.

    Leider ist die Auswahl an Dante-Interfaces recht überschaubar. Also warten wir mal auf den Preis. ;)

    18 Jahre ist es her, dass Yamaha Steinberg aufgekauft hat...und dat "RUio16-D+VST Rack Pro"

    ist alles, was den Kollegen in Puncto Plugin Integration einfällt? Autsch...


    LG
    WW

    Das dachte ich mir auch schon. Wir schreiben das Jahr 2022 und man kommt mit einem 16x16-Dante-Interface für Plugins um die Ecke.

    Zitat

    As well as digital audio systems, it can also be used with analogue mixing consoles.

    Wow! Mit der Kiste kann man einen Stereo-Hall aus dem Rack verbannen! Bombastisch! Oder gibt es analoge Mischpulte mit Dante-Anschluss? :/

    Was kostet denn eine SQ5 am Tag? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Lösung mit Remote-Rechner-Arbeitsplatz und dem Aufwand der Einrichtung Geld spart. Allein die kumulierte Arbeitszeit des Threaderöffnens und der Forumsteilnehmenden liegt wahrscheinlich preislich weit oberhalb eines zweiten Mischpults.

    Oder war die fixe Idee der Agentur einen Arbeitsplatz mit Audio- und Videoregie in einem zu basteln, um Personalkosten zu sparen?

    Also ich selber sehe bei dieser Geschichte nur ein Problem.

    Wie machst du das mit dem PE?

    Im Multicore ist dafür nur ein Leiter vorgesehen, du speist aber aus verschiedenen Quellen, der FI kann also nur zuverlässig Arbeiten wenn alle Quellen den gleichen nutzen.

    Warum sollte es den RCD auch nur im Geringsten interessieren, was mit dem PE ist?

    aber spass bei seite:

    welche speziellen eigenschaften der SI3 sind denn in die heutigen mischpulte eingeflossen?

    Der "Channelstrip" ist durchaus ähnlich zum unteren Bereich der Vistatronics und das Konzept lässt sich in moderneren Kisten, wie der Aventis oder S3L und S6L wiederfinden. Was jetzt nicht heißt, dass hier diese "Innovation" entstand. Aber tot ist das Konzept noch nicht.

    Wenn man der Si3 einen großen Touchscreen verpasst, würde sich die Kiste recht nahtlos in die aktuelle Pultlandschaft einfügen.

    Jede Steuererklärung passt auf einen Bierdeckel, wenn man sie nur klein genug druckt. Bei der deutschen muss man dazu vielleicht mal bei Infineon anfragen, die können auch eine sub 100 nm Schriftgröße. ;)

    - dadurch gäbe es viel weniger verkehr, weil die waren nicht mehr in quer duch alle länder gefahren werden müssen.

    Bei Ware aus Fernost wird das fertige Produkt in direkter Linie zum Kunden geliefert. (Import > Händler > Kunde). Bei der Herstellung vor Ort müssen alle Einzelteile an einen Ort zur Montage gebracht werden (mit Baugruppen von verschiedenen Standorten wird das ganze exponentiell aufwendiger) und werden von dort zum Händler und dann zum Kunden geliefert. Das sind deutlich weitere Wege auf europäischen Boden.


    Ich bin übrigens ganz bei euch, dass sich etwas ändern muss. Leider gibt es aber keine einfache Lösung für die meisten Probleme. Das hat man sehr gut bei der Maskenproblematik im Frühjahr 2020 gesehen. Keine heimische Maskenproduktion? Das ändern wir sofort! Ach, das Filtervlies kommt auch aus dem Ausland? Dann müssen wir heimische Produktionsanlagen aufbauen! Die Rohstoffe dafür stellen wir auch nicht in Deutschland her? ...

    Der Artikel umgeht es geradezu penetrant die Ursache dieses Missstandes zu benennen: Wir alle (=die Mehrheit) wollen und unterstützen das. Wir wollen Online-Shopping mit kostenlosem Versand, wir wollen Haareschneiden für 10€, wir wollen Grillfleisch und Wurst zum Billigtarif, wir wollen billiger als der normale Taxitarif von Leuten in der Gegend herum gefahren werden und sind zu faul uns unsere Pizza selber zu machen weil der Lieferdienst ja kaum was extra kostet.

    Das alles ist mit nach Tarif bezahlten Angestellten nicht zu machen; daher haben die Betreiber dieser Dienste mit viel Druck auf die Politik erreicht dass es de facto auch heute noch Tagelöhnerei gibt...

    Ok, Missstand erkannt. Also gibt es die Pizzalieferung jetzt zum Festpreis von 6,38 €, damit sinkt das Bestellaufkommen um 50% und die Belegschaft wird bei doppeltem Lohn halbiert. Und dann? Ziel erreicht? Man bezahlt halb so viele Menschen doppelt so gut?

    Der Ansatz schafft ein ganzes Bündel neue Probleme und hilft vermutlich kaum bis gar nicht. Nicht nur trifft eine Teuerung solcher Dienstleistungen insbesondere Geringverdienende, die Preissteigerungen können auch zu einem Schrumpfen dieser Bereiche führen, was am Ende bedeutet, dass dort noch weniger Geld zu verdienen ist und verteilt wird.

    Moderne Kommunikation hat die "Dame vom Amt" arbeitslos gemacht, dein Auto ist selten beim Hufschmied, oben kam bereits das Beispiel vom Digitalpult und sicherlich fallen einem nach kurzem Nachdenken viele Dinge ein, die unser Leben bequemer, schneller, kostengünstiger, ... gemacht haben, wobei dann bestimmte Berufsgruppen an Bedeutung verlieren.


    An dieser Stelle einen staatlichen Eingriff zu verlangen ist aus meiner Sicht der völlig falsche Weg - außer man möchte alle Welt daran gewöhnen, dass es immer jemanden gibt, der die Dinge für einen regelt. Dann kann man selber schön die Füße hochlegen.


    Ein anderer Punkt, der in dem Zusammenhang eine Rolle spielt, ist die oft schon angesprochene Geiz-ist-geil-Mentalität seitens der Endkunden. Egal ob beim Rinderhack, beim Smartphone oder beim Fernseher. Steigt die Abgabenlast beim Hersteller, steigt der Endpreis, und alle Welt schreit auf. Da könnten die Verbraucher doch die Mehrkosten auch direkt in ihre Altersvorsorge stecken. Macht nur keiner. Wessen Schuld ist das?

    Schwierig.

    Dass Berufe durch Maschinenarbeit obsolet werden, sehe ich jetzt auch nicht als Hauptproblem. Aber wie sorgt man für eine faire Steuerlast, wenn man menschliche Arbeitskräfte durch die Abgaben künstlich teurer macht? Sollte man dann Sozialabgaben und Einkommenssteuerung senken und dafür die Umsatzsteuer massiv erhöhen?

    Es ist kein Geheimnis, dass die Gehälter für Arbeitende im Vergleich zu den Gehältern für Chefpositionen in den letzten Dekaden deutlich zurückgefallen sind. Das kann man einerseits gut finden oder eben nicht, andererseits fußen aber viele gesellschaftliche Probleme genau auf dieser Vermögensschere.

    Achtuhr


    Extrem ist relativ. Vielleicht wird das Mischpult mit etwas verpackt, aus der grobe Fasern herausfallen. Vielleicht ist im Nutzungsbereich mal ein Feuerlöcher zum Einsatz gekommen und es rieselt noch Löschpulver aus der Decke. Oder die Reinigung erfolgt mit Spritzflasche und Mikrofasertuch (auch schon erlebt). Es gibt hunderte Ursachen und ich schätze, dass bei euch der Grund nicht so offensichtlich ist (oder hinter deinem Rücken passiert), sonst wäre das bereits aufgefallen.

    Wenn ihr das Pult aber überwiegend im Case lagert und transportiert, wäre das zumindest ein Einstieg für die Suche. Das kann ja selbst so etwas banales sein, wie der Schaum des TB-Mikros, der sich auflöst und durchs Pult weht.

    Und der Beitrag war auch nicht als Vorwurf zu verstehen (Du bist schuld!), sondern nur ein Hinweis, dass vieles darauf hindeutet, dass das Problem im Umfeld des Pultes zu suchen ist. ;)