Beiträge von Marian Humann

    Meine bescheidene Erfahrung als Bandtech auf Stadtfesten ist, dass bei zu kurzen Arrays (und da kann auch ein amtlicher Name drauf stehen) auf den ersten Metern noch alles ankommt und dann die Tiefmitten aber stärker im Pegel abfallen als Hoch- und Mittelton.

    Typisches Problem zu kurzer Arrays. MMn macht es erst ab einer Zeilenlänge von ~2m überhaupt Sinn von Linearrays zu reden. Kürzer werden es einfach nur Vertikal verbundene Lautsprecher mit schmalem vertikalen Abstrahlwinkel - mit all den Vor- und Nachteilen herkömmlicher direktabstrahlender Topteile mit der gleichen Anzahl an Treibern.

    Aber, das hat alles nichts mit dem Thema zu tun, erstrecht nicht die "ultimative" Anlage.

    (...)und auch die Aderendhülsen fehlen.

    Das finde ich ein kontroverses Thema. Beim Konfektionieren halte ich mich an die Herstellervorgaben: https://www.neutrik.de/media/8…oad/powercon-32-a.pdf?v=1
    https://www.neutrik.de/media/1…A%20%2B%20NAC3FCB.pdf?v=4

    Bei der 20A Variante steht nichts von Aderendhülsen. Rein technisch sehe ich das mit den Federzuglaschen auch kritisch. Meiner Meinung nach entweder Aderendhülsen und Federlasche entfernen oder Aderendhülse weglassen und nach Herstellervorgaben konfektionieren. Ich mache letzteres.

    Einfaches Videoplayback ohne Budget geht mit dem Videocommander und VLC ganz gut:

    https://technik-blog.feg-giessen.de/2015/01/videocommander/

    https://github.com/feg-giessen/videocommander

    Was es nicht alles gibt, Danke!

    Ich nutze im Moment OBS Studio dafür. Das ist zwar eigentlich für eine ganz andere Anwendung gemacht, kann aber sehr bequem das "live" Bild auf einen oder mehrere erweiterte Bildschirme projezieren, man kann einfach Standbilder integrieren und bisher wurden alle Videos die ich ihm zum Fraß vorgeworfen habe abgespielt. Zudem kann man sogar Youtube Videos einbinden.

    Man könnte auch gleich AES/EBU mit rein bauen, die Bauteile dafür liegen im Centbereich... hatte ein paar Jahre ein ESI Interface, das Gefrickel mit Wandlern ging mir mit der Zeit auf den Zeiger, weil das so unnötig ist... Noch dazu ist das Interface alle paar Wochen komplett abgeschmiert und bedurfte einer kompletten Treiberneuinstallation. Mittlerweile sind nurnoch die CD-Player mit SPDIF (über Neutrik NADITs) per AES an die dLive angeschlossen, Rechner spiele ich nurnoch mit Dante aus.

    Das ist mit iTunes schon immer gegangen.

    aber immer nur mit einem damit verbundenen Laptop.
    Ist ein anderer Laptop mit dem iPad verknüpft geht das auch wieder nicht. Und "Ich steck mittels Adapter einen USB Stick dran" geht auch wieder nicht...

    Nein.

    Fairerweise sollte man Geräte, die seit 2016 gelistet sind, nicht als unbedingt "neu" bezeichnen.

    eine mMn bessere Auflistung ist diese hier:
    https://geizhals.de/?cat=nb&v=…R%2FRE)%7E84_DVD%2B%2F-RW
    sortiert man jetzt die neu gelisteten Altmodelle aus kommt man auf rund 15 Modelle mit optischem Laufwerk und unter 16" (die meist mehrfach mit leicht unterschiedlichen Hardwarekonstellationen gelistet sind) Davon ist kein Modell unter 15"

    🙄Überlegung 1:

    Somit hast du eine illegale Kopie...

    Im Prinzip ja. Andererseits halte ich das für moralisch wenig verwerflich, weil mit jedem PC, jeder Festplatte, jedem USB-Stick und jeder gebrannten CD eine pauschale Urheberrechtsabgabe an die GEMA erfolgt, um "Privatkopien" zu vergüten. Ich kopiere das nicht gewerblich, ich ziehe die vom Kunden gelieferte Privatkopie an einen anderen Speicherort. So hat der Künstler sogar doppelt was davon, weil er von meinem Rechner eine Vergütung bekommt, vom Rechner des Kunden, und vom USB Stick.
    Siehe auch hier: https://www.computerbase.de/20…gema-vg-wort-privatkopie/
    Ich finde die Summen schon so erheblich, dass ich da kein schlechtes Gewissen habe. Die GEMA hat die letzten Jahre so durch mich deutlich mehr Geld eingenommen als die Künstler durch CD-Verkauf durch mich.


    Zitat

    🙄Überlegung 3

    Wenn die mit Apfel Format kommen geht das über Win auch nicht...

    Und Obst Computer werde ich mir nie anschaffen...

    Aber Fruchtrechner können auch CDs brennen, somit ist da volle Kompatibilität gewährleistet.

    Klar kann ein Windowsrechner das lesen. Und Apfelrechner können keine CDs mehr brennen, schon seit etlichen Jahren. Dafür muss man erst ein externes Laufwerk anschließen.

    Auf dem Rider fehlt mir die Info, dass Backline gestellt werden muss (oder mitgebracht wird)
    Hatte schon mehrfach die Situation als ich noch Festivals betreut habe, dass Backline auf dem Rider stand ähnlich wie in diesem Rider, teuer zugemietet wurde, und dann doch nicht gebraucht wurde. Genauso die Situation, dass Backline nur vage auf dem Rider stand (auf dem Stageplot stand die Bezeichnung der Amps und der Durchmesser der Toms bspw.) und plötzlich lokal besorgt werden musste. Das war aber eher Schuld des Veranstalters, hatten bei ihm extra nachgefragt, ob Backline von denen benötigt wird und er meinte, die bringen das mit. Konnten uns dann zum Glück bei einer anderen Bühne bedienen, bei denen erstgenannte Situation auftrat...


    edit, weil vergessen: Broom erinnert mich an das Jochophon mit der Optik eines Tourhazers. Insider wissen vielleicht was ich meine :-D

    Diese Einstellung ist definitiv besser für den Blutdruck.

    Definitiv. Bei uns ist gerade Schulveranstaltungszeit, in der Woche kommen 2-3 Schulen aus dem Umkreis, feiern ihre Abiturientenverabschiedungen, Sommerkonzerte, Abifeiern o.ä.

    Was habe ich mich da die letzten Jahre aufgeregt, weil nichts abgesprochen wurde. Während der Show kam da schon mal ein erschrockener Lehrer "Wo sind die Chormikrofone denn?" - "Welche Chormikrofone?" - "Die haben wir doch extra bestellt" - wurden natürlich nicht bestellt, also schnell mit Funkmikrofonen etwas hingebastelt. Oder E-Pianos, die uns während der Show vorgestellt wurden, meistens wenn ich dann der einzige anwesende Techniker war...

    Aber was solls, seit diesem Jahr bereite ich dafür gar nichts mehr vor - außer links und rechts ein Subcore - und hab erschreckenderweise damit auch nicht mehr Stress. "Nö, geht nicht" oder "haben wir nicht" ist eine schön absolute Aussage, die auch ein Lehrer versteht.

    Die Krönung kam Freitag, in der Probe wurde gesagt, sie brauchen keinen Spot, flächiges Licht reicht. Backgroundinfo: Wir haben keine Movinglights oder begehbare Beleuchtungsbrücken. Kurz vor Beginn der Show "Ja wir haben uns überlegt wir wollen doch zwei Spots auf die Solopositionen"

    Jap, natürlich hole ich kurz vor der Show bei schon sitzendem Publikum die Leiter raus, lass 3 Reihen aufstehen, verschieb deren Reihen dass die Leiter rein passt, richte die Profiler auf die Soloposition und bau alles wieder zurück. Nicht.

    Als ob die BNetzA gegen so ein Gerät vorgehen würde. Ich habe das anderswo schon geschrieben, wir hatten die mal bei uns weil wir anhaltende Funkstörungen im Sennheiser C-Band hatten. Übeltäter waren die integrierten Grafikkarten (Intel) in Tonsteuerrechner und Lichtpult. Mit VGA angeschlossen -> kein Problem. Mit Displayport oder DVI -> starke Störungen.
    Laut Aussage der sehr freundlichen Jungs der Agentur ist das aber kein Grund, die Geräte genauer zu untersuchen, da müssten sie schon deutlich mehr stören.

    Das hat nicht nur mit dem Wellenwiderstand zu tun, sondern auch mit solchen Dingen wie Schirmung oder Belegung der Stecker (+,-,GND)

    Wie das? Interessiert dem Wellenwiderstand welche Farbe seine Adern haben?
    Ob ich jetzt Blau auf 2 und Weiß* auf 3 lege oder umgekehrt sieht kein Messwert, solange beide Enden gleich aufgelegt sind. + und - interessieren sch doch nicht für die Farben, über die sie geschickt werden

    *stellvertretend für auftretende Farben

    In der Tourproduktion, bei denen ich vor 3 Jahren dabei war gab es für die Trusses ein 24fach y-Kabel fürs DMX. Im Grund genommen 24 Y-Adapter gleich verlötet, sodass alle 50cm auf der Truss ein DMX Out steckbar war. Hat auch funktioniert und nie Probleme bereitet.

    In der Halle, in der ich jetzt arbeite, hat man sich zusätzliche DMX-Outs geschaffen durch Y-Verkabelung. Das hat eher mäßig funktioniert, zumal dort billigste SSnake Kabel verwendet wurden. Jetzt ist das meiste auf Sommer Binary umgestellt und Splitter dazwischen gebaut und DMX funktioniert jetzt zuverläsig.

    das siehst du jetzt ein bisschen zu eng, du hast meine botschaft nicht erfasst.

    doch doch, nur ist die Aussage eben ein zweischneidiges Schwert ;-) In meiner Anfangszeit hinter den Reglern habe ich das oft als Ausrede gehört, warum der Mischer das doch auch mit dem vorhandenen Material hinbekommen muss, auch wenn dort wild zusammengewürfeltes Zeug stand, das man als zweitklassig beschreiben könnte.

    ein profi ist man imho erst dann, wenn man auch auf zweitklassigem material ein erstklassiges ergebnis erstellen kann.

    Kommt drauf an was man als zweitklassig versteht. Ist ein Neumann Mikrofon zweitklassig im Vergleich zu einem Schoeps? Ist eine dLive Zweitklassig zu einer Lawo/SSL/Stagetec Konsole?
    Dann stimme ich dem zu. Versteht man unter Zweitklassig allerdings das abgerockte Analogpult ohne Mittenparametrik und ohne nennenswertes Outboard auf einer mittelschlechten PA mit einem Mikrofonset im Gesamtwert eines Neumann-Mikrofons bin ich scheinbar kein Profi :-)
    Gegen so etwas weigere ich mich. Das ist dann nur Schadensbegrenzung, da kann ich zu keinem erstklassigen Ergebnis kommen. Vielleicht kann das ein anderer Mischer, und ich bin zu wenig Profi ;-)