Beiträge von Marian Humann

    Auch habe ich schon öfters gedacht, dass die Geschwindigkeitsregelung teils extrem unlogisch und unökologisch gestaltet ist. Da gibt es z.B. so eine Situation, bei der man von 50 auf 80 beschleunigen darf, um nur kurz darauf wieder auf 60 bremsen zu müssen, weil eine sehr scharfe Kurve folgt. Mit einem gewöhnlichen Fahrzeug bremst man nur Sekunden nach Erreichen der 80 wieder runter. Dort wäre ein Tempo 60 Schild sehr viel zielführender gewesen und hätte viel mehr Sinn ergeben.

    Über solche Geschwindigkeitsregelungen rege ich mich schon lange auf.
    Ich bin im Sommer ca. 3000km durch Frankreich gefahren, dabei etwa 50% Landstraße mit erlaubten Tempo 80. Dort kann man richtig Strecke machen auf der Landstraße, weil nicht alle 2km eine Ampel kommt. Generell ist der Verkehr sehr wenig durch Ampeln geregelt, so etwas gibt es dort eigentlich nur in den Städten. Und Straßen sind überwiegend schnurgerade.
    Auf der gesamten Autobahnstrecke in Frankreich waren weniger Baustellen als auf der Heimfahrt alleine auf saarländischen Autobahnen. Zudem waren auf der Autobahn fast nirgends "Flicken". Dort repariert man scheinbar die Fahrbahnen einfach komplett. Und wenn mal Baustellen waren, wurde nicht kilometerlang vorher das Tempo reduziert.

    fehlen noch die speichermöglichkeiten. aber da gibt es bereits ideen und machbare ansätze. auch die erzeugung von wasserstoff durch wind und sonnenenergie ist machbar. und wenn man da die forschungsgelder reinpumpt, die man bisher für die atomkraft verschwendet hat, werden wir da sicher schnell weiter kommen. meiner meinung nach ist das der einzig sinnvolle ansatz.

    Ich hab da durch interne Vorträge unseres örtichen Energieversorgers Einblicke bekommen, dass solche Großanlagen bei Baubeginn heute in 3 Jahren betriebsfertig sein könnten und schon vor dem Ukrainekrieg in 2-3 Jahren refinanziert gewesen wären. Leider unterliegen Details der Geheimhaltung, aber zumindest hier holt man für solch eine Anlage jetzt die Genehmigungen ein.


    Eine andere interessante Idee sind Salzspeicherkraftwerke. Hierfür könnten die Infrastrukturen von bestehenden Kohlekraftwerken weiter genutzt werden und in großen Mengen könnten Energieüberschüsse effizient zwischengespeichert werden.

    I don't need: Kita-Schließtage. Musste heute kurzfristig Urlaub nehmen, weil meine Frau mit der Kleinen vor verschlossener Kita stand. Es hieß 2. und 3. Augustwoche, auf dem Schreiben stand allerdings bis 22.8.


    Gleichzeitig, I want more: Zeit mit der Kleinen :)

    Die Fachkunde kommt dabei nicht zu kurz, auch wenn der eine Kollege das anders behauptet. Der war wohl noch nicht in der Forbildung...

    Wie gesagt, Fortbildung gemacht und schon in der Prüfungsphase. Habe mir die Nuller-Prüfung (Frühjahr 21) und die Herbstprüfung 21 gekauft, und die Frühjahrsprüfungen 22 selber absolviert.

    Viel Fachwissen zu Technik war da nicht gefordert. Zudem waren in den Lösungsvorschlägen zu den zwei Prüfungen, die ich gekauft habe einige eklatante Fehler (u.a. wurde in der einzigen Rechenaufgabe falsch aufsummiert und in einer Aufgabe in der es um Personalbeschaffung ging wurde indirekt Scheinselbstständigkeit als eine Lösung vorgeschlagen - Beschäftigung von Solo-Selbstständigen, obwohl es um Arbeiten von klassischen Hands ging)

    Ich habe eine große Liste an Fehlern und Korrekturvorschlägen zu den ersten Prüfungen an den DIHK geschickt und auch lange mit einem unserer Dozenten gesprochen, der meines Wissens nach auch in Leipzig unterrichtet ;)

    Und wie schaut es dann im Bereich Gastro z.B. mit Tischen und Stühlen aus? Sollten die dann nicht auch alle aus Metall sein?

    Parkettboden? Holzvertäfelung an der Wand? Akustikpanele aus Holz? …

    Ist in der Bauordnung und der Versammlungsstättenverordnung geregelt, kommt auf Größe des Gebäudes, Geschosszahl und Höhe an.

    Zitat

    In Versammlungsräumen mit nicht mehr als 1 000 m² Grundfläche genügen Bekleidungen aus mindestens schwerentflammbaren Baustoffen oder geschlossene nicht hinterlüftete Holzbekleidungen.

    Holzvertäfelungen sind schwer entflammbar herstellbar, ebenso Parkettboden.

    Ab 5000 Besucher müssen die Stühle B1 sein und die Unterkonstruktion nicht brennbar.

    Das mit dem 'kein Fachwissen' beim neuen Meister wurde mir schon so berichtet und ich frage mich ernsthaft welchen Sinn Das haben soll. Klingt so, als ob Ihr eher zum Betriebswirt oder was Ähnlichem in der Verwaltung ausgebildet werden

    Naja, der neue Meister geht eher in die Richtung "Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik" nach VStättV und technischer Leiter. Koordination, Gefahrenstellen erkennen, Gesamtkonzeption erstellen, quasi Wissen wen man fragt und wie man dessen Aussage wertet.

    Man muss sich vom Gedanken verabschieden, dass ein Meister in einem IHK Abschluss mit einem Meister der Handwerkskammer vergleichbar ist. Das Handwerkliche/technische Geschick wird beim Meister VT zu keiner Zeit irgendwo geprüft. Wir hatten im Kurs Menschen, die noch nie ein XLR Kabel in der Hand hatten. Andererseits hatten wir auch Dozenten im fachspezifischen Teil auf die das gleiche zutrifft...


    Zitat

    Was soll Das ? Verantwortung für Hunderte Menschen am Abend wird mit max 9b vergütet, die IT am laufen halten aber ab 10 bis 13 ? Empfinde ich als ungerecht auf ganzer Linie.

    IT ist im TVÖD ganz anders eingruppiert, sonst würde man für die Jobs gar niemanden bekommen.

    Ungerecht finde ich die Vergütung von Reinigungsfachkräften, die im Idealfall E3 bekommen, die dürfen sich beschweren...

    Verglichen mit der freien Wirtschaft ist alles über E7 für einen angestellten Meister VT überdurchschnittlich, im Vergleich ist alles unter E13 selbst für einen unmotivierten Informatiker unterdurchschnittlich.


    Du darfst mit jedem Meister, egal wie alt der ist, den Titel "Bachelor Professional" führen, da das lediglich eine Internationalisierung des Meistertitels bzw. Anerkennung des Bildungsgrades gegenüber eines Grundstudiums ist.

    Meines Wissens nach nicht, nur wenn die Fortbildung im DQR6 Rahmen eingegliedert ist, was meines Wissen nach der alte Meister nicht war, und der ganz alte Bühnenmeister erstrecht nicht war. Zumindest wurde uns "verkauft" dass man deshalb den Betrieblichen Management-Teil so aufblasen musste.

    Ok, dann bitte ich um Entschuldigung für diese Fehlinformation. Ich war mir ziemlich sicher, das hier mal so gelesen zu haben.

    Das kommt wohl aus einer Bauvorschrift für Fliegende Bauten, MFlBauR Punkt 2.1.2:


    Zitat

    Baustoffe, ausgenommen gehobeltes Holz, müssen mindestens schwerentflammbar
    sein; für Bedachungen, die höher als 2,30 m über begehbaren Flächen liegen, genügen
    normalentflammbare Baustoffe

    Heißt aber nicht, dass es schwer entflammbar ist, sondern dass für das Holz eine Ausnahme der Entflammbarkeitsklasse gewährt werden kann

    Ich bin aktuell in der Prüfungsphase für den neuen Meister/Bachelor Professional, schriftliche Prüfungen sind überstanden, jetzt muss noch ein Projekt gefunden werden und die mündliche prüfung im Betriebsmanagement geschafft werden...

    Mit dem alten Meister hat der nicht mehr viel zu tun, ob man das gut finden muss weiß ich nicht. Ein Upgrade geht meines Erachtens nur über das Schreiben der neuen Prüfung.

    Vor allem der Teil Betriebsmanagement hat es aber im Vergleich zum alten Meister erheblich an Stellenwert und Komplexität gewonnen. Dafür ist in den Fachspezifischen Teilen fast kein "Fachwissen" nötig (es muss bspw. fast nichts gerechnet werden)


    Übrigens, in Bayern ist der Meister VT, der nach VStättV den vollen Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik übernimmt in EG9a eingruppiert nach EGO Handwerk, dabei ist egal ob Bachelor Professional oder ganz alter Bühnenmeister.

    Außerhalb Bayerns sind die meisten Meister die ich kenne in der E8 oder noch schlimmer größtenteils rechtswidrig in NV Bühne einsortiert. Erst wenn wirklich Verwaltungstätigkeiten oder Betriebsleitungstätigkeiten übernommen werden kommen meines Wissens nach die E10 oder höher zum Einsatz

    Es ist hinreichend belegt daß die Aufmerksamkeit bei Arbeitszeiten über 10 Stunden rechne rapide abnimmt. Und dann hat man eben schnell ein Sicherheitsproblem.

    Das interessiert in der Medizin und bei der Polizei auch niemanden. Zur Erinnerung: das bayerische Schichtmodell der Polizei sieht reguläre tägliche Schichten von 12 Stunden vor.

    Auch Ärzte arbeiten regelmäßig deutlich über 10 Stunden, ganz regulär so im Dienst geplant.


    Natürlich muss man für über 10 Stunden gemacht sein. Ich habe kein Problem damit lange konzentriert zu arbeiten, solange es nicht zwei aufeinanderfolgende Tage sind und nur 2-3 Tage in der Woche. Im Gegenteil habe ich Probleme mich zu konzentrieren, wenn ich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nur 10 Stunden arbeite, dafür aber vollkommen unterschiedliche Dienstzeiten habe (erst früh, dann Nacht, oder erst spät, dann früh mit dem Minimum an Ruhezeiten)

    Als Selbstständiger kann man sich gerne 14-h-Schichten aufhalsen, für Arbeitnehmer muss aber nach 10 h inkl. Anfahrt Schluss sein (+45 min Pause). Dann müssen eben Abstriche gemacht werden und die Bühne ist nicht spielfertig und gesoundchecked bis die ersten Gäste da sind. Es gibt genug Möglichkeiten für positive Veränderung, nur müsste endlich dieses ewige Mantra "das war schon immer so" aufhören.

    Für den öD gibt es im Arbeitszeitgesetz bspw. extra Ausnahmeregelungen.

    Wenn es nach mir persönlich geht wäre das Arbeitszeitgesetz viel liberaler, mit der Möglichkeit 16 Stunden am Tag zu arbeiten, wenn danach 24 Stunden Ruhezeit ist, und maximal 48 Stunden in der Woche bzw. im Mittel 40 Stunden, was dann mit drakonischen Strafen belegt kontrolliert wird.


    Es gibt auch noch Konstrukte mit voll bezahlten und auf das Arbeitszeitkonto angerechneten Bereitschaftszeiten für Jobs, wo man nicht wirklich viel arbeitet sondern bereitschaftsmäßig "wartet, dass etwas passiert". Dass muss dann aber auch so deklariert werden.



    Und sind wir mal ehrlich, Veranstaltungen, die deutlich länger gingen als vorher abgesprochen hat doch jeder von uns schonmal erlebt. Ich musste vor Jahren mal eine 14 Stunden Schicht machen, obwohl eigentlich 9 Stunden angedacht war. Nach 8 Stunden Dienstzeit war es nicht absehbar, dass die Gäste so lange bleiben. Soll ich einen Kollegen nachts raustelefonieren, um mich für die "Eventualität, dass es deutlich länger geht" abzulösen, auf die Gefahr hin, dass der wegen 30 Minuten kommt? Solche Kollegen hat man dann wahrscheinlich nicht lange, wenn das regelmäßig passiert...

    Menschen im Rettungsdienst und der Polizei kennen das wahrscheinlich noch mehr, dass man aus unvorhersehbaren Gründen viel länger machen muss als angedacht.


    Deshalb: IWMO liberale Arbeitszeitregelungen

    und, wohlgemerkt: die lüftungsanlage hat sich nicht geändert, nur die steuerung wurde erneuert.

    wer programmiert nur so einen müll!

    Wow, wir haben quasi ein vergleichbares "Upgrade" vor 3 Jahren bekommen für alle Lüftungsanlagen.

    Das System ist super. Wählt man sich an den Schaltschränken ein dauert es nur 2 Minuten, bis man irgendeinen Wert aufrufen kann, das ändern dauert dann eine weitere Minute. Da alles in Untermenüs verschachtelt ist dauert es Minimum 5 Minuten, bis man eine Anlage auf den Zustand "Ein" schalten kann. Die Anlage braucht dann weitere 3-5 Minuten je nach Anlage, bis sie angeht. Ach und wenn es besonders heiß oder besonders kalt draußen ist wirft die Anlage random Fehler, weil größtenteils noch die alten analogen Feldgeräte an den Anlagen sind, die nur auf die digitale Siemens-Welt übertragen werden. Kann der Service natürlich nichts machen, weil sie nie vor Ort sind wenn die Außentemperaturen extrem sind...

    ich habe immer ein CAT messgerät dabei (nein, nicht nur einen einfachen durchgangsprüfer), wenn ich fremde leitungen benutzen möchte.

    Darf ich fragen welches? Wollte mir neulich ein CableMaster 800 holen, leider sind die seit Anfag des Jahres nicht mehr lieferbar und werden nicht mehr hergestellt

    naja, gab's nicht mals von HK ein LineArray mit 2x10"-Subs drunter?

    Gibts auch noch von KS, als 8x10": https://ks-audio.com/t-sub-overview oder als 4x10": https://ks-audio.com/c-sub-overview

    Die Dinger sind garnicht schlecht gewesen, Mörder schwer für den Output, aber sehr präzise/knackig und für einen Bandpass ein großes Frequenzspektrum. Hatte mit denen ein paar mal schon sehr viel Spaß

    Inzwischen gibt es ja allerhand Produkte mit true1 in + X x Schuco + true1 out zum verlängern. Schön fände ich 3- bis 4-fach Schuco Verteiler mit Spritzwasserschutzdeckel und 1x true1 rein aber 2x true1 raus also z.B. Neutrik NAC3PX-TOP auf einer Schmalseite und Neutrik NAC3FPX-TOP auf der andern, so dass man mit true1 y-mäßig weiter kann.

    Wer macht das in Serie = fertiges Produkt, welches liefer- und bezahlbar ist?

    Genau so etwas habe ich neulich verzweifelt gesucht dafür*

    was die PAFL-namen "wedge" und "IEM" angeht: das sind ja eigentlich keine monitorwege, sondern PAFL funktionsnamen, die die zuordnung zu verschiedenen abhörmöglichkeiten für den monitortechniker beschreiben.

    Ich nutze den "IEM" Weg quasi täglich und hab ich immer griffbereit, ich regel damit die Summe der Vorhörlautsprecher in der Regie. Quasi so wie der gedacht ist, nur eben nicht für IEM am Monitorplatz, sondern für die Vorhöre in der Regie


    Zitat

    was hast du für ein problem mit dem audioplayer? für meine anwendungen funktioniert der gut. ich spiele damit allerdings nur intros ein und manchmal fahre ich auch einen gong damit ab.

    Er lässt sich nicht per MIDI ansteuern, gibt auch kein Midiwert zurück und lässt sich nicht auf die Softkeys legen.