Beiträge von thieloliver

    ...Vor dem Pre-Fader-Tap gibt es zudem einen weiteren 8-Band-EQ, der nur auf die Aux-Sends (einen der 16 Stereobusse) des Kanals wirkt – hilfreich in Monitoranwendungen...

    Das wär ja mal ein absolutes Hammerfeature, was es so ähnlich (zugegebenermaßen deutlich komplexer) allenfalls noch im Digico SD7Q gibt. Oder gibt es sonst noch eine Konsole am Markt, die für die Auxwege ein (wenn hier auch nur Aux-global) dediziertes Processing im Eingangs Kanal bietet?

    Ihr verwechselt den Pegelverlust auf Entfernung mit Pegelverteilung auf der Publikumsfläche.

    Wenn man den Lautsprecher so ausrichtet, dass er die ersten paar Meter Publikum nicht innerhalb seiner Kerncoverage erwischt, sondern mit einem Teil seiner Abstrahlung wo er schon 15 oder 20 db leiser ist, gleicht man man den Pegelvorsprung, den man durch die reine Entfernung auf den ersten Metern hätte aus.

    Wenn die Box dann schonmal 10m hoch hängt, kann sie da oben schonmal 130-140db laut sein und in den ersten Reihen kommen nur 100db an.

    Weiter hinten ist man dann zwar bisschen weiter weg, aber man nähert sich immer mehr der Hauptachse des Lautsprechers und deshalb kommt dann auch mehr bzw je nach Ausrichtung genausoviel beim Publikum an.

    Genau diese Off Axis Sache ist der Schlüssel zur gleichmäßigen Abstrahlung in der Tiefe. Die Box muss dann halt vor Allem in der vertikalen Achse ihre Richtwirkung über einen möglichst großen Frequenzbereich einhalten und auch außerhalb des -6db Bereiches ausgewogen klingen.

    Außerhalb dieses Bereiches hört der Schall ja nicht schlagartig auf.

    Der Trick ist, dass man auch den Bereich außerhalb der vertikalen Nominalcoverage nutzt. Ich kann mir da bei entsprechender Flughöhe und cleverer Ausrichtung durchaus vorstellen, dass man auf der Publikumsfläche einen sehr gleichmäßigen Pegel hinkriegt.

    Was Anderes macht man ja schließlich mit einem J gecurvten Lienarray auch nicht - nur, dass die Richtwirkung da durch Interferenzen statt mit Hörnern erreicht wird.

    Ein Layher-Riegel ist selbstverständlich einzeln wirtschaftlich nutzbar.

    Den kann man jederzeit einzeln vermieten.

    (dafür sollte der aber auch in der Anschaffungsrechnung und den Vermietrechnungen einzeln aufgeführt sein und nicht "1 Stück Layhergerüst komplett")

    Wenn es danach ginge, wie man einen Artikel technisch nutzen kann, gäbe es in einer Beschallungianlage keinen einzigen Artikel, der GWG wäre, weil man technisch vom Mikrofon bis zum Lautsprecher nichts alleine sinnvoll nutzen kann.

    Auf der Plattensammlungs-Rechnung sollten dann allerdings auch 10.000 Schallplatten à 1€ stehen und nicht 1 Plattensammlung für 10.000€

    Hat eigentlich schon jemand das Lake Processing für die Ausgänge erwähnt? ;-)

    Das "das all in the Console"Konzept is ziemlich klasse - benötigt dann aber auch zwingend eine ausgeklügelte Rechtevergabe für verschiedene Userlevel.

    Die Processing Order lässt sich auch einstellen.

    Das find ich ziemlich klasse.

    Ich bin sehr gespannt, ob's irgendwelche Stageboxsharing-Ansätze gibt und natürlich, was das Mopped am Ende kostet.

    Von den Features her könnte es locker über 50.000€ kosten. vgl PM10 etc.

    Je nach Preis müssen sich die Mitbewerber da ganz schön was einfallen lassen.

    Wenn das Ding ordentlich klingt und stabil läuft, greift das "Behringerpult" Argument nicht mehr lange...

    Die Lösung wäre L-Isa, Soundscape oder, wenn's 3 Dimensional sein soll (Also auch die Z Achse interessant ist) Fraunhofer SSW und dann nimmt man kleine Dronen mit Tracker-Tags à 100gramm und kleinen AkkuLEDs und lässt den Schall da schön folgen.

    Geht Realtime mit 40 Positionen pro Sekunde.

    Bei ca 800 Leuten Lautsprecher im ca 3-5m Raster auf verschiedenen Höhen (wenn Z Achse gefordert)

    Ich könnte Dir sowas realisieren. Schick mir am Besten ne PM.

    Oder geht's halt wie früher ohne Budget:

    Rednerpultmikrofon für Chef/Landrat/Bürgermeister

    Publikum ist leise und hört dem unverstärkten Klang der Naturinstrumente zu.

    Keyboards und elektrische Gitarren haben Kofferverstärker.


    Wenn es mit Kabeln gehen muss, muss ein zweiter Bühnenmann her. Das gibt sich aber preislich auch wieder nix zu den Funkstrecken...

    15 Funkstrecken. Wird das bezahlt? Oder läuft das unter Mengenrabatt?

    Wenn nicht muss sich halt ne andere Firma mit verkabelten Mikros rumärgern.

    Bei solchen Jobs sind Kabel immer im Weg.

    Je nach Größe der Ensembles kann man sicher auch noch ein paar von den Strecken einsparen, aber unter 10 Strecken wird's dann wieder stressig für die Bühnenmannschaft.

    6 Handsender

    4 Aufstecksender mit Condenser

    4 Taschensender mit Kugellavalier

    4-6 verkabelte Condenser auf festen Positionen

    Wenns nen Flügel gibt dpa Pianoset.

    Rednerpultmikrofon für Chef und Landrat/Bürgermeister

    Headset für Moderator

    4 DI Boxen an langen Kabeln

    Allenfalls rudimentäres Monitoring

    Guter Bühnenmann

    Damit kann man von Percussiongruppe über Mandolinen und Akkordeonorchester bis zum kleinen Sinfonieorchester alles schnell erschlagen.

    Bisschen Hall drauf und die Eltern freuen sich.

    Wenn es denn "stereo" sein soll:

    je Seite ein Danley Soundlabs Jericho Horn J1 und ein Danley Soundlabs TH 812.

    Das ganze ordentlich auf Höhe bringen und ordentlich ausrichten.

    Dazu noch ein paar Nearfills und fertig ist die Laube.

    Dann darf auch jeder von den 5000 Leuten noch 1-2 Freunde mitbringen.

    Wenns noch größer sein muss Danley Soundlabs Caleb als Top und ein paar mehr TH 812 oder BC 218

    Die Jungs machen bei den Amis grade haufenweise Neuinstallationen in den dicken Stadien.

    Ich hab das Zeug vor ein paar Jahren in Frankfurt gehört und bin ein wenig vom Glauben (an Vertikalarrays) abgefallen.

    Skalierbarkeit ist allerdings nicht gegeben.