Beiträge von FHAudio

    Wenn du jetzt unbedingt mehr Power haben möchtest und du die Ampleistung zur Vefügung hast und natürlich der Geldbeutel mitspielt dann kann ich dir meine persönliche BR Waffe vorschlagen :

    18NLW9000 von 18 Sound . Ist so ein typisches Chassis mit Standard Parameter was sich in jedem BR Konstrukt wohlfühlt. Ich mag dieses Chassis weil es einen sehr starken Antrieb hat und dennoch ne leichte Pappe. Habe die Teile schon sehr oft verbaut, die vertragen ohne zu murren 2,5kw, mit 14mm X-max, kann man schon radau machen.

    Wirklich sehr sehr schönes Chassis.

    Wenn du bereit bist etwas Geld auszugeben, dann mach....du wirst es nicht bereuen. ;)

    Test : wir sind sehr weit von einem Bandpass entfernt. Meine Skizze ist ein Transmisionsline, ob du es möchtest oder nicht, und ein TL gehört zu der Familie der Hörner.

    Vielleicht macht eine Doppel 18" BR Kiste genausoviel Radau, aber die Impulstreue von meinem Konstrukt übertrifft bei weitem die einer BR Kiste.

    Bevor dieses Thema wieder ausartet und der Ton agressiver wird weil manche Leute immer alles besser wissen... klink ich mich aus.

    Viele denken immer beim Wort Hörner an reinrassige Frontlader die effektiv nur Sinn machen wenn man viele davon hat. TH, TL, Scoop, Paraflex, Compound usw, sind auch Hörner, nur eben mit Resonator.

    Bei den modernen Designs haben die Kisten sehr verträgliche Masse, können natürlich einzeln benutzt werden und stellen jede BR Kiste in den Schatten,

    Ich werde jetzt nicht meine Eigenbauten hier veröffentlichen aber eine kleine Skizze um zu verstehen das Hörner in dem Falle hier Compound sehr sehr einfach zu bauen sind.

    Hier in diesem Falle ist ein 18NTLW5000 verbaut. Mit 100db Sensitivity sind wir mit 2kw locker an 133dB.

    Eine getestete KS28 in der PP kam auch nur auf 128dB max mit etwas tieferer Abstimmung.

    Hey, nur mal so nebenbei, jede Box kann verwaschen klingen, auch Hörner.

    Je tiefer du eine Box abstimmst, je mehr nimmst du ihr den Punch m oberen Bereich weg,

    das ist nun mal Physik. Darum klingen sehr lange Hörner obenrum Grauenvoll.

    Es geben keine Wunder, du musst ein Mittelmass finden mit dem du zufrieden bist.

    Möchtest du eine Infraschleuder, wirsts du an einen Kickbass nicht dran vorbeikommen.

    Dann kommt die Frage vom Bau, möchtest du das selber bauen ? Ist das ein Hobbyschreiner oder ein Profi ? Sehr komplexe exponential Hörner wie TH, Front und Rearlaoded, Scoops und co. verlangen schon eine sehr präzise Arbeit.

    Es geben andere Hörner die bei weitem einfacher zu bauen sind und in meinen Augen sehr geil klingen.

    Ich bin mittlerweile ein Fan von Compound Hörner, das ist ein TL ( Transmissionsline ) mit einer Vorkammer. Der grosse Vorteil ist das du einen symetrischen Aufbau hast, nur gerade Bretter, keine Winkel, das bekommt jeder Hobbyschreiner hin.

    Befasse mich seid 20 Jahren mit Hörner, habe schon viel ausprobiert, eine 40Hz Abstimmung, F3 bei circa 36 Hz ist ein gutes Mittelmass wo man Tiefgang hat und zudem noch Punch .

    Destomehr Hörner du zusammen schmeisst, wandert die untere Grenzfrequenz sowieso nach unten.

    5 Hz tiefer in der Abstimmung lässt die Box völlig anders klingen, das ist wie Tag und Nacht.

    TL ( Transmissionsline ) ist sehr bekannt und wird sehr viel in Hifi und Carhifi verwendet. Wie jede Bauart hat auch TL seine negativen Seiten. TL ist auf eine bestimmte Bandbreite begrenzt und verursacht im oberen Bereich einen akustischen Kurzschluss, sprich der Frequenzgang wandert im Keller und die Phase dreht sich komplett. Du MUSST unbedingt die Trennfrequenz so setzen, bevor du in dieser Phasendrehung kommst.

    Jetzt gibt es einen Trick diese obere Frequenz nach oben zu verschieben indem du dem Speaker noch ein Vor-Volumen baust. Dadurch wandert der akustische Kurzschluss nach oben, die Phasendrehung ist nicht mehr so heftig und es ist etwas einfacher die Bässe an Tops anzupassen.

    Die Vorkammer verleiht der Kiste diesen extra Punch gepaart mit dem typischen TL Sound ,

    ist für mich eine der besten und einfachsten Hornboxen was Sound und Bau betrifft.

    Na ja, das Ding sieht von aussen in etwa so aus. ob da im Innern genau das Gleiche ist...bezweifle ich.

    Die DSP in der LA12X ist eine Eigenentwicklung von L-Acoustics, da steckt schon jede Menge Know How drin, mit 4 Limiter, FIR, Morphing usw.

    Die China Kiste hat ne blöde DSP drin, Standartkram den keinen vom Hocker haut.

    Zudem ist Class D nicht gleich Class D. Die Schaltung an sich ist simpel und billig aber dennoch sehr zerstritten bezüglich Verzerrungswerte im oberen Bereich.

    Selbst die ganz teuren D Amps können nicht mit einer A/B mithalten, auch wenn der Unterschied vernachlässigbar ist.

    Geschweige denn dann so billig Endstufe.......hmmm.

    Ich selber hatte schon etliche Low Budget Class D Amps zum testen. Im Bass keine Frage, da kann man die Teile benutzten, aber obenrum.....gefällt mir gar nicht.

    Und mal 5000 Tacken für einen D Amp ausgeben der die Höhen antreiben soll, bleib ich doch lieber bei einer A/B die dann eben schwerer ist.

    Wenn der Eminence mit der Papiermembrane sich relativ schnell zerschnibbelt hat, dann ist in meinen Augen dieses Konstrukt eine Fehlkonstruktion. Das Teil ist dermassen überbedämpft das die Membrane keine Chance hat sich zu bewegen. Die Spule verlangt nur nach Strom, die interessiert sich nicht ob die Membrane will oder nicht, sprich, die reisst sich vom Träger ab.

    Da werden andere Chassis genauso kaputt gehen....wenn vielleicht nicht gerade so schnell.

    Schmeiss deine Kiste weg und baue etwas Richtiges ^^

    Hey, alle heutigen nahmhaften Speakerhersteller bieten sehr resistente Pappen an.

    Abgesehen von den Parametern des Chassis was nicht wirklich Horntauglich ist, hat dieser Speaker eine sehr schwere, verstärkte Membrane. Um solch eine Membrane zu zerstören, müssen schon Wahnsinnskräfte entstehen. Hättest du jetzt einen Speaker genommen mit ner reinen Papiermembrane, dann hätte ich das noch verstehen können aber diesen Speaker zu zerstören will schon was heissen.

    Bist du dir sicher das die Membrane nicht anschlägt ? Die Membrane wird ja fast halb vom Hornmund zugedeckt. Auf dem Plan steht nichts von Vertiefung der Frontplatte.

    Wenn du den Speaker direkt so auf der Platte befestigst, dann wird der sich kaum 1mm bewegen denn die Sicke wird anschlagen.

    Jetzt nachfräsen wird ein bisschen problematisch, versuche es mal mit einem Abstandsring von 5mm.

    Der Speaker macht ja 9mm x-max, die Hälfte davon, so müsste das mit 5mm reichen wenn du dem Kerl keine Infras durchjagst.

    Ich gehe jede Wette ein das der Speaker anschlägt ^^

    Also im Anfangsthreat werden vier 3 Weg Kisten vorgeschlagen die in meinen Augen doch wesentlich oppulenter ausfallen als eine 945....die dann schon eher schlank erscheint.

    Mir ging es rein um die Linearität und die tiefe Abstrahlung, Agressiv klingt die 945 keinesfalls, eher sehr zurückhaltend mit sehr weichen Höhen.

    Die TT Serie habe ich dieses Jahr bei unserer Karnevalssession zum ersten Mal kennengelernt und war sehr positiv überrascht vom Durschsetzungsvermögen der Stimmen, typischer in the Face Sound, wo ich endlich mal Dynamik und Headroom am Pult hatte.

    Aber das ist jetzt nicht das Thema hier.

    Ich habe mich wirklich intensif mit dieser Problematik auseinandergesetzt.

    Die meisten Aktivboxen haben zu 80 % 1 Zoll Treiber oben drin, dort wird meistens bei 1,5 KHz bis sogar 2,5 Khz getrennt. Dazu noch kleine Hornflares, wo unter 1 kHz sowieso keine ausgeprägte Abstrahlung mehr geschieht. in akustisch schwierigen Locations sind solche Boxen in meinen Augen einfach fehl am Platz. Einzig RCF bietet diverse Modelle mit dickem Hochtöner und sehr tiefer Trennung an.

    Die Yamaha Kiste gefiel mir auf den ersten Blick auch ganz gut, das Mitteltonflares ist aber so klein und mit einer Trennung bei 700 Hz in der Hinsicht nicht wirklich vorteilhafter gegenüber der RCF.

    Dazu is die Yamaha aus Holz, viel schwerer, von der Optik nicht mehr wirklich diskret. Schlecht war sie nicht, aber mit 100 Watt Ampleistung für den Mid/High Zweig, für mich ein KO Kriterium.

    Die NX985 ist ziemlich neu, passt aber für mich nicht mehr wirklich in demselben Konzekt, viel grösser, schwerer, teurer. Die Mitteneinheit ist der bekannte alte H6000, sehr laut, hat aber eine sehr konfuse Abstrahlung, das Flare ist nicht tief genug um überhaupt im unteren Bereich eine saubere Abstrahlung abzugeben. Der Mittenzweig wird da stark abgebremst damit der 15" halbswegs mithalten kann.

    Somit finde ich das Konzept völlig daneben. Wäre jetzt der Bassbereich horngeladen, dann hätte diese 3 Weg Kombi wirklich Sinn. Technisch gesehen hat die NX985 gegenüber der Art 945 in meinen Augen keinen Vorteil. Aber das Auge spielt mit........sieht doch geil aus so ein Horn.....also kaufen die Leute.

    Es geben mit Sicherheit Aktivboxen die lauter können als eine 945A, aber das Konzept mit 4" Hochtöner, sehr grossen Flare, tiefe Trennung, leicht, kompakt, FIR Filter usw. findet man nirgends in dieser Preisklasse. Was ich auch sehr toll finde ist das Aktivmodul, wo wirklich nur das Nötige an der Rückseite ist. Viele Hersteller haben quasi ein eingebautes Mischpult in der Kiste mit DSP Einstellungen usw.

    Das sind für mich Fehlerquellen die niemand braucht. Schalter, XLR, Poti, 3 feste Presets und Feierabend.

    Die 9- Serie hat mich wirklich begeistert, und die 945A für schwierige Locations ist wirklich ne Waffe.

    Das ganze für 1400 Euros.....schon Wahnsinn.

    Für Festinstallationen ist die 9-Serie für mich an erster Stelle.

    Nicht zu vergessen, in dieser Serie befindet sich ein interner Stahlrahmen, dazu passendes Fluggeschirr was das Fliegen absolut 100 % sicher macht. Da hängt keine Last an das Plastikgehäuse.

    Hey, muss es unbedingt 3 Wege sein ?

    Ich habe vor 2 Jahren für eine Festinstallation Aktivboxen gesucht.

    Wichtig war eine sehr gute Abstrahlung tief runter, sprich ein dicker Höchtöner mit grossem Flare.

    Grund: Theateraufführung mit sehr vielen Overheats, wo eine gute Abstrahlung oberstes Gebot war.

    Das ging von Theater über Vereinsveranstaltungen, Privatpartys bis Karneval und Disco.

    Die Auswahl war am Ende sehr eng, da blieb nicht viel übrig bis auf die DZ315 von Yamaha und die ganz neue RCF ART 945 die gerade neu war.

    Beide Boxen ausgiebig getestet und haben uns dann für 8 x RCF 945 entschieden, sehr schöne Box.

    Warum die RCF : schlanker,leichter trotz internem Flugrahmen, 4" Hochtöner mit 650 Hz Trennung und kann auch richtig Bass. Klingt sehr fein, tolle Abstrahlung und hat trotzdem Eier für mal eine U40 Band drüber zu mischen. Für den Preis bekommt man wirklich viel angeboten.

    Da müssen schon 8 doppel 18" drunter damit man die RCF ans Limit spielen kann .

    Ich bin begeistert.

    Das Teil soll ja nur von 500 Hz bis circa 4kHz spielen, danach kommt ein Hochtöner ins Spiel.

    Zwischen beiden Treibern liegen etliche Jahre obschon die Basis grundsätzlich gleich ist.

    Da der Preis fast doppelt so hoch ist beim Neo war die Frage ob es sich lohnt...das Gewicht ist hier egal.

    Testen kann ich es jetzt nicht ohne die Teile zu kaufen...daher war meine Frage ob jemand Erfahrungen hat.

    Ich suche für ein Projekt einen Mittentreiber der auf ein EV HP6040 werkeln soll.

    Beide Treiber kommen in die nähere Auswahl....was spricht dafür oder dagegen Neo feat. Ferrit ?

    Von der Basis her sind die Treiber identisch, gleiche Spule, gleiche Belastung usw.

    Der Ferrit ist ein älteres Modell, quasi der Urvater, der Neo ist eben eine neuere Generation.

    Die schenken sich eigentlich nicht viel...ausser eben das Gewicht und vor allen Dingen den Preis.

    Die Mitteneinheit war ja eigentlich nie das Problem bei BMS sondern eher die HF Einheit von den Coaxmodellen.

    Da sowieso ein separater Hochtöner oben arbeitet, reicht mir die Mitteneinheit.

    Wer kennt die Treiber und kann mir vielleicht in meiner Auswahl helfen ?

    Das Lied was du da als Link reinsetzt ist eigentlich ein Testtrack für Boomcarfetischisten.

    Da sind mehr Infrasignale drin als Nutzbass :D

    Da wird beim Achat Sub 118 so gut wir gar nichts rauskommen weil die Kiste einfach nicht dafür gebaut ist. Zudem sind das wahnsinnige Dauersignale die eine Endstufe als auch den Speaker unwahrscheinlich belasten. Wenn du so eine Mucke hörst brauchst du einen sehr tief abgestimmten Bandpass der diese Frequenzen auch wiedergeben kann.

    Ende vom Lied, absoluter Fehlkauf. 8)

    Wenn du was Anderes da reinschrauben möchtest, Bitte kein Neodym reintun.

    Da machen auch viele den Fehler, Neodym hat einen viel tieferen Siedepunkt als Ferrit und hat zudem viel weniger Kühlfläche. Die Speaker werden unwahrscheinlich schnell warm und verlieren irgendwann ihren BL wenn sie dauernd am Hitzelimit spielen.