Beiträge von Marian Humann

    Bei uns funktioniert das überhaupt nicht. Wir haben jedes Jahr eine Karnevalsveranstaltung, bei denen der Veranstalter den Gruppen schon sagt, sie sollen am Vortag bis 12:00 ihre Titel abgegeben haben, sonst brauchen sie nicht auftreten. Die Veranstaltung wäre dann aber doch zu langweilig, wenn nur eine oder maximal 2 von 15 Gruppen auftreten.

    Um zum Thema zurück zu kommen: Ich nutze gerne TJingle.

    Aktuell programmiert unser Azubi in seinen freien Spitzen einen eigenen Jingleplayer, vielleicht kann ich den dann nächste Saison nutzen :-)

    Letztendlich haben wir diese Probleme Facebook und Twitter zu verdanken.

    Der Großen des Internets sind sogar eher noch Nutznießer des Gesetzentwurfes: Diese können es sich leisten, ein Uploadfilter zu entwickeln und/oder eine Volllizensierung vorzunehmen. Kleinere Plattformen haben die Wahl zu schließen (und damit im Zweifelsfall den Großen Nutzer bzw. Nutzungszeit zuzuschieben) oder wirksame Uploadfilter zu installieren, die die Großen ja schon entwickelt haben und dann sicherlich gerne auch gegen Geld anderen zur Verfügung stellen.
    Letztendlich sollte aber sogar der Axel Springer Verlag als Contentprovider am meisten Probleme mit der Vorablizensierung haben. Dass die nicht auf die Barrikaden gehen hat wohl damit zu tun, dass deren gewünschtes Leistungsschutzrecht sinnloserweise auch im Gesetz verankert ist.

    Merkwürdigerweise gibt es hier shitstorm von Leuten die lauthals anderer Meinung sind und teils aggressiv gegen Bell sind.

    Den Shitstorm erzeugst du mit deinen Aussagen schon irgendwie selber, zumindest scheint dein Lautsprecherhorizont begrenzt zu sein. Das ist übrigens vollkommen OK, jeder kann in seiner eigenen kleinen Welt leben und das Material, was er benutzt, zum Besten auf der Welt deklarieren. Wenn die lautsprecher alle Wünsche von dir erfüllen ist es für dich die perfekte Wahl. Das macht es nur leider nicht allgemeingültig, weil gerade dein Favorit sehr "speziell" ist.

    Ich musste, Arbeitgeberbedingt, knapp 2 Jahre mit den Systemen aus Bad Kreuznach arbeiten, mit einem nicht so kleinen Haufen 500L, 420L, 420T, Linearray, VPS3MH, VPS2MH, V2, V2aktiv, OS12, die Monitore, deren Name mit entfallen ist etc. Ich maße mir eigentlich schon an, das Zeugs zu kennen. In den letzten 10 Jahren haben die ja auch nichts neues auf den Markt gebracht. Meine Meinung habe ich dir in einem anderen Beitrag schonmal erläutert, das muss ich nicht wiederholen.

    Ist zwar nicht ganz meine Musik. :-) aber in live würde ich mir die Anlage schon gerne einmal ansehen.

    Da darf aber keiner mal ein wenig größer gewachsen sein. Ein Bekannter mit seinen 2,10m+ würde da wohl schon anstoßen, wenn er die Arme hebt.
    Und irgendwie ist das auch nur nach dem Motto "viel hilft viel". Ich persönlich würde ja gerne mal eine Lichtshow zu einem arrangierten Stück von einem "professionellen Lichtdesigner" sehen mit der Vorgabe, Gesamt nicht mehr als 40 Fixtures benutzen zu dürfen - die frei gewählt werden dürfen.

    Ich glaube, so mancher Stadtfest-Coverband-Rock'n'Roller würde damit eine bessere Show zaubern als die bekannten Namen unserer Branche.

    Spulenfiepen bei moderner, leistungsstarker Computerhardware ist heutzutage schon fast normal. Die Chips schalten binnen kürzester Zeit ihre Leistungsstadien hin und her, um das Maximum an Durchschnittlicher Leistungsaufnahme und Leistungsabgabe zu ermöglichen. In der Spannungsverorgung für die Chips sorgt das unter Umständen zu einer Geräuschabgabe direkt aus den Spannungswandlern. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass aus den Audioausgängen pfeifen oder rauschen kommt.

    Was gegen o.g. Spulenfiepen hilft ist nur die fiepende Hardware zu tauschen. Meistens sind die Grafikkarten Schuld, manchmal die Mainboards. Ich bin 3 Grafikkarten durchgegangen, bis ich eine gefunden habe die annehmbar leise fiept.

    Wir haben letztes Jahr 4 Headsets gesucht und uns einiges zum Testen liefern lassen. Countrymänner, HSPs, Audio Technicas und 4266s. Geworden sinds 4266er, der Tragekomfort war dort am besten und klanglich hat es uns allen in unsererer Hall(llllll)e am besten gefallen. Das Anlegen ist etwas friemelig, bisher hats aber bis auf ein Redner jeder hinbekommen.

    Wobei der Kollege eigentlich ein ganz netter ist.

    Habe ich auch gehört, das soll auch keine Kompetenz irgendwie anzweifeln. Im Jahr 2018 wundert es mich nur, dass man trotz Digitalpult mit eingebauter Digitalmulticoreoption immernoch Analogmulticores dieser Länge im Rider fordert. Wir haben 3 Netzwerkanschlüsse fest installiert am ProduktionsFOH, es müssten also nur 2x3m Patchkabel verlegt werden. Reicht 75% aller Produktionen, die anderen 24,9% bringen ihr eigenes Core mit. So aber sorgt das nur für Probleme.

    In welcher Größenordnung?

    Der heutige Rider geht bis "Leitung 21", wovon 19 Inputs wohl tatsächlich benötigt werden, bei denen anderen Kanälen steht nichts drinnen. Vor 4 Jahren war der gleiche Comedian/Kabarettist da, da warens noch 11 Inputs.

    Kenner werden wohl wissen, von wem ich rede wenn ich sage, dass da auch ein Terzband-EQ als Outboard lokal zu stellen ist, während die Terzband-"Simulationen" in Digitalpulten Spielzeug seien und keinen Gefallen finden. Der EQ kann aber bei Bedarf günstig vom Tourtechniker gemietet werden - während das M32 schon im Preis enthalten ist.


    Hatte aber auch von einer Chorproduktion einen Rider auf dem Tisch, die auf ihr eigenes Analogpult bestanden aber lokal ein 32In/8Out Core zu stellen sei.

    Das hat hier in der Gegend niemand, und wenn dann nur als Multipin, während die Auflösungen sicher nicht aus dem Doghouse rausgebaut werden.

    Die Bässe von Bell sind vom Sound warm, somit für tekkno ähnliches nicht trocken genug. Die V2 ist da jedenfalls gut kombinierbar.

    Vor allem kommt aus den Bässen nicht viel raus, das sollte man bedenken. Stellt man zwei von denen nebeneinander sieht man schön, wie sich die Plastikgehäuse bei jedem Bassschlag verformen. Ganz schlimm sind da die 500L. 16 von den 400L (also 32x 15" pappe) plus 8 von den 500L (je 1x18") haben jedenfalls für ein seichtes Pop-Openair nicht gereicht. Seit der Erfahrung halte ich Abstand von dem Zeugs.

    Es hat schon einen Grund warum die ganze Branche bei Subwoofern auf Holzgehäuse setzt.

    lange ruhig hier...


    Weil ich das die letzten Wochen dreimal auf dem Tisch hatte:

    IDN: Tourproduktionen mit eigenem Pult, die ein lokales Multicore wollen. Mittlerweile ists hier im Umkreis schon schwer genug, überhaupt ein funktionierendes, analoges Multicore mit über 50m Länge zu bekommen. Wenn sowieso schon mit Digitalpulten gereist wird könnte man ja wenigstens die passenden Stageboxen mitbringen, ein Netzwerkkabel ist schneller organisiert.

    Bislang ist mir nicht bekannt, dass dies irgendwo umgesetzt wurde. Für Videoübertragungen bspw. von der Rückfahrkamera kommen da anscheinend noch propriertäre Protokolle/Formate zum einsatz, teilweise analog (!) bei älteren Systemen.

    Die Kameraübertragung wird afaik immer analog ausgeführt, aus Latenzgründen.

    Was im KFZ Bereich seit einigen Jahren spezifiziert ist ist Milan, quasi die Weiterentwicklung von AVB mit Fokus auf den Automobilsektor. Von einem Automobilzulieferer weiß ich, dass er Produkte auf dessen Basis anbietet (Von Assistenzsystemen bis Entertainment). Mehr darf ich dazu aber nicht sagen.

    - RTA Overlay

    - Copy and Paste kompletter Kanal inkl. Gain in einem Rutsch

    Dafür kann ich mir den RTA auf den zweiten Screen legen, für den ich keine Lupe brauche :-P
    Und Copy und Paste ganzer Kanaleinstellungen geht. Für den Gain braucht man dann den zweiten Rutsch. Copy Mix kann man im dritten Rutsch machen

    "muss dann nachberechnet werden, weil das so weder bestellt noch vorbereitet war. Klären sie das mit $Auftraggeber und wir bekommen das hin" - Diese zwei Sätze lösen viele Probleme. Selbst wenn $Auftraggeber das später nicht nachzahlen will oder man es garnicht in Rechnung stellt schafft das ein Grundverständnis dafür, dass manche Dinge entweder ordentlich abgesprochen gehören oder eben Geld kosten.

    Wenn es diese ganzen Videoextender jetzt noch mit ordentlichen Anschlüssen gäbe... SC oder LC Stecker möchte ich nicht regelmäßig stecken müssen, die sind auch nicht dafür konzipiert.

    Die ganzen CAT-Wandler haben keinen verriegelbaren Ethercon...
    Wir benutzen selber Atlona HDVS-200. Die Geräte selber sind sehr zuverlässig, allerdings muss man extrem mit den Kabeln aufpassen: Wir haben Netzwerkkabel (Markenqualität), mit denen funktioniert die POE Spannungsversorgung, aber nicht die Bildübertragung. Letztere geht nur, wenn man mit der Hand den Stecker weiter in Buchse drückt als ihn die Verriegelung hält.

    Mit unseren "Standardnetzwerkkabeln" läuft die Strecke zuverlässig, aber wehe jemand kommt mal zu sehr an den Netzwerkstecker am Sender.


    Mit SDI hatte ich bisher auch nicht nur gute Erfahrungen gesammelt. Die Wandlerkästchen (mehrere TV-Ones als auch mehrere Blackmagics) von SDI auf HDMI haben aus irgendeinen Grund regelmäßig den Kontakt zum Signal verloren (während die weitere durchgeschliffene Strecke noch ging) oder das HDMI Bild aussetzen lassen - was jedenfalls in einem Bildausfall auf einem Wiedergabegerät resultierte. Das lief manchmal 8 Stunden stabil und in der 9. Stunde gingen die Probleme los, manchmal kamen die Probleme nach einer halben Stunde und verschwanden nach 10 Minuten wieder ohne Eingriff, mal tauchten sie garnicht auf.