Leistungsverteilung im Frequenzbereich
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Ein Sub muss größere Kraft umsetzen. Kann man gut mit einer Trommel vergleichen ein Bass ist eine Große Trommel und ist dadurch ziemlich träge, also muss man fester drauf schlagen um auf die gleiche Lautstärke wie bei einer kleinen zu kommen.
Demensprechend braucht man für Mids und Highs nicht so viel Kraft wie für Bässe.
Das mit dem +3 würde ich jetzt mal sagen es ist einfach so. Wenn 2Trommeln zusammenspielen sind sie genauso um ein etück lauter als eine. -
Kenne Unibox nicht, aber vieleicht wird "1 W" auf Re bezogen?
Adam
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Zitat
Zu guter Letzt:
Wo ist der Unterschied zwischen den Angaben SPL
1w/1m
2,83V/1mGemeint ist hier das gleiche, nämlich die Sensitivity.
Dabei ist zu beachten, dass die Leistung 1 W sich immer auf die Nennimpedanz (z.B. 8 Ohm) bezieht und nicht etwa auf die tatsächliche Impedanz, die über der Frequenz nicht konstant ist. Korrekterweise müsste also der Effektivwert der Spannung (z.B. 2,83 Veff bei 8 Ohm), die eine Leistung von 1 W bei der entsprechenden Nennimpedanz bewirkt, angegeben werden.
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Lies doch mal ein Buch. (http://www.paforum.de --->Bücher)
Zur Leistungsverteilung:
Halt mal deine Hand vor einen Sub, dann wirst du merken, dass da viel Luft bewegt wird.
Bei einem Mitteltöner merkst du fast nichts und spätestens beim Hochtöner merkst du davon überhaupt nichts mehr.
Kleinere Fläche kann man durch Hub "ersetzen".
Da der Hochtöner aber nicht viel Hub machen kann, muss eine grössere Fläche her.ZitatEmpfindlichkeit sollte eigentlich für Mikros verwendet werden.
Der Lautsprecher reagiert aber auch "empfindlich", wenn du ihm ein Signal gibst. -
zu UNIBOX:
bitte Kommentare (kleines Dreieck rechts oben in der jeweiligen Zelle) lesen, da wird alles erklärt.
Gruß SRAM
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Zitat
Böh: Dass das die Sensivity ist, ist mir auch klar (eigentlich Wirkungsgrad)
Achtung: Empfindlcihkeit (bzw. Sensitivity) und Wirkungsgrad ist nicht das gleiche!!! Leider wird sehr häufig die Sensitivity fälschlicherweise als Wirkungsgrad bezeichnet (auch von professionellen Anbietern).
Der Wirkungsgrad eines Lautsprechers ist der Quotient aus abgegebener akustischer Leistung und zugeführter elektrischer Leistung. Er ist also ein Wert zwischen 0 und 1 - wird aber zumeist als Prozent angegeben, wobei geradeso 2-stellige Werte erreicht werden.
Die Sensitivity wird auf Achse bestimmt, während der Wirkungsgrad die gesamte abgestrahlte Leistung berücksichtigt.
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Unibox nimmt das Impedanzminimum des LS an. Das entspricht annähernd Re.
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Das der akustische Output um 3dB SPL steigt, ist so nicht richtig.
Prinzipiell gibt es kohärente Kopplung und inkohärente Kopplung.Eine kohärente Kopplung ensteht, wenn die Lautsprecher in einem kleineren Abstand als die höchste zu übertragende Wellenlänge ist.
Das geht natürlich mit Bässen. Dies hat einen Pegelgewinn von 6dB zur Folge. (z.B. 100Hz hat eine Wellenlänge von 3,43Meter, 50Hz: 6,86m)Eine inkohärente Kopplung bedeutet, dass die LS in einem Abstand, der großer als die höchste zu übertragende Wellenlänge steht. --> "nur" 3dB erhöhter Pegel (trifft auf Mittel- und Hochtöner meist zu, außer Linearrays). (1000Hz: 34cm, 6000Hz: 5cm)
Das ist auch der Grund, warum man bei großen Arrays (ab 8-12 Stk) das Verhältnis von Bässen zu Mittel/Hochton 2:1 in 1:1 übergeht, da die Bässe sich mit jeder verdopplung der LS um 6dB anheben und die Mittel/Hochton nur 3dB.
Grüße,
Hermann -
Kohärente Kopplung gibt es unterhalb von Lambda Halbe, also halber Wellenlänge der jeweiligen Frequenz.
Bei kohärenter Kopplung und gleichbleibender Leistung erhöht sich der Schalldruck um 3dB (ausser, der Strahlungswiderstand erhöht sich auch noch kräftig, das wird aber bei 2-4 BR-Subs noch nicht passieren). Oberhalb einer halben Wellenlänge nimmt die kohärente Kopplung langsam ab und die Interferenzen und das Beaming nimmt zu. Das gilt auch bei LineArrays, weil da alle LS horizontal innerhalb der halben Wellenlänge liegen und im Hochtonbereich gewisse Tricks angewandt werden.Der Hauptgrund, weshalb bei großen Arrays die Subs bei steigender Arraygröße im Verhältnis weniger werden, ist, dass die Tops gerichtet strahlen, quasi auf eine sehr begrenzte Fläche, während die Subs omnidirektional strahlen. Mehr Subs heißt mehr Energie ÜBERALL, während weitere Tops nur mehr bestrahlte Fläche bedeuten. Desweiteren ergibt sich bei mehr Subs auch eine gewisse Richtwirkung, die die Energie stärker auf die Zuschauer bündelt.
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hermste: wenn ich 2 statt einem speaker verwende, die kohärend koppeln, so erhalte ich doch theoretisch eine verdopplung des strahlungswiderstandes, was doch eigentlich einen pegelgewinn von 3db zur folge haben müsste, oder nicht?
würde nun der abstand zwischen den speakern großer, und die kopplung inkohärend, so würde sich der zugewinn meiner meinung nach von +3 auf langsam aber sicher >3...0 db verringern.
der schalldruckgewinn von +6db bei 2 speakern bezieht sich doch nur auf den maximalen schalldruck, d.h. unter doppelter maximalleistung eines einzelnen?!???
gruß
kalle
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Die 3dB bei zwei LS sind nicht wegen Strahlungswiderstand, sondern weil einfach doppelt soviel Membranfläche bewegt wird. Doppelte Membranfläche bei gleicher Auslenkung wären 6dB, wenn aber weiterhin z.B. 1W anliegen teilt sich diese Leistung auf beide LS auf, die Auslenkung wird geringer, und deshalb sinds nur noch 3dB. Wenn man dann aber jedem LS ein Watt gibt, sind es ganz klar 6dB.
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Zitat von "Jens Droessler"
Die 3dB bei zwei LS sind nicht wegen Strahlungswiderstand, sondern weil einfach doppelt soviel Membranfläche bewegt wird.
Ist das nicht das gleiche?Adam
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Nicht, wenn es nach der Lektüre einiger bekannter "Macher" im PA-Sektor geht.
Die Tatsache, dass der Schalldruck höher wird, weil bei zwei Subs jeder Sub quasi nur noch in die Hälfte des vorherigen Raums strahlt (wenns vorher 4pi war, dann quasi nur noch 2pi, wenns vorher 2pi war, dann jetzt quasi 1pi), wodurch sich der Schalldruck um 3dB erhöht, sagt ja noch nichts über den Strahlungswiderstand aus. Sonst würde der URPS auch gar nicht so funktionieren, wie er es tut....
Und ich denke nicht, dass bei 2 Subs gleich der Strahlungswiderstand doppelt so hoch wird (eben auch aus der URPS-Überlegung heraus).
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Zitat
Und ich denke nicht, dass bei 2 Subs gleich der Strahlungswiderstand doppelt so hoch wird
Bei Wellenlänge << Abstand sicher, da funktioniert die Physik höchst eindeutig.
Daß dann der Wirkungsgrad nicht unbedingt um 3 dB ansteigt, liegt daran, daß die Antriebe mehr leisten müssen. Ist der Antrieb schwach mag die Erhöhung eben nur 2 dB betragen, ist das Chassis ein BL-Riese, dann hat mann eben + 2.999 dB :wink:
Gruß SRAM
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Ja, bei Abstand deutlich kleiner als die Wellenlänge schon. Aber 2 18er bei 80Hz sind IMO noch nicht deutlich unter (halber) Wellenlänge. 30 10er bei 50Hz aber schon.....
Dann hats ja auch noch was mit der Front an sich zu tun....
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Zitat von "Jens Droessler"
Aber 2 18er bei 80Hz sind IMO noch nicht deutlich unter (halber) Wellenlänge. 30 10er bei 50Hz aber schon.....
???
345 m / 80 = 4,31 m {Lambda}
Abstand zweier 18er ist 0,46 m = 38° @ 80 Hz345 m / 50 = 6,9 m {Lambda}
36 10er im quadratischen Array macht 1,76 m Mittenabstand der diagonal gegenüberliegenden LS = 91° @ 50 HzAdam
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