Beiträge von Marian Humann

    ausserdem kommt mir da gerade eine idee: ich könnte mir effekte in funktionsgruppen unterteilen und nur die entsprechenden DCAs auf die fader legen... dann hab ich noch mehr fader für andere dinge frei. das probiere ich heute abend gleich mal aus.

    Das mache ich ähnlich, und mit DCA Mix kann man sich noch notfalls alle FX Kanäle aufs Surface holen

    Viel spannender bei Sport-Grossveranstaltungen ist das Frequenzmanagement. Würde mich spontan interessieren wie die Russen das so handhaben...

    Auch wenn Off-Topic: Hoffentlich nicht so wie es Sennheiser für den ESC beschrieben hat :/ (nur Messen und wenn wer unangemeldet mit nicht genehmigter Frequenz kommt den suchen und schimpfen... Aber klar, man hat nicht so ein Frequenzmanagementprodukt wie Shure im Angebot...)

    Wir haben auf Arbeit einen Azubi im 2. Lehrjahr, der schon nach dem neuen Rahmenlehrplan unterrichtet wird. Er hat uns von seiner letzten Berufschulwoche erzählt und wir sind im Team (1 Meister, 2 Elektriker, ich als Fachkraft VT) etwas darüber ins Gespräch gekommen:

    Gefühlt wird mittlerweile die Fachkraft VT eher als Elektriker mit Nebeninformationen zur VT gelehrt. Die verbringen in der Schule viel Zeit über mindestens 2 Lehrjahre damit, den Schülern Elektrotechnik beizubringen, sodass viele Fachthemen untergehen. Da werden stundenlang Schützschaltungen mit Selbsthaltung etc. aufgebaut, Schaltpläne dafür gezeichnet und rumprobiert. Das findet zwar keiner von uns falsch, geht aber am Namen "Veranstaltungstechniker" vorbei, und das in einer so schnelllebigen Branche, wo man jedes Jahr Unmengen neues lernen muss und kann.

    Klar, theoretische Kenntnisse gehören dazu um viele Sachen unseres Jobs zu verstehen (Bemessung Leitungsquerschnitt, Gleichzeitigkeitsfaktoren, Stromversorgung, Stromnetze, Sicherheitsbewertung, Geräteprüfung) und korrekt durchzuführen.

    Deren Jahresaufgabe in der Berufschule besteht aber darin, eigene Geräte zu bauen (früher eigene Lichtpulte, heute haben sie die Wahl zwischen mehreren Geräten), eigene Schaltungen aufzustellen und das alles zu dokumentieren - wie ein Elektriker. Da waren wir der einhelligen Meinung, das geht am Job vorbei. Dafür gibts andere Jobs.

    Währenddessen kommen die Punkte Gerätewartung, Prüfung (wie oft muss so ein Traversenlift oder ein Anschlagmittel bspw. zur Prüfung) und Pflege (wie pflege ich ein Movinglight, wo muss ich aufpassen mit was für Reinigungsmitteln ich ran gehe) garnicht dran, was im späteren Job garantiert wichtiger ist sollte man sich nicht als Elektriker spezialisieren wollen...


    Nur als Beispiel, von anderen Jobs:

    - Fachkraft für Lagerlogistik lernt nicht, wie man ein IT Netz aufbaut, obwohl er jeden Tag mit Rechner, Drahtlosscannern o.ä. zu tun hat sondern wie man mit den Geräten umgeht

    - Fachkraft für Abwassertechnik lernt nicht, wie man Abwasserrohre herstellt, sondern wie man mit diesen arbeitet

    - Forsttechniker oder Schreiner lernen nicht, wie sie eigene elektrische Hobel, Motorsägen u.ä. bauen



    Wie seht ihr das?

    Auch mit richtigem Dach (also so eins, was man normalerweise auf Betonbauten, die jahrzehntelang stehen bleiben sollen baut) ist man vor dem blöden Wasser nicht gefeit...

    Wir hatten auf Arbeit die letzten 2 Monate 7 leckende Heizkörper. Solche, die mit 7 bar Druck ohne Wärmetauscher direkt aus dem Fernwärmenetz gespeist werden. Da kommt Freude auf bei den Wassermassen, die selbst das kleinste Leck binnen weniger Stunden verlassen... Gott sei Dank hat es nie Technik mitgerissen, nur Trockenbauwände und Teppiche. Ich warte noch drauf dass es irgendwann aus der Lüftungsanlage regnet, dort sind die Heizkreise auch ohne Druckminderung verbaut und gleichalt - und quasi nicht tauschbar.

    vorne den Data Port kann man an der C3500 nutzen. Habe damit testweise die vorhandenen Touchbildschirme angeschlossen. Leider mit den bekannten Touchproblemen, aber der USB ging dafür

    Sicher dass Shure Sender (ULXD, AD) einen eigenen Gain haben? Unsere neuen sind noch auf dem Weg, und der letzte Kontakt damit ist schon eine Weile her, aber ich meine mich erinnern zu können dass diese eine Art Autogain haben und der Empfänger dieses wieder geraderechnet. In der Anleitung von AD gibts dazu auch keine Infos. Der Pegeloffset ist nur zur Angleichung einer Sendediversity.


    Für mein Verständnis ist der "Gain" der am Empfänger eingestellt wird nur eine Pegelanpassung für den Ausgang.

    Zitat

    Automatische Eingangsabbildung sorgt für optimierte Gain-Einstellung

    Ich musste mir jedenfalls nie Gedanken über den Sendergain machen als ich noch ULXD intensiv nutzte, ebensowenig als wir Axient Digital zum testen da hatten. In ein paar Monaten kann ich aber genaueres berichten

    Hmm, bei mir geht meiner nicht. Hab lange rumprobiert, dann habe ich mir schlussendlich den besagten Funktionierenden bestellt auf Empfehlung.

    Also gibt es da eine positivliste oder gesichertes wissen was geht und was nicht?

    geht:

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    geht nicht:

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    Sorry für die Amazon-Links, so kann ich aber meine Bestellungen besser selber durchschauen und genau das richtige verlinken.


    Ich versuch später mal zu schauen, wie die anderen Nicht funktionierenden auf Arbeit heißen...


    die haben sicher auch diese obengenannten, supermodernen wassergebläsearmaturteile ;(

    Im Gegenteil. Die Toiletten waren eher Stand DDR...
    Bei uns im Ort steht auch eine Renovierung des Landestheaters an, inklusive Übergangsbau für die 4-8 jährige Renovierungszeit. Der Übergangsbau fasst dann mal so locker 50% des Zuschauervolumens des eigentlichen Theaters aber hey, braucht man ja unbedingt

    IDN: als Gast in einem vor 6 Jahren generalsanierten Staatstheater den Pfusch dort zu beobachten. Da wurden Millionen investiert, mit mehreren Stagetec Pulten, sinnvoll angelegten Beleuchtungsmöglichkeiten und offensichtlich moderner Bühne, aber an essentiellen Punkten wurde gespart:
    - Die Beschallung sehr inhomogen, ich habe kaum ein Wort verstanden, mein Schwager 2 Plätze mittiger wiederrum hat gut gehört

    - Das große Foyer wurde aus zwei kleinen Ecken beschallt mit Mini-Säulen. Die Durchsage vor Einlass hat niemand verstanden.

    - Die Pausenversorgung findet in einem Mini Nebenraum des Foyers statt, darin etwa Platz für 20 Leute. In 20 Minuten Pause kaum Zeit um alle Gäste zu bedienen, dabei war der Saal nur gut 2/3 gefüllt.
    - Toilettenkapazitäten winzig, riesen Schlangen in der Pause
    - Keine Einlasskontrolle oder Platzdienst, dabei gab es mehrmals die Reihe 1 auf Saalebene, entsprechend Verwirrung bei den Gästen



    Das kannte ich bisher von anderen Theatern ganz anders...

    Der Rider löst ja das Problem nicht. Kein Haus der Welt baut für eine Produktion, die nur ein kleines Digitalpult mit integriertem Lichtpult mitführt, das Hauslichtpult um. So wie auch kein Haus das DMX im Haus umpatcht. Würde ich auch beides nicht machen.

    Also wird es Sache des Veranstalters den Rider zu erfüllen, der im Zweifelsfall, bevor er ein Lichtpult mit DMX In zumieten muss, ein einfaches Pult fürs Licht mit an den FOH stellen wird.

    das 893cw habe ich aktuell zum testen da lustigerweise, die sollten eigentlich Sennheiser HS2 ersetzen. Dazu noch 892.

    Ich weiß nicht, wie ich das schonend ausdrücken soll, mein Fall ist es nicht. Weder klanglich (bedarf deutlich mehr EQ, klingt ohne EQ als auch mit EQ noch unnatürlich als die HS2, koppelt auch früher) als auch vom Tragekomfort. Heute in der Probe für eine Veranstaltung den Künstlern angeboten, war vom Komfort auch nix für die, die haben lieber die HS2 genommen

    Schade eigentlich, so von der Verarbeitungsqualität sind die Audio Technicas schon Klasse.
    Das haben die Kollegen aber genauso gesehen wie ich, drum sind die raus...

    Du hattest a) einen Monitorplatz und -Mischer und b) keinen Schlagzeugwechsel. Merkst was?


    Doch, 2-5 Schlagzeugwechsel am Tag. Es gab zwar ein Set das an der Bühne blieb, aber viele Gruppen wollten darüber nicht spielen. Den Drumaufbau übernimmt aber dann die Band, ich zieh ja auch nicht neue Saiten auf deren Gitarren ;-) Sollte auch nur als Beispiel dienen was geht...

    Zitat

    Da gibts in der Regel aber keine 7 Bands pro Tag, teils mit eigener Backline und schon gar nicht eigenen Pulten (Ausnahme: Karneval. Da nehmen einem aber die Bandcrews die Umbauten weitgehend ab...)


    Was? Doch! 9-11 Bands am Tag, die zwei local Headliner mit eigenen Pulten. Von 13 Uhr bis 01Uhr Gesamtprogramm, Bühnengröße 13x10m, mittleres Array mit 8-10 Schnitzen pro Seite. Für den Jugendtag war immer kein Geld da, Bühne und Anlage wurden für die Klassikaufführung tags drauf benötigt und waren somit "eh da" - jedes Jahr. Das hab ich jedes Jahr als alleiniger Tonler gemacht, nur bei den Headlinern konnte ich dann das Essen und Trinken Backstage genießen. Bei Nachwuchsbands ist doch sowas kein Problem.

    Selbst als ich noch aktiv selber Musik gemacht habe sahen die meisten Spielgelegenheiten genau so aus. 15 Minuten Changeover, ein Tonmann vor Ort der das macht.

    Verstehe das Problem ebenfalls nicht, in der Liga der Stadt- und Nachwuchsfeste unter 1000 Leuten sind 15Minuten doch Gang und Gäbe, sowas habe ich als Tonmann immer alleine gemacht... Beim lokalen Sambafest haben wir ohne Rollriser die Umbauten von 20-40 Mikrofonen in unter 5 Minuten gemacht, dafür war ich dann aber auch dediziert am Monitor mit einem Azubi zur Hilfe. Bühnenanweisungen gabs da nicht, Umbauzeit ebenso wenig. Und wenn es Bühnenanweisungen gab war eh alles anders. Da moderiert der Moderator die vorherige Band ab und die Nachfolgende an und in der Zeit ist der Umbau erledigt. Das ging nur, weil eben kein zweites Mikroset da war und Mikros nur ordentlich beschriftet auf Seite gestellt wurden, Kabel blieben dran. Subcores waren fest verdrahtet, links und rechts in der Front gabs jeweils ein Achtercore, jeweils: 4 Kanäle Gesang, 1x Bass, 1x Akustikgitarre, 1x E-Gitarre, 1x Spare

    Dazu an den Drums ein Zwölfercore, Mikros für alles nenneswertes fest gesteckt und einfach auf den Boden gelegt wenn sie für einen Drummer nicht gebraucht wurden. Links und rechts vom Drumriser jeweils noch zwei 12er Cores mit 10m Restweg, um Percussionburgen versorgen zu können.

    Wenn für eine Band noch etwas gesteckt werden musste Blieb das bis zum Ende des Tages gesteckt.

    Im ersten Jahr hatte ich geflucht über die fehlende Umbauzeit, ab dem zweiten Jahr hats Spaß gemacht weil ich mir mit dem FOH Kollegen o.g. System überlegen konnte. Zugegebenermaßen ist das aber auch ein Sonderfall und geht nur mit Pulten, die genügend Kanäle können.


    Zum Problemfall des Themas:

    Beschriften und Licht an der Stagebox ist das A und O, dann einfach umstecken. dabei nicht aus der Ruhe bringen lassen und lieber zweimal nachprüfen, ob der richtige Kanal am richtigen Eingang steckt.