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  4. Cash und Co

Kostenvoranschlag bezahlen lassen?

  • f8274
  • 27. Juni 2003 um 09:08
  • f8274
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    4.858
    • 27. Juni 2003 um 09:08
    • #1

    Bin neulich 100km gefahren, hab ne company beraten, tipps gegeben für ihr sommerfest, und ein detailliertes angebot erstellt. der job ging an uns vorbei, da zu teuer. da kam mir der gedanke, wie ne autowerkstatt KVAs bezahlen
    zu lassen. habt ihr soetwas schon erfolgreich angewandt?

    zur zeit planen wir einen größeren gig in munich, da stecken schon 3 tage arbeit drin...wer weiss wo der auftrag landet!?!?!? daher würde ich gerne KVAs berechnen oder aber ab einem bestimmten punkt auf einen vorvertrag bestehen.

    danke für euren input.

  • logi
    Beiträge
    862
    • 27. Juni 2003 um 09:19
    • #2

    Würde mich freuen, wenn du es hinbekommst. Ich persönlich sehe da schwarz mit Cash für KVA.

    Allerdings ab einem gewissen Planungsumfang (wenn also die Technik und der äußere Rahmen gesteckt sind), würde ich "Nägel mit Köpfen" machen, also Auftrag her und Rest und Einzelheiten geplant :D oder die anderen sollen sich den Kopf machen.

    Sonst würdest du ja denen alle Arbeit abnehmen und das Grundgerüst der Planung reicht i.d.R. massig für `ne VA Vergabe aus.

    Gruß Frank

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 27. Juni 2003 um 10:46
    • #3

    Wir haben in diesem Jahr bereits 3 Industriejobs bekommen, weil unsere Mitbewerber die Kostenvoranschläge berechnen wollten!

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • crush71
    Beiträge
    242
    • 29. Juni 2003 um 01:25
    • #4

    KVA bezahlen lassen???

    Na, ich denk mal, dann wirst Du nicht nur die Jobs verlieren, sondern erst garnicht zum KVA kommen *ggg*

    Es gehört wohl zu einen der Unternehmerrisiken, daß solch ein Angebot wegen des Preis/Leistungs-Verhältnises nicht zustande kommt. Willst Du Deinen "Kunden" dann bestrafen, wenn er sich für ein (wenn auch vermeindlich) besseres Angebot entscheidet???

    Überleg doch mal:

    Wie würdest Du reagieren, wenn Du dir für ne neue PA von verschiedenen Firmen ein Angebot schreiben läßt und dazu gleich im Anhang eine Rechnung findest???????????

    Also ich bin der Meinung:

    FINGER WEG VON KOSTENPFLICHTIGEN KVA´S !!!!!!

    Grüße aus München

    Robert Preißer
    Music & More München
    Rocking Eagles

    ...so long and keep on rocking...

  • Toeti
    Beiträge
    475
    • 29. Juni 2003 um 16:41
    • #5

    KLar, gucken dann manche blöde, aber wo gibts das sonst noch, dass es kostelos ist?
    Sollte man nur, weil es Musik ist, anders handeln??
    Ich weiß nicht. Wenn man langsam versucht, es einzuführen, wird es wohl auch funzen.
    mfG

    Kein Dingen, Let's Rock
    http://www.sonik-music.de

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 29. Juni 2003 um 17:01
    • #6

    In der momentan Situation in Deutschland sollte man wohl weitere Kosten vermeiden, oder? Aber, wie oben schon geschrieben: Wir profitieren von unseren Kollegen, die kostenpflichtige Kostenvoranschläge anbieten.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Juni 2003 um 17:20
    • #7

    Überlegt doch mal eine agentur verlangt geld für planung die habne keine eigens materiel die leben ovn Deinen iddeen , deinem Material

    die verdienen am Konw how und der technischen druch führungs verkauft und drücken dich preis lich so tief es geht. um ihren profit zu steigern.


    ein Rechtsanwalt oder archhitekt hat auch seine preise für beratung , planung telefon , kopien für jeden scheiss. etc.


    ein grosser job erfordert immer mehrer tage vorbeireitung matieral an mieten abhooen säubern wieder verteilen packen be entladen personal kosten etc.

    das ist doch nie alles in den lächerlichen mateirlea preisne dirn die da verlangt werden.


    ich bitte euch.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • SvenM5
    Beiträge
    31
    • 1. Juli 2003 um 23:22
    • #8

    Na so einfach ist das auch nicht mehr mit den Agenturen... Seit vier Jahren ist unser Löwneanteil des Umsatzes die Konzeption von den s.g. Public- und Corporate Events. Aber auch nur, weil wir technischen Fullservice mit anbieten! Die Zeiten der Agenturen, mit Ausnahme der alt eingesessenen, sind vorbei, ich finde Gott sei Dank...
    Denn: Jeder hat es sich zur Aufgabe gemacht den Titel "Eventmanager" zu führen (fürchterliches Wort, ich wollte es nicht auf meine Homepage haben) und für die Organisation/und oder Planung ordentlich Kohle zu verlangen. Das ist heute nicht mehr so einfach...
    Wie schon von anderen gesagt, wir profitieren von denen, die für KVA´s Geld nehmen.

    Gruß Sven

    Enjoy..!

  • f8274
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    4.858
    • 2. Juli 2003 um 18:07
    • #9

    Komplexe VA bedürfen vor Angebotsabgabe einer Vorabbesichtigung und -besprechung. In welcher Branche kommt nun jemand ohne Berechnung zum Kunden gefahren und opfert Stunden für ein Beratungsgespräch?

    Zumindest dort, wo eine reine Schreibtischkalkulation nicht mehr möglich ist, sollten wir m.E. mit dem Kunden über Kosten hierfür reden, und wenn man es nur als Anfahrtpauschale deklariert.

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 2. Juli 2003 um 18:40
    • #10

    Diese Kosten (ich war in dieser Woche bereits in Dortmund (160 km), Köln (120 km) und Aachen (200 km)) muss man einfach ins Angebot einkalkulieren (sollte sie aber nicht gesondert aufführen...).

    Und: Meistens gibt´s ja den Zuschlag für die Veranstaltungen, dann ist eh alles in Ordnung.

    Und wenn´s zu selten klappt, sollte man die eigene Preis- bzw. Angebotspolitik mal überdenken.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • crush71
    Beiträge
    242
    • 2. Juli 2003 um 21:21
    • #11

    Danke!!

    Ich / Wir schimpfen uns hauptsächlich AGENTUR !!!

    Aber die von Dir angesprochenen denke ich mal sind diejenigen, die auch ich zu den schwarzen Schafen zähle......

    Kohle vom Veranstalter, von der/den Bands und von den Verleihern kassieren.....!!!!!

    Natürlich gibbes auch solche, leider! :evil:

    Wir sind selber Musiker und wollen alle Beteiligten ein wenig näher bringen....

    Das heißt für uns dann z.B. wir machen die ganze Arbeit, sprechen z.B. mit dem Verleiher die Eckdaten durch und kümmern uns von den Anfängen der Planung bis zum Abbau um die Belange der Musiker und Verleiher.

    Das wir dafür dann auch 2 Euro 50 haben wollen ist doch glaube ich auch nicht zu verdenken, oder?? Schließlich nehmen wir dem Veranstalter jede Menge Arbeit ab!!

    Aber auch wir wenden uns von Verleihern usw. die einen kostenpflichtigen KVA haben ab, denn auch wir werden nur bei Durchführung für unsere Mühen entlohnt... Und ich finde, das ist auch richtig so, denn so werden wir auch immer gefordert.... *ggg*

    Grüße aus München

    Robert Preißer
    Music & More München
    Rocking Eagles

    ...so long and keep on rocking...

  • logi
    Beiträge
    862
    • 2. Juli 2003 um 23:31
    • #12

    Is` ja alles gut und schön wg. andere nehmen VKA. Dies würde nur dann Sinn ergeben, wenn sich alle daran halten würden, das ist aber weit entfernt :-? , oder?

    Und natürlich kann man diese nicht expliziet angegebenen Kosten in`s Angebot mit reinrechnen, dann muß aber beim übrigen Kram anders kalkuliert werden, da man sonst zu hoch kommt.

    Das Hauptproblem ist ja, es gibt anscheinend zu viele Vermieter und zu wenig Mieter, also ist teilweise hauen und stechen angesagt und gleichzeitig rutscht das Preisnivau nach unten...

    Diese oder ähnliche Diskussionen gibt`s ja schon einige Zeit , auch hier im Forum.

    Gruß Frank

  • ph-showtechnik
    Beiträge
    443
    • 3. Juli 2003 um 15:14
    • #13

    Bei Anwälten gibts ne Gebührenordnung...
    Das Geschick bei Veranstaltungsplanung liegt darin, den Kunden zu überzeugen. Das ist das gleiche wie im Laden A beraten lassen im Laden B kaufen weil billiger, da keine kompetente Beratung.
    wenn Du überzeugst, kannst Du ja die entstandenen Kosten irgendwie mit einkalkulieren. es muß ja nicht Kosten für Vorgepräch und Planungsaufwand in der Rechnung stehen.

    rettet den ROCKPALAST

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 9. Juli 2003 um 09:12
    • #14

    Bei die Handwerkers ist das recht einfach geregelt:
    >> Ein nicht spezifizierter KVA ("über den Daumen") ist kostenlos.
    Aber auch folgenlos... :D
    >> Ein spezifizierter KVA, mit Nachmessen, Berechnen, Kalkulieren kostet Geld.
    Ich berechne das in dem Moment, wo es zu keiner Auftragserteilung kam, aber der Kunde wird auch vorher darauf hingewiesen.

    Man sollte das aber schon differenzieren.
    Mal eben zwei Preise aus dem Katalog fischen ist was anderes als eine Berechnung für ein Custom Rigg.

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