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XLR Symetrisch zu laut für Endstufe!!! Hilfe Umbau!!!

  • PA-Freund068
  • 14. Februar 2004 um 03:34
  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 14. Februar 2004 um 03:34
    • #1

    Hallo ich habe eine Frage!

    Ich habe ein Mischpult mit Cinch Ausgang. Mit dem unsymetrischen
    Signal gehe ich in einen DOD EQ in die Klinken Buchsen aber auch
    unsymetrisch (also - und masse ist zusammen > nur 2 Pole im Klinke).
    Von dort aus weiter bin ich die ganze Zeit mit unsymetrischer leitung weiter in meine Endstufe gegangen. (auch wieder Klinke auf cinch Adapter).
    Da ich den EQ und die Endstufe so zusammen in einem Case habe wollte ich mir jetzt XLR auf XLR nehmen, was ich auch gemacht habe.
    Das Problem ist nun:

    Der Ausgangspegel des EQs ist jetzt fast doppelt so laut wo in die Endstufe geht. Am EQ gibts ja noch die LEDs wo den Ausgang anzeigen.
    Vorher mit unsymetrischer leitung konnte ich da normal bis 0 db in die Endstufe fahre, aber jetzt mit dem XLR kabel ist wenn das 1. LED vor der 0 db LED angeht die Endstufe schon fast überfahren, weil einfach zuviel jetzt hineingeht.

    Die einzigen Daten wo ich in den Anleitungen entnehmen konnte waren:

    Von der Endstufe (STA-160)
    Eingänge: 0.775V/ 20K Ohm

    Und bei dem DOD EQ (430 QX)
    Eingangs-Impedanz: 40KOhm sym. / 20KOhm unsym.
    Ausgangs-Impedanz: 102 Ohm sym. / 51 Ohm unsym.

    Kann das also normal sein das es bei XLR Symetrischer Verbindung
    so viel lauter ist? Wegen dem Ausgang des EQs anden Eingang des AMPs???

    >>> Kann ich denn irgendwie ganz einfach meine XLR Kabel zu unsymtrisch ändern???
    Ich habe ja ganz kurze 60cm Kabel für grad im Case den EQ mit dem Amp zu verbinden.

    Ich denke entweder muss ich einen pin durchtrennen oder einen mit masse noch verbinden in einem stecker des kabels oder???

    HILFE !!!!!!!!!!!!!!


    Danke im Vorraus...bye Thomas

  • jeff
    Profi
    Beiträge
    421
    • 14. Februar 2004 um 11:01
    • #2

    keine panic!


    also 0,775v im ansoluten spannungspegel sind 0dBu.

    wenn der EQ am xlr +4dBu (1.228v) ausgibt sind das für den 0dB. es gibt einige geräte die (am klinkenausgang) 0dB mit -10dBv (0,316v) ausggeben (-7,8dBu)da musst du ordentlich gasgeben um auf 0dB zu kommen.

    also 0dB ist nicht gleich 0dB (mit funkhauspegel fang ich lieber garnicht erst an)

    um XLR unsymetrisch zu machen legst du 3 auf 1. und verlierst 3dB.

    ich für meinen teil würde einfach die symetrische leitung beibehalten und den EQ auf -4dB pegeln. das sind dann 0dB für den amp.

    alle klarheiten beseitigt?
    ansonsten suchen zu dem thema sollte sich einiges finden lassen.


    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 14. Februar 2004 um 11:09
    • #3

    Ich habe jemand in nem Musik-PA-Geschäft angerufen und gefragt wie es einfacher ist:

    Er hat gemeint ich kann einfach den 3.pin an den steckern abklemmen, das habe ich nun gemacht un es is vom pegel her jetzt wieder wie mit der Cinch-Verbindung. Was es ändert wenn ich noch den pin3 mit pin1 verbinde weis ich nicht. Weil Signal + und Masse laufen ja so jetzt über das kabel.

  • ThomasB
    Beiträge
    137
    • 14. Februar 2004 um 17:03
    • #4

    Uiui, Pin 3 einfach abklemmen ist keine gute Idee. Der symmetrische XLR-Eingang der Endstufe wertet das Differenzsignal zwischen Pin 2 (+) und Pin 3 (-) aus. Auf Pin 1 liegt der Schirm.

    Mach' einfach, wie oben beschrieben, eine Brücke zwischen 1 und 3 im Stecker. Damit erreichst Du auch die Pegelreduktion, aber es ist elektrisch gesehen wesentlich besser.

    Thomas

  • Jack
    Verifiziert
    Beiträge
    833
    • 14. Februar 2004 um 18:04
    • #5

    Möchtest du eigentlich nicht wissen, was es mit der ganzen Kabelführung auf sich hat? Oder bist du wirklich befriedigt, wenn jetzt grad dieses Problem gelöst ist??

    Im Musik Produktiv Katalog bei den Kabeln ist alles schön erklärt und aufgezeichnet.

    Da kannste immer mal wieder nachsehn, wenn das nächste Problem auftaucht.

    Allerdings erklärt das noch nix über Brummprobleme.

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 14. Februar 2004 um 19:09
    • #6

    mmh ja kann so wie es jetzt is (also pin 3 abgeklemmt) etwas kaputt gehen??? Ich meine es hört sich doch ganz normal an wie vorher wo ich das ganze mittels Cinch-Klinke-Adapter laufen hatte. Eben mit dem kleineren Pegel...

  • ThomasB
    Beiträge
    137
    • 14. Februar 2004 um 19:30
    • #7
    Zitat von "PA-Freund068"

    mmh ja kann so wie es jetzt is (also pin 3 abgeklemmt) etwas kaputt gehen??? Ich meine es hört sich doch ganz normal an wie vorher wo ich das ganze mittels Cinch-Klinke-Adapter laufen hatte. Eben mit dem kleineren Pegel...

    Das elektrische Potential am offenen Pin 3 ist quasi undefiniert. Dass es bei Deinen Tests zuhause zu funktionieren scheint, heißt nicht, dass es auch unter allen anderen Bedingungen zuverlässig läuft. Und merkwürdige Phänomene und Fehler beim Aufbaustress oder mitten in der VA ist das Letzte, was Du brauchen kannst. Die korrekte Lösung ist die Brücke zwischen 1 und 3. Lies einfach mal ein bischen nach, was es mit der symmetrischen Signalübertragung auf sich hat, dann bekommst Du auch ein Gefühl dafür, was geht und was nicht.

    Thomas

  • jeff
    Profi
    Beiträge
    421
    • 14. Februar 2004 um 20:09
    • #8

    vieleicht möchtest du dich doch nochmal eingehender damit beschäftigen.
    oder jemand anders der das liest.

    z,B,hier:

    http://sengpielaudio.com/GeschichteDerSpannungsanpassung.pdf

    http://sengpielaudio.com/Hilfen01.htm


    viel spass!

    gut sind die leute die wissen was sie tun 8)

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Jack
    Verifiziert
    Beiträge
    833
    • 15. Februar 2004 um 13:33
    • #9

    Wobei, den invertirenden Ausgang der Ausgangsstufe einfach auf Grund zu legen is auch nich grad die Musterlösung.

    Ich würd symetrisch bleiben, wo ich kann.

    Eher noch 2=positiv(in phase), 3= negativ(phase inv.) 1 nur am sendenden Gerät angeschlossen, Schirm ist also auf Masse, Erdverbindung zw. Geräten ist unterbrochen.

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 15. Februar 2004 um 13:47
    • #10

    Habe erstens an den steckern wo in die Endstufe gehen Pin 1 und 3 nun noch gebrückt.
    Meine VA Situation wird sich selten ändern da ich lediglich die beiden Geräte in einem 4 HE Case habe und 2 selbstgebaute 10"-2 Wege Boxen an der Anlage habe. Ich brauche das nur für PowerHifi oder mal auf ner kleinen Party oder geburtstag wo ich noch 2 CDplayer am Mischpult habe und ein Microfon auf nem Ständer. Probleme mit Brummen un so hatte ich vorhermit der Cinch-Verbindung auch nie. Ich wollte eben XLR weil ich das ganze robuster finde und sieht vielleicht auch besser aus...mehr nicht.
    Ich denke wir können das Thema abhacken oder?

    bye Thomas

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 15. Februar 2004 um 14:37
    • #11

    Solange Du dir nichts anders abhackst ;)

  • Dr.Sound
    Beiträge
    153
    • 23. Februar 2004 um 21:52
    • #12

    Und jetzt das Ganze mal pragmatisch: Der liebe Gott hat bestimmt auch Deiner Endstufe Gain - Regler mitgegeben. Neben einem schönen Outfit am Gehäuse kann man sie auch zur Absenkung des Eingangspegels an der Endstufe benutzen.
    D.h.: Mischpult auf 0 dB einpegeln, dann Gain - Regler an der Endstufe soweit zurückziehen bis die Endstufe nicht mehr klippt ==> und passt. Solltest Du vielleicht noch ein gutes Mischpult besitzen, an dem man den Main - Ausgang unabhängig vom Master - Regler ausregeln kann (meistens eine unauffällige Stellschraube an der Gehäuserückwand) kannst du diesen zur Absenkung des Eingangspegels zum EQ benutzen um mit korrekten 0 dB am Verstärker anzukommen.

    Gruß Norbert

    Good Vibrations to you

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